Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 515468
Eingetragen
18.2.2019
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Vliesstoff und nicht-konfektionierten Erzeugnissen darausHerstellung von Sportgeräten
Gegenstand
sind die Herstellung, Konfektionierung und Handel von Industriekennzeichnungen und Industrieklebebändern und Zubehör.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Degner
seit 29.8.2024
Prokura
Robert Jobst
seit 1.7.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Hanna BaumannORGATEX GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

1A Tapes GmbH

Korbußen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.131.185,43 2.838.248,51
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 46.666,00 69.821,00
II. Sachanlagen 3.084.519,43 2.768.427,51
B. Umlaufvermögen 2.674.652,39 2.520.534,99
I. Vorräte 1.212.783,16 1.453.850,72
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 435.434,73 419.594,26
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.026.434,50 647.090,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.946,96 11.423,00
Summe Aktiva 5.810.784,78 5.370.206,50

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.812.758,00 3.236.443,88
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 1.175.000,00 1.175.000,00
III. Bilanzgewinn 2.612.758,00 2.036.443,88
B. Rückstellungen 66.920,00 75.640,00
C. Verbindlichkeiten 1.931.106,78 2.058.122,62
Summe Passiva 5.810.784,78 5.370.206,50

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen der Rechnungslegung

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB), denen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft nach § 267 i.V.m. § 267 Abs. 4 HGB.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.

Die Gesellschaft hat von der Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB Gebrauch gemacht und auf die Aufstellung eines Lageberichts verzichtet.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung / Erläuterungen zur Bilanz und GuV

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Der Bestand geringwertiger Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über EUR 250 und unter EUR 1.000, sog. "Sammelposten", wird in Anlehnung nach § 6 Abs. 2a EStG auf einen festen Zeitraum von 5 Geschäftsjahren vollständig abgeschrieben.

Die Bewertung der Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und in Ausführung befindliche Aufträge wurden mit den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Einbeziehung von Fremdkapital in die Ermittlung der Herstellungskosten nach § 255 Abs.3 HGB erfolgte nicht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist soweit erforderlich durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigung, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von eineinhalb Prozent ausreichend Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel wie Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei Bildung der Rückstellungen zum Bilanzstichtag ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. § 256a HGB wurde für die Bewertung von Fremdwährungsverpflichtungen zum Bilanzstichtag beachtet, deren Ansatz eine vernachlässigbare Bedeutung in Bezug auf §§ 251, 252 HGB zukommt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagenverzeichnis zu entnehmen. Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenverzeichnis (§ 284 Abs. 3 HGB). Auf die größenabhängige Erleichterung nach § 288 Abs. 1 Nr. 1 HGB wurde aufgrund der Übersichtlichkeit verzichtet. Die Offenlegung erfolgt unter Inanspruchnahme der größenabhängigen Erleichterung nach § 326 HGB.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten keine Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind keine kurzfristigen Forderungen gegenüber Gesellschaftern enthalten.

Eigenkapital

Das Stammkapital von 25.000,00 EUR ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Im Rahmen der Ausgliederung des einzelkaufmännischen Unternehmens wurden der Kapitalrücklage 1.175.000,00 EUR zugeführt. Der Ausweis des Bilanzgewinns erfolgt nach § 268 Abs. 1 HGB, davon Gewinnvortrag 2.036.443,88 EUR.

Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer lag im Geschäftsjahr gemäß § 285 Nr. 7 HGB bei 42 Personen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen enthalten im Wesentlichen die zu erwartenden Verpflichtungen für Urlaubsverpflichtungen, Tantiemen und Jahresabschluss- und Prüfungskosten sowie sonstige Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag gliedern sich wie folgt dar:

Restlaufzeiten bis 1 Jahr:

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten EUR 188.580,39
Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen EUR 8.348,88
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen EUR 194.596,18
Sonstige Verbindlichkeiten EUR 115.034,02

Restlaufzeiten über 5 Jahre:

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten EUR 131.649,46

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter von insgesamt 545.900,00 EUR (dav. Restlaufzeit über 5 Jahre: 530.000,00 EUR) mit einer Zinsvereinbarungen von jährlich drei Prozent ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zugunsten der MerkurBank KgaA durch Eintragung einer Grundschuld besichert. Für die übrigen Verbindlichkeiten gilt der übliche Eigentumsvorbehalt.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag nennenswerte Haftungsverhältnisse mit einer Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme nach § 251 HGB lagen nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind, aber für die Beurteilung der Lage des Unternehmens Bedeutung haben, bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Sonstige Angaben

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Geschäftsführung der Gesellschaft unverändert bei Herrn Andreas Weiske.

Die Voraussetzungen des § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB liegen hinsichtlich dieses Jahresabschlusses nicht vor.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

 

Korbußen, 28. Juni 2024

gez. Andreas Weiske

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 17.7.2024.

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