Alfalume GmbH
Selbe AdresseHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marco Pochetti seit 16.2.2024 | Geschäftsführer |
Boris Zanoletti seit 16.2.2024 | Geschäftsführer |
Volfango Bondi seit 16.2.2024 | Geschäftsführer |
Ralf Lehmkuhl seit 31.7.2023 | Geschäftsführer |
Marcus Neul seit 18.7.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Cisalfa Sport S.p.A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sport Voswinkel GmbH (vormals: Voswinkel Verwaltungsgesellschaft mbH)DortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 29.02.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis 29.02.2024Sport Voswinkel GmbH, DortmundI. Tätigkeit Die Geschäftstätigkeit der Sport Voswinkel GmbH (ehemals Voswinkel Verwaltungsgesellschaft mbH) beinhaltet den Groß- und Einzelhandel mit Waren aller Art insbesondere Schuhen und Sportartikeln. Zu diesem Zweck betreibt die Gesellschaft per 29.02.2024 48 Einzelhandelsgeschäfte in Deutschland. Der größte Teil der Filialen liegt nach wie vor geographisch im Westen und im Norden der Bundesrepublik Deutschland. II. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Ausgelöst durch die Corona-Pandemie befinden sich die Weltwirtschaft und dadurch auch die deutsche Volkswirtschaft in einer anhaltenden Krise, die durch den seit 24. Februar 2022 andauernden Ukrainekrieg noch verschärft wurde und zu steigenden Energie- und Lebenshaltungskosten führte. Lieferengpässe haben sich im Allgemeinen zwar abgeschwächt, sind aber in Teilbereichen der Wirtschaft nach wie vor zu spüren. Die Zahl der Arbeitslosen war im Februar 2024 (saisonbereinigt) 194.000 höher als im Vorjahresmonat. Im Februar 2024 betrug die Inflationsrate 2,5%, der Verbraucherpreis Index stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,4 % an. III. Entwicklung des Unternehmens Am 07.11.2023 wurde die Sport Voswinkel GmbH & Co. KG an die Cisalfa Sport S.p.A. verkauft. Cisalfa ist eine italienische Holding mit 150 Stores und gleichzeitig INTERSPORT Lizenzpartner für Italien. Cisalfa übernahm Sport Voswinkel als gesamtes Unternehmen mit allen Mitarbeitern, der Zentrale und allen 49 Standorten in ganz Deutschland. Die 49 Standorte von Voswinkel werden vom aktuellen Management weitergeführt und firmieren wie bisher unter dem Namen „INTERSPORT Voswinkel“ und „SPORT Voswinkel“. INTERSPORT Deutschland und Cisalfa sind eine langfristige Partnerschaft eingegangen. Cisalfa und Sport Voswinkel werden weiterhin eng mit INTERSPORT Deutschland zusammenarbeiten und so zu einem der größten europäischen Player im Sportfachhandel werden. Am 29.02.2024 wurde die Sport Voswinkel GmbH & Co. KG dann auf die Voswinkel Verwaltungsgesellschaft mbH verschmolzen und diese in Sport Voswinkel GmbH umfirmiert. Gleichzeitig wurde ein neuer, an Cisalfa angepasster, Geschäftsjahreszyklus von März bis Februar implementiert. Somit ergab sich für die Sport Voswinkel GmbH ein Rumpf-Geschäftsjahr von Oktober 2023 bis Februar 2024. Die Verschmelzung beider Unternehmen am 29.02.2024 führt dazu, dass das Ergebnis (GuV)der Sport Voswinkel GmbH & Co. KG lediglich im Eigenkapital am 29.02.2024 der Sport Voswinkel GmbH Abbildung findet, die Gewinn- und Verlustrechnung somit lediglich die Werte der ehemaligen Voswinkel Verwaltungsgesellschaft mbH für die Monate Oktober 2023 bis Februar 2024 zeigt. Zum besseren Verständnis der Entwicklung des operativen Geschäftes der Sport Voswinkel GmbH wird im Folgenden auf die Werte der ehemaligen Sport Voswinkel GmbH & Co. KG eingegangen, da die Ergebnisse der ehemals Voswinkel Verwaltungsgesellschaft mbH keine Aussagen zur Entwicklung der Unternehmung zulassen. Eine Vergleichbarkeit zur Vorperiode 30.09.2023 (12 Monate) ist aufgrund des gebildeten Rumpf-Geschäftsjahres 29.02.2024 (5 Monate) dennoch nur sehr eingeschränkt möglich. Im Geschäftsjahr 2024 (Oktober 2023 bis Februar 2024) erzielte Sport Voswinkel Umsätze von 43,0 M€ (Vergleich GJ 2023 99,3M€). IV. Investitionen / Filialnetz Das Gesamtinvestitionsvolumen betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 1.390 T€. Die Investitionen bezogen sich im Wesentlichen auf die Komplettumbauten der Filialen in Köln Kalk, Wolfsburg und Kassel und der Neueröffnungen in Hanau und Berlin. Die Filialstruktur umfasste zum 29.02.2024 48 Filialen, die sich auf 13 Fachmärkte und 35 Centerfilialen verteilten. Trotz der oben beschriebenen nach wie vor schwer vorherzusehenden weltwirtschaftlichen Situation stehen in den nächsten Monaten weitere Umbauten an. Sollte es sich nach eingehender Prüfung an einem Standort als wirtschaftlich sinnvoll herausstellen, kann es einzelfallbezogen auch zu Expansionstätigkeiten kommen. So wurde im Oktober 2023 die 50. Voswinkel Filiale in Hanau eröffnet und in Berlin wurde im März 2024 eine weitere Filiale eröffnet. Der Fokus im Geschäftsjahr 2025 liegt weiterhin auf der Optimierung des bestehenden Filialnetzes sowie der Umsetzung der standortbedingten CI-Vorgaben der Intersport. Bereits jetzt steht fest, dass in diesem Kontext im Geschäftsjahr 2024/2025 weitere Filialen (Siegen, Karlsruhe, Sankt Augustin, Porta Westfalica und Leipzig) umgebaut werden. In der operativen Planung für das Geschäftsjahr 2024/2025 wurden 2,8 M€ für Investitionen berücksichtigt. V. Mitarbeitende Die Gesamtzahl der Mitarbeitenden sank aufgrund des neuen Stichtags und damit z.T. auslaufenden Befristungen (weniger Personalbedarf nach dem Weihnachtsgeschäft) auf 494 (Geschäftsjahr 2023 per 30.09.: 516). Dabei entfielen auf den Filialbereich 446 gegenüber 469 Mitarbeiter im Geschäftsjahr per 30.09.2023. In den zentralen Bereichen stieg die Anzahl der Mitarbeitenden auf 48 (Geschäftsjahr 2023 per 30.09.: 47). Die Zahl der Auszubildenden stieg auf 48 (Geschäftsjahr 2023 per 30.09.: 47). Die Personalkosten beliefen sich auf 9.604 T€ nach 19.835 T€ im Vorjahr und umfassen Löhne, Gehälter, Sozialabgaben und laufende Aufwendungen für Altersversorgung und Prämienzahlungen. Die Personalkostenquote in Höhe von 22,3% lag nach wie vor bedingt durch Umsatzverfehlungen in den Onlinekanälen über dem ursprünglichen Plan. VI. Darstellung der Lage, des Geschäftsverlaufes und des Geschäftsergebnisses Sport Voswinkel ist nach wie vor in die E-Commerce-Strategie der INTERSPORT integriert, ohne einen eigenen Internet-Shop zu betreiben. Im Geschäftsjahr per 29.02.2024 wurden die Bestände von 48 Filialen an den INTERSPORT Onlineshop, die kooperative Händlerplattform (Marktplatz-Konzept), gemeldet. Dies bedeutet, dass die Voswinkel Filialen, die Bestände gemeldet haben, auch entsprechende Aufträge zugeteilt bekommen, wenn der Onlinekunde einen Artikel anhand der gemeldeten Bestände bestellt und über die Warenkorboptimierung sowie das Regionalitätsprinzip der Filiale zugeschlüsselt wird. Im Geschäftsjahr per 29.02.2024 konnte damit ein Nettoumsatz nach Retoure von 2,1 M€ (im Geschäftsjahr bis 30.09.2023 von 4,7 M€) bei einer Retourenquote von 37% (Vorjahreswert von 38%) erzielt werden. Der für Intersport.de geplante Umsatz wurde übertroffen (+23%). Um die zum damaligen Zeitpunkt angespannte Liquiditätssituation bedingt durch die Coronakrise abzusichern, wurde zusätzlich zu „intersport.de“ Anfang Februar 2021 auch die Onlineplattform Zalando angebunden. Nachdem in der ersten Phase der Fokus auf der Liquiditätssicherung gelegen hat, wurde die Plattform im aktuellen Geschäftsjahr ergebnisorientiert weitergeführt. Hierdurch konnte im Geschäftsjahr per 29.02.2024 nur noch ein Nettoumsatz nach Retoure von 0,2 M€ (Vorjahreswert von 2,3 M€) bei einer Retourenquote von 52% (Vorjahreswert von 54%) erzielt werden. Der für Zalando geplante Umsatz wurde deutlich verfehlt (-72%). Nach einem Jahresüberschuss von 3.360 T€ im Geschäftsjahr per 30.09.2023 wies Sport Voswinkel im Rumpf- Geschäftsjahr per 29.02.024 aufgrund der schwierigen Monate Dezember und Januar einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 449 T€ aus. Hierin enthalten ist ein negativer Steuereffekt in Höhe von 650 T€ aus dem Kaufertrag durch Cisalfa. Obwohl die Rahmenbedingungen nicht optimal waren, konnte im Rumpf-Geschäftsjahr 2023/24 ein positives operatives Ergebnis (v.a. ohne Berücksichtigung der Effekte des Verkaufs) in Höhe von 0,2 M€ erzielt werden. Das geplante EBT wurde hiermit um 1,8 M€ verfehlt, da die geplanten Umsätze und Roherträge verfehlt wurden aber durch deutliche Einsparungen in den Kosten (insbesondere in den BereichenMarketing und Warenabgabe und Zustellung) kompensiert werden konnten. Der Gesamtnettoumsatz von Sport Voswinkel lag im Rumpf-Geschäftsjahr per 29.02.204 bei 43,0 M€ nach 99,3 M€ im Vorjahr. Die Planverfehlung in Höhe von 3,7 M€ war bedingt durch ausbleibende Dezember und Januarumsätze. Insgesamt war, bedingt durch den Russland-Ukraine-Krieg, den Anstieg der Inflation und damit einhergehenden Kostensteigerungen (insbesondere Energie) weiterhin eine Kaufzurückhaltung zu spüren, die sich negativ auf die Umsatzentwicklung ausgewirkt hat. Das Ergebnis per 29.02.2024 war beeinflusst durch die o.g. wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich zum Stichtag 29.02.2024 im Vergleich zur Vorperiode um 4.497 T€ auf 36.020 T€ erhöht. Der bilanzielle Wert des Anlagevermögens (Immaterielles- und Sachanlagevermögen) ist auf 6.377 T€ gestiegen (per 30.09.2023: 5.710 T€). Die Investitionen des Geschäftsjahres per 29.02.2024 von 1.390 T€ lagen um 672 T€ über den Abschreibungen (718 T€). Das Umlaufvermögen lag mit 28.934 T€ um 3.764 T€ unter dem Niveau des Geschäftsjahres per 30.09.2023 (25.170 T€). Das Vorratsvermögen lag mit 19.662 T€ über dem Niveau des Werts für das Geschäftsjahr zum 30.09.2022 (+1.101 T€). Das deutlich positive buchmäßige Eigenkapital in Höhe von 19.536 T€ lag nahezu auf dem Wert für das Geschäftsjahr per 30.09.2023 (19.986 T€). Der Jahresfehlbetrag lag bei 449 T€. Die Verbindlichkeiten stiegen gegenüber dem Stichtag 30.09.2023 um 4.586 T€ auf 8.726 T€. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten sind u.a. durch höhere Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung (2,8M€) und einem Darlehen gegenüber der Cisalfa Sport S.p.A. (2M€) begründet. Die Rückstellung in Bezug auf eine mögliche Rückerstattung der im Geschäftsjahr 2020/21 erhaltenen Überbrückungshilfe wurde konstant bei 2,0M€ gehalten. Ob und wenn ja in welcher Höhe, der Betrag zurückgezahlt werden soll, steht zum jetzigen Zeitpunkt nicht fest, da die finale Abrechnung der Überbrückungshilfe erst deutlich nach der Feststellung des Jahresabschlusses erfolgen soll. Unter anderem aus der Darlehensaufnahme bei der neuen Gesellschafterin in Höhe von 2,0 M€ errechnet sich ein Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit von 1.994 T€ im Vergleich zu -3.021 T€ im Vorjahr. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag bei -1.390 T€, bedingt durch Investitionen ins Sachanlagevermögen. Der Cash-Flow aus der laufenden Tätigkeit der Gesellschaft betrug 1.812 T€ (Geschäftsjahr per 30.09.2023: 472 T€). In Summe lag der Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres bei 5.953 T€. VII. Risiken der zukünftigen Entwicklung - Risikobericht 1. Wirtschaftslage / Konsumverhalten Die wirtschaftliche Lage in Deutschland stellt sich aktuell zweigeteilt dar: auf der einen Seite hat die binnenwirtschaftliche Dynamik im Zuge wieder leicht steigender Reallöhne und einer anhaltenden Investitionsentwicklung langsam an Fahrt aufgenommen. Auf der anderen Seite hat sich die Auslandsnachfrage im Zuge der noch schwachen wirtschaftlichen Entwicklung weiterhin getrübt. Auch das weltwirtschaftliche Umfeld wird durch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine deutlich belastet. Sanktionen gegen Russland, Unterbrechungen von Lieferketten, Inflation und höhere Leitzinsen beschränken die wirtschaftlichen Aktivitäten. Der deutsche Außenhandel war im ersten Quartal 2024 deutlich im Plus. Die Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe wurde in den vergangenen Monaten immer wieder von Großaufträgen geprägt und unterlag starken Schwankungen, ist im Trend aber noch abwärts gerichtet. 2. Markt Die preisbereinigten Umsätze im Einzelhandel (ohne KFZ) sind im März 24 gegenüber dem Vormonat um 1,8 % gestiegen, nachdem sie im Februar 24 um 1,9 % zurückgegangen waren. Die Frühindikatoren für die Stimmung unter den Verbraucher*innen senden zurückhaltende Signale. Laut Prognose der GfK hellt sich die Stimmung unter den privaten Konsumenten im Mai wieder etwas auf, nachdem sie sich im April bereits etwas erholt hatte. Sie stagniert damit bei leichten monatlichen Schwankungen auf einem niedrigen Niveau, vor allem aufgrund von eingetrübten Einkommenserwartungen und Kaufzurückhaltungen. Wie weitere aktuelle Studien zeigen, wächst der Sportmarkt unter anderem bedingt durch die Megatrends Gesundheit und Athleisure und auch für die Zukunft werden positive Wachstumsprognosen unterstellt. Allerdings unterliegt der stationäre Sporteinzelhandel weiterhin starken Erosionen. Bei fast allen stationären Wettbewerbern im Sportumfeld ist aktuell mit nur geringen Expansionsanstrengungen zu rechnen. Im Gegenzug treten allerdings die großen Sportmarken weiterhin direkt mit dem Kunden in Kontakt und stellen den Endkunden in den Mittelpunkt ihrer Strategien. Ziel ist es, den Konsumenten auf direktem Weg mehr (Sport-)Erlebnis rund um die Produkte zu bieten. Diesem Trend wird durch eine stärkere Anteilsverschiebung u.a. in Richtung Outdoor und Running sowie die Aufnahme bzw. den Ausbau alternativer Marken entgegengewirkt. Hinzu kommt, dass der Onlinemarktanteil für Sportartikel am Gesamtmarkt bedingt durch die Corona Pandemie deutlich angestiegen ist. Der Onlinehandel gehört mittlerweile zum Konsumentenalltag und ist ein etablierter Teil der Handelsstruktur. Es ist davon auszugehen, dass dieser in den nächsten ein bis zwei Jahren einen Anteil von 50% am gesamten Sportmarkt erzielt. Auch den Einkaufscentern muss es gelingen, auf die veränderten Einkaufsgewohnheiten der Kunden zu reagieren und diesen ein deutlich erweitertes (Shopping-)Erlebnis zu bieten. Besucher bleiben fern und kaufen lieber online ein. Einige der Center verzeichnen großen Leerstand. Dieser strukturelle Wandel wurde durch Corona beschleunigt. Die hierin liegenden Chancen z.B. durch Mietreduzierungen oder einen Umzug auf bessere Flächen werden kontinuierlich bewertet und genutzt. Einige Center haben bereits reagiert und neben dem Schwerpunkt Shopping die zusätzlichen attraktiven Angebote (Kulinarik, Gaming, Erlebnis für Kinder etc.) für die Kunden erweitert. Im 2. Halbjahr 2023 hat es eine hohe prozentuale Zunahme an Unternehmensinsolvenzanmeldungen gegeben - eine ähnlich hohe Entwicklung hatte es zuletzt 2002 gegeben. Vor allem die durch die Corona-Krise geschwächten Unternehmen betreffen die nun anhaltend hohen Energie- und Materialpreise, sowie die Zinswende und das schlechte Konsumklima. Ein weiterer Grund für den Anstieg um 16,2% zum Vorjahreszeitraum sind die in der Vergangenheit verteilten Staatsgelder. Die Rückzahlungen der Hilfen und teils verschleppten Anpassungen des Geschäftsmodells führen bei dauerhaft steigenden Zinsen in die finanzielle und wirtschaftliche Sackgasse. Durch die Corona Pandemie, den russisch-ukrainischen Krieg und den daraus resultierenden Entwicklungen ist die Prognosequalität in Summe stark eingeschränkt. Allerdings konnte auf Basis der Erfahrungen in den letzten Monaten und Jahren ein funktionierendes Krisenmanagement aufgebaut werden, so dass davon ausgegangen werden kann, dass auch auf die bevorstehenden Zeiten mit adäquaten Maßnahmen reagiert werden kann. So wird zum Beispiel der gesamte Sportmarkt in Deutschland als auch das Umfeld der jeweiligen Filialstandorte regelmäßig v.a. in Bezug auf die Wettbewerbsstruktur sowie Frequenzentwicklung genau analysiert, um mögliche Marktentwicklungen frühzeitig zu erkennen und daraus die Auswirkungen auf Voswinkel abzuleiten. Darüber hinaus existiert ein fortlaufender Austausch mit der INTERSPORT Deutschland eG, anderen Einzelhandelsunternehmen, den Vermietern und Lieferanten über erkennbare Entwicklungen und Trends, so dass darauf aufbauend frühzeitig gezielte Maßnahmen entwickelt werden können. 3. Mitarbeitende Die bereits nach der ersten Corona Welle erkennbare Entwicklung, dass die Verfügbarkeit von Verkaufspersonal v.a. durch die Abwanderung in andere Branchen deutlich zurückgegangen ist, setzt sich fort bzw. hat sich in den letzten Monaten noch verstärkt. Die Themen Recruiting und Mitarbeiterbindung werden in Zukunft weiterhin an Bedeutung zunehmen. Aus diesem Grund wurde entschieden, im Bereich Personal eine weitere Stelle zu schaffen, die sich nahezu ausschließlich mit diesen beiden Themen befassen wird. Einsparungen im Bereich Personal konnten über verzögerte Nachbesetzungen oder das Auslaufen von Befristungen erzielt werden. 4. Sortiment Bezogen auf das Sortiment stand im letzten Jahr vor allem das Thema Category Management im Fokus. In diesem Zusammenhang wurde die filialindividuelle Bausteinsystematik auf alle relevante Warenbereiche ausgerollt. Weiterhin lag der strategische Fokus auf den Schwerpunktthemen „Fitness / Training“, „Running“ und „Outdoor“. Diese und weitere kleinere Maßnahmen führten zur positiven Entwicklung des Umsatzes und Rohertrags im Vergleich zu den Vorjahren bei leicht schlechterer Marge in %, sowie einer deutlichen Steigerung des durchschnittlichen Verkaufspreises. Um in Summe schnell auf Marktänderungen reagieren zu können, wurde das Reporting erneut optimiert (u.a. in Bezug auf das Thema Altersstruktur). Schwachstellen nach Sortimentsänderungen können so schnell erkannt und bearbeitet werden. Da die Herausforderungen in der Lieferkette im Geschäftsjahr nachgelassen haben, die Umsätze im Besonderen im Dezember 2024 das Planniveau nicht erreichen konnten, wurde trotz des stringenten und detaillierten Bestandsmanagements das ursprüngliche Planziel in Bezug auf den Warenbestand zum 29.02.2024 nicht erreicht. 5. Risikobericht / Rechnungslegung Der Prozess der Rechnungslegung beinhaltete die Aufnahme aller erkennbaren Risiken. Alle bewertbaren Risiken fanden durch Bildung von Rückstellungen, Wertberichtigungen oder Abschlägen Berücksichtigung im Jahresabschluss. Im Jahresabschluss nicht abbildbare Risiken waren permanent im Fokus der Geschäftsführung und die Höhe der Wahrscheinlichkeit des Eintritts wurde regelmäßig neu bewertet. Mit Ausbruch des Russland-Ukraine-Kriegs im GJ 2022 verschoben sich die Schwerpunkte und Maßnahmen in den GJ 2023 und GJ 2024 auf die Bewertung der Auswirkungen des Inflationsanstiegs sowie der Energiekrise. Im Hinblick auf die Gesamtbeurteilung der oben genannten Rahmenbedingungen steht das Risiko der weiterhin wachsenden Konsumzurückhaltung und damit der direkten Auswirkungen auf den Umsatz im Fokus der Betrachtung. In Summe ist die volatile Entwicklung des deutschen Einzelhandels durch die genannten Einflüsse schwer einzuschätzen, so dass das gesamte Risiko aktuell nicht abschließend bewertet werden kann. Das in 2018 eingeführte Reportingsystem wurde und wird permanent weiterentwickelt. Es bietet die Möglichkeit gezielte Analysen für alle relevanten Unternehmensbereiche durchzuführen und darauf aufbauend sehr frühzeitig Fehlentwicklungen zu erkennen und entsprechend gegenzusteuern. Ein Beispiel für die Weiterentwicklung ist die Steuerung der eingesetzten Mitarbeiterstunden in Relation zu den erzielten Umsätzen, so dass die Personaleinsatzplanung dadurch weiter optimiert werden kann. VIII. Chancen und voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Nach wie vor ist das strategische Ziel von Voswinkel, der attraktive Sportfachhändler („best in town“) mit klarem Kundenfokus und qualifiziertem, hochmotiviertem Fachpersonal zu werden, der sowohl durch regionalspezifische Sortimente als auch durch agile Omnichannelprozesse die Kundennachfrage bestmöglich bedient. Die strategische Ausrichtung basiert auf fünf Säulen: • Ladenbau / VM • Sortiment • Digitale Entwicklung / Marketing • Mitarbeiter • Services Alle fünf Säulen greifen ineinander und bringen das Filial- und Angebotsportfolio führen weiterhin zu einer Erhöhung des Gesamtniveaus. Zur Umsetzung der strategischen Vorgaben hat Voswinkel ein erneut umfassendes Maßnahmenpaket ausgearbeitet, das im Wesentlichen auf die Optimierung der fünf Säulen einzahlt. Für das nächste Geschäftsjahr steht weiterhin der Aufbau eines Customer Relationship Managements im Mittelpunkt. Durch die Fokussierung auf die Stammkundengenerierung, die seit April 2022 besteht, soll der Stammkundenanteil um weitere 5%-Punkte gesteigert werden. Zum Ende des Geschäftsjahres sollen 550.000 Stammkunden vorhanden sein, die mit gezielten Maßnahmen zu mehr Umsatz und Rohertrag beitragen sollen. Die Geschäftsführung hat für das Geschäftsjahr 2024/2025 einen Nettoumsatz von 104,1 M€ geplant. Hiervon entfallen 4,0 M€ auf die beiden Onlinekanäle intersport.de und Zalando. Der Rohertrag soll in Anbetracht der bereits umgesetzten und neuen Maßnahmen konstant bleiben. In der Planung wurde eine Rohertragsquote von 49,7% hinterlegt. Das geplante operative Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2024/2025 soll mit 3,8 M€ über dem (operativen) Niveau der letzten zwölf Monate liegen. Die Planung wurde Anfang Februar 2024 finalisiert. Der Start in das Geschäftsjahr verlief im Umsatz und im Rohertrag leicht unter Budget. Aus jetziger Sicht sind die Planzahlen des Geschäftsjahres dennoch zu halten. Unter der Bedingung, dass die geplanten Maßnahmen ihre Liquiditäts- und Ergebniswirkung entfalten und durch die krisenbedingte Gesamtsituation keine deutlichen Umsatzeinbußen entwickeln, sieht die Geschäftsführung den Bestand des Unternehmens als nicht gefährdet an. Im April 2024 haben der Insolvenzverwalter und die Gläubigerversammlung der SportScheck GmbH einem Verkauf der SportScheck GmbH an die Sport Voswinkel GmbH zugestimmt. Das Closing soll am 31.05.2024 und die Übernahme des operativen Geschäftes zum 01.06.2024 erfolgen. Für den Kaufpreis und die Weiterentwicklung der SportScheck GmbH stellt die Cisalfa Sport S.p.A. der Sport Voswinkel GmbH ein Darlehen zur Verfügung.
Dortmund, den 28.05.2024 gez. Ralf Lehmkuhl, Geschäftsführer gez. Marcus Neul, Geschäftsführer gez. Boris Zanoletti, Geschäftsführer gez. Marco Pochetti, Geschäftsführer gez. Volfango Bondi, Geschäftsführer 000300011 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Angaben zum Unternehmen Das Unternehmen Sport Voswinkel GmbH (vormals: Voswinkel Verwaltungsgesellschaft mbH) hat seinen Sitz in Dortmund, Carlo-Schmid-Allee 13. Geführt wird das Unternehmen beim Registergericht Dortmund, HRB 14272. II. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags sowie des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Es handelt sich um ein Rumpf-Geschäftsjahr, das am 01.10.2023 beginnt und am 29.02.2024 endet. Die Gesellschaft wurde mit Kaufvertrag vom 07.11.2023 von der Cisalfa Sport S.p.A. erworben. Das Geschäftsjahresende per 29.02.2024 entspricht dem Ende des Geschäftsjahres der Muttergesellschaft. Mit Wirkung zum 29.02.2024, 23:59 Uhr wurde die Sport Voswinkel GmbH & Co. KG in die Sport Voswinkel GmbH im Wege der Anwachsung (Collapse Merger) eingebracht. Aufgrund dieser Tatsache sind die in der Bilanz ausgewiesenen Endsalden nicht mit den Salden der Vorjahresspalte vergleichbar. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Beträge zeigen ausschließlich die Geschäftsvorfälle der Sport Voswinkel GmbH (vormals: Voswinkel Verwaltungsgesellschaft mbH). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird nach Maßgabe der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter mit Nettoanschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 werden im Anschaffungsjahr vollständig abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen pro rata temporis vorgenommen. Die Vorräte sind mit den Einstandspreisen bewertet. Grundlage für die Ermittlung der Einstandspreise für die Handelswaren sind die gewogenen Einkaufspreise. Anschaffungspreisminderungen wurden entsprechend abgesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus saisonalen und modischen Risiken, einer überdurchschnittlichen Lagerdauer und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen berücksichtigt. Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Das Eigenkapital ist mit dem Nennbetrag bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr sind gemäß der Verordnung über die Ermittlung und Bekanntgabe der Sätze zur Abzinsung von Rückstellungen abgezinst worden. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Aktive und passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden unter Berücksichtigung von § 250 HGB für wesentliche Posten gebildet. IV. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Rumpf-Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich innerhalb eines Jahres fällig. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 42 (Vorjahr TEUR 0) enthalten. Sport Voswinkel nimmt am Club Programm eines Dritten teil, dem der Intersport Digital. Bei Ausgabe von Club-Punkten an den Kunden wird der in Euro umgerechnete Betrag an die Intersport Deutschland liquiditätswirksam abgeführt. Aus dem sich hieraus ergebenden Liquiditätsabfluss wird eine Forderung gegen die Intersport Deutschland aktiviert. Sofern der Kunde bei Voswinkel Clubpunkte einlöst, wird im Zeitpunkt der Einlösung der Clubpunkte die bei Ausgabe der Punkte eingestellte Forderung durch Intersport Deutschland zahlungswirksam ausgeglichen und die durch die Einlösung der Clubpunkte realisierte Erlösschmälerung aufwandswirksam verbucht. Löst der Kunde bei einem anderen teilnehmenden Händler die durch Voswinkel ausgegebenen Clubpunkte ein, erfolgt die aufwandswirksame Erfassung der ausgegebenen Punkte ebenfalls erst im Zeitpunkt der Einlösung durch den Kunden. Eigenkapital Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 19.588. Die Veränderung der Kapitalrücklage ist auf das im Wege der Anwachsung eingebrachte Eigenkapital der Sport Voswinkel GmbH & Co. KG zurückzuführen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich in Höhe von TEUR 1.427, Rückbauverpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 933, Aufwendungen für Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 841 sowie, potenzielle Rückzahlungsverpflichtungen für bereits vereinnahmte Corona-Überbrückungshilfen in Höhe von TEUR 2.000. Die Rückstellungen für Aufbewahrung- sowie Rückbauverpflichtungen haben Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr. Die Rückstellungen sind mit den amtlich vorgegebenen Zinssätzen abgezinst worden. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in voller Höhe gegenüber der Gesellschafterin. Diese haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit, wie im Vorjahr von bis zu einem Jahr. Die Sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sie beinhalten in Höhe von TEUR 128 (Vorjahr: TEUR 0) Verbindlichkeiten aus Steuern und in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0) aus sozialer Sicherheit. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Verkauf, Lager und Verwaltung von TEUR 41.205. Die zugrundeliegenden Verträge haben Laufzeiten bis 31. Januar 2033. Geschäftsführung Als Geschäftsführer waren im Rumpf-Geschäftsjahr bestellt: Marcus Neul, Kaufmann, Dortmund Geschäftsführung Bereich Vertrieb Ralf Lehmkuhl, Diplom Sportwissenschaftler, Hamminkeln Geschäftsführung Bereich Verwaltung Boris Zanoletti, Diploma, Clusone Geschäftsführung Bereich Merger & Aquisition Marco Pochetti, Chartered Accountant; Degree in Economics and Commerce University , Rom Geschäftsführung Bereich Merger & Aquisition Volfango Bondi, Diploma, Nürnberg Geschäftsführung Bereich Kommunikation, Presse Die Geschäftsführerbezüge beliefen sich auf TEUR 516. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt 507 Mitarbeiter, davon 192 in Vollzeit. In den Filialen waren 459, davon 155 in Vollzeit und in den Zentralbereichen 48, davon 38 in Vollzeit tätig. Zusätzlich waren im Jahresdurchschnitt 44 Auszubildende und 186 Aushilfen im Unternehmen beschäftigt. Mutterunternehmen Mutterunternehmen i. S. d. § 285 Nr. 14 HGB ist die Cisalfa Sport S.p.A. mit Sitz in Curno, Italien. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens einbezogen. Der Konzernabschluss der Cisalfa Sport S.p.A. ist beim „Rome Chamber of Commerce“ einzureichen und bekannt machen zu lassen. Honorar für den Abschlussprüfer Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 65. Diese betreffen in Höhe von TEUR 60 die Abschlussprüfungsleistungen sowie in Höhe von TEUR 5 sonstige Leistungen.
gez. Ralf Lehmkuhl, Geschäftsführer gez. Marcus Neul, Geschäftsführer gez. Boris Zanoletti, Geschäftsführer gez. Marco Pochetti, Geschäftsführer gez. Volfango Bondi, Geschäftsführer
Dortmund, den 28. Mai 2024
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Sport Voswinkel GmbH, Dortmund Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sport Voswinkel GmbH, Dortmund, - bestehend aus der Bilanz zum 29. Februar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 29. Februar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sport Voswinkel GmbH, Dortmund, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 29. Februar 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 29. Februar 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 29. Februar 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Neckarsulm, den 28. Mai 2024 Lehleiter + Partner GmbH gez. Sandro Scirpoli, Wirtschaftsprüfer gez. Andreas Dürr, Wirtschaftsprüfer Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Wir, die Lehleiter + Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Besonderen Auftragsbedingungen für Prüfungen und prüfungsnahe Leistungen" in der Fassung vom 1. Januar 2019 und die "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2024 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. |
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