Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 6412
Vorher
van der Molen Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
29.7.1969
Branche
Herstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die TabakverarbeitungTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Planung, Fertigung und Vertrieb von Maschinen und Einrichtungsstücken der Nahrungs- und Genußmittelindustrie; Ausübung von Handelsvertretungen auf diesem Gebiet.

Historie

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Management

NameRolle
Sascha Wesely
seit 16.3.2017
Geschäftsführer
Andreas Michael Mayr
seit 13.3.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

VDM Beteiligungs GmbH
Germany
1.400.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

van der Molen Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Kissing

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2015

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015

Van der Molen GmbH, Kissing

I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

a) Allgemeine Angaben

Van der Molen mit Sitz in Kissing ist einer der weltweit führenden Anbieter von Verfahrenstechnik für die Getränkeindustrie und entwickelt, konstruiert, fertigt und installiert Prozessanlagen für die Herstellung alkoholfreier Getränke. Das Unternehmen ist in erster Linie auf die Kernprozesse Reinigung, Wasseraufbereitung, Lösung, Filtration & Entfärbung, Hitzebehandlung / Aseptische Behandlung und Mischung & Dosierung in allen Stufen spezialisiert. Van der Molen ist seit über 50 Jahren im Markt für Prozessanlagen aktiv. Zum Kundenkreis gehören eine Vielzahl von namhaften Großkonzernen, darunter die weltweit agierenden Getränkehersteller und Anbieter von Abfüllanlagen, aber auch unabhängige mittelständische Unternehmen der Getränkeindustrie.

Neben dem Hauptsitz in Kissing verfügt Van der Molen über eine Tochtergesellschaft in Johannesburg, Südafrika, sowie über eine Schwestergesellschaft in Parma, Italien, die im Dezember 2015 ihre Aktivitäten aufnahm. Die beiden Gruppengesellschaften sind in erster Linie als Vertriebsgesellschaften konzipiert, die Tochtergesellschaft in Südafrika leistet darüber hinaus Serviceleistungen für den afrikanischen Markt.

Die in den Klammern dargestellten Zahlen betreffen immer das Vorjahr als Rumpfgeschäftsjahr 01.04.2015 bis 31.12.2015.

b) Wettbewerb und Kunden

Van der Molen entwickelt, konstruiert und fertigt hochwertige Anlagen für den Prozess der Getränkeherstellung. Der Fokus liegt auf der Herstellung von alkoholfreien Getränken, sowohl für kohlensäurehaltige Getränke, Fruchtsäfte, Wasser und sogenannten wassernahen Getränke. Im weltweiten Wettbewerb wird Van der Molen als Produzent hochwertiger Verfahrenstechnik sowie als langjähriger und verlässlicher Partner wahrgenommen. Dies hat zur Folge, dass Van der Molen sowohl mit der Erweiterung bestehender Anlagen (Brownfield-Projekte) als auch beim Bau neuer Anlagen (Greenfield-Projekte) betraut wird. Aufgrund der im Unternehmen langjährig vorhandenen und fundierten Prozess-Expertise sowie des hohen Qualitätsstandards konnte sich Van der Molen in der Vergangenheit gegenüber Wettbewerbern oftmals durchsetzen.

Van der Molen ist nahezu weltweit aktiv. Unsere Hauptabsatzregionen sind Europa, Asien, Naher und Mittlerer Osten und Afrika. Zusätzlich haben wir im vergangenen Jahr die Aktivitäten in Südamerika wieder aufgenommen. Im vergangenen Jahr stand für alle Regionen die Erhöhung der Kundenpräsenz und Kundenansprache im Vertriebsfokus. Insbesondere die Märkte in China und Russland wurden im Berichtsjahr intensiv bearbeitet mit der Folge, dass dort wieder erste Aufträge gewonnen werden konnten.

c) Forschung und Entwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten wurden intensiviert, derzeit gibt es mehrere Projekte in folgenden Bereichen:

- Dosierung von Konzentraten;

- Mischung von unterschiedlichsten Rohstoffen;

- Thermische Behandlung;

- Filtration

II. Wirtschaftsbericht

a) Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Entwicklung der Branche

Das Investitionsklima hat sich in 2015, wie bereits in den Vorjahren, in der gesamten Getränkeindustrie weiter verbessert. Es konnten weiterhin nennenswerte Auftragseingänge aus dem Nahen Osten, den früheren GUS-Staaten sowie in Afrika verzeichnet werden. Insbesondere in China konnten erstmals wieder neue Aufträge gewonnen werden, auch in Europa hat das Auftragsvolumen wieder zugenommen.

Der Auftragseingang bei der Van der Molen GmbH im Geschäftsjahr 2015 betrug 18,3 Mio. € (10,4 Mio. €) und konnte dank verstärkter Vertriebsaktivitäten gesteigert werden. Der Auftragsbestand betrug zum 31.12.2015 15,9 Mio. € (17,9 Mio. €). Insgesamt betrachtet die Gesellschaft den Geschäftsverlauf im Jahr 2015 als zufriedenstellend, auch wenn die im Vorjahr prognostizierten Ergebnisse nur teilweise erreicht wurden.

b) Ertrags,- Vermögens- und Finanzlage

Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Van der Molen GmbH betrugen im Jahr 2015 19,0 Mio. € (16,8 Mio. €), der Bestand an unfertigen Leistungen betrug 8,3 Mio. € (12,0 Mio. €) und die Gesamtleistung ohne Berücksichtigung der sonstigen Erträge betrug 15,3 Mio. € (14,1 Mio. €).

Der Materialaufwand betrug 8,4 Mio. € (8,4 Mio. €), der Personalaufwand 4,0 Mio. € (3,1 Mio. €) und der sonstige betriebliche Aufwand 2,9 Mio. € (2,0 Mio. €). Van der Molen schließt das Geschäftsjahr 2015 mit einem Jahresüberschuss von 0,1 Mio. € (1,4 Mio. €) ab.

Der Vergleich mit dem Vorjahr, in dem ein außerordentlicher Ertrag in Höhe von 1,0 Mio. € enthalten war, wird zusätzlich durch Einmalbelastungen, die unter anderem durch die Neuausrichtung der Gesellschaft als eigenständig agierendes mittelständisches Unternehmen verursacht wurden, verzerrt.

Vermögenslage

Mit dem Ziel die Vermögenslage der Gesellschaft transparenter darzustellen, hat Van der Molen im Jahr 2015 von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, die Anzahlungen gegenüber den unfertigen Erzeugnissen auf der Aktivseite der Bilanz offen abzusetzen und damit im Umlaufvermögen den Nettobetrag auszuweisen. Die Folge ist, dass die Bilanzsumme erstmals einen Wert von 4,5 Mio. € (5,1 Mio. €) ausweist. Diese Bilanzierungssystematik soll den Zusammenhang zwischen Anzahlungen und unfertigen Erzeugnissen klarer darstellen und damit die Vermögenslage übersichtlicher aufzeigen.

Wesentliche Abschlussposten bilden entsprechend der Vorjahre das Sachanlagevermögen, die Vorräte, die unfertigen Erzeugnisse, die Anzahlungen, die Forderungen aus Lieferung und Leistung sowie der Kassenbestand.

Van der Molen weist per 31.12.2015 ein Eigenkapital in Höhe von 1,0 Mio. € (1,0 Mio €) aus. Zusätzlich hat Van der Molen Verbindlichkeiten aus Gesellschafterdarlehen in Höhe von 2,0 Mio. € (2,3 Mio €). Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung belaufen sich auf 0,8 Mio. € (0,8 Mio €), die Rückstellungen auf 0,4 Mio. € (0,6 Mio €).

Finanzlage

Das Unternehmen finanziert sich im Wesentlichen durch auftragsbezogene Kundenvorauszahlungen und durch den eigenen Cash-Flow. Des Weiteren bestehen Kontokorrentlinien mit zwei Geschäftsbanken in Höhe von insgesamt bis zu EUR 2,0 Mio. Zusätzlich hat Van der Molen Zugriff auf Aval-Linien in Höhe von insgesamt bis zu EUR 4,0 Mio.

Van der Molen war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Auch hinsichtlich zukünftiger Zahlungsverpflichtungen sind keine Zahlungsschwierigkeiten erkennbar. Für den angestrebten weiteren Wachstumskurs des Unternehmens sind die vorhandenen Finanzierungslinien ausreichend. Per 31. Dezember 2015 bestanden keine Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, das Unternehmen hatte seine Aval-Linien zu 2% für Anzahlungsgarantien und zu 23% für Gewährleistungsgarantien gezogen, der Kassenbestand zum Ende des Jahres betrug 0,7 Mio. €.

Der operative Cash-Flow des Geschäftsjahres 2015 betrug 0,2 Mio. € (0,5 Mio. €).

c) Unternehmenssteuerung, Produktionsprozess, Personal

Unternehmenssteuerung

Die zentralen Größen für die interne Unternehmenssteuerung sind die Kennzahlen Auftragseingang, Auftragsmarge / Realisierte Marge, Gesamtleistung, EBITDA und Cash-Flow. Auf diese wird im Prognosebericht näher eingegangen.

Produktionsprozess

Grundsätzlich unterliegt der Anlagenbau gewissen Schwankungen im Jahresverlauf. In der Regel kann man beobachten, dass der Auftragseingang in Frühjahr und im Herbst höher als in den Winter- und Sommermonaten ausfällt. Dieser Umstand trifft auch auf das Geschäft mit Anlangen zur Herstellung von Getränken zu.

Um die entsprechende Volatilität des Geschäfts abzufedern setzt Van der Molen unterschiedliche Arbeitszeitmodelle ein und erhöht seine Produktionskapazitäten bei Bedarf zusätzlich durch den Einsatz von Leiharbeitern. In Bezug auf die Arbeitsmodelle wird unter anderem auf ein Gleitzeitmodell gesetzt, dass den Mitarbeitern ermöglicht, in arbeitsintensiven Perioden entsprechende Mehrarbeit unter der Generierung von Zeitguthaben zu leisten, die dann in weniger arbeitsintensiven Perioden in Form von Freizeit abgebaut werden kann.

Somit ist Van der Molen in der Lage, der Eigenart des Projektgeschäfts Rechnung zu tragen und seine Vertriebs-, Technik-, Fertigungs-, Installations- und Inbetriebnahme-Kapazitäten effizient auszulasten.

Personal

Im Geschäftsjahr 2015 waren durchschnittlich 57 (60) Mitarbeiter bei der Van der Molen GmbH beschäftigt. Die Mitarbeiterzahl zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 beträgt 59 (59) Mitarbeiter.

III. Risiko- und Chancenbericht

Risikomanagement

Der weltweite Verkauf der Anlagen von Van der Molen eröffnet Geschäftschancen und birgt unternehmerische Risiken. Der Schwerpunkt des Risikomanagementsystems bildet das Berichtswesen der Van der Molen GmbH, das auf permanente Soll-Ist-Vergleiche aufgebaut ist.

Die projektbezogene Risikoidentifizierung und -bewertung erfolgt bei der Freigabe der Aufträge. Durch den Prüfungsprozess, der alle technischen sowie kaufmännischen Fachabteilungen des Unternehmens umfasst, soll eine Minimierung vorstehender Risiken erreicht werden. Bei Erreichen bestimmter Projektgrößen werden zusätzliche Genehmigungsprozesse notwendig, die auch den Gesellschafter einschließen. Währungsrisiken wird grundsätzlich durch Kurssicherungsgeschäfte Rechnung getragen.

Seit 2013 hat Van der Molen den "Self Assessment" Prozess implementiert. Hierbei auditieren wir unsere Betriebsprozesse nach Bill-198-Vorgaben (kanadisches Pendant zum US "Sarbanes-Oxley-Act").

Risikobericht

Van der Molen hat für sich die folgenden Risikoklassen als entscheidend definiert: Länderrisiken, Kundenausfallrisiken, Margenrisiken, Preisrisiken, Wechselkursrisiken sowie vertragliche und technische Abwicklungsrisiken.

Aufgrund der langjährigen Kundenbeziehungen besteht bei Van der Molen eine gute Datenbasis zur Einschätzung der Kundenbonität, bei Bedarf werden die Projekte mit den marktüblichen Sicherungsmechanismen zusätzlich abgesichert. Entsprechend wird auch im Management der Länderrisiken verfahren.

Das Margenrisiko ist derzeit aufgrund des intensiven Wettbewerbs eines der Risiken, das mit höchster Sorgfalt beobachtet und überwacht wird. Das Unternehmen hat einen klaren Fokus auf den Abschluss von Geschäften zu auskömmlichen Margen. In diesem Zusammenhang wird auch das Preisrisiko auf der Lieferantenseite berücksichtigt und in die Bewertung einbezogen.

Van der Molen vermeidet Wechselkursrisiken durch den Einsatz entsprechender Hedging-Strategien.

Gleichfalls stehen die Abwicklungsrisiken im Fokus. In diesem Zusammenhang wurde im Berichtsjahr ein Projekt initiiert, das den Durchlauf von Projekten unter Einsatz einer speziell für Van der Molen angepassten Software effizienter gestalten und damit die Projektlaufzeiten deutlich verkürzen soll.

Bezüglich der grundsätzlichen operativen Risiken bleibt abschließend zu bemerken, dass auch in 2015 weltweit einige Krisenherde zu den ohnehin schon bestehenden dazu gekommen sind. Auch auf der Währungsseite haben die Entwicklungen die Geschäftsbeziehungen teilweise erschwert. Dies hat unter anderem dazu geführt, dass unsere Geschäftspartner in Russland bestimmte Projekt verschieben mussten - teils aufgrund der starken Abwertung des Rubels, teils aufgrund der erschwerten Finanzierungssituation in Russland. Auch im Nahen Osten und in Teilen Afrikas war der Einfluss der geopolitischen Veränderungen auf die Geschäftsentwicklung zu spüren - auch hier wurden mehrere Projekte verschoben.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Situation in einigen Ländern weiterhin herausfordernd bleibt, in anderen Ländern wiederum sind schon wieder positive Entwicklungstendenzen zu erkennen. Hierzu zählen sicherlich Länder wie Ägypten, der Iran und der Irak. Erfreulich ist, dass es Van der Molen gelang, entgegen der negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in China nach vielen Jahren erstmals wieder neue Aufträge aus China zu gewinnen.

Chancenbericht

Die Getränkehersteller sind weltweit im Umbruch und konzentrieren sich, neben den Themen Effizienz und Sicherheit, auf die Entwicklung neuer, innovativer Getränke. In diesem Umfeld hat Van der Molen folgende Chancen für sich identifiziert:

- Steigerung der Effizienz im Herstellungsprozess (Energie, Automation, kontinuierliche Prozessabläufe, Prozessdesign);

- Sicherheit (Produktsicherheit, Sicherheit bei der Herstellung, Sicherheit bei der Installation);

- Thermische Behandlung, Filtration, Dosierung und Mischung von Getränken, insbesondere in kontinuierlichen Prozessen;

- Begleitung der Hersteller bei der Umsetzung der Herstellung von neuen, innovativen Getränken.

Auf diese Themen wird sich Van der Molen in den kommenden Jahren konzentrieren und daran arbeiten, dass ein signifikanter Umsatzanteil in diesen Bereichen generiert werden kann. Weiterhin werden wir auch an einer Reduzierung unserer Produktionskosten arbeiten, um unsere Wettbewerbsfähigkeit stetig zu erhöhen.

Bezüglich der grundsätzlichen operativen Chancen sehen wir gute Chancen, unsere Umsätze als Folge verstärkter Vertriebsaktivitäten auszuweiten. Wir sehen weiterhin hohe Potenziale in den afrikanischen Ländern und im Nahen Osten. Auf die ersten Erfolge in China und Russland wollen wir aufbauen und schließlich unsere Präsenz in Mitteleuropa verstärken. Zusätzlich gehen wir davon aus, in 2016 auch in Südamerika wieder Projekte zu gewinnen. Darüber hinaus sehen wir weiterhin Chancen im konsequenten und nachhaltigen Ausbau unseres Ersatzteil- und Servicegeschäfts.

IV. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschluss des Geschäftsjahres

Es haben sich keine wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag ergeben.

V. Strategische Ausrichtung und voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft (Prognosebericht)

Als einer der führenden Anbieter von Prozesstechnik und Hersteller von Prozessanlagen für die weltweite Getränkeindustrie im Bereich der alkoholfreien Getränke wollen wir globale Standards in der automatisierten Verarbeitung alkoholfreier Getränke setzen, um die Bedürfnisse unserer Kunden nach innovativen, sicheren, verlässlichen und gleichzeitig effizienten sowie kostengünstigen Lösungen zu befriedigen. Aus diesem Grund haben wir den Anspruch Technologieführer und Qualitätsführer zu sein und dadurch höchstmögliche Kundenzufriedenheit herzustellen. Mit unserer umfassenden Expertise in der Verfahrenstechnik, unseren Neuentwicklungen sowie unserer erhöhten Kundenpräsenz sind wir hierfür gut aufgestellt.

Daher sehen wir weiterhin gute Chancen, unsere Umsatzerlöse auszubauen. Gerade in unseren Stammmärkten wie in Afrika und im Nahen Osten sehen wir derzeit eine hohe Nachfrage nach bewährten wie auch neuen, innovativen Produkten aus der Prozesstechnik. Aber auch in für uns wiederentdeckten Märkten wie Russland, China und Südamerika sehen wir Potenzial. Grundsätzlich streben wir an, unsere Vertriebsaktivitäten durch die Bildung von Partnerschaften auszuweiten und auch unser Serviceangebot entsprechend zu entwickeln.

In Bezug auf die herzustellenden Produkte werden wir unsere Kompetenz in der Verfahrenstechnik für kohlensäurehaltige Getränke und Wasser weiter ausbauen und unsere Expertise im Bereich der Fruchtsäfte und der wassernahen Getränke weiter aufbauen. Aber auch bei den internen Abläufen werden wir weiter an einer effizienteren Abwicklung arbeiten - angefangen beim Erstkontakt mit dem Kunden bis hin zur abschließenden Inbetriebnahme und Übergabe der Anlage an den Kunden.

Hierbei spielen zukünftig auch unsere Kennzahlen für die interne Unternehmenssteuerung eine entscheidende Rolle. Insbesondere auf den Themen Auftragseingang und Auftragsmarge liegt ein besonderer Fokus und unsere Vertriebsaktivitäten werden im Sinne einer bestmöglichen Auslastung und auskömmlichen Marge gesteuert. Somit soll sichergestellt werden, dass Van der Molen zukünftig ein für den Anlagenbau übliches EBITDA sowie den damit verbundenen Cash-Flow nachhaltig realisieren kann.

Das Jahr 2015 hatte einen ordentlichen Geschäftsverlauf, der Auftragseingang belief sich auf über 18 Mio. €. Wir gehen davon aus, dass wir diese positive Entwicklung im Jahr 2016 weiterführen können und rechnen mit einer leichten Steigerung. Auf dieser Basis und unter Berücksichtigung der Verbesserung operativer Abläufe erwarten wir, dass wir die Gesamtleistung, das EBITDA und den Cash-Flow des Jahres 2015 im Jahr 2016 leicht steigern können.

 

Kissing, 20. April 2016

Die Geschäftsführung

Andreas Mayr

Bilanz

Aktiva

31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Lizenzen   27.271,75 32
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke und Bauten 1.379.965,94   1.411
2. Technische Anlagen und Maschinen 12.093,43   15
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 94.557,55   85
    1.486.616,92 1.511
III. Finanzanlagen      
Anteile an verbundenen Unternehmen   32.392,90 32
    1.546.281,57 1.575
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 551.282,24   593
2. Unfertige Leistungen 8.331.594,95   11.978
3. Geleistete Anzahlungen 99.040,00   71
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -8.146.481,20   -10.975
    835.435,99 1.667
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.052.703,51   1.214
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 165.852,13   0
2. Sonstige Vermögensgegenstände 207.369,36   53
    1.425.925,00 1.267
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   671.089,68 623
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   2.460,16 30
    4.481.192,40 5.162

Passiva

     
  31.12.2015 31.12.2014
  EUR EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital   1.400.000,00 1.400
II. Verlustvortrag   -431.430,26 -1.833
III. Jahresüberschuss   54.313,71 1.402
    1.022.883,45 969
B. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Steuerrückstellungen 2.713,67   3
2. Sonstige Rückstellungen 343.985,78   644
    346.699,45 647
C. VERBINDLICHKEITEN      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 784.766,70   802
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.021.555,98   2.278
3. Sonstige Verbindlichkeiten 186.789,10   379
- davon aus Steuern EUR 27.047,63 (EUR 0,00)   2.993.111,78 3.459
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   14.400,00 0
E. PASSIVE LATENTE STEUERN   104.097,72 87
    4.481.192,40 5.162

Gewinn- und Verlustrechnung

Rumpfgeschäftsjahr
2015 2014
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 18.980.821,77   16.814
2. Verminderung des Bestands an      
unfertigen Erzeugnissen -3.646.021,03   -2.737
3. Sonstige betriebliche Erträge 33.339,49   1.025
    15.368.140,23 15.102
4. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs-, und      
Betriebsstoffe und bezogene Waren -7.303.255,34   -6.608
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.053.749,69   -1.747
    -8.357.005,03 -8.355
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -3.426.869,06   -2.653
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -602.611,69   -465
- davon für Altersversorgung EUR 8.358,16 (EUR 7.211,85)      
    -4.029.480,75 -3.118
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -104.119,38 -77
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -2.868.962,80 -1.971
    8.572,27 1.581
8. Erträge aus Beteiligungen   205.375,71 0
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -121.338,54 -85
davon an verbundene Unternehmen      
EUR 121.293,36 (Vj. EUR 4.043,11)      
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   92.609,44 1.496
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -32.644,63   -90
davon Aufwand aus der Veränderung bilanzierter      
latenter Steuern EUR 17.241,45 (Vj. EUR 86.856,27)      
13. Sonstige Steuern -5.651,10   -4
    -38.295,73 -94
12. Jahresüberschuss   54.313,71 1.402

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015

Van der Molen GmbH, Kissing

I Allgemeine Grundsätze

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Van der Molen GmbH ist seit Dezember 2014 Tochterunternehmen der VDM Beteiligungs GmbH mit Sitz in München.

Mit Änderung des Gesellschaftsvertrages vom 23. Dezember 2014 wurde das Geschäftsjahr der Van der Molen GmbH an das Kalenderjahr angepasst. Auf Grund des eingelegten Rumpfwirtschaftsjahres vom 1. April bis 31. Dezember 2014, ist die Vergleichbarkeit zum Vorjahr beeinträchtigt.

II Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung und Bewertung wird nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 246 bis 256a HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 bis 278 HGB) und § 42 GmbHG vorgenommen.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert (lineare Methode).

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren. Gebäude und Betriebsvorrichtungen werden über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 10 bis 25 Jahren linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 150,00, werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als € 150,00 bis € 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 % im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen auf den am Bilanzstichtag niedrigeren Wert bei voraussichtlich dauernder Wertminderung, angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den letzten Einstandspreisen unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch angemessene Gemeinkosten berücksichtigt werden.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert aktiviert.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft vor dem Bilanzstichtag geleistete Auszahlungen, soweit diese Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Gesellschaftsvertrag und der Eintragung in das Handelsregister.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und berücksichtigen künftige Kosten- und Preissteigerungen. Sofern die sonstigen Rückstellungen eine Restlaufzeit von über einem Jahr haben, wurden diese abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge, werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Wahlrechts.

III Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Währung Beteiligung
%
Eigenkapital Ergebnis
Van der Molen South Africa Ltd., Randburg, Südafrika ZAR 100 4.012.563 1.746.638
(Vorjahr zum 31.03.2014)   (100) (3.554.124) (697.242)

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2015
TEUR
31.12.2014
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.053 1.214
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 166 0
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
davon gegen Gesellschafter 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 207 53
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
  1.426 1.267

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsverpflichtungen in Höhe von TEUR 117, nachlaufende Kosten für bereits abgeschlossene Projekte und Überstunden gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis Dezember 2016 und gliedern sich wie folgt auf:

31.12.2015
TEUR
31.12.2014
TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen    
und Leistungen 785 802
Verbindlichkeiten gegenüber    
verbundenen Unternehmen 2.022 2.278
davon gegenüber Gesellschafter 2.022 2.278
Sonstige Verbindlichkeiten 187 379
davon aus Lohnsteuer/KiSt 44 239
davon im Rahmen der sozialen 0 0
Sicherheit    
Summe 2.994 3.459

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus einem Darlehen der VDM Beteiligungs GmbH.

Abgesehen vom Eigentumsvorbehalt der Lieferanten im branchenüblichen Maße sind die Verbindlichkeiten nicht besichert.

Passive latente Steuern

Die Passiven latenten Steuern resultieren aus temporären Unterschieden zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz in den Gebäuden, Grund und Boden sowie den Rückstellungen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 250 (Vj. TEUR 178); davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 0 (Vj. TEUR 0).

Derivative Finanzinstrumente

Die Van der Molen GmbH ist weltweit geschäftstätig. Im Standardfall werden mit dem Kunden auf Euro lautende Verträge abgeschlossen. In Einzelfällen kann es jedoch auch zum Abschluss von Liefer- und Leistungskontrakten in Fremdwährung kommen. Etwaige Fremdwährungsrisiken werden dabei durch Währungssicherungsgeschäfte abgesichert.

IV Erläuterungen zur GuV

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten die realisierten und unrealisierten Kursgewinne von TEUR 5 (Vj. TEUR 7).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Fremdpersonalkosten in Höhe von TEUR 729, Ausgangsfrachten, sowie Mieten, Leasing und Pachten.

Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB.

V Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Gesellschaft besteht aus folgenden Mitgliedern:

Andreas Mayr, München, Geschäftsführer (ab 22.02.2015)

Edwin C.A. Eeuwhorst, Weil, Geschäftsführer (bis 26.02.2015)

Bezüglich der Angaben gemäß § 285 Nr. 9 HGB machen wir von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2015 2014
Angestellte 47 50
Gewerbliche Arbeitnehmer 10 10
  57 60
Auszubildende 0 0
Gesamt 57 60

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss von TEUR 54 gemeinsam mit dem Verlustvortrag von TEUR 431 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Kissing, 20. April 2016

Die Geschäftsführung

Andreas Mayr

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2015
TEUR
Zugänge
TEUR
Abgänge
TEUR
Umbuchungen
TEUR
31.12.2015
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Lizenzen 228 21 41 0 208
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten 2.527 0 1 0 2.526
. Technische Anlagen und Maschinen 118 0 0 0 118
3. Andere Anlagen, Betriebs- und          
Geschäftsausstattung 699 54 2 0 751
  3.344 54 3 0 3.395
III. Finanzanlagen          
Anteile an verbunden Unternehmen 32 0 0 0 32
  3.604 75 44 0 3.635
Abschreibungen
Stand 01.01.2015
TEUR
Zugänge
TEUR
Abgänge
TEUR
Stand 31.12.2015
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Lizenzen 196 26 41 181
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 1.116 31 0 1.147
. Technische Anlagen und Maschinen 103 3 0 106
3. Andere Anlagen, Betriebs- und        
Geschäftsausstattung 614 44 2 656
  1.833 78 2 1.909
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbunden Unternehmen 0 0 0 0
  2.029 104 43 2.090
Buchwerte Buchwerte
31.12.2015
TEUR
31.12.2014
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Lizenzen 27 32
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 1.379 1.411
. Technische Anlagen und Maschinen 12 15
3. Andere Anlagen, Betriebs- und    
Geschäftsausstattung 95 85
  1.486 1.511
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbunden Unternehmen 32 32
  1.545 1.575

Bestätigungsvermerk

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung sind keine Einwendungen zu dem als Anlage 1 bis 3 wiedergegebenen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 und dem als Anlage 4 wiedergegebenen Lagebericht 2015 der Van der Molen GmbH, Kissing, zu machen. Wir haben daher den gesetzlichen Bestätigungsvermerk gemäß § 322 HGB erteilt, der nachfolgend wiedergegeben wird:

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Van der Molen GmbH, Kissing, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Van der Molen GmbH, Kissing, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2015 den gesetzlichen Vorschriftenund den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

München, den 20. April 2016

Warth & Klein Grant Thornton AGWirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Kusterer, Wirtschaftsprüfer

Mauermeier, Wirtschaftsprüfer

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