Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamm HRB 6590
Eingetragen
11.8.2009
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
IT Service und Beratung, Handel mit Hardund Software, Telefonanlagen und Zubehör sowie Programmierleistungen und Schulungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philipp Leonhardt
seit 13.2.2025
Geschäftsführer
Thomas Valentin
seit 23.6.2010
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (16)

NameAnteil
16.06%
3.47%
F**** B******
3.33%

Ungelöste Beteiligungen (17)

NameAnteil
PLENTICON GROUP GmbHEigenbeteiligung
10.54%
0.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
PLENTICON GROUP GmbH
Germany
50.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Systemhaus Cramer GmbH

Hamm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Systemhaus Cramer GmbH, Hamm Lagebericht

Grundlagen des Unternehmens

Seit 1992 ist die Systemhaus Cramer GmbH Ansprechpartner für kleine und mittelständische Unternehmen sowie ein Partner und verlässlicher Experte in allen Fragen rund um das Thema IT-Infrastruktur im On-Premises und Cloud-Bereich.

Als zertifizierter Partner vertreiben und unterstützen wir Produkte und Lösungen von Herstellern wie DATEV, Fujitsu, Microsoft, VMware oder Lancom. Um weiterhin den zunehmenden Anforderungen der Digitalisierung gerecht zu werden, zertifizieren wir uns und unsere Mitarbeiter kontinuierlich weiter.

Zusätzlich zum Standort Hamm, auf den sich dieser Lagebericht bezieht, gibt es noch eine Niederlassung in Münster. Zudem befinden weitere Gesellschaften in den Städten Lohfelden und Köln. So können individuelle Servicekonzepte je nach Kundenbedarf umgesetzt werden.

Beteiligungen

Seit 2021 ist die Systemhaus Cramer GmbH Hamm eine 100 %ige Tochtergesellschaft der PLENTICON GROUP GmbH und gleichzeitig zu 100 % an der Systemhaus Cramer GmbH Lohfelden beteiligt. Diese ist dadurch ebenfalls im Konzernkreis der PLENTICON GROUP GmbH integriert. Die Gewinne beider Unternehmen werden zu 100 % an die PLENTICON GROUP GmbH abgeführt.

Leistungsspektrum

- DATEV Lösungen für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und deren Mandanten- Rechenzentrum & Hosting Lösungen

- Security-Lösungen

- IT-Datacenter Konzepte sowie Back-Up-Strategien und -Lösungen

- Modern Workplace-Lösungen

- UCC-Lösungen (Unified Communication)

- ECM-Lösungen (Dokumentenmanagement)

- ERP-Lösungen

- Managed Services und Betreuungskonzepte

Gesamtwirtschaftliche Situation

Auf der Pressekonferenz des Branchenverbandes bitkom erklärte diese, dass sich die digitale Wirtschaft in Deutschland weiterhin auf Wachstumskurs befindet. Im Geschäftsjahr 2023 erlebte der deutsche IT-Markt jedoch eine Wachstumsdelle mit einer Steigerung in Höhe von 3,1 Mrd. EUR (2,2 %). Die Umsätze aus dem Verkauf von IT-Hardware gingen im Geschäftsjahr um 5,4 % zurück, wobei die Umsätze im Bereich IT-Dienstleistungen um 5,1 % und die Umsätze im Bereich Software weiterhin um 9,6 % stiegen (Prognose).

Trotz eines schwierigen konjunkturellen Umfelds wird für die Informationstechnik erneut ein Umsatzplus von 6,1 % für 2024 erwartet. Die Prognose, unterteilt in die einzelnen Bereiche, lautet wie folgt:

- IT-Dienstleistungen +4,8 %
- IT-Hardware +4,6 %
- Software + 9,4%

Quelle: bitkom Jahres-Pressekonferenz 2024, vom 10.01.2024

Ertragslage

Der Jahresumsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 20,2 % auf 12.839 TEUR gesunken, da der Einkauf der Tochtergesellschaft in Lohfelden nun durch das Unternehmen selbst erfolgte. Zudem wurden einige große Projekte im Vorjahr abgeschlossen. Der Wareneinsatz ist ebenfalls und überproportional um 38,1 % gesunken, so dass dieser sich im aktuellen Geschäftsjahr auf 6.450 TEUR beläuft.

Aufgrund des Fachkräftemangels und den damit verbundenen gestiegenen Lohnkosten erhöhten sich die Personalaufwendungen um 11,7 % auf 2.790 TEUR.

Trotz des gesunkenen Umsatzes konnte der Jahresüberschuss vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr (2.738 TEUR) um 251 TEUR auf 2.989 TEUR gesteigert werden. Dies ist jedoch in wesentlichen Teilen auf den vereinnahmten Gewinn der Tochtergesellschaft Systemhaus Cramer Lohfelden GmbH in Höhe von 546 TEUR (Vorjahr: TEUR 398) zurückzuführen.

Die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis vor Steuern stellen die zentralen finanziellen Steuerungs- größen zur Ermittlung des Unternehmenserfolges und somit die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren dar.

Finanzlage

Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 beliefen sich auf 208 TEUR. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Betriebs- und Geschäftsausstattung für unser Rechenzentrum in Frankfurt, neue PKWs sowie neue Hardware für unsere Mitarbeiter. Diese Investitionen finden sich in unserem Anlagevermögen wieder. Die Finanzierung dieses Anlagevermögens fand aus eigener Kraft statt.

Der operative Cashflow war im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 deutlich positiv.

Aufgrund des mit der PLENTICON GROUP GmbH geschlossenen Gewinnabführungsvertrages und der umsatzsteuerlichen Organschaft ist der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit als deutlich negativ anzusehen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist um 603 TEUR auf 7.844 TEUR gestiegen. Maßgeblich hierfür ist zum großen Teil eine Aufstockung des Warenbestandes für die Bedienung eines Kunden zum Jahresende auf 927 TEUR. Die Vorräte inkl. und hier insbesondere die der unfertigen Leistungen haben sich somit mehr als verdoppelt und sind um 129,4 % gestiegen. Zusätzlich wurden Investitionen in das Anlagevermögen durchgeführt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf 1.501 TEUR gestiegen, was einem Anstieg um 122 TEUR (8,9 %) entspricht.

Auf der Passivseite sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 261 TEUR auf 981 TEUR gestiegen, dies entspricht einer Erhöhung um 36,6 %. Zudem sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf 3.244 TEUR um 321 TEUR gestiegen, welche auf den Gewinnabführungsvertrag sowie die bestehende umsatzsteuerliche Organschaft mit der PLENTICON GROUP GmbH zurückzuführen ist.

Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr (45,4 %) auf 41,9 % aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme gesunken.

Zusammenfassend lässt sich das Geschäftsjahr 2023 als zufriedenstellend bewerten.

Mitarbeitende

Am 31. Dezember 2023 gehörten insgesamt 61 Mitarbeiter (im Vorjahr 60) incl. der Auszubildenden zur Belegschaft der Systemhaus Cramer GmbH Hamm.

Es gab keine besonderen Vorkommnisse in den Bereichen Arbeitssicherheit.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklungen (Chancen- und Risikobericht)

Entscheidungen und Geschäftsprozesse werden unter Einbindung des Risikomanagements in unserem Unternehmen durchgeführt. Hierzu zählen detaillierte Berichts- und Informationssysteme, die die betrieblichen Abläufe unterstützen.

Bestimmte Einzelrisiken werden von der Geschäftsführung überwacht und in erforderlichem Maße abgesichert. Die Behandlung der jeweiligen operativen Einzelrisiken wird durch verschiedene Management- und Investitionsgrundsätze definiert. Zusätzlich sind Versicherungen abgeschlossen worden, um evtl. Haftungsrisiken und Schadensfälle abzusichern. Der Umfang sowie die Höhe dieser Versicherung werden regelmäßig überprüft und angepasst.

Um Risiken zu begegnen, die aus den vielfältigen steuerlichen, wettbewerbs-, patent-, kartell- und umweltrechtlichen Regelungen und Gesetzen resultieren, werden Entscheidungen auf Basis entsprechender Beratungen getroffen. Die folgenden Risiken sind in der Reihenfolge ihrer Bedeutung dargestellt.

Ein wesentliches Risiko für die zukünftige Weiterentwicklung des Unternehmens besteht in erster Linie in der Gewinnung von neuem Personal und den steigenden Kosten durch die allgemeine Inflation.

Da die Geschäftspartner der Systemhaus Cramer GmbH fast ausschließlich in Deutschland ansässig sind, besteht kein Risiko aus Wechselkursschwankungen. Zu vielen Kunden besteht seit vielen Jahren eine vertrauensvolle Geschäftsbeziehung mit guter Zahlungsmoral, so dass auch hier keine negativen Auswirkungen auf die Finanzlage zu erwarten sind.

Momentan sind keine bestandsgefährdenden Risiken oder Risiken der zukünftigen Entwicklung mit entscheidendem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage zu sehen.

Chancen, um die Geschäftszweige weiter auszubauen, ergeben sich durch die immer weiter voranschreitende Digitalisierung bei unseren Kunden sowie durch umfassende Managed Service Verträge und den Ausbau unserer DATEV ASP Umgebung sowie des Rechenzentrums.

Weitere positive Möglichkeiten des Wachstums der Systemhaus Cramer GmbH werden sich aus unserer Sicht durch die Integration in die PLENTICON GROUP ergeben.

Ausblick (Prognosebericht)

Durch die Erweiterung unserer Rechenzentrumskapazitäten sowie der Gewinnung neuer Kunden erhoffen wir uns eine moderate Steigerung der Umsätze im Vergleich zum Vorjahr.

Aufgrund des immer größer werdenden Fachkräftemangels und um unsere langjährigen Mitarbeiter auch in der Zukunft zu halten, werden in den nächsten Jahren höhere Personalkosten auf uns zukommen. Durch Fort- und Weiterbildungen sollen die Mitarbeiter weiterhin geschult werden, um so die Qualität unserer Arbeit im Bereich der Kundenbetreuung zu gewährleisten.

In den ersten beiden Monaten 2024 konnten wir einen starken Auftragsbestand ausweisen. Wir hoffen, durch die Umstellung der Managed Service Verträge eine Umsatzsteigerung zu erzielen und auch für die folgenden Jahre einen wachsenden Ertrag zu generieren. Aufgrund der starken Kostensteigerungen und einer deutlich geringeren Gewinnabführung der Systemhaus Cramer Lohfelden erwarten wir im Geschäftsjahr 2024 einen deutlich unter dem Vorjahresniveau liegenden Jahresüberschuss vor Gewinnabführung.

 

Hamm, 21. Juni 2024

Christian Cramer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.968.213,76 1.866.609,76
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.059,00 10.831,00
II. Sachanlagen 252.765,00 146.389,00
1. technische Anlagen und Maschinen 10.550,00 11.480,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 242.215,00 134.909,00
III. Finanzanlagen 1.709.389,76 1.709.389,76
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.617.272,90 1.617.272,90
2. Beteiligungen 91.366,86 91.366,86
3. Sonstige Finanzanlagen 750,00 750,00
B. Umlaufvermögen 5.835.137,45 5.354.865,46
I. Vorräte 927.273,82 404.174,53
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.284.981,02 1.993.798,45
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 564.400,46 452.596,25
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.720.580,56 1.541.202,20
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 33.606,58 33.600,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.622.882,61 2.956.892,48
C. Rechnungsabgrenzungsposten 40.514,28 19.277,64
Summe Aktiva 7.843.865,49 7.240.752,86

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.283.669,79 3.283.669,79
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 1.374.242,14 1.374.242,14
III. Gewinnvortrag 1.859.427,65 1.859.427,65
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 223.050,00 238.670,00
C. Verbindlichkeiten 4.337.145,70 3.718.413,07
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.244.068,87 2.922.336,69
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.244.068,87 2.922.336,69
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.093.076,83 796.076,38
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.090.005,21 774.575,04
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.071,62 21.501,34
Summe Passiva 7.843.865,49 7.240.752,86

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.825.387,56 5.806.166,87
2. Personalaufwand 2.789.844,86 2.498.251,46
a) Löhne und Gehälter 2.248.842,13 2.055.072,94
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 541.002,73 443.178,52
davon für Altersversorgung 2.807,48 2.570,80
3. Abschreibungen 106.411,49 77.064,82
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 106.411,49 77.064,82
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.479.317,77 882.066,71
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 0,00 11,83
5. Erträge aus Beteiligungen 15,00 15,00
6. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 546.280,03 398.074,99
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 97,47 30,62
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.515,64 5.533,87
davon an verbundene Unternehmen 1.300,59
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6,20 4,95
10. Ergebnis nach Steuern 2.990.684,10 2.741.365,67
11. sonstige Steuern 1.215,00 2.899,00
12. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 2.989.469,10 2.738.466,67
13. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist beim Handelsregister B des Amtsgerichts Hamm unter HRB 6590 registriert. Sitz der Gesellschaft ist Hamm.

Das Geschäftsjahr der Systemhaus Cramer GmbH entspricht dem Kalenderjahr.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Die Sachanlagen werden mit Anschaffungskosten und - soweit abnutzbar - vermindert um planmäßige, auf linearer Basis ermittelte Abschreibungen angesetzt. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und fünfzehn Jahren. Selbständig nutzbare geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung zu 100 % abgeschrieben. Von dem Wahlrecht nach § 6 Abs. 2a EStG wird kein Gebrauch gemacht.

Die Finanzanlagen sind wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wird der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Die unfertigen Leistungen, sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit ihren Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten orientieren sich an der handelsrechtlichen Wertuntergrenze nach § 255 Abs. 1 HGB. Im Berichtsjahr wurden die offenen Tickets erstmals als unfertige Leistungen mit dem Verkaufswert abzüglich einer Gewinnmarge in Höhe von TEUR 42 bilanziert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten abzüglich Wertberichtigungen auf individuell ermittelte Einzelrisiken angesetzt. Pauschale Risiken werden ebenfalls mit 1 % bezogen auf die um einzelwertberichtigte Forderungen bereinigte Basis berücksichtigt.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert bilanziert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen sind nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung so bemessen, dass sie allen voraussichtlichen Verpflichtungen und erkennbaren Risiken in Höhe des Erfüllungsbetrages Rechnung tragen. Sämtliche Rückstellungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und werden daher nicht abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird durch den als Anlage zum Anhang beiliegenden Bruttoanlagenspiegel dargestellt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 87.574,21 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 87.574,21 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 13.013,00 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 456.004,62 208.064,49 23.202,78
Summe Sachanlagen 469.017,62 208.064,49 23.202,78
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.617.272,90 0,00 0,00
2. Beteiligungen 91.366,86 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 750,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1.709.389,76 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.265.981,59 208.064,49 23.202,78
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 87.574,21
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 87.574,21
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 13.013,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 640.866,33
Summe Sachanlagen 0,00 653.879,33
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1.617.272,90
2. Beteiligungen 0,00 91.366,86
3. Genossenschaftsanteile 0,00 750,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.709.389,76
Summe Anlagevermögen 0,00 2.450.843,30
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 76.743,21 4.772,00 0,00 0,00 81.515,21
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 76.743,21 4.772,00 0,00 0,00 81.515,21
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.533,00 930,00 0,00 0,00 2.463,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 321.095,62 100.709,49 23.153,78 0,00 398.651,33
Summe Sachanlagen 322.628,62 101.639,49 23.153,78 0,00 401.114,33
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 399.371,83 106.411,49 23.153,78 0,00 482.629,54
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 6.059,00 10.831,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 6.059,00 10.831,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 10.550,00 11.480,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 242.215,00 134.909,00
Summe Sachanlagen 0,00 252.765,00 146.389,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1.617.272,90 1.617.272,90
2. Beteiligungen 0,00 91.366,86 91.366,86
3. Genossenschaftsanteile 0,00 750,00 750,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.709.389,76 1.709.389,76
Summe Anlagevermögen 0,00 1.968.213,76 1.866.609,76

Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:

Bonusansprüche aus Umsatzprämien in Höhe von TEUR 53

Eigenkapital / Stammkapital

Das Stammkapital beträgt zum Bilanzstichtag unverändert TEUR 50 und ist voll eingezahlt.

Aufgrund des ab dem Geschäftsjahr 2022 bestehenden Gewinnabführungsvertrages mit der PLENTICON GROUP GmbH, Frankfurt am Main, wird das gesamte Jahresergebnis an die PLENTICON GROUP GmbH abgeführt.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Rückstellung für Personalkosten TEUR 73
Rückstellung für Gewährleistungen TEUR 63
Rückstellung für Kundenboni TEUR 34
Rückstellung für Abschlusserstellung und -prüfung TEUR 30
Übrige Rückstellungen TEUR 23

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Die Verbindlichkeiten haben - mit Ausnahme eines Darlehens in Höhe von TEUR 3 - sämtlichst eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte (Eigentumsvorbehalt) gesichert sind, beträgt TEUR 22.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 3.204 die ausstehende Ergebnisabführung an die Gesellschafterin.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
EUR
aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 600.000,00
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 400.000,00
aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 500.000,00
davon durch Forderungsabtretung 500.000,00
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 500.000,00
Summe 1.100.000,00

Die vorstehenden Haftungsverhältnisse werden nicht bilanziert, da mit der Inanspruchnahme aus den Bürgschaften wegen der Bonität der Unternehmen derzeit nicht zu rechnen ist.

Die Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten betrifft einen bisher nicht in Anspruch genommenen Kreditrahmen der Commerzbank AG.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 1.948 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen, von denen TEUR 42 kurzfristig, TEUR 637 eine Laufzeit von einem bis fünf Jahren und TEUR 1.121 eine Laufzeit von über fünf Jahren aufweisen.

Finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen sind in Höhe von TEUR 96 in kurzfristiger Form vorhanden. Die restlichen TEUR 107 haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
vollzeitbeschäftige Mitarbeiter 45,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 3,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 48,00
(ausgenommen Geschäftsführer, Auszubildende)

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Christian Cramer, Kaufmann, Münster, geführt. Herr Cramer ist einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
EUR
Eigenkapital
EUR
Systemhaus Cramer GmbH, Lohfelden 100 % 546.280,03 547.053,29

Konzernzugehörigkeit

Die Systemhaus Cramer GmbH wird in den freiwilligen Konzernabschluss des Mutterunternehmens, der PLENTICON GROUP GmbH, Frankfurt am Main, sowie in den übergeordneten Konzernabschluss der Harald Quandt Industriebeteiligungen GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe, einbezogen.

Der offen gelegte Konzernabschluss der Harald Quandt Industriebeteiligungen GmbH ist im elektronischem Unternehmensregister erhältlich.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hamm, 21. Juni 2024

gez. Christian Cramer, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Systemhaus Cramer GmbH, Hamm

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Systemhaus Cramer GmbH, Hamm, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Systemhaus Cramer GmbH, Hamm, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

§ entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

§ vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Erstprüfung

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Systemhaus Cramer GmbH, Hamm, für das vor- herige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, die Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2023 sind, wurden nicht geprüft.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetz- liche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögens- schädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

§ identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusi- ves Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

§ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

§ beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

§ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

§ beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

§ beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

§ führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 21. Juni 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Julian Breidthardt, Wirtschaftsprüfer

Alina Melo, Wirtschaftsprüferin

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