Beteiligungsgesellschaften
Sports Nut GmbH
Au-Ost 3/1, 72072 Tübingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniela Thinius seit 10.2.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
hostettler ag sursee | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sports Nut GmbHTübingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die Sports Nut GmbH betreibt Großhandel mit Fahrradzubehör, Fahrrädern und Sportartikeln. Die Gesellschaft unterhält an ihrem Firmensitz in Tübingen Büro- und Lagerräume. Das Unternehmen besteht seit 2003 und ist heute wichtiger Handelspartner für den Fahrrad- und Sporteinzelhandel in ganz Europa. Das Unternehmen importiert derzeit ca. 20 internationale Handelsmarken nach Deutschland, lagert und vertreibt diese exklusiv und ausschließlich an Ihre Fachhandelspartner. Hierbei sind die Hauptmärkte Deutschland, Österreich, Italien und Benelux. Die Gesellschaft gehört seit 2014 dem Konzern der ́hostettler group ́ in der Schweiz an. Seit Ende 2021 gehören die Gesellschaftsanteile der Sports Nut GmbH zur hostettler gmbh, mit Sitz in Müllheim, eingetragen im Handelsregister mit der Nummer HRB 300346, beim Amtsgericht Freiburg. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der hostettler gmbh einbezogen. Diese erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen, welcher beim Unternehmensregister offengelegt wird. Im Jahr 2022 hat die Gesellschaft mit dem alleinigen Gesellschafter, der hostettler gmbh, einen Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. 2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Wachstum der Weltwirtschaft ist in 2023 eingebrochen. Viele Länder der Welt erlebten während der Covid-19 Pandemie einen starken Rückgang der Wirtschaftsaktivitäten. Angesichts hoher Inflation, geopolitischen Konflikten und anhaltenden Unterbrechungen der Lieferketten sehen sich viel Regionen in der Welt in den kommenden Jahren erneut einer unsicheren Wirtschaftsentwicklung gegenüber. Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer, als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung, waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommt die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Entgegen den Erwartungen und dem allgemeinen negativen Konsumklima haben 2023 die Fahrradverkäufe abermals ein sehr hohes Niveau erreicht. Insgesamt ist der Fahrrad - bzw. E-Bike Bestand in Deutschland 2023, wie in den vergangenen Jahren weiter, auf insgesamt 84 Millionen Fahrräder, gewachsen. Der Trend geht dabei neben dem Neukauf vermehrt auch zur Anschaffung von Zweit - oder Dritträdern - zum Beispiel für die Freizeit, den Sport oder den Transport. Eine Marksättigung ist auch weiterhin nicht absehbar. Die Umsätze der Fahrradbranche in Deutschland waren auch in 2023 auf hohem Niveau stabil. Nach dem Allzeithoch in der Fahrradbranche in Deutschland im Jahr 2022, das angesichts der zwischenzeitlich eingebrochenen Nachfrage zu übervollen Lägern beitrug, sank der Wert im Jahr 2023 in Deutschland an verkauften Fahrräder und E-Bikes leicht auf 7,06 Milliarden Euro (Vorjahr 7,36 Mrd. €) Die Gesamtstückzahl der verkauften Fahrräder und E-Bikes in Deutschland lag 2023 bei 4,0 Millionen. Damit ist die Verkaufsmenge rückläufig und ungefähr auf dem Vor-Corona-Niveau. Weiter nachgelassen hat insbesondere der Verkauf von Fahrrädern ohne Motorunterstützung. 1,9 Millionen Fahrräder wurden 2023 abgesetzt (2022: 2,4 Millionen Stk.) Weiterhin positiv sind die Entwicklungen bei den E-Bikes, die sich in den vergangenen Jahren immer mehr zum Treiber bei Absatz, Umsatz und Innovation entwickelt haben. 2023 wurden mehr als 2,1 Millionen Fahrräder abgesetzt (Vorjahr 2,2 Millionen Stk.) Erstmals wurden in 2023 mehr E-Bikes als traditionell Fahrräder verkauft. Ein wichtiger Markttreiber bleibt das Fahrradleasing über den Arbeitgeber. Auf Grund von branchenübergreifende inflationsbedingte Kaufzurückhaltung der Verbraucher, gepaart mit Zukunftssorgen und hohen Energiepreisen, konnte das Rekord Ergebnis aus dem Vorjahr allerdings nicht erreicht werden. Die Liefersituation und damit die Warenverfügbarkeit kehrte sich im Vergleich zu 2022 vollständig um. Die bereits Ende 2022 erkennbare Auflösung der Lieferengpässe setzte sich 2023 weiterhin fort und führte letztlich zu massiven Überbeständen im Fachhandel, welche durchweg zu Liquiditätsproblemen geführt haben. Die normale Folge daraus waren zum Jahresende große Preisnachlässe und Rabattaktionen, vor allem im hochpreisigen und sportlichen Bereich, welche den Onlinehandel überproportional tangiert haben. Durch Stornierungen und Verschiebungen für offene Bestellungen seitens des Einzelhandels, füllten sich bei Großhandel und Hersteller die Lager sehr schnell, was diese vor große Anforderungen an die Liquiditätslage und Lagerkapazitäten stellt. (Quelle: Zweirad-Industrie-Verband(ZIV) und Verband des Deutschen Zweiradhandels (VDZ)) 2.2 Überblick über die Geschäftsentwicklung Das Jahr 2023 war auf Händler- als auch auf Herstellerseite ein gesamtwirtschaftlich herausforderndes Jahr, geprägt durch die andauernde Konsumflaute, anhaltenden Überkapazitäten und Angst vor weiterer Rezession. Auf Grund der hohen Lagerbestände und die sich weiter eintrübende Verbraucherstimmung in 2022, waren die Vorordern seitens des Einzelhandels für das Jahr 2023 sehr gering ausgefallen. Diese Umsätze fehlten in der ersten Jahreshälfte 2023 und konnten auch nicht in der Saison aufgefangen werden. Durch die Herausforderungen im Einzelhandel, wie Überbestände, Liquiditäts- und Platzmangel kam es zu vielen Stornierungen von bereits bestehenden Aufträgen der Vorsaisons, was zu weiterem Umsatzverlust geführt hat. Hierbei sind vor allem Vororderaufträge von Komplettbikes anzuführen. Die optimistischen Umsatzziele für 2023 konnten somit nicht erreicht werden und das Budget musste unterjährig dementsprechend angepasst werden. 3. Darstellung der Lage 3.1 Ertragslage Die positiven Pandemie Effekte im Fahrradmarkt sind vorüber und gleichzeitig ist der Markt geprägt von einem veränderten Konsumentenverhalten und Überkapazitäten bei Kompletträdern, Softgoods und Zubehör, was sich negativ auf den Umsatz auswirkt. So ist der Umsatz im GS- Jahr 2023 um fast 30% zum Vorjahr eingebrochen. Dies entspricht der im Vorjahr erwarteten Entwicklung der rückläufigen Umsätze. Der Materialaufwand ist gesunken und die Rohertragsmarge bleibt stabil auf Vorjahres Niveau. Die Personalkosten konnten um 4,5% gesenkt werden und die Personalaufwandsquote hat sich auf 11,5% erhöht. Die betrieblichen Aufwendungen sind zum Vorjahr gestiegen. Neben stark steigenden Raumkosten, vor allem verursacht durch höhere Mietkosten für Lagerflächen, sind die Marketing, Versicherung und Fahrzeugkosten leicht gestiegen. Vor Gewinnabführung fiel der EBIT, der den bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikator darstellt, demzufolge auf -90 TEUR (Vorjahr 2.791 TEUR) und der EBITDA auf 152 TEUR (Vorjahr 2.984 TEUR). Dies entspricht der Vorjahresprognose eines sinkenden EBIT, der jedoch entgegen der Prognose negativ ausfiel. 3.2 Vermögens und Finanzlage Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 beläuft sich auf 39.292 TEUR (Vorjahr 38.462 TEUR). Auf Grund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages der Sports Nut GmbH mit der hostettler gmbh in Müllheim wird der bilanzielle Verlust ausgeglichen und das Eigenkapital verringert sich nicht. Auf Grund der etwas höheren Bilanzsumme sinkt die Eigenkapitalquote leicht auf 28,8%. Die generelle Finanzlage des Unternehmens und die Liquidität am Bilanzstichtag kann als angemessen betrachtet werden. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets und in der Regel unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen durch schnelle Zahlung abgeschlossen. Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Die weitere Finanzierung des Unternehmens ist durch bestehende Darlehens -und Kontokorrentverträge, sowie einer vorhandenen Patronatserklärung gesichert. Die Vorräte zum Bilanzstichtag im abgelaufenen GS- Jahr haben sich um 447 TEUR zum Vorjahr reduziert. 4. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Die Sports Nut GmbH ist durch ihre internationalen Lieferanten und den Europäischen Absatzmarkt in die globale Geschäftswelt eingebunden und dementsprechend einer Vielzahl von externen und internen Einflüssen und Risiken ausgesetzt, die sowohl positive als negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Die potenziellen Risiken sind Bestandteil der Unternehmensplanung und werden bei den unternehmerischen Entscheidungen berücksichtigt. 4.1 Chancen Die Sports Nut GmbH sieht nach wie vor in dem Zukunftsmarkt "Fahrrad" ihre Chance, die Geschäftsaktivitäten weiter auszubauen. Die grundsätzlich attraktive Marktsituation führt zu einem Wachstum des Fahrradmarkts, wodurch die Sports Nut GmbH potenziell neue Marktanteile generieren kann. Der durch das Instrument "Leasing" positiv beeinflusste Absatz von Elektrobikes wird auch weiterhin neue Zielgruppen aufs Fahrrad setzen. Der weiterhin stark wachsende Fahrradbestand in Deutschland wirkt sich auch positiv auf den Ersatzteilmarkt aus. Durch die Optimierung des Markenportfolios und weiteren Zugewinnen von attraktiven Markenvertretungen kann die Distribution in den Kernmärkten in Deutschland, Österreich, Benelux und Italien weiter ausgebaut werden. Um die positive Entwicklung des Unternehmens weiter zu unterstützen, wird in den Ausbau des Geschäftsbereichs "Sport" investiert und der Vertrieb weiter ausgebaut. 4.2 Risiken Der durch die hohe Nachfrage ausgelöste "bullwhip" Effekt und das Nachlassen der Konsumentennachfrage, gefördert durch die Auswirkungen des Ukraine-Krieges, haben die Warenbestände auf allen Handelsebenen stark anwachsen lassen. Konnte der Einzelhandel bereits zu großen Teilen seine Lagerbestände abbauen, gibt es immer noch hohe Lagerüberbestände in der Industrie und dem Großhandel. Dieser Warendruck sorgt für erhebliche Preisnachlässe am Markt, was wiederum den Rohertrag unter Druck setzt. Es wird sicher dauern, die aufgebauten Lagerbestände unter aktueller Marktsituation zu veräußern und abzubauen. Durch ständige Einkaufs- und Abverkaufs- Überwachung wird das Risiko der Überalterung der Vorräte minimiert. Dennoch muss mit höheren Warenabwertungen gerechnet werden. Das Risiko von Zahlungsausfällen bei den Kunden hat sich erhöht. Der Umsatzanteil einzelner Kundenrechnungen ist in keinem Fall derart bedeutend, dass ein Ausfall einer Zahlung existenzbedrohend für das Unternehmen wäre. Dem Ausfallrisiko wird mit konsequentem Ausfallrisiko- Management begegnet. Darüber hinaus bleibt vor allem der Währungsmarkt stark volatil und ein potenzielles Risiko. Währungsrisiken durch Währungsschwankungen, die einen direkten Einfluss auf die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben könnten, werden durch eine effiziente Absicherungsstrategie so weit wie möglich minimiert. Insgesamt Bestandsgefährdende Risiken für die Gesellschaft sind nach unseren Erkenntnissen nicht gegeben. 4.3 Prognose Die Aussichten für 2024 stehen unter schwierigen geopolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Prognostizieren wir dem Fahrradmarkt mittel- und langfristig eine sehr gute Perspektive, so leidet der Handel aktuell unter der Konsumflaute, den generell hohen Lagerbeständen auf allen Handelsebenen und den dadurch einhergehenden Preisverfall. Der aktuelle Überbestand am Markt verursacht einen Wechsel vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt. Für das Jahr 2024 gehen wir von ähnlichen Umsätzen wie im abgelaufenen GS-Jahr aus. Durch stärke Warenabverkäufe sind die Margen weiterhin unter Druck und wir rechnen mit geringeren Roherträgen als im Vorjahr. Wir rechnen zusätzlich mit höheren Abwertungen auf die Warenbestände, sodass wir insgesamt von einem stark sinkenden, negativen EBIT, als bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikator, ausgehen müssen. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Grundlegende Angaben zum Unternehmen und Bilanzierung I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen und Jahresabschluss Die Gesellschaft ist unter der Firma Sports Nut GmbH im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der HRB 354289 eingetragen. Sitz und Geschäftsleitung der Gesellschaft ist Tübingen. Der Jahresabschluss der Sports Nut GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmunen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Die Gesellschaft hat mit dem alleinigen Gesellschafter, der Firma hostettler gmbh, einen Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Zum Abschlussstichtag weist die Gesellschaft gem. § 267 Abs.2 HGB die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten bilanziert und planmäßig abgeschrieben. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 5 Jahren) bewertet. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen 3 bis 15 Jahren) angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250,00 Euro werden im Zugangsjahr als sofortiger Aufwand verbucht. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über 250,00 Euro bis 800,00 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert. Roh,- Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelsware werden zu Anschaffungskosten, auf der Grundlage der gleitenden Durchschnitte, angesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils mit dem Nennwert bilanziert, wobei Guthaben in Fremdwährung mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt werden. Steuer- und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Rückstellungen mit Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf Basis von der Deutschen Bundesbank ermittelten Abzinsungssätze abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Erfüllungsbeträgen angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Entstehungskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. B. Weitere Angaben zur Bilanz 1. Entwicklung des Anlagevermögens Brutto Anlagenspiegel zum 31.12.2023Sports Nut GmbH, Tübingen
2. Finanzanlagen
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 806 (Vorjahr TEUR 709), diese resultieren aus Forderungen aus Lieferungen und Leistung in Höhe von TEUR 44 und sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 762. Hiervon entfallen auf Forderungen gegen Gesellschafter TEUR 424 (Vorjahr TEUR 107). 4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt TEUR 25 (Vorjahr TEUR 25). Das Eigenkapital beträgt TEUR 11.309 (Vorjahr TEUR 11.309). 5. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 25.782 (Vorjahr TEUR 23.145), hiervon entfallen auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter TEUR 122 (Vorjahr TEUR 2.378). Verbindlichkeitenspiegel:
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 15.250 resultierend aus Darlehen sind durch Sicherungsübereignung der Warenbestände sowie einer Globalzession der Debitorenbestände abgesichert. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 4.052 resultieren aus Lieferungen und Leistungen und sind teilweise durch den üblichen Eigentumsvorbehalt von Lieferanten besichert. Sonstige einzelne jährliche finanzielle Verpflichtungen:
6. Angaben zu Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Einstellung in die Einzelwertberichtigung auf Forderungen mit 550 TEUR enthalten. C. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter beträgt im Geschäftsjahr 57,75 (davon 38,75 Angestellte und 19,0 gewerbliche Arbeitnehmer). Davon ist 1 Person in Berufsausbildung. 2. Geschäftsführung Zum Geschäftsführer ist Herr Sven Mack, Kaufmann bestellt. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet. 3. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der hoco familienholding ag, CH-6210 Sursee einbezogen. Dieser erstellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, welcher beim Firmenbuch hinterlegt wird. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der hostettler gmbh, Müllheim, einbezogen. Diese erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen, welche beim Bundesanzeiger hinterlegt wird.
Tübingen, 31.03.2024 gez. Sven Mack sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängige Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Sports Nut GmbH, Tübingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sports Nut GmbH, Tübingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sports Nut GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 16.09.2024 WP
Mittelstand AG
Diplom-Kauffrau Gertrud K. Deffner, Wirtschaftsprüferin Diplom-Finanzwirt (FH) Erich Apperger, Vereidigter Buchprüfer |
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