Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 196220
Eingetragen
30.12.2011
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung sonstiger Vermittlungs- und Vermarktungsdienstleistungen für Patente
Gegenstand
Beratung und Schulung von Unternehmen im Einkaufs- und Vertriebsbereich, insbesondere unter Anwendung der Grundsätze der sog. "Spieltheorie" und der Industrieökonomie; Unterstützung und Beratung von anderen Unternehmen beim Kauf und Verkauf von Rechten und sonstigen Wirtschaftsgütern, insbesondere von Patenten, Lizenzen und sonstigen Schutzrechten sowie Immobilien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied
Sebastian Dr. Moritz
seit 14.3.2018
Vorstandsmitglied
Markus Schreiber
seit 30.12.2011
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TWS Partners AG

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 79,00 5
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 660.934,08 533
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 113,82 25
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 325
113,82 350
661.126,90 888
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 13.248.448,72 13.892
davon gegen verbundene Unternehmen: EUR 2.510.639,78 (5.113)
II. Wertpapiere 25.699,09 26
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.062.426,43 1.649
15.336.574,24 15.567
C. Rechnungsabgrenzungsposten 116.358,32 95
16.114.059,46 16.550

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50
II. Gewinnrücklagen
Gesetzliche Rücklage 5.000,00 5
III. Gewinnvortrag 3.373.824,91 2.125
IV. Jahresüberschuss 1.137.691,20 1.249
4.566.516,11 3.429
B. Rückstellungen 8.378.939,20 9.665
C. Verbindlichkeiten 3.154.263,20 3.436
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 633.321,10 (454)
D. Passive latente Steuern 14.340,95 20
16.114.059,46 16.550
2023 2022
EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 24.646.579,25 24.733
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 18.089.671,34 17.906
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.397.028,46 1.227
davon für Altersversorgung: EUR 4.366,95 (5)
19.486.699,80 19.133
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen- stände des Anlagevermögens und Sachanlagen 196.326,07 204
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.159.553,44 4.227
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 36.351,35 (52)
803.999,94 1.169
5. Erträge aus Beteiligungen 610.048,22 482
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 610.048,22 (482)
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 17.830,00 1
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 17.830,00 (1)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.173,03 8
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (0)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.875,36 3
davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (0)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 299.975,63 407
davon Erträge aus der Auflösung von latenten Steuern: EUR 6.178,92 (6)
10. Ergebnis nach Steuern 1.139.200,20 1.250
11. Sonstige Steuern 1.509,00 1
12. Jahresüberschuss 1.137.691,20 1.249
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.373.824,91 2.125
14. Bilanzgewinn 4.511.516,11 3.374

Anhang zum Jahresabschluss 31.12.2023

TWS Partners AG, München

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die TWS Partners AG hat ihren Sitz in München und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HRB 196220) eingetragen.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs. Ergänzend dazu wurden die Vorschriften des Aktiengesetzes beachtet.

Die Bilanz entspricht in der Gliederung § 266 Abs. 2 und 3 HGB; die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die auf den vorangegangenen Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Nach den Größenklassen des § 267 HGB ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

II. Angaben zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und - soweit abnutzbar - abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauern sind nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen:

Immaterielle Vermögensgegenstände 3 bis 5 Jahre
Sachanlagen 3 bis 13 Jahre

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungswerten bis zu EUR 250,00 werden als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben behandelt. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von EUR 250,00 bis einschließlich EUR 800,00 werden analog § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben (handelsrechtliche Vereinfachungsregelung).

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen beteiligt:

Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis
EUR % TEUR TEUR
Unmittelbarer Anteilsbesitz
TWS Partners Ltd., London, Großbritannien 113,82 100,0 590*) 613*)

*) Die Angaben beziehen sich auf den letzten festgestellten Jahresabschluss der TWS Partners Ltd., London, Großbritannien, zum 31.12.2022.

Der Anteil am Kapital umfasst das Stammkapital von 100,00 britischen Pfund. Die Umrechnung erfolgte zum Anschaffungszeitpunkt.

Das Ergebnis 2022 in britischen Pfund beträgt GBP 523.010,00.

Die Umrechnung des Eigenkapitals erfolgte zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag 31.12.2022. Die Umrechnung des Ergebnisses erfolgte zum Jahresdurchschnittskurs des Jahres 2022.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus nachstehendem Anlagespiegel ersichtlich.

Anlagespiegel

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus nachstehendem Anlagespiegel ersichtlich:

Historische Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugang 2023 Umbuchung 2023 Abgang 2023 Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzenan solchen Rechten und Werten 123.379,82 0,00 0,00 0,00 123.379,82
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.393.451,06 319.873,07 0,00 2.365,91 1.710.958,22
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.113,82 0,00 0,00 25.000,00 113,82
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 325.765,38 600.000,00 0,00 925.765,38 0,00
350.879,20 600.000,00 0,00 950.765,38 113,82
1.867.710,08 919.873,07 0,00 953.131,29 1.834.451,86
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugang 2023 Umbuchung 2023 Abgang 2023 Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzenan solchen Rechten und Werten 118.459,82 4.841,00 0,00 0,00 123.300,82
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 860.672,98 191.485,07 0,00 2.133,91 1.050.024,14
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
979.132,80 196.326,07 0,00 2.133,91 1.173.324,96
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzenan solchen Rechten und Werten 79,00 4.920,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 660.934,08 532.778,08
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 113,82 25.113,82
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 325.765,38
113,82 350.879,20
661.126,90 888.577,28

(2) Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt, Wertberichtigungen waren nicht erforderlich.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind in den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von EUR 137.893,91 (Vj. TEUR 165) enthalten.

Im Übrigen haben die Forderungen jeweils eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Wertpapiere wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nominalbeträgen angesetzt. Bestände in fremder Währung wurden zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet.

(3) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nominalwert bilanziert, der Aufwand in Folgejahren darstellt.

(4) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital umfasst 50.000 nennwertlose Stückaktien. Es handelt sich um vinkulierte Namensaktien.

Die gesetzlichen Rücklagen sind unter Beachtung des § 150 Abs. 2 AktG in vorgeschriebener Höhe voll dotiert.

Die Entwicklung des Gewinnvortrags zeigt folgende Tabelle:

EUR
Stand 01.01.2023 2.124.620,35
Jahresüberschuss 2022 1.249.204,56
Ausschüttung 0,00
Stand 31.12.2023 3.373.824,91

Aus dem Bilanzgewinn des Jahres 2022 von EUR 3.373.824,91 wurde ein Betrag von EUR 0,00 ausgeschüttet.

(5) Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um die zukünftigen Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen:

2023 2022
TEUR TEUR
Personalverpflichtungen in Höhe von 8.026 9.178
Sonstige Verpflichtungen in Höhe von 308 168
8.334 9.346

(6) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten (wie im Vorjahr) in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

(7) Passive latente Steuern

Sich insgesamt ergebende passive latente Steuern resultieren aus der nur steuerlich zulässigen Sofortabschreibung digitaler Wirtschaftsgüter, gegenläufige handels- und steuerbilanziell abweichende Werte wurden saldiert.

01.01.2023 Veränderung 31.12.2023
EUR EUR EUR
Passive latente Steuern 20.519,87 -6.178,92 14.340,95

III. Sonstige Angaben

(1) Arbeitnehmer

Die Zahl der Arbeitnehmer betrug im Jahresdurchschnitt 96 (Vj. 92).

Vorstandsmitglieder wurden nicht mitgezählt.

(2) Mitglieder des Vorstands

Der Vorstand besteht aus folgenden Mitgliedern:

Marcus Schreiber, Dipl.-Volkswirt, Unternehmensberater bei TWS Partners AG (Vorstandsvorsitzender)
Dr. Alexander Klein, Dipl.-Volkswirt Unternehmensberater bei TWS Partners AG
Dr. Sebastian Moritz, Dipl.-Volkswirt Unternehmensberater bei TWS Partners AG
Dr. Andreas Engel, Dipl.-Volkswirt Unternehmensberater bei TWS Partners AG (ab 01.01.2023)

(3) Mitglieder des Aufsichtsrats

Dem Aufsichtsrat gehören folgende Mitglieder an:

Nicolas Graf zu Stolberg-Stolberg, Dipl.-Kaufmann, Auslagerungsbeauftragter bei der Airbus Bank GmbH (Vorsitzender)
Dr. Kristina Plank, Rechtsanwältin, von BOETTICHER Rechtsanwälte Partnergesellschaft mbB (stellvertretende Vorsitzende)
Prof. Dr. Achim Wambach, Präsident des Partnergesellschaft mbB ZEW Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, Mannheim

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen in 2023 EUR 67.500,00.

(4) Personalaufwendungen

Die Löhne und Gehälter betrugen in 2023 EUR 18.089.671,34. Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung belaufen sich auf EUR 1.397.028,46. Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen in 2023 EUR 5.588.837,23.

(5) Gewährte Kredite an Organmitglieder

Aus am 24.10.2022 sowie am 19.05.2023 an ein Vorstandsmitglied ausgereichten Darlehen über EUR 600.000,00 bzw. EUR 250.000,00, welche noch im Geschäftsjahr 2023 getilgt wurden, bestanden zum Bilanzstichtag noch nicht getilgte Zinsansprüche in Höhe von EUR 13.588,97.

(6) Angabe der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat Miet- und Leasingverträge abgeschlossen.

Daraus ergeben sich jährliche Zahlungspflichten in Höhe von rd. TEUR 1.108 und insgesamt Verpflichtungen über die gesamten Vertragslaufzeiten von TEUR 7.886. Die Verträge haben eine maximale Laufzeit bis zum 31.03.2034.

(7) Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle berichtet werden müsste, sind nach unserer Kenntnis nicht eingetreten.

(8) Gewinnverwendungsvorschlag

Der Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2023 beträgt EUR 4.511.516,11. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den gesamten Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, den 31. August 2024

Der Vorstand

Marcus Schreiber, Vorsitzender

Dr. Alexander Klein

Dr. Sebastian Moritz

Dr. Andreas Engel

Lagebericht 2023

über das Geschäftsjahr der TWS Partners AG

München

I Grundlagen des Unternehmens

Wir sind eine Unternehmensberatung mit dem Schwerpunkt spieltheoretischer Projekte insbesondere im Bereich Beschaffung. Unsere Klienten sind sowohl internationale Großunternehmen als auch der Mittelstand. Wir arbeiten bis auf wenige Ausnahmefälle nur mit festangestellten Beratern mit akademischem Hintergrund in den Fachrichtungen Ökonomie, Physik und Mathematik.

Der überwiegende Teil unserer Projekte betrifft Preisverhandlungen der Einkaufsabteilungen unserer Klienten. Wir entwickeln dort für ausgewählte Vergaben wissenschaftlich fundierte und anderen Methoden überlegene sogenannte Vergabedesigns. Diese werden in aller Regel auch von uns umgesetzt und resultieren in durchschnittlich signifikant verbesserten Konditionen. Insofern finanzieren sich unsere Beauftragungen auf Dauer selbst, was deren Akzeptanz tendenziell absichert. Andere Projektarten betreffen die Beratung hinsichtlich Bieterstrategien, Industrieökonomik und Unternehmensprozessen.

Unser Geschäftsmodell ist grundsätzlich auf langfristige Bindungen ausgelegt, sowohl gegenüber Klienten als auch Mitarbeitern. Dennoch können wir auch ad Hoc Beauftragungen sowie die zwangsläufig steigende Fluktuationsrate gut abbilden. Das Unternehmen wird zurzeit von vier Vorständen geführt, die sowohl für konkrete Accounts verantwortlich sind als auch für Querschnittsfunktionen wie z.B. Finance, Marketing oder IT. Weiterhin zählen wir zurzeit zwei Partner und sieben Principals zum engen Führungskreis.

II Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der von uns betreute Markt wurde im Berichtsjahr bereits vom Strukturwandel in der Automobilindustrie aber auch immer komplexeren Beziehungen innerhalb der Lieferketten in allen Sektoren beeinflusst. Für das Geschäft der TWS Partners AG hat das vor allem Folgendes bedeutet

Der Bedarf an Unterstützung in Einkaufsprojekten ist grundsätzlich unverändert. Die von uns entwickelte spieltheoretische Methodik gilt hier oft als unverzichtbar.

Die Natur der Projekte ist noch vielfältiger geworden. Neue Themen sind z.B. die anreizkompatible Gestaltung von Joint Ventures oder die Digitalisierung der Mitarbeiterbefähigung im Bereich Verhandlungen

2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf 2023 ist angesichts vorstehend beschriebener Marktentwicklung gesamtgesellschaftlich (inkl. Ltd.) als positiv zu bewerten. Der Umsatz der AG ist lediglich um 0,3 % gesunken.

Durch unsere Kompetenz und Reputation waren wir im Berichtsjahr trotz den o.g. Herausforderungen in der Lage neue Klienten für uns zu gewinnen und das Geschäft mit Bestandskunden aufrechtzuerhalten bzw. zu erweitern.

Unverändert betreuen wir international agierende Unternehmen u.a. der Automobil-, Logistik, Chemie- und Pharmaindustrie. Mit diesen Unternehmen bestehen durchgängig Geheimhaltungsvereinbarungen, so dass Details der Zusammenarbeit hier nicht ausgeführt werden können.

Durch unseren Bestand von weiterhin gut 90 professionellen Beraterinnen und Beratern haben wir weiterhin in unsere Strukturen investiert, insbesondere die Weiterentwicklung unserer IT, des internen Controllings sowie des Außenauftritts des Beratungsgeschäfts. In diesem Zusammenhang wurde die für Digitalisierung gegründete nnamu GmbH im Berichtsjahr veräußert.

Der im Lagebericht 2022 erwartete gleichbleibende Umsatz ist eingetreten. Der Jahresüberschuss lag vor allem aufgrund leicht gestiegener Personalkosten wie erwartet etwas unterhalb des Niveaus von 2022.

Der Vorstand ist unter den gegebenen Rahmenbedingungen mit dem Geschäftsverlauf zufrieden.

3. Lage des Unternehmens

Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt TEUR 16.114 und liegt mit TEUR 436 unter dem Wert des Vorjahres. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31.12.2023 28,3 %. Das Eigenkapital ist absolut gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.138 gestiegen. Die liquiden Mittel belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 2.062 gegenüber TEUR 1.367 im Jahr 2022. Der Vorjahreswert ergibt sich als Saldo aus dem Kassenbestand, den Guthaben bei Kreditinstituten und den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Unsere Gesellschaft weist unverändert eine absolut sichere Finanzlage auf. Der Cashflow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beläuft sich in 2023 auf TEUR 1.334 (Vj. TEUR 1.453).

Weiterhin verfeinern wir permanent die ständige Messbarkeit und Planbarkeit unseres Finanzstatus. Hintergrund ist weiterhin die Verbreitung von Werkverträgen (s.o.) die nicht Zug um Zug, sondern immer erst nach Abnahme von Meilensteinen in Rechnung gestellt werden können.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von TEUR 1.138. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber 2022 von TEUR 111 bzw. 8,9 %.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

III Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

Aussagen über Chancen und Risiken der Entwicklung der Gesellschaft enthalten Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft liegen, mit Erwartungen und Annahmen auf der Basis heutiger Erkenntnisse. Sie bergen daher eine Reihe von Ungewissheiten, da eine Vielzahl von Faktoren, von den zahlreiche außerhalb des Einflussbereiches der Gesellschaft liegen, dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen, wesentlich - sowohl positiv als auch negativ - von denen abweichen, wie sie heute als erwartet angesehen werden.

1. Risikobericht

Die Risikomanagementziele der Gesellschaft sind darauf ausgerichtet, Risiken zu identifizieren, diese zu analysieren, zu bewerten und zu steuern. Unter Risiko wird die Möglichkeit ungünstiger Entwicklungen verstanden die nachteilig für die wirtschaftliche Lage des Unternehmens sein können. Hierzu hat die Gesellschaft im Rahmen ihrer gesetzlichen Verpflichtung nach § 91 Abs. 2 AktG ein dem Geschäftsumfang angemessenes Risikofrüherkennungssystem eingerichtet.

Branchenspezifische Risiken

Insgesamt ist der Rechtfertigungsdruck für den Einsatz externer Berater weltweit weiter gestiegen. Kombiniert mit der schlechten wirtschaftlichen Lage, insbesondere in Deutschlands bisherigen Schlüsselindustrien (Automobil, Chemie) und im öffentlichen Sektor in UK führt dies zu ad hoc 'Beraterstopps'. Budgets müssen noch intensiver intern wie extern begründet werden bzw. können zeitweise technisch gar nicht mehr genehmigt werden, trotz wirtschaftlicher Sinnhaftigkeit.

Ertragsorientierte Risiken

Obwohl unsere Dienstleistung vergleichsweise gut messbare EBIT Verbesserungen bei unseren Klienten generiert, gehen wir davon aus, dass durch vermehrte Ausschreibungen unsere leistungswirtschaftlichen Risiken grundsätzlich steigen.

Ein transparenter Markt für ein Nischenprodukt wie spieltheoretische Beratung existiert nicht, weshalb sich über genaue Marktanteile keine belastbaren Aussagen treffen lassen.

Die fortlaufende Anpassung unserer Organisation auf die Erfordernisse an eine mittelgroße Beratung sind jedoch weiterhin mit laufenden Kosten in nicht unerheblicher Höhe verbunden.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditätssituation unseres Unternehmens sind finanzielle Risiken derzeit nicht erkennbar. Für allfällige Engpässe stünde weiterhin ein entsprechender Dispositionskreditrahmen unserer Hausbank zur Verfügung.

Aktuell bestehende Währungsrisiken im Rahmen der Schwankungen des britischen Pfund zum Euro sind jedoch nicht zu vernachlässigen, denen wir durch eine intelligente Cashflow Steuerung teilweise gegenhalten können.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben bzw. eine Dispositionslinie bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Klienten.

Verbindlichkeiten werden in der Regel innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend durch die Verwendung von Eigenmitteln und gelegentlicher Inanspruchnahme eines Dispositionskredits. Letztere ist im Übrigen eine implizite Bedingung unserer Hausbank für die Aufrechterhaltung der bestehenden Konditionen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Bestandsgefährdungspotenziale sind derzeit nicht zu erkennen.

2. Chancen- und Prognosebericht

Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen um (4- oder 6-Augenprinzip, Eskalationsregeln, regelmäßige Reviews aller externen und internen Projekte).

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

Im investiven Bereich laufen sowohl strukturelle als auch operative Projekte. Diese betreffen v.a. den Außenauftritt, das interne Controlling und die IT.

Die Position unserer Gesellschaft als Marktführer im Bereich der spieltheoretischen Unternehmensberatung kann für das Geschäftsjahr 2024 weiterhin als gesichert dargestellt werden.

Nach wie vor ziehen wir für unsere interne Steuerung und Kostenkontrolle (u. a. Personalbedarfsplanung) den operativen ('abgearbeiteten') Umsatz sowie Deckungsbeitrag ('Rohertrag') je Kunden-Account heran. Die durchschnittliche, vergangenheitsbezogene Marge über alle Kunden-Accounts bildet die Grundlage für die Planung des Rohertrags. Daraus leiten sich unter Berücksichtigung des geplanten Gesamtumsatzes, der Personal- und Sachaufwendungen das erwartete Jahresergebnis ab.

Für das Jahr 2024 gehen wir gegenüber 2023 aber von sinkenden Umsätzen aus. Auf Basis der aktuellen Planungen wird sich auch der Jahresüberschuss spürbar unterhalb des Niveaus von 2023 bewegen. Unsere Vermögens- und Finanzlage beurteilen wir bis auf Weiteres als stabil. Es wird an dieser Stelle allerdings ausdrücklich auf die insgesamt nur sehr bedingte Planbarkeit des Beratungsgeschäfts im Allgemeinen hingewiesen.

 

München, den 31. August 2024

Der Vorstand

gez. Marcus Schreiber, Vorsitzender

gez. Dr. Alexander Klein

gez. Dr. Sebastian Moritz

gez. Dr. Andreas Engel

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die TWS Partners AG, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TWS Partners AG, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TWS Partners AG, München, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 2. September 2024

Kesel & Partner PartGmbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
München

gez. Michael Kerner, Wirtschaftsprüfer

gez. Ralph Handl, Wirtschaftsprüfer

Hinweis gem. §328 Abs. 1a S. 2 HGB:

Vorstehender Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2023.

Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023

Die TWS Partners AG mit dem Sitz in München (nachstehend kurz "Gesellschaft" genannt) ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 196220 eingetragen. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt nominal EUR 50.000,- ist eingeteilt in 50.000 vinkulierte, auf den Namen lautende Stückaktien.

Im Geschäftsjahr 2023 hat der Aufsichtsrat seine nach Gesetz und Satzung ihm obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Hierzu fanden vier Sitzungen des Aufsichtsrats statt. Alle Sitzungen fanden in Präsenz und audiovisuell statt. Zusätzlich findet ein regelmäßiger Austausch unter den Aufsichtsratsmitgliedern ohne Beteiligung des Vorstandes statt. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat regelmäßig über den Geschäftsverlauf und die Risikosituation unterrichtet. Erörtert wurden auch die Unternehmensplanung, der Gang der Geschäfte, die strategische Weiterentwicklung sowie die aktuelle Lage des Unternehmens. In den Sitzungen wurde der Aufsichtsrat über die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Unternehmens, über Fragen zur Geschäftsentwicklung, über die Finanzlage, Investitionsvorhaben und besondere Geschäftsvorfälle sowie über die Unternehmensplanung und die diesbezüglichen Abweichungen informiert und hat hierüber mit dem Vorstand beraten. Im Jahr 2023 wurden 100% der Geschäftsanteile der Tochterfirma nnamu GmbH veräußert.

Der Vorstandsvertrag von Herrn Dr. Stephan Knapek ist zum 31.12.2022 ausgelaufen. Der Aufsichtsrat bedankt sich für seine langjährige Tätigkeit als Mitglied des Vorstands. Zum 01.01.2023 wurde Herr Dr. Andreas Engel zum Mitglied des Vorstands bestellt.

Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet.

Da die Gesellschaft erstmalig für das Geschäftsjahr 2017 nach § 316 Abs. 1 HGB die Kriterien für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft erfüllt hat, ist der Jahresabschluss und der Lagebericht auch für das Geschäftsjahr 2023 durch einen Abschlussprüfer zu prüfen. In der Sitzung vom 27.07.2023 hat der Aufsichtsrat beschlossen, der Hauptversammlung erneut Kesel & Partner PartGmbB als Abschlussprüfer vorzuschlagen. Dieser Vorschlag wurde von der ordentlichen Hauptversammlung am 27.07.2023 angenommen.

Der vom Vorstand nach den Regeln des HGB aufgestellte Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 sowie der Lagebericht wurden gemäß Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft und der anschließenden Auftragserteilung durch den Aufsichtsrat von der Kesel & Partner PartGmbB, München geprüft. Der verantwortliche Wirtschaftsprüfer war Herr Ralph Handl, der die Gesellschaft schon die sechs vorherigen Jahre geprüft hat. Der Abschlussprüfer erteilte einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk.

Am 20.09.2024 fand eine Aufsichtsratssitzung statt. Alle Aufsichtsratsmitglieder erhielten rechtzeitig vor dieser Sitzung die Jahresabschlussunterlagen und den Prüfungsbericht sowie den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns. Diese Unterlagen wurden in der Sitzung des Aufsichtsrats ausführlich besprochen. An dieser Sitzung nahm Herr Handl von der Prüfungsgesellschaft Kesel & Partner PartGmbB teil, um ausführlich über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung zu berichten. Darüber hinaus stand Herr Handl den Mitgliedern des Aufsichtsrates zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

Nach ausführlicher Besprechung der Prüfungsergebnisse und auf Basis seiner eigenen Prüfung und Erörterung des Jahresabschlusses, und des Lageberichts für die Gesellschaft stimmte der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu. Der Aufsichtsrat stellte fest, dass keine Einwendungen zu erheben sind, und billigte in der Aufsichtsratssicherung den Jahresabschluss, der damit festgestellt ist, sowie den Lagebericht.

Dem Vorschlag des Vorstands für die Gewinnverwendung, den Bilanzgewinn in Höhe von 4.511.516,11 Euro bestehend aus dem Gewinnvortrag von 3.373.824,91 und dem Jahresüberschuss 2023 von 1.137.691,20 Euro vorzutragen stimmen wir zu und tragen diesen Vorschlag mit.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstandes und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft für ihre Leistungen und ihr Engagement im Geschäftsjahr 2023.

 

München, den 20.09.2024

gez. Der Aufsichtsrat

Nicolas Graf zu Stolberg-Stolberg, Vorsitzender des Aufsichtsrats

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