DORNBUSCH GRAVUREN GMBHLiquidiert

47906 Kempen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 9461
Eingetragen
26.11.2003
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung, der Vertrieb und der Handel von Prägewalzen, Prägeplatten, Druckwalzen, Druckplatten und vergleichbaren Erzeugnissen. Die Gesellschaft ist berechtigt, gleichartige oder ähnliche Unternehmen zu erwerben, sich an solchen in jeder Form zu beteiligen, den Geschäftsbetrieb auf verwandte Zweige jeder Art auszudehnen sowie überhaupt alle Maßnahmen zu ergreifen und alle Geschäfte zu unternehmen, die zur Erreichung und Förderung des Gesellschaftszweckes mittelbar und unmittelbar als dienlich erscheinen. Die Errichtung von Zweigniederlassungen ist zulässig.

Historie

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Management

NameRolle
Heike Dornbusch
seit 14.2.2014
Prokura
Jacqueline Dornbusch
seit 17.7.2013
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
103.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

DORNBUSCH GRAVUREN GMBH

Kempen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2013 bis zum 30.06.2014

Bilanz zum 30. Juni 2014 (Vorjahr zum Vergleich)

AKTIVSEITE

30. Juni 2014 30. Juni 2013
EURO EURO
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.577,00 7.062,00
II. Sachanlagen    
1 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.663.747,52 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 27.533,57 41310,57
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 788.805,51 681863,51
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 160.000,00
  3.480.086,60 883.174,08
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 128.863,91 97.719,83
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 64.264,20 11084,80
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 150,00 150,00
4. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte 25.887,09 0,00
  219.165,20 108.954,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 515,99177 95195186
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1868.342,31 1190.434,02
3. Sonstige Vermögensgegenstände 29.879,27 34,68187
  2.414213,35 2.177.067,75
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.183,76 2280,48
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21888,77 70.566,16
  6.141114,68 3249.105,10

PASSIVSEITE

   
30. Juni 2014 30. Juni 2013
EURO EURO
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 103.000,00 103.000,00
II. Kapitalrücklage 2.815.678,13 0,00
III. Gewinnrücklage 107.000,00 107.000,00
IV. Gewinnvortrag 61304,66 61304,66
  3.086.982,79 271304,66
B. Rückstellungen    
1 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 663.162,00 647280,00
2. Sonstige Rückstellungen 641600,00 645400,00
  1304.762,00 1292.680,00
C. Verbindlichkeiten    
1 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 692457,77 700.834,64
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 136.508,75 17.063,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 486.060,34 609.360,79
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 200.000,00 101.370,85
5. Sonstige Verbindlichkeiten 234.343,03 256.491,16
davon aus Steuern EURO 38.584,49 ( im Vorjahr EURO 37.916,62 )    
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EURO 7.036,05 ( im Vorjahr EURO 9.114,45 )    
  1749.369,89 1685.120,44
  6.141114,68 3.249.105,10

Anhang ZUM 30. JUNI 2014 (§ 284 ff. HGB)

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Der Jahresabschluss ist unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt worden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibehalten worden.

Es wird von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften für "kleine Kapitalgesellschaften" teilweise Gebrauch gemacht.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Gliederung der Bilanz erfolgt unter Anwendung des § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

1. Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- einschließlich Nebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- einschließlich Nebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen sind nach denselben Grundsätzen wie in den Vorjahren, entsprechend der Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände, bemessen.

Es kommt die lineare und, soweit zulässig, die degressive Abschreibungsmethode zum Ansatz. Die gemäß § 7 Abs. 3 EStG mögliche Umstellung von der degressiven Abschreibung auf die gleichmäßige Verteilung des Restwertes auf die Restnutzungsdauer erfolgt in dem Jahr, in dem der Übergang zu einem höheren Abschreibungsbetrag führt als die Fortführung der degressiven Absetzung. Mehrschichtbetrieb wird bei den entsprechenden Maschinen in der Bemessung der Abschreibung berücksichtigt.

Die Zugänge von beweglichen Wirtschaftsgütern werden pro rata temporis abgeschrieben.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis EURO 410,00 werden sofort abgeschrieben. Für bis zum 30. Juni 2013 zugegangene Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von EURO 150,00 bis EURO 1.000,00 wurden Sammelposten gebildet die jährlich mit 20% linear abgeschrieben werden.

2. Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten

a) Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten. Schwer- bzw. ungängige Posten werden entsprechend wertberichtigt. Für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die sich in ihrer Zusammensetzung und in ihrem Wert nur geringfügig ändern, werden Festwerte gebildet.

Die unfertigen Erzeugnisse werden zu anteiligen Herstellungskosten bewertet. Diese werden nach Kalkulationsfaktoren ermittelt und umfassen die Fertigungskosten zuzüglich Materialeinzel- und -gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht berücksichtigt.

Die fertigen Erzeugnisse werden, wie auch die unfertigen Erzeugnisse, zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen für schlechte Verwertbarkeit bewertet.

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennbetrag angesetzt.

Die vorgenommenen Einzel- und Pauschalwertberichtigungen entsprechen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Durch die vorgenommene Einzel- und Pauschalwertberichtigung wird allen erkennbaren Forderungsrisiken Rechnung getragen.

Auf fremde Währung lautende Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind gegebenenfalls mit den Devisenkassamittelkursen am Abschlussstichtag angesetzt.

c) Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgaben vor dem Bilanzstichtag werden, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen, aktivisch als Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

3. Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden nach der Barwertmethode (Projected Unit Credit Method) gebildet. Es werden grundsätzlich, entsprechend den handelsrechtlichen Bestimmungen, folgende Rechnungsgrundlagen angewendet:

durchschnittlicher Marktzins für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV), Stand Juni 2014, bekanntgemacht wurde, dieser beträgt 4,73%

es wurde eine Fluktuationswahrscheinlichkeit von 1% angenommen

es wird ein Rententrend von 1,5% p.a. angenommen, ein Gehaltstrend ist nicht erforderlich

Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2005 G"

Der Unterschiedsbetrag, der sich aus der Anwendung der Bewertungsvorgaben des HGB in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes ergibt, wird jährlich, beginnend mit dem Geschäftsjahr 2010/2011, zu je mindestens einem Fünfzehntel zugeführt.

Alle weiteren sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie sind der Höhe nach so bemessen, dass allen erkennbaren Risiken Rechnung getragen wird. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem, ihrer Restlaufzeit entsprechenden, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind gegebenenfalls mit den Devisenkassamittelkursen am Abschlussstichtag angesetzt.

5. Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung sind wie vorher dargestellt umgerechnet. Die Posten des Anlagevermögens sind mit den historischen Kursen umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum jeweiligen Stichtagskurs eingebucht.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Veränderung im Bereich Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken, ist auf die Verschmelzung mit der Dornbusch GmbH zum 1. Januar 2014 zurückzuführen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Aufgliederung und die Fristigkeit stellen sich wie folgt dar:

30. Juni 2014 30. Juni 2013
EURO EURO
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 515.991,77 951.951,86
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 0,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.868.342,31 1.190.434,02
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 29.879,27 34.681,87
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 6.900,00 8.400,00

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in voller Höhe die Dornbusch Verwaltungsgesellschaft mbH. Diese stellen Forderungen gegen Gesellschafter nach § 42 Abs. 3 GmbHG dar.

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EURO 103.000,00.

Die Kapitalrücklage resultiert aus der Verschmelzung mit der Dornbusch GmbH zum 1. Januar 2014.

4. Rückstellungen

Die Pensionsrückstellung und das Planvermögen haben sich wie folgt entwickelt:

Entwicklung der Pensionsrückstellung 2013/2014
EURO
Stand 1. Juli 2013 691.981,56
Anpassung Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz 14.934,00
Verbrauch (67.493,93)
Zinsaufwand 54.762,00
Personalaufwand 15.888,23
Stand 30. Juni 2014 710.071,86
Entwicklung des Planvermögens EURO
Stand 1. Juli 2013 44.701,56
Zinsertrag 2.208,30
Stand 30. Juni 2014 46.909,86

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen beträgt zum Bilanzstichtag EURO 827.434,00. Der in der Bilanz nicht erfasste Unterschiedsbetrag beläuft sich auf EURO 164.272,00.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalaufwendungen.

5. Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung und die Fristigkeit stellen sich wie folgt dar:

Gesamt mit einer Restlaufzeit
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
EURO EURO EURO EURO
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten        
30. Juni 2014 692.457,77 520.767,74 133.477,97 38.212,06
30. Juni 2013 700.834,64 500.144,61 126.287,90 74.402,13
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen        
30. Juni 2014 136.508,75 136.508,75 0,00 0,00
30. Juni 2013 17.063,00 17.063,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen        
30. Juni 2014 486.060,34 486.060,34 0,00 0,00
30. Juni 2013 609.360,79 609.360,79 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen        
30. Juni 2014 200.000,00 0,00 200.000,00 0,00
30. Juni 2013 101.370,85 101.370,85 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten        
30. Juni 2014 234.343,03 234.343,03 0,00 0,00
30. Juni 2013 256.491,16 256.491,16 0,00 0,00
Gesamt 30. Juni 2014 1.749.369,89 1.377.679,86 333.477,97 38.212,06
Gesamt 30. Juni 2013 1.685.120,44 1.484.430,41 126.287,90 74.402,13

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Sparkasse Krefeld in Höhe von EURO 667.954,03 sind mit Grundschulden auf das Betriebsgelände in Höhe von EURO 2.403.071,84 besichert; diese dienen auch als Sicherheit für an die Dornbusch Verwaltungsgesellschaft mbH ausgereichte Kredite. Zudem besteht eine gegenseitige harte Patronatserklärung der Gesellschaften Dornbusch Verwaltungsgesellschaft mbH und Dornbusch Gravuren GmbH. Darüber hinaus bestehen Sicherheiten durch persönliche Bürgschaften von Herrn Dr. Dornbusch in Höhe von EURO 251.000,00 gegenüber der Sparkasse Krefeld und in Höhe von EURO 220.000,00 gegenüber der Commerzbank AG.

B. SONSTIGE ANGABEN

1. Geschäftsführung

Herr Dr. Paul Josef Dornbusch, Krefeld, einzelvertretungsberechtigt

Frau Heike Dornbusch, Krefeld (bis 14. Februar 2014), gesamtvertretungsberechtigt

Frau Jacqueline Dornbusch, Krefeld, einzelvertretungsberechtigt

4. Ergebnisverwendung

Das Jahresergebnis wurde von der Dornbusch Verwaltungsgesellschaft mbH übernommen.

5. Unterzeichnung des Jahresabschlusses (§ 245 HGB)

 

Kempen, den 19. September 2014

Geschäftsführer

Jacqueline Dornbusch

Dr. Paul Josef Dornbusch

Der vollständige Jahresabschluss zum 30. Juni 2014 wurde in der Gesellschafterversammlung am 7. Oktober 2014 festgestellt.

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