4ones GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Bertelshofer seit 18.10.2016 | Prokura |
Marco Maria Alfredo Dr. Falco seit 30.8.2016 | Geschäftsführer |
Volker Hartmann seit 30.8.2016 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
hofer eds GmbHEstenfeld (vormals: Würzburg)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht 2019hofer eds GmbHWürzburgGrundlagen der hofer-Gruppe und der Gesellschaft Das Geschäftsmodell der hofer-Gruppe Die hofer-Gruppe - am Markt bekannt unter dem Namen hofer powertrain - gehört zu einem der führenden Systemspezialisten für energieeffiziente Antriebstechnik. Das Aufgabenspektrum reicht von der Forschung und Entwicklung bis hin zur Serienentwicklung sowohl von konventionellen als auch von Hybrid- und elektrischen Antrieben. Die Zielbereiche sind dabei Pkw, Motorrad, Lkw und Off Highway-Fahrzeuge. Unsere hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (kurz: Mitarbeiter) entwickeln standortübergreifend und eng vernetzt Teile, Komponenten/Module sowie gesamte Systeme für alle denkbaren Anwendungen in der automobilen Antriebstechnik. Das Portfolio reicht von der reinen Dienstleistung über die Entwicklung und Erprobung der Projekte/Produkte auf eigenen Prüfständen, die Funktionsentwicklung, die Applikation und Kalibration von ggf. kompletten Antrieben bis hin zur Produktion von komplexen Kleinseriensystemen. Geschäftstätigkeit der hofer eds GmbH Die Gesellschaft ist zuständig für die Entwicklung und Konstruktion von Produkten im Bereich elektrische Antriebe, sowie die Entwicklung, Konstruktion und den Bau von Maschinen, Anlagen, Prüf- und Testeinrichtungen mit deren Automatisation im Bereich elektrische Antriebe. Die eds entwickelt sowohl einzelne Komponenten als auch die Funktionalität des Gesamtsystems elektrischer Antriebe. Die wesentlichen Komponenten sind dabei die elektrische Maschine, die Leistungselektronik, sowie die Antriebssoftware inklusive zugehöriger Softwareapplikation. Weiterhin werden im Bereich Systemtest & Validierung fehlerfreie Funktionen der elektrischen Getriebeeinheiten sichergestellt und darüber hinaus in diesem Rahmen Dienstleistungen angeboten und elektrische Antriebe für die Serienfertigung konzipiert. Die Kompetenz, Schnelligkeit und Zuverlässigkeit der hofer eds wird von unseren Kunden geschätzt. Die Nachfrage nach individuellen und hochkomplexen Entwicklungslösungen im Zusammenhang mit einer steigenden Modell- und Variantenvielfalt erfordert immer mehr das spezifische, systemübergreifende Know-how. Dieses Wissen hat sich hofer eds über die letzten Jahre kontinuierlich aufgebaut. Kunden Die hofer eds wird überwiegend von Konzerngesellschaften unterbeauftragt. Die maßgebenden Umsatzträger sind dabei deutsche, britische, US-amerikanische und asiatische Automobilhersteller und sogenannte TIER 1-Zulieferunternehmen. Dabei hat die Entwicklung im Bereich der Elektromobilität in den letzten Jahren global rasant zugenommen. Dieser Trend kommt hofer eds auf Grund seiner exzellenten Kernkompetenzen in diesem Bereich sehr zu Gute. Personal Der hofer eds beschäftigte im Geschäftsjahr 2019 durchschnittlich 103 Mitarbeiter. Wirtschaftsbericht Marktlage Bis einschließlich 2017 sorgten der gestiegene Welthandel und die günstigen globalen Finanzierungsbedingungen für ein starkes Wachstum der Weltwirtschaft. Dieser Trend konnte 2018 nicht aufrechterhalten werden, und auch im Berichtsjahr 2019 verzeichnete die Weltwirtschaft nur noch ein reales Wachstum von leicht über 2,9 %. Die Verlangsamung betraf alle Regionen, jedoch in unterschiedlichem Maße: Exportabhängige Volkswirtschaften spürten den Rückgang am deutlichsten. Wesentlicher Treiber für das weltweit abgeschwächte Wirtschaftswachstum ist die Wachstumsverlangsamung der chinesischen Volkswirtschaft. 2018 war das Wachstum mit 6,6 % so gering ausgefallen wie seit fast drei Jahrzehnten nicht mehr. Die Talfahrt der chinesischen Volkswirtschaft setzte sich 2019 weiter fort. Sowohl die Inlands- als auch die Auslandsnachfrage gingen zurück, und demzufolge fiel das Wachstum weiter auf 6,1 % zurück. Die übrigen Volkswirtschaften in Asien konnten sich der Verlangsamung des Welthandels und der Abschwächung in China nicht entziehen. Insbesondere in Indien fiel das Wachstum auf 4,8 %, dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren. Nach einem starken ersten Quartal 2019 ließ das Wachstum in den USA im weiteren Verlauf des Jahres nach und betrug im Gesamtjahr 2,3 %. Der private Konsum zeigte sich zwar robust; die Investitionstätigkeit der Unternehmen gab eher nach. Neben den nachlassenden Schüben durch Steuersenkungen wirkten sich vor allem die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Handelskonflikt mit China aus. Die Wirtschaft hat in 2019 auch im Euroraum stark an Dynamik verloren. Dies machte sich am deutlichsten bei den stärker exportorientierten Mitgliedsstaaten der Währungsunion bemerkbar. Die unsicheren Aussichten führten zu vermehrtem Vorsichtssparen und dämpften die Unternehmensinvestitionen. Das Wachstum im Euroraum ging von 1,9 % im Jahr 2018 auf 1,2 % in 2019 zurück.
Quelle: IWF (World Economic Outlook) Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat in 2020 wegen der Corona-Krise seine Prognosen für die Weltwirtschaft innerhalb weniger Monate so stark gesenkt wie nie zuvor: Die Welt stehe wegen der Corona-Pandemie vor der größten Rezession seit fast 100 Jahren, was sich auf das weltweite Wirtschaftswachstum auswirkt. Für das Jahr 2020 geht der IWF von einem negativen Wachstume mit -4,9 % aus. Für die USA als größte Volkswirtschaft prognostiziert der IWF ein Minus von 8,0 %. Die Wirtschaft der Eurozone dürfte um 10,2 % schrumpfen. Die Einschätzung des IWF für Deutschland liegt aktuell bei -7,8 % und bei stark betroffenen Ländern wie Italien und Spanien jeweils -12,8 %. Die Schwellen- und Entwicklungsländer verlieren zusammen in etwa 3 %. Positiv werden die umfangreichen Rettungsprogramme zahlreicher Regierungen bewertet, die sich auf mehrere Billionen Dollar summieren. Hinzu kommen die Hilfen der Notenbanken rund um den Globus. Laut IWF hat sich die Corona-Pandemie im ersten Halbjahr negativer ausgewirkt als erwartet wurde und die Erholung langsam voranschreitend erfolgen wird. Für 2021 geht der IWF von einem Wachstum von 5,4 % aus, insbesondere die Einschätzung für China mit einem Wachstum von 8,2 % sieht positiv aus. Auch für die anderen Länder erwartet der IWF mehr oder weniger kräftige Erholungen, so zum Beispiel liegt die Prognose für Deutschland bei einem Wirtschaftswachstum von 5,4 %. Branchenentwicklung Die Automobilindustrie ist Deutschlands Schlüsselindustrie: Keine andere Branche hat für sich genommen einen größeren Anteil an der gesamten Wirtschaftsleistung (rd. 13 %). Nach stabiler Entwicklung der Automobilindustrie in den letzten Jahren sank die Automobilproduktion jedoch im zurückliegenden Geschäftsjahr um 5 %. Mehr noch: 2019 durchlief die Automobilindustrie eine veritable Krise. Die schwache Konjunktur traf die Automobilhersteller mit voller Wucht. Auftragslage und Gewinn entwickelten sich rückläufig, gleichzeitig musste die Branche enorme Summen in zukünftige Technologien investieren. Jahr für Jahr hat sich der Absatzmarkt in China für die deutschen Fahrzeughersteller positiv entwickelt. 2017 stieg die Zahl der verkauften Autos in dem Land auf den bisherigen Rekordwert von fast 29 Millionen Stück. Das Volumen sank jedoch 2018 und 2019 um weitere 10 % auf 21 Millionen Stück. Wesentlich hierfür war der Handelskonflikt mit den USA. Die Autokäufer reagierten höchst sensibel auf die Zollstreitigkeiten und Sanktionen zwischen Washington und Peking. Neben dem Handelsstreit zwischen den USA und China belastete die Unsicherheit rund um den Brexit. Die Befürchtung eines harten Brexits, mit der Folge von Zöllen sowie der Abwertung des Pfunds, verteuerte deutsche Ausfuhren. Grenzüberschreitende Lieferketten sind für die moderne Produktion von zentraler Bedeutung. Hiervon waren deutsche Zulieferunternehmen 2019 besonders stark betroffen. Die Analyse des PKW-Marktes in Deutschland zeigt, dass die Anzahl der neu zugelassenen Personenkraftwagen 2019 mit 3,60 Millionen rund 5 % über dem Vorjahreswert (3,44 Millionen) lag. Der Anteil benzinangetriebener PKW sank von 62,4 % auf 59,2 %. Der Anteil dieselbetriebener PKW sank leicht von 32,3 % auf 32,0 %. Der Anteil alternativer Antriebe, wie Elektro, Plug-in-Hybride, Erdgas und Flüssiggas, stieg von 5,3 % auf 8,8 %.
Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) Finanzielle Leistungsindikatoren hofer eds GmbH betrachtet das Wachstum der Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung und aktivierte Eigenleistung) sowie das Ergebnis vor Steuer (EBT) als zentrale Kenngrößen zur betriebswirtschaftlichen Analyse. Trennung vom Standort Lenting Zur Stärkung und weiterer Fokussierung der Kernkompetenzen der hofer eds wurde im Geschäftsjahr 2019 beschlossen, den Standort Lenting aufzugeben. Zum 31. März 2019 wurden im Rahmen eines Asset Deals an eine andere Konzerngesellschaft Aktiva und Passiva mit nachfolgenden Buchwerten veräußert:
Die Veräußerung erfolgte zu Teilwerten. Dabei wurde ein Ertrag aus dem Abgang von Sachanlagevermögen von 24 TEUR erzielt. In diesem Zusammenhang sind 61 Mitarbeiter aus der hofer eds ausgeschieden. Ertragslage Die hofer eds blickt erneut auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Die hofer eds erbrachte im Geschäftsjahr 2019 eine Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung) von 19.688 TEUR und liegt somit mit 316 TEUR über dem Vorjahresniveau (19.372 TEUR) und mit 2.989 TEUR unter Plan. Von der Gesamtleistung konnten im Geschäftsjahr 25.521 TEUR als Umsatzerlöse realisiert werden (Vorjahr: 12.903 TEUR). Dabei hat die Abrechnung eines Großprojektes im Wesentlichen zu der Steigerung des Umsatzes und Ergebnisses beigetragen. Die Aufwendungen für Materialaufwand haben sich gegenüber dem Vorjahr um 829 TEUR auf 3.965 TEUR erhöht, was mit der gestiegenen Gesamtleistung zusammenhängt. Die Materialintensität hat sich somit von 16,2 % auf 20,1 % erhöht. Dies ist auf den Produktmix und vor allem auf die Serienentwicklung und den damit verbundenen Prototypenbau zurückzuführen. Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 280 TEUR auf 7.276 TEUR (Vorjahr: 7.555 TEUR) reduziert und resultiert im Wesentlichen aus der Trennung des Standorts in Lenting und dem einhergehenden Abgang von 61 Mitarbeitern. Gegenläufig wirkten sich moderate Gehaltserhöhungen sowie gestiegene Boni und Tantiemen aus. Im Verhältnis zur Gesamtleistung verminderte sich der Personalaufwand von 39,0 % in 2018 auf 37,0 % in 2019. Hier wirkten sich vor allem Effizienzgewinne infolge des trotz der Trennung vom Standort Lenting gestiegenen Geschäftsvolumens aus. Die Abschreibungen haben sich im Geschäftsjahr um 164 TEUR auf 398 TEUR (Vorjahr: 562 TEUR) reduziert. Diese Reduzierung begründet sich im Wesentlichen durch den Abgang von Prüfständen im Rahmen des Asset Deals. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 120 TEUR auf 4.744 TEUR (Vorjahr: 4.624 TEUR), was sich überwiegend in gestiegenen Konzernumlagen infolge der Umsatzsteigerung der hofer eds widerspiegelt. Das Finanzergebnis verbesserte sich durch den Abgang von Darlehen im Rahmen des Asset Deals um 89 TEUR von -172 TEUR im Vorjahr auf -83 TEUR im Geschäftsjahr 2019. Die hofer eds erzielte im Geschäftsjahr 2019 ein operatives Ergebnis vor Steuer (EBT) von 3.381 TEUR und liegt mit 86 TEUR unter dem Vorjahres-EBT von 3.467 TEUR. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen im Geschäftsjahr 2019 1.024 TEUR (Vorjahr: 1.119 TEUR) und beinhalten mit 325 TEUR (Vorjahr: 785 TEUR) Aufwendungen aus dem Rückgang aktiver latenter Steuern, die aus dem Verbrauch der steuerlichen Verlustvorträge folgen. Der Jahresüberschuss von 2.355 TEUR liegt auf Vorjahresniveau (2.343 TEUR). Der Jahresüberschuss in Relation zur Gesamtleistung betrug damit im Geschäftsjahr 12,0 % (Vorjahr: 12.1 %). Vermögenslage Die Bilanzsumme reduzierte sich im Geschäftsjahr 2019 gegenüber dem Vorjahr um 3.189 TEUR auf 16.011 TEUR, was sich überwiegend mit der Trennung vom Standort Lenting begründet. Das Anlagevermögen beträgt im Geschäftsjahr 1.074 TEUR und ist somit um 2.018 TEUR geringer gegenüber dem Vorjahr. Diese Reduzierung steht mit 2.256 TEUR im Zusammenhang mit dem Asset Deal. Gegenläufig wirkten sich die Investitionen des Geschäftsjahres aus, die die laufenden Abschreibungen überstiegen. Das Umlaufvermögen reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 5,1 % und beträgt 14.923 TEUR (Vorjahr: 15.733 TEUR). Dem Abbau der Vorräte um 5.833 TEUR gegenüber dem Vorjahr standen um 3.126 TEUR höhere Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände gegenüber. Bei den Vorräten wirkten sich neben dem Asset Deal (792 TEUR) nicht abgeschlossene Großprojekte im Vorjahr aus, die zwischenzeitlich beendet wurden. Der Anstieg der Forderungen entfällt vor allem auf verbundene Unternehmen und entfällt mit 3.751 TEUR auf eine kurzfristige Darlehensvergabe. Die liquiden Mittel erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.896 TEUR und betragen im Geschäftsjahr 2.594 TEUR. Die aktiven latenten Steuern von 14 TEUR lagen im Geschäftsjahr 2019 325 TEUR unter dem Vorjahr mit 339 TEUR. Das Eigenkapital stieg im Geschäftsjahr 2019 um 2.355 TEUR, was dem Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2019 entspricht. Die Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr 2019 um 554 TEUR auf 2.360 TEUR (Vorjahr: 1.806 TEUR) erhöht. Dies lag im Wesentlichen an den Steuerrückstellungen mit 798 TEUR (Vorjahr: 458 TEUR), die dem positiven Ergebnis und dem Verbrauch der steuerlichen Verlustvorträge geschuldet sind. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 1.562 TEUR erhöhten sich um 214 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Dem Abgang im Rahmen des Asset Deals (1.651 TEUR) standen vor allem gestiegene Rückstellungen für Boni und Tantiemen sowie für ausstehende Rechnungen gegenüber. Die Verbindlichkeiten reduzierten sich zum Vorjahr um 6.098 TEUR auf 4.552 TEUR (Vorjahr: 10.650 TEUR), was vor allem mit 2.572 TEUR auf den Asset Deal sowie mit 2.083 TEUR auf infolge des Projektfortschritts geringere erhaltene Anzahlungen zurückzuführen ist. Die Eigenkapitalquote beträgt im Geschäftsjahr 2019 56,8 % (Vorjahr: 35,1 %). Finanzlage Aus der laufenden Geschäftstätigkeit der hofer eds ergibt sich für das Geschäftsjahr 2019 ein Mittelzufluss in Höhe von 6.973 TEUR (Vorjahr: Mittelzufluss 3.529 TEUR) und resultiert aus der zuvor beschriebenen positiven Geschäftsentwicklung, insbesondere durch die Abrechnung von Großprojekten und der damit gesunkenen Vorräte. Der Mittelabfluss für Investitionstätigkeit beträgt im Wirtschaftsjahr 2.125 TEUR (Vorjahr: 1.365 TEUR) und ergibt sich neben Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 654 TEUR aus der Vergabe von Darlehen mit 3.751 TEUR. Gegenläufig ergibt sich durch die Trennung der Betriebsstätte Lenting ein Mittelzufluss aus Abgängen des Anlagevermögens in Höhe von 2.280 TEUR. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von -2.952 TEUR (Vorjahr: -2.022 TEUR) ergibt sich der Tilgung von Bankkrediten mit 162 TEUR sowie gezahlte Zinsen von 85 TEUR. Die konzerninternen Darlehen von 2.705 TEUR sind im Zuge des Asset Deals abgegangen. Die liquiden Mittel der hofer eds belaufen sich zum 31. Dezember 2019 auf 2.594 TEUR nach 698 TEUR im Vorjahr. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die hofer eds GmbH hat sich basierend auf ihrer strategischen Weiterentwicklung vom Dienstleister zum Systementwickler am Markt etabliert. Die eds setzt damit weiterhin ihre strategische Ausrichtung hin zum Serienlieferanten um. Mit Hilfe der eigens entwickelten Plattform für elektrische Antriebe konnten im Jahr 2019 2 Kundenprojekte bedient werden. Das positive Jahresergebnis 2019 zeigt den nach wie vor wachsenden Trend zur Elektromobilität, der sich im Jahr politisch nochmals verstärkt hat. Mit der langjährigen Expertise und den nun auch vorhandenen Plattform-Konzepten sieht sich hofer eds bestens positioniert, die strategischen Ziele in Richtung Serienlieferant langfristig zu erreichen und auszubauen. Chancen und Risiken der Gesellschaft Risikomanagementsystem Ein nachhaltiger Geschäftserfolg kann sich nur einstellen, wenn die Risiken aus dem operativen Geschäftsablauf, aber auch aus externen Einflüssen, frühzeitig erkannt und vorausschauend Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Das implementierte Frühwarn- und Risikomanagementsystem ist ein wirksames Instrument zur Anzeige von Veränderungen sowie eine Unterstützung bei zu treffenden Entscheidungen. Das System ist ein bedeutender Bestandteil in der Organisation und den Prozessen. Bereits in den Businessplanbesprechungen werden mögliche Chancen und Risiken für das bevorstehende Geschäftsjahr bewertet. Das interne Kontrollsystem wird permanent weiterentwickelt und verbessert. Durch die ERP-Software SAP sind die Prozesse effizienter und weniger fehleranfällig. Die stetige Weiterentwicklung der Software sowie der entsprechenden Auswertungen ist ein wichtiger Bestandteil im abgelaufenen Geschäftsjahr und in den folgenden Jahren. Dadurch soll eine schnellere Information über die aktuelle Lage gewährleistet werden, sodass Maßnahmen noch schneller angesteuert werden können. Volkswirtschaftliche Risiken So wie auch jedes andere international agierende Unternehmen beeinflussen globale Rahmenbedingungen auch die international ausgerichtete hofer eds. Die Weltwirtschaft befindet sich, so sind sich Wirtschaftsforscher einig, 2020 in einer Rezession, aller Voraussicht nach in der tiefsten, die jemals ohne Kriegseinwirkung gemessen wurde. Der abrupte Rückgang der Wirtschaftsleistung trifft nicht nur Industrienationen, sondern de facto sind alle Länder von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen. Staaten und Notenbanken versuchen mit voluminösen Finanzspritzen die ökonomischen Auswirkungen abzufedern. Es wird davon abhängen, wie und vor allem wann die Konjunkturpakete wirken werden. Je länger die Wirtschaftskrise andauert, desto größer wird die Anzahl der Insolvenzen werden. Besonders kleinere Unternehmen sind betroffen, da die staatlichen Kreditprogramme nur einigen Monaten an Umsatzausfällen entgegenwirken. Springt das Geschäft danach nicht wieder an, werden viele Firmen wegen Überschuldung Konkurs anmelden müssen. Die Bundesregierung wird weiterhin versuchen, eine drohende Insolvenzwelle, bspw. durch zeitweise Lockerung des Konkursrechts, abzumildern. Größeren Unternehmen mit mehr als 249 Beschäftigten und mehr als 50 Millionen Jahresumsatz stehen insgesamt 100 Milliarden EUR an Beteiligungskapital aus dem "Wirtschaftsstabilisierungsfonds" (WSF) bereit. Der Staat kann bspw. auch durch den Erwerb von Aktien Eigenkapital zuschießen, oder er wird stiller Teilhaber. Diese Ungleichbehandlung kann zu einem Wettbewerbsvorteil größerer gegenüber kleineren Unternehmen führen, mit der Gefahr einer zweiten Auswirkung: Krisen begünstigen Konzentration. In der Regel überwacht und reguliert die EU-Kommission in Brüssel die Funktionsweise der Märkte und sorgt für faire Bedingungen der miteinander in Wettbewerb tretenden Unternehmen. Doch wegen der Dramatik der Corona-Krise sind Regeln vorerst gelockert: Die EU-Kommission winkt die Hilfen ohne umfangreiche Prüfungen durch. Nach der Finanzkrise wurden im Bankensektor in vielen Ländern große Institute immer größer. Kleinere Banken wurden übernommen oder abgewickelt. Die Corona-Krise ist im Vergleich zur Finanzkrise umfassender und betrifft nahezu alle Branchen. Entsprechend umfassender können Konzentrationsprozesse werden. Laut IWF nehmen die Anreize zu Investitionen und Innovationen ab, wenn sich die Wirtschaft auf wenige mächtige Unternehmen konzentriere. Die Verteilung der Einkommen werde ungleicher, Wachstum und Wohlstand blieben zurück. Ein wirksamer Hebel gegen die Übermacht von Großkonzernen war in den vergangenen Jahrzehnten eine zunehmende Globalisierung. Durch die Öffnung der Märkte kamen selbst national agierende Unternehmen unter Konkurrenzdruck. Die Hoffnung besteht, dass die Krise aus konjunktureller Sicht spätestens 2021 überwunden werden kann. Aus medizinischer Sicht wird die Corona-Pandemie als bisher schlimmste medizinische Krise in die Geschichtsbücher eingehen. Grundsätzlich ergibt sich aus einem dynamischen Wirtschaftsumfeld für alle Beteiligten immer die Notwendigkeit, sich schnell und flexibel auf neue Rahmenbedingungen anzupassen. Hier kann die hofer eds als dynamischer Innovator und Entwickler im derzeit politisch geförderten Bereich der Elektromobilität, wie auch schon in der Vergangenheit, eine wichtige Unterstützung für die OEMs und die TIER 1 darstellen. Somit birgt die höhere Unsicherheit aus volkswirtschaftlichen Einflüssen immer auch Chancen. Die hofer eds steuert allgemeinen volkswirtschaftlichen Risiken mit einer fortgeführten Internationalisierung und einer angestrebten Erhöhung des Technologiegrades in Produkten entgegen. Nichtsdestotrotz bewerten wir das Risiko aus volkswirtschaftlichen Veränderungen wie auch im Vorjahr mit "hoch", verbunden mit "mäßigen" Chancen. Branchenrisiken/unternehmensspezifische Risiken Die Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Automobilmärkte sind maßgeblich durch die im vorherigen Abschnitt beschriebene weltweite volkswirtschaftliche Lage als auch durch die sich verändernden technologischen Rahmenbedingungen beeinflusst. Allen voran wird die Autobranche von der andauernden Corona-Pandemie geprägt. Durch zeitweise Schließungen von Produktionswerken und durch schrumpfende Absatzmärkte hat sich der PKW-Absatz im ersten Quartal 2020 massiv reduziert. So ging der europäische PKW-Markt in den ersten drei Monaten um 26 % gegenüber dem Vorjahresquartal zurück. Ebenso erging es dem Automarkt in China mit einem Minus von 45 % und den USA mit einem Minus von knapp 13 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Jedoch steht die weltweite Automobilindustrie nach wie vor unter erhöhtem Druck, den gesetzlichen Bestimmungen hinsichtlich einer Reduktion des Kraftstoffverbrauchs und niedrigerer Emissionen gerecht zu werden. Dabei spielt die Elektromobilität eine wesentliche Rolle. So zeigt sich, trotz der Corona-Pandemie, eine positive Entwicklung durch steigende Neuzulassungen in Deutschland von Elektro-PKW mit einem Wachstum von 102 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Von dieser Entwicklung kann hofer eds, als Systemlieferant und -integrator profitieren. Zur Sicherstellung der weiteren Arbeitsfähigkeit sowie, im zweiten Schritt, zur Absenkung der Lohnkosten beantragen viele Unternehmen in Deutschland vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie Kurzarbeit bzw. nutzten ähnliche Arbeitsmarktinstrumente in anderen Ländern. In Deutschland wurden die Rahmenbedingungen hierfür von der Bundesagentur für Arbeit angepasst. So ist es möglich, auch rückwirkend Kurzarbeit anzuzeigen, wenn mindestens 10 %der Belegschaft von Arbeitsausfall betroffen sein könnten. Auch die hofer eds nutzt derzeit in geringem Umfang die Möglichkeit der Kurzarbeit, um die wirtschaftlichen Folgen des Corona-Lockdowns abzufedern. Die Risiken aus der von der Pandemie geprägten Entwicklung schätzen wir mit "hoch" bis "mittel" ein, sehen aber vor dem Hintergrund des anhaltenden Innovationsbedarfs weiterhin auch "hohe" Chancen für die hofer eds. Technologische Risiken Die strategische Ausrichtung vom Systementwickler zum Systemlieferanten ist mit zusätzlichen technologischen Risiken verbunden. Zum einen besteht das Risiko, dass Produkte nicht bis zur Serienreife entwickelt bzw. produziert werden können, und zum anderen, dass unsere Produkte in den Serienfahrzeugen zu Ausfällen führen. Wir versuchen, diese zusätzlichen Risiken durch die gezielte Rekrutierung von erfahrenen Mitarbeitern in der Serienentwicklung und -produktion, aber auch durch die enge Zusammenarbeit mit unseren strategischen Partnern zu reduzieren. Darüber hinaus haben wir entsprechende Produkthaftpflicht- und Kfz-Rückrufkostenversicherungen abgeschlossen. Wir stufen die technologischen Risiken als "mittel" ein, sehen aber "hohe" Chancen im Bereich der Serienproduktion und -lieferung. Finanzwirtschaftliche Risiken Im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit sieht sich der hofer eds auch finanzwirtschaftlichen Risiken ausgesetzt. Im Wesentlichen umfassen die Risiken für den hofer eds Kredit-, Zinsänderungs-, Währungskurs- und Liquiditätsrisiken. Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie ist es fraglich, ob die nun schon länger andauernde, expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) mittelfristig eine Kehrtwende erfahren wird. Mehr noch, die EZB legte ab Mai 2020 ein zusätzliches Programm mit besonders günstigen Langfristfinanzierungen auf. Zudem werden die Bedingungen für bereits laufende Kreditprogramme gelockert. So verfolgt die EZB das Ziel, Banken mit noch mehr Liquidität auszustatten, um Unternehmen mit ausreichend Geld zu versorgen. Negativzinsen auf Einlagen sollen verhindern, dass Banken Geld bei der Notenbank parken. Allerdings stellt die strenge Liquiditätspolitik einiger großer Automobilhersteller in Bezug auf Lieferantenfinanzierung insbesondere die mittelständischen Zulieferer vor große Herausforderungen, in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stellt dies ein Liquiditätsrisiko dar. Daher sind Liquiditätsreserven nach wie vor ein wichtiger Bestandteil in der Geschäftspolitik, um das betriebswirtschaftliche Gesamtrisiko so gering wie möglich zu halten. Die hofer eds finanziert sich ausschließlich konzernintern. Für den Konzern schätzt sie das direkte Zinsänderungs-, das Kredit- und Liquiditätsrisiko derzeit als "mittel" bis "hoch" ein. In der Vergangenheit war die hofer powertrain-Gruppe nur in eher geringem Umfang einem Wechselkursrisiko ausgesetzt. Durch den höheren Internationalisierungsgrad (hauptsächlich Großbritannien und China) hat sich das Wechselkursrisiko entsprechend erhöht, insbesondere vor dem Hintergrund des Handelsstreites und des Brexits. Diesem Risiko tritt hofer powertrain-Gruppe mit Absicherungsstrategien wie Natural Hedges in Form von in Fremdwährung geführten Bankkonten entgegen. Die hofer eds unterliegt aufgrund ihrer Tätigkeit v.a. auf dem deutschen Markt kaum einem Währungsrisiko. Aus Sicht des Konzerns ist das Währungskursrisiko jedoch als "hoch" zu bewerten. Eventuelle zukünftige finanzielle Belastungen, sei es durch Garantieansprüche, Forderungsausfälle oder andere Eventualitäten, wurden entweder in den Rückstellungen erfasst oder in der Liquiditätsplanung berücksichtigt. Die strategische Weiterentwicklung vom Systementwickler zum Systemlieferanten ist mit einem höheren Vorfinanzierungsbedarf verbunden. Dieser Bedarf soll durch strategische Partnerschaften und Kunden, die sich an der Finanzierung der Entwicklungskosten für die spätere Serienproduktion beteiligen, so weit wie möglich reduziert werden. Ein sofortiger Kreditstopp als auch potentielle Insolvenzen auf der Kunden- und Lieferantenseite bilden nach wie vor ein Restrisiko. Personalrisiken Die Trends aus dem vorhergehenden Jahr werden die hofer eds auch in 2020 weiter beschäftigen. Somit bleibt der vorherrschende Fachkräftemangel die größte Herausforderung. Die Beschäftigungszahlen werden voraussichtlich weiter steigen, wenn auch langsamer. Auch die Bedingungen auf den Arbeits-, Produkt-, Dienstleistungs- und Finanzmärkten werden dauerhaft durch eine alternde und zugleich schrumpfende Bevölkerung in Deutschland beeinflusst. Deshalb besteht weiterhin das Risiko, dass einzelne Know-how-Träger oder auch ganze Gruppen von Mitarbeitern abgeworben und teilweise mit hohem Aufwand wieder ersetzt werden müssen. Für die hofer eds stellen die Qualifikationen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine wichtige Basis dar. Die individuellen Fähigkeiten, das Know-how und die Einsatzbereitschaft der Belegschaft tragen wesentlich zum Erfolg bei. Verantwortungsbewusstes Handeln und Kreativität werden gefördert und gestärkt. Für die strategische Weiterentwicklung des hofer eds ist es wichtig, Schlüsselpersonen im Unternehmen zu halten und mit ihnen weiter voranzuschreiten. Der Fokus in der Personalpolitik richtet sich daher auf eine zielorientierte und bedarfsgerechte Personalentwicklung und Qualifizierung. Hierbei ist es wichtig, dass nicht nur gutes und neues Personal rekrutiert, sondern auch das bestehende Personal gehalten und weiter ausgebildet wird. Dem fluktuationsbedingten Know-how-Verlust wirkt hofer eds aktiv durch die Sicherstellung einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit und Aufstiegsmöglichkeiten entgegen. In den folgenden Geschäftsjahren wird das Personalrecruiting und die Mitarbeiterbindung ein wichtiger Bestandteil der Geschäftstätigkeit von hofer eds sein. Das Risiko, Leistungsträger zu verlieren bzw. nicht genügend qualifizierte Mitarbeiter für unsere Wachstumspläne rekrutieren zu können, bewerten wir mit "mittel". Rechtliche Risiken Die zunehmende Komplexität rechtlicher und steuerlicher Vorschriften erschwert die Einhaltung gesetzlicher und interner Bestimmungen. Durch die zunehmende internationale Geschäftstätigkeit besteht das Risiko einer niedrigeren Rechtssicherheit infolge unterschiedlicher Auffassungen. Des Weiteren kann bewusstes, individuelles Fehlverhalten einzelner Personen nicht vollständig unterbunden werden. hofer eds kann, wie jedes andere Unternehmen, in Rechtsstreitigkeiten verwickelt werden. hofer eds kann mit Gewährleistungsansprüchen konfrontiert werden. Zur Absicherung werden daher ausreichend Rückstellungen für mögliche Ansprüche gebildet. Zusätzlich werden entsprechende Versicherungen abgeschlossen und laufend überprüft. Risikomindernd wirkt hier der hohe Qualitätsstandard der Systemdienstleistungen. Dieser wird kontinuierlich durch Verbesserungsmaßnahmen (ISO-Zertifizierung) sichergestellt. Aufgrund von Erfahrungswerten schätzen wir das rechtliche Risiko für hofer eds derzeit eher "gering" ein. Informations- und IT-Risiken Die hohe Verfügbarkeit von Daten- und Informationsflüssen gewinnt durch die weltweite Präsenz mehr an Bedeutung. Der steigende Digitalisierungsgrad und die zunehmende elektronische Vernetzung erhöhen die Informations- und IT-Risiken, welche gegebenenfalls die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der hofer eds belasten können. Der Schutz von Geschäftsgeheimnissen, innovativer Entwicklungen und Prozessdaten sowohl unserer Kunden als auch unserer eigenen Daten gegen unberechtigte Zugriffe, Zerstörung und Missbrauch nimmt einen sehr hohen Stellenwert ein. Dem Risiko eines unbefugten Zugriffs begegnet hofer eds durch den Einsatz von verschiedenen Maßnahmen. Diese Schutzmaßnahmen umfassen prozessspezifische Sicherheitsvorkehrungen, Standardmaßnahmen wie Virenscanner, Firewall-Systeme, Zugangs- und Zugriffskontrollen auf Betriebssystem- und Anwendungsebene sowie interne Testläufe und regelmäßig ergänzende Datensicherungen. Dies dient dem Schutz der Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität. Bei Kooperationen und Partnerbeziehungen spielt der Schutz unseres Know-hows eine bedeutende Rolle. Die konzernweiten Sicherheitsstandards wirken sich risikomindernd aus. Sie haben die Kontinuität betrieblicher Prozesse zum Ziel und tragen maßgeblich zur Unternehmenssicherheit bei. Neben den Risiken, die durch den Einsatz moderner Informationstechnologien entstehen, ist hierdurch ebenfalls eine wesentlich effizientere Gestaltung routinemäßiger Arbeitsprozesse möglich. Die zunehmende Bedeutung der weltweiten Daten- und Informationsflüsse bietet die Möglichkeit der problemlosen Kommunikation innerhalb der Standorte als auch zwischen der hofer eds und ihrem zunehmend global verteilten Kunden- und Händlernetzwerk. In den vergangenen Jahren hat sich im Allgemeinen die Bedrohung durch Cyberkriminalität erhöht. Natürlich stellt dieses Risiko eher für exponierte Unternehmen und weniger für die Zulieferer in der zweiten Reihe eine Gefahr dar. Dennoch muss dieses Thema mit steigender Internationalisierung und Vernetzung weiterhin im Fokus bleiben. Neben den technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Abwehr von Cyberrisiken wurde auch eine entsprechende Versicherung abgeschlossen, die die aus einem Cyberangriff entstehenden Verluste mindern soll. Insgesamt schätzen wir das IT-Risiko, dem hofer eds ausgesetzt ist, mit "mittel" ein. Prognosebericht Vor dem Hintergrund der nur schwer abschätzbaren globalen Folgen der Corona-Pandemie ist die Prognose einer wirtschaftlichen Entwicklung mit erheblichen Unsicherheiten belastet. Dies spiegelt sich aktuell auch in den sich beinahe wöchentlich verändernden Wachstumsprognosen wider, die aktuell (Stand Juni 2020) auf globaler Ebene für 2020 sogar von einem Wachstumsdefizit von 4,9 % ausgehen, gefolgt von einem signifikanten Anstieg der Gesamtwirtschaft von 5,4 % für das Jahr 2021.
Quelle: Internationaler Währungsfonds Bemerkenswert und von wesentlicher Bedeutung für die Elektrifizierung im Antriebsbereich verhalten sich die Wachstumszahlen in Asien, die trotz der Krise 2020 von noch leicht positivem Wachstum (China: +1,2 %, Indien: +1,9 %) und 2021 von Wachstumsraten von über 7 % ausgehen (China: +9,2 %, Indien: +7,4 %). Damit würden sich beide Wachstumsmärkte, in denen die hofer eds tätig ist bzw. Angebote vorbereitet, trotz der Krisensituation positiv entwickeln und so auch für die hofer eds weitere Wachstumschancen bieten. Vor Einsetzen der Corona-Krise sind wir für das Geschäftsjahr 2020 von einer Gesamtleistung auf rd.18,8 Mio. EUR bei einem positiven Ergebnis vor Steuern in Höhe von ca. 0,3 Mio. EUR ausgegangen. Die Corona-Krise hat die Automobilbranche stark getroffen, weshalb die OEMs wie auch Zulieferer teils drastische Sparprogramme fahren. Davon ist die hofer eds als Dienstleister betroffen, was sich grundsätzlich in einem Rückgang der Gesamtleistung widerspiegelt. Die derzeitige Hochrechnung sieht derzeit daher für das Geschäftsjahr 2020 eine Gesamtleistung von rund 14,2 Mio. EUR vor. Aufgrund einer bis zu einem gewissen Grade flexiblen Kostenstruktur und zu Beginn der Krise sofort gestarteter Kostenmaßnahmen erwarten wir einen Rückgang der Kosten in höherer Größenordnung - verglichen zum Rückgang der Gesamtleistung. Dies führt letztlich dazu, dass die ursprüngliche Ergebnisprognose vor Steuern auf rund 1,9 Mio. EUR erhöht werden kann. Wesentliche Einsparmaßnahmen im Zuge der Krise waren vor allem ein Einstellungsstopp, sowie (Ergebnis-)variable Entgeltbausteine im Personalaufwand, ein Beschäftigungsstopp nahezu sämtlicher externer Dienstleister, sowie die Einsparung von Materialbeschaffungen auf Grund der zurückgebliebenen Auftragseingänge. In 2021 gehen wir von einem weiterhin stabilen Geschäftsverlauf bei Umsatzerlösen und einem um rd. 0,7 Mio. EUR verbesserten Ergebnis vor Steuern aus.
Würzburg, den 26. Februar 2021 hofer eds GmbH Die Geschäftsführung Dr. Marco Falco Volker Hartmann Bilanz zum 31. Dezember 2019AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019
Anhang für das Geschäftsjahr 2019I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Würzburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Würzburg (Reg. Nr. HRB 13346). Der Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr fortgeführt. Zum 31. März 2019 wurden im Rahmen eines Asset Deals an eine andere Konzerngesellschaft Aktiva und Passiva mit nachfolgenden Buchwerten veräußert:
Die Veräußerung erfolgte zu Teilwerten, damit wurde ein Ertrag aus dem Abgang von Sachanlagevermögen von 24 TEUR erzielt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert, angesetzt. Dabei umfassen die Herstellungskosten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungskosten. Immaterielle Vermögensgegenstände werden über eine planmäßige Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren, Sachanlagen über planmäßige Nutzungsdauern zwischen drei und sechs Jahren linear abgeschrieben. Das Vorratsvermögen ist zu Anschaffungs-/Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Fertige und unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In den Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Fertigungs-, Material und Verwaltungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Es wurden keine Fremdkapitalkosten in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert bilanziert. Soweit erforderlich, werden Einzelwertberichtigungen auf zweifelhafte oder uneinbringliche Forderungen gebildet. Im Geschäftsjahr waren wie im Vorjahr keine Wertberichtigungen erforderlich. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert aktiviert. Der Rechnungsabgrenzungsposten ist zur periodengerechten Zuordnung von Aufwendungen gebildet worden. Latente Steuern werden nach Maßgabe des § 274 HGB gebildet und in der Bilanz angesetzt. Rückstellungen sind für alle drohenden Verluste und erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet worden (§ 249 HGB) und mit ihrem Erfüllungsbetrag nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. Neben konkreten Einzelfällen wurden pauschale Gewährleistungsrückstellungen von 0,25 % auf die Umsatzerlöse gebildet. Eine Abzinsung der Rückstellungen wurde nicht vorgenommen; sämtliche Rückstellungen sind kurzfristig. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen im Geschäftsjahr 8.715 TEUR (Vorjahr: 5.524 TEUR) und resultieren aus Liefer- und Leistungsansprüchen in Höhe von 4.964 TEUR (Vorjahr: 5.524 TEUR) und aus Darlehen in Höhe von 3.751 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Es bestehen Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von 4.009 TEUR (Vorjahr: 1 TEUR). Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 29 TEUR (Vorjahr: 54 TEUR) haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Sämtliche weiteren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen der Abschreibung auf das Anlagevermögen und der Personalrückstellungen. Es wurde ein Steuersatz von 30,0 % angesetzt. Aufgrund der Aktivierung latenter Steuern besteht eine Ausschüttungssperre von 14.458,88 EUR. Die sonstigen Rückstellungen betreffen neben Personalkosten Rückstellungen für Projekte, ausstehende Rechnungen und Gewährleistungsverpflichtungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten valutieren im Geschäftsjahr 2019 mit 244 TEUR (Vorjahr: 406 TEUR) und sind durch Sicherungsübereignung besichert. Das Darlehen wird bis 2021 getilgt, die Tilgung in 2020 beträgt 163 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen im Geschäftsjahr 2.436 TEUR (Vorjahr: 5.485 TEUR) und enthalten im Geschäftsjahr ausschließlich Verbindlichkeiten aus Liefer- und Leistungsansprüchen. Im Vorjahr bestanden neben den Liefer- und Leistungsansprüchen von 2.780 Darlehensverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 2.705 TEUR. Im Geschäftsjahr bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 1.777 TEUR (Vorjahr: 2.456 TEUR). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 81 TEUR (Vorjahr: 243 TEUR) haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Sämtliche weiteren Verbindlichkeiten von insgesamt 4.471 TEUR (Vorjahr: 10.407) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. IV. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen keine Haftungsverhältnisse. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverpflichtungen betragen 447 TEUR. Hiervon bestehen 335 TEUR im Geschäftsjahr 2020. V. Sonstige Angaben Beschäftigte Die Gesellschaft beschäftigte nach § 267 Abs. 5 HGB im Jahresdurchschnitt 103 Mitarbeiter. Mutterunternehmen/Unternehmensverbindungen Die hofer Aktiengesellschaft, Nürtingen, erstellt als oberstes Mutterunternehmen einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen, in den der Abschluss der Gesellschaft einbezogen wird. Dieser Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Geschäftsführung Geschäftsführer im Berichtsjahr waren: Dr. Falco, Marco, Würzburg, Technik Hartmann, Volker, Castell, Vertrieb Wolfgang, Stephan, Bad Boll, Business Development (bis 31.12.2019) Die Angabe der im Berichtsjahr gezahlten Gesamtbezüge der Geschäftsführer unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Nachtragsbericht Mit Stand Ende Dezember 2020 ist eine abschließende Bewertung der Auswirkungen der COVID 19-Pandemie und den damit verbundenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nur eingeschränkt möglich. Jeder Versuch einer Einschätzung muss daher zum aktuellen Zeitpunkt mit einem hohen Unsicherheitsfaktor versehen sein. Die hofer eds hat schnell, mit Augenmaß in Bezug auf die trotz der schwierigen Rahmenbedingungen zu leistenden Tätigkeiten und mit einem guten Wirkungsgrad Lösungen gefunden, die eine vernünftige Balance zwischen dem Gesundheitsschutz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Arbeit in Kundenprojekten bedeuten. Als Resultat konnten bis zu diesem Zeitpunkt keine schweren Krankheitsverläufe festgestellt werden und daher musste der Standort nicht geschlossen werden. Aus wirtschaftlicher Sicht sieht sich das Unternehmen weiterhin gerüstet und zeitlich in der Lage, die aktuelle Krisensituation trotz signifikanter Umsatzeinbußen durch die Implementierung entsprechender Maßnahmen zu überstehen und auch in der Zukunft unseren Kunden innovative Lösungen anbieten zu können. Zur wirtschaftlichen Entwicklung 2020 verweisen wir auf die Darstellung im Lagebericht. Vorschlag für die Verwendung des JahresergebnissesDie Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Würzburg, den 26. Februar 2021 hofer eds GmbH Die Geschäftsführung Dr. Marco Falco Volker Hartmann Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die hofer eds GmbH, Würzburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der hofer eds GmbH, Würzburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der hofer eds GmbH, Würzburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 26. Februar 2021 Deloitte
GmbH
Thomas Traub, Wirtschaftsprüfer Elke Bernhardt, Wirtschaftsprüferin Mit Gesellschafterbeschluss vom 01.03.2021 wurde der Jahresabschluss zum 31.12.2019 festgestellt. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
23 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Betrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Personenbeförderung mit Fahrzeug mit Fahrer auf Abruf
Herstellung von Solarwärmekollektoren
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Verwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen