TRIDELTA Magnetokeramik GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephan Hilmer seit 6.5.2025 | Geschäftsführer |
Atsushi Sawada seit 2.8.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Meidensha Corporation | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tridelta Meidensha GmbHHermsdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024der Tridelta Meidensha GmbH, HermsdorfGrundlagen der Gesellschaft A. Geschäftsmodell Die Tridelta Meidensha GmbH (im Folgenden "Gesellschaft" oder "Tridelta Meidensha") ist seit 1. Juli 2015 eine Tochtergesellschaft der Meidensha Corporation, Tokyo/Japan. Die Übernahme durch diesen Lieferanten wichtiger Vorprodukte ermöglicht der Gesellschaft den Zugang zu kostengünstigen Vorprodukten und sichert zugleich aufgrund der Finanzstärke der Gesellschafterin das weitere Wachstum finanziell ab. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft resultieren aus der Fertigung und dem Verkauf von Überspannungsableitern. Der Standort der Gesellschaft ist Hermsdorf. Die Hauptwettbewerber der Gesellschaft sind Hitachi, Siemens Energy, Xian XD Hubbel/Ohio Brass und Tyco sowie eine Reihe weiterer aufstrebender Unternehmen in China, Brasilien und Indien. Jedoch sind nur Tridelta Meidensha, Siemens Energy und Hitachi auf allen relevanten Märkten vertreten. Da bei allen Wettbewerbern die Ableitersparte nur ein Teil des Gesamtgeschäfts ist, über die nicht einzeln berichtet wird, und es nur bedingt belastbare Zahlen für den gesamten Markt der elektrischen Netze gibt, lässt sich der Marktanteil der Tridelta Meidensha nicht genau berechnen. Insgesamt ist gemäß dem world energy outlook (https://www.iea.org/reports/world-energy-outlook-2023) in den nächsten Jahrzehnten von einem weiter steigenden Ausbau elektrischer Netze auszugehen. Nach dem Ende der Corona-Pandemie zeigt sich eine Vielzahl reaktivierter Projekte, die auf dem gesamten Markt zu hohen Auslastungen führen. Probleme mit internationalen Lieferketten führen möglicherweise zu einer Dezentralisierung bzw. Verlagerung von Produktionsstätten. Daraus resultieren auch Modernisierungen bzw. Erweiterungen bestehender Energieversorgungsnetzwerke. Die Energiewende sowie aktuelle politische Umstände führen insbesondere im europäischen sowie im US-amerikanischen Markt zu erhöhten Bedarfen. Auch der Gesamtbedarf wird als steigend eingestuft, da hohe finanzielle Mittel für die Energiewende bereitgestellt werden. Tridelta Meidensha befindet sich in einem generell sehr stabilen und zyklusarmen Marktumfeld. Tridelta Meidensha baut seine Positionierung als anerkannter Spezialist für Hochspannungsableiter weiter aus. Darüber hinaus ist die Tridelta Meidensha GmbH im Marktsegment DC-Ableiter für Bahn-anwendungen aktiv vertreten. Die stabile Produktion am Standort Hermsdorf, das international anerkannte Qualitätsniveau und die eigene Entwicklung ermöglichen eine flexible Kundenwunscherfüllung. B. Forschung und Entwicklung Der Schwerpunkt der Entwicklungsarbeit lag im Berichtszeitraum auf der Finalisierung einer neuen Fertigungstechnologie, welche zukünftig innerhalb eines breiten Anwendungsgebietes eingesetzt wird. Dem Forschungs- und Entwicklungsbereich sind 9,3 % der Belegschaft zugeordnet, in erster Linie Ingenieure. Im abgelaufenen Geschäftsjahr standen Ertüchtigungen der Hochspannungsprüfeinrichtungen an, die für die Grundlagenforschung im Bereich der Ableiter notwendig sind. Für das neue Geschäftsjahr ist ein ungefähr gleichbleibendes Level der Ausgaben für Forschung und Entwicklung vorgesehen. Wirtschaftsbericht Die für die Steuerung der Gesellschaft wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, das Rohergebnis und das Jahresergebnis. Im Vergleich zum Vorjahr konnte das Rohergebnis (Umsatz zzgl. Bestandsveränderung abzgl. Materialaufwand) mit TEUR 11.379 (Vorjahr: TEUR 9.294) deutlich verbessert werden. Die Rohertragsmarge ist gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert (41,9 %; Vorjahr: 43,4 %). Tridelta Meidensha ist bereits in allen IEC-Märkten aktiv und bereitet auf Grundlage anstehender Änderungen in der Normung auch den partiellen Eintritt in den IEEE-Markt vor. Neben der guten Marktpositionierung im Heimatmarkt Europa verzeichnen wir ein starkes Wachstum in Südamerika sowie Kanada, während der Markt in Südostasien aufgrund von Niedrigpreisen zunehmend unattraktiver wird. Die in den Vorjahren getroffenen Vorbereitungen, insbesondere im Bereich der Polymerableiter, haben sich im vergangenen Geschäftsjahr ausgezahlt. Hier zeigen sich stark gestiegene Bedarfe, die aufgrund kurzer Lieferzeiten durch Tridelta Meidensha gewonnen werden konnten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 852 (Vorjahr: TEUR 412). Die im Vorjahresabschluss abgegebene Prognose hat sich damit weitestgehend erfüllt. Die Volatilität der Währungswechselkurse spiegelt sich in den Erträgen und Aufwendungen aus Wechselkursänderungen wider. So hat die Gesellschaft Währungsgewinne in Höhe von TEUR 53 (Vorjahr: TEUR 158) realisiert, denen Währungsverluste in Höhe von TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 130) gegenüberstehen. Zur Sicherung von Währungsschwankungen werden bei Bedarf Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Handelsgeschäfte werden nicht getätigt. Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht um TEUR 360 (1,69 %) auf TEUR 20.883 (Vorjahr: TEUR 21.243) vermindert. Wesentlicher Grund sind der Rückgang der Vorräte um TEUR 1.308, denen ein Aufbau der Leistungsforderungen um TEUR 1.062 entgegensteht. Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich deutlich erhöht (TEUR 500; Vorjahr: TEUR 200). Auf der Passivseite verminderten sich die Leistungsverbindlichkeiten um TEUR 429 (15,6 %). Daneben hat der Gesellschafter zur weiteren Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs und damit des erhöhten Geschäftsumfangs ein Darlehen in Höhe von weiteren TEUR 600 gewährt. Das Gesellschafterdarlehen valutiert zum Stichtag in Höhe von TEUR 1.445. Die Verbindlichkeiten von TEUR 16.261 (Vorjahr: TEUR 17.355) bestehen im Wesentlichen gegenüber Kreditinstituten (TEUR 8.263), aus dem als Verbindlichkeit aus Finanzierungsleasing zu qualifizierenden, langfristigen Mietvertrag (TEUR 3.772; bis Juni 2045), aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 2.314) sowie der Darlehensverbindlichkeit gegenüber dem Gesellschafter (TEUR 1.445). Aufgrund des Jahresüberschusses in Höhe von TEUR 852 erhöhte sich das Eigenkapital zum 31. März 2024 auf TEUR 3.659. Daraus ergibt sich eine Eigenkapitalquote - berechnet als Verhältnis aus Eigenkapital und Bilanzsumme gemäß Bilanz - von 17,5 % (Vorjahr: 13,2 %). Die Finanzierung im abgelaufenen Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:
Die Kapitalflussrechnung wurde nach allgemeinen betriebswirtschaftlichen Grundsätzen in Anlehnung an DRS 21 aufgestellt. Die Investitionen des Geschäftsjahres betreffen im Wesentlichen Investitionen in die Kapazitätssteigerung und somit in technische Anlagen und Maschinen, weiterhin in die Betriebs- und Geschäftsausstattung und geleisteten Anzahlungen/Anlagen im Bau. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus der Aufnahme von Kreditverbindlichkeiten. Die Liquidität des Geschäftsjahres war jederzeit gesichert. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Aufgrund der sich im Geschäftsjahr 2023/2024 weiter deutlich verbesserten Ertragslage schätzt die Geschäftsführung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft, insbesondere aufgrund der weiterhin positiven Eigenkapitalausstattung sowie der prognostizierten voraussichtlichen Entwicklung, in ihrer Gesamtheit als tendenziell positiv ein. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Die umfangreichen Prozessoptimierungen in den letzten beiden Geschäftsjahren zahlen sich zunehmend aus. Stark gestiegene Auftragsvolumina konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr ohne erhöhten Personalbedarf gedeckt werden. Die Optimierung der verfügbaren Kapazitäten führen kundenseitig zu vergleichsweise kurzen Lieferzeiten und erhöhen damit die Attraktivität von Tridelta Meidensha. Dies spiegelt sich zunehmend in konstant steigenden Auftragseingängen wider. Die Ertragslage konnte im vergangenen Geschäftsjahr positiv stabilisiert werden und wird sich im kommenden Geschäftsjahr weiter verbessern. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 wird bei moderat gestiegenen Umsatzerlösen ein Rohergebnis sowie ein Jahresüberschuss über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023/2024 erwartet. Die Gesellschaft finanziert sich zu einem wesentlichen Teil aus kurzfristigen rollierenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Geschäftsführung plant, auch für die demnächst anstehende Refinanzierung dieser Verbindlichkeiten kurzfristige Verbindlichkeiten aufzunehmen. Diese Darlehen werden zum Teil durch Bürgschaften der Gesellschafterin Meidensha Corporation, Tokio/Japan, besichert. Darüber hinaus bestehen nicht ausgenutzte Kreditlinien sowie zusätzlich eine Unterstützungszusage seitens der Meidensha Corporation, um die Finanzierung der Tridelta Meidensha GmbH sicherzustellen. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Der Geschäftserfolg der Tridelta Meidensha wird beeinflusst vom kontinuierlichen Betrieb der Produktionsanlagen, von einer optimalen Logistik in Bezug auf die Rohstoffbeschaffung sowie vom Vertrieb und von der Qualität der hergestellten Produkte. Weitere entscheidende Einflussfaktoren auf die Geschäftsentwicklung sind die Entwicklung der Rohstoff- und Absatzpreise im Hinblick auf die erzielbaren Produktionsmargen. Diese Prozesse bzw. Einflüsse unterliegen Chancen und Risiken, die geeignet sind, den Bestand, das Wachstum und den Unternehmenserfolg zu beeinflussen. Die Abwägung von Risiken und das Nutzen von Chancen dienen somit der Sicherung des Unternehmens und dem Ausbau seiner Wettbewerbsfähigkeit. Das Risikomanagement der Tridelta Meidensha stellt sicher, dass bestehende Risiken frühzeitig erfasst, analysiert und bewertet werden. Das Risikomanagement gewährleistet, dass die Organisationseinheiten bzw. -prozesse in den Risikomanagementprozess einbezogen werden und dadurch eine vollumfängliche Risikoidentifizierung, -bewertung und -kommunikation gewährleistet ist. Der gesamte Risikomanagementprozess wird von der operativen Geschäftsleitung (COO) evaluiert und durchgeführt, dessen Aufgabe die kontinuierliche Umsetzung, die Koordination und laufende Verbesserung des Prozesses ist. Das Geschäftsjahr 2023/2024 wurde international durch die Umsetzung zahlreicher Projekte nach der Corona-Krise geprägt. Es zeigt sich weltweit eine stark gestiegene Marktaktivität. Die fortlaufende Optimierung von Digitalisierungslösungen und deren kontinuierliche Prozessoptimierung hilft uns dabei, diese Risiken durch gezieltes Controlling deutlich zu minimieren. Sowohl Absatz- als auch Beschaffungsgeschäfte werden in erheblichem Umfang in Ländern außerhalb des europäischen Währungsraumes getätigt. Hier bestehen Risiken in Wechsel-kursschwankungen zum US-Dollar und zum japanischen Yen, die - soweit sich Absatz- und Beschaffungsgeschäfte in Fremdwährung nicht kompensieren - aus Gründen der Planungssicherheit z. T. durch Devisentermingeschäfte begrenzt werden. Das Risiko wird als mittel eingeschätzt. Daneben resultieren Risiken der zukünftigen Entwicklung im Wesentlichen aus der Preisentwicklung auf der Rohstoffseite. Sowohl metallische als auch sonstige Einsatzstoffe unterliegen auf dem Weltmarkt preistreibenden Effekten, die teilweise unabhängig von Kostenentwicklungen verlaufen. Durch die hohen Herstellkosten besteht das Risiko, dass durch ggfs. nicht weiterleitbare Preiserhöhungen an die Kunden keine ausreichende Deckung der Herstellkosten möglich ist. Dem als mittel eingeschätzten Risiko wird durch eine permanente Überwachung der Preisentwicklungen durch den Bereich Einkauf in Verbindung mit der Aufnahme von Nachverhandlungen mit Kunden bei wesentlichen Auswirkungen begegnet. Der Einfluss von Rohstoffknappheiten hat sich im Geschäftsjahr 2023/2024 stabilisiert und wird weiter als gering eingeschätzt. Der Einfluss der Ukraine-Krise ist weiterhin nur indirekt zu spüren und hatte bislang keine negativen Auswirkungen auf unsere Materialverfügbarkeit. Durch die weitestgehend notwendige Vorfinanzierung des Auftragsbestandes ist das Unternehmen einem überdurchschnittlichen Liquiditätsrisiko ausgesetzt. Dieses wird zum einen durch ausreichende Kontokorrentlinien der Hausbanken sowie Garantien der Gesellschafterin verringert. Zum anderen sind verstärkte Anstrengungen im Mahnwesen sowie deutliche Verbesserungen des Anzahlungsmanagements vorgenommen worden. Die getroffenen Maßnahmen haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr ausgewirkt, wodurch das überdurchschnittliche Wachstum ohne Aufnahme neuer Verbindlichkeiten umgesetzt werden konnte. Im Geschäftsjahr 2024/2025 werden diese Anstrengungen weiter ausgebaut, um eine deutlich gesicherte Liquidität erzielen zu können. Im Personalbereich werden derzeit und auch mittelfristig bezüglich der Verfügbarkeit am Standort in Hermsdorf nur geringe Risiken gesehen. Angaben zu Finanzinstrumenten Die von der Gesellschaft eingesetzten Sicherungsgeschäfte werden bilanziell grundsätzlich nicht erfasst. Falls aus diesen Geschäften zum Bilanzstichtag Verpflichtungsüberhänge bestehen, werden diese im Anhang dargestellt. Wesentliche Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungseinschränkungen werden derzeit nicht gesehen. Ein Zinsänderungsrisiko, d. h. mögliche Wertschwankungen eines Finanzinstruments aufgrund von Bewegungen des Marktzinssatzes, liegt vor allem bei Forderungen und Verbindlichkeiten mit Laufzeiten von über einem Jahr vor. Die langfristigen Bankverbindlichkeiten haben einen festen Zinssatz. Das Zinsänderungsrisiko bei den kurzfristigen Bankverbindlichkeiten wird als gering eingestuft. Ein Zinsabsicherungsgeschäft wurde nicht abgeschlossen. Zum 31. März 2024 bestehen keine offenen Devisentermingeschäfte.
Hermsdorf, 30. Mai 2024 Atsushi Sawada, Geschäftsführer Bilanz zum 31. März 2024der Tridelta Meidensha GmbH, HermsdorfAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024der Tridelta Meidensha GmbH, Hermsdorf
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024der Tridelta Meidensha GmbH, HermsdorfA. Allgemeine Angaben Die Tridelta Meidensha GmbH hat ihren Sitz in Hermsdorf und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Jena (HRB 205761). Dem Jahresabschluss zum 31. März 2024 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung zugrunde. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 bis 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268 bis 274a und 276 bis 278 HGB, aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 264 und des § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 und 266 ff. HGB). Die Gliederungen der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. 2. Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB aufgestellt. Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Im Einzelnen wurde wie folgt bewertet: Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Software und externe Prüfungskosten für Neuprodukte sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (bezogen auf eine Nutzungsdauer von längstens fünf Jahren), angesetzt. Sachanlagen sind gemäß § 255 HGB mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti oder Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die nach handelsrechtlichen Vorschriften aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen werden über den Zeitraum der voraussichtlichen Nutzung der Vermögensgegenstände nach der linearen Methode bemessen. Es wurden Nutzungsdauern von bis zu 30 Jahren zugrunde gelegt. Für die geringwertigen Anlagegüter, deren Anschaffungskosten mehr als EUR 250,00 aber nicht mehr als EUR 1.000,00 betragen, wurde bis zum 30. Juni 2018 ein Sammelposten gebildet, der verteilt über fünf Jahre abgeschrieben wird. Der Abgang wird im Anlagenspiegel erst bei tatsächlicher Aussonderung gezeigt. Seit 1. Juli 2018 werden geringwertige Anlagegüter bis EUR 800,00 sofort abgeschrieben und ab EUR 801,00 aktiviert. Umlaufvermögen Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Dabei werden die Anschaffungskosten auf der Grundlage des letzten Einkaufspreises ermittelt. Abwertungen werden in Abhängigkeit von Gängigkeit und Reichweite sowie zur Einhaltung der verlustfreien Bewertung vorgenommen. Unfertige Erzeugnisse und fertige Erzeugnisse werden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die nach handelsrechtlichen Vorschriften aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch Abwertung berücksichtigt. Geleistete und erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden zum Nennbetrag der ab- bzw. zugeflossenen Zahlungen bilanziert. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Gegebenenfalls bestehende Einzelrisiken werden durch die Wertberichtigungen berücksichtigt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist eine Pauschalwertberichtigung angesetzt, die dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko Rechnung trägt. Weiterhin wurden für zweifelhafte Forderungen Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Das Wahlrecht zur Bildung von Bewertungseinheiten nach § 254 HGB wird in Anspruch genommen. Zur bilanziellen Abbildung von Bewertungseinheiten wird die Durchbuchungsmethode verwendet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 0,00 % bei den Entgelten und von 1,00 % bei den Renten ausgegangen. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen gemäß § 253 Abs. 2 HGB beläuft sich auf 1,82 % zum 31. März 2024; es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren.
Sonstige Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten sowie für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrages gebildet. Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. 3. Grundlagen der Währungsumrechnung Fremdwährungsposten (Forderungen und Verbindlichkeiten) werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtages entsprechend § 256a HGB bewertet, soweit ihre Restlaufzeit ein Jahr oder weniger beträgt. Buchgewinne und -verluste aus Kursänderungen werden zum Bilanzstichtag berücksichtigt. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024 ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. 2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Zum 31. März 2024 betrugen die Forderungen gegen die Gesellschafterin Meidensha Corporation, Tokio/Japan, TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 16). 4. Gewinnverwendung Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2023/2024 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 852 ab (Vorjahr: Jahresüberschuss von TEUR 412). Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen:
6. Verbindlichkeiten 6.1 Restlaufzeiten Die Restlaufzeiten ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Garantieerklärung des Gesellschafters sowie durch Sicherungsübereignung der durch die Kredite finanzierten Anlagegüter besichert. Weiterhin existieren zwei mit einer Globalzession der Leistungsforderungen besicherte Kontokorrentrahmenkredite, die zum 31. März 2024 in Höhe von TEUR 30 ausgenutzt waren. 6.2 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen neben einem Darlehen des Gesellschafters (TEUR 1.445; Vorjahr: TEUR 1.170) den Leistungsverkehr. Weiterhin bestehen in Höhe von TEUR 25 Verbindlichkeiten (Vorjahr: TEUR 14) gegenüber der Gesellschafterin Meidensha Corporation, Tokio/Japan, sowie TEUR 154 (Vorjahr: TEUR 64) gegenüber der Schwestergesellschaft Meiden Zhengzhou Electric Co., Ltd., Zhengzhou/China. 6.3 Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren im Wesentlichen aus der Leasingverbindlichkeit aufgrund des als Finanzierungsleasing zu qualifizierenden Mietvertrages für die Betriebsgebäude in Höhe von TEUR 3.772 (Vorjahr: TEUR 3.865). TEUR 3.708 dieser Verbindlichkeit sind als mittel- und langfristig zu qualifizieren und verteilen sich auf einen Zeitraum bis Juni 2045. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Im Geschäftsjahr sind Erträge (TEUR 53; Vorjahr: TEUR 158) und Aufwendungen (TEUR 50; Vorjahr: TEUR 130) als Währungsgewinne/-verluste entstanden. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 1). E. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen 2.1 Verpflichtungen aus Mietverträgen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für drei Lagerflächen in Hermsdorf in Höhe von TEUR 96 (davon innerhalb eines Jahres: TEUR 96) sowie für die Anmietung von drei Werkswohnungen in Höhe von TEUR 24 inklusive Nebenkostenvorauszahlungen (davon innerhalb eines Jahres: TEUR 24). 2.1 Verpflichtungen aus Leasingverträgen Es bestehen Leasingverträge für sechs Autos und einen Gabelstapler. Die ursprünglichen Laufzeiten betrugen 36 Monate für die Autos und 60 Monate für den Gabelstapler. Die Restlaufzeiten betragen bis zu 31 Monate. Des Weiteren wurden im Geschäftsjahr 2023/2024 diverse Leasingverträge für den Mitarbeitern zur Verfügung gestellte Fahrräder abgeschlossen. Die Leasingraten bis Laufzeitende betragen insgesamt TEUR 190 (Vorjahr: TEUR 119). Davon werden Leasingraten innerhalb eines Jahres in Höhe von TEUR 108 fällig. 2.3 Bestellobligo Das Bestellobligo für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Handelswaren sowie für Investitionen betrug am 31. März 2024 TEUR 1.437 (Vorjahr: TEUR 1.125). 3. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer nach Gruppen während des Geschäftsjahres Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023/2024 durchschnittlich 106 (Vorjahr: 111) Arbeitnehmer, davon 40 (Vorjahr: 41) Angestellte und 66 (Vorjahr: 70) gewerbliche Arbeitnehmer. 4. Organmitglieder Als Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt und tätig waren im Berichtsjahr:
Herr Atsushi Sawada ist zusätzlich innerhalb der Meidensha-Gruppe als Managing Director für die Meiden Zhengzhou Electric Co., Ltd. in Zhengzhou/China sowie für die Meidensha Corporation im Business Segment "Sorester" in Tokio/Japan tätig. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. Konzernzugehörigkeit Das Mutterunternehmen der Tridelta Meidensha GmbH ist die Meidensha Corporation mit Sitz in Tokio/Japan. Das Mutterunternehmen stellt einen Konzernabschluss nach japanischen Rechnungslegungsgrundsätzen ("Japanese GAAP") zum Geschäftsjahresende mit Datum 31. März auf. Der Konzernabschluss ist in Tokio bei der Konzernmutter-Gesellschaft erhältlich und stellt gleichzeitig den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen dar, für den ein Konzernabschluss aufgestellt wird. 6. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung i. S. d. § 285 Nr. 33 HGB nach Abschluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.
Hermsdorf, 30. Mai 2024 Atsushi Sawada, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31. März 2024der Tridelta Meidensha GmbH, Hermsdorf
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Tridelta Meidensha GmbH, Hermsdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Tridelta Meidensha GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tridelta Meidensha GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 28. Juni 2024 ECOVIS
Wirtschaftstreuhand GmbH
Sven Blechschmidt, Wirtschaftsprüfer Christoph Daut, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses ist durch Gesellschafterbeschluss vom 30. August 2024 erfolgt. |
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