Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Hersfeld HRB 1254
Eingetragen
21.6.1990
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialReparatur und Instandhaltung von elektrischen AusrüstungenHerstellung von elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Herstellung, Reparatur und Modernisierung von Heizungsanlagen aller Art, Elektroinstallationen im Wohnungsbau und in Gewerbebetrieben, insbesondere der Bau und die Konstruktion von Schaltanlagen und Kleinmotoren sowie alle im Zusammenhang mit Elektroanlagen stehenden Tätigkeiten, insbesondere Produktion für die Elektroindustrie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Uwe Willich
seit 1.8.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
51.00%
Uwe Willich
49.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
MW Holding GmbH
Germany
13.056 €
51.00%
Uwe Willich
Bebra-Lüdersdorf
12.544 €
49.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Willich Elektrotechnik GmbH

Bebra

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Darstellung des Geschäftsverlaufes

Geschäftstätigkeit

Willich Elektrotechnik GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen auf dem Gebiet innovativer sowie zukunftsorientierter Elektrotechnik und ist ein überregional tätiges Unternehmen, das seinen Schwerpunkt in Deutschland hat, jedoch auch überregional und sogar teilweise weltweit tätig ist.

Die Geschäftstätigkeit konzentriert sich auf die Bereiche der Automatisierungstechnik, Gebäudesystemtechnik, Informationstechnik, Fertigungstechnik und Umwelttechnik.

In den einzelnen Geschäftsbereichen werden anspruchsvolle Aufträge für Zielkunden in der Industrie, öffentliche Auftraggeber, klein- und mittelständige Unternehmen sowie für Privatkunden im Premium Segment ausgeführt.

Willich Elektrotechnik GmbH hat sich dem technischen Fortschritt verschrieben und bietet als modernes, dynamisches Unternehmen der Elektrotechnik-Branche ein großflächig abdeckendes Angebot an.

Das Leitmotiv "Lösungen aus einer Hand" verpflichtet uns zu vollständigen individuellen Systemlösungen, mit allen damit verbundenen Dienstleistungen von der Beratung, Planung, Projektierung, Realisierung und Support. Der Kunde steht mit seinen Wünschen dabei im Mittelpunkt. Dabei legen wir großes Augenmerk auf Innovation, Qualität, Flexibilität und Lieferfähigkeit. Sonderlösungen sind für uns Normalität. Das Unternehmensziel ist es, die Marktposition weiterhin auszubauen. Willich Elektrotechnik verfügt damit über ein umfassendes und in sich verzahntes Produktportfolio. Das Unternehmen hebt sich durch Know-how und Kompetenz als Spezialist mit Ingenieurleistungen für anspruchsvolle Tätigkeiten auch zukünftig vom Markt ab.

Wirtschaftliche Entwicklung, Branchenentwicklung Elektrotechnik

Im November 2023 verzeichnete die deutsche Elektro- und Digitalindustrie mit minus 3,9 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat einen erneuten Rückgang bei den Auftragseingängen. "Die Minusrate lag in der gleichen Größenordnung wie schon in den drei unmittelbaren Monaten davor, sodass sich das Tempo abnehmender Bestellungen immerhin nicht weiter beschleunigt hat", sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann.

Während die Bestellungen von inländischen Kunden im November um 3,4 Prozent zulegen konnten, gab es bei den Auslandsorders Einbußen von 10,1 Prozent. Dabei reduzierten sich die Aufträge aus dem Euroraum (- 9,8 %) und aus Drittländern (- 10,3 %) mehr oder weniger gleich stark.

In den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres fiel der Bestellrückgang insgesamt moderater aus. Hier verfehlten die Auftragseingänge ihren Wert aus 2022 um 1,6 Prozent. Aus dem Inland gingen zwischen Januar und November 4,5 Prozent mehr neue Orders ein als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dagegen nahmen die Auslandsbestellungen um 6,5 Prozent ab. Der Rückgang der Aufträge aus dem Euroraum (- 9,4 %) war doppelt so hoch wie das Minus bei Bestellungen aus Ländern außerhalb des gemeinsamen Währungsraums (- 4,8 %).

Die reale, um Preiseffekte bereinigte Produktion elektrotechnischer und elektronischer Erzeugnisse in Deutschland fiel im November 2023 um 6,5 Prozent geringer aus als im entsprechenden Vorjahresmonat. Kumuliert von Januar bis November 2023 konnte der aggregierte Branchenoutput noch um 1,4 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum zulegen.

Mit 20,5 Milliarden Euro lagen die nominalen Erlöse der deutschen Elektro- und Digitalindustrie im November 2023 4,1 Prozent unter ihrem Vorjahreswert. "Nach dem September war dies der zweite Monat mit einem rückläufigen Umsatz im abgelaufenen Jahr", so Gontermann.

Die Geschäfte mit inländischen und ausländischen Kunden gaben im November um 4,5 Prozent (auf 10,2 Mrd. €) bzw. um 3,7 Prozent (auf 10,3 Mrd. €) nach. Beim Auslandsumsatz waren sowohl die Erlöse mit der Eurozone (- 2,7 % auf 3,8 Mrd. €) als auch mit Ländern außerhalb des gemeinsamen Währungsgebiets (- 4,3% auf 6,5 Mrd. €) rückläufig.

Der aggregierte Branchenumsatz für die gesamten ersten elf Monate des vergangenen Jahres kam auf 219,2 Milliarden Euro und lag damit 7,5 Prozent über seinem Wert aus dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Die Inlandserlöse erreichten zwischen Januar und November 105,9 Milliarden Euro (+ 9,0 %), die Auslandserlöse 113,3 Milliarden Euro (+ 6,3 %). Schließlich wurden hier mit Partnern aus dem Euroraum Geschäfte von 40,7 Milliarden Euro (+ 7,0 %) erzielt und mit Drittländern 72,6 Milliarden Euro (+ 5,9 %).

"Nach acht rückläufigen Monaten in Folge ist das Geschäftsklima in der deutschen Elektro- und Digitalindustrie im Dezember 2023 wieder gestiegen, wenn es unterm Strich aber noch im negativen Bereich verbleibt", sagte Gontermann. "Sowohl die aktuelle Lage als auch die allgemeinen Geschäftserwartungen wurden besser bewertet als noch im November. Auch die Exporterwartungen fielen im Dezember günstiger aus als noch im Vormonat."

Die Branche beschäftigte zuletzt 912.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bzw. 2,0 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

(Quelle: ZVEI Pressemitteilung 10.01.2024 Deutsche Elektro- und Digitalindustrie: Auftragseingang noch rückläufig 01/2024", unter: https://www.zvei.org/presse-medien/pressebereich/deutsche-elektro-und-digitalindustrie-auftragseingang-noch-ruecklaeufig)

Geschäftsverlauf

Die Willich Elektrotechnik GmbH konnte im Jahr 2023 ihre Marktposition behaupten.

Die Zahlen bestätigen die strategische Ausrichtung der Diversifikation. Aufgrund von Spezialisierung ist weiterhin von einer stabilen Entwicklung auszugehen. Das große verzahnte Leistungsspektrum in den Geschäftsbereichen der Willich Elektrotechnik GmbH erweist sich als erfolgreicher Weg. Die Erwartungen in Bezug auf das Jahresergebnis wurden erfreulicherweise erfüllt.

Zusammenfassend stellt die Geschäftsführung fest, dass sich die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr zufriedenstellend im Vergleich zum Vorjahr entwickelt hat.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Die Umsätze der Willich Elektrotechnik GmbH haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 920 vermindert. Der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen erhöhte sich um TEUR 284. Die Gesamtleistung ist um TEUR 1.997 auf TEUR 22.302 gefallen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Wesentlichen durch Erträge aus der Veräußerung von Grundstücken und Bauten in Höhe von TEUR 2.134 auf TEUR 2.766 erhöht (Vorjahr: TEUR 74).

Insgesamt ist die Ertragslage weiterhin stabil und bescheinigt der Willich Elektrotechnik GmbH gegenüber dem Vorjahr eine solide Geschäftsentwicklung. Der Jahresüberschuss konnte um TEUR 2.121 auf TEUR 3.310 gesteigert werden.

Finanzlage und Liquidität

Die Liquidität der Gesellschaft war im gesamten Geschäftsjahr aufgrund der planmäßigen Abrechnungen von Leistungen sowie bestehender Finanzierungsformen zu jedem Zeitpunkt gesichert.

Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr TEUR 1.914 (Vorjahr: TEUR 2.986). Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien können die notwendigen Investitionen finanziert werden.

Investitionen

Erhebliche Investitionen wurden im Personalbereich durch Schulungen der Mitarbeiter getätigt, um dem steigenden rasanten technischen Fortschritt standzuhalten.

Forschung und Entwicklung

Die Wettbewerbsfähigkeit wird gestärkt durch Innovationen. Die Innovationskraft trägt dazu bei, die internen und externen Abläufe zu optimieren, um die Wertschöpfung der Willich Elektrotechnik GmbH zu erhöhen. Die Innovationen entstehen projektbezogen in den einzelnen Geschäftsbereichen, bei der Projektplanung oder direkt bei der Abarbeitung der einzelnen Projekte. Bei technisch komplexen Projekten wie Roboteranwendungen, Visualisierungen, Programmierungen und Fertigungstechniken werden Sondervorschläge entwickelt, die bei weiteren Projekten zu einem nutzbringenden Synergieeffekt führen.

Wir zeichnen uns dadurch aus, dass wir unser Produktportfolio und interne Prozesse mindestens so schnell weiterentwickeln, wie sich die Markt- und Wettbewerbsanforderungen verändern. So laufen wir diesen Veränderungen nicht notgedrungen hinterher, sondern gehören zu denjenigen, die sie unternehmerisch zu ihrem Vorteil nutzen, um erweiterte oder neue profitable Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen.

Personal

Ein wesentlicher Beitrag zum Erfolg des Unternehmens sind qualifizierte Mitarbeiter. Willich Elektrotechnik GmbH verfügt über gut ausgebildete Mitarbeiter. Das Engagement der Mitarbeiter im Allgemeinen ist hervorragend. Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 122 Mitarbeiter bei der Willich Elektrotechnik GmbH beschäftigt.

Die Gesellschaft verfügt über ein hohes Potential an sehr gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeitern. Die Kenntnisse über die Zusammensetzung der Altersgruppen fließen in die Personalpolitik mit ein und die Tätigkeiten im Unternehmen sind so gestaltet, dass auch ältere Beschäftigte diese ausüben können.

Umweltschutz

Die Gesellschaft Willich Elektrotechnik GmbH konnte durch die Installation einer Photovoltaik-Anlage im Jahr 2008 mit ca. 78 kWp auf dem Dach der in 2008 neu errichteten Immobilie mit einer CO 2 -Minderung von ca. 35.000 kg in 2023 zum Klimaschutz beitragen. Durch den Einsatz der installierten Erdwärmepumpe werden rund 1/3 der benötigten Heizenergie durch regenerative Energien gedeckt. Neben den eigen gestellten Auflagen wie z.B. eine klare Trennung von Abfall- und Verpackungsmaterialien wird durch die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001: 2008 bereits ein großer Teil für das Umweltmanagement nach ISO 14001 erreicht. Das Unternehmen hat sich in 2021 erfolgreich nach ISO 14001 zertifiziert. Weiterhin betreibt das Unternehmen durch Eigenentwicklungen einen aktiven Umweltschutz durch Maßnahmen der Energieeinsparung. Somit wird nicht benötigte Energie durch ein ausgefeiltes Energiemanagement eingespart. Maschinen und technische Anlagen werden entweder ausgeschaltet oder lassen sich nicht einschalten, was zur weiteren Reduzierung des CO 2 -Ausstoßes beiträgt.

Weitere Entwicklung, Chancen und Risiken

Der Gesellschaft Willich Elektrotechnik GmbH bieten sich aufgrund Ihres speziellen ausgerichteten Produktportfolios sowie Spezialisierung und Lösungsangeboten in den einzelnen Geschäftsbereichen wirtschaftlich gute Chancen. Risiken werden vorrausschauend behandelt und Prognosen unterliegen einer konservativen Betrachtungsweise.

Die wirtschaftliche Entwicklung der Elektrotechnik ist kurz- bis mittelfristig eng an den allgemeinen Konjunkturverlauf gekoppelt.

In 2024 werden sich die Personalkosten durch tarifliche Lohnerhöhungen erhöhen. Durch optimierte Abläufe wird dennoch von einer Wertschöpfung ausgegangen.

Die Willich Elektrotechnik GmbH ist mit ihren Geschäftsbereichen sehr gut aufgestellt. Unsere strategische Ausrichtung sehen wir als soliden Wettbewerbsvorteil. Chancen ergeben sich für die Gesellschaft aus dem Angebot eines breiten Leistungsspektrums innerhalb lukrativer Nischenbereiche der Elektrotechnik.

Als Bestandteil des Qualitäts- und Lean-Managementsystems betreibt die Gesellschaft ein integriertes Risikomanagement. Risiken, die über das normale Geschäftsrisiko hinausgehen, sind gegenwärtig nicht zu erkennen.

Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 18.400 und einem Jahresergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 690. Um die Herausforderungen des Wettbewerbs zu bestehen, ist Willich Elektrotechnik GmbH gut aufgestellt. Ungeachtet konjunktureller Unwägbarkeiten ist die Willich Elektrotechnik GmbH hinsichtlich ihrer Unternehmensperspektiven für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 zuversichtlich.

 

Bebra, 25. November 2024

Willich Elektrotechnik GmbH

gez. Uwe Willich, Geschäftsführer

gez. Madeleine Dominique Willich, Geschäftsführerin

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Willich Elektrotechnik GmbH, Bebra

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.929,50 6.444,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 507.543,04 2.619.779,26
2. Technische Anlagen und Maschinen 91.559,50 111.761,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 280.287,50 318.879,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 186.355,08 1.065.745,12 183.704,67
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.121,90
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 85.393,26 87.515,16 1.157.189,78
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.857.959,19 2.127.373,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.301.943,85 2.494.797,27
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.720.475,76 8.880.378,80 2.065.272,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 7.170,84
10.037.568,58 9.935.182,18

PASSIVA

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.564,59
II. Kapitalrücklage 13.743,72 13.743,72
III. Bilanzgewinn 7.207.283,07 7.246.626,79 6.292.683,19
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 0,00 45.069,00
C. Rückstellungen 802.337,19 1.367.853,93
D. Verbindlichkeiten 1.751.188,74 2.190.267,75
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: EUR 272.296,73 (Vorjahr: EUR 62.605,64)
E. Passive latente Steuern 237.415,86 0,00
10.037.568,58 9.935.182,18

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Willich Elektrotechnik GmbH, Bebra

Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 12.391.282,66 9.752.073,71
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.118.823,41 -5.066.253,01
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.057.662,64 -6.176.486,05 -1.095.635,42
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -142.492,41 -180.880,71
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.065.769,12 -1.641.932,55
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 181,99 99,92
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen -2.373,10 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -22.672,26 -38.782,37
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -659.451,68 -525.145,00
9. Ergebnis nach Steuern 3.322.220,03 1.203.544,57
10. Sonstige Steuern -12.621,72 -14.266,32
11. Jahresüberschuss 3.309.598,31 1.189.278,25

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1- Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Firmenname laut Registergericht: Willich Elektrotechnik GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Bebra
Registereintrag: 07.12.1989
Registergericht: Amtsgericht Bad Hersfeld
Registernummer: HRB 1254

2. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB, den Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie nach den gesellschaftsvertraglichen Bestimmungen aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei der Bemessung der Abschreibungen wird auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Abschreibungen auf Neuzugänge werden ausschließlich linear vorgenommen. Die Abschreibungen auf Altbestände werden planmäßig fortgeführt. Investitionszuschüsse sind in einem Sonderposten für Investitionszuschüsse eingestellt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. den niedrigeren Stichtagswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Fertigungslöhnen auch angemessene Teile der notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie der durch die Fertigung veranlasste Werteverzehr des Anlagevermögens berücksichtigt werden.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zum Nennwert. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für Zinsverluste und das latente Ausfallrisiko wird bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen darüber hinaus eine Pauschalwertberichtigung angesetzt.

Auf den Ansatz aktiver latenter Steuern aus Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz wird verzichtet.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Absatz 1 Satz 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Absatz 2 Satz 2 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Absatz 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Absatz 2 Satz 1 HGB).

Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsforderungen/-verbindlichkeiten werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassakurs umgerechnet.

Die Folgebewertung der Forderungen/Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr erfolgt durch Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

Die Folgebewertung der Forderungen/Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips, wonach Kursverluste aufwandswirksam und Kursgewinne nicht berücksichtigt werden.

Soweit zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen Differenzen auftreten, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden darauf Steuern mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz ermittelt. Ergibt sich aus der Ermittlung insgesamt eine künftige Steuerbelastung, so wird diese als passive latente Steuer in der Bilanz angesetzt.

Die übrigen Aktiva und Passiva werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt.

4. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft ist mit EUR 25.600,00 im Handelsregister eingetragen. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 3.897.684,76 (Vorjahr: EUR 5.103.404,94) enthalten.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

Durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,82 %

Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2 %

Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018G"

Entwicklung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen:

Stand 01.01.2023 Verbrauch Auflösung Zuführung Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Rückstellungen für Pensionen 1.325.239,00 0,00 573.318,00 18.564,00 770.485,00
Aktivwert der Rückdeckungsversicherung -933.685,00 -265.890,41 0,00 -14.285,41 -682.080,00
Gesamtsumme 391.554,00 -265.890,41 573.318,00 4.278,59 88.405,00

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 1. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR:

Laufzeit
der Verbindlichkeit bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
Verbindlichkeiten *) gegenüber Kreditinstituten 272 0 0 272
(Vorjahr) (63) 0 (0) (63)
Verbindlichkeiten gesamt 1.751 0 0 1.751
(Vorjahr) (2.191) 0 (0) (2.191)

*) Gesichert mit Gesellschaftsvermögen durch: Sicherungsübereignung und Abtretung von Forderungen sowie Bürgschaften des Gesellschafters Uwe Willich

Passive latente Steuern

Aus den Bewertungsunterschieden zwischen der Handels- und der Steuerbilanz in Höhe von TEUR 1.764 resultieren passive latente Steuern. Bei der Bewertung der passiven latenten Steuern wurde von einem Steuersatz in Höhe von ca. 28 % ausgegangen, infolgedessen die passiven latenten Steuern TEUR 237 betragen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Leasingverträge / Mietverträge

Die Gesellschaft hat diverse Leasingverträge für technische Anlagen und Maschinen sowie für Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen, deren Laufzeit zwischen 2024 und 2025 liegen. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden kurzfristig nicht kündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:

TEUR
2024 250
Folgejahr 213
463

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In der Position sind Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 19 enthalten.

6. Sonstige Angaben

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Die durchschnittliche Mitarbeiter- bzw. Arbeitnehmerzahl im Geschäftsjahr beträgt 122.

Geschäftsführung

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer ist Herr Uwe Willich, Bebra.

Mit Eintragung in das Handelsregister vom 16. Januar 2024 wurde Frau Madeleine Dominique Willich, Bebra, ebenfalls zur alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführerin bestellt.

Auf die Regelung des § 286 Absatz 4 HGB wird hingewiesen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 7.207.283,07 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bebra, 25. November 2024

Willich Elektrotechnik GmbH

gez. Uwe Willich, Geschäftsführer

gez. Madeleine Dominique Willich, Geschäftsführerin

Der Jahresabschluss wurde durch die Gesellschafterversammlung am 17.03.2025 festgestellt.

Anlagenspiegel (Beilage zum Anhang)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 192.416,17 0,00 0,00 192.416,17
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.942.677,48 0,00 3.115.995,64 826.681,84
2. technische Anlagen und Maschinen 437.089,27 0,00 0,00 437.089,27
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.418.365,29 5.291,70 5.291,70 1.418.365,29
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 183.704,67 2.650,41 0,00 186.355,08
5.981.836,71 7.942,11 3.121.287,34 2.868.491,48
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 2.121,90 0,00 2.121,90
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 85.393,26 0,00 85.393,26
0,00 87.515,16 0,00 87.515,16
6.174.252,88 95.457,27 3.121.287,34 3.148.422,81
Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023 Geschäftsjahr (Zugang) Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 185.972,17 2.514,50 0,00 188.486,67
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.322.898,22 75.892,71 1.079.652,13 319.138,80
2. technische Anlagen und Maschinen 325.328,27 20.201,50 0,00 345.529,77
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.099.485,79 43.883,70 5.291,70 1.138.077,79
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.747.712,28 139.977,91 1.084.943,83 1.802.746,36
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.933.684,45 142.492,41 1.084.943,83 1.991.233,03
Buchwert
31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.929,50 6.444,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 507.543,04 2.619.779,26
2. technische Anlagen und Maschinen 91.559,50 111.761,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 280.287,50 318.879,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 186.355,08 183.704,67
1.065.745,12 3.234.124,43
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.121,90 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 85.393,26 0,00
87.515,16 0,00
1.157.189,78 3.240.568,43

Der zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Willich Elektrotechnik GmbH, Bebra

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Willich Elektrotechnik GmbH, Bebra - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Willich Elektrotechnik GmbH, Bebra für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Fulda, den 25. November 2024

Muth & Co. GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

ppa. Lukas Geiger, Wirtschaftsprüfer

Marco Bug, Wirtschaftsprüfer

Auszug aus dem Protokoll der Gesellschafterversammlung vom 17. März 2025

Der von der MUTH & CO. GMBH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüfte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wird genehmigt und festgestellt. Die Bilanz schließt ab mit einer Bilanzsumme von EUR 10.037.568,58 und zeigt einen Bilanzgewinn von EUR 7.207.283,07.

Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 7.207.283,07 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Bebra, 17. März 2025

gez. Uwe Willich

gez. Madeleine Willich

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