Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 16467
Vorher
ECG Erdgas-Consult GmbH
Eingetragen
20.3.2002
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Gegenstand
Entwicklung und Vertrieb eigener Software-Lösungen bis hin zur Integration mit und/oder von Dritt-Software. Weiterhin die Erbringung von Services in der Bandbreite vom Softwarebetrieb bis hin zur Übernahme von Prozessdienstleistungen sowie die systemtechnische und betriebswirtschaftliche Beratung von Unternehmen, insbesondere im Zusammenhang mit der Einführung, Anwendung und Reorganisation von IT-Systemen.

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Ritter
seit 10.3.2016
Geschäftsführer
Stefan Schuderer
seit 29.3.2012
Prokura
Frank Peter Dr. Heine
seit 20.3.2002
Geschäftsführer

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

EXXETA GmbH

Leipzig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht für 2018

I. Grundlagen des Unternehmens

Die EXXETA GmbH (vorm. ECG Erdgas-Consult GmbH), Leipzig, agiert seit dem Jahr 2000 in Software- und Consultingprojekten bei führenden Unternehmen der Energieversorgungsbranche als anerkannter Anbieter von Lösungen für Gashändler, Gastransportunternehmen und Speicherbetreiber. Das Produktportfolio umfasst dabei Consulting, Softwarelösungen, Integrationsprodukte sowie IT-Business-Services.

II. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Entwicklung der Weltwirtschaft

Laut der Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) aus dem Oktober des letzten Jahres wuchs die Weltwirtschaft 2018 mit 3,7 % und damit im gleichen Maße wie im Vorjahr. Das Wachstum liegt damit leicht unter der Vorhersage i. H. v. 3,9 % vom Anfang des Jahres. Die globale Konjunkturentwicklung bleibt somit stabil. Der IWF prognostiziert weiterhin einen Rückgang des Wirtschaftswachstums für das Jahr 2019 um 0,2 Prozentpunkte auf 3,5 % und für 2020 ein Wachstum von 3,6 %. Damit liegt die Prognose für 2019 und 2020 auch geringfügig unter der Vorhersage von Oktober 2018.

Die stabile Entwicklung der Weltwirtschaft unterliegt jedoch zahlreichen Risiken. Hierzu zählen neben bestehenden und neu aufkeimenden geopolitischen Spannungen, aufkommende Zweifel an der politischen Stabilität im Euro-Raum, Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten, Handelskriege und protektionistische Maßnahmen einzelner Staaten oder ein möglicher werdender Wachstumseinbruch in China. Als weiterer Risikofaktor könnte ein unerwarteter starker Anstieg der Inflation in den Vereinigten Staaten oder im Euro-Raum das Wirtschaftswachstum negativ beeinflussen.

Entwicklung in Europa/OECD und Deutschland

Für den Euro-Raum senkte die OECD nach einem Plus von 2,4 % im Jahr 2017 ihre Prognose für 2018 auf 1,9 %. Sie geht auch für die kommenden zwei Jahren von einem Rückgang des ökonomischen Wachstums aus und prognostizierte Ende letzten Jahres einen Rückgang auf 1,8 % für 2019 und 1,6 % für 2020. Auch die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem anhaltenden, aber rückläufigen Aufschwung. Das Statistische Bundesamt gibt an, dass Deutschland im Jahr 2018 einen Wirtschaftszuwachs von 1,5 % erreichte. Die deutsche Bundesregierung und der IWF rechnen mit einem weiterhin abnehmenden Wirtschaftswachstum von 1,0 % bzw. 1,3 % für das Jahr 2019.

Bezüglich der Risiken der wirtschaftlichen Entwicklung im Euroraum sei an dieser Stelle auf die obigen Risiken der Weltwirtschaft verwiesen. Ergänzend soll hier jedoch noch auf die bestehenden Risiken im Bankensektor einiger Mitgliedsstaaten hingewiesen werden. Weiterhin würde auch ein mögliches Scheitern der Verhandlungen mit Großbritannien und infolge dessen ein "harter Brexit" zumindest für Großbritannien sowie in geringerem Maße für europäische Handelspartner negative wirtschaftliche Effekte nach sich ziehen.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen der ITK-Branche (ohne Unterhaltungselektronik)

Aufgrund des anhaltenden konjunkturellen Wachstums in Deutschland dürfte bei vielen Unternehmen auch die Bereitschaft zu Investitionen im IT-Bereich bestehen bleiben. Dennoch ist der Markt der Fach- und IT-Beratungen unverändert von einem Verdrängungswettbewerb geprägt. Nach wie vor gilt, dass Fach- und IT-Beratungsunternehmen nur durch Spezialisierung, Innovationen und Konzentration auf die Kernkompetenzen am Markt erfolgreich sein können.

Der deutsche ITK-Markt ist seit 2014 bis ins laufende Jahr 2019 laut unserem Verband BITKOM stetig gewachsen. Der Umsatz mit ITK Produkten und Diensten ist im Jahr 2018 um ca. 2,0 % im Vergleich zum Vorjahr auf 166,0 Milliarden Euro angestiegen. Wachstumstreiber der Branche bleibt weiterhin die Informationstechnologie.

Die Umsätze im Segment Informationstechnik sollen der BITKOM-Prognose zufolge im Jahr 2019 um ca. 2,5 % auf 92,2 Milliarden Euro steigen. Dabei wächst der Software-Bereich mit einem Plus von ca. 6,3 % auf 26,0 Milliarden Euro am stärksten.

Wie schon über die vergangenen Jahre hinweg erzielt demnach auch das Geschäft mit IT-Dienstleistungen wie IT-Beratung und Projektgeschäft im Jahr 2019 weiterhin ein kontinuierliches Wachstum von etwa 2,3 % auf 40,8 Milliarden Euro.

Auch die Beschäftigung in der ITK-Branche weist einen positiven Entwicklungstrend aus. So werden in Deutschland seit 2015 mehr als eine Million Menschen beschäftigt. Hier bleibt insbesondere das Thema Digitalisierung ein großer Treiber in Sachen Beschäftigungszuwachs in der IT- und Telekommunikationsbranche (ITK). 2018 haben die ITK-Anbieter mit rund 36.000 zusätzlichen Jobs erneut einen starken Beschäftigungszuwachs erzielt. Dieser hätte sogar noch stärker ausfallen können, würden ausreichend Fachkräfte zur Verfügung stehen. Auch 2019 soll sich der Positivtrend weiter fortsetzen. Der Digitalverband BITKOM rechnet mit einem Arbeitsplatz-Plus von rund 40.000 Stellen in der Branche. Demnach werden zum Jahresende ca. 1.174.000 Menschen im ITK-Sektor beschäftigt sein. Das entspricht einem Zuwachs von 3,5 Prozent im Vergleich zu 2018. Gleichzeitig sind laut einer BITKOM-Studie in Deutschland 82.000 Stellen für IT-Spezialisten unbesetzt, was einem sprunghaften Anstieg um 49 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

III. Geschäftsverlauf

Unsere Zielmärkte in der Energiewirtschaft bieten damit grundsätzlich weiterhin eine gute Basis für eine positive Entwicklung der Gesellschaft, wenngleich die Auswirkungen der regulierungs- und akquisitionsbedingten Änderungen des deutschen Gasmarktes weiterhin spürbar sein werden. Insgesamt setzte sich der Trend hin zu zunehmend personalintensiven Services erwartungsgemäß in allen Marktsegmenten fort. Die EXXETA GmbH reagiert auf sich ändernde Rahmenbedingungen in den Zielmärkten durch die strategische Adjustierung des eigenen Produkt- und Leistungsportfolios. Unsere Maßnahmen zur Substitution der genannten Entwicklungen, wie bspw. notwendige Investitionen in die Konsolidierung der bestehenden Lösungen sowie in die Entwicklung neuer Leistungen und Services entwickeln sich grundsätzlich positiv. Sie waren insgesamt jedoch noch nicht in dem Maße und mit der Geschwindigkeit im Markt zu etablieren wie für 2018 geplant.

Der eingeschlagene Weg als Systemintegrator technischer und energiefachlicher Standardsoftware wurde und wird auch in Zukunft konsequent weiterverfolgt und ausgebaut. Die Kunden der EXXETA GmbH erwarten in der Zukunft vor allem Lösungen, die sie auf den Weg zur Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse unterstützen, auch über die Branchengrenzen der Gaswirtschaft hinaus.

Die Positionierung der EXXETA GmbH allein in der Gaslogistik sicherte in der Vergangenheit Wachstum durch spezifisches Branchenwissen, ist allerdings mittelfristig zu klein, um die notwendigen Aufwendungen in Technologien und Lösungen zu refinanzieren. Vielmehr ist eine branchenübergreifende Vernetzung geboten, um IT-Produkte und -Lösungen weiter zu entwickeln. Durch die im abgelaufenen Geschäftsjahr forcierte Repositionierung wurden weitere Grundlagen für eine flexible Reaktion auf das Marktgeschehen und die Erweiterung der Geschäftstätigkeit außerhalb der Energiebranche geschaffen.

Das Umsatzvolumen der EXXETA GmbH lag um 7,5 % unter dem Vorjahresbetrag und blieb leicht hinter den Einschätzungen zu den Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung im Lagebericht des Geschäftsjahres 2017 zurück, folgte damit allerdings unseren unterjährigen Prognosen. Das Jahresergebnis vor Steuern lag über den Erwartungen.

Der Geschäftsbereich Transport ist nach wie vor geprägt durch den regulatorisch bedingten Rückgang der IT-Investitionstätigkeit der Netzbetreiber sowie dem Verdrängungswettbewerb der Softwareanbieter. Dennoch ist es gelungen, den Trend rückläufiger Umsatzerlöse aus den Vorjahren zu bremsen und die Entwicklung des Marksegments weitgehend zu stabilisieren, wenngleich sich unsere Erwartungen nicht vollends erfüllt haben. Abnehmende Projektvolumina bei einigen Bestandskunden konnten durch zusätzliche Beauftragungen bei zwei Großkunden noch nicht vollumfänglich kompensiert werden.

Das Marktsegment Handel hat sich ebenfalls stabilisiert und weist einen leicht positiven Trend im Vergleich zum Vorjahr auf. Dabei blieben die Projektvolumina bei einem Großteil der Kunden stabil während einige rückläufige Geschäfte durch einen Umsatzzuwachs bei einem Großkunden sogar überkompensiert werden konnten.

Unsere Kunden im Marktsegment Gasspeicher sehen sich nach wie vor mit schweren Rahmenbedingungen in ihrem Kerngeschäft konfrontiert. Die hieraus resultierenden sinkenden IT-Investitionen sind weiterhin auch bei der EXXETA GmbH zu spüren und führen zu rückläufigen Umsätzen. Unter den gegebenen Umständen bewerten wir die erreichten Ergebnisse dennoch positiv.

Der Bereich Services entwickelt sich weiterhin sehr positiv und soll aufgrund seines hohen Marktpotenzials für die Zukunft weiter ausgebaut werden. Die Bearbeitung von Projekten bei namhaften Unternehmen in anderen Branchen außerhalb von Energie wurde erfolgreich fortgesetzt und wird zukünftig weiter ausgebaut. In diesem Zusammenhang stößt die mit der Eingliederung in die EXXETA-Gruppe verbundene Unabhängigkeit nach wie vor auf positive Resonanz bei unseren Kunden, insgesamt im Marktsegment und darüber hinaus in weiteren Zielbranchen. Sie wird sich auch zukünftig positiv auf Neuakquisitionen auswirken.

IV. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die EXXETA GmbH wird anhand wesentlicher Kennzahlen zu den Umsätzen (T€ 13.279; Vorjahr T€ 14.358) und zum Ergebnis (Jahresergebnis vor Steuern T€ 473; Vorjahr T€ 719) gesteuert. Zur Veränderung der finanziellen Leistungsindikatoren wird auf die anschließende Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verwiesen.

V. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die EXXETA GmbH erwirtschaftete die ausgewiesenen Erträge aus projektgebundenen Dienstleistungs- und Werks- sowie Softwarepflegeverträgen. Das Umsatzvolumen liegt unter dem Vorjahresbetrag und blieb leicht hinter unseren Erwartungen aus der Jahresplanung zurück. Es entwickelte sich jedoch gemäß der unterjährigen Prognose. Prinzipiell folgt die Tendenz unseren Einschätzungen zur generellen Markt- und Geschäftsentwicklung.

Die wesentlichen Veränderungen in der Ertragslage stellen sich wie folgt dar: Die Aufwendungen für Fremdleistungen und Honorare sind im Vorjahresvergleich geringfügig gesunken. Im Gegensatz dazu stiegen die Personalkosten leicht an. Im Geschäftsjahr 2018 machen die Personalkosten 68,3 % (Vorjahr 62,7 %), Aufwendungen für bezogene Fremdleistungen 9,4 % (Vorjahr 12,3 %) und die Materialaufwendungen insgesamt 9,4 % (Vorjahr 13,7 %) der Gesamtleistung aus.

Das Jahresergebnis vor Steuern liegt um T€ 246 unter dem Vorjahreswert und hat unsere Erwartungen im Rahmen der Jahresplanung leicht übertroffen. Es beläuft sich auf rund 3,3 % (Vorjahr 4,9 %) der Gesamtleistung.

Der Bestand an aktivierten unfertigen Leistungen erhöhte sich im Vergleich zu 2017 auf T€ 127. Dies entspricht einem Anstieg von T€ 34 (nach Verrechnung mit den erhaltenen Anzahlungen).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich zum Ende des Jahres auf T€ 2.720 (Vorjahr T€ 3.187). Dies ist insbesondere auf vergleichsweise viele Projektabnahmen im Dezember als umsatzstärkstem Monat des Jahres zurückzuführen.

Auf der Passivseite ist eine Erhöhung des Eigenkapitals um T€ 317 zu verzeichnen. Die Rückstellungen haben sich hingegen verringert. Insbesondere die sonstigen Rückstellungen sanken um insgesamt T€ 76. Weiterhin haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um etwa T€ 75 vermindert.

Die Liquidität der Gesellschaft während des Geschäftsjahres war jederzeit gesichert.

Der Zahlungsmittelabfluss aus der Investitionstätigkeit (T€ 151; Vorjahr T€ 145) ergibt sich aus den Auszahlungen zum Aufbau und Ersatz von Hard- und Softwarekomponenten.

VI. Prognosebericht, Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die EXXETA GmbH erwartet für das Geschäftsjahr 2019 einen wirtschaftlich positiven Geschäftsverlauf mit Umsatzerlösen deutlich über dem Vorjahresniveau und einem Jahresergebnis vor Steuern, das ebenfalls deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres liegen wird.

Aufgrund des Mangels an qualifizierten Arbeitskräften ist Personal auch zukünftig der kritische Erfolgsfaktor für Stabilität und Wachstum, wobei mit anhaltender Fluktuation im Personalbestand zu rechnen ist. Daher wird EXXETA GmbH weiterhin kontinuierlich am Ausbau ihrer Systeme zur Mitarbeitergewinnung, -entwicklung und -bindung sowie am weiteren Aufbau eines differenzierten Anreizsystems arbeiten, um aktuelle Leistungsträger dauerhaft an das Unternehmen zu binden und neue Mitarbeiter zu gewinnen.

Nach wie vor werden die Auswirkungen der regulierungs- und akquisitionsbedingten Änderungen des deutschen Gasmarktes hinsichtlich Marktsättigung bei IT-Leistungen, Konzentrationsprozessen und Kostendruck bei den Kunden sowie Verdrängungswettbewerb unter den Softwareanbietern spürbar sein. Zur Substitution der genannten Entwicklungen in den Zielmärkten sowie zur Sicherung gefährdeter Marktanteile wird EXXETA GmbH weiterhin notwendige Investitionen in die Entwicklung neuer Leistungen und Services tätigen. Der eingeschlagene Weg als Systemintegrator technischer und energiefachlicher Standardsoftware wird konsequent weiterverfolgt und ausgebaut.

Darüber hinaus folgt im Jahr 2019 eine neue Organisation der im Jahr 2018 forcierten Repositionierung mit dem Ziel, Stabilität und Wachstum über Diversifizierung in neue Themen, auch außerhalb der Energiebranche, über meist technologiegetriebene Services zu erreichen. Darüber hinaus soll die neue Organisation Wachstum und Skalierbarkeit der Produkte sowie Services ermöglichen und gleichzeitig Effizienz und Kompaktheit sicherstellen. Indem Softwareentwicklung und Consulting jeweils unter einem Dach zusammengefasst werden, rücken Technologie und Fachlichkeit enger zusammen. Durch flachere Hierarchien wird die Organisation insgesamt flexibler und durchlässiger. Die fachliche und technologische Verantwortung in Projekten, für Markt-, Kunden-, Produkt- und Themen-Entwicklung wird unabhängiger von der disziplinarischen Führung gemäß Aufbauorganisation.

Die EXXETA GmbH verfügt über ein eigenes Risikomanagementsystem, in dem unter anderem unterjährig regelmäßige Risikomeldungen erfolgen, worin jegliche Arten von erkennbaren Gefährdungen bewertet werden.

Abgesehen von allgemeinen Betriebsrisiken aus dem Einsatz umfangreicher EDV- und Telekommunikationstechnik, allgemeinen Geschäftsrisiken sowie den bereits beschriebenen Risiken, die sich aus der Nischenpositionierung der EXXETA GmbH ergeben, sind danach Risiken, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens nachhaltig und wesentlich beeinträchtigen könnten, auf Basis unseres derzeitigen Kenntnisstands nicht erkennbar.

Unter Berücksichtigung dieser Sachverhalte gelangen wir zu der Einschätzung, dass die EXXETA GmbH, insbesondere durch die Eingliederung in die EXXETA-Gruppe, gut positioniert ist und sich bietende Chancen nutzen kann.

VII. Sonstiges

Die EXXETA GmbH verfügt nicht über einen eigenständigen Bereich Forschung. Im Wesentlichen werden Weiterentwicklungen am Softwareprodukt MTS vorgenommen, die überwiegend aus der Bündelung kundenindividueller Projekte sowie Softwarepflegeverträgen verschiedener Unternehmen der Energiewirtschaft resultieren. Daneben werden neue Softwareprodukte und Lösungen aus den Kernbereichen der EXXETA Gruppe, der Energiewirtschaft, dem Finanzsektor und dem Automobilsektor entwickelt. Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wurde verstärkt an Lösungen gearbeitet, die die Kernlösung MTS ergänzen sollen.

 

Leipzig, den 28. Juni 2019

gez. Andreas Ritter, Geschäftsführer

gez. Dr. Peter Heine, Geschäftsführer

BILANZ zum 31. Dezember 2018

EXXETA GmbH, Leipzig

AKTIVA

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten     49.845,00 47.243,00
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung     261.299,00 265.201,00
III. Finanzanlagen        
Beteiligungen     50.000,00 50.000,00
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe   1.789,25   2.080,43
2. Unfertige Leistungen 126.983,00      
Erhaltene Anzahlungen 0,00 126.983,00 128.772,25 92.984,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen   2.719.944,09   3.186.736,85
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (Vj: EUR 30.000,00)        
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen   795.086,87   170.901,17
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (Vj: 0,00 EUR)        
3. Sonstige Vermögensgegenstände   38.284,41 3.553.315,37 45.370,85
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 5.362 (Vj: 5.362 EUR)        
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks     951.851,87 2.056.056,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten     218.849,68 185.643,00
      5.213.933,17 6.102.217,44

PASSIVA

       
      31.12.2018 31.12.2017
    EUR EUR EUR
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital     80.000,00 80.000,00
II. Kapitalrücklage     900.000,00 900.000,00
III. Gewinnvortrag     1.749.371,76 1.267.233,96
IV. Jahresüberschuss     317.075,93 482.137,80
B. Rückstellungen        
1. Steuerrückstellungen   295.239,00   497.683,00
2. Sonstige Rückstellungen   757.069,00 1.052.308,00 832.981,00
C. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   267.015,85   342.319,01
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 267.015,85 (Vj: EUR 342.319,01)        
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   552.248,86   596.816,88
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 552.248,86 (Vj: EUR 596.816,88)        
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht   6.982,93   15.243,86
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 6.982,93 (Vj: EUR 15.243,86)        
4. Sonstige Verbindlichkeiten   223.520,90 1.049.768,54 1.075.177,73
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 223.520,90 (Vj: EUR 1.075.177,73)        
- davon aus Steuern: EUR 125.229,03 (Vj: EUR 316.600,52)        
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 29.307,22 (Vj: EUR 33.938,76)        
D. Rechnungsabgrenzungsposten     65.408,94 12.624,20
      5.213.933,17 6.102.217,44

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018

EXXETA GmbH, Leipzig

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse   13.278.555,68 14.357.795,38
2. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen   26.100,00 -141.421,00
3. Sonstige betriebliche Erträge   980.081,14 318.928,53
4. Gesamtleistung   14.284.736,82 14.535.302,91
5. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 5.680,87   193.831,18
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.337.553,48 1.343.234,35 1.793.595,36
6. Rohergebnis   12.941.502,47 12.547.876,37
7. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 8.119.023,90   7.558.137,96
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.631.936,14 9.750.960,04 1.561.516,89
- davon für Altersversorgung EUR 72.685,38 (Vj: EUR 68.233,42)      
8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   152.563,60 195.234,99
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen   2.567.525,70 2.517.344,93
- davon aus Währungsumrechnung EUR 0,00 (Vj: EUR 4.703,81)      
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   2.250,00 2.958,33
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 2.250,00 (Vj: EUR 2.958,33)      
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   155.627,20 236.462,13
12. Ergebnis nach Steuern   317.075,93 482.137,80
13. Jahresüberschuss   317.075,93 482.137,80

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018

Die Gesellschaft ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Leipzig unter HRB 16467.

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände

Immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen im Wesentlichen linear vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Die unfertigen Leistungen wurden unter Berücksichtigung des Grades der Fertigstellung mit den aktivierungspflichtigen Herstellkosten bewertet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen waren nicht erforderlich.

Guthaben bei Kreditinstituten

Diese werden zum Nominalwert angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und des Vorjahres.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet für vor dem Bilanzstichtag geleistete Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen sowie für vor dem Bilanzstichtag erhaltene Einnahmen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit danach darstellen.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 795.086,87 (Vorjahr: € 170.901,17) sind Forderungen gegen die Gesellschafterin.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind in Höhe von € 38.284,41, bis auf einem Betrag von € 5.362 innerhalb eines Jahres fällig.

Eigenkapital

Die Geschäftsführung beabsichtigt, nach Zustimmung der Gesellschafterversammlung den Jahresüberschuss in Höhe von € 317.075,93 zunächst auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Sonderzahlungen, für Gewährleistungen, für Resturlaub, für Nachlaufkosten aus abgerechneten Projekten, Betriebsprüfungskosten und für sonstige ausstehende Rechnungen.

Verbindlichkeiten/Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat ihren Gläubigern - abgesehen von den üblichen Eigentumsvorbehalten bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - keine besonderen Sicherheiten gewährt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 552.248,86 (Vorjahr: € 596.816,88) sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.

Die Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - in voller Höhe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis vor Steuern.

V. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung: Herr Andreas Ritter
  Herr Dr. Peter Heine

Der ausgeübte Beruf der Geschäftsführer entspricht deren jeweiliger Organstellung.

Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft.

VI. Sonstige Pflichtangaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Satz 1 Nr. 3a HGB belaufen sich auf rd. T€ 750. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Mietverpflichtungen.

2. Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2018 wurden durchschnittlich 185 Angestellte gemäß § 285 Nr. 7 HGB beschäftigt (27 Führungskräfte bzw. Angestellte der Verwaltung sowie 158 Mitarbeiter der IT-Entwicklung).

3. Anteilsbesitz

An der Robotron/ECG Solutions GmbH, Dresden, hält die EXXETA GmbH 50 % der Anteile. Angaben gemäß Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018:

Eigenkapital: T€ 215, Jahresergebnis: T€ 8.

4. Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Exxeta AG, Karlsruhe, einbezogen. Die Exxeta AG mit Sitz in Karlsruhe stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen auf.

VII. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschlussstichtag eingetreten sind, lagen nicht vor.

IIX. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss in Höhe von € 317.075,93 wird mit dem bestehenden Gewinnvortrag verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen. Auf neue Rechnung werden € 2.066.447,69 vorgetragen.

 

Leipzig, den 28. Juni 2019

gez. Andreas Ritter

gez. Dr. Peter Heine

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018

Anschaffungskosten
Stand am 01.01.2018
EUR
Zugang 2018
EUR
davon aktivierte Fremdkapitalzinsen Abgang 2018
EUR
Stand am 31.12.2018

EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechte und Werten 213.844,41 28.660,20 0,00 0,00 242.504,61
II. Sachanlagen          
1. Bauten auf fremden Grundstücken 82.133,34 0,00 0,00 0,00 82.133,34
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.169.119,72 124.964,40 0,00 97.255,56 1.196.828,56
III. Finanzanlagen          
Beteiligungen 50.000,00 0,00 0,00 0,00 50.000,00
  1.515.097,47 153.624,60 0,00 97.255,56 1.571.466,51
Abschreibungen
Stand am 01.01.2018
EUR
Zugang Abschreibungen 2018
EUR
Abgang Abschreibungen 2018
EUR
Stand am 31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechte und Werten 166.601,41 26.058,20 0,00 192.659,61
II. Sachanlagen        
1. Bauten auf fremden Grundstücken 82.133,34 0,00 0,00 82.133,34
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 903.918,72 126.505,40 94.894,56 935.529,56
III. Finanzanlagen        
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  1.152.653,47 152.563,60 94.894,56 1.210.322,51
Restbuchwerte
Stand am 31.12.2018
EUR
Stand am 31.12.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechte und Werten 49.845,00 47.243,00
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 261.299,00 265.201,00
III. Finanzanlagen    
Beteiligungen 50.000,00 50.000,00
  361.144,00 362.444,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die EXXETA GmbH, Leipzig

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EXXETA GmbH, Leipzig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EXXETA GmbH, Leipzig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts‟ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der EXXETA GmbH, Leipzig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

 

Köln, den 4. September 2019

Vistra Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Peter Lenz, Wirtschaftsprüfer

gez. Christian Klein, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin

Feststellung:

Die Gesellschafterversammlung hat den Jahresabschluss am 10. September 2019 festgestellt.

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