Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Franz Pohl GmbH
Ziethenstraße 16, 22041 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peer Westerhaus seit 15.10.2025 | Prokura |
Björn Gerhard Jürgen Leonhardt seit 10.5.2023 | Geschäftsführer |
Christin Tewes seit 19.9.2022 | Prokura |
Olaf Heinen seit 19.9.2022 | Prokura |
Thomas Paul Tewes seit 20.12.2021 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Franz Pohl GmbHHamburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2007Bilanz zum 31. Dezember 2007Aktiva
Gewinn-
und Verlustrechnung
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 2007
EUR |
Vorjahr
TEUR |
|
| 1. Umsatzerlöse | 33.839.676,56 | 27.188 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 12.530,39 | 11 |
| 3. Materialaufwand Aufwendungen für bezogene Waren | 30.424.700,68 | 24.289 |
| 4. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 1.219.139,44 | 1.104 |
| b) Soziale Abgaben | 219.348,33 | 216 |
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 112.007,36 | 263 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.439.762,56 | 1.228 |
| 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 149.465,07 | 118 |
| davon an verbundene Unternehmen: EUR 133.634,63 (Vorjahr: TEUR 93) | ||
| 8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 287.783,51 | - 19 |
| 9. Sonstige Steuern | 1.138,00 | 6 |
| 10. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn (-)/Erträge aus Verlustübernahme | - 245.228,97 | 25 |
| 11. Jahresüberschuss | 41.416,54 | 0 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2007
1. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2007 wurde nach den gültigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den relevanten Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.
Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.
Die dem Jahresabschluss 2007 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den allgemeinen Vorschriften für alle Kaufleute des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264-289 HGB) und werden unverändert zum Vorjahr angewendet.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens im Sinne des § 275 Abs. 2 HGB angewendet.
2. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses
Die vorliegende Gliederung des Jahresabschlusses enthält gegenüber der Gliederung nach HGB folgende Besonderheiten:
Im folgenden Fall wurde der Ausweis im Vergleich zum Vorjahresabschluss geändert:
Die Verbindlichkeiten aus der Finanzierung von Fahrzeugen gegenüber der Mazda Bank und der Santander Consumer Bank wurden im Gegensatz zu den Vorjahren nicht mehr unter den "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen", sondern unter den "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.
3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Maßgebend für die Erstellung dieses Jahresabschlusses waren die folgenden, im Vergleich zum Vorjahr unverändert angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden:
Entgeltlich erworbene immaterielle Wirtschaftsgüter werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um lineare Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände wurde in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen festgelegt und beträgt bei Soft- und Hardware 4 Jahre, bei Bauten auf fremden Grundstücken 10 Jahre, bei Technischen anlagen und Maschinen 6 Jahre und bei anderen Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 4 bis 10 Jahre.
Die Zugänge werden gemäß gesetzlichen Bestimmungen pro rata temporis abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter (GWG) mit einem Anschaffungswert bis EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs sofort voll abgeschrieben.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Risikobehaftete Forderungen sind wertberichtigt worden. Darüber hinaus wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.
Die liquiden Mittel beinhalten sowohl Kassenbestände als auch Guthaben bei Kreditinstituten. Weitere liquide Mittel werden im Rahmen des konzernweiten Cashpools zur Verfügung gestellt.
Mit den Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzte Aufwendungen und Erträge werden zu dem Nominalwert angesetzt.
Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz der sonstigen Rückstellungen ist nach der mutmaßlichen Inanspruchnahme erfolgt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Die erhaltenen Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt.
4. Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage im Anhang gesondert dargestellt.
5. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
| 31.12.2007
TEUR |
Vorjahr
TEUR |
Veränderung
TEUR |
|
| Lieferungen und Leistungen | 1.532 | 751 | 781 |
| Verbundene Unternehmen | 295 | 78 | 217 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 564 | 276 | 288 |
| 2.391 | 1.105 | 1.286 |
Die sonstigen Forderungen betreffen im Wesentlichen Boni und sonstige Vergütungen der Hersteller Mazda und Suzuki sowie der Mazda Bank. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
6. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks
Die liquiden Mittel beinhalten sowohl Kassenbestände als auch Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von EUR 12.681,14.
Die Guthaben oder Verbindlichkeiten bei der Commerzbank AG werden im Rahmen des konzernweiten Clearing-Verfahrens durch die I.C.A.B. GmbH, Düsseldorf, ausgeglichen.
7. Eigenkapital
Aufgrund der Berücksichtigung der Verpflichtung zum Ausgleich vororganschaftlicher Verlustvorträge analog § 301 AktG bzw. gemäß § 30 Abs. 1 GmbHG konnte im Geschäftsjahr lediglich ein Betrag in Höhe von EUR 245.228,97 an die Gesellschafterin abgeführt werden.
8. Rückstellungen
Bei der Bilanzerstellung sind die Rückstellungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung als sonstige Rückstellungen berücksichtigt.
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
| Vorjahr
TEUR |
Verbrauch
TEUR |
Auflösung
TEUR |
Zuführung
TEUR |
31.12.2007
TEUR |
|
| Urlaub | 14 | 14 | 0 | 32 | 32 |
| Jahresabschlusskosten | 18 | 14 | 4 | 27 | 27 |
| Garantie / Kulanz | 14 | 0 | 0 | 8 | 22 |
| Berufsgenossenschaft | 20 | 19 | 1 | 20 | 20 |
| Tantiemen | 12 | 12 | 0 | 20 | 20 |
| Aufbewahrungspflichten | 0 | 0 | 0 | 17 | 17 |
| Renovierungskosten | 0 | 0 | 0 | 15 | 15 |
| Garantie GSG | 4 | 0 | 0 | 11 | 15 |
| Provisionen | 7 | 7 | 0 | 8 | 8 |
| Abfindung Stoppa | 24 | 24 | 0 | 0 | 0 |
| 113 | 90 | 5 | 158 | 176 |
9. Verbindlichkeiten
| 31.12.2007
TEUR |
Vorjahr
TEUR |
Veränderung
TEUR |
|
| Kreditinstitute | 4.163 | 2.793 | 1.370 |
| Verbundene Unternehmen | 3.201 | 3.041 | 160 |
| Lieferungen und Leistungen | 44 | 102 | -58 |
| Erhaltene Anzahlungen | 0 | 9 | -9 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 70 | 17 | 53 |
| 7.478 | 5.962 | 1.516 |
Die Verbindlichkeiten beinhalten nur solche mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen ausschließlich gegenüber der Mazda Bank und der Santander Bank. Gegenüber der Mazda Bank bestehen Verbindlichkeiten von EUR 3.318.884,90 (Vorjahr EUR 2.182.905,86), die durch Sicherungsübereignung von Neu- und Gebrauchtwagen abgesichert sind. Gleiches gilt für die Verbindlichkeiten gegenüber der Santander Consumer Bank, die sich auf EUR 844.104,54 (Vorjahr EUR 590.038,95) belaufen.
10. Haftungsverhältnisse
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten bestehen zum Bilanzstichtag nicht.
11. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen Rücknahmenverpflichtungen aus Leasingverträgen für vor dem Bilanzstichtag ausgelieferte Neu- und Gebrauchtwagen in Höhe von TEUR 872, davon sind TEUR 267 innerhalb eines Jahres und TEUR 605 innerhalb von 1 bis 5 Jahren fällig.
In Bezug auf das bei der Commerzbank AG unterhaltene Cash Pool Konto der Muttergesellschaft I.C.A.B. GmbH besteht eine Mithaftung.
Gegenüber der Muttergesellschaft ergeben sich Mietverbindlichkeiten mit einer Fälligkeit von unter einem Jahr in Höhe von TEUR 63. Des Weiteren bestehen Mietverbindlichkeiten gegenüber Dritten mit gleicher Fälligkeit von TEUR 55.
12. Umsatzerlöse
Von den Umsatzerlösen wurden TEUR 68 im Ausland und TEUR 33.772 im Inland erzielt.
| 2007
TEUR |
Vorjahr
TEUR |
Veränderung
TEUR |
|
| Verkaufserlöse Neuwagen | 25.439 | 20.673 | 4.766 |
| Verkaufserlöse Gebrauchtwagen | 6.556 | 4.710 | 1.846 |
| Verkaufserlöse Werkstattleistungen | 876 | 791 | 85 |
| Verkaufserlöse Teil und Zubehör | 916 | 992 | -76 |
| Sonstige Verkaufserlöse | 53 | 22 | 31 |
| 33.840 | 27.188 | 6.652 |
Die Erlöse aus dem Verkauf von im Anlagevermögen gehaltenen Vorführwagen werden unter den Umsatzerlösen ausgewiesen. Die betreffenden Vermögensgegenstände werden mit fortgeführten Anschaffungskosten als Materialaufwand erfasst.
13. Materialaufwand
| 2007
TEUR |
Vorjahr
TEUR |
Veränderung
TEUR |
|
| Einsatz Neufahrzeuge | 23.653 | 19.308 | 4.345 |
| Einsatz Gebrauchtfahrzeuge | 6.165 | 4.365 | 1.800 |
| Einsatz Teile und Zubehör | 90 | 66 | 24 |
| Einsatz Werkstattleistungen | 517 | 550 | -33 |
| 30.425 | 24.289 | 6.136 |
14. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Werbekosten und Mieten.
| 2007
TEUR |
Vorjahr
TEUR |
Veränderung
TEUR |
|
| Werbekosten | 398 | 148 | 250 |
| Mieten, Pachten und sonstige Gebäudekosten | 276 | 192 | 84 |
| Miete ICAB | 184 | 184 | 0 |
| Versicherungen | 77 | 73 | 4 |
| Anteilige Kosten Absatzf. Neuwagen | 47 | 7 | 40 |
| Kosten für Zulassung & Schilder Neuwagen | 40 | 20 | 20 |
| Sonstige | 418 | 604 | -186 |
| 1.440 | 1.228 | 212 |
Ergänzende Angaben
Alleingesellschafterin der Franz Pohl GmbH ist die I.C.A.B. GmbH, Düsseldorf, mit der ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag besteht.
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
| Geschäftsführer: | Herr Lutz Meissner (Kaufmann), Wiesbaden-Naurod |
| Geschäftsführer: | Herr Koichi Takakura (Kaufmann), Düsseldorf |
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 35 (Lohnempfänger 14, Gehaltsempfänger 21).
Auf die Angabe der Geschäftsführungsvergütung wird unter Hinweis auf § 286 (4) HGB verzichtet.
Der Jahresabschluss der Franz Pohl GmbH, Hamburg, wird in den Konzernabschluss der I.C. Autohandel Beteiligungen GmbH, Düsseldorf, die als Mutterunternehmen für den kleinsten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss aufstellt, einbezogen. Gleichzeitig wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Itochu Corporation, Osaka/Japan, die für den größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der I.C. Autohandel Beteiligungen GmbH, Düsseldorf, wird beim elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Das Jahresergebnis wurde nach Ausgleich des bestehenden Verlustvortrages aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die I.C.A.B. GmbH, Düsseldorf, abgeführt.
Hamburg, den 2. Mai 2008
Koichi Takakura
Lutz Meissner
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007
1. Gesellschaft
Die Franz Pohl GmbH betreibt von ihrem Standort in Hamburg aus den Handel mit Mazda-Fahrzeugen, Mazda-Zubehör, Dienstleistungen und Gebrauchtfahrzeugen aller Marken. Die Franz Pohl GmbH ist exklusiver Vertriebspartner der Mazda Motors GmbH und besitzt einen entsprechenden Vertriebs- und Servicevertrag. Daneben hat sie als Wirtschaftsraumleiter elf angeschlossene, rechtlich selbständige Vertriebspartner. Im Kalenderjahr 2007 wurde eine neue Filiale in Bremen eröffnet. Hiermit verbunden war auch der Zuwachs von sechs Vertriebspartnern für diesen Wirtschaftsraum. Nach der Aufnahme der Marke Suzuki im Jahr 2006 war das abgelaufene Kalenderjahr das erste volle Wirtschaftsjahr, in dem der Vertrieb von Neuwagen der Marke Suzuki sowie Reparaturleistungen und der Handel mit Ersatzteilen und Zubehör für diese Marke zum Unternehmen gehörte.
2. Märkte und Vertrieb
Der Vertrieb erfolgt für Neufahrzeuge im Inland mit den Marken Mazda und Suzuki.
Die Franz Pohl GmbH operiert über drei Vertriebskanäle:
| • |
Verkauf von Neufahrzeugen an Einzelkunden |
| • |
Verkauf von Neufahrzeugen an Großkunden bzw. Vertriebspartner |
| • |
Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen an Einzelkunden und andere Kfz-Händler. |
3. Geschäftsverlauf
Der Neuwagenmarkt in Deutschland verzeichnete im Jahr 2007 mit einem Minus von 9,2 % einen regelrechten Einbruch gegenüber dem Vorjahr. Mit nur noch 3.148.163 Einheiten verminderten sich die Zulassungen um 318.977 Einheiten gegenüber dem Vorjahr. Das Vorziehen von Fahrzeuganschaffungen in 2006 aufgrund der Umsatzsteuererhöhung ab dem 1. Januar 2007 hatte deutlich höhere Auswirkungen auf den Handel als vorab allgemein prognostiziert. Hinzu kam im vergangenen Jahr eine allgemeine Kaufzurückhaltung der privaten Haushalte, die auch durch die Debatte um Fahrzeugemissionen und die möglichen Auswirkungen auf die Kfz-Steuer hervorgerufen wurde.
Der Marktanteil von Mazda hat sich im abgelaufenen Jahr von 2,22 % auf 2,09 % leicht verschlechtert. Die Anzahl der zugelassenen Mazda Fahrzeuge ging von 77.051 Einheiten auf 65.651 Einheiten erheblich zurück.
Für die Marke Suzuki war ein Anstieg der zugelassenen Fahrzeuge von 32.237 auf 36.372 Einheiten zu verzeichnen. Der Marktanteil konnte von 0,93 % auf 1,16 % gesteigert werden.
4. Ertragslage
Der Umsatz konnte im Jahr 2007 von TEUR 27.188 auf TEUR 33.840 gesteigert werden. Die Umsatzsteigerung zeigt sich in allen Geschäftsbereichen, fiel aber mit TEUR 4.766 im Neuwagenbereich am deutlichsten aus.
Die Gesellschaft veräußerte im abgelaufenen Jahr insgesamt 1.632 Neuwagen (Vorjahr 1.239). Hiervon entfielen auf die Marke Suzuki 257 Fahrzeuge (Vorjahr 62) und auf die Marke Mazda 1.375 Einheiten (Vorjahr 1.177). Die Steigerung im Neuwagenbereich ergab sich zum einen aus dem Vertrieb von Suzuki Fahrzeugen, zum anderen aus dem gestiegenen Umsatzvolumen mit den angeschlossenen Partnerbetrieben im Mazda-Bereich aufgrund des Zuwachses durch die Übernahme des Wirtschaftsraumes Bremen. Die Marge im Neuwagengeschäft verbesserte sich auf 7,0 % (Vorjahr: 6,6 %). Im Gebrauchtwagenbereich ergab sich eine Umsatzsteigerung von TEUR 1.847 gegenüber dem Vorjahr. Unter Berücksichtigung der vorgenommenen Bewertung verbesserte sich der Bruttoertrag um TEUR 46. Der Aftersales-Bereich konnte im Umsatz um TEUR 10 zulegen. Unter Berücksichtigung des Fremdleistungsaufwands und des Verbrauchs im Ersatzteillager verblieb ein Bruttoertrag von TEUR 1.186 gegenüber TEUR 1.167 im Vorjahr. Die sonstigen Verkaufserlöse stiegen insbesondere aufgrund höherer Provisionen für die Vermittlung von Kreditgeschäften um TEUR 30.
Bedingt durch die Geschäftserweiterungen (Wirtschaftsraum Bremen) und aufgrund der allgemeinen Lohnentwicklung sind die Personalkosten von TEUR 1.320 auf TEUR 1.438 gestiegen. Die Abschreibungsbeträge sanken von TEUR 263 auf TEUR 112. Umsatzbedingt stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 212 auf nunmehr TEUR 1.440. Die Zinsaufwendungen waren mit TEUR 149 um TEUR 31 höher als im Vorjahr, während die übrigen Steueraufwendungen von TEUR 6 auf TEUR 1 zurückgingen. Unter Berücksichtigung des notwendigen Verlustausgleichs von TEUR 41 war aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages ein Betrag von TEUR 246 an die Muttergesellschaft I.C. Autohandel Beteiligungen GmbH, Düsseldorf, (I.C.A.B.) abzuführen.
5. Finanzlage
| 2007
TEUR |
Vorjahr
TEUR |
|
| Jahresergebnis vor Ergebnisabführung/Verlustübernahme | 287 | - 25 |
| Abschreibungen auf das Anlagevermögen | 112 | 263 |
| Cash Earnings nach DVFA/SG | 399 | 238 |
| Zunahme der kurz- und mittelfristigen Rückstellungen | 63 | 37 |
| Zunahme (-)/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | - 1.598 | 193 |
| Zunahme/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder | ||
| Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 1.195 | - 1.258 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 59 | - 790 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagen | 308 | 265 |
| Auszahlungen (-) für Investitionen in immaterielle Anlagen | - 1 | 0 |
| Auszahlungen (-) für Investitionen in Sachanlagen | - 439 | - 406 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | - 132 | - 141 |
| Durchführung Ergebnisabführungsvertrag | 25 | - 2 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten | 0 | 215 |
| Auszahlungen (-) für die Tilgung von Finanzkrediten | - 48 | 0 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | - 23 | 213 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | - 96 | - 718 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | - 415 | 303 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | - 511 | - 415 |
| 31.12.2007
TEUR |
Vorjahr
TEUR |
|
| Zusammensetzung des Finanzmittelfonds | ||
| Liquide Mittel | 13 | 20 |
| Kurzfristige Bankverbindlichkeiten | 0 | - 12 |
| Verbindlichkeiten aus Cash-Pool | - 524 | - 423 |
| - 511 | - 415 |
Trotz deutlicher Verbesserung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit mussten Teile der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zu Lasten des Finanzmittelfonds getragen werden.
Die Finanzierung erfolgte über die Mazda Bank (Finanzierung Lagerbestand Mazda Fahrzeuge), die Santander Consumer Bank AG (Finanzierung Lagerbestand Suzuki Fahrzeuge), ein Darlehen der Muttergesellschaft I.C.A.B. GmbH und das von der Muttergesellschaft bei der Commerzbank eingerichtete Cashpool-Konto.
6. Vermögenslage
| 31.12.2007 | Vorjahr | Veränderung | ||||||
| gesamt | davon
kurzfristig
TEUR |
gesamt | davon
kurzfristig
TEUR |
gesamt | ||||
| TEUR | % | TEUR | TEUR | TEUR | % | |||
| Vermögen | ||||||||
| Immaterielle Anlagen | 1 | 0,0 | 0 | 0 | 0,0 | 0 | 1 | - |
| Sachanlagen | 578 | 7,5 | 0 | 558 | 9,1 | 0 | 20 | 3,6 |
| Anlagevermögen | 579 | 7,5 | 0 | 558 | 9,1 | 0 | 21 | 3,8 |
| Vorräte | 4.766 | 61,3 | 4.766 | 4.455 | 72,4 | 4.455 | 311 | 7,0 |
| Forderungen und sonstige | ||||||||
| Vermögensgegenstände | 2.391 | 30,8 | 2.391 | 1.105 | 18,0 | 1.105 | 1.286 | >100,0 |
| Liquide Mittel | 13 | 0,2 | 13 | 20 | 0,3 | 20 | - 7 | - 35,0 |
| Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) | 13 | 0,2 | 13 | 12 | 0,2 | 12 | 1 | 8,3 |
| Umlaufvermögen/RAP | 7.183 | 92,5 | 7.183 | 5.592 | 90,9 | 5.592 | 1.591 | 28,5 |
| 7.762 | 100,0 | 7.183 | 6.150 | 100,0 | 5.592 | 1.612 | 26,2 | |
| 31.12.2007 | Vorjahr | Veränderung | ||||||
| gesamt | davon
kurzfristig
TEUR |
gesamt | davon
kurzfristig
TEUR |
gesamt | ||||
| TEUR | % | TEUR | TEUR | TEUR | % | |||
| Kapital | ||||||||
| Gezeichnetes Kapital | 107 | 1,4 | 0 | 107 | 1,7 | 0 | 0 | 0,0 |
| Bilanzergebnis | 0 | 0,0 | 0 | - 41 | - 0,6 | - 41 | 41 | 100,0 |
| Eigenkapital | 107 | 1,4 | 0 | 66 | 1,1 | - 41 | 41 | 62,1 |
| Rückstellungen | 176 | 2,3 | 176 | 113 | 1,8 | 113 | 63 | 55,8 |
| Verbindlichkeiten | 7.478 | 96,3 | 7.478 | 5.962 | 97,0 | 5.962 | 1.516 | 25,4 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 1 | 0,0 | 1 | 9 | 0,1 | 9 | - 8 | - 88,9 |
| Fremdkapital | 7.655 | 98,6 | 7.655 | 6.084 | 98,9 | 6.084 | 1.571 | 25,8 |
| 7.762 | 100,0 | 7.655 | 6.150 | 100,0 | 6.043 | 1.612 | 26,2 | |
Gegenüber dem Vorjahr ist die Bilanzsumme um TEUR 1.612 auf TEUR 7.762 gestiegen. Dies resultiert aus einer Zunahme der Vorräte um TEUR 311, der Sachanlagen um TEUR 20 und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 781, der Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 217 und der sonstigen Vermögensgegenständen um TEUR 288. Auf der Passivseite steht dem gegenüber die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 160, der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 1.370, dem Eigenkapital von TEUR 41, den Rückstellungen von TEUR 63, dem Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR -8, bei gleichzeitigem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR -58. Der Eigenkapitalanteil an der Bilanzsumme ist im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %-Punkte auf 1,4 % gestiegen.
7. Chancen und Risiken
Es ergeben sich keine nennenswerten Risiken die über das normale Geschäftsgeschehen hinausgehen. Dies gilt sowohl für den Schluss des Geschäftsjahres 2007 als auch für das Kalenderjahr 2008. Grundsätzlich ist auf die momentane Abhängigkeit von der Marke Mazda hinzuweisen. Der weitere Ausbau des Vertriebs für die Marke Suzuki und die damit verbundene stetig wachsende Frequenz für dieses Fabrikat im After Sales Bereich kann für mehr Unabhängigkeit in Bezug auf Schwankungen im Geschäftsbereich Mazda, aber auch für eine weitere positive Ertragsentwicklung sorgen.
8. Risikomanagementziel
Dem Risiko von Zahlungsausfällen von Kunden wird durch ein konsequentes Debitorenmanagement begegnet.
9. Ausblick
Für das Jahr 2008 rechnet die Gesellschaft mit einem kontinuierlichen Geschäftsverlauf. Es wird erwartet, dass sich die Absatzzahlen für Mazda und Suzuki Neuwagen gegenüber denen des abgelaufenen Jahres erhöhen und die Umsatzerlöse somit um ca. 14 % gesteigert werden können. Die sonstigen Verkaufserlöse werden sich auf dem Niveau des Jahres 2007 stabilisieren, sodass das Jahresergebnis vor Durchführung des Ergebnisabführungsvertrags unverändert bleiben dürfte.
Hamburg, 2. Mai 2008
Koichi Takakura
Lutz Meissner
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