Herstellung von Prüfmaschinen
SHH GmbH SystemHaus HemmingerLiquidiert
73730 Esslingen am Neckar, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SHH GmbH
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| A k t i v a | ||||
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |||
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| A. Anlagevermögen | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Software | 12.716,00 | 1.688,00 | ||
| 2. Geleistete Anzahlungen | 53.768,00 | 66.484,00 | 53.768,00 | 55.456,00 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- | ||||
| ausstattung | 53.511,00 | 82.988,00 | ||
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 102.372,36 | 102.373,36 | ||
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 187.082,09 | 289.454,45 | 158.001,00 | 260.374,36 |
| 409.449,45 | 398.818,36 | |||
| B. Umlafuvermögen | ||||
| I. Vorräte | ||||
| 1. Unfertige Leistungen | 1.476.851,25 | 30.153.532,00 | ||
| 2. Erhaltene Anzahlungen | -156.165,53 | 1.320.685,72 | -23.698.848,89 | 6.454.683,11 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögens- | ||||
| gegenstände | ||||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.783.289,07 | 840.442,70 | ||
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 234.561,29 | 123.722,83 | ||
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein | ||||
| 4. Beteiligungsverhältnis besteht | 32.780,93 | 25.263,40 | ||
| Sonstige Vermögensgegenstände | 12.871,81 | 2.063.503,10 | 45.109,23 | 1.034.538,16 |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | ||||
| und Schecks | 5.029.216,43 | 513.423,65 | ||
| 8.413.405,25 | 8.002.644,92 | |||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 7.773,83 | 2.813,67 | ||
| 8.830.628,53 | 8.404.276,95 | |||
| P a s s i v a | ||||
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |||
| EUR | EUR | |||
| A. Eigenkapital | ||||
| I. Gezeichnetes Kapital | 1.175.971,33 | 1.175.971,33 | ||
| II. Kapitalrücklage | 613.550,26 | 613.550,26 | ||
| III. Verlustvortrag | -1.359.826,06 | -1.418.487,31 | ||
| IV. Jahresüberschuss | 34.042,46 | 58.661,25 | ||
| 463.737,99 | 429.695,53 | |||
| B. Rückstellungen | ||||
| 1. Rückstellungen für Pensionen | 389.362,00 | 397.327,00 | ||
| 2. Sonstige Rückstellungen | 1.044.369,00 | 783.829,00 | ||
| 1.433.731,00 | 1.181.156,00 | |||
| C. Verbindlichkeiten | ||||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 515.115,71 | 1.431.107,37 | ||
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und | ||||
| Leistungen | 236.146,17 | 452.158,08 | ||
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen | ||||
| Unternehmen | 727.837,75 | 1.162.022,30 | ||
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, | ||||
| mit denen ein Beteiligungsverhältnis | ||||
| besteht | 3.384.294,53 | 3.156.391,56 | ||
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 2.068.928,38 | 591.746,11 | ||
| --davon aus Steuern EUR 1.725.876,47 (i. Vj. EUR 273.863,44)-- | ||||
| --davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | ||||
| EUR 19.013,57 (i. Vj. EUR 77,59)-- | ||||
| 6.932.322,54 | 6.793.425,42 | |||
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 837 | 0 | ||
| 8.830.628,53 | 8.404.276,95 |
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2007 - 31.12.2007
| 2007 | 2006 | ||||
| EUR | EUR | EUR | EUR | ||
| 1. | Umsatzerlöse | 36.271.676,15 | 3.428.384,60 | ||
| 2. | Verminderung (i. Vj. Erhöhung) des Bestands an unfertigen Leistungen | -28.676.680,75 | 5.433.149,00 | ||
| 3. | Sonstige betriebliche Erträge | 104.627,92 | 144.195,17 | ||
| 4. | Materialaufwand | ||||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -9.428,62 | -69.646,36 | |||
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -2.434.162,01 | -2.443.590,63 | -2.862.382,25 | -2.932.028,61 | |
| 5. | Personalaufwand | ||||
| a) Löhne und Gehälter | -3.037.993,69 | -3.248.019,28 | |||
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -585.200,86 | -3.623.194,55 | -690.934,67 | -3.938.953,95 | |
| --davon für Altersversorgung EUR 114.318,46 (i. Vj. EUR 117.966,26)-- | |||||
| 6. | Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens | ||||
| und Sachanlagen | -37.759,57 | -63.288,54 | |||
| 7. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.702.044,36 | -1.676.357,45 | ||
| 8. | Erträge aus Beteiligungen | 29.082,09 | 0 | ||
| --davon aus verbundenen Unternehmen EUR 29.082,09 (i. Vj. EUR 0,00)-- | |||||
| 9. | Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 15.511,70 | 33.635,15 | ||
| --davon aus verbundenen Unternehmen EUR 15.511,70 (i. Vj. EUR 33.635,15)-- | |||||
| 10. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 18.785,73 | 11.635,22 | ||
| 11. | Abschreibungen auf Finanzanlagen | 0 | -19.020,15 | ||
| --davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (i. Vj. EUR 19.020,15)-- | |||||
| 12. | Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -383.696,31 | -360.943,36 | ||
| --davon an verbundene Unternehmen EUR 88.047,84 (i. Vj. EUR 55.717,40)-- | |||||
| 13. | Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -427.282,58 | 60.407,08 | ||
| 14. | Außerordentliche Erträge | 500.000,00 | 0 | ||
| 15. | Außerordentliche Aufwendungen | -4.643,31 | 0 | ||
| 16. | Außerordentliches Ergebnis | 495.356,69 | 0 | ||
| 17. | Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (i. Vj. Erstattung) | -21.728,34 | 4.988,17 | ||
| 18. | Sonstige Steuern | -12.303,31 | -6.734,00 | ||
| 19. | Jahresüberschuss | 34.042,46 | 58.661,25 |
Anhang zum 31.12.2007
Anwendung des Handelsgesetzbuches
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.
Die Gesellschaft zählt zu den mittelgroßen Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 2 HGB.
I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
1. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der auf den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.
2. Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Anwendung der steuerlich zulässigen Höchstsätze degressiv oder linear abgeschrieben.
3. Bei den beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens werden die Zugänge zeitanteilig abgeschrieben. Zugänge bis zu einem Wert von EUR 410,00 sind gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben worden.
4. Im Finanzanlagevermögen sind zwei Beteiligungen mit den Anschaffungskosten aktiviert, wobei eine Beteiligung auf einen Restwert von EUR 1,00 wertberichtigt wurde. Die Beteiligung an der CSC GmbH war in Vorjahren auf EUR 0,00 abgeschrieben worden und ist in 2007 abgegangen, da die Gesellschaft am 21. Juni 2007 im Handelsregister gelöscht wurde.
5. Die in Arbeit befindlichen bzw. noch nicht abrechenbaren Leistungen wurden mit dem zu Herstellungskosten ermittelten Zeitaufwand bewertet. Von Subunternehmern in Rechnung gestellte Fremdleistungen wurden mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Angemessene Anteile der Verwaltungskosten wurden ebenso in die Herstellungskosten einbezogen.
Gegebenenfalls wurde der niedrigere beizulegende Wert als Bilanzansatz gewählt.
6. Die ausgewiesenen Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind notwendige Einzelwertberichtigungen und eine Pauschalwertberichtigung zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos vorgenommen worden.
7. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.
8. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.
9. Die Rückstellungen beinhalten sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung, erkennbaren Risiken.
Die Pensionsrückstellungen beruhen auf versicherungsmathematischen Berechnungen entsprechend den handelsrechtlichen und steuerlichen Regelungen.
10. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert.
11. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.
II. Erläuterungen und ergänzende Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
1. Aktivseite
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist als "Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007" in der Anlage zum Anhang dargestellt, aus der sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben. Die in den immateriellen Vermögensgegenständen enthaltenen Software-Produkte werden auf drei Jahre abgeschrieben.
Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen beteiligt (§ 285 Nr. 11 HGB):
- Cadtronic Computer-Systeme GmbH, Bergisch Gladbach, Stammkapital TEUR 332, Beteiligungsquote 85,0 %, Jahresfehlbetrag 2004 TEUR 205; für 2005 wurde kein Jahresabschluss erstellt, da per 5. September 2005 das Insolvenzverfahren eröffnet wurde.
- SHH Sp. z o.o, Wroclaw (Polen), Stammkapital TZloty 320, Beteiligungsquote 100,0 %, Jahresüberschuss 2006 TZloty 4.
Den unfertigen Leistungen von TEUR 1.477 stehen erhaltene Anzahlungen in Höhe von TEUR 156 gegenüber.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 235; davon gegen Gesellschafter TEUR 108) betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Des Weiteren sind unter den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEUR 33 (davon gegen Gesellschafter TEUR 33) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten.
Ein unter dem Posten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks" ausgewiesenes Guthaben (TEUR 518) aus der Auszahlung der Rückdeckungsversicherung der Pensionszusage des ehemaligen Geschäftsführers E. Hemminger wurde an diesen zu Sicherungszwecken verpfändet.
2. Passivseite
Die Pensionsrückstellung entspricht dem Teilwert der eingegangenen Versorgungsverpflichtung.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen nicht erbrachte Leistungen und ausstehende Rechnungen aus Lieferungen und Leistungen, Jahresabschluss- und Steuererklärungskosten, Urlaubsansprüche sowie übrige Rückstellungen.
Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 728) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 274) sowie ein Gesellschafterdarlehen der Stadtwerke Leipzig (TEUR 454).
Unter der Position "Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht" (TEUR 3.384) sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 577) sowie Gesellschafterdarlehen (TEUR 2.807) ausgewiesen.
Zur Besicherung der Kreditlinie bei der Südwestbank AG in Höhe von TEUR 500 wurde eine Globalzession über die Kundenforderungen A-Z sowie die Abtretung/Verpfändung der Rechte und Ansprüche aus dem Programm PARIS gemäß Sicherheitenpoolvertrag vom 1./5. Dezember 2005 und 3. Januar 2006 vereinbart.
3. Gewinn- und Verlustrechnung
Es bestehen periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 35 aus der Auflösung von Rückstellungen.
Die außerordentlichen Erträge (TEUR 500) resultieren aus dem anteiligen Darlehensverzicht mit Besserungsschein des Gesellschafters SW Leipzig. Die außerordentlichen Aufwendungen (TEUR 4) stehen in Zusammenhang mit der im Geschäftsjahr erfolgten Löschung der Tochtergesellschaft CSC GmbH.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind freiwillige soziale Aufwendungen für Mitarbeiter, Verwaltungsaufwendungen, Vertriebsaufwendungen und Betriebskosten enthalten.
III. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
An sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen:
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TEUR |
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Verpflichtungen aus Leasingverträgen von derzeit monatlich TEUR 9; |
|
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Gesamtverpflichtung bis Laufzeit Ende |
218 |
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Verpflichtungen aus Mietverträgen incl. Mietverpflichtungen aus Büroanmietungen monatlich TEUR 33; |
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Gesamtverpflichtung bis Laufzeit Ende |
501 |
IV. Sonstige Angaben
Die Beteiligungsverhältnisse an der Gesellschaft stellen sich wie folgt dar:
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% |
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Stadtwerke Leipzig GmbH |
51,0 |
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Mark-E Aktiengesellschaft |
25,1 |
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Lister- und Lennekraftwerke GmbH |
18,9 |
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Dipl.-Ing. Eberhard Hemminger |
5,0 |
Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich beschäftigt:
- 58 (i. Vj. 67) Vollzeitangestellte ohne Geschäftsführer
- elf (i. Vj. elf) Teilzeitangestellte.
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres war als Geschäftsführer bestellt:
- Herr Professor Dr. Dieter Keller.
Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Angabe gemäß § 285 Nr. 14 HGB:
Das Berichtsunternehmen wird in den Konzernabschluss der Stadtwerke Leipzig GmbH, Leipzig, einbezogen. Die Stadtwerke Leipzig GmbH wiederum wird in den Konzernabschluss der LVV Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH, Leipzig, einbezogen. Die Abschlüsse sind im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Der Ergebnisverwendungsvorschlag lautet wie folgt:
Der Jahresüberschuss von EUR 34.042,46 zusammen mit dem Verlustvortrag 2006 von EUR 1.359.826,06 gesamt EUR 1.325.783,60 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff., 284 ff. HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.
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Esslingen, den 5. März 2008 |
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Prof. Dr. Dieter KellerGeschäftsführer |
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Lagebericht zum 31.12.2007
SHH GmbH SystemHaus Hemminger, Esslingen
Geschäftsentwicklung
Geschäftszweck
Die SHH GmbH SystemHaus Hemminger ist ein innovatives Beratungs-, Dienstleistungs- und Entwicklungsunternehmen auf dem Gebiet grafisch-technischer Informationssysteme und der daran angelehnten Geschäftsprozesse. Das Unternehmen realisiert neben flexiblen Kompaktlösungen auch anspruchsvolle kundenorientierte, komponentenbasierte Systemlösungen schwerpunktmäßig für Verteilnetzbetreiber.
Geschäftsverlauf
Das Geschäftsjahr 2007 war ein wichtiges Jahr für die SHH. Insgesamt betrachtet wurde die schon 2006 begonnene konsequente Ausrichtung an den Bedürfnissen der Kunden und das Kostenmanagement weitergeführt. Um den gestiegenen Dienstleistungserfordernissen Rechnung zu tragen, führte SHH personelle Umstrukturierungen durch.
Die schon 2006 angelaufene Neustrukturierung des GIS-Marktes setzte sich 2007 fort. Eingeleitet durch die Liberalisierung des Strom- und Gas-Marktes und durch die Anreizregulierung verlagert sich der Schwerpunkt der Netzdarstellung jedoch gravierend. Abteilungsübergreifende Prozesse wie z. B. Instandhaltung, Planung und Planauskünfte werden immer wichtiger und verlangen nach neuen innovativen und optimierten Lösungen. Durch die neue Zielstellung wandert der traditionelle GIS/NIS-Markt in das Geschäftsfeld des Asset Managements und ist Bestandteil eines umfassenden Netzmanagements der Energieversorger.
Die 2009 wirksam werdenden Bestimmungen der Anreizregulierung wirkten sich 2007 massiv auf das Geschäft der SHH aus. Bedingt durch eine strategische Neuausrichtung der Energieversorger reagierte der Markt im ersten Halbjahr sehr zögerlich.
Auch im zweiten Halbjahr war der Fokus der Energieversorger schwerpunktmäßig auf das Kunden-Frontend, das CRM, gerichtet. Technische Prozesse des Netzmanagements kommen erst sekundär zum Tragen. Jedoch erreichten die Ausschreibungen in der zweiten Jahreshälfte wieder das Normalniveau.
Da sich die Vermarktung des Neuprodukts PARIS IQ auf Grund der Belastung durch das Bewag-NIS-Projekt hinauszögerte und die Marketing-Aktivitäten einseitig auf dieses Produkt ausgerichtet waren, war die Neukundengewinnung noch nicht zufriedenstellend.
Es ist jedoch gelungen, das seit dem Projektbeginn in 2001 dominierende Bewag-NIS-Großprojekt abzuschließen und das Geschäft mit den Bestandskunden im Jahr 2006 nahezu unverändert beizubehalten. SHH löste die zwischenzeitlich die Projektfortführung gefährdenden Schwierigkeiten und konnte damit eines der weltweit größten kommerziellen GIS/NIS-Projekte zur Zufriedenheit des Kunden abschließen. Vattenfall steht nun als Referenz für weitere Marketing- und Vertriebsaktivitäten zur Verfügung und SHH hat hervorragende fachliche Kompetenz bewiesen.
Entwicklungsaktivitäten
Die Entwicklungsaktivitäten der Gesellschaft konzentrierten sich auf den funktionalen Abschluss der Basisfunktionalität der Produktreihe PARIS IQ und die Standardisierung von Daten- und Datenaustauschmodellen. Außerdem wurden die Geschäftsprozesse der Kunden nochmals analysiert und ein Dienstleistungsportfolio in Abstimmung mit den Produktneuentwicklungen erarbeitet.
Auch 2007 war ein weiterer Schwerpunkt die Verbesserung der Kopplung zu dem Netzbetriebssystem Xpower der Firma Tekla. Hier boten die standardisierten Datenmodelle eine wertvolle Grundlage. Durch die früher begonnene Liberalisierung in den nordeuropäischen Ländern enthält Xpower alle benötigten Asset Management Funktionen - ein Wettbewerbsvorteil, der 2008 umgesetzt werden soll.
Beteiligungen/Kooperationen
Die Entwicklungsaktivitäten wurden in spezifischen Teilbereichen durch die polnische Tochtergesellschaft SHH Sp. z o.o. unterstützt. Die 100%ige Beteiligung konnte im Berichtsjahr eine stabile Entwicklung vorweisen. Dem Unternehmen ist es auch 2007 gelungen, im polnischen Markt die eigene Kundenstruktur weiter auszubauen und damit den Umsatz- und Ertragsanteil außerhalb der SHH-Unternehmensgruppe zu festigen.
Finanz-, Vermögens- und Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2007 gelang es der SHH, die Finanz- und Ertragslage zu stabilisieren. Die Ertragssituation war im Jahr 2007 überwiegend durch den Bewag-Auftrag geprägt. Die hohe Bindung der Kapazitäten und die zeitlichen Verzögerungen in 2007 bis zum Abschluss des Auftrages verzögerten die Neukundengewinnung.
Durch die Zahlungseingänge aus der Schlussrechnung des Bewag-Auftrages konnte SHH die Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Banken deutlich reduzieren und weist gleichzeitig zum Stichtag Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 5.029 aus. Unter Berücksichtigung der Eigenkapital- und Liquiditätsentwicklung der SHH soll aus diesem Guthaben teilweise die Rückführung der Gesellschafterdarlehen erfolgen.
Umsatz/Leistung
Die SHH erzielte im Berichtsjahr Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 36.272. Im Einzelnen verteilen sich diese Umsatzerlöse auf die Geschäftsfelder wie folgt:
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2007 |
2006 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Consulting |
35.158 |
1.695 |
|
Services |
605 |
1.113 |
|
Produkte/Wartung |
320 |
504 |
|
Übrige |
191 |
124 |
|
Umsatzschmälerungen |
-2 |
-8 |
|
36.272 |
3.428 |
|
Der starke Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr ist ganz wesentlich auf die Endabrechnung des über mehrere Jahre laufenden Großprojektes Netzinformationssysteme bei der Bewag/Vattenfall Berlin zurückzuführen.
Die in diesem Projekt bis dahin aktivierten Bestände wurden aufgelöst.
Daneben sind weitere Ressourcen in die Bearbeitung des Fortführungsauftrages der Bewag/ Vattenfall Berlin geflossen. Die Zusammensetzung der unfertigen Leistungen wird hierdurch wesentlich beeinflusst.
Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen im Berichtsjahr TEUR 105 und beinhalten hauptsächlich Erlöse aus Vermietung und steuerlichem Sachbezug sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.
Insgesamt erwirtschaftete die SHH im Berichtsjahr 2007 eine Gesamtleistung in Höhe von TEUR 7.700.
Aufwendungen
Die Aufwendungen für Material und bezogene Waren sowie bezogene Leistungen betrugen TEUR 2.444 und konnten im Vergleich zum Vorjahr deutlich verringert werden. Der Posten enthält im Wesentlichen Aufwendungen für den Bezug von Fremdleistungen von Subdienstleistern im In- und Ausland für das Bewag-Projekt sowie für das Datenerfassungsprojekt der EnBW.
Der Personalaufwand verminderte sich in 2007 gegenüber dem Vorjahr um rund 8 % auf TEUR 3.623. Im Geschäftsjahr 2006 wurde eine Restrukturierungsmaßnahme umgesetzt und nicht mehr wirtschaftlich einsetzbare Personalkapazitäten wurden abgebaut. Die entsprechenden Aufwendungen waren bereits in 2006 berücksichtigt, so dass sich diese Anpassung im Berichtsjahr positiv auf das Ergebnis auswirkte. Weiterhin ist im Berichtsjahr unternehmensweit ein Zielvereinbarungsprozess, verbunden mit einem variablen Gehaltsanteil, eingeführt worden. Die Aufwendungen für die variablen Gehälter sind unter den sonstigen Rückstellungen für Personal passiviert.
Die Abschreibungen in Höhe von TEUR 38 betrafen Büro- und Geschäftsausstattung sowie immaterielle Vermögensgegenstände der SHH.
Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit TEUR 1.702 auf Niveau des Vorjahres. Wesentliche Kosten in dieser Position sind neben Mieten für Büroräume, Marketingaufwand, Leasinggebühren für Fahrzeuge, Reisekosten und Nebenkosten des Geldverkehrs.
Im Finanzergebnis wurden Zinsaufwendungen und Zinserträge aus der Finanzierungstätigkeit eingestellt. Die Zinsaufwendungen betreffen hauptsächlich die Vorfinanzierung des Bewag-Auftrages, die zum Ende des Berichtsjahres für die Vorrangdarlehen zurückgeführt wurden.
Im Berichtsjahr beträgt das außerordentliche Ergebnis TEUR 495. Der außerordentliche Ertrag (TEUR 500) stammt aus dem anteiligen Darlehensverzicht mit Besserungsvereinbarung durch den Gesellschafter Stadtwerke Leipzig. Die außerordentlichen Aufwendungen (TEUR 5) entstanden mit der Löschung der Beteilung CSC.
Jahresergebnis
Die SHH erwirtschaftete für das Jahr 2007 einen Jahresüberschuss von TEUR 34 (i. Vj. TEUR 59). Aus der Gewinn- und Verlustrechnung ergibt sich nach Zusammenfassung einzelner Posten folgende Ertragsübersicht.
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2007 |
2006 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Umsatz |
36.272 |
3.428 |
|
Bestandsveränderung, sonstige Erträge |
-28.572 |
5.577 |
|
Aufwendungen |
-7.807 |
-8.610 |
|
Ergebnis vor Zinsen und Steuern |
-107 |
395 |
|
Finanzergebnis |
-320 |
-334 |
|
Außerordentliches Ergebnis |
495 |
0 |
|
Steuern |
-34 |
-2 |
|
Jahresergebnis |
34 |
59 |
Die Geschäftsführung der SHH schlägt den Gesellschaftern vor, das Jahresergebnis 2007 auf neue Rechnung vorzutragen.
Bilanz - Aktiva
Im Jahr 2007 hat die SHH Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von TEUR 74 vorgenommen. Die Anschaffungen betrafen IT-Hard- und Software und in geringem Umfang Betriebs- und Geschäftsausstattung. Im Berichtsjahr ist das IT-Anlagevermögen (Buchwert TEUR 55) an einen IT-Dienstleister aus dem Konzernverbund verkauft worden und wird über einen mittelfristigen Servicevertrag gemietet.
Wesentliche Vermögenswerte der Gesellschaft stellen die unter den Vorräten aktivierten unfertigen Leistungen aus laufenden Projekten dar. Davon bezieht sich ein Großteil auf den Fortführungsauftrag der Bewag/Vattenfall, der bis Dezember 2009 läuft. Neben den Forderungen stellen zum Zweck der Altersvorsorge gebundene Festgelder weitere wesentliche Aktivposten dar.
Bilanz - Passiva
Das bilanzielle Eigenkapital der Gesellschaft liegt zum 31. Dezember 2007 mit TEUR 464 über dem Vorjahresniveau. Unter Berücksichtigung der Gesellschafterdarlehen verfügte die SHH zum Bilanzstichtag über eine Kapitalausstattung von TEUR 4.214.
Zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit --insbesondere der Vorfinanzierung von Kundenprojekten-- konnte die SHH auf Darlehen von Kreditinstituten und Gesellschaftern sowie auf entsprechende Kontokorrentlinien zurückgreifen. Die Kredite haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.
Mit Eingang der Zahlung aus der Endabrechnung des Bewag-Projektes im Dezember 2007 konnten die von den Banken bereitgestellten Kreditlinien in Höhe von TEUR 1.500 zurückgegeben werden. Auch die projektbezogenen Bürgschaften der Kreditinstitute und Gesellschafter konnten vollständig zurückgereicht werden. Die Rückgabe der projektbezogenen Gesellschafterdarlehen ist unter Berücksichtigung der Eigenkapital- und Liquiditätsentwicklung der SHH im Geschäftsjahr 2008 geplant.
Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 260 auf TEUR 1.044. Darin enthalten sind im Wesentlichen Rückstellungen für nicht erbrachte Leistungen, variables Gehalt 2007 und ausstehende Eingangsrechnungen.
Auf Grund der Einzahlung der Vattenfall für die Endabrechnung des Großprojektes und die verzögerte Rückgabe der projektgebundenen Darlehen ergibt sich eine im Vergleich zum Vorjahr höhere Bilanzsumme um TEUR 427. Aus der Bilanz ergibt sich nach Zusammenfassung einzelner Posten folgende Übersicht.
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31.12.2007 |
31.12.2006 |
|
|
TEUR |
TEUR |
|
|
Anlagevermögen |
409 |
399 |
|
Umlaufvermögen |
8.422 |
8.005 |
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8.831 |
8.404 |
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Eigenkapital |
464 |
430 |
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Rückstellungen |
1.434 |
1.181 |
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Verbindlichkeiten |
6.933 |
6.793 |
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8.831 |
8.404 |
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Risikomanagement
Das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) bildet die Grundlage für das Risikomanagement bei der SHH. Dabei ist das Risikomanagement der SHH in das konzernweite Risikomanagement bei der Stadtwerke Leipzig eingebunden. Ein aktives Risikomanagement gewinnt zunehmende Bedeutung für die Steuerung des Unternehmens und bedarf der ständigen Anpassung an die Entwicklung des Unternehmens. Vor diesem Hintergrund konnte im Berichtsjahr ein Risikomanagementsystem eingeführt werden. Ein Schwerpunkt liegt in der Risikosteuerung des Projektgeschäftes. Mit dem Steuerungsinstrument werden folgende Ziele verfolgt:
· Identifizierung von Risiken
· Überwachung und Bewertung der Risiken
· Einleiten von Steuerungsimpulsen und -Maßnahmen.
Im Geschäftsjahr 2007 waren hinsichtlich technischer Risiken keine über das bei IT-Projekten übliche Maß hinausgehenden Risiken bekannt. Technischen Risiken wurde sowohl bei der Produktentwicklung als auch in der Projektrealisierung durch geeignete Qualitätssicherungsmaßnahmen vorgebeugt.
Die definierten Risikobereiche monitort die Gesellschaft sowohl mit organisatorischen Maßnahmen, wie klaren Prozessdefinitionen und Verantwortlichkeiten, als auch mit einem durchgängigen Projektmanagement auf allen Strukturebenen.
Mögliche finanzielle Risiken aus dem in 2006 zunächst gestiegenen Zwischenfinanzierungsbedarf für das Großprojekt wurden im Rahmen des Finanzcontrollings der SHH ständig überwacht und bewertet. Die für die Finanzierung von den Banken zur Verfügung gestellten Kreditlinien sowie die von den Banken und Gesellschaftern zur Verfügung gestellten Avale konnten mit Abschluss des Projektes sämtlich zurückgegeben werden. Somit konnte die Risikoneigung im Finanzbereich deutlich reduziert werden.
Auf Grund der aktuellen Eigenkapitalsituation haben sich die Gesellschafter bereit erklärt, Anteile der bestehenden Darlehen weiterhin in der Gesellschaft zu belassen.
Die bereits im Vorjahr begonnenen ertragsverbessernden Maßnahmen wurden weiterhin erfolgreich umgesetzt. Darunter zählen organisatorische und personelle Strukturanpassungen, Optimierungen bei der Projektbearbeitung und ein stringentes Lieferantenmanagement. Im folgenden Geschäftsjahr steht SHH vordergründig vor der Aufgabe, am Markt ertragssichernde Aufträge im zur Auslastung notwendigen Umfang zu akquirieren, um den Bestand des Unternehmens zu sichern.
Organisation und Personalentwicklung
Die Gesellschaft ist neben dem Stammhaus in Esslingen mit drei Niederlassungen überregional präsent. Niederlassungen bestanden im Berichtsjahr in Berlin, Bochum und Leipzig. Stammhaus und Niederlassungen betreuen Kunden und Interessenten im jeweiligen regionalen Einzugsgebiet und sind für die qualitätsgerechte und effiziente Leistungserbringung der regionalen Kunden verantwortlich.
Das Stammhaus in Esslingen nimmt zusätzlich zu den operativen Leistungen für die Kunden im süddeutschen Raum auch die zentrale Unternehmenssteuerung sowie die Softwareentwicklung wahr.
Die schon 2006 angefangene Reorganisation der SHH wurde final 2007 abgeschlossen (abgesehen von aus dem Markt hervorgehenden reaktiven Änderungen). Die neuen Bereiche sind:
· Data Management Services
· Consulting Services
· Softwareentwicklungsservices
· Marketing und Vertrieb
· Kaufmännischer Bereich.
Im Geschäftsjahr waren bei SHH durchschnittlich 58 Mitarbeiter auf Vollzeitbasis und elf Mitarbeiter auf Teilzeitbasis beschäftigt. Durch Neueinstellungen verstärkte sich das Unternehmen 2007 gezielt auf den Gebieten Datenerfassung Bewag-NIS, Consulting Services, Softwareentwicklungsservices und Marketing sowie Vertrieb, um die anspruchsvollen Produkte und Dienstleistungen der SHH erfolgreich bei den Kunden platzieren zu können.
Auf Grund der Positionierung als Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen stellen die qualifizierten Mitarbeiter der SHH einen wesentlichen Faktor für den Unternehmenserfolg dar. Durch die überproportionalen Leistungen im Bewag-NIS-Projekt konnten die geplanten Weiterbildungsmaßnahmen 2007 nicht vollständig umgesetzt und die Ausbildung von im Dienstleistungsgeschäft unabdingbaren Multifunktionskräften nicht forciert werden. 2008 soll hier durch ein firmenweites neues Wissensmodell eine neue Qualität erreicht werden.
Einen weiteren Schwerpunkt bildet die langfristige Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen, um durch personelle Kontinuität und Qualität innovative und hochwertige Beratungs- und Dienstleistungen anbieten zu können. Neben attraktiven Sozialleistungen, wie beispielsweise einer arbeitgeberfinanzierten Direktversicherung für alle Mitarbeiter, wurden 2007 spezifisch leistungsorientierte Vergütungsanteile vereinbart. Über dieses Anreizmodell sind die Unternehmensziele unmittelbar mit den persönlichen Interessen der Leistungsträger verbunden. Die ersten Erfahrungen aus den Zielvereinbarungen liegen nun vor. Ausgehend von diesen Erfahrungen findet 2008 ein "geschärfter" Vereinbarungsprozess statt, der sich das Ziel der möglichst perfekten Umsetzung von SMARTen (SMART: Specific, Measurable, Attainable, Responsible, Time oriented) Zielvereinbarungen gesetzt hat.
Im Berichtsjahr ist bei der SHH eine interne Revision durchgeführt worden. Resultierend aus dem sich darstellenden zentralen Thema Marketing und Vertrieb für den zukünftigen Unternehmenserfolg sind von einem externen Dienstleister die Themenschwerpunkte Unternehmensstrategie und -posititionierung, Produktportfolio und -kommunikation sowie die Vertriebsstrategie auf ihre Schwachstellen analysiert sowie Empfehlungen zum weiteren Bearbeiten dieser Themen erarbeitet wourden. Für die Umsetzung der Handlungsempfehlungen wird die SHH in 2008 externe Unterstützung in Anspruch nehmen.
Ausblick
Nach dem Abschluss des Bewag-NIS-Projektes liegt ein unternehmerischer Schwerpunkt im Geschäftsjahr 2008 im Bereich Marketing und Vertrieb, speziell in der Neukundengewinnung auf dem sich entwickelnden Asset-Management-Markt. Besondere Aufmerksamkeit widmet die Gesellschaft der Markteinführung der neu entwickelten Produktreihe PARIS IQ im Rahmen des Dienstleistungsportfolios. Die Vermarktungsaktivitäten für diese innovative Lösung werden nun im Jahr 2008 intensiviert. PARIS IQ soll die Prozesse des Asset Managements nachhaltig durch seine Komponenten unterstützen.
Die Betreuung der teils langjährigen Bestandskunden wird mittelfristig an die Veränderungen des Marktes angepasst. Ausgehend von den Bestandskunden werden weitere Kundenpotenziale von den leistungsfähigen und wirtschaftlichen Asset-Management-Dienstleistungen und Softwarekomponenten der SHH überzeugt.
Einen besonderen Schwerpunkt wird die Gesellschaft auf das Geschäft mit Vattenfall Europe Hamburg legen. Die hier vorhandenen Dienstleistungspotenziale sollen optimaler ausgeschöpft werden.
Nach abgeschlossenem Bewag-NIS-Hauptauftrag wird eine Roadmap zur optimalen Integration des NIS-Projektes in die Vattenfall Europe Systemlandschaft aufgesetzt werden. Auch hier ist ein großes Dienstleistungspotenzial zu sehen, das nur durch Vattenfall Europe Informationssystems (VE IS) eingeschränkt wird.
Schon vor Abschluss des EnBW-Datenerfassungsprojektes werden Aktivitäten mit dem Ziel der Gewinnung der EnBW als nachhaltigen SHH-Stammkunden aufgesetzt.
Die SHH setzt zur Erbringung der anspruchsvollen Dienstleistungen auf die Kompetenzen und Erfahrungen der eigenen Mitarbeiter und ergänzt diese auch zukünftig durch bewährte Kooperationen. Zu den Leistungspartnern gehören auch 2008 neben der polnischen Tochtergesellschaft weiter das finnische (TEKLA) und das indische (DSM Soft) Partnerunternehmen. In Indien wird mit dem Unternehmen Pixel ein Vertriebspartner für SHH-Software-Produkte aufgebaut.
Der Fokus der Entwicklungsaktivitäten liegt in der komponentenbasierten, funktionalen Erweiterung der neuen Produktreihe PARIS IQ und der flexiblen Kopplung mit anderen Systemen eines Energieversorgers (SAP, Scada etc.).
Der aktuelle Auftragsbestand liegt bei EUR 4,7 Mio, wovon EUR 3,6 Mio umsatzrelevant im Geschäftsjahr 2008 sind. Damit sind knapp 50 % des geplanten Leistungsvolumens für 2008 abgesichert. Die Geschäftsführung der SHH ist daher optimistisch, auf dieser Basis die Geschäfte erfolgreich auszubauen.
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Esslingen, den 5. März 2008 |
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Prof. Dr. Dieter KellerGeschäftsführer |
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Bestätigungsvermerk des Abschlußprüfers
Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SHH GmbH SystemHaus Hemminger, Esslingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
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Leipzig, den 14. März 2008 |
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KPMG Deutsche Treuhand-GesellschaftAktiengesellschaftWirtschaftsprüfungsgesellschaft |
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Dr. Flascha Wirtschaftsprüfer |
SchultzeWirtschaftsprüfer |
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