Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 20249
Vorher
ZI Kaltumformung GmbH
Eingetragen
26.11.2002
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen MetallenHerstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen Metallen
Gegenstand
Das Kaltumformen und Zerspanen von Metallen, Leichtmetallen und Buntmetallen, insbesondere durch verschiedene Verfahren der Kaltumformung und Technologieberatung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Elmar Sorge
seit 27.9.2019
Prokura
Claudio Sandrini
seit 14.12.2010
Geschäftsführer
Yvonne Hübner
seit 19.6.2007
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Heckler Aktiengesellschaft
Germany
1.250.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heckler GmbH

Oberlungwitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Heckler GmbH, Oberlungwitz

Die Heckler GmbH ist Zulieferer für die Bereiche

• Automobilzulieferindustrie,

• Maschinen- und Aggregatebau,

• Möbelindustrie,

• Wälzlagerindustrie,

• Dieselmotorenbau, Marinetechnik.

Der Fokus der Heckler GmbH liegt auf der Produktion bis zur Montage von kaltumgeformten, einbaufertigen Werkstücken. Gefertigt werden sowohl Einzelteile als auch Serienprodukte und zum Teil auch ganze Bauteilgruppen. Die Fertigung dieser Teile erfolgt mit verschiedenen Verfahren der Kaltmassivumformung mit anschließender Zerspanung, aber auch der alleinigen Zerspanung beigestellter Produkte. Letzteres erfolgt vorwiegend im Bereich der Ersatzteilversorgung im Dieselmotorenbau und der Marinetechnik.

Die Heckler GmbH ist auf die Produktion von Klein- und Mittelserienfertigung eingestellt. In den vergangenen Jahren wurden aber die rationelle Großserienfertigung speziell im Automotive-Bereich ausgebaut und die Klein- und Mittelserienfertigung reduziert.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Rahmenbedingungen

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich im Verlauf des Jahres 2023 signifikant verbessert. Die Belastungen durch COVID-19 in China und Russlands Krieg in der Ukraine konnten größtenteils gemildert werden. In den ersten sechs Monaten des Jahres verringerte sich die Beeinträchtigung durch Lieferengpässe deutlich, was zu einer globalen Entlastung der wirtschaftlichen Aktivitäten führte. Zusätzlich sind in der zweiten Jahreshälfte die Rohstoff- und Energiepreise spürbar gesunken.

Trotz dieser positiven Entwicklungen bleibt die Unsicherheit für Unternehmen weiterhin hoch. Ursache hierfür sind geopolitische Konflikte (Ukraine, Gaza/Israel) als auch wirtschaftliche Spannungen (USA/China).

Teils unterschiedliche Vorgehensweisen in der Wirtschaftspolitik der Länder in Europa sowie innenpolitische Unsicherheiten in den USA verstärken diese (IfWKiel (2023), Kieler Konjunkturberichte - Weltwirtschaft im Winter 2023, S. 6-8).

Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland fiel um 0,3 % zum Vorjahr und lag somit auch im Jahr 2023 deutlich unter dem Wachstumsdurchschnitt des Euroraums von 0,5 %. Die Rezession ist vor allem auf hohe Energiepreise, eine hohe Kerninflationsrate sowie den zunehmenden Arbeitskräftemangel zurückzuführen (IMF (2024), World Economic Outlook Update, S. 1-6).

Die Produktion der weltweiten Automobilindustrie nahm, entsprechend der weltweiten Wirtschaftsentwicklung nach drei durchwachsenen Jahren im Jahr 2023 wieder deutlich zu. Nach Angaben des Herstellerverbandes OICA wurden 2023 mit 93,5 Millionen Fahrzeugen ca. 8,7 Millionen mehr produziert als noch im Vorjahr. Dies entspricht einem Wachstum von ca. 10,3 %. Heruntergebrochen auf die weltweite Produktion verzeichnete Europa mit 13,0 %, ebenso wie China mit 11,6 % einen bedeutenden Anstieg der produzierten Fahrzeuge, wohingegen in den USA lediglich ein Produktionswachstum von 5,6 % erzielt wurde (OICA (2024), World motor vehicle production by country/region and type, www.oica.net/category/production-statistics/2023-statistics).

Geschäftsentwicklung

Die Heckler GmbH erwartet in den kommenden Jahren eine stabile Nachfrage, trotz der starken Abhängigkeit von der internationalen Entwicklung in der Automobilindustrie. Der rückläufigen Jahresgesamtleistung wirken nachlassende Bezugspreise bei Vor- und Produktionsmaterialien sowie den dazugehörigen Beschaffungskosten entgegen. Für das Geschäftsjahr verbleibt ein Rohergebnis von T€ 7.660. Dies entspricht einem Zuwachs von 5,0 % zum Vorjahr. Niedrigere Betriebskosten, insbesondere aufgrund von geminderten Abschreibungen wirken ebenfalls positiv auf das Betriebsergebnis. In Summe wurde das Planergebnis deutlich übertroffen. Im gesamtem Geschäftsjahr 2023 erzielte die Heckler GmbH ein positives Geschäftsergebnis (Ergebnis vor Steuern) von T€ 935.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. Die Heckler GmbH erzielte in 2023 im Vergleich zum Vorjahr eine um rund 6,9 % niedrigere Gesamtleistung.

Die Ertragslage des Unternehmens im Geschäftsjahr 2023 zeigt im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 folgende Veränderungen auf:

2023
T€ %
2022
T€ %
Veränderung
T€ %
Rohergebnis Betriebskosten 7.660 100,0 7.294 100,0 366 5,0
-6.685 -87,3 -6.752 -92,6 67 1,0
Betriebsergebnis Finanzergebnis 975 12,7 542 7,4 433 79,9
-40 -0,5 -47 -0,6 7 14,9
Geschäftsergebnis Steuern 935 12,2 495 6,8 440 88,9
-273 -3,6 -145 -2,0 -128 -88,3
Jahresüberschuss 662 8,6 350 4,8 312 89,1

Das Rohergebnis ist um T€ 366 gestiegen. Die Betriebskosten haben sich um T€ 67 vermindert. Trotz einem geringen Anstieg der Betriebsaufwendungen und ebenso leicht gestiegener Personalkosten waren hierfür ausschlaggebend die stark gesunkenen Abschreibungen. Es wurde ein Betriebsergebnis von T€ 975 sowie ein Jahresüberschuss von T€ 662 erzielt.

Finanzielle Leistungsindikatoren

2023 2022
Eigenkapitalrentabilität *) 15,6 % 8,8 %
return on investment **) 11,0 % 5,5 %
cash flow 1.873 T€ 1.723 T€

*) Auf Basis des Ergebnisses vor Steuern

**) Auf Basis des Ergebnisses vor Steuern und Zinsen

Die Finanzentwicklung im Unternehmen stellt sich für das Geschäftsjahr im Einzelnen wie folgt dar:

Geldbestände
T€
Bankverbindlichkeiten
T€
01.01.2023 3 2.669
Veränderung 39 -1.137
31.12.2023 42 1.532

Die zusammengefasste Vermögenslage zeigt folgendes Bild:

AKTIVA

2023 2022
T€ % T€ %
A. ANLAGEVERMÖGEN 3.823 43,5 5.001 51,4
B. UMLAUFVERMÖGEN 4.881 55,5 4.550 46,7
C. RECHNUNGSAB-GRENZUNGSPOSTEN 86 1,0 188 1,9
BILANZSUMME 8.790 100,0 9.739 100,0

PASSIVA

2023 2022
T€ % T€ %
A. EIGENKAPITAL 5.945 67,6 5.533 56,8
B. MITTEL- UND KURZFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN 2.845 32,4 4.206 43,2
BILANZSUMME 8.790 100,0 9.739 100,0

Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Im Geschäftsjahr wurden insgesamt T€ 41 investiert. Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.178 auf T€ 3.823 vermindert. Die Abschreibungen sind um T€ 162 auf T€ 1.211 gesunken.

Das Vorratsvermögen ist um T€ 79 auf T€ 2.029 gesunken. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um T€ 371 auf T€ 2.810 gestiegen.

Das Eigenkapital hat sich von T€ 5.533 auf T€ 5.945 erhöht. Die Eigenkapitalquote ist von 56,8 % auf 67,6 % gestiegen. Die mittel- und kurzfristigen Verbindlichkeiten sind in Summe um T€ 1.361 auf T€ 2.845 gesunken.

Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres

Die Umsatzerlöse liegen leicht unter dem Vorjahr, das Geschäftsergebnis hat sich hingegen stark erhöht. Damit konnte die Prognose für die Umsatzerlöse nicht erreicht werden. Das prognostizierte Geschäftsergebnis wurde hingegen deutlich übertroffen. Es kann zusammenfassend festgestellt werden, dass das Geschäftsjahr 2023 zufriedenstellend verlaufen ist.

Entwicklung

Durch den verstärkten Ausbau der Großserienproduktion für Konzerngesellschaften soll der Bedarfsrückgang im Eigengeschäft (Artikellebenszyklus und Artikelbereinigung) ausgeglichen werden und für die kommenden Jahre ein profitables Umsatzwachstum sichergestellt werden.

Chancen und Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung

Erwartungen

Durch die zahlreichen Investitionen in den letzten Jahren stehen ausreichend Fertigungskapazitäten zur Verfügung. Chancen für die Zukunft werden hauptsächlich in der positiven Marktentwicklung, einem weiteren Ausbau der Großserienfertigung, der guten Wettbewerbsfähigkeit und der guten Finanz- und Eigenkapitalausstattung gesehen.

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Aktuell lassen sich aus den gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen keine Risiken ableiten, die eine direkte Auswirkung auf die Geschäftsentwicklung der Heckler GmbH haben. Jedoch können im Kontext der weltweiten Kunden- und Lieferantenbeziehungen der Heckler GmbH globale Risiken, die alle Wirtschaftszweige betreffen, nicht ausgeschlossen werden. Dazu gehören geopolitische Faktoren wie anhaltende oder neue militärische Konflikte (z.B. Ukraine, Gaza/Israel) sowie wirtschaftliche Spannungen zwischen den USA und China.

Die bereits während der Corona-Krise und seit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs im Jahr 2022 getroffenen Präventivmaßnahmen und Vorkehrungen in den Unternehmensabläufen werden weiterhin regelmäßig überprüft und angepasst. Die Heckler GmbH intensivierte ihre Beziehungen zu allen Beteiligten in der Wertschöpfungskette und adjustierte das bestehende Portfolio auf die aktuellen Gegebenheiten.

Branchenrisiko

Durch die sehr hohe Abhängigkeit von der Automobilindustrie besteht bei einer weltweiten Automobilkrise ein ähnliches Risiko wie bei einer gesamtwirtschaftlichen Rezession. Dies gilt jedoch nur bei einer weltweiten Automobilkrise. Nationale bzw. kontinentale Konjunktureinflüsse sind sicher beherrschbar, da der Konzern weltweit aktiv ist.

Risiken des operativen Geschäfts

Heckler ist im Beschaffungs- und Absatzbereich einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Ein detailliertes monatliches Berichtswesen, verbunden mit einer regelmäßigen Aktualisierung der Hochrechnung für das jeweilige Kalenderjahr, lässt Planabweichungen frühzeitig erkennen.

Das Verhältnis zu den Kunden ist gefestigt und geprägt von gegenseitigem Vertrauen. Das hohe technische Know-How des Unternehmens ist Garant für den Fortbestand der Geschäftsbeziehungen. Die Wachstumschancen des Unternehmens werden insgesamt positiv eingeschätzt.

Rechtliche und steuerliche Risiken

Es sind nach heutiger Kenntnis keine Gerichts- oder Schiedsverfahren, die einen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens haben könnten, bekannt.

Währungs- und Finanzierungsrisiken

Es wird grundsätzlich in Euro fakturiert. Währungsrisiken bestehen deshalb nicht. Sämtliche Kredite sind langfristig abgesichert.

Forderungsausfallrisiko

Aufgrund der Kundenstruktur werden die Ausfallrisiken als überschaubar und beherrschbar eingestuft.

Risikomanagement

Das Unternehmen verfügt über ein fest installiertes System zum Risikomanagement. Hierbei werden externe, strategische, operative, personelle, EDV-relevante und finanzielle Risiken detailliert überprüft. Die aktualisierte Analyse zeigte keine Indikatoren für ein erhöhtes Risiko in einem der oben aufgeführten Themenblöcke.

Prognosebericht

Globale Konjunkturentwicklung

Die Weltwirtschaft verharrt vorerst in einem Zustand der Schwäche und die Rahmenbedingungen deuten bis Ende 2024 lediglich auf eine langsame Erholung hin. Unternehmen bleiben äußerst vorsichtig bei ihren Investitionen, während einige Zentralbanken bereits signalisiert haben, dass Zinssenkungen bevorstehen könnten. Die Aussicht auf günstige Finanzierungsmöglichkeiten in Kombination mit einem spürbaren Anstieg der Reallöhne könnte im Laufe des Jahres 2024 zu positiven Impulsen für die Konjunktur führen.

Die langsame wirtschaftliche Erholung in China wirkt sich hingegen negativ auf das weltweite Wachstum aus. Darüber hinaus verschärfen die wachsenden geopolitischen Spannungen zwischen China und den USA, die über rein handelspolitische Fragen hinausgehen, das mittelfristige Risiko. Außerdem führt die bevorstehende Präsidentschaftswahl in den USA im November zu erheblicher Unsicherheit hinsichtlich der wirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen. Gleichzeitig zeigen sich auch in den Handelsbeziehungen zwischen der EU und China zunehmende Verschlechterungen. In Folge der risikobehafteten geopolitischen sowie zinspolitischen Herausforderungen, geht das IfW Kiel von einem Weltwirtschaftswachstum von 2,8 % in 2024 und 3,1 % in 2025 aus (IfW Kiel (2024), Kieler Konjunkturberichte - Weltwirtschaft im Frühjahr 2024, S. 8-10).

Künftige Geschäftsentwicklung

Die Heckler GmbH verfügt über ausreichend Wachstumspotential am Markt, wobei der Fokus zunehmend auf den Automotive Bereich verlagert wird. Durch das langjährige Know-How und den hohen Spezialisierungsgrad können immer komplexere und technologisch fortschrittlichere Kundenprojekte umgesetzt werden. Positive Impulse für die Weiterentwicklung sollen zukünftig auch aus einer effizienteren Zusammenarbeit mit den Tochtergesellschaften generiert werden.

Die geplanten Investitionen sollen dazu beitragen unter anderem die Großserienbedarfe der Automobilindustrie wirtschaftlich und kundenorientiert abzuwickeln. Die stetige Aus- und Fortbildung von Mitarbeitern, die Berücksichtigung von Mitarbeiterbelangen und der ressourcenschonende Umgang mit Materialien und Energie tragen zur Weiterentwicklung bei.

Aufgrund der durchwachsenen Weltwirtschaftsprognosen für 2024 lässt sich die konjunkturelle Entwicklung im Hinblick auf die zahlreichen Herausforderungen nur bedingt abschätzen. Für das kommende Geschäftsjahr erwartet die Heckler GmbH einen leicht rückläufigen Umsatz, da ein Serienauftrag von Kundenseite außerplanmäßig beendet wurde. Trotz einer weiterhin stringenten Kostenkontrolle, Effizienzsteigerungen bei Arbeitsprozessen und Flexibilität innerhalb der Personalstruktur wird das Geschäftsergebnis leicht unter Vorjahresniveau liegen.

 

Oberlungwitz, den 12. April 2024

Heckler GmbH

Claudio Sandrini, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.823.374,79 5.001.096,82
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.441,00 14.808,00
II. Sachanlagen 3.813.433,79 4.985.788,82
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.741.757,82 1.832.626,82
2. technische Anlagen und Maschinen 1.791.859,00 2.807.495,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 272.755,00 345.667,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.061,97
III. Finanzanlagen 500,00 500,00
B. Umlaufvermögen 4.881.132,42 4.550.660,68
I. Vorräte 2.028.628,31 2.108.031,96
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.810.320,86 2.439.599,44
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.388.028,79 1.806.985,91
2. sonstige Vermögensgegenstände 422.292,07 632.613,53
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 42.183,25 3.029,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 85.479,88 187.617,81
Aktiva 8.789.987,09 9.739.375,31

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.945.061,79 5.532.862,95
I. Gezeichnetes Kapital 1.250.000,00 1.250.000,00
II. Kapitalrücklage 40.471,53 40.471,53
III. Gewinnvortrag 3.992.391,42 3.892.335,33
IV. Jahresüberschuss 662.198,84 350.056,09
B. Rückstellungen 441.410,88 210.480,00
C. Verbindlichkeiten 2.403.514,42 3.996.032,36
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.531.980,13 2.669.392,76
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 676.518,90 1.140.211,73
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 855.461,23 1.529.181,03
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 192.366,65 36.549,51
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 192.366,65 36.549,51
3. sonstige Verbindlichkeiten 679.167,64 1.290.090,09
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 679.167,64 1.290.090,09
Passiva 8.789.987,09 9.739.375,31

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.659.908,07 7.293.615,59
2. Personalaufwand 3.677.668,02 3.647.842,06
a) Löhne und Gehälter 3.106.813,26 3.057.796,02
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 570.854,76 590.046,04
davon für Altersversorgung 3.808,77 3.785,84
3. Abschreibungen 1.210.771,55 1.373.394,55
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.210.771,55 1.373.394,55
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.796.302,44 1.730.491,20
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 60,00 348,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.024,00 509,00
davon Erträge aus Abzinsung 1.014,00 499,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 41.173,65 47.455,69
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 266.168,97 138.237,57
8. Ergebnis nach Steuern 668.847,44 356.703,52
9. sonstige Steuern 6.648,60 6.647,43
10. Jahresüberschuss 662.198,84 350.056,09

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Heckler GmbH, Oberlungwitz

I. BILANZIERUNGSMETHODEN

Der Jahresabschluss ist unter Beachtung der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

1) Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

2) Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen und Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet.

3) Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

II. BEWERTUNGSMETHODEN

Die Bewertungsmethoden entsprechen den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung.

1) Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz stimmten mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein.

2) Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen auch tatsächliche und rechtliche Gegebenheiten nicht entgegen.

3) Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet.

4) Es wird vorsichtig bewertet, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekanntgeworden sind.

5) Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind.

6) Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgegrenzt.

7) Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden werden beibehalten.

III. GLIEDERUNG

Die Bilanz ist in Kontoform aufgestellt worden.

Die in § 266 II + III HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Die in § 275 II + III HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen.

IV. ANGEWANDTE BEWERTUNGS- UND BILANZIERUNGSMETHODEN

IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

SACHANLAGEVERMÖGEN

Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßigen und gegebenenfalls außerplanmäßigen Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer stellen wir auf die betrieblichen Erfahrungen ab, die sich weitgehend mit den Angaben in den steuerlichen Abschreibungstabellen decken. Für geringwertige Vermögensgegenstände wird das steuerliche Sammelpostenverfahren auch in der Handelsbilanz angewendet.

FINANZANLAGEN

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 473.819,16 5.600,00 137.361,22
2. Geschäfts- oder Firmenwert 673.705,95 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.147.525,11 5.600,00 137.361,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.633.662,57 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 14.134.402,58 5.174,75 547.888,36
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.854.740,32 23.614,80 92.095,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 7.061,97 0,00
Summe Sachanlagen 19.622.805,47 35.851,52 639.983,36
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 500,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 500,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 20.770.830,58 41.451,52 777.344,58
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 342.057,94
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 673.705,95
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.015.763,89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 3.633.662,57
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 13.591.688,97
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.786.260,12
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 7.061,97
Summe Sachanlagen 0,00 19.018.673,63
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 500,00
Summe Anlagevermögen 0,00 20.034.937,52
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 459.011,16 10.967,00 137.361,22 0,00 332.616,94
2. Geschäfts- oder Firmenwert 673.705,95 0,00 0,00 0,00 673.705,95
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.132.717,11 10.967,00 137.361,22 0,00 1.006.322,89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.801.035,75 90.869,00 0,00 0,00 1.891.904,75
2. technische Anlagen und Maschinen 11.326.907,58 1.012.408,75 539.486,36 0,00 11.799.829,97
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.509.073,32 96.526,80 92.095,00 0,00 1.513.505,12
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 14.637.016,65 1.199.804,55 631.581,36 0,00 15.205.239,84
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 15.769.733,76 1.210.771,55 768.942,58 0,00 16.211.562,73
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 9.441,00 14.808,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 9.441,00 14.808,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.741.757,82 1.832.626,82
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.791.859,00 2.807.495,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 272.755,00 345.667,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 7.061,97 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 3.813.433,79 4.985.788,82
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 500,00 500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 500,00 500,00
Summe Anlagevermögen 0,00 3.823.374,79 5.001.096,82

VORRATSVERMÖGEN

Vorräte sind zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Waren und Erzeugnissen sind Bestandsrisiken, die sich aus der Dauer der Lagerhaltung, einer geminderten Verwertbarkeit, niedrigeren Reproduktionskosten oder gesunkenen Wiederbeschaffungs- bzw. Verkaufspreisen ergeben, durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

FORDERUNGEN/SONSTIGES UMLAUFVERMÖGEN

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Bewertung erfolgte unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken. Einzelrisiken werden durch Abschreibungen auf diese Forderungen berücksichtigt.

FORDERUNGEN GEGEN GESELLSCHAFTER (§ 42 ABS. 3 GMBHG)

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen zugleich Forderungen gegen Gesellschafter und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar.

LATENTE STEUERN

Latente Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden grundsätzlich berücksichtigt. Der unternehmensindividuelle Steuersatz wird dabei mit 29% im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Aktive latente Steuerdifferenzen resultieren aus gewährten Investitionszulagen, aus der Rückstellung für Aufbewahrungsverpflichtungen und aus der Rückstellung für Jubiläumsaufwendungen. In Ausübung des Aktivierungswahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird auf den Ansatz aktiver latenter Steuerdifferenzen verzichtet.

SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN

Passivierungspflichtige Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen und mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalverbindlichkeiten, Abschluss- und Prüfungskosten sowie ungewisse Verbindlichkeiten.

VERBINDLICHKEITEN

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag passiviert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen zugleich in Höhe von TEuro 4 (Vj. TEuro 37) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar.

AUFGLIEDERUNG DER VERBINDLICHKEITEN NACH FRISTIGKEITEN

Art der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag davon mit einer RLZ von gesicherte Beträge Art der Sicherheit
zum 31.12.2023 TEuro < 1 J.
TEuro
1 - 5 J.
TEuro
> 5 J.
TEuro
TEuro
- gegenüber Kreditinstituten 1.531.980,13 676.518,90 855.461,23 0,00 1.531.980,13 * , **
(2.669.392,76) (1.140.211,73) (1.529.181,03) (0,00) (2.669.392,76)
- aus Lieferungen u. Leistungen 528.792,75 528.792,75 0,00 0,00 0,00
(1.107.701,81) (1.107.701,81) (0,00) (0,00) (0,00)
- gegenüber verbundenen Unternehmen
192.366,65 192.366,65 0,00 0,00 0,00
(36.549,51) (36.549,51) (0,00) (0,00) (0,00)
- sonstige Verbindlichkeiten 150.374,89 150.374,89 0,00 0,00 0,00
(182.388,28) (182.388,28) (0,00) (0,00) (0,00)
Summe 2.403.514,42 1.548.053,19 855.461,23 0,00 1.531.980,13
(3.996.032,36) (2.466.851,33) (1.529.181,03) (0,00) (2.669.392,76)

*) Grundschulden, Sicherungsübereignung Maschinen

**) Sicherungsübereignung Maschinen

V. SONSTIGE PFLICHTANGABEN

HANDELSREGISTER

Die Heckler GmbH mit Sitz in Oberlungwitz ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter der Nummer HRB 20249 eingetragen.

MITGLIEDER DES GESCHÄFTSFÜHRUNGSORGANS

Geschäftsführer ist Herr Claudio Sandrini (Vorstand der Heckler AG).

Bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

DURCHSCHNITTLICH BESCHÄFTIGTE ARBEITNEHMER

2023 2022
Kaufmännische und technische Beschäftigte 9 11
Gewerbliche Beschäftigte (ohne Auszubildende) 63 66
72 77

GESAMTBETRAG DER NICHT BILANZIERTEN SONSTIGEN FINANZIELLEN VERPFLICHTUNGEN

Es besetehen verschiedene Leasingverträge aus den Jahren 2019 bis 2023 mit einem Gesamtvolumen von 1.529 TEuro. Die hieraus bestehenden finanziellen Verpflichtungen der Folgejahre stellen sich wie folgt dar:

2024
TEuro
2025
TEuro
2026
TEuro
2027
TEuro
2028
TEuro
2029
TEuro
Leasingverträge 408 394 350 329 40 8

KONZERNZUGEHÖRIGKEIT

Die Heckler AG mit Sitz in Niefern-Öschelbronn ist Mutterunternehmen im Sinne von § 290 HGB. Die Heckler GmbH wird in den Konzernabschluss der Heckler AG einbezogen. Dieser wird im Bundesanzeiger offengelegt.

VI. VORSCHLAG FÜR DIE VERWENDUNG DES BILANZGEWINNS

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis von 4.654.590,26 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

VII. EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken, sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

VIII. UNTERZEICHNUNG DES JAHRESABSCHLUSSES

 

Oberlungwitz, den 12. April 2024

Heckler GmbH

Claudio Sandrini, Geschäftsführer

Bericht des Aufsichtsrats

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Heckler GmbH

Prüfungsurteile

1Wir haben den Jahresabschluss der Heckler GmbH, Oberlungwitz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heckler GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heilbronn, 2. Mai 2024

EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heller, Wirtschaftsprüfer

Riedel, Wirtschaftsprüferin

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