MARATHON Rohstoffaufbereitung GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Sebastian Müller seit 19.4.2022 | Prokura |
Marcus Mager seit 26.5.2015 | Prokura |
Andrea Mager seit 2.3.2004 | Prokura |
Klaus Pfleger seit 5.11.2001 | Geschäftsführer |
Klaus Becker seit 5.11.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
| 49.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Max Becker Trading GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die Max Becker Trading GmbH wurde 1994 als Produktionsunternehmen und Vermarktungsgesellschaft im Bereich Schrott und Metalle gegründet und hat ihren Sitz in Köln im Niehler Hafen. Damit werden - neben den klassischen Handels- und Transportwegen wie "Schiene" und "Lkw" - insbesondere auch die Wasserwege zur Erschließung der in- und ausländischen Märkte genutzt. Wir sind für die Schrottindustrie aus dem weiten Kölner Umfeld damit seit Jahren ein wichtiger Abnehmer und Handelspartner für hoch qualitative Stahl- und Metallschrotte nach der europäischen Stahlschrottliste, mit langjährigen inländischen, europäischen und weltweiten Geschäftskontakten. Die Gesellschaft besitzt eine Zertifizierung nach §§ 56 und 57 KrWG als Entsorgungsfachbetrieb und ist außerdem nach ISO 9001 zertifiziert. Zweigniederlassungen existieren nicht. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich im vergangenen Jahr 2023 für unser Unternehmen als eher hinderlich gezeigt. So sank das reale Bruttolinlandsprodukt nach den Berechnungen des statistischen Bundesamtes zufolge gegenüber dem Vorjahr nochmals um 0,3%, was insbesondere der schwachen Auslandsnachfrage und den hohen Energiekosten für die Industrie und Exporte angelastet wird. Auch drückten die höheren Finanzierungskosten auf die Investitionen und hier insbesondere auf den Wohnungsbau. Ebenso gingen die Konsumausgaben der privaten Haushalte als auch der öffentlichen Hand, letztere insbesondere durch die abgeklungene Pandemie, spürbar zurück. Die bis dato hohen Rohstoffpreise für Energie gaben zuletzt Ende des vergangenen Jahres nochmals etwas nach, was zum teil hoffnungsvoll in das Jahr 2024 blicken ließ. Die Preisentwicklung im Stahl- und Metallschrottbereich hat sich nach seinem historischen Tief zum Ende des Jahres 2019 letztlich bis zum heutigen Datum nicht nachhaltig erholen können. Bis auf die Mitte des Jahres 2022 bewegten sich die Preise im Grunde seitwärts, siehe zur Preisentwicklung die folgende Grafik, Datenquelle: BDSV, Durchschnittspreisentwicklung 01/2021-04/2024 Stahlschrottsorten in Euro/t. Wir konnten unser Geschäft jedoch nach den Erfahrungen des vergabgenen Jahres hieran besser als im Vorjahr anpassen.. 2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens So konnten wir trotz der Preis- und wirtschaftlichen Entwicklung im EU-Ausland und Inland unsere Umsätze mit diesen Ländern zwar nicht auf dem Niveau der vorhergehenden Jahre halten. Aber wir konnten unser Rohergebnis (aus Umsatzerlösen abzüglich Metarialsaufwendungen) stabil gestalten und im Vergleich zum Vorjahr sogar ausbauen. Aufträge aus EU-Ländern konnten dabei zu für uns günstigen Konditionen realisiert werden, bei gleichzeitigem Einsatz von zu schwächeren Preisen eingekauften Mengen. a) Ertragslage Die Ertragslage unseres Unternehmens stellt sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr positiv und bezüglich der einzelnen Positionen wie folgt dar:
Die folgend aufgeführten Kennzahlen geben in den einzelnen Erfolgsbereichen die Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahr "gestärkt" wieder:
b) Finanzlage Die Liquiditätslage des Unternehmens hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr gemessen an den Werten des Vorjahres, verbessert gezeigt.
Die rechnerischen Laufzeiten unserer Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, jeweils an ihrer Basisgröße Umsatzerlöse bzw. Material in Bezug auf 360 Tagen gemessen, spiegeln für den vergangenen Zeitraum sowohl unser Zahlungsverhalten als auch unser -potential wider. Die berechnete Eigenkapitalrendite wiederum zeigt unsere Fähigkeit auf, zu investieren und Risiken zu tragen. c) Vermögenslage Das Gesamtvermögen unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um 11,8 % vermindert. Dies ist vermögensseitig letztlich im Wesentlichen auf die stichtagsbezogen gesunkenen flüssigen Mittel soie des Lagerbestandes zurück zu führen. Die wurde durch den gestiegenen Bestand an Forderungen sowie an sonstigen Vermögensständen bei nahezu konstantem Sach- und Finanzanlagevermögens nicht kompensiert. Auf Seiten der Schulden sind die Veränderungen im Wesentlichen durch die Verminderung unseres Eigenkapitals infolge vorgenommener Ausschüttungen an die Anteilseigner erfolgt. Die wertmäßig anteilshöchsten Vermögenspositionen waren zum Bilanzstichtag daneben jedoch unverändert das Eigenkapital und unsere Vorräte.
3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus unverändert auf der Umsatzentwicklung, der Entwicklung des Rohgewinns sowie des Jahresüberschusses und des Eigenkapitals. Ebenso spielen die Kennzahlen der Umsatzrendite und des Cashflow eine wichtige Rolle. Dabei hat sich insbesondere der Rohertrag als ein Steuerungsindikator im abgelaufenen Geschäftsjahr günstig entwickelt (siehe vorstehend unter II. 2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens, Blatt 38 f.). 4. Gesamtaussage Die vorstehenden Kennzahlen haben sich nach unseren Planungen entwickelt. Insgesamt konnten wir im Jahr 2023 angesichts der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung ein besseres Ergebnis wie im Vorjahr erzielen. Mit dem gestiegenen Jahresergebnisses schätzen wir für das Geschäftstjahr 2023 unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gut ein. III. Prognosebericht Die Entwicklung der Gesamtwirtschaft war zu Beginn des laufenden Jahres 2024 noch von der Perspektive einer weiterhin schwachen konjunkturellen Erholung geprägt, siehe zum Beispiel die Bundesbank in ihrem Monatsbericht für Januar 2024. Im weiteren Verlauf bis einschließlich April diesen Jahres hat sich diese Einschätzung auf der Basis von "harten" konjunkturellen Indikatoren, wie Industrieproduktion, Energiepreisniveau, gestiegene Finanzierungskosten und die damit unverändert geringe Investitionstätigkeit sowie einer weiter gesunkene Nachfragen nach deutschen Industrieerzeugnissen aus dem In- und Ausland, nicht geändert. Andererseits scheint die Stimmung der Unternehmen, so die ifo-Geschäftserwartungen, verbessert, bei weiter zurückhaltenden Konsumausgaben trotz Reallohnsteigerungen und bei erhöhter allgemeiner wirtschaftspolitischer Unsicherheit. Insofern scheint eine allein tendenzielle Prognose der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung schwierig. Diese gesamtwirtschaftliche "Seitwärtsentwicklung" auf schwächerem Niveau spiegelt sich unverändert in den Bereichen des Stahl- und Metallreycling wider, auf dem die Wachstumsraten weiterhin stagnieren und sich die Preise der einzelnen Sorten wenig bewegen beziehungsweise bis auf einzelne Ausnahmen derzeit sogar schwächer tendieren. Die Ursachen hierfür scheinen, so die Nachrichten aus den Branchenverbänden, insbesondere in einer schwachen Nachfrage der inländischen, hier Bau und Industrie, und als auch ausländischen, hier türkischen und asiatischen Nachfragern, auf Grund zurück gegangener Aufträge zu liegen. Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir deshalb aufgrund der abzuwartenden wirtschaftlichen Entwicklung des Umfelds davon aus, dass wir zumindest ein verbessertes Ergebnis auf Vorjahresniveau erzielen können. Die Annahme hier ist, dass sich die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen des laufenden Jahres nicht in weiteren Unsicherheiten und damit schwachen Märkten und Preisen äussern. IV. Chancen- und Risikobericht Risiken Einerseits hat sich der hohe inflationäre Druck auf die deutsche Wirtschaft derzeit weiter verlangsamt, andererseits hat sich jedoch ein absatzseitiger Preiseverfall bisher nicht wirklich umgekehrt. Ob sich dies für uns und unsere Märkte positiv entwickelt, ist mit hohen Unsicherheiten behaftet, sodass heraus .Effekte entstehen können, die unser Ergebnis belasten. Bis einschließlich März zeigen unsere betriebswirtschaftlichen Auswertungen keine zusätzlichen Belastungen hieraus. Wir halten unverändert ein flexibles und umsichtiges sowie resourcenschonendes Handeln angesichts der Unsicherheiten als unbedingte Voraussetzung für eine weiter erfolgreiche Entwicklung unseres Unternehmens. Wir beobachten auf Basis unserer langjährigen Erfahrung weiter den Markt und die Risiken, sowie die weitere Entwicklung ständig, damit zu gegebener Zeit angemessene und wirksame Maßnahmen ergriffen werden können, den Risiken und ihren negativen wirtschaftlichen Entwicklungen zum Beispiel mit weiteren Sparmassnahmen zu begegnen. Wie bisher auch, wird die wirtschaftliche Entwicklung unserer Gesellschaft wesentlich durch die Nachfrage auf den Sekundärrohstoffmärkten für Stahl- und Metallschrotte bestimmt werden. Der Handel mit diesen Produkten ist in erheblichem Maße von der konjunkturellen Entwicklung und, neben den nationalen, insbesondere auch von den internationalen Märkten abhängig. Risiken bestehen in der Volatilität der Rohstoffpreise, deren Schwankungen deutliche Auswirkungen auf unsere Materialaufwandsquote und damit auf das Rohergebnis unserer Gesellschaft haben können. Daneben können sich Unternehmenszusammenschlüsse oder Konzentrationstendenzen in den für uns relevanten Märkten ebenso negativ auf unsere Umsatzerlössituation auswirken. Sofern auf den für die Gesellschaft maßgeblichen Absatzmärkten nicht unwahrscheinliche, erhebliche Schwankungen auftreten, besteht die Gefahr einer kurzfristig ungeplanten Entwicklung in Form eines Lagerauf- und/oder -abbaus. Zur Sicherstellung deren Finanzierung bestehen derzeit ausreichend liquide Mittel und zugesagte Kreditlinien. Bei einer jedoch stark negativen Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Situation und bei einer zusätzlich restriktiveren Kreditvergabe der Kreditinstitute sowie höheren Finanzierungskosten kann dies dazu führen, dass die Finanzierungsspielräume der Gesellschaft eingeschränkt werden könnten. Chancen Unverändert sehen wir unsere Chancen darin, unser bisheriges Absatzniveau durch unseren weltweiten Zugang zu den bisherigen Märkten wieder zu erzielen, als auch Angebotslücken, die gegebenenfalls durch den Ausfall oder den Rückgang außereuropäischer Anbieter durch protektionistische Maßnahmen auf den EU-Absatzmärkten und Drittmärkten entstehen, für unser Unternehmen konsequent zu nutzen. Weiter sehen wir die Chance aufgrund unserer Kundenstruktur und unseren langfristigen Kundenbeziehungen sowie Marktübersicht und -erfahrung, dass die kurzen Abläufe in Absprachen mit der Geschäftsführung zu einer sehr kurzfristigen Abwicklung von Aufträgen gegenüber den Abnehmern führen und damit einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil darstellen können. Die Erweiterung einer zusätzlichen Lager- und Umschlagsfläche um das Doppelte der bereits bestehenden Betriebsfläche am gleichen Standort befindet sich derzeit unverändert in einer finalen Planungsphase. Wir sehen hiermit die Möglichkeit , mit einer groß angelegten Fläche die Flexibilität der verschiedensten Umschlagsmöglichkeiten deutlich auszubauen. V. Sonstige Angaben Forschung und Entwicklung wird von uns nicht betrieben.
Köln, 31. Mai 2024 gez. Klaus Becker, Geschäftsführer gez. Klaus Pfleger, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangDie Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergerichtseintragungen sind wie folgt:
Die Form des Jahresabschlusses hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Die geltenden handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit angewandt. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Erworbene immaterielle Anlagewerte sind soweit zulässig zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert worden. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar ebenso um planmäßige Abschreibungen reduziert worden. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Berichtsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen in Form von Anteilen an verbundenen Unternehmen sowie Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Dieser ist aus Gründen der Übersichtlichkeit der Darstellung auf der Folgeseite aufgeführt.
Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, sind diese angesetzt worden. Von Bewertungsvereinfachungen wie z.B. der Durchschnittsbewertung aus § 240 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. In die Herstellungskosten wurden die unmittelbar zurechenbaren Kosten mit einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt und somit unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten der Gesellschaft gebildet. Eventuell absehbare Risiken wurden dabei berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen betreffen:
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind - soweit vorhanden - mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Ein Rechnungsabgrenzungsposten gemäß §§ 268 Abs. 6 i.V.m. 250 Abs. 1 HGB wurde für das abgelaufene Geschäftsjahr in Höhe von Euro 1.184,40 (VJ Euro 1.997,00) gebildet. Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft, aufgegliedert gemäß §§ 285 Nr. 1a bis 285 Nr. 2 und 288, 327 Abs. 2 HGB nach Restlaufzeiten, sind der folgenden Übersicht zu entnehmen:
Die Sicherheiten für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Sicherungsübereignungen von Vorräten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind wenn, dann mit branchenüblichen Eigentumsvorbehalten verknüpft. Zum Bilanzstichtag sind latente Steuerverbindlichkeiten in Höhe von gesamt Euro 1.349,97 bei angenommenem gerundeten Ertragsteuersätzen für die Körperschaftsteuer von 15,8 % und für die Gewerbesteuer von 16,6 % gebildet worden. Die Gesellschaft hat zum Abschlussstichtag wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB aus Leasingverträgen in Höhe von gerundet Euro 286.800 gesamt (VJ Euro 280.200) mit Restlauzeiten bis 08/2025 und aus Grundstücksmietverträgen gerundet Euro 413.000 p.a. (VJ Euro 413.000) mit Restlaufzeiten derzeit bis 12/2037. Die Gesellschaft besitzt Beteiligungen im Sinne von § 285 Nr. 11 HGB wie folgt:
Die Max Becker Trading GmbH ist an der Diestelmann-Luther GmbH & Co. KG zu 50 % am Kommanditkapital beteiligt. Die Höhe der Kommanditeinlage beträgt derzeit Euro 100.000,00 und für das Jahr 2023 wurde ein Anteil am Jahresüberschuss von Euro 243.440,42 (VJ Euro 420.153,99) ausgewiesen. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB existieren für die Gesellschaft zum Abschlussstichtag nicht. Aufwendungen oder Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung existierten im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht. Die Zahl der Beschäftigten des Geschäftsjahres betrug ohne Berücksichtigung der Geschäftsleitung durchschnittlich 22 Arbeitnehmer, davon 15 gewerblich und 7 kaufmännisch. Die Geschäftsführung des Wirtschaftsjahres 2023 der Gesellschaft erfolgte durch die beiden Geschäftsführer, die Herren Klaus Becker, Köln, und Klaus Pfleger, Bornheim. Beide sind jeweils einzelvertretungsberechtigt. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB werden keine weiteren Angaben zur Höhe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemacht. Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.
Köln, 31. Mai 2024 gez. Klaus Becker, Geschäftsführer gez. Klaus Pfleger, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.05.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Max Becker Trading GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Max Becker Trading GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Max Becker Trading GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümer ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystems und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."
Köln, 31. Mai 2024 gez. Dieter Bertram, Vereidigter Buchprüfer Nach § 328 Abs. 1 Nr. 1 S. 3 HGB weise ich darauf hin, dass der oben wiedergegebene Bestätigungsvermerk sich auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht. Der Jahresabschluss wurde aufgrund der Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen jedoch nur teilweise offengelegt. |
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