Stammdaten

Register
Amtsgericht Hof HRB 3697
Vorher
SchmidtBank GmbH
Eingetragen
9.3.2004
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Der Erwerb, das Halten und die Verwaltung und Nutzung - auch im Wege der Veräußerung - von Beteiligungen an Unternehmen und Gesellschaften aller Art. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen beliebiger Art übernehmen, vertreten und sich an solchen Unternehmen beteiligen. Sie darf Zweigniederlassungen errichten. Der Erwerb von Kreditforderungen durch Rückabtretungen sowie deren Geltendmachung und Durchsetzung. Die Gesellschaft betreibt keine Bankgeschäfte und erbringt keine Finanzdienstleistungen i.S.d. § 32 KWG.

Historie

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Management

NameRolle
Ahrend Dr. Weber
seit 19.6.2007
Liquidator
Joergen Bang
seit 19.6.2007
Liquidator
Petra Weber
seit 11.5.2006
Prokura
Lothar Zaus
seit 29.6.2005
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Zweite Beteiligungsgesellschaft der SchmidtBank-Gruppe mbH
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Resba GmbH

Hof

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz zum 31. Dezember 2010 (Beträge des Geschäftsjahres in Euro / Vorjahreszahlen in TEUR)

Aktiva

31.12.2010 31.12.2009
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.211,41 3
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.967,44 26
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sonstige Vermögensgegenstände 4.330.616,28 4.200
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 58.596.806,14 58.559
Bilanzsumme: 62.944.601,27 62.788

Passiva

31.12.2010 31.12.2009
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 75.453.400,00 75.453
II. Kapitalrücklage 98.542.820,00 98.543
III. Gewinnrücklagen 7.939,00 0
IV. Verlustvortrag -149.330.151,97 -149.330
V. Jahresfehlbetrag -763.065,26 23.910.941,77 0
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 116
2. Steuerrückstellungen 309.560,00 297
3. sonstige Rückstellungen 36.178.252,00 36.487.812,00 35.175
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 471.402,69 356
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.074.444,81 2.178
-davon aus Steuern EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0)
-davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0) 2.545.847,50
62.944.601,27 62.788

 

Hof an der Saale, 12. Dezember 2011

Liquidatoren

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010

Bilanzierung

Die Gesellschaft wurde mit Beschluss vom 27. September 2005 aufgelöst. Die Eintragung der Auflösung in das Handelsregister des Amtsgerichts Hof erfolgte unter der Nummer HRB 3697 am 26. Oktober 2005. Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 22. Dezember 2005 entspricht das Wirtschaftsjahr für die Zeit der Liquidation dem Kalenderjahr.

Der Jahresabschluss der Resba GmbH i. L. für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und ergänzenden Bestimmungen des GmbHG aufgestellt. Hierbei wurde erstmalig die durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) vom 25. Mai 2009 geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet.

Die gemäß § 265 Abs. 2 Satz 1 HGB anzugebenden Vorjahreszahlen sind auf Grund des Wahlrechts gemäß Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EHGB nicht an die geänderten Methoden angepasst worden.

Die Gliederung der Bilanz wurde gemäß § 266 HGB, die der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 HGB (Gesamtkostenverfahren) vorgenommen.

Für die Darstellung der Bilanz wurde die Kontoform, für die der Gewinn- und Verlustrechnung die Staffelform gewählt.

Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen sowie die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer auf Basis amtlicher Afa-Tabellen bilanziert, da die voraussichtliche Liquidationsdauer länger als die Nutzungsdauer des Anlagevermögens eingeschätzt wird. Zusätzlich werden außerplanmäßige Abschreibungen bei dauernder Wertminderung vorgenommen.

Für die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu TEUR 1 erfolgt eine pauschale Bewertung bzw. Wertminderung entsprechend den steuerlichen Vorgaben.

Forderungen werden grundsätzlich zum Nennwert bzw. Anschaffungskosten angesetzt, wobei erkennbaren Risiken durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen und Rückstellungen Rechnung getragen wird.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten werden Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Rückstellungen werden auch für andere Risiken, die zum Erstellungszeitpunkt erkennbar waren, gebildet und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet.

Eigenkapital

Das Eigenkapital der Gesellschaft setzt sich zum 31. Dezember 2010 - wie im Vorjahr - aus dem gezeichneten Kapital (Stammkapital) von TEUR 75.453, einer Kapitalrücklage von TEUR 98.543 sowie dem Verlustvortrag von TEUR 149.330 zusammen.

Darüber hinaus wird eine Gewinnrücklage von TEUR 8 sowie der Jahresfehlbetrag von TEUR 763 ausgewiesen.

Vom Einlagensicherungsfonds des Bundesverband deutscher Banken e.V., Berlin, wurden der Gesellschaft (ehemals SchmidtBank) im Jahre 2001 Bürgschaften sowie ein Zuschuss über bis zu

EUR 894 Mio. gegen Besserungsschein gewährt. Auf diese Verpflichtungen wurden in den Vorjahren insgesamt TEUR 27.000 gezahlt.

Genussrechtskapital

Zum Bilanzstichtag ergeben sich die in der folgenden Übersicht dargestellten latenten Zahlungsverpflichtungen zur Wiederaufstockung des Genussrechtskapitals aus künftigen Jahresüberschüssen. Die Erfüllung des Genussrechtskapitals geht den Besserungsscheinverpflichtungen im Range nach.

Ausgabejahr Fälligkeiten Zinssätze Betrag Gesamtsumme pro Emissionsjahr Rückzahlungsansprüche aus künftigen Jahresüberschüssen
in % in TEUR in TEUR
2001 28.06.2011 7,200 10.000 10.000
31.12.2011 6,900 26.000 36.000 26.000
Gesamtsumme 36.000 36.000

Restlaufzeiten

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene Ansprüche von TEUR 123 haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten haben ausschließlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Erläuterungen zu einzelnen Bilanz- und GuV-Positionen

sonstige Vermögensgegenstände

In dem Posten sind mit TEUR 88 Ansprüche aus Kapitalertragsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag enthalten, die weitgehend erst nach Erstellung und Einreichung der Steuererklärung entstehen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen betreffen die im Zuge der weiteren Liquidation gesellschaftsseitig - zum Teil vereinfachend ermittelt - eingeschätzten Verpflichtungen. Die Steuerrückstellungen sind für Verpflichtungen ehemaliger Tochtergesellschaften für Vorjahre gebildet.

Die Gesellschaft hat ihre Rückstellungen per 31.12.2009 zum 01.01.2010 gemäß den Vorschriften des BilMoG neu bewertet. Der Effekt aus der Neubewertung in Höhe von TEUR 8 wurde den Gewinnrücklagen zugeführt.

Der im Geschäftsjahr aus der Aufzinsung der Rückstellungen gemäß den Vorschriften des BilMoG resultierende Betrag wurde zusammen mit der Abzinsung zum 31. Dezember 2010 im Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" in Höhe von TEUR 1 erfasst. In dieser Position sind auch die Erträge von TEUR 6 aus der Aufzinsung des Köperschaftsteuerguthabens ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen TEUR 2.038 auf den Bundesverband deutscher Banken e.V., Berlin, der zugleich alleiniger Gesellschafter der Resba Beteiligungsgesellschaft, Berlin, ist.

Sonstige betriebliche Erträge

Dieser Posten wird betragsmäßig im Wesentlichen durch Rückstellungsveränderungen und Veränderungen im Bereich der Forderungsbewertungen beeinflusst.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Entsprechend ist auch die Struktur der sonstigen betrieblichen Aufwendungen maßgeblich durch einmalige Vorgänge geprägt.

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Der Posten beinhaltet keine außerplanmäßigen Abschreibungen.

Steuern vom Einkommen und Ertrag und sonstige Steuern

Der saldierte Aufwand resultiert aus steuerlichen Ergebnissen für Vorjahre, insbesondere bei ehemaligen Tochter-Personengesellschaften.

Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr keine Arbeitnehmer beschäftigt.

Organe der Gesellschaft

Liquidator (en) im Jahr 2010

 

Dr. Ahrend Weber und Jørgen Bang, Direktoren des Bundesverbandes deutscher Banken e.V., Berlin

Größenklassenabhängige Erleichterungen

Die Gesellschaft ist, wie im Vorjahr, eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Die Gesellschaft hat daher auf die Aufstellung eines Anlagengitters gemäß § 274a Nr. 1 HGB sowie auf die Erstellung eines Lageberichtes gemäß § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB verzichtet.

Muttergesellschaft

Resba Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin.

Nach den der Gesellschaft zugegangenen Informationen war bzw. ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften für die Muttergesellschaft kein Konzernabschluss aufzustellen.

 

Hof an der Saale, den 12. Dezember 2011

Dr. Ahrend Weber, Liquidator

Jørgen Bang, Liquidator

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