Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 9023
Vorher
HW Umwelttechnik GmbHWimböck GmbH
Eingetragen
10.10.1994
Branche
Herstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen, nicht für den HaushaltHerstellung von Lampen und LeuchtenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Entwicklung, Konzeptionierung, Herstellung, Montage, Wartung sowie Vertrieb und Handel von Systemen zur Be- und Entlüftung und Beleuchtung von Gebäuden sowie zur Herstellung von Raumbehaglichkeit.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Georges Manuel Gaspar
seit 25.2.2019
Geschäftsführer
Heinrich Ritzer
seit 13.3.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Halton OyFIN
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Halton Oy
Finland
25.600 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Halton Foodservice GmbH

Reit im Winkl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Halton Foodservice GmbH hat am 21. Juni 2006 den Geschäftsbetrieb der vormaligen Wimböck GmbH übernommen und beschäftigt sich mit der Entwicklung, Konstruktion, Herstellung, Montage, Wartung sowie dem Vertrieb und Handel von Produkten zur Be- und Entlüftung von gewerblichen Küchen. Unser strategisches Ziel ist, den Nutzern unserer Produkte an deren Arbeitsplatz Wohlbefinden zu ermöglichen.

2. Forschung und Entwicklung

Bei der Entwicklung setzen wir auf Produkte und Systeme für die Sicherheit, Hygiene, Energieeinsparung und Nachhaltigkeit in anspruchsvollen Innenräumen, wie es z.B. die Lebensmittelproduktion darstellt. Die Produkte sollten dabei immer eine gewisse Serienfertigung erlauben. Weiters gehören anspruchsvolle, kundenspezifische Lösungen mit einem hohen Deckungsbeitrag zu unserer Kompetenz.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche, branchenspezifische Stimmungslage zu Jahresbeginn ist eher abwartend. In Europa und vor allem Deutschland wird die konjunkturelle Entwicklung von der Unsicherheit bei der Zinsentwicklung geprägt. Die immer noch hohen Materialpreise sowie stark schwankende Lieferzeiten trüben die allgemeine wirtschaftliche Stimmungslage.

2. Geschäftsverlauf

Für die Halton Foodservice GmbH war 2023 trotz aller Herausforderungen durch die auslaufende Pandemie sowie die Krise in der Ukraine ein gutes Geschäftsjahr. Im Jahr 2023 konnte eine Gesamtleistung von 21,4 Mio. € erzielt werden. Die Planzahlen von 23,5 Mio. € für den Leistungszeitraum konnten nicht erreicht werden.

Entsprechend der der Verringerung der Gesamtleistung sind die Rohstoffkosten leicht gesunken.

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von +10 k€ auf +38 k€ verbessert.

Das Ergebnis vor Steuern ist gegenüber dem Vorjahr um ca. 1.230 k€ auf 862k€ gesunken.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor von unserem operativen Geschäft geprägt.

Ertragslage

Die Ertragsentwicklung war erfolgreich, auch wenn das sehr hohe Vorjahresniveau nicht erreicht werden konnte. Das Geschäftsjahr schloss mit einem Jahresgewinn von 594 k€ ab. Unsere wesentliche Umsatz- und Ergebnisquelle stellt der Bereich der Küchenlüftungsdecken dar. Dieser macht rund 90% der gesamten Umsätze aus. Auch unser Ergebnis hat unter den sprunghaft angestiegen Rohstoffpreisen gelitten. Aufgrund der überwiegend langen Projektdauer gelang es uns nur bedingt, nachträgliche Preisanpassungen durchzusetzen.

Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der Lohn- und Gehaltsanpassung um 90 k€ erhöht, dies entspricht 1,0%.

Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.Unsere Kapitalstruktur hat sich weiter verbessert. Erwirtschaftete Ergebnisse werden im Wesentlichen im Unternehmen belassen.Bezogen auf die Bilanzsumme, wurden die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern komplett zurückgeführt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 18,0 % sowie solche aus Lieferungen und Leistungen 2,3%. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Sämtliche Werkzeuge und kleinere Maschinen, vor allem im Montagebereich, werden permanent im 3-Jahres-Zyklus erneuert. Ständige Investitionen im Bereich Hard- und Software gewährleisten eine Ausstattung auf dem neuesten technischen Stand.

Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr wieder verbessert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran.

Bei den Mitarbeitern wird ein Geschäftsführer mitgezählt. Die Umsatzrendite errechnet sich im Verhältnis EBIT zu Umsatzerlösen.

Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt 138 k€ und ist somit um 1,4% niedriger als im Vorjahr. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr um 62,8% gesunken und beträgt 2023 3,6%.

Trotz dieser Verschlechterung bestätigen die absoluten Kennzahlen die gute Entwicklung der letzten Jahre.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Um eine positive Entwicklung des Unternehmens fortzuführen, setzen wir verstärkt auf technologische Produkte mit Alleinstellungsmerkmalen. Dabei fokussieren wir uns vor allem auf die Bereiche Nachhaltigkeit, Energieeinsparung und Raumluftqualität in Küchen sowie auch in lebensmittelverarbeitenden Betrieben.

Als strategisches Segment sehen wir den Service Bereich. Mit IoT-Lösungen ermöglichen wir unseren Kunden eine kosteneffektive Wartung sowie präventive Instandhaltung. Durch eine permanente Anlagenoptimierung sparen wir Energie und steigern die Nachhaltigkeit unserer Systeme.

Die interne Vertriebsstruktur der Halton Gruppe bietet zusätzlich zu unseren Hauptmärkten, Deutschland, Österreich und Schweiz, ein Wachstumspotential, das wir mit gezielter Unterstützung der Mitarbeiter vor Ort stärker ausschöpfen wollen.

Den Risiken von Lieferengpässen begegnen wir durch langfristige Lieferantenbeziehungen. Diese Lieferanten sind kapitalstark, solide sowie qualitätsbewusst. Wöchentliche Situationsberichte über Materialengpässe verschaffen uns einen Überblick über die Gesamtsituation.

Die Umsatzerlöse 2023 betragen 21.416 k€, der Jahresüberschuss beträgt 594 k€. In unserer Planung gehen wir für 2024 von einer ansteigenden Umsatzentwicklung aus. Angesichts unseres Auftragsstandes ist das Erreichen des Jahresziels zu erwarten.

Wir erwarten für 2024 einen Jahresüberschuss auf dem hohen Niveau von 2022.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Grundsätzliche Risiken sehen wir in der anhaltenden Krise in der Ukraine sowie in der Stagnation der deutschen Bauwirtschaft. Unsere klassischen Produkte wie z. B. die Küchenlüftungsdecken sind nach wie vor einem starken Preisdruck durch diverse Low Budget Hersteller ausgesetzt. Um diesbezügliche Risiken bei der Auftragsentwicklung, vorwiegend in unserem Kernmarkt Deutschland vorzubeugen, setzen wir auf den Einsatz intelligenter, nachhaltiger und energiesparender Systeme und Produkte. Zur Vermeidung von Schwankungen bei der Auslastung, haben wir ein großes Augenmerk auf eine ausgeglichene Verteilung von Groß- und Kleinprojekten sowie auf reine Lieferprodukte.

Ertragsorientierte Risiken

Gut ausgebildetes Personal ist für uns ein entscheidender Erfolgsfaktor. Um den andauernden Engpass an qualifizierten Facharbeitern entgegenzuwirken, legen wir einen großen Wert auf die Ausbildung junger Mitarbeiter, die wir fast zu 100% in unsere Belegschaft übernehmen.

Ergonomisch optimierte Arbeitsplätze beugen Arbeitserkrankungen vor und steigern die Mitarbeiterzufriedenheit und die Arbeitsplatzqualität. Eine Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung des Unternehmens.

Einen Ausfall bei den IT-Systemen begegnen wir durch permanente Investitionen in die Infrastruktur und Schulung der Mitarbeiter. Die IT-Sicherheit gewährleisten wir durch ein IT-Sicherheitsmanagement System. Dazu gehören eine bewährte Firewall Absicherung sowie ein ständiges Training der Mitarbeiter in Umgang mit Computerviren, Trojanern, etc. Die Datensicherung erfolgt redundant.

Bei Materialien wie Edelstahl, das preislich starken Marktschwankungen unterliegt, setzen wir auf längerfristige Rahmen-Lieferverträge.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen in den wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Das Ausfallrisiko wird durch eine Kreditversicherung mit vorheriger Kundenprüfung sowie teilweiser Bürgschaftsabsicherung bzw. Vorauskassen stark begrenzt. Dennoch sind Einzelforderungen nicht so hoch, dass deren Ausfall bestandsgefährdend sein könnte.

Liquiditäts- und Zahlungsstromschwankungsrisiken können durch die offenen Kreditlinien begrenzt werden.

Die Gesellschaft hat keine wesentlichen Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten.

Die Liquiditätslage ist sehr gut. Engpässe sind nicht zu erwarten.

2. Chancenbericht

Die kulturelle Entwicklung vieler Länder sowie der immer höhere Anspruch bei der Zubereitung von Lebensmittelen hinsichtlich Hygiene und Sicherheit bieten uns viele Möglichkeiten. Unsere neuen Produkte, wie z.B. die Hygienedecke können auch in der Pharmazie und im Gesundheitswesen eingesetzt werden.

Im Bereich der Pharmaindustrie konnten wir 2023 bereits einen Großauftrag in Dänemark erfolgreich abwickeln.

Unsere Produkte sind einem permanenten Preisdruck durch diverse Low Budget Hersteller ausgesetzt. Um diesbezügliche Risiken bei der Absatzentwicklung, vorwiegend in unserem Kernmarkt Deutschland vorzubeugen, liegt unser Focus vor allem auf sogenannten intelligenten Systemen, wie Steuerungen und Regelungen für maximale Luftqualität, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.

3. Gesamtaussage

Wir gehen im Jahr 2024 grundsätzlich von einer Fortsetzung des positiven Trends der Vorjahre aus. Ein vergleichbar höheres Ertragsrisiko besteht in den Materialpreisentwicklung, dem wir verstärkt mit Preiserhöhungen, Preisanpassungsklauseln und einer höheren Produktionseffizienz entgegenwirken werden.

Grundsätzlich, wie schon im Jahr 2023, besteht mittelfristig das Hauptrisiko in der ungewissen Entwicklung der deutschen Wirtschaft, vor allem der Bauwirtschaft sowie den Auswirkungen der unterschiedlichen Krisenherde auf die Weltwirtschaft.

Die Absatzentwicklung in Deutschland sowie dem gesamten deutschsprachigem Markt sehen wir für 2024 als überaus stabil. Unser derzeitiger Auftragsstand liegt im überdurchschnittlichen Bereich.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

 

Reit im Winkl, 07.03.2024

Halton Foodservice GmbH

Geschäftsführung
gez. Heinrich Ritzer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.897.622,85 5.794.395,85
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 44.706,00 62.316,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 44.706,00 62.316,00
II. Sachanlagen 5.852.916,85 5.732.079,85
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.574.572,85 4.723.611,85
2. technische Anlagen und Maschinen 702.150,00 724.003,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 285.194,00 284.465,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 291.000,00  
B. Umlaufvermögen 10.687.571,02 11.895.388,66
I. Vorräte 3.914.198,96 3.833.467,87
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.754.430,04 5.011.366,51
1. Forderungen gegen Gesellschafter 99.542,12  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.618.745,53 2.163.787,61
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.018.942,02 3.050.554,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 70.032,95 58.356,10
Summe Aktiva 16.655.226,82 17.748.140,61

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.455.984,76 10.861.941,93
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 25.600,00 25.600,00
II. Kapitalrücklage 1.200.000,00 1.200.000,00
III. Gewinnvortrag 9.636.341,93 8.175.461,75
IV. Jahresüberschuss 594.042,83 1.460.880,18
B. Rückstellungen 958.870,00 1.533.912,00
C. Verbindlichkeiten 4.240.372,06 5.352.286,68
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern   518.086,23
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.992.872,04 3.141.362,25
Summe Passiva 16.655.226,82 17.748.140,61

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 15.053.170,80 16.395.707,06
2. Personalaufwand 9.448.745,28 9.359.157,65
a) Löhne und Gehälter 7.137.052,50 7.012.419,37
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.311.692,78 2.346.738,28
3. Abschreibungen 407.448,69 391.813,82
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 407.448,69 391.813,82
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.372.860,19 4.563.782,84
5. Finanz- und Beteiligungsergebnis 37.591,36 10.273,52
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 57.480,83 27.249,51
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 19.889,47 16.975,99
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 248.635,72 609.437,64
7. Ergebnis nach Steuern 613.072,28 1.481.788,63
8. sonstige Steuern 19.029,45 20.908,45
Jahresüberschuss 594.042,83 1.460.880,18

Anhang

1. Vorbemerkungen

Die Halton Foodservice GmbH mit Sitz in Reit im Winkl ist im Handelsregister des Amtsgerichts Traunstein unter HRB 9023 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss nach den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert im Vergleich zum Vorjahr.

Die Form der Darstellung des Jahresabschlusses ist unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund werden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear. Zu- und Abgänge werden zeitanteilig abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anschaffungskosten beinhalten die Anschaffungsnebenkosten; Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear. Zu- und Abgänge werden zeitanteilig abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 € werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgesetzt. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt nach dem Niederstwertprinzip zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder mit den niedrigeren Börsen- oder Marktpreisen bzw. beizulegenden Werten am Abschlussstichtag.

Die Aktivierung (un-) fertiger Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. In die Herstellungskosten werden neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene und notwendige Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Ergibt sich nach der retrograden Ermittlung der Herstellungskosten ein niedrigerer beizulegender Wert, erfolgte die Abschreibung auf den niedrigeren Stichtagswert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Erkennbaren Ausfallrisiken ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zusätzlich wird das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Liquide Mittel sind zum Nennbetrag aktiviert.

Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostenänderungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem restlaufzeitentsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden generell mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Erfassung von Währungsrechnungen erfolgen grundsätzlich zum Tageskurs im Zeitpunkt der Erstverbuchung. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet; ergibt sich zum Bilanzstichtag ein höherer Umrechnungskurs, erfolgt bei einer Restlaufzeit von unter einem Jahr der Ansatz des niedrigeren Stichtagskurses. Bei einem höheren Umrechnungskurs erfolgt bei Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeiten von unter einem Jahr die Bewertung mit dem höheren Devisenkassamittelkurs.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  01.01.23 Zugänge Abgänge Umbu- chungen 31.12.23
T€ T€ T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 213 15 0 0 228
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.108 0 0 0 1.108
1.321 15 0 0 1.336
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 5.882 0 0 0 5.882
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.960 86 0 0 2.046
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.378 120 18 0 1.480
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 291 0 0 291
9.220 497 18 0 9.699
  10.541 512 18 0 11.035
  kumulierte Abschreibungen Buchwert
  01.01.23 Zugänge Abgänge 31.12.23 31.12.23
T€ T€ T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 150 32 0 182 46
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.108 0 0 1.108 0
1.258 32 0 1.290 46
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 1.159 149 0 1.308 4.574
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.237 108 0 1.345 701
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.093 118 17 1.194 286
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 291
3.489 375 17 3.847 5.852
  4.747 407 17 5.137 5.898

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

  31.12.2023 31.12.2022
  T€ T€
Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 3
Forderungen gegen verbundene Unternehmen  1.619 2.164
Forderungen gegen Gesellschafter 100 0
Forderungen die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen 2 2

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt 26 T€.

Sonstige Rückstellungen

  31.12.2023 31.12.2022
  T€ T€
Rückstellungen für Gewährleistungen 116 114
Rückstellungen für ausstehende Urlaubs- und Gutzeiten 604 873
Rückstellung für Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen 58 59
Übrige Rückstellungen 181 245
  959 1.292

Verbindlichkeiten

Es sind, wie bereits auch im Vorjahr, keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr vorhanden.

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 2.993 T€ (Vorjahr 3.141 T€) und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 0 € (Vorjahr 518 T€) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind zugleich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Eventualverbindlichkeiten/Haftungsverhältnisse

Bis zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung ergaben sich keine Hinweise auf die Inanspruchnahme aus Gewährleistungsverträgen oder der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten.

4. Erläuterungen zur Gewinn und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

  2023 2022
  T€ T€
Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 0
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen 7 33
Periodenfremde Erträge 51 28
Erträge aus der Währungsumrechnung 0 0
Übrige betriebliche Erträge 127 134
  185 195

Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen beinhalteten einmalige und/ oder periodenfremde Erträge setzen sich wie folgt zusammen:

Sonstige betriebliche Aufwendungen

  2023 2022
  T€ T€
Periodenfremder Aufwand 19 2
Aufwand aus der Zuführung von Wertberichtigungen 11 29
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 2 3
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.334 4.529
  4.373 4.564

Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalteten einmaligen und/ oder periodenfremden Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

  2023 2022
  T€ T€
Erträge aus der Abzinsung von sonstigen Rückstellungen 0 2
Übrige Zinserträge 57 25
  57 27

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

  2023 2022
  T€ T€
Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen 0 0
Übrige Zinsaufwendungen 20 17
  20 17

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

5. Sonstige Angaben

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

  2023 2022
  Anzahl Anzahl
Angestellte 59 59
gewerbliche Arbeitnehmer 84 89
Aushilfen 5 5
Arbeitnehmer i.S. von § 267 Abs. 5 HGB 148 153
Auszubildende 7 9
Geschäftsführung 1 1
  156 163

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

  Gesamt 2024
  T€ T€
Leasingverträge 826 379
Miet- und Pachtverhältnisse 32 6
Bestellobligo 906 906
  1.764 1.292

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Halton Foodservice GmbH oblag im Geschäftsjahr 2023 den Herren

Heinrich Ritzer, Ingenieur, Niederndorf/Österreich,

Georges Gaspar, Kaufmann, Lille/Frankreich.

Die Nennung der Geschäftsführungsbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Unternehmensverbindungen

Die Halton Foodservice GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Halton Oy Ltd. mit Sitz in 47400 Kausala, Finnland. Der vorliegende Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss Oy Halton Group Ltd. mit Sitz in 47400 Kausala, Finnland einbezogen. Die bisherige Großmuttergesellschaft, die Halton Ventures Oy, Finnland hat zum 01.01.2023 ihren Geschäftsbetrieb "Innenraumluftlösungen" auf die in diesem Zusammenhang neu gegründete Oy Halton Group Ltd, Finnland ausgegliedert.

Honorar Abschlussprüfer

Das Honorar für Prüfungsleistung lag im Geschäftsjahr bei 18 T€, selbiges für sonstige Leistungen 2,5 T€.

Angaben über besondere Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres

Der in 2023 weiter anhaltende Ukraine Konflikt wird als sehr kritisch gesehen und kann bei einer weiteren Eskalation die Marktstimmung und damit die Geschäftsentwicklung negativ beeinflussen.

Von den damit verbundenen Sanktionsmaßnahmen gegen Russland ist die Gesellschaft unmittelbar nicht betroffen, wohl aber leidet sie dank hoher Fertigungstiefe mittelbar unter den stark gestiegenen Rohstoffpreisen und einer erkennbaren Kundenzurückhaltung bei Neuauftragsvergaben. Diese Entwicklung kann vor allem ab 2024 negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere Ausführungen im Lagebericht in den Kapiteln Prognosebericht und Risikobericht hin.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Jahresergebnis mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen und den Gesamtbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Reit im Winkl , 07.03.2024

Halton Foodservice GmbH

Geschäftsführung
gez. Heinrich Ritzer

Der Jahresabschluss wurde zum 31.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Zu dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss, wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 276, 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem ausführlichen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den unten aufgeführten Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Halton Foodservice GmbH, Reit im Winkl

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Halton Foodservice GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. 2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Windkraft GmbH, Reit im Winkl, für das Geschäftsjahr vom 01.01. 2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01. 2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Trostberg, 08.03.2024

M & P Revision Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Daniel Zeus, Wirtschaftsprüfer

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