Kleiner Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Werkzeugen und Kleineisenwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Richard Wipfler seit 21.3.2023 | Prokura |
Karl Riedmaier seit 21.3.2023 | Prokura |
Christoph Stöckle seit 21.3.2023 | Prokura |
Brigitte Kleiner seit 3.3.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
LUDWIG KLEINER Stiftung | 95.00% |
LUDWIG KLEINER Management Stiftung | 5.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 25.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KONRAD KLEINER GmbHMindelheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023(Vorjahr zum Vergleich)Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023(Vorjahr zum Vergleich)
Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Vorbemerkung Die KONRAD KLEINER GmbH hat ihren Sitz in Mindelheim und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Memmingen unter der Registernummer HRB 18275 eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Das gesetzliche Gliederungsschema des § 266 HGB wird angewandt. Die Gesellschaft stellt die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren dar. In begründeten Einzelfällen wird das gesetzliche Gliederungsschema für den Jahresabschluss erweitert. Soweit in Einzelfällen Änderungen im Ausweis gegenüber dem Vorjahr vorgenommen werden, erfolgen zu Vergleichszwecken Anpassungen der Vorjahreszahlen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die im vergangenen Jahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden grundsätzlich fortgeführt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer zeitanteilig linear abgeschrieben. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige und, soweit notwendig, außerplanmäßige Abschreibungen. Das Sachanlagevermögen wird unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Im Zugangsjahr wird die Abschreibung zeitanteilig verrechnet. Im Berichtsjahr zugegangene geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Wertaufholungen werden bis zu den Anschaffungskosten berücksichtigt. Die Vorräte sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu gewogenen durchschnittlichen Einkaufspreisen bewertet. Zur Berücksichtigung erhaltener Skonti und Boni, mengenmäßiger Bestandserfassungsrisiken, verdeckter Sachmängel sowie beschädigter und schwer gängiger Teile erfolgt ein Bewertungsabschlag. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind, mit Ausnahme der Rückdeckungsversicherung, die mit dem Aktivwert bewertet wurde, mit ihrem Nennwert angesetzt und erkennbare Ausfallrisiken sind durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenständen gekürzt. Die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Berichtsjahr bezahlte Aufwendungen für Zeiträume nach dem Bilanzstichtag und werden entsprechend dem Aufwandsverlauf verteilt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen bewertet. Dabei wird die PUC-Methode (projected unit credit method) angewandt. Den Berechnungen liegen die biometrischen Rechnungsgrundlagen "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck und im Wesentlichen folgende Parameter zugrunde: - Rechnungszins
- Rententrend
Die Höhe der Pensionen ist unabhängig von Lohn- und Gehaltssteigerungen, da sie von der Dauer der Betriebszugehörigkeit (Betrieb Mindelheim) abhängig sind bzw. ein Verzicht auf zukünftige Zuwächse (ehemaliger Betrieb Ehingen) erklärt wurde. Die übrigen Rückstellungen sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und werden grundsätzlich mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag, einschließlich voraussichtlicher Preis- und Kostensteigerungen, angesetzt; alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tag der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken sind berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Geschäftsjahre, bezogen auf die Restlaufzeit der jeweiligen Verpflichtung, abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Latente Steuern werden für zeitliche, sich in Zukunft voraussichtlich umkehrende Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Bilanzansätzen gebildet. Im Falle einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht derzeit nicht Gebrauch gemacht. Eine sich ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Berichtsjahr ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern aufgrund von Unterschiedsbeträgen bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie den sonstigen Rückstellungen. Der für die Berechnung maßgebliche Steuersatz beträgt rd. 27 %. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen Die Restlaufzeiten der Forderungen betragen mit Ausnahme eines Deckungskapitals bei Rückdeckungsversicherungen von T€ 170 (Vj. T€ 188) weniger als ein Jahr. Die Position Sonstige Vermögensgegenstände enthält Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 2.094 (Vj. T€ 2.063). Rückstellungen Bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beträgt der Unterschied zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren zum 31.12.2023 € 18.008,00 (Vj. € 86.701,00). Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen:
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in der folgenden Übersicht dargestellt:
*) = durch a) Grundschulden
Im Vorjahr teilten sich die Verbindlichkeiten wie folgt auf:
*) = durch a) Grundschulden
Bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise die üblichen Eigentumsvorbehalte auf Vorräte und Anlagengegenstände. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse entfallen im Wesentlichen auf das Inland und gliedern sich wie folgt auf:
E. Sonstige Angaben Angaben nach § 285 Nr. 3 HGB Die Gesellschaft nutzt auch Vermögensgegenstände auf der Grundlage von Miet- und Leasingverträgen mit dem Zweck einer bilanzneutralen, liquiditätsschonenden Finanzierung. Ein abstraktes Risiko besteht in der aufgrund des fehlenden Eigentums nur eingeschränkten Möglichkeit der Verwertung im Falle einer Nichtnutzung. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
Zum Bilanzstichtag besteht eine Zahlungsverpflichtung aus einem notariellen Grundstückskaufvertrag in Höhe von T€ 2.831. Durchschnittliche Beschäftigtenzahl
Anteilsbesitz Angaben zu Unternehmen, an denen ein Anteilsbesitz von 20 % oder mehr besteht:
1) Werte 2022; Jahresabschluss 2023 liegt noch
nicht vor
Geschäftsführung Die Gesellschaft wird vertreten durch die Geschäftsführer
Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Sonstige Angaben Die auf das Geschäftsjahr entfallenden Aufwendungen für den Abschlussprüfer gemäß § 285 Nr. 17 HGB betragen:
F. Ergebnisverwendung Vom Jahresüberschuss in Höhe von € 2.613.375,34 wird ein Betrag von € 1.960.000,00 den satzungsmäßigen Rücklagen zugeführt. Die Geschäftsführung schlägt vor, den verbleibenden Betrag von € 653.375,34 zusammen mit dem Gewinnvortrag von € 5.225.783,15 als Bilanzgewinn in Höhe von € 5.879.158,49 auf neue Rechnung vorzutragen.
Mindelheim, den 15. März 2024 KONRAD KLEINER GmbH gez. Brigitte Kleiner, Geschäftsführerin gez. Werner Steffan, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Als Großhandelsunternehmen für Handwerk und Industrie liegt unsere Kernkompetenz im Produktionsverbindungshandel. Wir bieten unseren Kunden ein breites Warensortiment mit den Geschäftsbereichen Haustechnik, Baubeschlag, Baubedarf, Werkzeuge/Maschinen sowie Stahl (Betonstahl und Walzstahl) an. Zum Stammsitz in Mindelheim gehören zwei Filialen in Kempten und Kaufbeuren sowie ein Verkaufsbüro in Ulm. In den drei Handwerker-Abholmärkten beraten wir unsere Kunden vor Ort. In den drei Sanitär- und Fliesenausstellungen beraten und planen wir auch für Endverbraucher. Vom Zentrallager in Mindelheim aus beliefern wir mit einer eigenen Fuhrparkflotte innerhalb unseres Vertriebsgebietes in einem Radius von ca. 100 km. Durch Ludwig Kleiner, unseren verstorbenen Firmeninhaber und alleinigen geschäftsführenden Gesellschafter, wurde testamentarisch die Übertragung der Gesellschafterstellung auf die zwei Stiftungen festgelegt:
2. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen sowie deren Auswirkungen auf KLEINER Die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit waren beachtlich. 2023 ist das BIP It. dem Statistischen Bundesamt um minus 0,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Für das Jahr 2024 geht das IFW-Kiel von einem kleinen Anstieg des BIP im ersten Halbjahr von 0,2 % aus. Mit Blick auf das Gesamtjahr 2024 wird jedoch eine Steigerung des BIP von 1,5 % erwartet. Die hohe Inflation, die durch die Nachwirkungen der Corona-Krise und des Ukraine-Krieges angefacht wurde, war das ganze Geschäftsjahr hinweg unser stetiger Begleiter. Der Leitzins der EZB stieg etappenweise von 3 % im Februar auf 4,5 % im September, wo er seitdem auch verweilt. Die Auswirkungen der Zinserhöhungen auf Baukredite sind denkbar klar. Es wurde für den Verbraucher, bauwillige Firmen und sonstige Institutionen, immer schwieriger ihre Bauvorhaben zu finanzieren. Auch die Baumaterialpreisentwicklung der letzten Jahre trägt erheblich ihren Teil dazu bei. Die Baugenehmigungen sind um 28 % gesunken (ca. 220.000 genehmigte Wohnungen). In den ersten Monaten erreichte die KONRAD KLEINER GmbH ein stabiles Umsatzwachstum, in den Folgemonaten wurde der Umsatz jedoch ausgebremst durch das hohe Inflations-/Zinsniveau und vor allem durch die unklaren politischen Rahmenbedingungen in punkto Förderungen. In der Folge zeigte sich die starke Verteuerung beim Bauen durch einen Einbruch im Einfamilienhausbau. Objektbauten, die bereits genehmigt wurden, liefen durch, neue Projekte wurden zögerlich angegangen oder verschoben. Beispielhaft Bereich Energie: Die Marktführer haben hohe Bestände bei Wärmepumpen aufgebaut. Es wird von 50.000 Stück pro Wettbewerber gesprochen. Der gesamte Zukunftsmarkt verfällt in einen Preiskampf. 2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens 2.1. Geschäftsverlauf und Lage Stahl (Betonstahl, Walzstahl) Den Reduktionen und dem Einstellen von Produktionskapazitäten der Stahlproduzenten aus 2022 wurde auch mit Beginn von 2023 nicht entgegengewirkt. Grund dafür war das sinkende Preisniveau bis etwa Ende Januar, das Industriebetriebe nicht mehr kostendeckend produzieren ließ. Danach zogen die Preise bis Ende März wieder etwas an. Die Situation besserte sich auch im zweiten Halbjahr nicht. Weitere Preisreduzierungen der Industrie, sinkende Nachfrage und ein unbefriedigender Deckungsbeitrag standen auf der Tagesordnung. Der Wettbewerb verschärfte sich. Kleinere Aufträge und Losgrößen, die bei großen Marktteilnehmern bisher keine Rolle spielten, waren nun für diese Firmen interessant. Angebote wurden aggressiv bepreist und für Lieferungen immer größere Entfernungen in Kauf genommen. Insgesamt konnten im Bereich Stahl Umsatzerlöse i. H. v. 39,2 Mio. € erzielt werden, womit wir unseren Planumsatz und das Rekordumsatzergebnis aus dem Vorjahr deutlich verfehlten. Die Rohertragsquote mit 17,5 % konnte auf Vorjahresniveau gehalten werden. Im absoluten Rohertrag mit ca. 7 Mio. € verloren wir jedoch auch ca. 35 % zu 2022. Ausblick Investitionstätigkeit im öffentlichen Sektor ist weiterhin vorhanden, hier werden wir Stahlerzeugnisse für Schulen, Kindergärten und weitere Infrastrukturprojekte liefern können. Im gewerblichen bzw. industriellen metallverarbeitenden Bereich gibt es sehr unterschiedliche Stimmungslagen. Es ist von Vollbeschäftigung bis hin zu schlechter Beschäftigungsquote alles dabei. Ein nach wie vor großer Preisdruck wird uns im Stahlbereich das ganze Jahr begleiten. Zum jetzigen Zeitpunkt erwarten wir zumindest keine gravierend fallenden Preise, die zu Lagerentwertungen und schlussendlich zu Deckungsbeitragsverlusten führen würden. 2.2. Geschäftsverlauf und Lage Produktionsverbindungshandel (Haustechnik, Baubeschlag, Baubedarf und Werkzeuge/Maschinen) In den Anfangsmonaten wurde durch Kundennähe und gezielte Sortimentsverschiebungen unsere Handelsspanne konstant gehalten und punktuell sogar ausgebaut. Das erste Quartal konnte für alle vier Bereiche als Erfolg verbucht werden, alle Planwerte wurden erreicht. In der Folge konnten wir in der Sparte Heizung, trotz unklarer politischer Vorgaben bzgl. Förderrichtlinien und dem neuen Heizungsgesetz, dank voller Auftragsbücher bei den Heizungsbauern das Vorjahresergebnis übertreffen. Die unklare Fördersituation hat die Energiewende (von Öl und Gas Richtung Wärmepumpe) abgewürgt. Statt den angekündigten neuen Heizungssystemen (z. B. Wärmepumpe) wurden Altanlagen 1:1 in Öl und Gas getauscht. In allen anderen Bereichen verzeichneten wir ein ruhigeres Tagesgeschäft aufgrund von stornierten Projekten. Unsere Industriepartner klagten ebenfalls über einen massiven Auftragsrückgang. Im Laufe des zweiten Halbjahres verbesserte sich die Lage insgesamt nicht nennenswert. Mit dem israelischpalästinensischen Konflikt ab Anfang Oktober kam noch ein weiterer Unsicherheitsfaktor für die Weltwirtschaft hinzu. Summa summarum hatten wir in fast allen Bereichen einen Umsatz- und Ertragsrückgang zu verzeichnen. Auch im Hinblick auf unsere Planung blieben die Ergebnisse leider hinter unseren Erwartungen. Das Umsatzergebnis vom Vorjahr wurde um 6 % und der Rohertrag um 9,3 % verfehlt. Auch die Handelsspanne des Vorjahres konnte prozentual und absolut nicht erreicht werden. Einzig in den Abteilungen Heizung und Sicherheitstechnik steigerten wir den Rohertrag im Vergleich zu 2022. Marktstellung Im regionalen Markt haben wir uns durch unser Dienstleistungsangebot und durch eine vorausschauende Vorplanung bei Engpassprodukten eine gute Position gesichert. Durch unseren gut aufgestellten Außendienst, gezielten Vertriebsmaßnahmen und Aktionen, dem Ausbau von Kundenkontakten und der Identifizierung brach liegender Potenziale versuchten wir konjunkturbedingte Umsatzrückgänge so gut wie möglich zu kompensieren. In den Geschäftsbereichen Haustechnik, Baubeschlag, Baubedarf und Werkzeuge/Maschinen erzielten wir einen Umsatzerlös in Höhe von 142,6 Mio. €. Wettbewerb Unsere Wettbewerber kämpften wie wir um jeden Auftrag. Eine umfassende gute Verbindung zu unseren Kunden sicherte uns einen bedeutenden Anteil der wenigen zu vergebenden Aufträge. Wir hatten oft zumindest das letzte Wort, wenn es um die Vergabe ging. Der Wettbewerb war sehr aggressiv und versuchte, mit nicht nachvollziehbaren Preisen, zum Zuge zu kommen. Wir versuchten nicht primär über den Preis, sondern durch unseren Service, die Kundennähe und unsere etablierte Marktposition aus der großen Riege der Großhandelsunternehmen herauszustechen. Ausblick Die Gegebenheiten für das Geschäftsjahr 2024 bleiben nahezu unverändert. Hohe Zinsen, sinkende Nachfrage und eine dürftige Auftragslage machen unseren Kunden und uns als KONRAD KLEINER GmbH zu schaffen. Unser Ziel für das neue Jahr ist, das geplante Umsatz- und Ertragsziel zu erreichen. 3. Ertrags, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens Ertragslage Wir konnten im Jahr 2023 Umsatzerlöse (nach Skonto) in Höhe von 177,4 Mio. € erzielen. Damit wurde der Vorjahreswert (207,5 Mio. €) um 30,1 Mio. € (-14,5 %) unterschritten. Die Materialaufwandsquote konnten wir auf 74,3 % gegenüber dem Vorjahr verbessern (2022: 76,0 %). Die Anteile an den Umsatzerlösen teilen sich auf die Geschäftsbereiche wie folgt auf:
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Mio. € gesunken. Die Personalaufwendungen haben sich um 0,1 Mio. € erhöht, hier handelte es sich um zusätzliche Sachbezüge an die Mitarbeitenden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben zum Vorjahr um 0,8 Mio. € abgenommen. Wir erreichten eine EBITDA-Rendite von 3,0 % zum Nettoumsatz. Der Zinsaufwand hat sich aufgrund gestiegener Zinsen um 0,2 Mio. € erhöht. Der Jahresüberschuss nach Steuer beträgt 2,6 Mio. € (Vorjahr 5,2 Mio. €). Finanzlage Gemäß der Kapitalflussrechnung hat sich der Finanzmittelfonds um 3,7 Mio. € verbessert. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 3,7 Mio. € auf 7,9 Mio. €, während der Mittelabfluss für die Investitionstätigkeit um 1,6 Mio. € auf 2,7 Mio. € abnahm. Dem Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit im Vorjahr (1,5 Mio. €) steht nunmehr ein Mittelabfluss im aktuellen Geschäftsjahr von 1,4 Mio. € gegenüber. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich auf 58,3 Mio. € (Vorjahr 62,1 Mio. €) reduziert. Das Anlagevermögen stieg zum Vorjahr um 1,0 Mio. € auf nun 20,2 Mio. € an. Eine wesentliche Ursache für den Anstieg war die Fertigstellung des Neubaus. Daneben wurden vor allem Ersatzinvestitionen in den Bereichen Lagereinrichtung, Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie IT (Hard- und Software) getätigt. Die Abschreibungen blieben konstant zum Vorjahr. Das Umlaufvermögen ist 2023 um 4,6 Mio. € gesunken. Der Rückgang ist zurückzuführen auf eine starke Reduzierung der Vorräte von 4,6 Mio. € aufgrund der Stabilisierung des Marktes. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen konnten wir um 1,2 Mio. € senken, die sonstigen Vermögensgegenstände stiegen um 0,4 Mio. € sowie das Guthaben bei Kreditinstituten um 0,8 Mio. € an. Das Zahlungsverhalten unserer Kunden ist weiterhin stabil, das durchschnittliche Zahlungsziel hat sich im Vergleich zum Vorjahr mit durchschnittlich 21 Tagen auf nun 22 Tagen geringfügig erhöht. Unser haftendes Stammkapital beträgt unverändert 11,0 Mio. €. Die Gewinnrücklagen konnten auch 2023 wieder aus dem Gewinn um 2,0 Mio. € erhöht werden. Die Eigenkapitalquote hat sich auf 65,1 % (im Vorjahr 56,9 %) verbessert. Die sonstigen Rückstellungen haben sich zum Vorjahr um 0,5 Mio. € erhöht. Die Verbindlichkeiten 2023 haben sich um 6,4 Mio. € gemindert. Wesentliche Veränderungen waren die reduzierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 3,5 Mio. € sowie eine Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 2,1 Mio. €. Dem Unternehmen stehen Kreditlinien über insgesamt 18,6 Mio. € zur Verfügung. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Umweltschutz Der Erhalt und die Förderung einer gesunden Umwelt sind für unser Unternehmen und für alle Mitarbeitenden ein wichtiger Bestandteil unseres Unternehmensverständnisses. Zum einen reagieren wir bei Veränderungen der Märkte (alternative Energien, rechtliche Rahmenbedingungen, Förderungen) und schulen unsere Kunden intensiv. Zum anderen achten wir auf die Einhaltung aller einschlägigen Umweltvorschriften und überprüfen regelmäßig die Wirksamkeit der internen Prozesse dazu. Bei Abweichungen werden Maßnahmen zur Behebung von Mängeln definiert und umgesetzt. Das fertiggestellte Verwaltungsgebäude mit Sozialräumen wurde unter Berücksichtigung der aktuellen Energiestandards erbaut (Grundwasser-Wärmepumpe + Dämmung). Die neueste Entwicklung für umweltfreundliche Energiequellen ist die Erweiterung der seit 2022 bestehenden unternehmenseigenen Photovoltaikanlage auf 600 KWp. Seit Mai 2023 wurde die Anlage mit 730 Modulen auf 1.468 verdoppelt. Leider konnte diese zusätzliche Erweiterung noch nicht ans Netz angeschlossen werden, weil eine Gesetzesänderung der Bundesregierung vorschreibt, dass wir diese Erweiterung zusätzlich erneut zertifizieren lassen müssen. Diese Änderung konnten wir bei der Planung nicht vorhersehen. Ebenso wurde ein großer Teil der Beleuchtung in den Logistikhallen, Stahlhallen und dem Außengelände auf LED-Technik umgerüstet. Arbeitnehmerbelange Ein gutes Betriebsklima, aktiver Gesundheits- und Arbeitsschutz sowie Aus- und Weiterbildung sind ein weiterer Eckpfeiler für die erfolgreiche Umsetzung unserer Unternehmensziele. Die hohe Übernahmequote unserer Auszubildenden, die geringe Fluktuation, die langjährige Betriebszugehörigkeit vieler Mitarbeitenden bestätigen diese Vorgehensweise. Die Geschäftsführung und der Betriebsrat in Mindelheim und Kempten pflegen eine gute Zusammenarbeit zum Wohle der Belegschaft. Durch einen regelmäßigen Austausch werden Themen ohne Verzögerung beseitigt, verändert bzw. umgesetzt. Mit Fertigstellung des Neubaus erhielten die gewerblichen Mitarbeitenden einen neuen Sozialraum und Duschen, sowie die angestellten Mitarbeitenden neue moderne Büroräume. Um sich um die Belange der (schwer-) behinderten und gleichgestellten Mitarbeitenden im Betrieb besser kümmern zu können, wurde eine Schwerbehindertenvertretung gewählt. Offene Kommunikation und Transparenz, vor allem bei den beiden Großprojekten ERP-Systemumstellung und neuer E-Shop, hat die höchste Priorität für die Geschäftsführung und -leitung. Um die Belastung und Anspannung innerhalb der Belegschaft abzumildern, wurden zahlreiche Maßnahmen organisiert, wie z. B. eine temporäre Zuwendung von Sachbezügen, After-Work-Party. Damit die Mitarbeitenden die Pausenzeiten auch zur Erholung nutzen können, wurden die Pausenräume erweitert und modernisiert. Durch Auffrischungskurse für Erst-/ und Brandschutzhelfer wird auch stetig auf die bestmögliche Versorgung im Ernstfall geachtet. Jeder Mitarbeitende hat im Rahmen des Hinweisgeberschutzgesetzes seit Ende 2023 eine sichere Möglichkeit, Unregelmäßigkeiten oder Verstöße, die im Arbeitskontext stehen und gegen Straf-, Bußgeld- oder sonstige Rechtsvorschriften verstoßen, zu melden. Gesellschaftliche Reputation Als Traditionsunternehmen mit langjähriger enger Verbindung zur Region unterstützen wir in unterschiedlichen Projekten und Formen soziale und gesellschaftliche Entwicklungen, auch durch die Initiative unserer Mitarbeitenden. Im Geschäftsjahr 2023 spendeten wir für die Erdbebenopfer in der Türkei. Weitere Spenden gingen an karitative Einrichtungen, Schulen und Vereine. 3. Prognosebericht 2023 gab es im Bauhauptgewerbe einen realen Umsatzrückgang von 5,2 %. Die Prognosen der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute zeigen für 2024 einen Rückgang der Bauinvestitionen um minus 2,1 %. Es wird davon ausgegangen, dass 2024 der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe um minus 3,5 % gegenüber dem Vorjahr sinken wird. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Baugenehmigungen 2023 eingebrochen und die Aussichten für 2024 nicht besser sind. Im Gesamtjahr 2023 sind die Baugenehmigungen auf 260.100 gesunken (minus 26,6 %). Das ist der niedrigste Stand seit 2012. Für 2024 werden lediglich ca. 200.000 Genehmigungen erwartet. Risikobericht Risiken bestehen hinsichtlich der Erreichung unserer Ziele sowie der Umsatz- und Ergebnisplanung durch
In Zusammenarbeit mit unserem Managed Service Partner haben wir zusätzlich zum bestehenden Cybersicherheitsschutz mehrere Maßnahmen und Systeme eingeführt, um eine permanente Verbesserung unserer Netzwerk-Infrastruktur zu erreichen. Seit Juli 2023 werden Phishing-Mail Kampagnen durchgeführt. 2023 investierten wir über 75 T€ für die Cybersicherheit. Unverändert halten wir ein striktes Forderungsmanagement ein. Die Auswirkung von Forderungsausfällen wird durch eine Warenkreditversicherung, die Deckungszusagen für die überwiegende Anzahl unserer größeren Kunden erteilt hat, gemildert. Für mögliche Schadensfälle sind im ausreichenden Maße Versicherungen abgeschlossen. Chancenbericht Um eine weitere Verbesserung der Marktposition in unserem Absatzgebiet für die 5 Geschäftsfelder zu erreichen, arbeiten wir gezielt an folgenden Chancen:
In den vergangenen Jahren setzen wir verstärkt unsere Energie in zwei zukunftsweisende Großprojekten ein:
Unternehmensplanung 2024 Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir einen Umsatz in Höhe von 182,9 Mio. €. Dieses Umsatzziel soll durch unser breites Produktsortiment, sowie mittels einer optimierten Potentialausschöpfung realisiert werden. Durch die umgesetzten hohen Investitionen in das neue ERP-System, den neuen E-Shop, die Bad & Fliesen-Ausstellung und den grundsanierten Handwerker-Abholmarkt in Mindelheim erhoffen wir uns, das geplante Umsatzziel zu erreichen. Für das Jahresergebnis 2024 rechnen wir mit einer schwarzen Null, die zu einem Cashflow (Jahresüberschuss + Abschreibungen) von ca. 2,3 Mio. € führen wird. Energiekostensteigerungen, staatliche Maßnahmen (wie bspw. die Mautausweitung), Unklarheiten in den Tarifverhandlungen zwischen Arbeitgeberverband und Gewerkschaft, Investitionen in die Weiterentwicklung unseres neuen ERP-Systems und vor allem die eher rückläufige wirtschaftliche Entwicklung in der Baubranche, bringen uns zu dieser Prognose. Unsere Investitionsplanung beläuft sich 2024 auf ca. 4,8 Mio. €. Diese beinhaltet weitere Optimierungen für unser neu eingeführtes, vollintegriertes ERP-System "Microsoft Dynamics 365 Finance & Operations" und den Erwerb des nördlich unseres Betriebsgeländes gelegenen Grundstücks mit einer Größe von 56.625 m 2 , welches über ein Darlehen finanziert wird. Über weitere, kleinere Investitionen werden wir auf Sicht entscheiden.
Mindelheim, 15. März 2024 KONRAD KLEINER GmbH, Mindelheim vertreten durch die Geschäftsführer gez. Brigitte Kleiner gez. Werner Steffan Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die KONRAD KLEINER GmbH, Mindelheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KONRAD KLEINER GmbH, Mindelheim - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KONRAD KLEINER GmbH, Mindelheim für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kempten (Allgäu), den 15. März 2024 ATG
Allgäuer Treuhand GmbH
gez. Dr. Huber, Wirtschaftsprüfer gez. Ratzlaff, Wirtschaftsprüfer FeststellungDer Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 24.04.2024 festgestellt. |
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