Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 52596
Vorher
Brilliant Vorsorge GmbHBrilliant Vorsorge- und Vermögensverwaltungsgesellschaft mbHBrilliant Vermögensverwaltung für den Mittelstand GmbH
Eingetragen
30.9.2005
Branche
Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklernTätigkeiten von Versicherungsvertreterinnen und -vertreternMit Versicherungsdienstleistungen und Pensionskassen verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Gegenstand
Nach Wertpapierinstitutsgesetz die Anlagevermittlung, Anlageberatung, Abschlussvermittlung und die Finanzportfolioverwaltung sowie die Finanzplanung. Die Versicherungsvermittlung und die Unternehmensberatung. Hierbei sind die Leistungen auf solche Tätigkeiten beschränkt, für die das Unternehmen zum Zeitpunkt der Erbringung eine gültige berufs- und aufsichtsrechtliche Erlaubnis besitzt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Antje Trovato
seit 22.8.2025
Geschäftsführer
Maximilian Worm
seit 2.1.2023
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Christian Dagg Consulting GmbH
Germany
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DAGG INVEST GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

DAGG INVEST GmbH
40235 Düsseldorf

zum Geschäftsverlauf 2023

A.  Grundlagen des Unternehmens

B.  Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und branchenbezogene Rahmenbedingungen  
2. Geschäftsverlauf
3. Investitionen
4. Finanzierungsmaßnahmen
5. Personal- und Sozialbereich
6. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr
C. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Ertragslage
2. Finanzlage
3. Vermögenslage
4. Gesamtaussage

D. Risiko- und Prognosebericht

1. Risikobericht
2. Prognosebericht
3. Prognose

E. Nachhaltigkeitsbericht

F. Sonstige Angaben

A. Grundlagen des Unternehmens
Das abgeschlossene Geschäftsjahr 2023 war ein Jahr der Unsicherheit und des Wartens auf die Erholung. Diese ist erst Ende des letzten Quartals gekommen. Davor folgte auf jede Kursstabilisierung regelmäßig ein erneuter Rückschlag. Die Hoffnung auf eine schnelle Senkung der Zentralbankzinsen hat sich bisher nicht bewahrheitet. Die Inflation ist hartnäckig oberhalb der Zielinflation der Zentralbanken.
Dies hat das Geschäftsumfeld für unser Institut erschwert. Trotz eines erneuten Jahresbestwertes an Mittelzuflüssen von gut 47 Mio. Euro konnte das verwaltete Vermögen im Jahresverlauf lediglich auf 260 Mio. Euro gesteigert werden. Dies erklärt sich aus dem ebenfalls bisherigen Höchstwert an Mittelabflüssen von knapp 20 Mio. Euro gepaart mit stagnierenden Kursen. Mittelabflüsse gerade bei kleinen Depots sind angesichts der allgemeinen Preissteigerung und der Rückkehr einer positiven Verzinsung von Sparguthaben ein anhaltender Trend, den wir nur begrenzt verhindern können. Mittlerweile stammt über 80% der Mittelzuflüsse aus neuen Mandaten, die über Empfehlungen gewonnen wurden. Die Zusammenarbeit mit bestehenden Steuerberatern als Multiplikatoren wurde erfolgreich fortgesetzt. Hieraus ist als Nischengeschäftsfeld ein weiteres Mandat für eine Familienstiftungen mit Sitz in Liechtenstein entstanden.
Personell ist das Institut 2023 stabil geblieben. Den Beraterstamm konnten wir um einen jungen, gut qualifizierten Berater erweitern. Damit haben wir für 2024 eine passende Personaldecke und würden nur opportunistisch bei zufälligen Gelegenheiten weiter Personal anbauen.
In der Versicherungsvermittlung wurde keine aktive Neukundengewinnung betrieben. Die Betreuung vorhandener Kunden zu deren Versicherungsangelegenheiten rund um das Thema Altersvorsorge bleibt Bestandteil des ganzheitlichen Leistungsangebots unseres Unternehmens.
Im abgeschlossenen Geschäftsjahr hat die Gesellschaft folgende Erlaubnislage gehabt:
- Abschlussvermittlung gem. § 2 Abs. 2 Nr. 5 WpIG
- Anlageberatung gem. § 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG
- Anlagevermittlung gem. § 2 Abs. 2 Nr. 3 WpIG
- Drittstaateneinlagenvermittlung gem. § 2 Abs. 4 Nr. 2 WpIG
- Eigengeschäft gem. § 15 Abs. 3 WpIG
- Finanzportfolioverwaltung gem. § 2 Abs. 2 Nr. 9 WpIG
- Versicherungsvermittlung gem. § 34 d Abs. 1 GewO
Veränderungen an den Grundlagen des Unternehmens haben sich keine ergeben und sind auch für das kommende Geschäftsjahr nicht geplant.

B. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und branchenbezogene Rahmenbedingungen:

Für das Jahr 2023 ist die deutsche Wirtschaft weiterhin von Herausforderungen geprägt, allerdings haben sich einige Kennzahlen im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Das Bruttoinlandsprodukt ist real geschrumpft um -0,3 % (i.Vj.: 1,8 %). Im Jahresdurchschnitt waren 2,61 (i.Vj.: 2,42) Millionen Menschen als arbeitslos registriert; die entsprechende Arbeitslosenquote lag damit bei 5,7 (i.Vj.: 5,3) %. Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte stieg in diesem Jahr um 10,7 (i.Vj.: 7,0) % bei einer Inflationsrate von 5,9 (i.Vj.: 6,9) %. Der private Konsum stieg um 5,6 (i.Vj.: 10,9) %, wodurch die Sparquote auf 11,1 (i.Vj.: 11,4) % leicht sank. Die Ausrüstungsinvestitionen nahmen preisbereinigt zu um 3,0 (i.Vj.: 2,5) %, während die Bauinvestitionen weiterhin unter verteuerten Finanzierungskosten, Material- und Fachkräftemangel litten und preisbereinigt um -2,1 (i.Vj.: -1,6) % abnahmen.

Insgesamt bleibt der konjunkturelle Hintergrund von Unsicherheiten geprägt. Die weiterhin stabile Geschäftsentwicklung des Instituts sehen wir in diesem Kontext positiv - auch wenn das geplante Wachstum nicht erreicht wurde.

Der Wettbewerb der Banken ist wieder spürbar, wobei viel mit Festgeldern, Tagesgeldern oder Zertifikaten geworben wird. Im Rahmen einer ganzheitlichen Finanzplanung sind das Produktlösungen, die nur für einen Teilbereich des Kundenbedarfs geeignet sind. Dies bestätigt die planungsbasierte Arbeitsweise und den Fokus auf langfristige Kundenbeziehungen.

Aufsichtsrechtlich gab es glücklicherweise wenig Änderungen. Allerdings haben wir uns entschieden, nachhaltige Vermögensstrategien zu bewerben, was dazu führt, dass wir unsere Beratungsunterlagen und Dokumente an die entsprechenden Beratungs- und Offenlegungspflichten anpassen.

Die Gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben herausfordernd aufgrund der anhaltend hohen und unsicheren Inflation sowie negativer Wirtschaftsprognosen für viele Volkswirtschaften. Dies könnte die Entwicklung des verwalteten Vermögens weiter belasten, birgt aber auch Chancen für opportunistische Zuflüsse. In jedem Fall wird eine stabile Nachfrage nach den Dienstleistungen des Instituts erwartet, und selbst in negativen Marktszenarien wird der Geschäftserfolg des Instituts nicht gefährdet.

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung sowie Geschäftsergebnis:

Das Geschäft der Gesellschaft hat sich auf Grundlage der gegebenen Marktlage wie folgt entwickelt:


2022
2023
Provisionsergebnis
2.155.959,33 €
2.148.164,91 €
Unternehmensergebnis (vor Steuern)
582.732,48 €
543.118,71 €

 

Die Provisionserträge i.H.v. T€ 2.148 (Provisionsaufwendungen waren in 2023 nicht zu verzeichnen) resultieren i.H.v. T€ 1.844 (i.Vj. T€ 1.876) aus der Anlageberatung und Finanzportfolioverwaltung sowie i.H.v. T€ 304 (i.Vj. T€ 283) aus Versicherungsprovisionen und erlaubnisfreien Beratungsleistungen. Kostenseitig sind allerdings die Personalkosten und die EDV Kosten sowie die Miet- und Leasingaufwendungen so gestiegen, dass sich das Unternehmensergebnis verschlechtert hat.

Die Nach-Steuer-Rendite für 2023 liegt mit 17% unter den angestrebten 20% als Zielgröße. Da 2023 und 2024 zur Investition in Personal und Systeme und zur Konsolidierung der Geschäftsabläufe genutzt werden, ist das vorübergehende Unterschreiten des Renditeziels aus unserer Sicht zulässig. Anschließend muss das Augenmerk wieder die nötige Steigerung der Rentabilität gelegt werden.

Wir planen, das Geschäft im Jahr 2024 in gleicher Weise fortzuführen und unser Wachstum fortzusetzen, das in Bezug auf die verwalteten Assets auch im Jahr 2023 erfolgreich war, trotz leichtem Rückgang bei Umsatz und Ergebnis.

3. Finanzierungsmaßnahmen:

Es waren keine Finanzierungsmaßnahmen in diesem Jahr erforderlich.

4. Personal- und Sozialbereich:

Am 31. Dezember 2023 lag die Zahl der Beschäftigten bei 10 (10 Vollzeit) (Vorjahr: 10 Vollzeit, 5 Geringfügig).

5. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr:

keine
C. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage:

Der Jahresüberschuss ist im Vergleich zum Vorjahr erneut zurückgegangen. Der Jahresüberschuss beträgt 373 TEUR (Vorjahr 400 TEUR).

Der Rückgang des Jahresüberschusses erklärt sich teilweise durch das nicht gestiegene Provisionsergebnis im Vorjahresvergleich von TEUR 2.156 auf TEUR 2.148 und ist ansonsten auf die gestiegenen Verwaltungskosten und darin insbesondere die EDV-Kosten sowie gestiegene Miet- und Leasingzahlungen zurückzuführen.

Die Entwicklung der Kosten stellt sich für 2023 wie folgt dar:
- Die Personalkosten blieben stabil 1.054 TEUR, Vorjahr 1.056 TEUR, die anderen Verwaltungsaufwendungen stiegen erneut deutlich von 503 TEUR auf 554 TEUR.
- Im Bereich der Finanzanlagen waren Verluste aus Veräußerungen i.H.v. 39,3 TEUR und Gewinne aus Veräußerungen i.H.v. TEUR zu verzeichnen.

Hinter den Mehrkosten stecken Investitionen in Mitarbeiter und Technik, die künftig die Produktivität erhöhen sollen. Die Ertragsziele einer 33% vor-Steuer-Rendite bzw. 20% Nachsteuerrendite behalten weiterhin vorrangigen Stellenwert.

Hinsichtlich der Ertragsquellen ist auf der Einnahmenseite festzustellen, dass immer noch 13% des Umsatzes aus laufenden Versicherungsprovisionen stammen. Umsatzaufteilung für 2023 war wie folgt:
- Die Umsätze aus Anlageberatung und Finanzportfolioverwaltung sanken geringfügig von TEUR 1.876 auf 1.844 TEUR.
- Die Umsätze aus Versicherungsprovisionen und erlaubnisfreien Beratungsleistungen stiegen von TEUR 283 auf 304 TEUR.

2. Finanzlage:

Das Eigenkapital und die Eigenkapitalquote blieben durch Ausschüttungen stabil bei 64% (1.002 TEUR) im Jahr 2023 gegenüber 63% (1.029 TEUR) im Vorjahr. Zur Verfügung stehende Kreditlinien wurden nicht in Anspruch genommen. Den Zahlungsverpflichtungen ist die DAGG INVEST GmbH in vollem Umfang rechtzeitig nachgekommen.

Insgesamt haben sich die Finanzmittel im Geschäftsjahr von TEUR 616 auf TEUR 422 reduziert.

Diese Veränderung resultiert aus den Kapitalflüssen des Geschäftsjahres, die sich wie folgt entwickelten:
 
Aus dem operativen Geschäft hat die Gesellschaft im Berichtszeitraum einen Zahlungsmittelüberschuss in Höhe von 273 TEUR erwirtschaftet.

Aus den Investitionstätigkeiten erzielt die Gesellschaft in Summe einen negativen Zahlungsmittelabfluss (Saldo aus Veräußerungen von Finanzanlagen, Zukäufen von Finanzanlagen und Zukäufen im Bereich Sachanlagen und immaterielle Anlagewerte) in Höhe von -67 TEUR.
Und der Finanzierungsbereich weist einen Zahlungsmittelabfluss in Höhe von 400 TEUR auf. Die Gesellschaft hat in der Berichtsperiode an die Gesellschafter eine Gewinnausschüttung getätigt.

3. Vermögenslage:

Die Bilanzsumme wurde gegenüber der Vorperiode von TEUR 1.646 auf TEUR 1.571 reduziert. Auf der Aktiv-Seite haben sich insbesondere die Finanzmittel von 616 TEUR auf 422 TEUR gegenüber der Vorperiode reduziert. Auf der Passiv-Seite haben sich im Wesentlichen die Rückstellungen von TEUR 165 auf TEUR 114 und das Eigenkapital von TEUR 1.029 auf TEUR 1.002 reduziert.

Mit Ausnahme des Darlehns der Unterstützungskasse ist das Unternehmen nicht kreditfinanziert.

4. Gesamtaussage:

Das Unternehmen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr plangemäß Kurs gehalten. Die Finanzlage ist gesund und bei der erreichten Eigenkapitalquote können passende Ausschüttungen erfolgen. Der stabile Umsatz war vor dem Hintergrund der weltwirtschaftlichen Lage sehr erfreulich, auch wenn er sich unter den eigentlichen Erwartungen befand. Der langsam fortschreitende Rückgang der Einnahmen aus Versicherungsprovisionen ist nichtmehr existenzentscheidend, sondern nur noch hinsichtlich der Ertragskraft von Relevanz. Die Entwicklung verläuft wunschgemäß, der Wachstumskurs in der Finanzportfolioverwaltung soll fortgesetzt werden. Das wird mit erfolgreicher Neukundengewinnung und der Einwerbung zusätzlicher Anlegergelder bei gleichzeitig beibehaltener Kostendisziplin zu erreichen sein.

D. Risiko- und Prognosebericht

1. Risikobericht

An der Risikolage des Unternehmens haben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen ergeben:
Das Geschäft der DAGG INVEST GmbH ist im Schwerpunkt die Finanzportfolioverwaltung für Privatkunden mit dem Fokus auf langfristige Vermögensplanung. Die Tätigkeit des Instituts erfolgt nach einer festgeschriebenen Investmentphilosophie. Entsprechend erfolgt die Finanzportfolioverwaltung nur in traditionellen Investmentfonds mit prognosefreier Anlagestrategie (Indexfonds). Das Institut arbeitet ausschließlich unbar. Der Kernmarkt ist Deutschland, einige wenige Mandate werden aus Deutschland heraus in Liechtenstein betreut.

Vor diesem Hintergrund werden im Wesentlichen zwei Risiken für das Institut gesehen, die jedoch beide als kontrollierbar eingeschätzt werden. Erstens ist dies das Ertrags- und Liquiditätsrisiko. Da die laufenden Beratungs- und Verwaltungsgebühren ein Prozentsatz vom Wert des betreuten Vermögens sind, wirkt sich ein Wertrückgang bspw. durch einen Börsencrash mittelbar auf die Einnahmen aus. Insbesondere negative Entwicklungen an den Kapitalmärkten durch politische Ereignisse - derzeit insbesondere der Krieg in der Ukraine, die Lage im Nahen Osten und die Spannungen zwischen USA und China - oder durch Wirtschaftskrisen könnten das verwaltete Vermögen als Folge von Rückgängen an den Börsenmärkten reduzieren und zu Ertragseinbußen führen. Das Unternehmen hält ausreichend liquide Mittel vor, um dieses einnahmeseitige Risiko auffangen zu können. Zweitens besteht das operationelle Risiko, dass das Versagen von internen Verfahren, Menschen oder Systemen zu Verlusten führt. Wir halten die eingeführten Kontrollsysteme für angemessen, um solche operationellen Risiken frühzeitig erkennen und bekämpfen zu können und das vorgehaltene Eigenkapitalpolster für ausreichend, um einen mit letzter Sicherheit nie auszuschließenden Schadenfall zu decken.

Das Marktpreisrisiko wird von uns grundsätzlich als existent aber nicht wesentlich angesehen, da sich das Marktpreisrisiko über mehrere Jahre hinweg kompensiert. Darüber hinaus werden die im Anlagebuch gehaltenen Wertpapiere nicht im Aktienbereich, sondern ausschließlich in Investmentfonds mit breit gestreuten Wertpapierportfolien guter Bonität investiert. Die Marktpreisrisiken in diesem Zusammenhang begrenzen sich auf die üblichen Schwankungen der Börsenkurse in Bezug auf den Aktienanteil in den Investmentfonds. Stärkere Kursrückgänge innerhalb eines Jahres gleichen sich in der Regel durch Kurssteigerungen in weiteren Jahren aus.

Weitere Risiken, die wir im Rahmen unserer Risikoinventur prüfen sind Adressausfallrisiken (Forderungsausfall von Schuldnern) und Nachhaltigkeitsrisiken (Ereignisse aus dem Bereich Umwelt, Soziales und Unternehmensführung mit potenziell negativen Auswirkungen auf Vermögens- und Finanzlage). Diese Risiken erachten wir bezogen auf unser Geschäftsmodell für gering.

Bestandsgefährdende Risiken werden nicht gesehen.

2. Analyse der Prognose im Lagebericht 2022 bzgl. Geschäftsverlauf 2023

Rückblickend auf die Prognosen für 2023 hat der tatsächliche Geschäftsverlauf das damalige Basisszenario mit einem geplanten Jahresergebnis vor Steuern von T€ 886 verfehlt, erreicht wurden T€ 543. Dies lag vor allem an dem Strukturwandel im Kundenbestand und den kostenseitigen Investitionen. Für 2024 haben wir erneut mit optimistischen Wachstumszahlen geplant, kalkulieren aber die Möglichkeit eines erneuten Konsolidierungsjahres ein.

3. Prognose für 2024 und Auswirkungen der wirtschaftlichen Risken im Zusammenhang mit hohen Leitzinsen und dem geopolitischen Umfeld einer Polykrise auf die Prognose für das Geschäftsjahr 2024

Ende 2023 hat an den Aktienmärkten, getrieben von der Phantasie der neuen KI-Technologien, eine Erholung eingesetzt. Gleichzeitig nehmen die geopolitischen Spannungen zu und sind negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft aus verschiedenen Krisenkonstellationen möglich. Das ist auch für unser Institut ein wirtschaftliches Risiko. Deshalb geht die Geschäftsplanung weiterhin von zwei Szenarien aus. Im optimistischen Basisszenario wird für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Umsatzwachstum von 14% gerechnet und einem resultierenden Ergebnis vor Steuern von 846 TEUR.
Im pessimistischen Szenario geht das Unternehmen von einem weiteren Jahr mit stagnierendem Umsatz aus, der sich über zwei Jahre streckt, bevor Wirtschaft und Märkte sich wieder erholen. Auch in diesem Fall kann ein positives Ergebnis gehalten werden. Die Rentabilität und Kosteneffizienz des Unternehmens sind ausreichend, um den Betrieb auch in diesem Negativszenario störungsfrei aufrechtzuerhalten.

E. Nachhaltigkeitsbericht

Das Unternehmen räumt dem Thema Nachhaltigkeit einen gebührenden Stellenwert ein. Hierbei werden zwei Stoßrichtungen verfolgt. Erstens wird die eigene Geschäftstätigkeit hinterfragt und optimiert (weniger Ausdrucke, Recycling Produkte, Mülltrennung, Vermeidung von Flügen, Reduzierung von Autofahrten). Das Institut gehört mittlerweile zu den zertifizierten Ökoprofit Unternehmen der Stadt Düsseldorf und verfolgt die Entwicklung der eigenen Nachhaltigkeitsbilanzen aktiv weiter. Zweitens wird die Berücksichtigung von Nachhaltigkeits- und Treibhausgas-Emissionskriterien in der Beratung und bei Investmententscheidungen umgesetzt, so dass wir mittlerweile neben der konventionellen Vermögensanlage unsere Strategien mit zusätzlichem Nachhaltigkeitsfokus aktiv bewerben. Eine Überprüfung und Weiterentwicklung in diesem Bereich erfolgt kontinuierlich.

F. Sonstige Angaben

Keine.

 

Düsseldorf, den 25. April 2024

DAGG INVEST GmbH


Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
3. Forderungen an Kreditinstitute 421.694,34 616.336,18
a) täglich fällig 400.850,34 595.492,18
b) andere Forderungen 20.844,00 20.844,00
4. Forderungen an Kunden 351.349,11 322.669,67
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 586.140,06 574.675,13
11. Immaterielle Anlagewerte 30.895,00 51.033,66
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.895,00 17.200,00
d) geleistete Anzahlungen 0,00 33.833,66
12. Sachanlagen 73.661,00 27.099,00
14. Sonstige Vermögensgegenstände 77.028,75 28.306,49
15. Rechnungsabgrenzungsposten 30.580,47 25.882,35
Summe der Aktiva 1.571.348,73 1.646.002,48

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,44
a) täglich fällig 0,00 0,44
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 22.867,28 24.020,60
b) andere Verbindlichkeiten 22.867,28 24.020,60
ba) täglich fällig 22.867,28 24.020,60
5. Sonstige Verbindlichkeiten 413.431,65 419.388,44
6. Rechnungsabgrenzungsposten 18.814,40 8.040,00
7. Rückstellungen 114.133,00 165.270,00
b) Steuerrückstellungen 0,00 52.420,00
c) andere Rückstellungen 114.133,00 112.850,00
12. Eigenkapital 1.002.102,40 1.029.283,00
a) Eingefordertes Kapital 50.000,00 50.000,00
Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
d) Bilanzgewinn 952.102,40 979.283,00
Summe der Passiva 1.571.348,73 1.646.002,48

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Zinserträge 84,58 0,02
a) aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 84,58 0,02
2. Zinsaufwendungen 19.555,03 18.535,14
Ergebnis 1. - 2. -19.470,45 -18.535,12
3. Laufende Erträge 3.299,56 6.433,70
a) aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 3.299,56 6.433,70
5. Provisionserträge 2.148.164,91 2.159.328,52
6. Provisionsaufwendungen 0,00 3.369,19
Ergebnis 5. - 6. 2.148.164,91 2.155.959,33
8. Sonstige betriebliche Erträge 65.055,89 67.979,58
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 1.608.622,28 1.559.530,59
a) Personalaufwand 1.054.421,74 1.056.390,60
aa) Löhne und Gehälter 925.436,63 933.329,77
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 128.985,11 123.060,83
darunter: für Altersversorgung 4.182,40 4.622,40
b) andere Verwaltungsaufwendungen 554.200,54 503.139,99
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 33.692,88 17.740,62
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 16.810,08 10.270,30
15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 39.335,52 42.536,29
16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 44.529,56 972,79
Ergebnis -15. + 16. 5.194,04 -41.563,50
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 543.118,71 582.732,48
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 169.278,22 181.862,81
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 1.021,09 523,00
Ergebnis 23. + 24. 170.299,31 182.385,81
27. Jahresüberschuss 372.819,40 400.346,67
28. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 579.283,00 578.936,33
Ergebnis 27. + 28. 952.102,40 979.283,00
Ergebnis 27. + 28. + 29. 952.102,40 979.283,00
Ergebnis 27. + 28. + 29. + 30. 952.102,40 979.283,00
Ergebnis 27. + 28. + 29. + 30. + 31. 952.102,40 979.283,00
Ergebnis 27. + 28. + 29. + 30. + 31. + 32. 952.102,40 979.283,00
34. Bilanzgewinn 952.102,40 979.283,00

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der DAGG INVEST GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs, des GmbH-Gesetzes, der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und der Finanzdienstleistungs- bzw. Wertpapierinstitute und der Satzung aufgestellt; es wurden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften angewendet.

Die Ausweis- und Gliederungsbestimmungen wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften befolgt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt die Gliederung nach Formblatt 3 (Staffelform) gemäß RechKredV.

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung des Vorschlags der Geschäftsführung über die Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: DAGG INVEST GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Düsseldorf
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Düsseldorf
Register-Nr.: 52596

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die im Berichtsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,01 bis einschl. EUR 800,00 wurden entsprechend dem Wahlrecht gem. § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG im Jahr der Anschaffung sofort in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

-  "Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere" zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde periodengerecht abgegrenzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten, die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden werden einzeln bewertet (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB).

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen und Abschreibung

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus der Anlage "Anlagespiegel" zu entnehmen.

Die Gesellschaft besitzt keine eigengenutzten Grundstücke oder Gebäude.

Der Gesamtbetrag der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt Euro 73.661,00.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:



Sachverhalt
Betrag

EUR
Ausleihungen
0,00
Forderungen
0,00
Verbindlichkeiten
0,00


Allerdings bestehen zum 31.12.2023 Verbindlichkeitsrückstellungen hinsichtlich Tantiemenleistungen gegenüber dem Gesellschafter i.H.v. TEUR 60,2.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die "Sonstigen Vermögensgegenstände" bestehen im Wesentlichen aus Steuerrückforderungen (EUR 57.096,74).

Aktien und andere nicht verzinsliche Wertpapiere

Der Bilanzposten "Aktien und andere nichtverzinsliche Wertpapiere" setzt sich aus drei Depots zusammen. Jedes Depot setzt sich wiederum aus mehreren unterschiedlichen Investmentfonds zusammen. Bei der Prüfung, ob eine dauerhafte Wertminderung vorliegt, werden in jedem Depot jeweils die einzelnen Investmentfonds getrennt voneinander bewertet. Im Berichtsjahr hat sich keine dauerhafte Wertminderung ergeben, da der Durchschnittswert der täglichen Rücknahmepreise (Kurswert) in den letzten zwölf Monaten nicht mehr als 10% unter dem Buchwert am Bilanzstichtag lag und der Zeitwert der Wertpapiere in den dem Bilanzstichtag vorangegangenen sechs Monaten nicht permanent um mehr als 20% unter dem Buchwert lag (vgl. Aufgreifkriterien für die Dauerhaftigkeit von Wertminderungen von Kapitalanlagen, 172. Sitzung des IDW VFA). Ebenso lagen keine vorrübergehenden Wertminderungen vor. Daher wurde keine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen.

Angaben zum gezeichneten Kapital

Das gezeichnete Kapital von EUR 50.000,00 ist eingeteilt in 50.000 Geschäftsanteile im Nennbetrag von je EUR 1,00.

Aufgliederung von Forderungen und Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten beläuft sich auf EUR 436.298,93 (Vorjahr: EUR 443.409,48).

In den Verbindlichkeiten sind "Sonstigen Verbindlichkeiten" i.H.v. EUR 413.431,65 (Vorjahr: EUR 419.388,44) enthalten.

Die "Sonstigen Verbindlichkeiten" bestehen im Wesentlichen aus "Darlehen Unterstützungskasse" (EUR 375.091,71) und "Steuerverbindlichkeiten" (EUR 37.854,97).

Das "Darlehen Unterstützungskasse" ist auf unbestimmte Zeit für Zuwendung zum Reservepolster (§ 4d Abs. 1 S. 1 Nr. 1 a EStG) abgeschlossen und wird jährlich durch Nachtrag angepasst. Seit 2019 ist der max. Rückstellungsbetrag erreicht (vor Rentenbeginn nur maximal 25% der Anwartschaftssumme), sodass das Reservepolster nur durch den Zinsaufwand angepasst wird.

Die "Sonstigen Verbindlichkeiten" haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten i.H.v. EUR 37.854,97.

Fristengliederung bestimmter Bilanzposten nach Restlaufzeiten gemäß § 9 RechKredV

Der Wert der Forderungen an Kunden beläuft sich auf EUR 351.349,11. Die Forderungen an Kunden mit einer Restlaufzeit von bis zu drei Monaten betragen EUR 188.174,62, mehr als drei Monate bis ein Jahr EUR 0,00, mehr als ein Jahr bis fünf Jahre EUR 34.216,89 und mehr als fünf Jahre EUR 128.957,60.

Der Wert der Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten und Kunden beläuft sich auf EUR 22.867,28 und haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten i.H.v. EUR 22.867,28, mehr als drei Monate bis ein Jahr i.H.v. EUR 0,00 und mehr als ein Jahr bis fünf Jahre bzw. mehr als fünf Jahre EUR 0,00.

Nachrangige Verbindlichkeiten

Nachrangige Verbindlichkeiten bestanden im Berichtsjahr keine.

Latente Steuern

Latente Steuern sind nicht zu bilanzieren.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Es bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Wartungsverträgen i.H.v. T€ 921; davon sind T€ 246 innerhalb des nächsten Geschäftsjahres fällig.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Provisionserträge

Die Provisionserträge i.H.v. TEUR 2.148 resultieren i.H.v. TEUR 1.844 aus der Anlageberatung und Finanzportfolioverwaltung sowie i.H.v. TEUR 304 aus Versicherungsprovisionen und sonstigen erlaubnisfreien Beratungsleistungen.

Aufgliederung der sonstigen betrieblichen Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge werden gemäß § 34 (2) S. 1 Nr. 1 e) RechKredV wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich
Umsatz

EUR
Verrechn. sonstige Sachbezüge Kfz 19%
20.668,96
Erträge aus Zuführung Altersvorsorge GF
13.200,00
Erträge aus Zuführung Altersvorsorge AN
8.396,40
Sonstige Sachbezüge umsatzsteuerfrei
7.710,90
Erträge Auflösung von Rückstellungen
5.790,43
Erstattungen Aufwendungsausgleichsgesetz
3.472,39
Investitionszuschüsse
3.300,00
Periodenfremde Erträge
3.271,95
Versicherungsentschädigungen
1.851,49
Verrechn. sonstige Sachbezüge 19%
1.400,76
Sonstige betriebliche Erträge
115,00
Erträge aus Währungsumrechnungen
0,00
Erträge Herabsetzung Verbindlichkeit
0,00
Sonstige Sachbezüge umsatzsteuerfrei
-4.122,39
Geographisch bestimmter Markt
Umsatz

EUR
Europa
65.055,89


Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte inkl. Geschäftsführer durchschnittlich 14 Angestellte.

Arbeitnehmergruppen

Zahl
Innendienst:
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter
3,00

teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter
8,00
Außendienst
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter
3,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit
14,00


Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Christian Dagg
ausgeübter Beruf:
Geschäftsführer
Physiker



Auf die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9 HGB wurde im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt EUR 20.200,00 und gliedert sich wie folgt:

Honorar des Abschlussprüfers
EUR
a) Abschlussprüfungsleistungen
10.000,00
b) andere Bestätigungsleistungen
10.200,00
c) Steuerberatungsleistung
0,00
d) sonstige Leistungen
0,00


Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 (EUR 952.102,40) sollen EUR 350.000,00 ausgeschüttet werden. Der verbleibende Betrag i.H.v. EUR 602.102,40 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres i.S.v. § 285 Nr. 33 HGB haben sich nicht ereignet.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Düsseldorf, den 21.03.2024

Herrn Christian Dagg 

Anlagespiegel



Anschaffungs- oder Herstellungskosten


Stand



Stand


01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umgliederungen
31.12.2023


EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
1.
Aktien und andere nicht festverzinsliche




Wertpapiere
592.238,27
506.914,15
513.012,36
0,00
586.140,06
2.
Immaterielle






Anlagewerte






Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
106.392,84
37.671,15
0,00
0,00
144.063,99

geleistete Anzahlungen
33.833,66
0,00
33.833,66
0,00
0,00


140.226,50
37.671,15
33.833,66
0,00
144.063,99
3.
Sachanlagen (inkl. GWG)
117.243,60
56.278,73
1.234,98
0,00
172.287,35


849.708,37
600.864,03
548.081,00
0,00
902.491,40


Abschreibungen


Stand



Stand


01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Zuschreibungen
31.12.2023


EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
1.
Aktien und andere nicht festverzinsliche

Wertpapiere
17.563,14
0,00
17.563,14
0,00
0,00
2.
Immaterielle






Anlagewerte






Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
89.192,84
23.976,15
0,00
0,00
113.168,99

geleistete Anzahlungen
0,00



0,00


89.192,84
23.976,15
0,00
0,00
113.168,99
3.
Sachanlagen (inkl. GWG)
90.144,60
9.716,73
1.234,98
0,00
98.626,35

 

196.900,58
33.692,88
18.798,12
0,00
211.795,34


Buchwerte


Stand

Stand


01.01.2023

31.12.2023


EUR

EUR
1.
Aktien und andere nicht festverzinsliche

Wertpapiere
574.675,13

586.140,06
2.
Immaterielle




Anlagewerte




Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
17.200,00

30.895,00

geleistete Anzahlungen
33.833,66

0,00


51.033,66

30.895,00
3.
Sachanlagen (inkl. GWG)
27.099,00

73.661,00


652.807,79

690.696,06

sonstige Berichtsbestandteile

P R O T O K O L L
über die Gesellschafterversammlung vom 13.05.2024
Wir, die Gesellschafter der
DAGG INVEST GmbH,

halten, unter Verzicht auf die Einhaltung der Förmlichkeit, eine Gesellschafterversammlung ab und beschließen Folgendes:

(1) Der vorgelegte und mit dem Testat des Wirtschaftsprüfers versehene Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wird nach ausgiebiger Diskussion genehmigt und festgestellt. Die Tantiemen (60.233,00 Euro) sind zur Auszahlung fällig. Die Auszahlung erfolgt mit dem Abrechnungsmonat Mai.

(2) Aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 (952.102,40 Euro) werden 350.000 Euro ausgeschüttet. Der verbleibende Betrag in Höhe von 602.102,40 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Die Ausschüttung ist ab dem 31.05.2024 zur Auszahlung fällig.

(3) Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt.

 

Düsseldorf, den 13. Mai 2024

Christian Dagg

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Düsseldorf, den 21.03.2024

Herrn Christian Dagg 


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 13.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die DAGG INVEST GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der DAGG INVEST GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der DAGG INVEST GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

· identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Verhalten, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
· führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Köln, 02.05.2024

Prof. Dr. Rainer Jurowsky
Wirtschaftsprüfer


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