Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Beck Sensortechnik GmbH
Ferdinand-Steinbeis-Straße 4, 71144 Steinenbronn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Veigel seit 2.3.2026 | Prokura |
Hans-Philipp Haug seit 27.2.2025 | Prokura |
Christoph Hensel seit 15.2.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Indutrade Aktiebolag | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Beck Sensortechnik GmbHSteinenbronnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Offenzulegender Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Rechnungslegungsgrundsätze Im Jahresabschluss der Beck Sensortechnik GmbH, Steinenbronn (Amtsgericht Stuttgart, HRB 776485), sind bei der Bilanzierung und Bewertung die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Bei der Aufstellung des Anhangs wurden die größenabhängigen Erleichterungsvorschriften gemäß § 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Gesellschaften in Anspruch genommen. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis acht Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer liegt hierbei zwischen drei und 33 Jahren. Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Für abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wird gemäß § 6 Abs. 2 EStG die Sofortabschreibung genutzt. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten auf Basis der gewogenen Durchschnittspreise oder zu niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten Die Herstellungskosten enthalten Einzelkosten zuzüglich angemessener Teile der Gemeinkosten. Es erfolgen Abwertungen anhand der Gängigkeit der Vorräte; insoweit erfolgt die Berücksichtigung von niedrigeren Zeitwerten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet. Die Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen wird mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Stichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Stichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Stichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Flüssige Mittel Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. 3. Latente Steuern Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von sonstigen Rückstellungen ermittelt. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 28,43 %. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Zum 31. Dezember 2023 ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Dieser wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. 4. Eigenkapital Das Eigenkapital zum Stichtag 31. Dezember 2023 entwickelte sich wie folgt:
5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 54 durch Sicherungsübereignung einer Photovoltaikanlage gesichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Sie haben bzw. hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Von den sonstigen Verbindlichkeiten haben EUR 188.958,85 (i. V. EUR 143.757,82) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und EUR 14.770,37 (i. V. EUR 102.683,42) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 20.546,38 (i. V. EUR 53.984,84) enthalten. Davon entfallen auf unrealisierte Erträge EUR 0,00 (i. V. EUR 0,00). 2. Personalaufwand In dem Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 273.932,16 (i. V. EUR 158,19) enthalten. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 25.607,88 (i. V. EUR 45.476,35). Davon entfallen auf unrealisierte Aufwendungen EUR 4.601,07 (i. V. EUR 4.208,50). 4. Finanzergebnis Die Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten solche aus verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 896,84 (i. V. EUR 10.707,12). Die Zinsen und ähnlichen Erträge aus verbundenen Unternehmen betreffen zugleich solche aus Gesellschaftern. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 0,00 (i. V. EUR 1.639,68) verbundene Unternehmen. C. Sonstige Angaben 1. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie Wartungsverträgen in Höhe von insgesamt EUR 3.286.568,99.
Aus der Anschaffung von Anlagengegenständen bestehen zum Bilanzstichtag Bestellobligos in Höhe von EUR 30.710,00. 3. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer sind:
Die Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchst. a) HGB sind in Anwendung des Wahlrechts nach § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. 4. Ereignisse nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet. 5. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 474.338,96 auf neue Rechnung vorzutragen.
Steinenbronn, 28. März 2024 Beck Sensortechnik GmbH Geschäftsführung Rainer Beck Christoph Hensel Entwicklung des Anlagevermögens der Beck Sensortechnik GmbH, Steinenbronn, im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlage des Unternehmens Die Beck Sensortechnik GmbH versteht sich als flexibler Nischenanbieter von Druckwächtern und Druckmessumformern für Erstausrüster in den unterschiedlichsten Branchen. Die vorwiegend kundenspezifischen Produkte werden weltweit abgesetzt, wobei in der Lüftungs- und Klimatechnik eine international führende Marktposition erreicht werden konnte. Entwicklung, Produktion und Vertrieb befinden sich ausschließlich am Unternehmenssitz in Steinenbronn. Zweigniederlassungen bestehen nicht. Seit 1.Juli 2022 ist das Unternehmen Teil der international tätigen Industriegruppe Indutrade Aktiebolag aus Kista, Schweden. Wirtschafts- und Marktentwicklung Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland verlief 2023 uneinheitlich, indem das Bruttoinlandsprodukt im ersten Kalendervierteljahr trotz anhaltend schwieriger weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen noch um 0,1 % zulegen konnte. In den beiden folgenden Quartalen blieb das Bruttoinlandsprodukt hingegen unverändert, worauf es im Jahresschlussquartal gegenüber dem Vorquartal um 0,3 % zurückging. Für das gesamte Jahr 2023 ergab sich daraus eine Abnahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Dabei gingen die gesamten Konsumausgaben preisbereinigt um 1,0 % zurück. Die Ausrüstungsinvestitionen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 3,0 % an, wobei es im letzten Kalendervierteljahr zu einem Rückgang von 0,4 % gegenüber dem Vorquartal kam. Die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen nahmen gegenüber dem Vorjahr um 2,2 % ab. 1 2 Die Sensorik und Messtechnik als für uns maßgebliche Branche erwirtschaftete 2023 einen Umsatzzuwachs von 6 % gegenüber dem Vorjahr. Im vierten Quartal kam es allerdings zu einem Rückgang der Umsätze von 6 % und der Auftragseingänge von 3 % gegenüber dem Vorquartal. Für das laufende Jahr 2024 zeigt sich die Branche dennoch verhalten optimistisch und rechnet mit einem leichten Umsatzwachstum von 2 %. Die Exportquote lag 2023 bei 48 %, womit sie gegenüber dem Vorjahr um 17 % zurückging. 3 Auf den Devisenmärkten verlor der vor allem für die Ausfuhren in den außereuropäischen Raum wichtige US-Dollar gegenüber dem Euro bei geringfügigen Schwankungen bis Anfang Februar 2023 um 2,8 % an Wert, worauf sich sein Kurs bis Anfang März 2023 wieder auf 1,4 % über dem Anfangswert erholte. Bis Mitte Juli 2023 fiel der Kurs des US-Dollar auf sein Jahrestief von 5,0 % unter dem Anfangswert. Anschließend stieg er bis Anfang Oktober 2023 auf sein Jahreshoch an, das 2,1 % über dem Anfangswert lag. In der Folge schwächte sich der Kurs allerdings wieder deutlich ab und lag zum Jahresende 3,2 % unter dem Eröffnungswert. 4 Die Preise für Energierohstoffe in Euro gingen gegenüber dem Vorjahr um 27,0 % zurück. Ebenso ermäßigten sich Preise für Industrierohstoffe in Euro im Vorjahresvergleich um 19,9 %. Dabei betrug der Preisrückgang bei Buntmetallen 16,1 %, bei Eisenerz und Stahlschrott waren es 12,4 %. 5 Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Bruttoumsatzerlöse im Jahr 2023 verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 7,4 %. Gemessen an den Umsatzerlösen aus verkauften Erzeugnissen sowie Frachten und Verpackung ergab sich im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang der Bruttoumsatzerlöse um 5,8 %. Dabei lagen die Umsatzerlöse im ersten Kalendervierteljahr um 6,9 % unter dem Vorjahreszeitraum. Im zweiten Quartal nahmen sie gegenüber der Vorjahresperiode bereits um 10,6 % ab. Im dritten Kalendervierteljahr blieben die Umsätze sogar 13,6 % hinter der Vorjahresperiode zurück. Im Jahresschlussquartal hingegen kam es zu einer Trendwende mit einem Umsatzzuwachs von 13,3 % gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr. Die Bruttoinlandsumsätze im Jahr 2023 nahmen im Vorjahresvergleich um 14,1 % ab. Die wertmäßigen Ausfuhren ins Ausland hingegen gingen lediglich um 2,9 % zurück, was einen gegen- über dem Vorjahr leicht angestiegenen Exportanteil von 62,9 % ergab. Dabei erhöhten sich die Ausfuhren in die Europäische Union im Vorjahresvergleich um 1,3 %. Dafür verringerten sich die Exporte in Drittländer um 6,1 %. Der Auftragseingang in Euro im Jahr 2023 nahm gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 6,6 % ab. Die Gesamtabsatzmenge an Druckwächtern und Druckmessumformern im Jahr 2023 blieb um 7,1 % hinter dem Vorjahreswert zurück. Bei den Druckwächtern für Erstausrüster in der Industrie erhöhte sich die Absatzmenge um 4,3 %, wobei der Umsatzzuwachs lediglich 0,8 % betrug. Der Absatz von Druckwächtern des unteren Preissegments an einen großen ausländischen Gerätehersteller, der in einem Sondermarkt mit erheblichen Nachfrageschwankungen tätig ist, stieg gegenüber dem Vorjahr um knapp das Doppelte an. Bei den Differenzdruckwächtern für die Lüftungs- und Klimatechnik gingen die Absatzmenge um 13,0 % und der Umsatz um 11,0 % zurück. Bei den elektronischen Druckmessumformern, die ebenfalls vorwiegend in der Gebäudeautomatisierung eingesetzt werden, nahmen die Absatzmenge um 10,8 % und die Umsatzerlöse um 8,7 % ab. Investitionen Die gesamten Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen TEUR 280, wobei bei Maschinen Zugänge von TEUR 208 zu verzeichnen waren. Diese betrafen im Wesentlichen einen Montage- und Abgleichplatz für Differenzdrucktransmitter für Wasser, eine Kraftpaket-Presse für eine Montagelinie sowie eine Abgleich- und Prüfaufnahme für eine Baureihe von Differenzdrucktransmittern für Luft. Bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung beliefen sich die Zugänge auf TEUR 92, die im Wesentlichen auf verschiedene Werkzeuge für Kunststoffspritzguss- und Gummiformteile, Computer-Hardware sowie ein Palettenregalsystem für unser Außenlager entfielen. Durch den Abschluss eines Großteils der bestehenden Investitionsprojekte wurden die im Vorjahr geleisteten Anzahlungen und gebuchten Anlagen im Bau in den entsprechenden Kontengruppen aktiviert. Dadurch reduzierten sich die geleisteten Anzahlungen und die Anlagen im Bau um TEUR 22. Personal Der Personalbestand zum Jahresende nahm gegenüber dem Vorjahr per Saldo leicht zu, wobei er sich im Bereich der Angestellten deutlich erhöhte und im gewerblichen Bereich geringfügig abnahm. Zudem wurde im Produktionsbereich die Anzahl der eingesetzten Leiharbeitskräfte erheblich reduziert. Umweltschutz Bei dem seit 2010 nach EMAS und DIN EN ISO 14001:2015 zertifizierten Umweltmanagementsystem, das einen Bestandteil des Integrierten Managementsystems IMS bildet, fand im Februar 2024 ein Überwachungsaudit für das Jahr 2023 mit positivem Ergebnis statt. Auch für 2023 wurde die gesamte Energienutzung am Standort unseres Unternehmens als CO 2 eq-neutral bescheinigt. Die wesentlichen Umweltmaßnahmen im Berichtsjahr bestanden in der Anschaffung von 2 vollelektrischen Firmenfahrzeugen, dem Angebot eines Jobrads für alle Mitarbeiter und der Förderung der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln durch einen Zuschuss für das Deutschlandticket an die Mitarbeiter. Forschung und Entwicklung Forschungstätigkeiten im Sinne von Grundlagenforschung betreiben wir nicht. Vielmehr konzentrieren wir uns auf die Weiterentwicklung unseres Produktsortiments. Im Jahr 2023 lag ein Schwerpunkt unserer Entwicklungstätigkeit in der Fortführung des Redesigns der verschiedenen Hardwareplattformen im Bereich Differenzdruckmessumformer für die im Jahr 2022 implementierten Prozessoren und Messzellen. Dadurch sollen vor dem Hintergrund des starken Kostendrucks gerade im Bereich der OEM-Großkunden weitere Rationalisierungspotentiale erschlossen werden. Weiterhin arbeiteten wir an der Erstellung und Bewertung von Konzepten zur Erweiterung des Produktportfolios im Bereich Differenz- und Absolutdrucktransmitter für Flüssigkeiten. Im Produktbereich Druckwächter für Erstausrüster in der Industrie konzentrierten wir uns auf die Umstellung auf eine neue Generation von Gehäusen und Einstellrädern mit den dazu notwendigen Versuchen, Prüfungen und Approbationen zur Optimierung der halbautomatischen Montageanlage. Im Produktbereich Differenzdruckwächter für die Lüftungs- und Klimatechnik standen vor allem Überlegungen zur kostengünstigeren Fertigung von Varianten mit IP65-Schutzklasse an. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die um TEUR 281 verringerte Bilanzsumme ergab sich im Wesentlichen aus der Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 297 sowie der Vorräte um TEUR 224 bei gleichzeitigem Rückgang der flüssigen Mittel um TEUR 725. Zudem nahmen die sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 66 ab. Die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen war insbesondere durch die im Vorjahresvergleich erheblich angestiegenen Umsatzerlöse im letzten Kalendervierteljahr 2023 verursacht. Der Anstieg der Vorräte beruhte auf einer verzögerten Anpassung der vorwiegend über langfristige Lieferverträge getätigten Materialbestellungen an die sich deutlich verstärkenden Umsatzrückgänge in den ersten drei Quartalen. Die Abnahme der flüssigen Mittel resultierte vorwiegend aus dem Aufbau der Vorratsbestände bei rückläufigem Umsatz, dem Beitritt zum Cash-Pooling des schwedischen Alleingesellschafters sowie dem Aufbau von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Abnahme der sonstigen Vermögensgegenstände war überwiegend durch geringere Umsatzsteuerforderungen verursacht. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht an, und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit reduzierte sich auf knapp ein Drittel des Vorjahreswertes. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich insgesamt um TEUR 447. Die Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist vollständig auf planmäßige Tilgungen zurückzuführen. Die Rückstellungen nahmen im Vergleich zum Vorjahr wegen niedrigerer Steuerrückstellungen um TEUR 356 auf TEUR 515 ab. Zum Teil haben sich Steuerrückstellungen aus Vorjahren abgewickelt. Für das Jahr 2023 waren aufgrund zu hoher Vorauszahlungen Steuerforderungen zu aktivieren. Zusätzlich haben sich geringere Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, den vertraglich vereinbarten Entfall der Rückstellung für Geschäftsführer-Tantiemen sowie niedrigere Rückstellungen für Urlaub und Gleitzeit sowie für Prämien im Zusammenhang mit dem geringeren Jahresüberschuss ergeben. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um TEUR 27, da der Materialeinkauf im letzten Quartal wegen der hohen Vorratsbestände rückläufig war und zudem die Kreditorenrechnungen bis zum Jahresende weitestgehend beglichen worden waren. Der Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 43 war vor allem auf die weiterhin vertragsmäßige Rückführung der Leasing-Verbindlichkeiten bei gleichzeitigem Anstieg der Lohnsteuerverbindlichkeiten zurückzuführen. Die erhaltenen Anzahlungen verminderten sich im Vorjahresvergleich um TEUR 28. Im Geschäftsjahr 2023 haben sich erstmalig Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 92 ergeben, die aus dem Cash-Pooling des schwedischen Alleingesellschafters resultieren. Die zugesagten Kontokorrentlinien wurden lediglich vereinzelt und nur kurzfristig in Anspruch genommen. Kreditorenrechnungen wurden nach Möglichkeit mit Skonto bezahlt. Der Materialaufwand ging infolge des Umsatzrückgangs und des erheblich verminderten Einsatzes von Leiharbeitnehmern und fremden Lohnarbeiten um TEUR 808 oder 16,9 % zurück. Dadurch sank die Materialaufwandsquote im Vorjahresvergleich von 39,6 % auf 35,9 %. Der Personalaufwand nahm um TEUR 556 oder 13,6 % zu, was vor allem durch den Aufbau von Personal im Bereich Verwaltung im Vorgriff auf die Umstrukturierung der Geschäftsleitung im Juli 2024, durch Personalabfindungen, die Auszahlung einer Inflationsausgleichsprämie im Juli und Oktober 2023 und die allgemeine Erhöhung der Arbeitsentgelte im Juli 2023 bedingt war. Die Abschreibungen verminderten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 18. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen TEUR 24 unter dem Vorjahresniveau. Die Verminderung ist hauptsächlich auf den erheblichen Rückgang der Rechts- und Beratungskosten im Verwaltungsaufwand bei höheren Betriebsaufwendungen für Mieten und Nebenkosten, Instandhaltung sowie Personalwerbung zurückzuführen. In der Folge verringerte sich das Betriebsergebnis um TEUR 472, was nach Berücksichtigung des um TEUR 5 höheren Finanzergebnisses und des um TEUR 117 gesunkenen neutralen Ergebnisses zu einem deutlich positiven Jahresergebnis führte, das jedoch um TEUR 408 unter dem Vorjahreswert blieb und auch die ursprüngliche Planvorgabe erheblich verfehlte. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Chancen für die künftige Entwicklung des Unternehmens beruhen auf der Annahme, dass sich die Weltkonjunktur trotz des seit Februar 2022 unvermindert anhaltenden russischen Angriffskriegs in der Ukraine und der seit dem Terrorangriff der radikal-islamistischen Hamas auf Israel im Oktober 2023 herrschenden kriegerischen Auseinandersetzungen in Gaza in absehbarer Zeit erholen kann. Dabei gehen wir davon aus, dass die bereits deutlich gesunkene Inflationsrate auch weiterhin tendenziell rückläufig bleibt und sich auf niedrigem Niveau stabilisiert. Wegen unserer anhaltend stabilen Lieferketten und der uneingeschränkt fortbestehenden Lieferbereitschaft unseres Unternehmens werden wir auch weiterhin gewisse Wettbewerbsvorteile erzielen können. Risiken für die künftige konjunkturelle Entwicklung bestehen vor allem in einer Ausweitung der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und in Gaza, was zu einer weiteren Energiekrise und einer sprunghaften Erhöhung der Inflationsrate führen könnte. Auch anhaltend hohe Finanzierungszinsen sind als erhebliches Risiko für die Konjunktur zu betrachten. Sollten die Materialpreise für Rohmaterial und Elektronikkomponenten wider Erwarten weiter ansteigen, könnten wir die höheren Kosten nicht mehr in ausreichendem Maße auf unsere Verkaufspreise abwälzen. Die Aussichten auf eine weiterhin positive Unternehmensentwicklung hängen erheblich vom Erfolg bei der Vermarktung unserer neu entwickelten Produkte und von der fortgesetzten Erweiterung unserer Produktpalette ab. Durch eine konsequente Fortführung unserer Automatisierungsvorhaben in der Produktion, die einen schrittweisen Abbau des Personalbestands im Produktionsbereich zur Folge haben, sind wir bestrebt, weitere Kosteneinsparungen zu erzielen und unsere Marktchancen zu erhöhen. Die Verkaufspreise für unsere kundenspezifischen Produkte auf dem Markt für Erstausrüster in der Industrie werden individuell festgesetzt und sind nicht direkt vergleichbar. Hingegen herrscht auf dem eher transparenten und global aufgestellten Markt für die Lüftungs- und Klimatechnik aufgrund der standardisierten Produkte und der großen Absatzmengen trotz der erheblichen Preissteigerungen beim Fertigungsmaterial ein anhaltender Preisdruck. Die Konzentration aller Aktivitäten auf einen Standort, die schlanke Organisation und der hohe Automatisierungsgrad ermöglichen eine kostengünstige Produktion und in der Folge wettbewerbsfähige Verkaufspreise, die vom Markt auch weitgehend akzeptiert werden. Das Ausfallrisiko von Kundenforderungen ist begrenzt. Die größeren Außenstände sind über eine Kreditversicherung abgedeckt. Neukunden werden vor Aufnahme der Geschäftsbeziehung einer Bonitätsprüfung unterzogen. Das Forderungsmanagement wird konsequent betrieben. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar, da die Zahlungseingänge von Kunden bisher kontinuierlich erfolgten. Die Liquiditätssituation ist geordnet, und es sind nicht beanspruchte Kontokorrentlinien in ausreichender Höhe vorhanden. Von Lieferanten gewährte Skonti werden konsequent in Anspruch genommen. Daher sind keine wesentlichen Liquiditätsrisiken ersichtlich. Ausblick In den ersten drei Monaten 2024 werden die kumulierten Umsatzerlöse die Planzahlen, die für das Gesamtjahr von einem erheblichen Umsatzzuwachs ausgehen, deutlich übertreffen, jedoch noch hinter den Vorjahreszahlen zurückbleiben. Für das restliche Geschäftsjahr erwarten wir trotz der Unsicherheiten bezüglich der weiteren wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs und der kriegerischen Auseinandersetzungen in Gaza unter den Annahme einer weiterhin rückläufigen Inflationsrate und eines tendenziell sinkenden Zinsniveaus einen deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse, sodass wir bei einer anhaltend positiven Geschäftsentwicklung im Gesamtjahr 2024 die ambitionierten Planzahlen mindestens erreichen und damit bestenfalls sogar an die bisherigen Höchstwerte des Jahres 2021 herankommen könnten. Der Schwerpunkt unserer Entwicklungstätigkeit im Jahr 2024 liegt beim Produktbereich Druckmessumformer, wobei die Entwicklung zwei neuer Baureihen von Relativdrucktransmittern für Flüssigkeiten, die Erweiterung des Produktportfolios unserer hochwertigsten Baureihe von Differenzdrucktransmittern für Luft und Gase um eine PID-Reglervariante für Druck und Volumenstrom, die Fertigungsüberleitung der neuen Hardwaregeneration für unsere kompakte Low-Cost-Baureihe sowie die Einführung einer neuen Generation von kostenreduzierten Druckmesszellen in Zusammenarbeit mit unserem Lieferanten im Vordergrund stehen. Im Bereich Differenzdruckwächter für die Lüftungs- und Klimatechnik beabsichtigen wir, unsere Standardbaureihe durch Zubehörprodukte wie Zusatzelektroniken für Cross-Selling zu erweitern. Im Produktbereich Druckwächter für Erstausrüster in der Industrie konzentrieren wir uns auf die Prüfung und Zulassung unserer Hauptbaureihe mit Laserbeschriftung. Trotz der fortbestehenden weltpolitischen Risiken und der Unsicherheiten bezüglich der künftigen Zinsentwicklung und der weiteren Veränderung der Inflationsrate rechnen wir selbst für den Fall einer konjunkturellen Eintrübung im zweiten Kalenderhalbjahr 2024 mit einem erheblich über der Höhe des Vorjahreswertes liegenden, deutlich positiven Ergebnis.
Steinenbronn, 28. März 2024 Beck Sensortechnik GmbH Geschäftsführung Rainer Beck Christoph Hensel
1 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr.
066 vom 23. Februar 20243 über Bruttoinlandsprodukt:
Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 4.
Quartal 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersZum Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach § 326 ff. HGB gekürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht. An die Beck Sensortechnik GmbH, Steinenbronn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Beck Sensortechnik GmbH, Steinenbronn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Beck Sensortechnik GmbH, Steinenbronn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 28. März 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Uwe Fiedler, Wirtschaftsprüfer Nicole Schick, Wirtschaftsprüferin Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung am 8. April 2024 festgestellt. |
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