Cohline GmbH, RohrleitungssystemeLiquidiert

56410 Montabaur, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 3354
Eingetragen
25.11.1987
Branche
BeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Rohrleitungen für die Automobil- und Motorenindustrie sowie der Handel mit Schlauchleitungen für die Automobil- und Motorenindustrie mit den Kunden, die aus dem Kreis der verbundenen Unternehmen ausschließlich von der Gesellschaft beliefert werden. Die Gesellschaft ist zur Vornahme aller Handlungen berechtigt, soweit sie zur Förderung des Hauptzwecks der Gesellschaft geeignet sind. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten und sich an anderen Unternehmen, an denen sie wegen des Gegenstandes ihres Unternehmens ein Interesse hat, beteiligen, solche erwerben oder neue derartige Unternehmen gründen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Emil Oberle
seit 9.8.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Tobias Bauer
seit 1.2.2022
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
2.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Cohline GmbH, Rohrleitungssysteme

Montabaur

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

2021 2020
EUR EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 20.037.732,13 14.969
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 11.396.622,93 - 9.518
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung - 2.370.710,20 - 2.041
davon für Altersversorgung: EUR - 87.728,41 - 13.767.333,13 (- 86)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 1.436.492,83 - 1.505
4. sonstige betriebliche Aufwendungen - 5.385.277,18 - 4.472
davon aus der Währungsumrechung: EUR - 499,65 - 20.589.103,14 (- 2)
- 551.371,01 - 2.567
5. negative Zinsen aus Geldanlagen - 6.006,10 0
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 210.157,11 - 219
davon an verbundene Unter- nehmen: EUR - 138.085,52 (- 177)
davon aus Aufzinsung: EUR - 10.641,00 - 216.163,21 (- 10)
7. Ergebnis nach Steuern - 767.534,22 - 2.786
8. sonstige Steuern - 611,00 - 1
9. Jahresfehlbetrag - 768.145,22 - 2.787

Anhang 2021

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Cohline GmbH, Rohrleitungssysteme hat ihren Sitz in Montabaur und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Montabaur unter HRB 3354. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften sowie des GmbHG aufgestellt. Wir sind nach den in § 267 Abs. 2 HGB bestimmten Größenmerkmalen eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und haben den zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2021 unter Inanspruchnahme der für diese Gesellschaft bestehenden größenabhängigen Erleichterungen aufgestellt. Die Bilanz zum 31. Dezember 2021 und die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 wurden vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde um den Posten "negative Zinsen aus Geldanlagen" erweitert.

Die ergänzenden Angaben zu den Forderungen und Verbindlichkeiten wurden einheitlich in den Anhang aufgenommen Die Gesellschaft nimmt für die Aufstellung des Anhangs die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden wie folgt vorgenommen:

Nutzungsdauer Jahre Abschreibungsmethode
• immaterielle Vermögensgegenstände 3 - 5 linear
• bewegliches Sachanlagevermögen 1 - 23 linear, im Zugangsjahr pro rata temporis

Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend den steuerlichen Regelungen mit dem höchstzulässigen Betrag abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert. Der Ansatz der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten beinhalten die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Allgemeine Verwaltungskosten sind nicht einbezogen. Notwendige Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie der Bestand an liquiden Mitteln sind zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind bestehende Risiken durch ausreichend bemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt worden.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Vorauszahlungsbetrag angesetzte Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Dabei wurden Rückstellungen für Pensionen nach dem Barwertverfahren auf der Basis der Heubeck-Richttafeln 2018 G ohne Rentenerhöhung ermittelt.

Die Rückstellungen wurden bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren mit dem dieser Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz von 1,87 %, der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt, abgezinst. Daraus ergab sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt (1,35 %) in Höhe von TEUR 3.

Die unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesene Rückstellung für Dienstjubiläen wurde nach der projected unit credit method ermittelt. Die sonstige Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen wurde mit dem Barwert der Zahlungsverpflichtungen angesetzt. Beide Rückstellungen wurden auf der Basis der Heubeck-Richttafeln 2018 G ermittelt. Für das Arbeitsentgelt wurde dabei ein Kostentrend von 1,75 % p. a. angenommen. Zur Bestimmung des Abzinsungssatzes wurde von einer pauschalen Restlaufzeit der Verpflichtungen von 15 Jahren ausgegangen. Der bei dieser Laufzeit anzusetzende Rechnungszins beträgt 1,35 %.

An die Arbeitnehmer mit Altersteilzeitverträgen abgetretene Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen mit einem ihren Anschaffungskosten entsprechenden Zeitwert von TEUR 173 wurden nach § 246 Abs. 2 HGB mit den Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 351 verrechnet. Der sich nach Verrechnung ergebende Differenzbetrag in Höhe von TEUR 178 wurde als Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen.

Die übrigen sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt, abgezinst.

Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte mit ihrem Erfüllungsbetrag.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden entsprechend § 256 a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel:

2. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Zu diesem Bilanzposten ergeben sich folgende ergänzenden Angaben:

31.12.2021 31.12.2020
TEUR TEUR
Gesamtbetrag der Forderungen
und sonstigen Vermögensgegenstände 4.001 3.425
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (4.001) (3.425)

3. Eigenkapital

Der Zeitraum für die Berechnung des Durchschnittszinssatzes bei der Bemessung der Rückstellungen für Pensionen ist von sieben auf zehn Jahre verlängert worden. Der Unterschiedsbetrag zwischen der abgezinsten Rückstellung nach der bisherigen und der neuen Regelung in Höhe von TEUR 3 unterliegt gem. § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre.

4. Verbindlichkeiten

Die für die einzelnen Verbindlichkeiten bestehenden Restlaufzeiten und ergänzenden Angaben ergeben sich aus dem nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel:

31.12.2021 31.12.2020
TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten 1.717 0
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (297) (0)
davon Restlaufzeit von 1 bis zu 5 Jahren (1.216) (0)
davon Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren (204) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen 7.120 6.951
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (7.120) (6.951)
davon aus Lieferungen und Leistungen (274) (69)
davon gegenüber Gesellschaftern (404) (550)
übrige Verbindlichkeiten 3.607 2.884
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (3.607) (2.884)
Gesamtbetrag 12.444 9.835
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (11.024) (9.835)
davon Restlaufzeit von 1 bis zu 5 Jahren (1.216) (0)
davon Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren (204) (0)
davon gegenüber Gesellschaftern (404) (550)

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 217 durch eine Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung

Die im Rohergebnis enthaltenen sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie der Ausbuchung von Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt TEUR 536 (2020: TEUR 104). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Qualitätssicherungskosten von TEUR 896 enthalten.

V. sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft haftet für Verbindlichkeiten eines verbundenen Unternehmens gegenüber Kreditinstituten aus gewährten Darlehen in Höhe von TEUR 3.700. Mit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der finanziellen Ausstattung des Schuldners nicht zu rechnen.

2. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen ergeben sich voraussichtlich folgende Fälligkeiten:

Gesamtbetrag
31.12.2021 31.12.2020
TEUR TEUR
bis ein Jahr 44 29
über ein Jahr 88 0
132 29

Daneben besteht ein Pachtvertrag gegenüber einem verbundenen Unternehmen mit unbestimmter Laufzeit. Hieraus ergeben sich voraussichtliche jährliche Verpflichtungen von TEUR 703 (31.12.2020: TEUR 703).

3. Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt haben wir die in der Aufstellung aufgeführte Anzahl von Mitarbeitern beschäftigt:

2021 2020
gewerbliche Arbeitnehmer 172 178
Angestellte 72 68
244 246

4. Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2021

 

Frau Diplom-Kauffrau Utta Gabriele Cohnen-Andres, Dillenburg (bis 31. Dezember 2021; hauptberufliche Geschäftsführerin der Cohline GmbH, Schlauchleitungssysteme, Dillenburg), und

 

Herr Dr.-Ing. Joachim Korbach, Wetzlar (hauptberuflicher Geschäftsführer der Cohline GmbH, Rohrleitungssysteme, Montabaur).

Frau Utta Gabriele Cohnen-Andres, Dillenburg, hat mit Amtsniederlegungserklärung vom 23. Dezember 2021 ihr Amt als Geschäftsführerin mit Wirkung zum 31. Dezember 2021 niedergelegt.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 23. Dezember 2021 wurden die Herren Tobias Bauer, Drolshagen, und Dr. Ludger Picken, Dillenburg, mit Wirkung zum 1. Januar 2022 zu weiteren Geschäftsführern bestellt. Beide Herren sind hauptberufliche Geschäftsführer der Cohline GmbH, Schlauchleitungssysteme, Dillenburg.

5. Pensionsrückstellungen für ehemalige Geschäftsführer und deren Hinterbliebene

Für laufende Pensionen ehemaliger Geschäftsführer und deren Hinterbliebene sind Rückstellungen in Höhe von TEUR 203 (31.12.2020: TEUR 215) gebildet worden.

6. Mutterunternehmen

Die Labu GmbH & Co KG, Dillenburg, stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss auf, der beim Bundesanzeiger einzureichen ist.

 

Montabaur, den 24. Januar 2023

Dr. Joachim Korbach

Tobias Bauer

Dr. Ludger Picken

Ergänzende Informationen:

Der Jahresabschluss wurde am 30. Januar 2023 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

1. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Unser Unternehmen ist Zulieferer der weltweit tätigen Automobil- und Motorenindustrie und stellt hochwertige Rohrsysteme her. Zu unseren Kunden gehören namhafte Automobilhersteller und Systemlieferanten für die Automobilindustrie. Unsere Produkte bieten Lösungen für das Leiten von Medien und finden Anwendung in den Bereichen Ölversorgung, Turbolader, Kraftstoffanlagen, Kühlung, Heizung, Bremse und Hydraulik. Im Mittelpunkt unserer Tätigkeit steht die Herstellung unserer Qualitätsprodukte.

Aus unserer gesellschaftlichen Verantwortung heraus legen wir ebenso großes Augenmerk auf den Schutz unserer Umwelt. Beide Ansprüche sind manifestiert in den Zertifizierungen unseres Unternehmens, der IATF 16949 sowie der ISO 14001. Damit zeigen wir, dass uns prozess- und qualitätsorientiertes Denken unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gepaart mit Umweltschutz besondere Anliegen sind.

Diese Anliegen werden ergänzt um unser Verantwortungsbewusstsein für das Wohl der Menschen, die mit uns arbeiten. Schon immer haben wir den Aspekt der Sicherheit für die wichtigste Ressource Mensch groß geschrieben. Unseren Anspruch in Sachen Arbeits- und Gesundheitsschutz stellen wir ebenfalls nach außen dar durch die Zertifizierung unseres Unternehmens nach ISO 45001.

Die drei Aspekte Qualitätsmanagement, Umweltschutz sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz sind bei uns Führungsaufgabe in unserem integrierten Managementsystem und verankert in der Cohline-Unternehmenspolitik.

Forschung und Entwicklung

In Zusammenarbeit mit unseren Kunden werden unsere Produkte ständig weiterentwickelt und verbessert sowie neue Einsatzmöglichkeiten erschlossen. Oberste Priorität haben dabei immer Kundenbedürfnisse und Anwendernutzen. Über diese kundenspezifische Entwicklung hinaus arbeiten wir konsequent an der Optimierung der Herstellungsverfahren und Produktionsabläufe. Die zur Herstellung benötigten Produktionsanlagen fertigen wir teilweise im eigenen Werkzeug- und Vorrichtungsbau.

Durch die Etablierung eines Innovationsmanagements stellen wir unsere Entwicklung auf eine breitere Basis, auch um dem Wandel in der (Automobil-) Industrie Rechnung zu tragen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das allumfassende Thema aus dem Vorjahr - die weltweite Corona-Pandemie - beeinflusste auch das Jahr 2021 maßgeblich. Gleichwohl erholte sich die Weltwirtschaft von dem katastrophalen Einbruch. Der IWF prognostizierte Mitte des Jahres ein globales Wachstum von 6,0 % und machte damit fast eine Punktlandung: das Wachstum erreichte 5,9 %. 1

1 Vgl. IWF (2021): World Economic Outlook (imf.org)

Die deutsche Wirtschaft erholte sich ebenfalls in 2021, wenngleich der Beginn des Jahres durch einen zweiten harten Lockdown zu einem Absacken der Wirtschaftsleistung führte; das erste Quartal 2021 wies gegenüber dem letzten Quartal preisbereinigt ein um 1,8 % niedrigeres BIP auf. 2 Im Verlauf des restlichen Jahres konnte die Wirtschaft insgesamt aber aufholen: trotz zunehmender Lieferengpässe und Problemen bei der Materialversorgung lag das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 preisbereinigt um 2,7 % über dem Vorjahr, konnte aber das Vorkrisenniveau nicht erreichen. 3

2 Vgl. Statistisches Bundesamt (25.05.2021): Pressemitteilung Nr. 244. Bruttoinlandsprodukt: Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 1. Quartal 2021. - Statistisches Bundesamt (destatis.de)

3 Vgl. Statistisches Bundesamt (14.01.2022): Pressemitteilung Nr. 020. Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 um 2,7 % gestiegen. - Statistisches Bundesamt (destatis.de)

Die Automobilindustrie konnte weltweit ebenfalls wieder wachsen. Die Anzahl der weltweit neu zugelassenen Personenkraftwagen stieg von 68,2 auf 71,3 Millionen Einheiten (+ 4,5 %). 4 Nach den Reduzierungen der vergangenen Jahre ein Lichtblick für die weltweite Automobilindustrie. Das Wachstum an Neuzulassungen kam jedoch nicht aus Europa (- 1,0 %), maßgeblich beeinflusst durch Deutschland (- 10,0 %), sondern war getrieben durch die Regionen Asien (+ 6,3 %), darunter China (+ 6,6 %) sowie Amerika (+ 4,9 %), darunter USMCA (+ 3,7 %).

4 Vgl. VDA (2022), Neuzulassungen und Besitzumschreibungen.

Möglicherweise haben die bereits genannten Probleme bei der Materialversorgung und die damit verbundenen Lieferengpässe (Stichwort Halbleitermangel) die deutschen Automobilhersteller stärker getroffen.

Denn auch die Produktion der deutschen Hersteller ging zurück. Mit weltweit 12,5 Millionen Pkw fertigten die deutschen Hersteller 5,9 % weniger als im Vorjahr, also nochmal eine Reduzierung gegenüber 2020. Wiederum sank die Inlandsproduktion mit - 11,9 % (auf 3,1 Millionen Pkw) prozentual deutlich stärker als die Auslandsproduktion mit - 3,7 % (auf 9,4 Millionen Pkw). 5

5 Vgl. VDA (2022). Automobilproduktion.

2.2. Geschäftsverlauf

Im Rahmen der beschriebenen wirtschaftlichen Randbedingungen und bezogen auf eine erhöhte Nachfrage bei bestehenden Aufträgen konnte die Gesellschaft ihre Umsatzerlöse in 2021 deutlich um 29,7 % und ihre Gesamtleistung um 32,6 % auf steigern.

Der starke Anstieg der Umsatzerlöse entspricht damit den im Vorjahreslagebericht kommunizierten Erwartungen, die für 2021 von einem deutlichen Umsatzplus ausgingen. Zwar konnte bei dieser Umsatzsteigerung eine Verringerung des Jahresfehlbetrags im Vergleich zu 2020 um TEUR 2.019 erreicht werden. Das angestrebte und prognostizierte neutrale Jahresergebnis wurde jedoch nicht vollumfänglich erreicht, vielmehr wurde ein Jahresfehlbetrag von TEUR - 768 ausgewiesen.

Zum einen zeichnete sich am Beschaffungsmarkt in einzelnen Bereichen eine Verknappung ab, die mit höheren Beschaffungspreisen einherging.

Zur Sicherung einwandfreier Produktqualität für die Kunden mussten im Bereich der Wertschöpfungskette diverse Maßnahmen zur Qualitätssicherung und ebenso in Richtung Robustheitssteigerungen einzelner Prozesse umgesetzt werden. Diese beeinträchtigten einhergehend mit Reklamations- und Beratungskosten das Ergebnis in erheblichem Maße ungeplant negativ.

2.3. Lage

2.3.1. Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft lässt sich tabellarisch wie folgt darstellen:

2021 2021 2020 2020
TEUR % TEUR %
Rohergebnis 20.037 41,3 14.969 40,9
EBITDA 884 1,8 - 1.063 - 2,9
EBIT (Betriebsergebnis) - 552 - 1,2 - 2.568 - 7,0
Finanzergebnis - 216 - 0,4 - 219 - 0,6
Jahresergebnis - 768 - 1,6 - 2.787 - 7,6

Der in 2021 um 32,6 % gestiegenen Gesamtleistung stand ein etwas höherer Anstieg des Materialaufwands um 34,1 % gegenüber. Nach Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge konnte das Rohergebnis damit um 33,9 % gesteigert werden. Dieser Anstieg übertraf die Steigerungen beim Personalaufwand von 19,1 % und bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 20,4 % bei weitem, so dass das negative Betriebsergebnis um TEUR 2.016 (78,5 %) auf TEUR - 552 in 2021 verbessert werden konnte.

Zusammen mit dem im Vorjahresvergleich nahezu unveränderten negativen Finanzergebnis von TEUR - 216 ergab sich für 2021 ein Jahresfehlbetrag von TEUR - 768, was gegenüber 2020 eine Ergebnisverbesserung von TEUR 2.019 darstellt.

2.3.2. Finanzlage

Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich am Abschlussstichtag im Vergleich zum 31.12.2020 wie folgt dar:

31.12.2021 31.12.2021 31.12.2020 31.12.2020
TEUR % TEUR %
Anlagevermögen 2.734 14,9 3.408 20,9
Umlaufvermögen 15.572 85,1 12.888 78,9
aktive Rechnungsabgrenzungsposten 6 0,0 29 0,2
Eigenkapital 2.641 14,4 3.409 20,9
Rückstellungen 3.227 17,6 3.081 18,9
Verbindlichkeiten 12.444 68,0 9.835 60,2
Bilanzsumme 18.312 100,0 16.325 100,0

Durch den Jahresfehlbetrag von TEUR - 768 hat sich das Eigenkapital auf TEUR 2.641 vermindert. Bei einer gleichzeitig um 12,2 % gestiegenen Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote damit von 20,9 % auf 14,4 % zum 31. Dezember 2021 zurückgegangen.

Während sich die Rückstellungen bei einer absoluten Erhöhung von TEUR 146 kaum verändert haben, sind die Verbindlichkeiten nicht zuletzt auch wegen des gestiegenen Geschäftsvolumens um 26,5 % angestiegen. Diese Erhöhung der Verbindlichkeiten um TEUR 2.609 betraf mit TEUR 1.717 die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, wobei TEUR 1.500 auf die Aufnahme langfristiger Darlehen entfallen. Daneben sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 889 und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 169 angestiegen, während sich die sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 166 vermindert haben. Zum Bilanzstichtag bestanden damit Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 1.717, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 2.879, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 7.120 sowie sonstige Verbindlichkeiten von TEUR 728.

In 2021 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 770 für Anlagevermögen getätigt. Das Betriebsgelände steht uns aufgrund des mit dem Mutterunternehmen bestehenden Pachtvertrags zur Verfügung.

Das positive EBITDA des Jahres 2021 von TEUR 884 wurde durch einen deutlich stärkeren Aufbau des Working-Capitals übertroffen, so dass sich ein Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit von TEUR 723 ergab. Dieser stand zusammen mit dem Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit von TEUR 761 einem Mittelzufluss aus der Finanzierungsstätigkeit von TEUR 1.409 gegenüber. Damit hat sich der Finanzmittelfonds um TEUR 75 auf TEUR 1.267 zum 31. Dezember 2021 vermindert.

2.3.3. Vermögenslage

Durch die starke Ausweitung des Geschäftsvolumens hat sich auch die Bilanzsumme um TEUR 1.987 (12,2 %) auf TEUR 18.312 erhöht.

Dabei ist das Anlagevermögen bei Investitionen von TEUR 770, Abgängen von TEUR 8 und Abschreibungen von TEUR 1.436 um insgesamt TEUR 674 und von 20,9 % auf 14,9 % der Bilanzsumme gesunken.

Dagegen ist das Umlaufvermögen insbesondere durch den starken Anstieg der Vorräte und Forderungen um TEUR 2.684 und von 78,9 % auf 85,1 % der Bilanzsumme angewachsen. Dabei haben sich die Vorräte um TEUR 1.966, die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 576 und die liquiden Mittel um TEUR 142 erhöht.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Das beherrschende Thema in den Nachrichten und Medien war zu Beginn des Jahres 2022 immer noch die Corona-Pandemie. Die Prognosen für das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2022 beliefen sich Anfang 2022 auf + 4,4 %.

Ende Februar traten die Nachrichten über Corona jedoch in den Hintergrund. Der Russland-Ukraine-Konflikt, der im Februar 2022 begann, beherrscht seitdem die Weltpolitik und beeinflusst die Weltwirtschaft.

Mitte des Jahres 2022 wurde die globale Wachstumsprognose erneut nach unten korrigiert, auf nun 3,2 % Wachstum. Der IWF stellt fest, dass einer bereits geschwächten Weltwirtschaft durch weitere Krisen zugesetzt wird. Hier seien insbesondere die Inflation, die Folgen des Russland-Ukraine-Konflikts sowie in China staatlich verordnete Bewegungseinschränkungen zu nennen. 6

6 Vgl. Tagesschau (26.07.2022): Wachstumsprognose des IWF: Düstere Aussichten für die Weltwirtschaft.

Für die deutsche Wirtschaft prognostizierte der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im März, zu Beginn des Russland-Ukraine-Konflikts, noch ein Wachstum des BIP von 1,8 % in 2022. 7 Vorhersagen der wirtschaftlichen Entwicklung zur Mitte des Jahres sahen ein geringeres Wachstum in einer Bandbreite von 1,1 % bis 1,4 %. 8 Tatsächlich zeigen erste vorläufige Zahlen, dass die deutsche Wirtschaft trotz Krieg, Energie- und Wirtschaftskrise preisbereinigt das Bruttoinlandsprodukt im Gesamtjahr um 1,9 % steigern konnte 9. Für das Jahr 2023 erwartet die Bundesregierung nunmehr ein BIP von + 0,2 % 10.

7 Vgl. Sachverständigenrat für Wirtschaft (30.03.2022): Aktualisierte Konjunkturprognose 2022 und 2023, S. 1.

8 Vgl. Tagesschau (15.09.2022): Konjunkturprognosen für Deutschland.

9 Vgl. BMWK (13.01.23): Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Januar 2023 [1] und vorläufige Zahlen zum BIP 2022

10 Vgl. FMW Bloomberg (24.01.2023, Claudio Kummerfeld): Die Bundesregierung dreht 2023 BIP-Prognose von - 0,4 % auf + 0,2 %.

Für das Jahr 2022 wird ein Absatzvolumen von Pkw weltweit auf dem Vorjahresniveau erwartet (ca. 71,4 Mio. Pkw). Rückgänge sind in den USA (- 7 %) sowie Europa (- 4 %) zu sehen, in China jedoch ein Wachstum (+ 9 %). 11 Bei unseren Kunden hat die Produktion - nach einem schwächeren ersten Halbjahr - wieder angezogen. Für das kommende Jahr ist mit einem weiteren Rückgang zu rechnen.

11 Vgl. VDA (02.09.2022): Internationale Pkw-Automobilmärkte: VDA passt Prognosen an.

Beeinträchtigt werden die Absatzaussichten durch die nach wie vor existierenden Engpässe in den Lieferketten. Durch die Problematik (z. B. Halbleiter) hat die Volatilität in der Branche sehr stark zugenommen. Auch unser Unternehmen hat die deutlich höheren Anforderungen an die Flexibilität zu spüren bekommen. Bereits eingestellte Abrufe wurden wieder reduziert oder storniert, z. T. sehr kurzfristig. Die Lage auf den Beschaffungsmärkten ist und bleibt weiterhin sehr angespannt.

Zudem belasten die massiv gestiegenen Energiekosten die Unternehmen der Automobilindustrie deutlich. Das VDA-Präsidium bezeichnet die Situation gerade der mittelständischen Unternehmen der Automobilindustrie als immer dramatischer. Aktuell seien bereits 10 % von Liquiditätsproblemen betroffen, über 30 % gehen von anhaltenden Liquiditätsproblemen in den kommenden Monaten aus. 12

12 Vgl. VDA (13.09.2022): Energiepreise und Versorgungssicherheit: Deutschland international nicht wettbewerbsfähig.

Vor diesem Hintergrund bleibt die Entwicklung der Weltwirtschaft unsicher und volatil. Für die Automobilindustrie und deren Zulieferer verschärfen sich die Herausforderungen der Zukunft immens durch politische Weichenstellungen. Im Juni 2022 haben sich die EU-Staaten darauf geeinigt, dass die Flottengrenzwerte für Autos bis 2035 auf Null zurückgehen sollen. 13 Die Flottengrenzwerte geben vor, wie viel Kohlendioxid die hergestellten Fahrzeuge im Betrieb emittieren dürfen. Faktisch wurde damit das Aus für Neuwagen mit Verbrennungsmotoren in Europa beschlossen. Es sollen nur noch klimaneutrale Neuwagen zugelassen werden.

13 Vgl. ZDF (29.06.2022). Neuregelung in der EU ab 2035: Was das Verbrenner-Aus für Autofahrer heißt.

Dies zeigte sich im vergangenen Jahr zum einen in einer gewissen Unsicherheit an den Märkten, auf welchen Antrieb der Verbraucher setzen solle. Inzwischen hat sich aber der starke Trend in Richtung Elektromobilität entwickelt. 14

14 Vgl. VDA (2022): Marktentwicklung Europa + International: Die Elektromobilität weltweit auf dem Vormarsch.

Potenziell noch vorhandene Hindernisse (Ladeinfrastruktur, Stromverfügbarkeit, Entsorgung von Altbatterien) werden kaum mehr diskutiert.

Vor diesem Hintergrund bestehen deutliche Risiken für Zulieferer, die vom Produkt eng mit dem Verbrennungsmotor verbunden sind. Teilweise werden Verbrenner als "last edition" bezeichnet. Wer als Zulieferer dabei sein will, muss in einer bereits angespannten Lage weitere Zugeständnisse machen. Teilweise sollen bestehende Produkte in der Laufzeit verlängert werden, wobei kundenseitig dann auch hier Zugeständnisse erwartet werden.

Vor diesem Hintergrund ist die Absatzseite weiterhin unter sehr hohem Druck, die Anforderungen an die Flexibilität aller Beteiligten steigen enorm. Dadurch ergeben sich Risiken aus den zu tätigenden Investitionen. Zum Beispiel weil Produkte aufgrund eines Absatzeinbruchs zu kurze Lebenszyklen erfahren und sich dementsprechend die getätigten Investitionen nicht mehr amortisieren können. Weitere Risiken bestehen durch das geänderte Produktportfolio, was in neuen Antriebstechnologien benötigt wird, damit einhergehend den geringeren Bedarfen der "seitherigen" Produkte, sowie dem Auftreten neuer Marktbegleiter. Die Transformation muss bewältigt, aber auch finanziert werden.

Weitere Risiken liegen in Nachbesserungen und Optimierungen bestehender Produkte oder Schadensersatzleistungen für Rückrufe oder Feldaktionen. Solchen Belastungen versuchen wir durch ein ausgereiftes Qualitätssicherungssystem sowie darüber hinaus durch einzeln und pauschal berechnete Rückstellungen und den Abschluss von Versicherungen zu begegnen.

In unseren Beschaffungsmärkten ist die Situation, wie bereits geschildert, deutlich angespannter. Massive Preissteigerungen bei Zukaufteilen, aber auch aufkommende Insolvenzen und damit erzwungene Wechsel auf Alternativlieferanten binden Ressourcen und erschweren die Gesamtsituation.

Der Weitergabe solcher Kosten sind enge Grenzen gesetzt. Gerade in dem engen Korridor, den die Automobilindustrie ihren Zulieferern ermöglicht, Alternativmaterialien bzw. -lieferanten einzusetzen, herrscht ein weiteres Bedrohungspotential.

Für unsere Gesellschaft begann das Jahr 2022 vielversprechend. Im ersten Monat lagen wir mit Auslastung und Umsatz über der Planung. Aber schon ab Februar gingen die Abrufe zurück, sodass die abgerufenen Stückzahlen und damit der Umsatz kontinuierlich unter der Planung blieben. Bis zum Jahresende sind die Abrufe jedoch wieder angestiegen. In Summe erreicht das Unternehmen im Jahr 2022 ein leichtes Umsatzminus gegenüber dem Vorjahr im unteren einstelligen Prozent-Bereich.

Im Jahr 2022 wurden im Unternehmen die massiven Anstrengungen in Richtung der Optimierungen des Materialflusses, der Prozessstabilität sowie Personaleinsatzes beibehalten, mit gutem Ergebnis:

Alle noch offenen Punkte in Richtung Rahmen- und Schnittstellenvereinbarungen mit kritischen Lieferanten konnten ebenso wie prozess- und qualitätsbetreffende Maßnahmen zur Zufriedenheit unserer Kunden umgesetzt werden. Es gilt nun die erreichten Verbesserungen fortlaufend zu bestätigen.

Bei verbesserter Liquidität gehen wir trotzdem auch im Jahr 2022 von einem negativen Jahresergebnis aus: Im Jahresverlauf 2022 stiegen die Preise auf den Beschaffungs- und Energiemärkten massiv. Teilweise verursachten Materialverknappungen sogar den Ausfall von Produktionsschichten. Eine Kompensation dieser Preiserhöhungen konnte nur zum Teil in Richtung unserer Kunden erlangt werden. Auch im Bereich der Wartung- und Instandhaltung sowie der Personalkosten traten Erhöhungen zur Budgetplanung für das Jahr 2022 auf.

Wir investieren und modernisieren am Standort, auch mit dem Fokus auf Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und CO 2 - Bilanz.

Die Produktqualität stellt für unsere anspruchsvollen Kunden nach wie vor ein wesentliches Vergabekriterium dar. In der permanenten Weiterentwicklung unserer anerkannt qualitativ hochwertigen Produkte sehen wir Chancen, auch weiterhin im Markt eine wichtige Rolle für unsere Kunden zu übernehmen. Auf ausländischen Märkten gibt es zudem nicht ein solch stringentes Vorgehen gegen den Verbrennungsmotor wie in Europa, womit auch Absatzchancen verbunden sind. In China, dem bedeutendsten Einzelmarkt, der Zuwachsraten in den Neuzulassungszahlen verzeichnet, wird der Verbrenner gefördert. So wurde der Steuersatz für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor im Sommer 2022 halbiert. Zum einen, um dem rückläufigen Absatz entgegenzuwirken. Zum anderen könnte China die führende Rolle als Entwickler moderner Verbrennungsmotoren übernehmen. 15 China steht also weiterhin zum Verbrennungsmotor und im Jahr 2035 werden noch schätzungsweise 60 bis 80 % aller in China produzierten Fahrzeuge einen Verbrennungsmotor brauchen. 16

15 Vgl. Auto-Medienportal (07.07.2022): China fördert den Verbrennungsmotor.

16 Vgl. Automobil-Industrie (03.03.2022): Das Comeback des Verbrennungsmotors in China.

Wir halten jedoch nicht einseitig am Verbrennungsmotor fest, sondern sehen auch aufgrund unserer langjährigen Erfahrung und Expertise gute Chancen in der Entwicklung von Produkten für neue Antriebstechnologien.

Die hohen Kundenerwartungen sind uns ständiger Ansporn zur Erhaltung und Verbesserung der Produktqualität. Hierin liegt auch zukünftig unser größtes Potential, um mit unseren Abnehmern langfristig zum beiderseitigen Nutzen zusammenzuarbeiten.

 

Montabaur, 24. Januar 2023

Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Vorstehender zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss nebst Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zum vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 und Lagebericht 2021 der Cohline GmbH, Rohrleitungssysteme, Montabaur, haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Cohline GmbH, Rohrleitungssysteme

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Cohline GmbH, Rohrleitungssysteme - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Cohline GmbH, Rohrleitungssysteme für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschenburg, den 24. Januar 2023

Siegwolf, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.651,00 5
II. Sachanlagen 2.731.485,90 2.734.136,90 3.403
B. Umlaufvermögen:
I. Vorräte 10.086.979,00 8.121
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.001.371,92 3.425
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.484.416,60 15.572.767,52 1.342
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.444,00 29
18.312.348,42 16.325

Passiva

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital:
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000
II. Kapitalrücklage 2.000.000,00 2.000
III. Verlustvortrag
(Vorjahr: Gewinnvortrag) - 591.141,16 2.196
IV. Jahresfehlbetrag - 768.145,22 2.640.713,62 - 2.787
B. Rückstellungen 3.227.816,00 3.081
C. Verbindlichkeiten 12.443.818,80 9.835
18.312.348,42 16.325
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Zugänge Abgänge
1.1.2021 U = Umbuchungen 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
(entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte) 157.794,17 1.025,00 0,00 158.819,17
II. Sachanlagen:
1. technische Anlagen und Maschinen U 506.822,51
16.922.702,57 156.619,49 414.743,12 17.171.401,45
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung U 5.874,00
1.816.231,90 197.540,83 39.984,28 1.979.662,45
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau U 512.696,51
114.306,00 414.453,24 0,00 16.062,73
U 512.696,51 U 512.696,51
18.853.240,47 768.613,56 454.727,40 19.167.126,63
U 512.696,51 U 512.696,51
insgesamt 19.011.034,64 769.638,56 454.727,40 19.325.945,80
kumulierte Abschreibungen
Zugänge Abgänge
1.1.2021 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
(entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte) 153.134,17 3.034,00 0,00 156.168,17
II. Sachanlagen:
1. technische Anlagen und Maschinen
14.042.501,07 1.239.347,00 407.449,12 14.874.398,95
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.407.106,23 194.111,83 39.976,28 1.561.241,78
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00 0,00 0,00 0,00
15.449.607,30 1.433.458,83 447.425,40 16.435.640,73
insgesamt 15.602.741,47 1.436.492,83 447.425,40 16.591.808,90
Buchwert
31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
(entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte) 2.651,00 4.660,00
II. Sachanlagen:
1. technische Anlagen und Maschinen
2.297.002,50 2.880.201,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
418.420,67 409.125,67
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
16.062,73 114.306,00
2.731.485,90 3.403.633,17
insgesamt 2.734.136,90 3.408.293,17

PROTOKOLL

der Gesellschafterversammlung

der

Cohline GmbH, Rohrleitungssysteme,

Montabaur

am 30. Januar 2023 in Dillenburg

I.

Alleinige Gesellschafterin der im Handelsregister beim Amtsgericht Montabaur unter HRB 3354 eingetragenen Cohline GmbH, Rohrleitungssysteme, Montabaur, mit einem Stammkapital von 2.000.000,00 EUR ist die Labu GmbH & Co KG, Dillenburg, diese vertreten durch die einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführerin der persönlich haftenden Gesellschafterin, der Verwaltungsgesellschaft Cohnen mbH, Dillenburg, Frau Utta Gabriele Cohnen-Andres, Dillenburg.

II.

Unter Verzicht auf die Einhaltung sämtlicher Form-, Frist- und Ladungsvorschriften für die Einberufung einer Gesellschafterversammlung hält die erschienene Geschäftsführerin der Verwaltungsgesellschaft Cohnen mbH, Dillenburg, namens der von ihr vertretenen Labu GmbH & Co KG, Dillenburg, Frau Utta Gabriele Cohnen-Andres, Dillenburg, eine Gesellschafterversammlung der Cohline GmbH, Rohrleitungssysteme, Montabaur, ab und fasst folgenden Beschluss:

Der Jahresfehlbetrag 2021 von 768.145,22 EUR wird unter Einbeziehung des Verlustvortrags aus dem Vorjahr von 591.141,16 EUR auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Dillenburg, den 30. Januar 2023

Labu GmbH & Co KG

vertreten durch die Verwaltungsgesellschaft Cohnen mbH

Utta Gabriele Cohnen-Andres

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