Klein Reisemobil GmbH
Stettertstraße 4, 72555 Metzingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Klein seit 4.12.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Klein Reisemobil GmbHMetzingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGFK-Studie: Potential von Caravaning in Deutschland14 Mio. Deutsche interessieren sich für Caravaning-Urlaub. Davon fallen 23 % in die Altersgruppe zwischen 25 und 34 Jahren. Die Caravaning-Interessierten sind überdurchschnittlich einkommensstark. Unabhängigkeit und Flexibilität sowie Naturnähe machen Caravaning attraktiv. (https://www.civd.de/artikel/studien/) A. Darstellung des Geschäftsverlaufs Wir sind die Experten für Pössl Wohmobile in Metzingen im schönen Schwabenland. Dazu zählen auch die Marken der Pössl-Gruppe Roadcar, Globecar und Vanline. Ob es um die fachgerechte Reparatur der Fahrzeuge, die Wohnmobilvermietung oder den Kauf Ihres Traum-Reisemobil geht, als Pössl Vertragshändler sind wir die richtigen Ansprechpartner. Im Marktumfeld des Pössl Center Metzingen zeigt sich in den Jahren 2023 und 2024 ein anspruchsvolles, aber auch dynamisches Umfeld. Die Nachfrage nach Pössl (Kastenwagen) bleibt stabil, da sie alltagstauglich ist und eine flexible, individuelle Freizeitgestaltung ermöglicht. Kunden legen dabei vermehrt Wert auf Flexibilität und Ausstattung, was die Erwartungen an innovative Ausstattungen und alternative Antriebsmöglichkeiten weiter steigen lässt. Das Absatzgebiet des Pössl Center Metzingen erstreckt sich vorrangig über den süddeutschen Raum und profitiert von einer hohen Nachfrage in Baden-Württemberg, Bayern und darüber hinaus. Der Fokus ermöglicht zudem eine enge Kundenbindung und Serviceorientierung, wodurch sich das Pössl Center Metzingen in einem umkämpften Markt behaupten kann. Bedingt durch die Normalisierung in der Lieferfähigkeit der Wohnmobilhersteller, verursacht durch die Werksschließungen bzgl. Corona, können wir bezüglich des abgelaufenen Geschäftsjahres eine durchweg positive Bilanz ziehen. Ursächlich für diese positive Entwicklung waren deutlichen Zuwächse bei den Verkäufen. Wegen der verbesserten Lieferfähigkeit der Hersteller hat sich in der Vermietung eine rückläufige Tendenz, von - 6 % abgezeichnet. Mit einem Auftragsbestand von T€ 19.260 am 31.12.2023 konnten wir in das neue Jahr gehen. Der Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr um 39 % resultiert in erster Linie aus erhöhten Auslieferungen bereits in den Jahren 2021 und 2022 bestellter Fahrzeuge. Auf Geschäftsfeldebene konnten wir im Geschäftsjahr 2023 die nachfolgenden Umsätze erreichen (in Klammern die Veränderungen zum Vorjahr):
B. Darstellung der Lage Ertragslage Das Betriebsergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 66 gesunken, was im Wesentlichen auf gestiegene Aufwendungen zurückzuführen ist. Die Materialkosten sind um 42 % auf 26.166 T€ angestiegen. Dies resultiert daraus, dass nicht alle Preiserhöhungen der Vorlieferanten, an die Kunden weitergegeben werden konnten. Zur Steigerung unserer vertrieblichen Aktivitäten werden wir die Akquise auf Österreich und die Schweiz ausweiten, um auch die grenznahen potenziellen Kunden in Österreich und der Schweiz zu erreichen. Die Personalkosten sind gegenüber Vorjahr um T€ 117 gestiegen, um dem gestiegenen Umsatzvolumen gerecht zu werden. Überproportional zur Umsatzentwicklung erhöhten sich die sonstigen variablen betrieblichen Aufwendungen. Der Jahresüberschuss betrug T€ 866, 2,6 % unter Vorjahr. Insgesamt betrachten wir 2023 als ein Jahr der Konsolidierung nach den Jahren 2021 und 2022. Die gesetzten Ziele wurden übertroffen. Die Kostenstruktur wurde den gestiegenen Anforderungen, auch gegenüber gesetzlichen Vorschriften, angepasst. Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Die Bilanzsumme stieg um 2.438 T€ auf 12.903 T€. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Warenbestände und den Liquiden Mitteln. Das Eigenkapital erhöhte sich um 866 T€ auf 1.233 T€. Die Eigenkapitalquote beträgt damit 9,6 % Die Ertragslage der Gesellschaft hat sich insgesamt ebenfalls weiterhin stabilisiert. Nicht zuletzt der hohe Auftragsbestand weist eindeutig in Richtung weiteres Wachstum. Investitionen Größere Einzelinvestitionen haben wir im Geschäftsjahr 2023 nicht vorgenommen. Im Wesentlichen handelte es sich um Ersatzbeschaffungen im Bereich Betriebs- und Geschäftsausstattung. C. Voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens Durch den gegenwärtig hohen Auftragsbestand kündigt sich bereits eine erneute Steigerung der Umsatzerlöse an. Dieses setzt jedoch eine kontinuierliche Belieferung der Vorlieferanten, insbesondere der Pössl- Basisfahrzeuge sowie die kontinuierliche Endmontage in der eigenen Werkstatt voraus. Problematisch ist auch die Situation am Arbeitsmarkt, da qualifizierte Mitarbeiter derzeit schwer zu finden sind. Sofern die Gesamtpolitische Lage und die sonstigen Rahmenbedingungen konstant bleiben, erwarten wir auch für das Jahr 2024 mehr Chancen als Risiken in der Geschäftsentwicklung. Chancen und Risiken Die Geschäftsführung beobachtet laufend die Entwicklung im Markt und insbesondere der Branche. Aufgrund des engen Kontaktes zur Geschäftsführung des Hauptlieferanten Firma Pössl Freizeit und Sport GmbH werden die Entwicklungen frühzeitig erkannt und entsprechend gesteuert. Durch die personelle Verstärkung im administrativen Bereich und der Einführung von Controlling Systemen sind Anpassungen an Veränderungen, welche die Ertragslage und Liquidität betreffen, schneller umsetzbar. Aufgrund der Geschäftsbedingungen mit Kunden (Auslieferungen der Fahrzeuge nur gegen Vorkasse) und Lieferanten wird das Ausfallrisiko als gering eingeschätzt. Damit entwicklungsbeeinträchtigende bzw. bestandsgefährdende Risiken rechtzeitig erkannt werden können, haben wir ein systematisches Risikomanagement in Erweiterung der Unternehmensplanung eingerichtet. Vor dem Hintergrund sich verändernder Marktverhältnisse erfolgt ein permanenter Abgleich und eine systematische Weiterentwicklung dieses Steuerungs- und Überwachungsinstrumentariums. Risiken im Kontext der Ertragslage sehen wir insbesondere in möglichen politischen Entscheidungen, welche die Freizeitindustrie insgesamt und auch das Betreiben von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren betreffen. Potenziellen Liquiditätsrisiken begegnen wir mit einer permanenten Liquiditätsplanung und Überwachung. Zinsänderungsrisiken begegnen wir durch einen ausgewogenen Mix aus kurz-, mittel- und langfristigen Finanzierungen. Schlussbemerkung Die Klein Reisemobil GmbH blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück, das durch solides Wachstum und die Erreichung wichtiger strategischer Ziele geprägt war. Auch in einem von Herausforderungen geprägten Umfeld konnte sich das Unternehmen durch eine hohe Kundennachfrage und die verbesserte Verfügbarkeit von Fahrzeugen behaupten. Der positive Auftragsbestand und die stabilisierte Ertragslage bieten eine vielversprechende Grundlage für das kommende Jahr. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir eine weitere Ergebnissteigerung und sehen Potenzial zur nachhaltigen Expansion in grenznahe Märkte wie Österreich. Unsere kontinuierlichen Optimierungen in der Organisation, die Erweiterung unserer vertrieblichen Aktivitäten und der gezielte Ausbau des Risikomanagements versetzen uns in die Lage, flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren und Chancen gezielt zu nutzen. Mit einem engagierten Team und einer klaren Vision streben wir an, unsere Marktposition weiter zu stärken und unsere Kunden weiterhin mit erstklassigen Reisemobillösungen zu begeistern.
Metzingen, 12. November 2024 Klein Reisemobil GmbH Tobias Klein, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Hinweise Die Klein Reisemobil GmbH hat ihren Sitz in Metzingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 754840 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 bzw. 5 Jahre; lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit ihren Einkaufspreisen bewertet. Die fertigen Erzeugnisse und Waren werden mit ihren Einkaufspreisen bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge gesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige Angaben Geschäftsführung Tobias Klein Für den Geschäftsführer besteht ein Verrechnungskonto. Dieses valutiert am 31. Dezember 2023 mit EUR 24.349,60. Das Verrechnungskonto wird mit 4 % p.a. verzinst. Sicherheiten sind nicht bestellt. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 18 Angestellte beschäftigt. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Metzingen, den 12. November 2024 Tobias Klein 1/4 sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Klein Reisemobil GmbH, Metzingen Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Klein Reisemobil GmbH, Metzingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Klein Reisemobil GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme von möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Bestand und Vollständigkeit der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind nicht hinreichend nachgewiesen, da uns keine originalen Inventuraufnahmebelege vorgelegt werden konnten und wir durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand der Vorräte gewinnen konnten. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist. Demzufolge sind möglicherweise die Vorräte und das Eigenkapital sowie der Materialaufwand und der Jahresüberschuss unrichtig. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt auch die im Lagebericht erfolgte Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtete haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während der Prüfung feststellen."
Weilheim/Teck, 22. November 2024 Lutz, Wirtschaftsprüfer |
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