Astronergy Solarmodule GmbH
Stralauer Platz 33, 10243 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Paul Xinhua Ji seit 13.7.2021 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Astronergy Solarmodule GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Astronergy Solarmodule GmbH hat ihren Sitz in Berlin und ist unter der Registernummer HRB 231478 B im Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Astronergy Solarmodule GmbH wurde auf der Grundlage der deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften, der einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie unter Beachtung der Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages erstellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 9.584 aus. Zur Abwendung der insolvenzrechtlichen Folgen aus der bilanziellen Überschuldung sowie zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit hat die Gesellschaft eine qualifizierte Rangrücktrittserklärung von einem Konzernunternehmen hinsichtlich bestehender und künftiger Forderungen erhalten. Vor diesem Hintergrund erfolgte die Bilanzierung unter der Annahme der Unternehmensfortführung. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Der regelmäßige Abschreibungsbedarf wird pro rata temporis anhand der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer ermittelt:
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Nettoanschaffungskosten bis zu jeweils EUR 250,00 werden sofort aufwandswirksam erfasst und nicht im Anlagevermögen abgebildet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Nettoanschaffungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung einzeln aktiviert und sofort abgeschrieben. Geleistete Anzahlungen, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu ihrem Nominal- bzw. Nennbetrag angesetzt. Bei erkennbaren Einzelrisiken werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die fertigen Erzeugnisse und Waren (Handelswaren) des Vorjahres sind mit ihren Anschaffungskosten bewertet worden. Zur Bestimmung der Anschaffungskosten von Handelswaren wird der gleitende Durchschnittspreis herangezogen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergaben, wurden durch angemessene Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu ihrem Nominal- bzw. Nennbetrag angesetzt. Bei erkennbaren Einzelrisiken werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu ihrem Nennbetrag angesetzt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten werden gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungserhalt oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in einem gesonderten Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 12.728 (Vorjahr: TEUR 6.374). Von diesen Forderungen entfallen TEUR 10.707 auf die Gesellschafterin. 4. Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden im Wesentlichen Forderungen aus Umsatzsteuererstattungsansprüchen in Deutschland und im EU-Ausland ausgewiesen.
5. Eigenkapital Alleinige Gesellschafterin der Astronergy Solarmodule GmbH ist die Astronergy GmbH, Haar. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Mit Ausnahme der Gewährleistungsrückstellungen haben alle sonstigen Rückstellungen eine Restlaufzeit von weniger als einem 1 Jahr. Die Gewährleistungsrückstellungen haben eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. 8. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich hinsichtlich der Laufzeiten und der Besicherung wie folgt zusammen:
Bei den ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich gleichzeitig um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen TEUR 26.916 auf die Astronergy Europe GmbH, Berlin. Die Astronergy Europe GmbH hat hinsichtlich ihrer bestehenden und zukünftigen Forderungen einen Rangrücktritt erklärt. D. Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse sind im Wesentlichen dem Tätigkeitsbereich Vertrieb von Handelswaren zuzuordnen. Nach geographisch bestimmten Märkten verteilen sich die Umsatzerlöse wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 122 (2022: TEUR 51) aus der Währungsumrechnung sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 967 (2022: TEUR 878) enthalten. Diese betreffen u.a. Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen und die Ausbuchung nicht mehr bestehender Verpflichtungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 311 (2022: TEUR 383). Zinsergebnis Das Zinsergebnis resultiert im Wesentlichen aus Zinserträgen für ein an die Gesellschafterin herausgelegtes Darlehen. E. Sonstige Angaben Anzahl der Arbeitnehmer Im Berichtsjahr waren keine angestellten Mitarbeiter bei der ASM beschäftigt. Es erfolgte vielmehr eine Personalgestellung durch eine andere Konzerngesellschaft. Organmitgliedschaften Die Astronergy GmbH ist alleinige Gesellschafterin der Astronergy Solarmodule GmbH. Konzernbeziehungen Die Astronergy Solarmodule GmbH wird in den Konzernabschluss der Astronergy GmbH, Haar, einbezogen. Die Astronergy GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen auf. Beide Unternehmen werden darüber hinaus in den Konzernabschluss der CHINT SOLAR (ZHEJIANG) Co. Ltd., Hangzhou/China, einbezogen. Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Die Astronergy Solarmodule GmbH garantiert freiwillig für ihre bis ins Geschäftsjahr 2019 produzierten Solarmodule, dass diese mindestens eine Leistung von 97,5 % bis zum Ablauf von einem Jahr und von mindestens 80,7 % bis zum Ablauf von 25 Jahren, ausgehend vom Lieferdatum der Module, erbringen. Nach einer verbindlichen Feststellung des Garantiefalls werden den Kunden wahlweise Ersatzlieferung, Reparatur, Erstattung der Wiederbeschaffungskosten oder ähnliche Ersatzleistungen angeboten. Die Gesellschaft rechnet mit Inanspruchnahmen, die sich im Rahmen der dafür gebildeten Rückstellungen bewegen. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 521. Hierbei handelt es sich um die Summe der bis zum Ende der Vertragslaufzeit fälligen Beträge. Vom Gesamtbetrag sind TEUR 213 im Folgejahr fällig. Mitglieder der Geschäftsleitung Herr Paul Xinhua Ji (Ingenieur) war im Geschäftsjahr 2023 als alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt. Bezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtvergütungen der Geschäftsführung wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit werden Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen abgeschlossen. Alle im Geschäftsjahr 2023 zustande gekommenen Geschäfte wurden zu marktüblichen Bedingungen getätigt. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 264.338,77 ist in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, 10. März 2025 Astronergy Solarmodule GmbH gez. Paul Xinhua Ji Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Die Astronergy Solarmodule GmbH - nachfolgend auch ASM genannt - versteht sich als Europäischer Distributor und Service-Partner für die bei der CHINT-Unternehmensgruppe in Asien hergestellten Photovoltaik-Module. Die Gesellschaft fungiert damit als Vertriebs- und Serviceunternehmen für Solarmodule im europäischen Absatzmarkt. Darüber hinaus entwickelt und realisiert die Gesellschaft baufertige Solarparks im Rahmen von EPC-Projekten (Engineering, Procurement und Construction) und bietet ihren europäischen und globalen Kunden weitere geschäftsbezogene Dienstleistungen, u.a. Marketing, Logistik und Zollabfertigung an. Als 100%iges Tochterunternehmen der Astronergy GmbH (mit Sitz in Haar) gehören beide Unternehmen zur Unternehmensgruppe der CHINT SOLAR (ZHEJIANG) Co., Ltd., Hangzhou (China). Die CHINT SOLAR (ZHEJIANG) Co., Ltd. ist Hersteller von Solarmodulen, welche weltweit unter der Marke Astronergy vertrieben werden. Die CHINT GROUP CORP. als Obergesellschaft und mittelbare Anteilseignerin der CHINT SOLAR (ZHEJIANG) Co., Ltd., ist ein international ausgerichtetes Unternehmen für Niederspannungstechnik, Energieübertragung und Energienetze. Die CHINT-Gruppe vertreibt ihre Produkte nicht nur im heimischen Markt, sondern auch international in mehr als 100 Ländern. Die für die Steuerung des Unternehmens wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind das Umsatzvolumen sowie das EBITDA. Wesentliche Einsatzfaktoren für die Erzielung von Umsätzen sind die von der Muttergesellschaft in Asien zugekauften Solarmodule. 2. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheiten, hoher Inflation und Zinsen hat sich die globale Wirtschaftstätigkeit in der zweiten Jahreshälfte 2023 aufgrund positiver Nachfrage- und Angebotsfaktoren als robust erwiesen. In den großen Volkswirtschaften stützten auf der Nachfrageseite steigende private und staatliche Ausgaben die Wirtschaftstätigkeit. Auf der Angebotsseite trugen eine höhere Erwerbstätigkeit, intakte Lieferketten und gesunkene Rohstoffpreise zur Erholung bei. Dennoch sank das globale Wirtschaftswachstum nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) von 3,4 Prozent im Jahr 2022 auf 3,1 Prozent im Jahr 2023. In den Industriestaaten legte die Wirtschaftsleistung 2023 nur noch um 1,6 Prozent zu, nachdem sie im Vorjahr um 2,7 Prozent gewachsen war. Die Eurozone - der wichtigste Absatzmarkt für ASM - verzeichnete einen Rückgang auf 0,5 Prozent (2022: 3,5 Prozent). Die deutsche Wirtschaft ist 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent gesunken (2022: 1,9 Prozent). In den USA stieg das Bruttoinlandsprodukt dagegen um 2,5 Prozent (2022: 2,0 Prozent). Die Wirtschaftsleistung der Entwicklungs- und Schwellenländer erhöhte sich laut IWF im Berichtszeitraum um 4,1 Prozent (2022: 3,9 Prozent). 2.2. Branchenentwicklung 2023 Photovoltaik gehört mittlerweile in nahezu allen Regionen der Erde zu den kostengünstigsten Stromquellen. Mit einer neu installierten PV-Leistung von ca. 370 GW (2022: ca. 210 GW) lag der globale Solarmarkt im Jahr 2023 erneut deutlich über Vorjahresniveau. In der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) lag die neu installierte PV-Leistung 2023 mit ca. 67 GW deutlich über Vorjahresniveau (2022: ca. 50 GW). Deutschland legte 2023 überdurchschnittlich zu und war mit über 14 GW neu gemeldeter PV-Leistung einer der wichtigsten Märkte in Europa. Nahezu alle anderen europäischen Länder verzeichneten 2023 ebenfalls einen Anstieg der neu installierten PV-Leistung. Anders als die positive Mengenentwicklung verlief die Preisentwicklung der Module deutlich rückläufig. Im Geschäftsjahr 2023 reduzierte sich der durchschnittliche Wp-Preis bei Mainstream- Qualität von 0,30 Cent im Januar 2023 auf 0,15 Cent im Dezember 2023 (50,0%). ASM befindet sich unverändert in einem starken Wettbewerb auf dem Deutschen und Europäischen Markt. 3. Lage des Unternehmens 3.1. Ertragslage Die folgende Gegenüberstellung zeigt die Ertragslage auf Basis der Gewinn- und Verlustrechnung:
Aufgrund konzerninterner Umstrukturierungen und Neuordnung der Vertriebsstrukturen innerhalb der Chint-Gruppe hat sich die Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen) der Gesellschaft von 501,4 Mio EUR in 2022 auf 45,3 Mio. EUR in 2023 reduziert. Die Materialaufwandsquote hat sich mit 96,8% (2022: 97,5%) nur unwesentlich verändert. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 1,5 Mio EUR (2022: 3,9 Mio EUR) resultieren aus der Weiterbelastungen von Kosten der Warenabgabe an Konzernunternehmen, aus Wechselkurserträgen, aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen sowie aus der Ausbuchung nicht mehr bestehender Verpflichtungen und Verbindlichkeiten. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden vertriebs- und verwaltungsbezogene Kosten ausgewiesen. Gemessen an der Gesamtleistung erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 1,3 % in 2022 auf 6,2% in 2023. Das Finanzergebnis 2023 blieb mit 0,19 Mio EUR (2022: 0,18 Mio EUR) auf Vorjahresniveau. Das Geschäftsjahr 2023 endet mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 0,3 Mio EUR. 3.2. Finanzlage Die Zahlungsflüsse der ASM können anhand folgender Kapitalflussrechnung zusammengefasst werden:
Die Zahlungsmittel der Gesellschaft haben sich von TEUR 20.635 zu Beginn des Geschäftsjahres auf TEUR 1.003 zum Ende des Geschäftsjahres reduziert. Die Reduzierung ist insbesondere auf Zahlungsmittelabflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit zurückzuführen. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte in 2023 im Wesentlichen über Anzahlungen von Auftraggebern sowie über Finanzierungsbeiträge aus der Chint-Gruppe. 3.3. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist in 2023 auf der Aktivseite durch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (5,5 Mio EUR) und gegen verbundene Unternehmen (12,7 Mio EUR) geprägt. Die Passivseite der Gesellschaft ist in 2023 bestimmt durch die Verbindlichkeiten gegenüber der Schwestergesellschaft Astronergy Europe GmbH (26,9 Mio EUR). Die bilanzielle Überschuldung der Gesellschaft reduzierte sich von -9,8 Mio im Vorjahr auf -9,6 Mio EUR zum Ende des Geschäftsjahres 2023. 4. Chancen und Risiken 4.1 Risikobericht ASM hat umfangreiche Planungs-, Steuerungs- und Kontrollinstrumente implementiert, um Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Zur Überwachungsmethodik gehören u.a.:
Nachfolgend werden die für ASM bedeutsamsten Risiken mit ihren Auswirkungen auf die Unternehmenslage aufgeführt. Bestandsgefährdende Risiken Die ASM ist zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet. Zur Abwendung der insolvenzrechtlichen Folgen aus der bilanziellen Überschuldung sowie zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit hat die Gesellschaft eine qualifizierte Rangrücktrittserklärung von einem Konzernunternehmen hinsichtlich bestehender und künftiger Forderungen erhalten. Die Gesellschaft ist weiterhin auf entsprechende Unterstützung von Konzerngesellschaften angewiesen, um ihren Fortbestand sicherzustellen. Branchenrisiken / Absatzrisiken Die gesamte Branche wird trotz erheblicher Kostendegressionen teilweise von nationalen Förderprogrammen beeinflusst. Änderungen der Förderprogramme können kurzfristig erheblichen Einfluss auf die Nachfrage haben. ASM beobachtet die Änderungen der Förderprogramme genau, um frühzeitig auf Änderungen reagieren zu können. Durch eine diversifizierte Kundenstruktur werden die Risiken in einzelnen Marktsegmenten weiter gestreut. Darüber hinaus bestehen politische Risiken und Länderrisiken. Die Einführung oder Beseitigung von Handelsbeschränkungen, wie z.B. Schutzzölle oder Mindestimportpreise, können zu erheblichen Preis- und Nachfrageänderungen führen und bergen insoweit ein Umsatz- und Ertragsrisiko. Beschaffungsrisiken Bedingt durch Preisveränderungen bei Photovoltaikmodulen können Abwertungsrisiken für Handelswaren bei zu hohen Lagerbeständen entstehen. ASM führt ein striktes Bestandsmanagement und überwacht die Bestände regelmäßig. Aufgrund von sich ändernden Handelsbeschränkungen, wie Schutzzölle oder Mindestimportpreise, können sich Photovoltaikmodule in den betroffenen Wirtschaftsräumen verteuern. Ebenso kann sich die Verfügbarkeit der Module ändern. Finanzrisiken Materialien und Dienstleistungen werden überwiegend in EURO beschafft. Der Absatz mit Schwerpunkt auf dem EURO-Raum wird ebenfalls in EUR abgewickelt. Das Risiko aus schwankenden Währungskursen wird deshalb als gering eingeschätzt. Durch EPC-Projekte in Polen, welche teilweise in PLN abgerechnet werden, erhöht sich dieses Risiko geringfügig. Auf eine Absicherung wird wie auch im Vorjahr verzichtet. Im Zusammenhang mit Bonitätsveränderungen besteht ein latentes Risiko von Forderungsausfällen und Insolvenzen unserer Kunden. Zur Absicherung von Forderungsausfällen hat ASM ein entsprechendes Forderungsmanagementsystem aufgebaut. Durch die Vereinbarung von Vorkasse-Zahlungen bzw. von zu leistenden Anzahlungen werden die Zahlungsbedingungen für ASM verbessert. Verbleibende Lieferungen mit Zahlungsziel werden durch eine Warenkreditversicherung abgesichert. Der schnelle Zugang zu Finanzierungsmitteln und damit die erforderliche Liquidität für die Geschäftstätigkeit der ASM werden durch die Konzernmutter gesichert. ASM als Unternehmen der CHINT-Gruppe agiert in enger Abstimmung mit der Muttergesellschaft, um finanzwirtschaftliche Risiken zu erkennen und diesen zu begegnen. Mit Unterstützung der Muttergesellschaft wird die Refinanzierung des operativen Geschäfts durch günstige Lieferantenkredite gewährleistet. Die ASM ist insoweit abhängig von der Konzernpolitik des chinesischen Mutterkonzerns. Sonstige Risiken Aufgrund der branchenüblichen sehr langen Garantiefristen von 10 bzw. 12 Jahren (Produktgarantie) und 25 Jahren (Leistungsgarantie) kann es zu Garantieaufwendungen kommen, welche die getroffene Risikovorsorge überschreiten. Insgesamt werden die Risiken als beherrschbar eingeschätzt. 4.2. Chancenbericht Das Marktwachstum für Photovoltaikmodule hat sich auch im Jahr 2023 fortgesetzt. Die IEA geht davon aus, dass bis Ende 2030 bereits über 80% des Bedarfs an elektrischer Energie aus erneuerbaren Energien stammen wird. Diese Entwicklung wird durch Kostenvorteile bei der PV-Stromerzeugung unterstützt. In vielen Ländern kann bereits Netzparität erreicht werden. Zusätzlich begünstigen die politischen Rahmenbedingungen, die Energiewende, die Verteuerung der CO 2 -Emissionen sowie der verstärkte Ausbau der Elektromobilität das anhaltende Wachstum der erneuerbaren Energien, insbesondere der Photovoltaik. Auch in 2024 wird die Nachfrage nach Photovoltaikmodulen auf einem hohen Niveau bleiben. Photovoltaik ist hervorragend geeignet, die für den Ausbau der Elektromobilität notwendige dezentrale Ladeinfrastruktur zu unterstützen, was neue Absatzchancen generiert. Weiterhin eröffnen die vergleichsweise niedrigen Kosten der PV-Stromherstellung zusätzliches Wachstumspotential im Projektbereich. Das Konzept der Vermarktung von wettbewerbsfähigen Produkten aus den Fertigungsstätten des Mutterkonzerns sowie der zusätzlichen Fokussierung auf Kundenservice, Logistik und After Sales Services bietet grundsätzlich auch zukünftig hinreichende Absatzchancen. 5. Prognosebericht 5.1. Konjunkturausblick Die globale Wirtschaftstätigkeit hat sich in 2023 als widerstandsfähig erwiesen. Nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird sich diese Widerstandsfähigkeit fortsetzen und das globale Wachstum 2024 bei 3,1 Prozent einpendeln, bevor es 2025 auf 3,2 Prozent ansteigt (World Economic Outlook, Januar 2024). Im Ländervergleich bestehen weiterhin deutliche Unterschiede. So geht der IWF für die USA von einem langsameren Wachstum aus, da die straffe Geldpolitik noch immer die Wirtschaft belastet, und prognostiziert für 2024 ein Wachstum von 2,1 Prozent (2023: 2,5 Prozent). Im Euroraum hingegen dürfte sich die Wirtschaftstätigkeit nach einem schwierigen Jahr 2023, in dem hohe Energiepreise und eine restriktive Geldpolitik die Nachfrage einschränkten, leicht erholen. Hier erwartet der IWF 2024 ein Wachstum von 0,9 Prozent nach 0,5 Prozent im Vorjahr. Schlusslicht bleibt weiterhin Deutschland mit einem Wachstum in diesem Jahr von 0,5 Prozent (2023: -0,3 Prozent). Für die Entwicklungs- und Schwellenländer prognostizieren die Experten für 2024 ein stabiles Wachstum von 4,1 Prozent (2023: 4,1 Prozent). 5.2. Branchenentwicklung Der verstärkte Ausbau der erneuerbaren Energien wird weithin als zentrales Mittel im Kampf gegen den Klimawandel gesehen. Dem trägt die Politik mit Aktionsplänen wie etwa dem "European Green Deal" zum Erreichen der Klimaneutralität in der EU im Jahr 2050 Rechnung. Die Experten der Internationalen Energie Agentur (IEA) betonen die große Rolle der Solarenergie bei der Bekämpfung der Klimakrise: in ihrer Studie "Net Zero by 2050 - Roadmap for the Global Energy Sector" erklären sie, die globale Energieversorgung müsse im Jahr 2050 größtenteils auf erneuerbare Energien basiere, mit Solarenergie als größter einzelner Versorgungsquelle. Szenarien der IEA zufolge können erneuerbare Energien bis 2030 bereits 80 % des weltweiten Strombedarfes abdecken. Investitionen in die Photovoltaiktechnologie werden insofern auch zukünftig ein hohes Niveau annehmen. Für 2024 rechnen Experten mit einem Wachstum der weltweit neu installierten Photovoltaikleistung auf über 375 GW. In Europa schaffen neue Programme zur gezielten Förderung von Klimaschutztechnologien (z. B. "RePowerEU") neue Investitionsanreize. Es ist zu erwarten, dass der Solarmarkt hiervon mittelfristig deutlich profitieren wird. In vielen europäischen Ländern, insbesondere Deutschland, Italien und Großbritannien, gewinnen Batteriespeicher immer mehr an Bedeutung, weil diese zusammen mit erneuerbaren Energien die Unabhängigkeit von traditionellen Energiequellen weiter verbessern. Zusätzlich zu dem Geschäft mit neuen Eigenverbrauchsanlagen ergibt sich mittelfristig ein hohes Potenzial durch die Nachrüstung von Bestandsanlagen mit neuen Wechselrichtern und Speichern. 5.3. Geschäftsprognose Im Zusammenhang mit konzerninternen Umstrukturierungsmaßnahmen wurde mit Astronergy Europe GmbH, Berlin, eine weitere inländische Vertriebsgesellschaft der Chint-Gruppe gegründet. Für beide Gesellschaften, ASM und Astronergy Europe GmbH, werden die Geschäftsmodelle und Geschäftsaktivitäten überarbeitet bzw. neu aufgesetzt. Die genaue Positionierung von ASM in den möglichen Geschäftsbereichen Vertrieb von Solarmodulen, Wechselrichtern und Speichern bzw. in den Dienstleistungsbereichen Kundenbetreuung, Marketing und Logistik ist derzeit nicht abgeschlossen, sondern vielmehr in der Entwicklung. Es zeichnet sich jedoch ab, dass sich Vertriebsaktivitäten und Absatzvolumen im Bereich Solarmodule deutlich reduzieren werden. Die weitere Entwicklung in anderen Geschäftsbereichen ist derzeit offen und nur schwer prognostizierbar.
Berlin, 10. März 2025 Astronergy Solarmodule GmbH gez. Paul Xinhua Ji BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Astronergy Solarmodule GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Astronergy Solarmodule GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Astronergy Solarmodule GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angaben in Abschnitt A des Anhangs sowie in Abschnitt 4.1 unter "Bestandsgefährdende Risiken" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter darlegen, dass die Gesellschaft bilanziell überschuldet ist und der Fortbestand der Gesellschaft von der weiteren finanziellen Unterstützung durch Konzerngesellschaften abhängig ist. Zur Abwendung der insolvenzrechtlichen Folgen aus der bilanziellen Überschuldung sowie zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit hat die Gesellschaft von einem Konzernunternehmen eine qualifizierte Rangrücktrittserklärung hinsichtlich bestehender und künftiger Forderungen erhalten. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 25. März 2025 DanRevision
GmbH
gez. Siegel, Wirtschaftsprüfer gez. Fennen, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses Die Feststellung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafterversammlung erfolgte am 14. April 2025. |
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