Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
RASANT Personal-Leasing GmbHLiquidiert
Altenwall 29, 28195 Bremen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anja Susan Meier seit 14.7.2010 | Geschäftsführer |
Horst Schumann seit 14.7.2005 | Prokura |
Bernd Feinermann seit 14.7.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
RASANT Personal-Leasing GmbHEigenbeteiligung | 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RASANT Personal-Leasing GmbHBremenJahresabschluss zum 31. Dezember 2016LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Rasant Personal-Leasing GmbH, ein Fachunternehmen für das gesamte Personaldienstleistungsportfolio, ist im gesamten Nordwesten und auch im Osten Deutschlands als professioneller Ansprechpartner für Kunden und Mitarbeiter aller Branchen tätig. Seit der Gründung im Juli 1992 ist Rasant Personal-Leasing mit 21 Standorten, incl. der Zentrale und einem Niederlassungsnetz von 20 Niederlassungen am Markt aktiv. Die Zentralisierung aller Verwaltungstechnischer Aufgaben auf den Verwaltungsstandort Stuhr-Brinkum bleibt unverändert bestehen und bewährt sich weiterhin. Die Ausrichtung unseres Unternehmens wurde weiterhin auf die gewerblich/technische Überlassung unserer Mitarbeiter konzentriert. Zusätzlich wurde der kaufmännische Bereich als Unit der Rasant Personal-Leasing GmbH auch 2016 ausgebaut. Weitere Geschäftsfelder, u.a. der Handel stehen auch 2016 klar im Fokus, am Ausbau wird intensiv gearbeitet. 2. Forschung und Entwicklung Unsere Kundenunternehmen werden auch weiterhin verstärkt Zeitarbeit als Instrument des zusätzlichen Mitarbeiterbedarfs nutzen. Unsere Vertriebsstrategie ist optimiert auf den jetzigen Markt eingestellt und wir sind so flexibel, dass wir jederzeit nachsteuern und korrigieren können, da wir kurze Entscheidungswege nutzen. Das bringt uns den wichtigen Vorsprung gegenüber vielen Mitbewerbern. Aktuelle Veränderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und der EU werden von Rasant Personal-Leasing stetig hinsichtlich der Folgen für die Situation des Unternehmens analysiert und mit zusätzlichen Anpassungen optimiert. Da konzentrieren wir uns mit Hinblick auf das laufende Jahr, auf die geplante AÜG-Veränderung hinsichtlich der Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten. Die Kollegen werden intensiv geschult. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche , branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer sehr guten Verfassung. Im Jahr 2016 ist das Bruttoinlandsprodukt um preisbereinigt 1,9 Prozent und damit so stark wie seit 2011 nicht mehr gestiegen. Eine Erfolgsgeschichte in Deutschland ist der Beschäftigungsaufbau. Nachdem 2016 43,5 Millionen Personen einer Erwerbstätigkeit nachgingen, wird sich diese Zahl im Jahr 2017 noch einmal um 320 Tausend Personen erhöhen. Damit erreicht nicht nur die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt, sondern auch die der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten einen neuen Höchststand. Im Vergleich zu 2013 hat sich die Zahl der Erwerbstätigen um rund 1,5 Millionen erhöht, gegenüber 2005 sogar um mehr als vier Millionen. Zum Beschäftigungsaufwuchs wird auch die hohe Zuwanderung in den deutschen Arbeitsmarkt aus der Europäischen Union beitragen. Die hohe Zuwanderung von Schutzsuchenden wird sich dagegen erst nach und nach in Form höherer Erwerbstätigkeit, aber auch Arbeitslosigkeit auswirken. Die Arbeitslosenquote liegt derzeit auf dem niedrigsten Niveau seit 25 Jahren und dürfte sich bei der Marke von 6 Prozent stabilisieren. Die Quote der Jugenderwerbslosigkeit liegt auf dem niedrigsten Stand innerhalb der Europäischen Union. Die Instrumente Werkvertrag und Arbeitnehmerüberlassung sind für eine arbeitsteilige und anpassungsfähige Wirtschaft wichtig. Gleichzeitig sollten Fehlentwicklungen bei diesen Instrumenten eingedämmt werden. Mit der Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, die im vorigen Jahr vom Bundestag beschlossen worden ist, wird die Arbeitnehmerüberlassung auf ihre Kernfunktionen hin orientiert. So wird zum 01. April 2017 die Arbeitnehmerüberlassung stärker reguliert. Die Höchstüberlassungsdauer wird auf 18 Monate begrenzt, Ausnahmen bestehen und nach dem 9. Überlassungsmonat wird das Lohnniveau an der Stammbelegschaft festgemacht und Equal pay greift. Für uns als Personaldienstleister eine extrem große Herausforderung, auf die wir uns das komplette 2. Halbjahr 2016 vorbereitet haben und gut informiert in das Jahr 2017 starten. 2. Geschäftsverlauf 2016 ist ein sehr erfolgreiches Jahr für Rasant Personal-Leasing gewesen, trotz der unsicheren, weltpolitischen Lage. Rasant hat sich auch in diesem Jahr weiter darauf konzentriert, Prozesse zu optimieren und dadurch Kosten zu senken. Die Sensibilisierung auf unsere Kernkompetenzen Vertrieb und Recruitment, hat dazu geführt, dass wir alle Vertriebskanäle aktiviert und die Kollegen in allen Niederlassungen motiviert haben, noch stärker in den Außendienst zum Kunden zu fahren. Trotz der schwierigen Marktsituation bzgl. der zur Verfügung stehenden Bewerber, ist es uns dennoch gelungen, ein positives Betriebsergebnis zu erreichen. Das Ergebnis stimmt uns weiterhin zuversichtlich und bestätigt uns darin, unsere Kernkompetenzen und die weitere Zentralisierung von Verwaltungs- und Controllingaufgaben unbedingt voranzutreiben. Auch 2016 standen die Personaldienstleistungsunternehmen vor großen Herausforderungen. Die geeigneten Bewerber fehlten, die Anforderungen der Kundenbetriebe an Mitarbeiter sind eher gestiegen. Wir haben darauf reagiert, haben weitere Märkte verstärkt für uns entdeckt. Dazu gehört der Einzelhandel mit seinen Herausforderungen im Bereich Warenverräumung und der Dienstleistung rund um den Lebensmittelmarkt. Ein Geschäftsfeld, in dem wir uns auch 2017 zusätzlich aufstellen werden. Geplant ist eine weitere Unit von Rasant zu dieser Dienstleistung, wahrscheinlich unter dem Namen RASANT STORE. 3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung a.) Ertragslage Der Umsatz im Geschäftsjahr 2016 ist gegenüber dem Vorjahr um 6,86 % gestiegen. Das ist der intensiven Begleitung unserer kompletten Vertriebsmannschaft und der Führungsebene in den Niederlassungen zu verdanken. Die Wirtschaftlichkeit aller Niederlassungen wurde überprüft und weiter optimiert. b.) Finanzlage Unser Finanzmanagement ist weiter darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur ist als stabil zu bezeichnen. Die Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse im Wesentlichen im Unternehmen belassen, verschafft uns weiteren Handlungsspielraum. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. c.) Vermögenslage Das Vermögen der Rasant Personal-Leasing GmbH besteht im Wesentlichen aus kurzfristigen Forderungen und liquiden Mitteln. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter und den cash flow heran. Der Umsatz pro Mitarbeiter 25,46 TEUR. Der vereinfachte cash flow beträgt 1.249,00 TEUR . 5. Gesamtaussage Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresverlauf 2016, wie auch schon 2015 und 2014 weiter auf einen Wachstumskurs eingeschwenkt, nachdem sie im Winterhalbjahr 2012/13 aufgrund der europäischen Schuldenkrise in eine Schwächephase geraten war. Der Arbeitsmarkt blieb von dem schwachen Wirtschaftswachstum weitgehend unbeeindruckt. Seine gute Grundverfassung zeigt sich vor allem darin, dass Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auch 2016 weiter gestiegen sind. Leider sind die Geringqualifizierten oftmals nur unzureichend auf die Arbeitskräftenachfrage anpasst. Für unser Unternehmen ist es sehr wichtig, dass wir unsere angestoßenen Weiterbildungsmaßnahmen intensiv vorantreiben und uns nicht davon abbringen lassen. Das wirkt dem Fachkräftemangel entgegen und ermöglicht den ungelernten Mitarbeitern bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt - Die Chance für Rasant, Marktanteile zu sichern und auszubauen. Geplant ist mindestens eine weitere Niederlassung im Jahr 2017. III. Wirtschaftsbericht Von der Gesellschaft werden 20 Zweigniederlassungen unterhalten. Risiko- und Prognoseberichterstattung (§ 289 I 4 HGB: Beurteilung und Erläuterung der voraussichtlichen Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken) IV. Prognosebericht Die Bundesagentur für Arbeit bestätigt, dass die Personaldienstleistung als Flexibilisierungsinstrument einen signifikanten Einfluss auf die positive wirtschaftliche Entwicklung hat. Die Reformierung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes ist entschieden. Es wird eine Höchstüberlassungsgrenze von 18 Monaten pro überlassenen Mitarbeiter an einen Kundenbetrieb geben. Nach einer Unterbrechung von mindestens drei Monaten und einem Tag kann derselbe Mitarbeiter wieder 18 Monate unter bestimmten Voraussetzungen überlassen werden. Diese Einschränkung ist durchaus eine große Bedrohung der kompletten Branche und deren Kundenunternehmen. Das Instrument der Flexibilität, Projekte und Auftragsspitzen sinnvoll im Unternehmen zu steuern, wird durch diese Begrenzung erschwert. Allerdings haben wir schon Anfang 2016 damit begonnen, unsere Kunden zu informieren und damit zu sensibilisieren. Eine gute Entscheidung, da ein aufgeklärter Kunde wichtig ist für eine langfristige Zusammenarbeit. Die Bundesagentur für Arbeit bestätigt, dass die Arbeitnehmerüberlassung als Jobmotor weiterhin zu bezeichnen ist. Getrübt werden die guten Aussichten bei der Beschäftigung durch den sich zuspitzenden Fachkräftemangel. Dieses Geschäftsrisiko nennen so viele Unternehmen wie bislang in keiner vorherigen Umfrage. Mehr als jedes dritte Unternehmen sieht sich bereits in den kommenden Monaten beeinträchtigt. Insbesondere in den Bereichen F&E sowie IT werden Fachkräfte händeringend gesucht. Als Dienstleister im gewerblichen Bereich lag unser Schwerpunkt in fast allen Niederlassungen in der Überlassung gewerblicher Mitarbeiter aller Fachrichtungen, mit Schwerpunkt auf das produzierende Gewerbe. Die Möglichkeit, den Facharbeiteranteil weiter auszubauen ist in einigen Niederlassungen bereits genutzt worden und zeigt positive Ergebnisse. In diesen Niederlassungen liegt der Facharbeiteranteil auch 2016 wieder über 10%, im Gesamtüberblick erreicht Rasant Personal-leasing bis zum Stichtag 31.12.2016 eine Facharbeiterquote von weiterhin 9,95%, eine konstante Größe zum Jahresvergleich 2015, leider mit leichter Tendenz nach unten. Unser komplettes Recruitment wurde weiter darauf fokussiert, dass sich neben dem ungelernten Mitarbeiter mit keinen oder wenig Qualifikationen und der gut ausgebildete Facharbeiter durch unser Portfolio angesprochen fühlt und verstärkt als Mitarbeiter in unserem Hause langfristig tätig wird. In Regionen, die üblicherweise wenig Industriebetriebe zur Verfügung stellen, wird die Entwicklung leider immer noch durch nicht zur Verfügung stehende Bewerber und die oft nicht vorhandene Flexibilität der Bewerber erschwert. Ein steigender Fachkräftemangel wirkt sich auch in anderer Hinsicht als höheres Geschäftsrisiko aus. Übernahmeangebote der Kundenunternehmen und höhere Lohnforderungen der Bewerber führen dazu, dass unsere Personalbeschaffung immer teurer wird. V. Risikobericht Branchenspezifische Risiken 2016 mussten in allen Niederlassungen Aufträge abgesagt werden, weil keine geeigneten Mitarbeiter zur Verfügung gestanden haben. Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften wird weiter steigen. Der Einsatz ungelernter Mitarbeiter wird wahrscheinlich stärker sinken. Wir sehen das als große Chance für Rasant Personal-Leasing. Zukünftig werden wir weiter stark darauf Wert legen, dass die Qualifizierung der externen Mitarbeiter unser größtes Know-How ausmacht. Es ist für uns entscheidend, langjährige Kunden auch weiterhin mit gutem Fachpersonal zu versorgen. Die Zuwanderung aus unterschiedlichsten Ländern birgt Chancen und Risiken zugleich. Finanzwirtschaftliche Risiken Billiganbieter aus EU-Nachbarländern bleiben am Markt aktiv. Auch das Bewusstsein, dass sich durch diesen Zustrom die Preisspirale immer weiter nach unten drehen kann, ist in unserem Hause vorhanden. Durch die Kundenbefragung hat sich allerdings ergeben, dass unsere Kunden für geeignetes Personal auch bereit sind, mehr zu bezahlen. Ein großer Vorteil für uns als Dienstleister mit einer nunmehr 24jähriger Erfahrung und dem guten Namen. Fachpersonal braucht einen sicheren Arbeitgeber und interessante Kunden. Das können wir dem Mitarbeiter bieten. Zusätzlich hat die Mitarbeiterbefragung ergeben, dass unsere Mitarbeiter sich wohl fühlen und langfristig mit uns planen. Die enge Begleitung unserer Mitarbeiter auch im Kundeneinsatz und die gute Betreuung hat sich als positiv herausgestellt. Unsere kurzen Entscheidungswege, das enge Niederlassungsnetz und die Gewinnung neuer Kunden am Markt generieren uns für das Jahr 2017 mit Sicherheit weiteres Wachstum. VI. Chancenbericht Seit Ende 2012 bewegt sich der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Zeitarbeit an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zwischen 2,4 und 2,6 Prozent. Nach Rückgängen im Jahr 2012 und einer Stagnation in der ersten Jahreshälfte 2013 wächst die Beschäftigung in der Zeitarbeit seit Herbst 2013 wieder leicht. Die Beschäftigtenzahl insgesamt weist seit längerem einen Aufwärtstrend auf. Ein klares Signal für die Politik, keine weiteren Einschränkungen zu verabschieden, sondern den Unternehmen die Freiheit zu überlassen, Zeitarbeitnehmer nach Bedarf und Unternehmenslage einzusetzen und auch wieder dem Markt zur Verfügung zu stellen. Die Tendenz ist leider eine andere.
gez. Bernd Feinermann gez. Anja Bitter BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die RASANT Personal-Leasing GmbH hat ihren Sitz in 28195 Bremen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bremen HRB 14325 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2016 weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB auf und wird gemäß den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt, wobei die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren erfolgt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs.1 Satz 2, 266 ff. HGB). Das Gliederungsschema für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 HGB n. F. an die Vorschriften des BilRUG angepasst. Das "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" ist entfallen. Hinzugekommen ist das "Ergebnis nach Steuern", das vor dem Posten "sonstige Steuern" ausgewiesen wird. Die Vorjahreswerte bzgl. der entfallenen Posten sowie die diesbezüglichen Zwischenergebnisse sind auf das neue Gliederungsschema i. d. F. des BilRUG umgegliedert worden. In der Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres wird das Rohergebnis gemäß § 276 HGB ausgewiesen. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei dem Anlagevermögen erfolgten die Abschreibungen von den Anschaffungskosten auf die immateriellen Vermögensgegenstände mit einer Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren nach der linearen Abschreibungsmethode und auf die Sachanlagen mit einer Nutzungsdauer von 3 bis 33 Jahren nach der linearen Abschreibungsmethode. In Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften wurde wie folgt bewertet: Im Posten Sachanlagen waren Sammelposten enthalten, die mit der Poolabschreibung über 5 Jahre abgeschrieben wurden. Für geringwertige Wirtschaftsgüter wurde die Vereinfachungsregelung des § 6 Abs. 2 EStG beansprucht. Die Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten wurden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben in 2016, die Aufwendungen für das Wirtschaftsjahr 2017 darstellen. Die Bewertung der Rückstellung für Pensionen erfolgt anhand eines versicherungsmathematischen Gutachtens. Es wurden die folgenden Annahmen zu Grunde gelegt: - Versicherungsmathematisches Teilwertverfahren - Richttafel 2005G von Klaus Heubeck - Abzinsungssatz von 4,06 % p.a. - Rententrend von 0,0 % p.a. Die in den Rückstellungen für Pensionen enthaltenen Verpflichtungen sind durch eine Rückdeckungsversicherung gesichert, die ausschließlich der Erfüllung dieser Verpflichtungen dient und dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen sind. Dieses Vermögen wird nach den BilMoG-Bestimmungen (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Es ergeben sich zum Bilanzstichtag die nachstehend aufgeführten Werte:
Es besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe des Differenzbetrages, der sich aus der Berechnung der Pensionsrückstellungen mit einem Rechnungszinssatz auf Basis des 7- und des 10-Jahres-Durchschnitts ergibt. Der Differenzbetrag beträgt € 43.470,00. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bildung erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem zukünftig notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde eine dem HGB entsprechende Abzinsung vorgenommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. In dem Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen" sind sich aus der Verrechnung gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ergebende Beträge auszuweisen. Hierbei handelt es sich um Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsverpflichtungen gemäß § 277 Abs. 5 HGB und um Erträge aus Finanzanlagen, die ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen:
4. Erläuterungen zur Bilanz Das Anlagevermögen wird in dem folgenden ausgewiesenen Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2016 mit den einzelnen Posten gesondert aufgegliedert und entwickelt (§ 284 Abs.3 HGB). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 4 enthalten. Das Gezeichnete Kapital in Höhe von € 25.564,59 entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Betrag des Stammkapitals von DM 50.000,00 ( Art. 42 Abs. 3 Satz 3 EGHGB ). Die Verbindlichkeiten werden in dem folgenden ausgewiesenen Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2016 mit den einzelnen Posten gesondert aufgegliedert und entwickelt (§§ 268 Abs. 5, 285 Nr. 1 HGB). Der Posten Sonstige Rückstellungen beinhaltet im Wesentlichen personalbezogene Verpflichtungen in Höhe von T€ 828. Anlagenspiegel
Verbindlichkeitenspiegel
5. Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 a HGB)
Angaben zu den beschäftigten Arbeitnehmern (§ 285 Nr. 7 HGB) Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer hat im Berichtsjahr 964 (Vorjahr: 932) betragen. Angaben zu den Organen (§ 285 Nr. 10 HGB) Geschäftsführungsorgan der Gesellschaft sind die Geschäftsführer: - Herr Bernd Feinermann, Kaufmann, Hude - Frau Anja Bitter, Kauffrau, Ganderkesee Die gewährten Gesamtbezüge i.S.d. (§ 285 Nr. 9 a HGB) Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer für das Geschäftsjahr 2016 wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Bremen, den 01. November 2017 gez. Bernd Feinermann gez. Anja Bitter Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der RASANT Personal-Leasing GmbH, 28195 Bremen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
26127 Oldenburg, den 09. März 2018 FTSP
FRISIA-TREUHAND Schmädeke GmbH & Co. KG
gez. Dipl.-Kfm. Christeleit, Wirtschaftsprüfer gez. Dipl.-Kfm. Schmädeke, Wirtschaftsprüfer Zusätzliche AngabenDer Jahresabschluss der RASANT Personal-Leasing GmbH, Bremen, ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 12. März 2018 festgestellt worden. Es wurde ebenfalls in der Gesellschafterversammlung vom 12. März 2018 beschlossen, den Jahresüberschuss entsprechend dem Vorschlag des Geschäftsführers auf neue Rechnung vorzutragen. Der vorstehende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 berücksichtigt die gesetzlich zulässigen Offenlegungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der vorstehende Bestätigungsvermerk erteilt. |
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