DAGG INVEST
GmbH
Düsseldorf
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
DAGG INVEST GmbH
40235 Düsseldorf
zum Geschäftsverlauf 2023
A.
Grundlagen des Unternehmens
B.
Wirtschaftsbericht
1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und
branchenbezogene Rahmenbedingungen
2. Geschäftsverlauf
3. Investitionen
4. Finanzierungsmaßnahmen
5. Personal- und Sozialbereich
6. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im
Geschäftsjahr
C. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage
1. Ertragslage
2. Finanzlage
3. Vermögenslage
4. Gesamtaussage
D. Risiko- und Prognosebericht
1. Risikobericht
2. Prognosebericht
3. Prognose
E. Nachhaltigkeitsbericht
F. Sonstige Angaben
A. Grundlagen des Unternehmens
Das abgeschlossene Geschäftsjahr 2023 war ein Jahr
der Unsicherheit und des Wartens auf die Erholung. Diese ist
erst Ende des letzten Quartals gekommen. Davor folgte auf
jede Kursstabilisierung regelmäßig ein erneuter
Rückschlag. Die Hoffnung auf eine schnelle Senkung der
Zentralbankzinsen hat sich bisher nicht bewahrheitet. Die
Inflation ist hartnäckig oberhalb der Zielinflation der
Zentralbanken.
Dies hat das Geschäftsumfeld für unser
Institut erschwert. Trotz eines erneuten Jahresbestwertes an
Mittelzuflüssen von gut 47 Mio. Euro konnte das
verwaltete Vermögen im Jahresverlauf lediglich auf 260
Mio. Euro gesteigert werden. Dies erklärt sich aus dem
ebenfalls bisherigen Höchstwert an Mittelabflüssen
von knapp 20 Mio. Euro gepaart mit stagnierenden Kursen.
Mittelabflüsse gerade bei kleinen Depots sind angesichts
der allgemeinen Preissteigerung und der Rückkehr einer
positiven Verzinsung von Sparguthaben ein anhaltender Trend,
den wir nur begrenzt verhindern können. Mittlerweile
stammt über 80% der Mittelzuflüsse aus neuen
Mandaten, die über Empfehlungen gewonnen wurden. Die
Zusammenarbeit mit bestehenden Steuerberatern als
Multiplikatoren wurde erfolgreich fortgesetzt. Hieraus ist
als Nischengeschäftsfeld ein weiteres Mandat für
eine Familienstiftungen mit Sitz in Liechtenstein entstanden.
Personell ist das Institut 2023 stabil geblieben. Den
Beraterstamm konnten wir um einen jungen, gut qualifizierten
Berater erweitern. Damit haben wir für 2024 eine
passende Personaldecke und würden nur opportunistisch
bei zufälligen Gelegenheiten weiter Personal anbauen.
In der Versicherungsvermittlung wurde keine aktive
Neukundengewinnung betrieben. Die Betreuung vorhandener
Kunden zu deren Versicherungsangelegenheiten rund um das
Thema Altersvorsorge bleibt Bestandteil des ganzheitlichen
Leistungsangebots unseres Unternehmens.
Im abgeschlossenen Geschäftsjahr hat die
Gesellschaft folgende Erlaubnislage gehabt:
- Abschlussvermittlung gem. § 2 Abs. 2 Nr. 5
WpIG
- Anlageberatung gem. § 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG
- Anlagevermittlung gem. § 2 Abs. 2 Nr. 3
WpIG
- Drittstaateneinlagenvermittlung gem. § 2
Abs. 4 Nr. 2 WpIG
- Eigengeschäft gem. § 15 Abs. 3 WpIG
- Finanzportfolioverwaltung gem. § 2 Abs. 2
Nr. 9 WpIG
- Versicherungsvermittlung gem. § 34 d Abs. 1
GewO
Veränderungen an den Grundlagen des Unternehmens
haben sich keine ergeben und sind auch für das kommende
Geschäftsjahr nicht geplant.
B. Wirtschaftsbericht
1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und branchenbezogene
Rahmenbedingungen:
Für das Jahr 2023 ist die deutsche Wirtschaft
weiterhin von Herausforderungen geprägt, allerdings
haben sich einige Kennzahlen im Vergleich zum Vorjahr
verbessert. Das Bruttoinlandsprodukt ist real geschrumpft um
-0,3 % (i.Vj.: 1,8 %). Im Jahresdurchschnitt waren 2,61
(i.Vj.: 2,42) Millionen Menschen als arbeitslos registriert;
die entsprechende Arbeitslosenquote lag damit bei 5,7 (i.Vj.:
5,3) %. Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte
stieg in diesem Jahr um 10,7 (i.Vj.: 7,0) % bei einer
Inflationsrate von 5,9 (i.Vj.: 6,9) %. Der private Konsum
stieg um 5,6 (i.Vj.: 10,9) %, wodurch die Sparquote auf 11,1
(i.Vj.: 11,4) % leicht sank. Die
Ausrüstungsinvestitionen nahmen preisbereinigt zu um 3,0
(i.Vj.: 2,5) %, während die Bauinvestitionen weiterhin
unter verteuerten Finanzierungskosten, Material- und
Fachkräftemangel litten und preisbereinigt um -2,1
(i.Vj.: -1,6) % abnahmen.
Insgesamt bleibt der konjunkturelle Hintergrund von
Unsicherheiten geprägt. Die weiterhin stabile
Geschäftsentwicklung des Instituts sehen wir in diesem
Kontext positiv - auch wenn das geplante Wachstum nicht
erreicht wurde.
Der Wettbewerb der Banken ist wieder spürbar,
wobei viel mit Festgeldern, Tagesgeldern oder Zertifikaten
geworben wird. Im Rahmen einer ganzheitlichen Finanzplanung
sind das Produktlösungen, die nur für einen
Teilbereich des Kundenbedarfs geeignet sind. Dies
bestätigt die planungsbasierte Arbeitsweise und den
Fokus auf langfristige Kundenbeziehungen.
Aufsichtsrechtlich gab es glücklicherweise wenig
Änderungen. Allerdings haben wir uns entschieden,
nachhaltige Vermögensstrategien zu bewerben, was dazu
führt, dass wir unsere Beratungsunterlagen und Dokumente
an die entsprechenden Beratungs- und Offenlegungspflichten
anpassen.
Die Gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben
herausfordernd aufgrund der anhaltend hohen und unsicheren
Inflation sowie negativer Wirtschaftsprognosen für viele
Volkswirtschaften. Dies könnte die Entwicklung des
verwalteten Vermögens weiter belasten, birgt aber auch
Chancen für opportunistische Zuflüsse. In jedem
Fall wird eine stabile Nachfrage nach den Dienstleistungen
des Instituts erwartet, und selbst in negativen
Marktszenarien wird der Geschäftserfolg des Instituts
nicht gefährdet.
2. Umsatz- und Auftragsentwicklung sowie
Geschäftsergebnis:
Das Geschäft der Gesellschaft hat sich auf
Grundlage der gegebenen Marktlage wie folgt entwickelt:
|
2022
|
2023
|
Provisionsergebnis
|
2.155.959,33 €
|
2.148.164,91 €
|
Unternehmensergebnis (vor
Steuern)
|
582.732,48 €
|
543.118,71 €
|
Die Provisionserträge i.H.v. T€ 2.148
(Provisionsaufwendungen waren in 2023 nicht zu verzeichnen)
resultieren i.H.v. T€ 1.844 (i.Vj. T€ 1.876) aus
der Anlageberatung und Finanzportfolioverwaltung sowie i.H.v.
T€ 304 (i.Vj. T€ 283) aus Versicherungsprovisionen
und erlaubnisfreien Beratungsleistungen. Kostenseitig sind
allerdings die Personalkosten und die EDV Kosten sowie die
Miet- und Leasingaufwendungen so gestiegen, dass sich das
Unternehmensergebnis verschlechtert hat.
Die Nach-Steuer-Rendite für 2023 liegt mit 17%
unter den angestrebten 20% als Zielgröße. Da 2023
und 2024 zur Investition in Personal und Systeme und zur
Konsolidierung der Geschäftsabläufe genutzt werden,
ist das vorübergehende Unterschreiten des Renditeziels
aus unserer Sicht zulässig. Anschließend muss das
Augenmerk wieder die nötige Steigerung der
Rentabilität gelegt werden.
Wir planen, das Geschäft im Jahr 2024 in gleicher
Weise fortzuführen und unser Wachstum fortzusetzen, das
in Bezug auf die verwalteten Assets auch im Jahr 2023
erfolgreich war, trotz leichtem Rückgang bei Umsatz und
Ergebnis.
3. Finanzierungsmaßnahmen:
Es waren keine Finanzierungsmaßnahmen in diesem
Jahr erforderlich.
4. Personal- und Sozialbereich:
Am 31. Dezember 2023 lag die Zahl der
Beschäftigten bei 10 (10 Vollzeit) (Vorjahr: 10
Vollzeit, 5 Geringfügig).
5. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im
Geschäftsjahr:
keine
C. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und
Vermögenslage
1. Ertragslage:
Der Jahresüberschuss ist im Vergleich zum Vorjahr
erneut zurückgegangen. Der Jahresüberschuss
beträgt 373 TEUR (Vorjahr 400 TEUR).
Der Rückgang des Jahresüberschusses
erklärt sich teilweise durch das nicht gestiegene
Provisionsergebnis im Vorjahresvergleich von TEUR 2.156 auf
TEUR 2.148 und ist ansonsten auf die gestiegenen
Verwaltungskosten und darin insbesondere die EDV-Kosten sowie
gestiegene Miet- und Leasingzahlungen
zurückzuführen.
Die Entwicklung der Kosten stellt sich für 2023
wie folgt dar:
- Die Personalkosten blieben stabil 1.054 TEUR,
Vorjahr 1.056 TEUR, die anderen Verwaltungsaufwendungen
stiegen erneut deutlich von 503 TEUR auf 554 TEUR.
- Im Bereich der Finanzanlagen waren Verluste aus
Veräußerungen i.H.v. 39,3 TEUR und Gewinne aus
Veräußerungen i.H.v. TEUR zu verzeichnen.
Hinter den Mehrkosten stecken Investitionen in
Mitarbeiter und Technik, die künftig die
Produktivität erhöhen sollen. Die Ertragsziele
einer 33% vor-Steuer-Rendite bzw. 20% Nachsteuerrendite
behalten weiterhin vorrangigen Stellenwert.
Hinsichtlich der Ertragsquellen ist auf der
Einnahmenseite festzustellen, dass immer noch 13% des
Umsatzes aus laufenden Versicherungsprovisionen stammen.
Umsatzaufteilung für 2023 war wie folgt:
- Die Umsätze aus Anlageberatung und
Finanzportfolioverwaltung sanken geringfügig von TEUR
1.876 auf 1.844 TEUR.
- Die Umsätze aus Versicherungsprovisionen
und erlaubnisfreien Beratungsleistungen stiegen von TEUR 283
auf 304 TEUR.
2. Finanzlage:
Das Eigenkapital und die Eigenkapitalquote blieben
durch Ausschüttungen stabil bei 64% (1.002 TEUR) im Jahr
2023 gegenüber 63% (1.029 TEUR) im Vorjahr. Zur
Verfügung stehende Kreditlinien wurden nicht in Anspruch
genommen. Den Zahlungsverpflichtungen ist die DAGG INVEST
GmbH in vollem Umfang rechtzeitig nachgekommen.
Insgesamt haben sich die Finanzmittel im
Geschäftsjahr von TEUR 616 auf TEUR 422 reduziert.
Diese Veränderung resultiert aus den
Kapitalflüssen des Geschäftsjahres, die sich wie
folgt entwickelten:
Aus dem operativen Geschäft hat die Gesellschaft
im Berichtszeitraum einen Zahlungsmittelüberschuss in
Höhe von 273 TEUR erwirtschaftet.
Aus den Investitionstätigkeiten erzielt die
Gesellschaft in Summe einen negativen Zahlungsmittelabfluss
(Saldo aus Veräußerungen von Finanzanlagen,
Zukäufen von Finanzanlagen und Zukäufen im Bereich
Sachanlagen und immaterielle Anlagewerte) in Höhe von
-67 TEUR.
Und der Finanzierungsbereich weist einen
Zahlungsmittelabfluss in Höhe von 400 TEUR auf. Die
Gesellschaft hat in der Berichtsperiode an die Gesellschafter
eine Gewinnausschüttung getätigt.
3. Vermögenslage:
Die Bilanzsumme wurde gegenüber der Vorperiode von
TEUR 1.646 auf TEUR 1.571 reduziert. Auf der Aktiv-Seite
haben sich insbesondere die Finanzmittel von 616 TEUR auf 422
TEUR gegenüber der Vorperiode reduziert. Auf der
Passiv-Seite haben sich im Wesentlichen die
Rückstellungen von TEUR 165 auf TEUR 114 und das
Eigenkapital von TEUR 1.029 auf TEUR 1.002 reduziert.
Mit Ausnahme des Darlehns der Unterstützungskasse
ist das Unternehmen nicht kreditfinanziert.
4. Gesamtaussage:
Das Unternehmen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr
plangemäß Kurs gehalten. Die Finanzlage ist gesund
und bei der erreichten Eigenkapitalquote können passende
Ausschüttungen erfolgen. Der stabile Umsatz war vor dem
Hintergrund der weltwirtschaftlichen Lage sehr erfreulich,
auch wenn er sich unter den eigentlichen Erwartungen befand.
Der langsam fortschreitende Rückgang der Einnahmen aus
Versicherungsprovisionen ist nichtmehr existenzentscheidend,
sondern nur noch hinsichtlich der Ertragskraft von Relevanz.
Die Entwicklung verläuft wunschgemäß, der
Wachstumskurs in der Finanzportfolioverwaltung soll
fortgesetzt werden. Das wird mit erfolgreicher
Neukundengewinnung und der Einwerbung zusätzlicher
Anlegergelder bei gleichzeitig beibehaltener Kostendisziplin
zu erreichen sein.
D. Risiko- und Prognosebericht
1. Risikobericht
An der Risikolage des Unternehmens haben sich
gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen ergeben:
Das Geschäft der DAGG INVEST GmbH ist im
Schwerpunkt die Finanzportfolioverwaltung für
Privatkunden mit dem Fokus auf langfristige
Vermögensplanung. Die Tätigkeit des Instituts
erfolgt nach einer festgeschriebenen Investmentphilosophie.
Entsprechend erfolgt die Finanzportfolioverwaltung nur in
traditionellen Investmentfonds mit prognosefreier
Anlagestrategie (Indexfonds). Das Institut arbeitet
ausschließlich unbar. Der Kernmarkt ist Deutschland,
einige wenige Mandate werden aus Deutschland heraus in
Liechtenstein betreut.
Vor diesem Hintergrund werden im Wesentlichen zwei
Risiken für das Institut gesehen, die jedoch beide als
kontrollierbar eingeschätzt werden. Erstens ist dies das
Ertrags- und Liquiditätsrisiko. Da die laufenden
Beratungs- und Verwaltungsgebühren ein Prozentsatz vom
Wert des betreuten Vermögens sind, wirkt sich ein
Wertrückgang bspw. durch einen Börsencrash
mittelbar auf die Einnahmen aus. Insbesondere negative
Entwicklungen an den Kapitalmärkten durch politische
Ereignisse - derzeit insbesondere der Krieg in der Ukraine,
die Lage im Nahen Osten und die Spannungen zwischen USA und
China - oder durch Wirtschaftskrisen könnten das
verwaltete Vermögen als Folge von Rückgängen
an den Börsenmärkten reduzieren und zu
Ertragseinbußen führen. Das Unternehmen hält
ausreichend liquide Mittel vor, um dieses einnahmeseitige
Risiko auffangen zu können. Zweitens besteht das
operationelle Risiko, dass das Versagen von internen
Verfahren, Menschen oder Systemen zu Verlusten führt.
Wir halten die eingeführten Kontrollsysteme für
angemessen, um solche operationellen Risiken frühzeitig
erkennen und bekämpfen zu können und das
vorgehaltene Eigenkapitalpolster für ausreichend, um
einen mit letzter Sicherheit nie auszuschließenden
Schadenfall zu decken.
Das Marktpreisrisiko wird von uns grundsätzlich
als existent aber nicht wesentlich angesehen, da sich das
Marktpreisrisiko über mehrere Jahre hinweg kompensiert.
Darüber hinaus werden die im Anlagebuch gehaltenen
Wertpapiere nicht im Aktienbereich, sondern
ausschließlich in Investmentfonds mit breit gestreuten
Wertpapierportfolien guter Bonität investiert. Die
Marktpreisrisiken in diesem Zusammenhang begrenzen sich auf
die üblichen Schwankungen der Börsenkurse in Bezug
auf den Aktienanteil in den Investmentfonds. Stärkere
Kursrückgänge innerhalb eines Jahres gleichen sich
in der Regel durch Kurssteigerungen in weiteren Jahren aus.
Weitere Risiken, die wir im Rahmen unserer
Risikoinventur prüfen sind Adressausfallrisiken
(Forderungsausfall von Schuldnern) und Nachhaltigkeitsrisiken
(Ereignisse aus dem Bereich Umwelt, Soziales und
Unternehmensführung mit potenziell negativen
Auswirkungen auf Vermögens- und Finanzlage). Diese
Risiken erachten wir bezogen auf unser Geschäftsmodell
für gering.
Bestandsgefährdende Risiken werden nicht gesehen.
2. Analyse der Prognose im Lagebericht 2022 bzgl.
Geschäftsverlauf 2023
Rückblickend auf die Prognosen für 2023 hat
der tatsächliche Geschäftsverlauf das damalige
Basisszenario mit einem geplanten Jahresergebnis vor Steuern
von T€ 886 verfehlt, erreicht wurden T€ 543. Dies
lag vor allem an dem Strukturwandel im Kundenbestand und den
kostenseitigen Investitionen. Für 2024 haben wir erneut
mit optimistischen Wachstumszahlen geplant, kalkulieren aber
die Möglichkeit eines erneuten Konsolidierungsjahres
ein.
3. Prognose für 2024 und Auswirkungen der
wirtschaftlichen Risken im Zusammenhang mit hohen Leitzinsen
und dem geopolitischen Umfeld einer Polykrise auf die
Prognose für das Geschäftsjahr 2024
Ende 2023 hat an den Aktienmärkten, getrieben von
der Phantasie der neuen KI-Technologien, eine Erholung
eingesetzt. Gleichzeitig nehmen die geopolitischen Spannungen
zu und sind negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft aus
verschiedenen Krisenkonstellationen möglich. Das ist
auch für unser Institut ein wirtschaftliches Risiko.
Deshalb geht die Geschäftsplanung weiterhin von zwei
Szenarien aus. Im optimistischen Basisszenario wird für
das Geschäftsjahr 2024 mit einem Umsatzwachstum von 14%
gerechnet und einem resultierenden Ergebnis vor Steuern von
846 TEUR.
Im pessimistischen Szenario geht das Unternehmen von
einem weiteren Jahr mit stagnierendem Umsatz aus, der sich
über zwei Jahre streckt, bevor Wirtschaft und
Märkte sich wieder erholen. Auch in diesem Fall kann ein
positives Ergebnis gehalten werden. Die Rentabilität und
Kosteneffizienz des Unternehmens sind ausreichend, um den
Betrieb auch in diesem Negativszenario störungsfrei
aufrechtzuerhalten.
E. Nachhaltigkeitsbericht
Das Unternehmen räumt dem Thema Nachhaltigkeit
einen gebührenden Stellenwert ein. Hierbei werden zwei
Stoßrichtungen verfolgt. Erstens wird die eigene
Geschäftstätigkeit hinterfragt und optimiert
(weniger Ausdrucke, Recycling Produkte, Mülltrennung,
Vermeidung von Flügen, Reduzierung von Autofahrten). Das
Institut gehört mittlerweile zu den zertifizierten
Ökoprofit Unternehmen der Stadt Düsseldorf und
verfolgt die Entwicklung der eigenen Nachhaltigkeitsbilanzen
aktiv weiter. Zweitens wird die Berücksichtigung von
Nachhaltigkeits- und Treibhausgas-Emissionskriterien in der
Beratung und bei Investmententscheidungen umgesetzt, so dass
wir mittlerweile neben der konventionellen
Vermögensanlage unsere Strategien mit zusätzlichem
Nachhaltigkeitsfokus aktiv bewerben. Eine
Überprüfung und Weiterentwicklung in diesem Bereich
erfolgt kontinuierlich.
F. Sonstige Angaben
Keine.
Düsseldorf, den 25. April
2024
DAGG
INVEST GmbH
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| 3.
Forderungen an Kreditinstitute |
421.694,34 |
616.336,18 |
| a)
täglich fällig |
400.850,34 |
595.492,18 |
| b)
andere Forderungen |
20.844,00 |
20.844,00 |
| 4.
Forderungen an Kunden |
351.349,11 |
322.669,67 |
| 6.
Aktien und andere nicht festverzinsliche
Wertpapiere |
586.140,06 |
574.675,13 |
| 11.
Immaterielle Anlagewerte |
30.895,00 |
51.033,66 |
| b)
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
30.895,00 |
17.200,00 |
| d)
geleistete Anzahlungen |
0,00 |
33.833,66 |
| 12.
Sachanlagen |
73.661,00 |
27.099,00 |
| 14.
Sonstige Vermögensgegenstände |
77.028,75 |
28.306,49 |
| 15.
Rechnungsabgrenzungsposten |
30.580,47 |
25.882,35 |
| Summe
der Aktiva |
1.571.348,73 |
1.646.002,48 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
0,00 |
0,44 |
| a)
täglich fällig |
0,00 |
0,44 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden |
22.867,28 |
24.020,60 |
| b)
andere Verbindlichkeiten |
22.867,28 |
24.020,60 |
| ba)
täglich fällig |
22.867,28 |
24.020,60 |
| 5.
Sonstige Verbindlichkeiten |
413.431,65 |
419.388,44 |
| 6.
Rechnungsabgrenzungsposten |
18.814,40 |
8.040,00 |
| 7.
Rückstellungen |
114.133,00 |
165.270,00 |
| b)
Steuerrückstellungen |
0,00 |
52.420,00 |
| c)
andere Rückstellungen |
114.133,00 |
112.850,00 |
| 12.
Eigenkapital |
1.002.102,40 |
1.029.283,00 |
| a)
Eingefordertes Kapital |
50.000,00 |
50.000,00 |
| Gezeichnetes
Kapital |
50.000,00 |
50.000,00 |
| d)
Bilanzgewinn |
952.102,40 |
979.283,00 |
| Summe
der Passiva |
1.571.348,73 |
1.646.002,48 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Zinserträge |
84,58 |
0,02 |
| a)
aus Kredit- und Geldmarktgeschäften |
84,58 |
0,02 |
| 2.
Zinsaufwendungen |
19.555,03 |
18.535,14 |
| Ergebnis
1. - 2. |
-19.470,45 |
-18.535,12 |
| 3.
Laufende Erträge |
3.299,56 |
6.433,70 |
| a)
aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen
Wertpapieren |
3.299,56 |
6.433,70 |
| 5.
Provisionserträge |
2.148.164,91 |
2.159.328,52 |
| 6.
Provisionsaufwendungen |
0,00 |
3.369,19 |
| Ergebnis
5. - 6. |
2.148.164,91 |
2.155.959,33 |
| 8.
Sonstige betriebliche Erträge |
65.055,89 |
67.979,58 |
| 10.
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen |
1.608.622,28 |
1.559.530,59 |
| a)
Personalaufwand |
1.054.421,74 |
1.056.390,60 |
| aa)
Löhne und Gehälter |
925.436,63 |
933.329,77 |
| ab)
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
128.985,11 |
123.060,83 |
| darunter:
für Altersversorgung |
4.182,40 |
4.622,40 |
| b)
andere Verwaltungsaufwendungen |
554.200,54 |
503.139,99 |
| 11.
Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle
Anlagewerte und Sachanlagen |
33.692,88 |
17.740,62 |
| 12.
Sonstige betriebliche Aufwendungen |
16.810,08 |
10.270,30 |
| 15.
Abschreibungen und Wertberichtigungen auf
Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und
wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere |
39.335,52 |
42.536,29 |
| 16.
Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen,
Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie
Anlagevermögen behandelten Wertpapieren |
44.529,56 |
972,79 |
| Ergebnis
-15. + 16. |
5.194,04 |
-41.563,50 |
| 19.
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit |
543.118,71 |
582.732,48 |
| 23.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
169.278,22 |
181.862,81 |
| 24.
Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12
ausgewiesen |
1.021,09 |
523,00 |
| Ergebnis
23. + 24. |
170.299,31 |
182.385,81 |
| 27.
Jahresüberschuss |
372.819,40 |
400.346,67 |
| 28.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
579.283,00 |
578.936,33 |
| Ergebnis
27. + 28. |
952.102,40 |
979.283,00 |
| Ergebnis
27. + 28. + 29. |
952.102,40 |
979.283,00 |
| Ergebnis
27. + 28. + 29. + 30. |
952.102,40 |
979.283,00 |
| Ergebnis
27. + 28. + 29. + 30. + 31. |
952.102,40 |
979.283,00 |
| Ergebnis
27. + 28. + 29. + 30. + 31. + 32. |
952.102,40 |
979.283,00 |
| 34.
Bilanzgewinn |
952.102,40 |
979.283,00 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss der DAGG INVEST GmbH wurde auf der
Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuchs, des GmbH-Gesetzes, der Verordnung
über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und der
Finanzdienstleistungs- bzw. Wertpapierinstitute und der
Satzung aufgestellt; es wurden die Vorschriften für
große Kapitalgesellschaften angewendet.
Die Ausweis- und Gliederungsbestimmungen wurden
entsprechend den gesetzlichen Vorschriften befolgt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt die
Gliederung nach Formblatt 3 (Staffelform) gemäß
RechKredV.
Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung
des Vorschlags der Geschäftsführung über die
Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
DAGG INVEST GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Düsseldorf |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Düsseldorf |
| Register-Nr.: |
52596 |
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen sind zu
Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger
Abschreibungen bewertet.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Die im Berichtsjahr angeschafften geringwertigen
Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,01
bis einschl. EUR 800,00 wurden entsprechend dem Wahlrecht
gem. § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG im Jahr der Anschaffung
sofort in voller Höhe abgeschrieben.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und
bewertet:
- "Aktien und andere nicht festverzinsliche
Wertpapiere" zu Anschaffungskosten
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller
erkennbaren Risiken bewertet.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde
periodengerecht abgegrenzt.
Die Steuerrückstellungen beinhalten, die das
Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und mit dem nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrag bewertet.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Die in der Bilanz ausgewiesenen
Vermögensgegenstände und Schulden werden einzeln
bewertet (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB).
Angaben zur Bilanz
Anlagevermögen und Abschreibung
Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist
aus der Anlage "Anlagespiegel" zu entnehmen.
Die Gesellschaft besitzt keine eigengenutzten
Grundstücke oder Gebäude.
Der Gesamtbetrag der Betriebs- und
Geschäftsausstattung beträgt Euro 73.661,00.
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG /
§ 264c Abs. 1 HGB)
Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die
nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Sachverhalt
|
Betrag
|
|
EUR
|
Ausleihungen
|
0,00
|
Forderungen
|
0,00
|
Verbindlichkeiten
|
0,00
|
Allerdings bestehen zum 31.12.2023
Verbindlichkeitsrückstellungen hinsichtlich
Tantiemenleistungen gegenüber dem Gesellschafter i.H.v.
TEUR 60,2.
Sonstige Vermögensgegenstände
Die "Sonstigen Vermögensgegenstände" bestehen
im Wesentlichen aus Steuerrückforderungen (EUR
57.096,74).
Aktien und andere nicht verzinsliche Wertpapiere
Der Bilanzposten "Aktien und andere nichtverzinsliche
Wertpapiere" setzt sich aus drei Depots zusammen. Jedes Depot
setzt sich wiederum aus mehreren unterschiedlichen
Investmentfonds zusammen. Bei der Prüfung, ob eine
dauerhafte Wertminderung vorliegt, werden in jedem Depot
jeweils die einzelnen Investmentfonds getrennt voneinander
bewertet. Im Berichtsjahr hat sich keine dauerhafte
Wertminderung ergeben, da der Durchschnittswert der
täglichen Rücknahmepreise (Kurswert) in den letzten
zwölf Monaten nicht mehr als 10% unter dem Buchwert am
Bilanzstichtag lag und der Zeitwert der Wertpapiere in den
dem Bilanzstichtag vorangegangenen sechs Monaten nicht
permanent um mehr als 20% unter dem Buchwert lag (vgl.
Aufgreifkriterien für die Dauerhaftigkeit von
Wertminderungen von Kapitalanlagen, 172. Sitzung des IDW
VFA). Ebenso lagen keine vorrübergehenden
Wertminderungen vor. Daher wurde keine
außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen.
Angaben zum gezeichneten Kapital
Das gezeichnete Kapital von EUR 50.000,00 ist
eingeteilt in 50.000 Geschäftsanteile im Nennbetrag von
je EUR 1,00.
Aufgliederung von Forderungen und Verbindlichkeiten
Der Betrag der Verbindlichkeiten beläuft sich auf
EUR 436.298,93 (Vorjahr: EUR 443.409,48).
In den Verbindlichkeiten sind "Sonstigen
Verbindlichkeiten" i.H.v. EUR 413.431,65 (Vorjahr: EUR
419.388,44) enthalten.
Die "Sonstigen Verbindlichkeiten" bestehen im
Wesentlichen aus "Darlehen Unterstützungskasse" (EUR
375.091,71) und "Steuerverbindlichkeiten" (EUR 37.854,97).
Das "Darlehen Unterstützungskasse" ist auf
unbestimmte Zeit für Zuwendung zum Reservepolster
(§ 4d Abs. 1 S. 1 Nr. 1 a EStG) abgeschlossen und wird
jährlich durch Nachtrag angepasst. Seit 2019 ist der
max. Rückstellungsbetrag erreicht (vor Rentenbeginn nur
maximal 25% der Anwartschaftssumme), sodass das
Reservepolster nur durch den Zinsaufwand angepasst wird.
Die "Sonstigen Verbindlichkeiten" haben eine
Restlaufzeit von bis zu drei Monaten i.H.v. EUR 37.854,97.
Fristengliederung bestimmter Bilanzposten nach
Restlaufzeiten gemäß § 9 RechKredV
Der Wert der Forderungen an Kunden beläuft sich
auf EUR 351.349,11. Die Forderungen an Kunden mit einer
Restlaufzeit von bis zu drei Monaten betragen EUR 188.174,62,
mehr als drei Monate bis ein Jahr EUR 0,00, mehr als ein Jahr
bis fünf Jahre EUR 34.216,89 und mehr als fünf
Jahre EUR 128.957,60.
Der Wert der Verbindlichkeiten gegenüber
Lieferanten und Kunden beläuft sich auf EUR 22.867,28
und haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten i.H.v.
EUR 22.867,28, mehr als drei Monate bis ein Jahr i.H.v. EUR
0,00 und mehr als ein Jahr bis fünf Jahre bzw. mehr als
fünf Jahre EUR 0,00.
Nachrangige Verbindlichkeiten
Nachrangige Verbindlichkeiten bestanden im Berichtsjahr
keine.
Latente Steuern
Latente Steuern sind nicht zu bilanzieren.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen
finanziellen Verpflichtungen
Es bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle
Verpflichtungen aus Miet- und Wartungsverträgen i.H.v.
T€ 921; davon sind T€ 246 innerhalb des
nächsten Geschäftsjahres fällig.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Aufgliederung der Provisionserträge
Die Provisionserträge i.H.v. TEUR 2.148
resultieren i.H.v. TEUR 1.844 aus der Anlageberatung und
Finanzportfolioverwaltung sowie i.H.v. TEUR 304 aus
Versicherungsprovisionen und sonstigen erlaubnisfreien
Beratungsleistungen.
Aufgliederung der sonstigen betrieblichen Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge werden
gemäß § 34 (2) S. 1 Nr. 1 e) RechKredV wie
folgt aufgegliedert:
Tätigkeitsbereich
|
Umsatz
|
|
EUR
|
Verrechn. sonstige
Sachbezüge Kfz 19%
|
20.668,96
|
Erträge aus
Zuführung Altersvorsorge GF
|
13.200,00
|
Erträge aus
Zuführung Altersvorsorge AN
|
8.396,40
|
Sonstige Sachbezüge
umsatzsteuerfrei
|
7.710,90
|
Erträge
Auflösung von Rückstellungen
|
5.790,43
|
Erstattungen
Aufwendungsausgleichsgesetz
|
3.472,39
|
Investitionszuschüsse
|
3.300,00
|
Periodenfremde
Erträge
|
3.271,95
|
Versicherungsentschädigungen
|
1.851,49
|
Verrechn. sonstige
Sachbezüge 19%
|
1.400,76
|
Sonstige betriebliche
Erträge
|
115,00
|
Erträge aus
Währungsumrechnungen
|
0,00
|
Erträge Herabsetzung
Verbindlichkeit
|
0,00
|
Sonstige Sachbezüge
umsatzsteuerfrei
|
-4.122,39
|
Geographisch bestimmter Markt
|
Umsatz
|
|
EUR
|
Europa
|
65.055,89
|
Steuern vom Einkommen und Ertrag
Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis
der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die Gesellschaft beschäftigte
inkl. Geschäftsführer durchschnittlich 14
Angestellte.
Arbeitnehmergruppen
|
|
Zahl
|
Innendienst:
|
vollzeitbeschäftigte
Mitarbeiter
|
3,00
|
|
teilzeitbeschäftigte
Mitarbeiter
|
8,00
|
Außendienst
|
vollzeitbeschäftigte
Mitarbeiter
|
3,00
|
Die Gesamtzahl
der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt damit
|
14,00
|
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Herr Christian Dagg
|
ausgeübter Beruf:
|
Geschäftsführer
|
Physiker
|
|
|
Auf die Angaben der Gesamtbezüge der
Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9 HGB wurde im
Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Honorar des Abschlussprüfers
Das vom Abschlussprüfer für das
Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt EUR
20.200,00 und gliedert sich wie folgt:
Honorar des Abschlussprüfers
|
EUR
|
a)
Abschlussprüfungsleistungen
|
10.000,00
|
b) andere
Bestätigungsleistungen
|
10.200,00
|
c) Steuerberatungsleistung
|
0,00
|
d) sonstige Leistungen
|
0,00
|
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende
Ergebnisverwendung vor:
Aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 (EUR
952.102,40) sollen EUR 350.000,00 ausgeschüttet werden.
Der verbleibende Betrag i.H.v. EUR 602.102,40 wird auf neue
Rechnung vorgetragen.
Ereignisse nach dem Abschlussstichtag
Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Schluss
des Geschäftsjahres i.S.v. § 285 Nr. 33 HGB haben
sich nicht ereignet.
Unterschrift der Geschäftsführung
Düsseldorf, den
21.03.2024
Herrn
Christian Dagg
Anlagespiegel
|
|
Anschaffungs- oder Herstellungskosten
|
|
|
Stand
|
|
|
|
Stand
|
|
|
01.01.2023
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umgliederungen
|
31.12.2023
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
1.
|
Aktien und andere nicht festverzinsliche
|
|
|
|
|
Wertpapiere
|
592.238,27
|
506.914,15
|
513.012,36
|
0,00
|
586.140,06
|
2.
|
Immaterielle
|
|
|
|
|
|
|
Anlagewerte
|
|
|
|
|
|
|
Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
106.392,84
|
37.671,15
|
0,00
|
0,00
|
144.063,99
|
|
geleistete Anzahlungen
|
33.833,66
|
0,00
|
33.833,66
|
0,00
|
0,00
|
|
|
140.226,50
|
37.671,15
|
33.833,66
|
0,00
|
144.063,99
|
3.
|
Sachanlagen (inkl. GWG)
|
117.243,60
|
56.278,73
|
1.234,98
|
0,00
|
172.287,35
|
|
|
849.708,37
|
600.864,03
|
548.081,00
|
0,00
|
902.491,40
|
|
|
Abschreibungen
|
|
|
Stand
|
|
|
|
Stand
|
|
|
01.01.2023
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Zuschreibungen
|
31.12.2023
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
1.
|
Aktien und andere nicht festverzinsliche
|
|
Wertpapiere
|
17.563,14
|
0,00
|
17.563,14
|
0,00
|
0,00
|
2.
|
Immaterielle
|
|
|
|
|
|
|
Anlagewerte
|
|
|
|
|
|
|
Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
89.192,84
|
23.976,15
|
0,00
|
0,00
|
113.168,99
|
|
geleistete Anzahlungen
|
0,00
|
|
|
|
0,00
|
|
|
89.192,84
|
23.976,15
|
0,00
|
0,00
|
113.168,99
|
3.
|
Sachanlagen (inkl. GWG)
|
90.144,60
|
9.716,73
|
1.234,98
|
0,00
|
98.626,35
|
|
|
196.900,58
|
33.692,88
|
18.798,12
|
0,00
|
211.795,34
|
|
|
Buchwerte
|
|
|
Stand
|
|
Stand
|
|
|
01.01.2023
|
|
31.12.2023
|
|
|
EUR
|
|
EUR
|
1.
|
Aktien und andere nicht festverzinsliche
|
|
Wertpapiere
|
574.675,13
|
|
586.140,06
|
2.
|
Immaterielle
|
|
|
|
|
Anlagewerte
|
|
|
|
|
Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
17.200,00
|
|
30.895,00
|
|
geleistete Anzahlungen
|
33.833,66
|
|
0,00
|
|
|
51.033,66
|
|
30.895,00
|
3.
|
Sachanlagen (inkl. GWG)
|
27.099,00
|
|
73.661,00
|
|
|
652.807,79
|
|
690.696,06
|
sonstige Berichtsbestandteile
P R O T O K O L L
über die Gesellschafterversammlung vom 13.05.2024
Wir, die Gesellschafter der
DAGG INVEST GmbH,
halten, unter Verzicht auf die Einhaltung der
Förmlichkeit, eine Gesellschafterversammlung ab und
beschließen Folgendes:
(1) Der vorgelegte und mit dem Testat des
Wirtschaftsprüfers versehene Jahresabschluss für
das Geschäftsjahr 2023 wird nach ausgiebiger Diskussion
genehmigt und festgestellt. Die Tantiemen (60.233,00 Euro)
sind zur Auszahlung fällig. Die Auszahlung erfolgt mit
dem Abrechnungsmonat Mai.
(2) Aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres
2023 (952.102,40 Euro) werden 350.000 Euro
ausgeschüttet. Der verbleibende Betrag in Höhe von
602.102,40 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Die Ausschüttung ist ab dem 31.05.2024 zur
Auszahlung fällig.
(3) Der Geschäftsführung wird für
das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt.
Düsseldorf, den 13. Mai
2024
Christian
Dagg
Unterschrift der Geschäftsführung
Düsseldorf, den
21.03.2024
Herrn
Christian Dagg
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 13.05.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die DAGG INVEST GmbH
Prüfungsurteile
Ich habe den Jahresabschluss der DAGG INVEST GmbH -
bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom
01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber
hinaus habe ich den Lagebericht der DAGG INVEST GmbH für
das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
geprüft.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss
in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für
Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und
· vermittelt der beigefügte Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu
keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit
des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung
nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im
Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für
die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die
von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für mein
Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung
der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können
aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und
werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise
erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt
die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und
Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von
Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung übe ich
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifiziere und beurteile ich die Risiken
wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss
und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder
Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen
als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen.
Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern
resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht
aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Verhalten,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinne ich ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
· beurteile ich die Angemessenheit der von den
gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden
sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
· ziehe ich Schlussfolgerungen über die
Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung
der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der
erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich
zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteile ich die Gesamtdarstellung, den
Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses
einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss
die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und
Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft
vermittelt.
· beurteile ich den Einklang des Lageberichts
mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das
von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
· führe ich Prüfungshandlungen zu den
von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis
ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von
den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen
Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Ich erörtere mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während
meiner Prüfung feststelle.
Köln, 02.05.2024
Prof.
Dr. Rainer Jurowsky
Wirtschaftsprüfer
|