Estrel Hotel-Betriebs-GmbH

Sonnenallee 225, 12057 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 49574
Eingetragen
19.10.2004
Branche
Betrieb von Einrichtungen für kunstschaffende Tätigkeiten und darstellende Künste a. n. g.Vermittlungstätigkeiten für BeherbergungsdienstleistungenBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Gegenstand
Der Betrieb von Hotels einschließlich etwaiger Nebenbetriebe, wie Gaststätten, Bars sowie sonstigen Einrichtungen innerhalb der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft.

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
243.750 €
97.50%

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

Estrel Hotel-Betriebs-GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007

Bilanz zum 31. Dezember 2007

Estrel Hotel-Betriebs-GmbH, Berlin

A K T I V S E I T E

EUR EUR Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 107.890,00 5.837,00
II. Sachanlagen 2.644.758,00 2.246.279,00
2.752.648,00 2.252.116,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 213.188,70 195.146,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.840.151,33 2.808.277,27
- davon Forderungen gegen Gesellschafter EUR 1.283,71
(Vorjahr EUR 285.345,25 )
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen 504.006,93
(Vorjahr EUR 261.707,30 )
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 193.125,01 174.600,27
2.246.465,04 3.178.024,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 307.492,38 61.209,44
5.306.605,42 5.491.349,55

P A S S I V S E I T E

EUR EUR Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Bilanzgewinn 46.833,45 102.090,55
296.833,45 352.090,55
B. Rückstellungen 276.710,89 291.220,89
C. Verbindlichkeiten 4.733.061,08 4.848.038,11
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstuten EUR 648.814,64
(Vorjahr EUR 1.111.097,26)
- davon aus Steuern EUR 129.949,46
(Vorjahr EUR 463.192,25)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 2.000,00
(Vorjahr EUR 0,00)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 4.569.629,48
(Vorjahr EUR 4.602.614,95
-davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren EUR 0,00
(Vorjahr EUR 0,00)
5.306.605,42 5.491.349,55

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007

Estrel Hotel-Betriebs-GmbH, Berlin

EUR EUR Vorjahr
EUR
1. Rohergebnis 12.030.397,85 11.723.127,01
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.474.833,98 5.300.509,84
b) Soziale Abgaben 1.109.171,83 6.584.005,81 1.124.524,69
davon für Altersversorgung EUR 28.634,98
(Vorjahr EUR 31.012,23 )
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 424.269,49 371.282,95
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.739.454,33 3.859.957,38
282.668, 22 1.066.852,15
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 625,82 976,86
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 446,26
(Vorjahr EUR 511,86)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 122.159,35 136.875,30
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 161.134,69 930.953,71
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 106.786,54 138.588,94
9. Sonstige Steuern 3.178,25 1.674,02
10. Aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 6.427,00 709.137,00
11. Jahresüberschuss 44.742,90 81.553,75
12. Gewinnvortrag 2.090,55 20.536,80
13. Bilanzgewinn 46.833,45 102.090,55

Anhang für das Geschäftsjahr 2007

Estrel Hotel-Betriebs-GmbH, Berlin

I. Allgemeine Erläuterungen

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Gliederung der Bilanz entspricht den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der §§ 275 ff. HGB, es wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen aktiviert.

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen aktiviert. Die planmäßigen linearen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern.

Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungspreis bis zu 410,00 EUR wurden gemäß § 6 Absatz 2 EStG im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung von 2% auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen Rechnung getragen.

Devisenbestände sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert (Stichtagskurs zum Bilanzstichtag) bewertet.

In den Rückstellungen wurden alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert.

II. Erläuterung einzelner Posten der Bilanz zum 31. Dezember 2007

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007 ist auf Seite 7 dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In der Position sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 1 TEUR ausgewiesen. Es handelt sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Ferner sind übrige Forderungen gegen verbundene Unternehmen von insgesamt 504 TEUR enthalten. Diese betreffen in Höhe von 498 TEUR die K.M.C.- Kommunikations- und Medien-Center GmbH (davon 917 TEUR Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, 366 TEUR Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie 53 TEUR Sonstige Verbindlichkeiten), in Höhe von 5 TEUR die Nürnberger Straße Hotel-Betriebs-GmbH (davon 9 TEUR Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie 4 TEUR Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) und in Höhe von 1 TEUR (davon 1 TEUR Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) die Technopark Eberswalde GmbH.

3. Bilanzgewinn

In dem Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von 2.090,55 EUR enthalten.

4. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen im Wesentlichen Lohnsteuer für Vorjahre.

5. Verbindlichkeiten

Die enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 649 TEUR betreffen das Girokonto der Gesellschaft bei der Berliner Volksbank e.G. und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In der Position sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. 65 TEUR enthalten, die in voller Höhe die S.I.C. Stars in Concert Veranstaltungs GmbH betreffen.

In der Position sind zwei Darlehen enthalten, die an einen Bierliefervertrag (197 TEUR) und an einen Kaffeeliefervertrag (51 TEUR) gebunden sind. Die Tilgungen erfolgen durch Umsatzvergütungen.

Die Restlaufzeiten für beide Darlehen betragen: bis zu einem Jahr 84 TEUR, zwei bis fünf Jahre 164 TEUR. Weitere Sonstige Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 387 TEUR mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

III. Erläuterung einzelner Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Rohergebnis

Im Rohergebnis sind periodenfremde Erträge in Höhe von 11 TEUR enthalten, die im Wesentlichen Erträge aus der Erstattung von Versicherungsschäden betreffen.

2. Sonstiger betrieblicher Aufwand

In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 8 TEUR enthalten, die im Wesentlichen Umsatzsteuer sowie Beiträge für Vorjahre betreffen. Weiterhin sind periodenfremde Erträge in Höhe von 17 TEUR enthalten, die aus der Rückerstattung von Versicherungsbeiträgen resultieren.

3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Es handelt sich um Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag für das Jahr 2007 (114 TEUR) sowie um Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag für Vorjahre aus der Auflösung von Steuerrückstellungen (./. 7 TEUR).

4. Sonstige Steuern

Es handelt sich um Kfz-Steuer für 2007.

IV. Sonstige Angaben

1. Beschäftigte

Im Jahresdurchschnitt 2007 waren 245 Arbeitnehmer, davon 75 Angestellte und 170 Arbeiter beschäftigt. Zudem hatte die Gesellschaft durchschnittlich 29 Auszubildende.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus den folgenden langfristigen Verträgen ergeben sich folgende Verpflichtungen:

bis 1 Jahr
Mio. Euro
größer als 1 Jahr weniger als fünf Jahre
Mio. Euro
Hotelmietvertrag 10,38 41,51
Mietvertrag Estrel Festival Center (verbund. Unt.) 0,43 1,60
Mietvertrag Alba-Gelände 0,05 0,22
Mietvertrag Biergarten (verbund. Unt.) 0,02 0,00
Leasing Fernseher/Pay-TV 0,11 0,35
Leasing EDV/KfZ 0,15 0,09
11,14 43,77
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0,45 1,60
mehr als fünf Jahre
Mio. Euro
Gesamt
Mio. Euro
Hotelmietvertrag 31,13 83,02
Mietvertrag Estrel Festival Center (verbund. Unt.) 0,00 2,03
Mietvertrag Alba-Gelände 0,00 0,27
Mietvertrag Biergarten (verbund. Unt.) 0,00 0,02
Leasing Fernseher/Pay-TV 0,00 0,46
Leasing EDV/KfZ 0,00 0,24
31,13 86,04
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 2,05

3. Haftungsverhältnisse

Bürgschaft für fremde Verbindlichkeiten

Die Gesellschaft hat insgesamt acht selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaften in Höhe von insgesamt 919 TEUR gegenüber einer Leasinggesellschaft zur Besicherung eines Mietkaufgeschäfts eines verbundenen Unternehmens abgegeben. Die Rest-Verpflichtung des verbundenen Unternehmens beläuft sich inklusive des Zinsanteils zum Bilanzstichtag auf 1.023 TEUR. Die Rest-Leasinglaufzeiten betragen durchschnittlich 64 Monate, die monatlichen Raten inklusive des Zinsanteils 16 TEUR.

4. Konzern

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der SARAMARTEL Handels-und Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Berlin, einbezogen.

5. Geschäftsführer

Hotelfachfrau Ute Jacobs, Berlin

Hotelkaufmann Thomas Brückner, Kleinmachnow

6. Geschäftsführerbezüge

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

 

Berlin, den 30. Mai 2008

Ute Jacobs

Thomas Brückner

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007

Estrel Hotel-Betriebs-GmbH, Berlin

Anschaffungskosten Abschreibungen
Wert 01.01.2007
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Wert 31.12.2007
EUR
Wert 01.01.2007
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 180.228,60 113.121,32 0,00 293.349,92 174.391,60
Sachanlagevermögen
Technische Anlagen und Maschinen 2.496.676,62 4.546,58 0,00 2.501.223,20 627.301,62
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.296.694,38 769.824,55 273.791,65 4.792.727,28 3.919.790,38
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 38.500,00 0,00 38.500,00 0,00
6.793.371,00 812.871,13 273.791,65 7.332.450,48 4.547.092,00
6.973.599,60 925.992,45 273.791,65 7.625.800,40 4.721.483,60
Abschreibungen Bilanzwerte
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Wert 31.12.2007
EUR
31.12.2007
EUR
31.12.2006
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 11.068,32 0,00 185.459,92 107.890,00 5.837,00
Sachanlagevermögen
Technische Anlagen und Maschinen 234.964,58 0,00 862.266,20 1.638.957,00 1.869.375,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 178.236,59 272.600,69 3.825.426,28 967.301,00 376.904,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 38.500,00 0,00
413.201,17 272.600,69 4.687.692,48 2.644.758,00 2.246.279,00
424.269,49 272.600,69 4.873.152,40 2.752.648,00 2.252.116,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007

Estrel Hotel-Betriebs-GmbH

Geschäft und Rahmenbedingungen

Geschäftstätigkeit

Die Estrel Hotel-Betriebs-GmbH betreibt zusammen mit den verbundenen Unternehmen K.M.C.-Kommunikations-und Medien-Center GmbH (K.M.C.) und S.I.C. Stars in Concert Veranstaltungs GmbH (S.I.C.) den größten Convention-, Entertainment- und Hotel-Komplex im europäischen Raum. Dieser Gesamtkomplex besteht aus dem Estrel Convention Center (Estrel CC), einem multimedialen Veranstaltungs- und Kongress-Center mit einer Veranstaltungsfläche von insgesamt 15.000 Quadratmetern, dem Estrel Hotel mit 1.125 Zimmern sowie dem Estrel Festival Center (EFC) mit bis zu 800 Plätzen, in dem täglich die Doppelgängershow "Stars in Concert" präsentiert wird.

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die gute konjunkturelle Entwicklung setzte sich im Jahr 2007 fort, auch wenn das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr geringer ausfiel. Berlin liegt im bundesweiten Vergleich unverändert im unteren Bereich der Wachstumsskala.

Entwicklung der Branche

Die Übernachtungszahlen der deutschen Hotellerie stiegen im Jahr 2007 um 3,0 Prozent (Vorjahr 3,7 Prozent) und entwickelten sich somit nach dem sehr erfolgreichen WM-Jahr 2006 weiter positiv. Überproportional stiegen dabei die Übernachtungen in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern (+5,0 Prozent) sowie ausländischer Hotelgäste, insbesondere aus dem europäischen Raum. Die Zimmerauslastung erhöhte sich um 1,8 Prozent (Vorjahr +2,6 Prozent) von 62,8 auf 63,9 Prozent. Der durchschnittliche Zimmerpreis blieb mit 85 EUR nahezu konstant. Mit einer Steigerung von 8,6 Prozent (Vorjahr 8,8 Prozent) auf nunmehr 17,3 Mio. Übernachtungen befindet sich Berlin weiter auf Rekordkurs, wobei die Zahl der ausländischen Besucher überproportional anstieg (+10,1 Prozent), und deren Anteil nun bei 38,3 Prozent liegt. Die Bettenanzahl erhöhte sich im Jahr 2007 um rund 3.200 (Vorjahr +3.500) auf 91.000. Dennoch erhöhte sich die durchschnittliche Bettenauslastung der Beherbergungsbetriebe um 2,1 Prozent-Punkte auf 52,6 Prozent. Im internationalen Vergleich liegt der Zimmerdurchschnittspreis in Berlin mit 87 EUR unverändert deutlich unter Rom (165 EUR), London (192 EUR) und Paris (217 EUR).

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Trotz der unverändert schwierigen Wettbewerbssituation in Berlin konnte die gute Umsatzentwicklung fortgesetzt werden. Die Umsatzerlöse stiegen um 3,6 Prozent bzw. 1.077 TEUR auf 30,8 Mio. EUR, wobei der Anstieg auf die Erhöhung der Auslastung zurückzuführen ist. Das Ergebnis wurde durch Kostensteigerungen, wie z.B. in den Bereichen Energie und Grundsteuern sowie durch Sondereffekte belastet, so dass der Umsatzzuwachs aufgezehrt wurde.

Ertragslage

Die einzelnen Umsatzsegmente entwickelten sich wie folgt:

2007
TEUR
2006
TEUR
2005
TEUR
Logis 17.567 16.795 14.916
Gastronomie 10.072 9.479 8.708
Nebenerlöse 3.266 3.590 3.546
Erlösschmälerungen -77 -113 -46
Umsatzerlöse 30.828 29.751 27.124

Die Steigerung der Logiserlöse um 4,6 Prozent bzw. 0,8 Mio. EUR resultiert aus dem deutlichen Anstieg der Auslastung um 5,8 Prozent bzw. 3,4 Prozent-Punkten auf nunmehr 62,0 Prozent. Hingegen reduzierte sich der Zimmerdurchschnittspreis leicht um 0,66 EUR auf 78,50 EUR, dies vor allem bedingt durch die im Vorjahr verbuchten hohen Raten während der Fußball-Weltmeisterschaft. Der Anstieg der Gastronomieerlöse um 6,3 Prozent bzw. 0,6 Mio. EUR ist sowohl auf die höhere Auslastung als auch auf Preiserhöhungen zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich um 181 TEUR auf 1.288 TEUR, im Wesentlichen bedingt durch geringere Erträge aus Kostenweiterbelastungen und rückläufige Warenkostenzuschüsse.

Die Materialaufwendungen beinhalten hauptsächlich die Kosten für den Wareneinsatz, Energie sowie die Kosten für Dienstleistungen Dritter, wie Mieten und Pachten und Kosten für Fremdreinigung, Fremdpersonal und Kommissionen. Die Materialaufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 3,0 Prozent bzw. 589 TEUR auf 20.086 TEUR, wobei die Aufwendungen für Roh,-Hilfs,- und Betriebsstoffe mit 6,1 Prozent überproportional zum Umsatz anstiegen. In Relation zu den Umsatzerlösen ergibt sich eine Verminderung der Materialaufwendungen auf einen Wert von 65,2 % (Vj. 65,5 %).

Die Personalaufwendungen erhöhten sich um 2,5 Prozent bzw. 159 TEUR auf 6.584 TEUR. Im Jahresdurchschnitt betrug der Personalbestand der festen Angestellten und Aushilfen einschließlich der Auszubildenden 244 Personen (Teilzeit- auf Vollzeitbeschäftigte umgerechnet). Die Mitarbeiter der Estrel Hotel-Betriebs-GmbH haben die Möglichkeit, an der betriebseigenen Versorgung teilzunehmen. Die Gesellschaft gab im Jahresdurchschnitt 29 Auszubildenden die Gelegenheit, sich in den branchenüblichen Berufsbereichen (Hotelfachmann, Restaurantfachmann) ausbilden zu lassen und genießt hierin in Berlin und Brandenburg einen exzellenten Ruf.

Die Abschreibungen erhöhten sich durch die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Posten wie Werbung und Vertrieb, Verwaltung, Instandhaltung und Wartung sowie weiterberechnete Kosten enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen, im Wesentlichen bedingt durch Sondereffekte, um 880 TEUR auf 4.740 TEUR an.

Durch den Rückgang der Zinsaufwendungen verbesserte sich das Zinsergebnis um 15 TEUR.

Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung verringerte sich um 740 TEUR. Unter Berücksichtigung der das Vorjahr betreffenden Aufwendungen aus Ergebnisabführung an die stille Gesellschafterin ergibt sich ein Jahresüberschuss von 45 TEUR.

Finanzlage und Investitionen

Im Geschäftsjahr entwickelte sich der Finanzmittelbestand gemäß der zusammengefassten Kapitalflussrechnung nach DRS 2 (indirekte Methode) wie folgt:

2007
TEUR
2006
TEUR
Cash flow aus laufender Geschäftstätigkeit + 1,596 + 1,049
Cash flow aus Investitionstätigkeit - 926 - 66
Cash flow aus Finanzierungstätigkeit - 190 - 795
Veränderung des Finanzmittelbestandes + 480 + 188

Der Nettozufluss aus laufender Geschäftstätigkeit erhöhte sich im Wesentlichen durch den Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände.

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit resultiert aus den getätigten Investitionen.

Insbesondere wurde in eine neue Telefonanlage inkl. der Ausstattung der Zimmer mit High Speed Internet investiert.

Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus einer im Geschäftsjahr erfolgten Gewinnausschüttung.

Der Finanzmittelbestand entwickelte sich wie folgt:

2007
TEUR
2006
TEUR
Bestand am Anfang der Periode -936 -1.124
Veränderung des Finanzmittelbestandes + 480 + 188
Bestand am Ende der Periode -456 -936

Die gute Umsatzentwicklung und der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände führte zu einer verbesserten Liquiditätssituation, so dass sich der Finanzmittelbestand positiv entwickelte.

Vermögenslage

31.12.2007
TEUR
% 31.12.2006
TEUR
%
Aktivseite
Anlagevermögen 2,753 51,9 2,252 41,0
Umlaufvermögen / RAP 2,554 48,1 3,239 59,0
Aktiva 5,307 100,0 5,491 100,0
Passivseite
Eigenkapital 297 5,6 352 6,4
Kurzfristige Rückstellungen 277 5,2 291 5,3
Kurz- / mittelfristige Verbindlichkeiten / RAP 4,733 89,2 4,848 88,3
Passiva 5,307 100,0 5,491 100,0

Die Bilanzsumme hat sich um 184 TEUR auf 5.307 TEUR reduziert. Die Zunahme des Anlagevermögens ist auf die Investitionen zurückzuführen. Gleichzeitig verringerten sich die sonstigen Vermögensgegenstände.

Das Eigenkapital verringerte sich durch eine im Geschäftsjahr vorgenommene Gewinnausschüttung. Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Beträge für bestehende Urlaubs­ und Überstundenansprüche von Mitarbeitern, für Prozessrisiken sowie ausstehende Rechnungen für noch nicht abgerechnete Leistungen des Geschäftsjahres. Die kurz- und mittelfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich im Wesentlichen durch den Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Nachtragsbericht

Die Gesellschaft lehnt sich an die Tariflöhne- und Gehälter des Gastronomiegewerbes an. Zum 1. April 2008 wurden die Löhne und Gehälter der überwiegenden Anzahl von Mitarbeitern um durchschnittlich 3 Prozent erhöht.

Zum Ende des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2008 lagen die Umsätze im Rahmen des Budgets, das Ergebnis über den budgetierten Werten.

Risikobericht

Allgemein

Der Lagebericht enthält in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen. Die tatsächlichen Ergebnisse können jedoch auf Grund volkswirtschaftlicher Veränderungen von den Erwartungen unseres Unternehmens abweichen und das Reiseverhalten der Gäste stark beeinflussen.

Risikomanagement

Das Estrel versteht Risikomanagement als ein unternehmensweites System, das alle Unternehmensbereiche umfasst und in dem alle Mitarbeiter aktiv zur Risikoidentifikation, Risikokommunikation und Risikobewältigung beitragen. Der Risikomanagementprozess stellt dabei einen kontinuierlichen Regelkreis dar, der in die betrieblichen Abläufe und Unternehmenssteuerung des Estrel integriert ist. In Verfahrensanweisungen sind Arbeitsabläufe beschrieben und deren Einhaltung geregelt. Über die wesentlichen Chancen und Risiken erfolgen regelmäßig Berichterstattungen an Geschäftsführung und Gesellschafter.

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Die Entwicklung unseres Geschäfts hängt in hohem Maße von der konjunkturellen Entwicklung, auch von der des privaten Konsums, ab. Unsere Einschätzungen sind im Prognosebericht dargestellt.

Branchenrisiko

Auch wenn die deutsche Hotellerie aufgrund der guten Konjunktur und der Nachwirkungen durch die Fußball-Weltmeisterschaft im zweiten Jahr in Folge gewachsen ist, bleibt der Hotelmarkt weiter geprägt von Überkapazitäten und Verdrängungswettbewerb. Hiervon ist vor allem der Berliner Hotelmarkt betroffen, in dem noch zahlreiche neue Hotelprojekte geplant sind. Die Budgethotellerie wuchs stärker als die Branche. Dies alles wirkt sich negativ auf den Zimmerdurchschnittspreis aus. Ein weiterer Anstieg des Eurokurses könnte zu einem Rückgang bei den außereuropäischen Gästen führen.

Beschaffungsmarktrisiko

Die immer weiter steigenden Energiekosten belasten die gesamte Branche schwer, zumal sich dies auch auf Zulieferprodukte wie z.B. Lebensmittel, auswirkt. Als weitere wesentliche Kostenrisiken sind die Tarifabschlüsse in vielen Branchen, die eventuelle Einführung eines Mindestlohns bei diversen Lohndienstleistern sowie die geplante Erhöhung von Fernseh­und Rundfunkgebühren zum 1.1.2009 anzusehen.

Prognosebericht

Konjunkturausblick

Die Konjunktur wird sich im Jahr 2008 durch viele negative Faktoren wie z.B. der internationalen Finanzkrise, dem hohen Eurokurs sowie dem hohen Ölpreis und den Tarifabschlüssen abschwächen, so dass allgemein mit einem Wachstum von nur noch 1,8 Prozent gerechnet wird (2009: 1,4 Prozent). Die gute wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2007 hat den Arbeitsmarkt zwar positiv beeinflusst, jedoch wird sich der private Konsum aufgrund der Inflation auch in 2008 nicht zur treibenden Kraft entwickeln.

Branchenentwicklung

Der Hotelverband Deutschland (IHA) rechnet für das Jahr 2008 mit einer Steigerung der Zimmerauslastung von 1,5 Prozent. Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) rechnet mit einem Zuwachs von 2 Prozent bei den Übernachtungen. Neben einem anhaltend hohen Geschäftsreiseaufkommen wird mit einem Zuwachs vor allem aus West- und Osteuropa gerechnet. Das ausgezeichnete Preis-Leistungsverhältnis in Deutschland wird ebenfalls als Wachstumstreiber gesehen. Die Branche setzt darüber hinaus auf einen weiteren Anstieg bei den Kurzurlauben.

In Berlin werden die Bettenkapazitäten auch in den nächsten Jahren durch zahlreiche neue Hotelprojekte ansteigen und somit den Wettbewerb zusätzlich verschärfen. Zwar wuchs die Nachfrage in den vergangenen zehn Jahren deutlich stärker als das Angebot, jedoch ging die höhere Auslastung zu Lasten der Zimmerdurchschnittspreise. Nur in Dresden und Leipzig wurden daher bundesweit niedrigere Zimmerdurchschnittspreise erzielt als in Berlin.

Daher muss das Wachstumspotential des Berlin-Tourismus weiter ausgeschöpft werden, um Preiserhöhungen besser durchsetzen zu können. Gleichzeitig wird sich Berlin aber dem Trend zur Budgethotellerie, der durch den Zuwachs bei den Low-Cost-Carriern gefördert wird, nicht entziehen können. Auch Geschäftsleute geben sich zunehmend mit Standartzimmern ohne Extras, wie Fitnessraum und eigene Hotel-Restaurants, zufrieden.

Geschäftsentwicklung

Allgemeines

Seit Eröffnung des Estrel Convention Centers (ECC) im Jahr 1999 nimmt das Estrel aufgrund seiner Einzigartigkeit des gesamten Komplexes mit den Kongressmöglichkeiten, dem Showtheater sowie der Größe eine Ausnahmestellung in der deutschen Hotellerie ein. Diese Einzigartigkeit, verbunden mit einem in allen Bereichen höchst professionellen Dienstleistungsangebot, engagierten und freundlichen Mitarbeitern, sehen wir als große Chance, gegenüber dem Wettbewerb, insbesondere der Kettenhotellerie. Zur Erreichung der gesetzten Ziele werden wir unsere erfolgreiche Marketingstrategie fortsetzen und weiter unser exzellentes Kundenbeziehungsmanagement ausbauen. Gleichzeitig werden wir die Wettbewerbsposition der Estrel Gruppe stärken und haben im Frühjahr 2008 den Bauantrag für eine weitere multifunktionale Veranstaltungshalle für bis zu 10.000 Zuschauer eingereicht. Die Eröffnung des Estrel Parcs ist im Jahr 2010 geplant.

Umsatz und Ertragslage

Für die Geschäftsjahre 2008 und 2009 gehen wir von einer weiterhin positiven Umsatzentwicklung aus. Zum 1.1.2008 haben wir erneut unsere Preise im Logisbereich angehoben.

Wir rechnen für das Jahr 2008 mit einem Anstieg des Zimmerdurchschnittspreises bei ähnlicher Auslastung. Seit diesem Jahr nutzen wir ein sog. Yield-System zur weiteren Opti­mierung unserer Zimmerdurchschnittspreise bzw. der Auslastung.

Wir erwarten, dass die geplanten Umsatzsteigerungen durch die zum Teil massiven Kostensteigerungen aufgezehrt werden, so dass wir für die Geschäftsjahre 2008 und 2009 von Ergebnissen auf ähnlichem Niveau wie im Geschäftsjahr 2007 ausgehen. Selbst durch ein aktives Kostenmanagement lassen sich Erhöhungen bei einigen maßgeblichen Kostentreibern wie z.B. den Energiekosten, bei Lebensmitteln oder den Fernseh- und Rundfunkgebühren, nicht vermeiden. Insofern wird es für die Ertragssituation zukünftig auch darauf ankommen, inwieweit sich Preiserhöhungen auch wirklich am umkämpften Berliner Hotelmarkt durchsetzen lassen. Der Trend zur Budgethotellerie trägt hierzu nicht unbedingt bei und drückt auf die Marge, auch wenn wir aufgrund unserer Einzigartigkeit nur mittelbar hiervon betroffen sind.

Entwicklung der Finanzlage und Investitionen

Nachdem wir im Jahr 2007 u.a. in eine neue Telefonanlage inkl. der Ausstattung der Zimmer mit High-Speed Internet investiert haben, werden wir im Früh-Sommer mit der Modernisierung der Zimmer in einem weiteren Hotelflügel beginnen, um unsere Wettbewerbsposition zu stärken. Die Neugestaltung der restlichen Zimmer in den Folgejahren ist geplant. Darüber hinaus werden wir unsere Mitarbeiter im Spät-Sommer mit neuen Uniformen ausstatten.

Weiterhin wurden durch die K.M.C. sämtliche Banketträume sowie im Januar 2008 der Estrel Saal neu gestaltet. Wir erwarten eine weiterhin stabile Finanzlage entsprechend der positiven Geschäftsentwicklung.

Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung

Für die nächsten beiden Geschäftsjahre erwarten wir steigende Umsätze. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass es zu keiner wesentlichen Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kommt. Eine positive Entwicklung bei der Zimmerrate ist zwar zu erkennen, jedoch lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine Nachhaltigkeit noch nicht daraus ableiten. Im Jahr 2009 wird Berlin mit der Ausrichtung der Leichtathletik-Weltmeisterschaft, dem drittgrößten Sportereignis der Welt, im Focus der Weltöffentlichkeit stehen. Als Partner-Hotel der Veranstalter werden wir die Athleten beherbergen. Wir gehen davon aus, dass sich die Neugestaltung der Veranstaltungsräume sowie der Zimmer nachhaltig auf die Umsätze auswirken und unsere Wettbewerbsposition stärken wird. Durch unsere effiziente Unternehmensstruktur und unser aktives Kostenmanagement sind wir von einer positiven Entwicklung der Ertragslage für die nächsten beiden Geschäftsjahre, trotz zum Teil deutlicher Kostensteigerungen, überzeugt.

 

Berlin, 30. Mai 2008

Ute Jacobs

Thomas Brückner

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

PKF Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Estrel Hotel-Betriebs-GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahrsabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Berlin, 03. Juli 2008

PKF Pannell Kerr Forster GmbH
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Thum, Wirtschaftsprüfer

Stenger, Wirtschaftsprüferin

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