ALKAN-WERKZEUG e.K.
Selbe AdresseHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fatih Yavuz seit 25.2.2026 | Geschäftsführer |
Sean Koontz seit 10.6.2025 | Prokura |
Henrik Ruschmeier seit 10.6.2025 | Prokura |
Josef Wilhelm Nelles seit 10.6.2025 | Prokura |
Manfred Felder seit 8.1.2025 | Geschäftsführer |
Bekim Bunjaku seit 11.7.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Alexanderwerk GmbHRemscheidJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022
Anhang für 2022I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss der Alexanderwerk GmbH, Remscheid, (Amtsgericht Wuppertal HRB 23189) wurde nach den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Abschlussstichtag grundsätzlich einzeln bewertet. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss anzuwendenden Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig oder unverändert angewendet. Die Bilanzierung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. Bezüglich der Angabe des Abschlussprüferhonorars wird die Befreiungsmöglichkeit des § 285 Nr. 17 letzter Satz HGB in Anspruch genommen. II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Dabei wurde von einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von einem bis zehn Jahren ausgegangen. Die bilanzierten Posten für eigene Entwicklungen (selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte) in Höhe von T€ 19 (Vorjahr: T€ 26) wurden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung aktivierungsfähiger Gemeinkosten angesetzt. Die Nutzungsdauer beträgt hier drei bis zehn Jahre. Insgesamt wurden T€ 0 (Vorjahr T€ 21) für Entwicklung aufgewendet. Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von T€ 2.665 (Vorjahr: T€ 2.979) resultiert aus dem Erwerb der Produktionseinheit der RECAY GmbH (vormals: Alexanderwerk Produktions GmbH) mit Wirkung zum 1. Juli 2021. Die Abschreibung des Goodwills orientiert sich an der wirtschaftlichen Nutzung, welche auf zehn Jahre bemessen ist. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Im Fall selbst erstellter Anlagen werden Herstellungskosten unter Berücksichtigung aktivierungsfähiger Gemeinkosten bilanziert. Die Abschreibungen wurden unverändert nach der linearen Abschreibungsmethode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten zwischen € 250 und € 800 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Erhaltene Investitionskostenzuschüsse werden direkt von den Anschaffungskosten abgesetzt. Die Nutzungsdauern im Anlagevermögen belaufen sich auf:
Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen werden nur bei voraussichtlicher dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Das Vorratsvermögen ist mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bilanziert. Die Anschaffungskosten werden mit dem gleitenden Durchschnitt bewertet. In den Herstellungskosten der teilfertigen und fertigen Erzeugnisse sind neben den Einzelkosten die aktivierungsfähigen Material- und Fertigungsgemeinkosten angesetzt. Darüber hinaus wird den vorhersehbaren Risiken durch angemessene Bewertungsabschläge Rechnung getragen. Von der Aktivierung von Zinsen auf Fremdkapitalkosten wurde abgesehen. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten unter Berücksichtigung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angesetzt. Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag einschließlich zukünftiger Kosten und Preissteigerungen bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von weniger als 12 Monaten werden nicht abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. III. Erläuterungen zur BilanzDie Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagespiegel ersichtlich. In den Finanzanlagen ist die Beteiligung an der im Juli 2017 gegründeten indischen Vertriebsgesellschaft Alexanderwerk India Private Limited mit Sitz in Mumbai (Indien) (Beteiligungsquote: 99,99 %) in Höhe von T€ 38 (Vorjahr: T€ 38) bilanziert. Die Gesellschaft hat ein dem Kalenderjahr versetztes Geschäftsjahr vom 1. April bis zum 31. März. Abgebildet auf ein Geschäftsjahr, welches dem Kalenderjahr gleicht, schloss Alexanderwerk India 2022 umgerechnet mit einem Jahresüberschuss von T€ 3 (Vorjahr: T€ 9) ab. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 umgerechnet T€ 20 (Vorjahr: T€ 18). Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 3 (Vorjahr: T€ 3) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 527 (Vorjahr: T€ 1.359), Forderungen aus einem Darlehen über T€ 169 (Vorjahr: T€ 192) sowie Forderungen aus der Umsatzsteuerorganschaft in Höhe von T€ 208 (Vorjahr: T€ -110). Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben T€ 148 (Vorjahr: T€ 172) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Von den Guthaben bei Kreditinstituten sind T€ 0 (Vorjahr: T€ 626) für Bürgschaften auf Anzahlungen und Gewährleistungen hinterlegt und insoweit verfügungsbeschränkt. Der Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2021 belief sich auf T€ 1.980. Da die Gesellschaft gemäß des am 24. Oktober 2017 mit der Alexanderwerk AG geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages ihr komplettes Ergebnis für 2022 an die Alexanderwerk AG abführt, ergibt sich zum 31. Dezember 2022 weiterhin ein Gewinnvortrag von T€ 1.980. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen personalbezogene Sachverhalte in Höhe von T€ 704 (Vorjahr: T€ 794), Provisionen in Höhe von T€ 653 (Vorjahr: T€ 643), eine einprozentige, auf den Umsatz bezogene, pauschale Rückstellung für Gewährleistungspflichten über T€ 289 (Vorjahr: T€ 307), nachgelagerte Kosten im Anlagenbau in Höhe von T€ 263 (Vorjahr: T€ 312) sowie ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 262 (Vorjahr: T€ 151). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen ein Darlehen für eine Maschinenfinanzierung in Höhe von T€ 71 (Vorjahr: T€ 124). Davon sind T€ 50 (Vorjahr: T€ 50) innerhalb von einem Jahr fällig und damit als kurzfristig anzusehen. Alle anderen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind damit als kurzfristig anzusehen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich aus der durch den Ergebnisabführungsvertrag geregelten Abführung an die Konzernmuttergesellschaft in Höhe von T€ 6.568 (Vorjahr: T€ 7.390), einem von der Konzernmuttergesellschaft gewährten kurzfristigem Darlehen in Höhe von T€ 4.163 (Vorjahr: T€ 4.753) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 185 (Vorjahr: T€ 101) zusammen. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestanden zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr nicht. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungIn den Umsatzerlösen sind T€ 174 (Vorjahr: T€ 187) für konzerninterne Weiterbelastungen enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 181 (Vorjahr: T€ 104), Erträgen aus der privaten Nutzung von Firmenfahrzeugen in Höhe von T€ 60 (Vorjahr: T€ 51) sowie Erträgen aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen in Höhe von T€ 77 (Vorjahr: T€ 3). Die Erträge aus der Währungsumrechnung belaufen sich im Berichtsjahr auf T€ 1 (Vorjahr: T€ 3). In den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind T€ 15 (Vorjahr: T€ 66) Aufwendungen im Zusammenhang mit konzerninternen Weiterbelastungen enthalten. Der Personalaufwand beinhaltet außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von T€ 172 (Vorjahr: T€ 0) im Zusammenhang mit dem Wechsel in der Geschäftsführung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für Vertreterprovisionen, Raumkosten sowie Werbe- und Reisekosten. Daneben sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung über T€ 2 (Vorjahr: T€ 2) enthalten. V. Sonstige AngabenZum Bilanzstichtag bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen der Alexanderwerk GmbH: 1) Bestellobligo in Höhe von T€ 7.457 (Vorjahr: T€ 2.581) 2) Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 124 (Vorjahr: T€ 81). Die Alexanderwerk GmbH beschäftigte im Jahresdurchschnitt 127 Mitarbeiter (Vorjahr: 104 Mitarbeiter). Darin sind im Schnitt 4 Auszubildende (Vorjahr: 4 Auszubildende) enthalten. Zu alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführern sind seit 6. Mai 2022 bestellt: Fatih Yavuz, Remscheid Bekim Bunjaku, Wermelskirchen Zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer war bis zum 6. Mai 2022 bestellt: Dr.-Ing. Alexander Schmidt, Marienmünster Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Es besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 Satz 1 HGB in Höhe von T€ 13 (Vorjahr: T€ 17) aufgrund der Bilanzierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände abzüglich der hierauf gebildeten latenten Steuern bei der Organträgergesellschaft Alexanderwerk AG, welche aus der bestehenden Gewinnrücklage bedient wird. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Alexanderwerk AG, Remscheid, einbezogen. Der Konzernabschluss wird auf der Homepage der Alexanderwerk AG hinterlegt und im Unternehmensregister offen gelegt. Ereignisse nach dem BilanzstichtagEreignisse nach dem Bilanzstichtag, welche Auswirkungen auf den Jahresabschluss, sowie die im Lagebericht zusammengefasste Finanz-, Ertrags- und Umsatzlage des Unternehmens haben, lagen nicht vor. Das Jahresergebnis vor Abführung in Höhe von € 6.567.553,14 wird in voller Höhe gemäß dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Alexanderwerk AG vom 24. Oktober 2017 auf diese übertragen. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinnvortrag in Höhe von ins gesamt € 1.979.758,06 auf neue Rechnung vorzutragen.
Remscheid, den 27. April 2023 Alexanderwerk GmbH Fatih Yavuz, Geschäftsführer Bekim Bunjaku, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022der Alexanderwerk GmbH, RemscheidI. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des UnternehmensDie Alexanderwerk GmbH ist ein international tätiges Unternehmen des Maschinenbaus mit einer traditionsreichen Marke. Wir bedienen anspruchsvolle Nischenmärkte mit technologisch hoch entwickelten Spezialmaschinen zum Kompaktieren und Granulieren unterschiedlichster Stoffe für diverse Anwendungsbereiche, insbesondere für die chemische und pharmazeutische Industrie, die Lebensmittelindustrie sowie LifeScience und zivile Nukleartechnik. Zum Leistungsprogramm gehören ebenfalls ganzheitliche Systeme und die entsprechenden Softwarelösungen sowie Servicedienstleistungen und ein umfangreiches Ersatzteilgeschäft. 2. Forschung und EntwicklungLösungen weiter zu denken und konsequent an den Anforderungen der Kunden auszurichten, macht seit jeher den Unterschied für die Alexanderwerk GmbH. Die Forschung und Entwicklung zählt entsprechend zu unseren zentralen Unternehmensbereichen. Mit dem Blick auf eine nachhaltige Effizienzsteigerung der Produktionsprozesse unserer Kunden entwickeln wir unser Standardprogramm kontinuierlich weiter und qualifizieren uns mit Spezialmaschinen in interessanten Nischen- und Wachstumsmärkten. Die Basis für den Entwicklungserfolg ist das breit gefächerte Know-how der Forschung und Entwicklung, das ebenso für die Ausrichtung internationaler Seminare als auch für interne Qualifizierungsmaßnahmen dient. Die Forschung und Entwicklung verfügt über ein gut ausgestattetes Labor, welches eine Maschinen- und Verfahrensentwicklung vor Ort ermöglicht. Parallel dazu laufen Entwicklungen in Zusammenarbeit mit einem Partner in China, wo ebenfalls Prototypen getestet und Modellprozesse abgebildet werden. Diese länderübergreifende Aufstellung ermöglicht es, gemeinsam mit unseren Kunden wichtige Prozessparameter und Maschinen- bzw. Anlagenauslegungen für eine optimale Produktqualität festzulegen und auch größere Mengen im Kundenauftrag zu bearbeiten. Forschung und Entwicklung bedeutet für uns auch, den eigenen Horizont gezielt zu erweitern. Wir treiben interne Forschungsprojekte voran und kooperieren auch mit renommierten, internationalen Universitäten und Partnern, um künftigen Innovationen den Weg zu ebnen. Die bilanzierten Posten für eigene Entwicklungen werden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung aktivierungsfähiger Gemeinkosten angesetzt. Die Summe beträgt T€ 19 (Vorjahr: T€ 26). Die Nutzungsdauer variiert in der Größenordnung von drei bis zehn Jahren. Die Gesamtaufwendungen für den Bereich Forschung & Entwicklung betragen T€ 0 (Vorjahr: T€ 21). Zusätzlich gibt es projektbezogene Aufwendungen zur Entwicklung von kundenspezifischen Lösungen im konstruktiven Bereich, welche nicht explizit als solche beziffert sind. Darüber hinaus hat die Alexanderwerk GmbH zusammen mit der Alexanderwerk AG im Jahr 2021 Fördergelder in Gesamthöhe von TEUR 900 aus dem regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen bewilligt bekommen, deren Abruf auf drei Jahre befristet ist. Mit den Zuschüssen sind bereits im vergangenen Geschäftsjahr Investitionen in ein neues erweitertes ERP-System für die Alexanderwerk-Gruppe, welches zum Jahreswechsel 2022/23 in Betrieb genommen wurde, finanziert worden. Die Fördermittel sind auch für Investitionen von Maschinen in der Fertigung und für das Technikum vorgesehen und an den Aufbau von neuen Arbeitsplätzen am Standort Remscheid gebunden. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 1Das Jahr 2022 war wirtschaftlich von einer sich nicht zuletzt aufgrund der angespannten Lage durch die Ukrainekrise und der damit verbundenen rasant zunehmenden globalen Inflation, welche in erster Linie auf die Unsicherheiten an den Energiemärkten zurückzuführen ist, geprägt. Auch sind die Folgen der sich im Jahresverlauf zwar weiter abschwächenden Corona-Pandemie in Bezug auf die Entwicklung der internationalen Märkte weiterhin zu spüren, was nicht zuletzt an einem weltweit sehr unterschiedlichen Umgang mit dem Virus liegen dürfte. Das globale Bruttoinlandsprodukt stieg 2022 nach aktuellen Berechnungen um etwa 3,4 % gegenüber dem Vorjahr. Damit konnte der Weltmarkt im Berichtsjahr nicht an das Vorjahr anknüpfen. Beim direkten Vergleich mit 2021 muss jedoch berücksichtigt werden, dass es hier bedingt durch die pandemiebedingten Konjunktureinbrüche 2020 und die anschließend schnelle Erholung der globalen Wirtschaft zu erhöhten Wachstumsraten im Vorjahr kam. Für das laufende Jahr 2023 rechnen die Ökonomen mit einem Wachstum der Weltwirtschaft um etwa 2,9 %. Abzuwarten bleibt, inwieweit es geldpolitisch gelingt, die weltweit steigende Inflation in den Griff zu bekommen. Ein erster Schritt in diese Richtung dürften die bereits im Jahr 2022 begonnenen sukzessiven Leitzinserhöhungen der Nationalbanken sein, welche allerdings in Bezug auf das Investitionsverhalten von Unternehmen aufgrund dadurch steigender Zinsen kritisch gesehen werden dürften. Der Ausarbeitung von gemeinsamen Lösungen in Bezug auf die globale Rohstoffknappheit sowie des internationalen Fachkräftemangel wird auch im kommenden Jahr eine bedeutende Rolle zukommen. Auch in den für die Alexanderwerk GmbH wichtigen Exportmärkten kam es im vergangenen Geschäftsjahr zu einem eher verhaltenen Anstieg der Wirtschaftsleistung in den einzelnen Ökonomien. In den USA konnte das Bruttoinlandsprodukt um 2,0 % im Vergleich zum Jahr 2021 zulegen. Auch auf den asiatischen Schlüsselmärkten lagen die Wachstumsraten mit 3,0 % in China und immerhin 6,8 % in Indien deutlich unter dem Vorjahr. Im europäischen Wirtschaftsraum, welcher an den Folgen des im Februar 2022 in kriegerischen Handlungen eskalierten Ukrainekonfliktes leidet, zeichnet sich bereits jetzt ein beginnender rezessiver Trend ab. In der Euro-Zone konnte die Wirtschaftsleistung im Berichtsjahr um 3,5 % gesteigert werden. Dabei zeigte sich, dass die führenden Volkswirtschaften des Wirtschaftsraumes wie z. B. Deutschland und Frankreich mit einem größeren Rückgang der Wachstumsraten im Vergleich zum Vorjahr zu kämpfen hatten, als andere wie Italien und Spanien. Für den inländischen Binnenmarkt, welcher in der Eurozone eine führende Rolle einnimmt, ergibt sich in 2022 ein verhaltenes Wachstum von etwa 1,9 %. Damit liegt das inländische Bruttoinlandsprodukt unter dem globalen Wirtschaftstrend und auch im Vergleich mit anderen Volkswirtschaften innerhalb Europas auf einem schwächeren Niveau. Der deutsche Maschinenbau erlebte in 2022 wirtschaftlich betrachtet nach bisherigen Informationen des Statistischen Bundesamtes und des Branchenverbandes VDMA einen Rückgang des Zuwachses auf noch +0,5 % gegenüber dem Vorjahr. Der reale Umsatz des Maschinenbaus stieg im Berichtsjahr um ca. 10,2 % von 221,6 Milliarden Euro auf 244,3 Milliarden Euro. Dafür verantwortlich sind neben der allgemeinen Wirtschaftssituation mit einer getrübten Investitionshaltung vor allem der Mangel an Rohstoffen und elektronischen Bauteilen beschaffungsseitig sowie das Fehlen von geeigneten Fachkräften in der Auftragsabwicklung. 2. GeschäftsverlaufDie Alexanderwerk GmbH konnte das Geschäftsjahr 2022 dem globalen Wirtschaftstrend folgend, mit einem sehr positiven Ergebnis (EBIT) und deutlich über dem Ursprungsplan liegenden Auftragseingängen und Umsatzerlösen beenden. Während des ersten Halbjahres 2022 kam es zu einem Wechsel im Management der Gesellschaft. Bedingt durch das Ausscheiden von Herrn Dr. Alexander Schmidt wurde eine dezentrale Führungsstruktur mit der Trennung von strategischer und operativer Ausrichtung der Alexanderwerk-Gruppe implementiert. Seit Mai 2022 wird die Geschäftsführung der Alexanderwerk GmbH durch Herrn Fatih Yavuz und Herrn Bekim Bunjaku ausgeübt. Weitere Informationen zum Führungswechsel entnehmen Sie den entsprechenden Insiderinformationen auf unserer Homepage. Der Umsatz sank im Berichtsjahr moderat von T€ 30.928 auf T€ 29.065. Im Vorjahresumsatz waren größere Projekte enthalten, welche nicht jedes Jahr vorkommen und den Posten positiv beeinflusst haben. Der Anteil an internen Dienstleistungen im Umsatz lag mit T€ 174 (Vorjahr: T€ 187) unter dem Niveau des Vorjahres. Das ist auf die im Sommer 2021 durch die Gesellschaft von der RECAY GmbH (vormals: Alexanderwerk Produktions GmbH) integrierte Fertigung zurückzuführen, für welche die Alexanderwerk GmbH Dienstleistungen erbracht hat. Die internen Dienstleistungen entsprechen wie im Vorjahr einem Anteil von etwa 0,6 % vom Gesamtumsatz. Bei den Neuvergaben von Aufträgen im Maschinenbereich konnte die Alexanderwerk GmbH mit T€ 28.037 im Berichtsjahr, nach T€ 25.672 im Vorjahr, um 9,2 % deutlich zulegen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass der Auftragseingang des Vorjahres um T€ 360 korrigiert werden musste, da nachträglich ein Auftrag kundenseits storniert wurde. Ebenfalls waren im Auftragseingang der Gesellschaft Verträge über mehrere Großprojekte enthalten, welche in dieser Form nicht in jedem Geschäftsjahr vorkommen, da diese in der Regel eine Vorlaufzeit von mehreren Jahren benötigen. Das Ersatzteil- und Servicegeschäft hingegen konnte nicht an das Vorjahr anknüpfen und musste einen Auftragsrückgang um 6,1 % auf T€ 6.687 hinnehmen. Insgesamt betrachtet stieg der Auftragseingang der Alexanderwerk GmbH in 2022 deutlich auf T€ 34.364 nach T€ 32.794 im Vorjahr. Das EBIT der Gesellschaft betrug im Berichtsjahr T€ 6.649 (Vorjahr: T€ 7.452) und lag damit ebenfalls deutlich über dem ursprünglichen Plan für das Geschäftsjahr. 3. Wirtschaftliche LageDie wirtschaftliche Lage der Alexanderwerk GmbH konnte auch im Geschäftsjahr 2022 vor dem Hinblick der Auswirkungen der weltweit angestiegenen Inflationsraten und des in kriegerischen Handlungen eskalierten Ukrainekonflikts durch die sehr positive Entwicklung der Gesellschaft gefestigt werden. Ein wesentlicher Garant dafür ist die auf die Optimierung aller Ressourcen gerichtete Firmenpolitik, welche neben dem Ziel der nachhaltigen Umsatzsteigerung auch das der Kosteneffizienz verfolgt. Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung sowohl die Gesamtentwicklung als auch die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Alexanderwerk GmbH vor dem Hinblick der weltweit herausfordernden Lage als sehr positiv. ErtragslageNeben der wesentlichen Umsatzquelle, welche nach wie vor im Verkauf von Neumaschinen liegt, nimmt auch das Ersatzteil- und Servicegeschäft in der Alexanderwerk GmbH mit etwa 22,1 % am Gesamtumsatz einen wesentlichen Stellenwert ein. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft haben sich nach T€ 30.928 im Vorjahr auf T€ 29.065 moderat verringert. Der Gesamtauftragseingang lag im Berichtsjahr mit T€ 34.364 deutlich über dem Vorjahr. Es konnten einige größere Projekte gewonnen werden, welche im Jahr 2023 zur Auslieferung gelangen werden. Der Auftragsbestand, welcher im Folgenden zu Umsatzerlösen führen wird, stieg 2022 von T€ 17.538 auf T€ 23.062 deutlich an. Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit T€ 348 (Vorjahr: T€ 220) über dem Niveau des Vorjahres. Sie setzen sich vornehmlich aus Erträgen aus der Auflösung von nicht mehr benötigten Rückstellungen, Erträgen aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen sowie aus Erträgen aus der privaten Nutzung von Firmenfahrzeugen zusammen. Die Gesamtleistung der Alexanderwerk GmbH lag im Geschäftsjahr 2022 bei T€ 32.085 (Vorjahr: T€ 31.275). Diese Entwicklung ist maßgeblich auf die Erhöhung des Bestandes der unfertigen und fertigen Erzeugnisse zurückzuführen, welche aus der Erhöhung des auftragsbezogenen Projektgeschäfts resultiert. Der Materialaufwand in der Alexanderwerk GmbH betrug in 2022 T€ 10.716 (Vorjahr: T€ 10.860). Diese Entwicklung ist darauf zurückzuführen, dass im Berichtsjahr die im Sommer 2021 durch einen Asset Deal in die Gesellschaft integrierte Fertigung über das komplette Jahr zum Unternehmen gehörte. Infolgedessen zeigt sich eine positive Veränderung bei der Materialaufwandsquote, welche bezogen auf die Gesamtleistung der Alexanderwerk GmbH mit 33,4 % (Vorjahr 35,0 %) ansehnlich gesunken ist. Der Rohertrag der Alexanderwerk GmbH ist von T€ 20.416 auf T€ 21.369 moderat gestiegen. Der Personalaufwand der Gesellschaft stieg im abgelaufenen Jahr deutlich um 10,5 % von T€ 8.420 auf T€ 9.307. Auch diese Entwicklung ist auf die Änderung in der Wertschöpfungskette innerhalb der Gruppe zurückzuführen, welche sich aus dem Erwerb der Fertigung von der RECAY GmbH im Juli 2021 ergibt. Aus diesem Grund ist die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen und daraus resultierende Bewertungen nur eingeschränkt möglich. Darüber hinaus wurden auch in anderen operativen Bereichen auftragsbedingt zusätzliche Mitarbeiter eingestellt. Hierbei muss darüber hinaus berücksichtigt werden, dass durch das Ausscheiden der bisherigen Geschäftsleitung der Gesellschaft Sonderaufwendungen in Höhe von T€ 172, welche einmalig dem Geschäftsjahr 2022 zuzuordnen sind, diese Position zusätzlich belasten. Die Personalaufwandsquote lag im Berichtsjahr mit 29,0 % gegenüber 26,9 % bezogen auf die Gesamtleistung marginal über dem Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Berichtsjahr von T€ 4.200 auf T€ 4.827 an. Auch hier muss von nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbaren Aufwendungen ausgegangen werden. Im Vorjahr 2021 waren die zusätzlich aus der Integration der Fertigung entstandenen Kosten nur für sechs Monate hinzugerechnet, während diese im Berichtsjahr voll enthalten waren. Dabei handelt es sich in erster Linie um Kosten der Anmietung von Geschäftsräumen, Beiträge für Versicherungen sowie Kosten für den Bezug von Energie. Darüber hinaus ist die Erhöhung auf gestiegene Reisekosten im Vergleichszeitraum gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen. Hierfür kann man die noch im Jahr 2021 durch Lockdownmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kaum möglichen persönlichen Geschäftskontakte und Serviceeinsätze bei Kunden verantwortlich machen, welche im aktuellen Jahr 2022 nach Wegfall der Einschränkungen wieder voll aufgenommen wurden. Der Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Bezug auf die Gesamtleistung betrug etwa 15,0 % (Vorjahr: 13,4 %). Bedingt durch die geringeren Umsätze aber gestiegenen Kosten im Berichtsjahr sank das Betriebsergebnis (EBIT) der Gesellschaft von T€ 7.452 auf T€ 6.649. Das Finanzergebnis der Alexanderwerk GmbH betrug im vergangenen Geschäftsjahr 2022 wie im Vorjahr T€ -45. Das kann unter anderem auf die Verzinsung für die Bereitstellung der beiden Kreditlinien sowie auf ein von der Muttergesellschaft ausgelegtes internes Darlehen zurückgeführt werden, welche in 2022 zu Zinsaufwendungen führten. Gemäß des Ergebnisabführungsvertrages mit der Alexanderwerk AG aus dem Jahr 2017 wird das Ergebnis in Höhe von T€ 6.568 (Vorjahr: T€ 7.390) in voller Höhe auf diese übertragen. Der Ergebnisabführungsvertrag hat eine Mindestlaufzeit bis zum 31. Dezember 2023, bevor er gekündigt werden könnte. FinanzlageDie Alexanderwerk GmbH konnte sich entgegen der für viele Unternehmen deutlich zu spürenden wirtschaftlichen Folgen durch die global gestiegene Inflation und sich eintrübender Bedingungen an Beschaffungsmärkten für Rohstoffe insbesondere für Energie im Geschäftsjahr 2022 weiter positiv entwickeln. So gelang es der Gesellschaft im Berichtsjahr erfolgreich auf die Inanspruchnahme ihrer bestehenden Kreditlinien vollständig verzichten zu können. Das Finanzmanagement der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen und unter Einhaltung von Skontofristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Das Unternehmen war im Berichtszeitraum unverändert in das Gesamtfinanzkonzept der Alexanderwerk-Gruppe eingebunden und trug wesentlich zur Finanzierung der Holding bei. Die Kreditlinien in Gesamthöhe von T€ 3.000 bei der National-Bank AG, Wuppertal, und der Stadtsparkasse Remscheid haben weiterhin unbefristet Bestand. Über einen gemeinsamen Sicherheiten-Treuhandvertrag sind beide Kreditinstitute in der Besicherung ihrer Linien gleichgestellt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit T€ 838 nach T€ 821 annähernd auf Vorjahresniveau geblieben. Hierfür zeigt sich die aktuell weiterhin gute Auftragslage der Gesellschaft verantwortlich, welche zu einem erhöhten Bestellvolumen im Vorratsbereich führt. Sie betrugen zum Stichtag 3,6 % (Vorjahr: 3,7 %) der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten werden ordnungsgemäß unter Ausnutzung von möglichen Skontofristen beglichen. Durch die über das gesamte Jahr hinweg positive Liquiditätslage der Alexanderwerk GmbH war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft zu jeder Zeit gegeben. VermögenslageDie Bilanzsumme der Alexanderwerk GmbH ist gegenüber dem Vorjahr von T€ 22.364 auf T€ 23.391 gestiegen. Die immateriellen Vermögensgegenstände verringerten sich von T€ 3.014 auf T€ 2.692. Das ist auf den aus dem Erwerb der Produktionseinheit der RECAY GmbH mit Wirkung zum 1. Juli 2021 aktivierten Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von T€ 2.665 (Vorjahr: T€ 2.979) zurückzuführen, welcher sich durch planmäßige Abschreibung entsprechend verringerte. Das Sachanlagevermögen ist im Berichtszeitraum mit T€ 923 (Vorjahr: T€ 913) annähernd gleich geblieben. Es wurden im Jahr 2022 Investitionen in die IT-Infrastruktur sowie in Maschinen getätigt, welche anteilig mit Fördermitteln aus dem regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm des Landes NRW finanziert wurden. Die Fördermittel wurden direkt vom Anlagevermögen abgesetzt. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt nun 15,6 % nach 17,8 % im Vorjahr. Das Umlaufvermögen der Alexanderwerk GmbH liegt nach T€ 18.306 im Vorjahr mit T€ 19.611 am Ende des Berichtszeitraumes moderat über dem Vorjahresniveau. Während der Vorratsbestand von T€ 7.170 deutlich auf T€ 10.195 anstieg, was nicht zuletzt auf die verbesserte Auftragslage der Gesellschaft zurückzuführen ist, konnte sich der Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 8.206 auf T€ 6.194 deutlich gegenüber dem Vorjahr verringern. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sanken im Berichtsjahr von T€ 1.551 auf T€ 903. Die liquiden Mittel stiegen zum Bilanzstichtag 2022 von T€ 1.308 im Vorjahr auf T€ 2.176. Auf das Vorratsvermögen entfallen rund 43,6 % (Vorjahr: 32,0 %) der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten der Alexanderwerk GmbH haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 mit T€ 17.985 im Vergleich zum Vorjahr (T€ 16.764) erhöht. Im Wesentlichen entfallen sie mit T€ 10.916 nach T€ 12.355 im Vorjahr auf Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, welche in erster Linie durch den Ergebnisabführungsvertrag (T€ 6.568) und ein internes Darlehen (T€ 4.163) mit der Alexanderwerk AG bedingt sind. Der Saldo für erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen hat sich aufgrund guter Auftragslage zum Bilanzstichtag mit T€ 5.808 nach T€ 3.103 im Vorjahr deutlich erhöht. Auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen in diesem Kontext von T€ 821 moderat auf T€ 838 im Berichtszeitraum an. Die sonstigen Verbindlichkeiten lagen am Bilanzstichtag mit T€ 353 (Vorjahr: T€ 362) annähernd auf Vorjahresniveau. Sie betreffen in erster Linie Verbindlichkeiten gegenüber Finanzbehörden. 4. Finanzielle LeistungsindikatorenWesentliche Leistungsindikatoren der Alexanderwerk GmbH sind der Umsatz und der Auftragseingang als Steuerungsgrößen für den Leistungserstellungsprozess sowie das EBIT. Darüber hinaus findet eine permanente Überwachung der Liquiditätssituation in der Alexanderwerk GmbH über umfassende Planrechnungen statt. Monatlich erfolgt zudem eine Auswertung der betriebswirtschaftlichen Kenngröße EBIT in Bezug auf etwaige Planabweichungen (Soll-Ist-Analyse). In regelmäßigen Abständen werden diese Ergebnisse dem Führungsteam berichtet und etwaige Maßnahmen eingeleitet. Das Controlling berichtet darüber in Form von notwendigen Plananpassungen (Planrechnungen). Die Alexanderwerk GmbH arbeitet derzeit nicht mit nichtfinanziellen Leistungsindikatoren. III. NachtragsberichtEreignisse nach dem Bilanzstichtag, die Auswirkungen auf die im Jahresabschluss sowie im Lagebericht dargestellte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, lagen nicht vor. IV. PrognoseberichtDie Märkte Europa, Asien, Afrika sowie Südamerika unterliegen nach wie vor einer strukturierten, kontinuierlichen und nachhaltigen Bearbeitung durch die Geschäftsführung sowie die Vertriebsmitarbeiter der Alexanderwerk GmbH. In Asien gehen wir auch in den kommenden Jahren von einem weiterhin vorhandenen Wachstumspotenzial und interessanten Perspektiven aus. Die in den vergangenen Jahren in diesem Markt gegründeten Vertriebsgesellschaften in China und Indien konnten bereits jetzt erfolgreich zu der weiteren Erschließung und dem Ausbau von Geschäftsbeziehungen beitragen und so die Alexanderwerk GmbH entsprechend positiv unterstützen. Des Weiteren ist mittelfristig geplant in Südostasien eine weitere Vertriebsniederlassung zu gründen. Nach ersten Erfolgen in der Erschließung des mittel- und südamerikanischen Marktes durch eine dort ansässige Vertriebsgesellschaft, erwarten wir auch für die kommenden Jahre ein organisches Wachstum und eine Festigung unserer Marktposition in dieser Region. Für die Entwicklung des heimischen europäischen Marktes bleibt abzuwarten, inwieweit sich die seit Februar 2022 durch den Ausbruch von kriegerischen Handlungen deutlich verschärfte Ukraine-Krise und damit verbundene mögliche Handelsembargos sowie Verknappung und Verteuerung von Ressourcen im Beschaffungsbereich auswirken. Aus diesem Grund lassen sich auch für das Geschäftsjahr 2023 nur Prognosen für den weiteren Geschäftsverlauf ableiten, die auf dem aktuellen Kenntnisstand zum Verlauf des Ukraine-Krieges sowie aktueller staatlicher Restriktionen in Bezug auf die Corona-Pandemie basieren. Zu diesem Punkt gibt es weitere Ausführungen im Chancen- und Risikobericht des Lageberichts. Für das Jahr 2023 rechnen die Ökonomen in Europa mit einer ähnlich verhaltenen Entwicklung der nationalen Wachstumsraten, wie sie auch für die Weltwirtschaft erwartet wird. Hier bleibt allerdings abzuwarten, wie sich die bereits ergriffenen Maßnahmen gegen die global hohen Inflationsraten in Form von Leitzinserhöhungen sowie der allgemeine Mangel an Fachkräften und Materialien auf den Beschaffungsmärkten auf das wirtschaftliche Geschehen auswirken werden und ob Lockdowns, wie sie bis vor kurzen zumindest in China zur Pandemiebekämpfung eingesetzt wurden, dauerhaft verhindert werden können. Auch spielt eine Rolle wie man dem Brennpunkt in Osteuropa begegnet und welche Folgen z. B. Handelsembargos beziehungsweise zu erwartende Engpässe bei der Lieferung von Energie für die heimische Wirtschaft haben könnten. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2023 setzte sich der positive Auftragstrend der Vorjahre in der Alexanderwerk GmbH weiter fort, sodass wir aktuell sowohl im Auftragseingang als auch bei den Umsätzen von einer moderaten Steigerung der Kennzahlen im Vergleich zum Berichtsjahr ausgehen. Maßgeblich entscheidend für das Ergebnis und damit die voraussichtliche Entwicklung unter Berücksichtigung sowohl der positiven als auch der negativen Auswirkungen für die Alexanderwerk GmbH wird sein, von welcher Dauer die nach wie vor spürbaren Folgen aus den staatlichen Einschränkungen der Vorjahre zur Eindämmung des weltweiten Covid-19-Virus sein werden und wie man weltweit mit der Ukraine-Krise und ihren Folgen für die globale Wirtschaft umgehen wird. Auch der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (kurz: VDMA) rechnet damit, dass die Unternehmen der Branche von der aktuell angespannten Lage an den Weltmärkten nicht verschont bleiben. An den Beschaffungsmärkten für Energie und Rohstoffe kommt es bereits jetzt durch stark gestiegene Preise und einen ausgeprägten Mangel an Komponenten zu langen Lieferzeiten. Darüber hinaus spielt auch der Fachkräftemangel eine entscheidende Rolle in der erfolgreichen Fertigung und Auslieferung von Aufträgen. Aktuell lassen sich die konkreten Folgen einer weiteren Verschärfung der Situation vor allem im Fall eines Energieengpasses nach Angaben des Branchenverbandes aber noch nicht genau beziffern. Unsere Aktivitäten sind unabhängig von der aktuellen wirtschaftlichen Gesamtsituation auch weiterhin auf ein internes, organisches Wachstum der Alexanderwerk GmbH gerichtet, welches dazu beitragen soll, die Ertrags- und die Liquiditätssituation in der Gesellschaft sowie in den anderen Unternehmen der Alexanderwerk-Gruppe sukzessive weiter zu verbessern. Darüber hinaus arbeiten wir verstärkt an verschiedenen Kooperationsprojekten sowie einer erhöhten Marktpräsenz in den internationalen Märkten. Zusammenfassend gehen wir - betreffend das Gesamtjahr 2023 - unter den gegebenen aktuellen Bedingungen für die Alexanderwerk GmbH von einem EBIT aus, welches aufgrund von gestiegenen Kosten moderat unter dem des Vorjahres liegen wird. V. Chancen- und RisikoberichtGesamtwirtschaftliche und Branchenrisiken sowie -chancenMögliche Risiken für die künftige Entwicklung der Alexanderwerk GmbH resultieren im Wesentlichen aus konjunkturellen und politischen Einflüssen in den für die Alexanderwerk-Gruppe relevanten Märkten, insbesondere in Europa, Asien und den USA sowie aus den wirtschaftlichen Folgen der aktuell globalen Corona-Pandemie. Die Auswirkungen der Ukraine-Krise, der Disruption der Supply-Chain sowie weiteren geopolitischen Entwicklungen können derzeit noch nicht umfassend abgeschätzt werden. Die Ukraine-Krise hat aktuell einen direkten Effekt auf die Handelsbeziehungen mit der Ukraine, Belarus und Russland. Hierdurch ist zu erwarten, dass kurz- bis mittelfristig Projekte aus diesen Ländern nur eingeschränkt zu erwarten sind. Eine weitere Ausweitung des Konfliktes ist derzeit nicht zu prognostizieren, so dass die Haltungen von China und Indien genau beobachtet werden müssen. Auch wenn noch keine Sanktionen seitens der EU oder der USA in Richtung dieser Länder ausgesprochen oder vorgesehen sind, so ist ein Abkühlen der weltweiten Handelsbeziehungen durchaus möglich. Die Supply-Chain war bereits vor der Ukraine-Krise stark beeinträchtigt. Der Bezug von elektronischen Komponenten konnte aber durch neue Lieferanten, angepasste Einkaufskonditionen, erhöhte Lagerhaltung sowie flexiblere Beschaffungsmechanismen abgefangen und eine Lieferbereitschaft der Alexanderwerk GmbH gesichert werden. Die Lieferzeiten mussten aber vor dem Hintergrund dieser Beeinträchtigungen bereits erhöht werden. Indirekt werden zukünftig weitere Produkte betroffen sein, da Russland und die Ukraine z. B. auch wichtige Rohstofflieferanten in anderen Bereichen, wie z. B. der Stahl- oder der Kautschukindustrie, sind. Aktuell kommt noch die Gefahr einer durch die sukzessive Verknappung beziehungsweise Angst einer völligen Einstellung der Energielieferungen von Gas aus Russland und einer daraus resultierenden Energiekrise in den Ländern des europäischen Wirtschaftsraumes, welche sich negativ auf deren wirtschaftliche Entwicklung und damit auch die der Alexanderwerk-Gruppe auswirken könnte. Ende Dezember 2019 trat in China, und hier speziell in der Provinz Hubei in der Millionenstadt Wuhan, zum ersten Mal der Virus SARS-CoV-2, der bei Menschen die Viruserkrankung Covid-19 verursacht, auf. Im Jahr 2020 breitete diese sich mit rasanter Geschwindigkeit auf dem gesamten Erdball aus und brachte seit Herbst 2020 sogar mehrere unterschiedliche Mutationen hervor, welche teilweise einen noch höheren Ansteckungsgrad aufwiesen als der Urtyp dieses Virusstamms. Durch die Entwicklung von geeigneten Impfstoffen, welche ab Ende 2020 weltweit zur Eindämmung der Pandemie eingesetzt wurden, gelang es, dass trotz weiter steigender Infektionszahlen mildere Verläufe von SARS-CoV-2 beobachtet werden konnten und während des Jahres 2021 dann sukzessive Schutzmaßnahmen, wie z. B. Lockdowns entfallen konnten. Dennoch besteht nach wie vor ein erhöhtes Risiko im Falle einer Verschärfung der Pandemie im Hinblick auf die Ansteckbarkeit durch gewisse Mutationen von Covid-19 und damit verbundene neue Beschränkungen durch Schutzmaßnahmen. Deshalb gehen wir hier auch für die Alexanderwerk GmbH von einem möglicherweise sich noch ausprägendem Risikopotenzial in Form von möglichen Verzögerungen bei Auslieferungen und Inbetriebnahmen von Maschinen trotz der aktuell guten Auftragssituation aus. Ein weiteres Risiko in Zusammenhang mit der Corona-Krise stellt die Gesundheit der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Alexanderwerk dar. Da die Inkubationszeit im Falle einer Infektion mit dem Erreger mehrere Tage betragen kann und Infizierte sowie deren Kontaktpersonen national wie international mit mehrtägiger häuslicher Quarantäne belegt werden, kann dies im ungünstigsten Fall bedeuten, dass Teile oder sogar der ganze Geschäftsbetrieb der Gruppe auf diese Weise durch staatliche Zwangsmaßnahmen oder den Ausfall von vielen Mitarbeitern gleichzeitig ruhen. Um dieses Risiko zu minimieren, steuert die Alexanderwerk-Gruppe mit der Umsetzung von geeigneten Maßnahmen, welche auf die aktuelle Infektionslage und die von der Regierung zur Eindämmung der Pandemie eingeleiteten Vorschriften aufbauen, gegen. Unabhängig von der Coronakrise kann seit Frühjahr 2021 ein Abkühlen in den politischen Beziehungen zu der V. R. China wahrgenommen werden. Die Verabschiedung eines Anti-Sanktionsgesetzes durch den Ständigen Ausschuss des Nationalen Volkskongresses China am 10. Juni 2021 kann auch zum Nachteil deutscher Unternehmen werden, die in diesen wichtigen Markt exportieren. Auch wenn sich die aktuellen Handelsbeziehungen derzeit davon noch unbeeindruckt zeigen, sind bereits Einschränkungen in speziellen Bereichen (z. B. zivile Nukleartechnik) zu spüren. Darüber hinaus zeigen auch Projekte im Bereich Süd- und Zentralamerika weiteres Potenzial, welchem wir mit der Gründung einer eigenen Niederlassung in Kolumbien begegnet sind. Aus diesen Märkten versprechen wir uns in den kommenden Jahren ein organisches Wachstum. Besondere Kompetenzen hat die Gesellschaft im Chemie- und Pharmabereich, deren wirtschaftliche Entwicklungen damit von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft sind. Beide Branchen werden prognostisch international weiterhin wachsen, sofern die drohenden Energieengpässe dies zulassen werden. Andere Chancen sehen wir im Auf- und Ausbau unserer lokalen, internationalen Präsenzen. Die verbesserte Kundennähe sowie direkte Ansprache- und Zugriffsmöglichkeiten sollten die Marktposition dort positiv beeinflussen und nachhaltig stärken. Aufwands- und Beschaffungsrisiken sowie -chancenDer wesentliche Teil des Geschäftes der Alexanderwerk GmbH ist durch das Projektgeschäft mit Neumaschinen im Pharma- und Chemiebereich geprägt. Dadurch besteht die Notwendigkeit, permanent neue Projekte zu akquirieren. Wir wirken daraus entstehenden Risiken entgegen, indem wir langjährige und dauerhafte Kundenbeziehungen aufbauen und pflegen. Dadurch ist es uns gelungen, unseren Umsatz mit namhaften Bestandskunden zu erwirtschaften und darüber hinaus unseren internationalen Kundenkreis zu erweitern. Die kontinuierliche Neukundenakquise sowie Erweiterung von Einsatzbereichen der Kompaktierung sichert weiterhin ein nachhaltiges Wachstum. Wir sehen in der weltweit gestiegenen Nachfrage nach wichtigen Beschaffungskomponenten, welche bereits seit Sommer 2021 zu Lieferengpässen in unterschiedlichsten Bereichen führt, ein steigendes Risiko für die rechtzeitige Auslieferung unserer Maschinen und Ersatzteile, was sich im ungünstigsten Fall auf den Erfolg der Gesellschaft auswirken kann. Diesem Risiko, was explizit im Jahr 2022 durch den rasanten weltweiten Preisanstieg und einer weiteren Verschärfung der Beschaffungssituation für bestimmte Bauteile zusätzlich an Bedeutung gewonnen hat, versuchen wir mit einer Vergrößerung der Planungshorizonte sowie einem Aufbau an Lagerbeständen und Identifizierung neuer Lieferanten zu begegnen. Zusätzlich sind unsere internationalen Standorte in China und den USA in die Beschaffung von Komponenten mit eingebunden. Zu Beginn des Jahres 2022 führt zudem ein u. a. auch durch die Ukraine-Krise ausgelöster rasanter Anstieg der Preise im Energiesektor, nicht zuletzt durch die Angst einer sich anbahnenden Energiekrise getrieben, welcher sich auch auf andere Rohstoffmärkte auswirkt zu einem hohen Risiko bezüglich der Kostenentwicklung für die Fertigung unserer Maschinen und Ersatzteile. Aktuell kann jedoch eine leichte Erholung im Hinblick auf die Preispolitik an den Energiemärkten beobachtet werden. Dennoch bleibt abzuwarten, wie sich diese im Jahr 2023 weiterentwickeln werden. Preisänderungsrisiken wirken wir dadurch entgegen, dass wir einkaufsseitig mit Rahmenverträgen und stetiger Konditionenkontrolle (Ausschreibungen und Einholung von Vergleichsangeboten der jeweiligen Wettbewerber) arbeiten. Möglichen Beschaffungsrisiken wird darüber hinaus durch eine kontinuierliche Bewertung der bestehenden Lieferanten sowie einer Qualifizierung neuer Lieferanten begegnet. Auch die höhere Bevorratung von einzelnen Rohmaterialien im Rahmen der Teilefertigung trägt dazu bei, dynamische Preisentwicklungen an Beschaffungsmärkten (wie z. B. Stahl) abzufedern. Technik- und Anlagenrisiken sowie -chancenTechnische Risiken können sich aus der Komplexität einzelner Kundenprojekte ergeben. Zur Minimierung dieser Risiken strebt die Alexanderwerk GmbH stets eine enge Abstimmung mit dem Kunden oder anderen Projektpartnern an. Den Projekten vorgelagerte Versuche in unseren Laboren in Deutschland und den USA sowie bei unseren Partnern in Asien bilden zudem die Grundlage für verfahrenstechnische Aussagen und Kapazitätsgarantien gegenüber unseren Kunden. Zusätzlich wirken wir möglichen Verfahrens- und Prozessrisiken durch den Einsatz eines Vier-Augen-Systems in der Verfahrenstechnik und auch im Konstruktionsbereich entgegen. Die Einbindung externer Fachinstitute sorgt zudem für die Einbringung von wichtigem Know-how und dient gleichzeitig der Minimierung von Risiken. Nationale und internationale Forschungskooperationen und -partnerschaften stärken und sichern zudem das Know-how der Alexanderwerk GmbH. Der Einsatz von Qualitätsaudits bei unseren Zulieferern verringert Beschaffungsrisiken und reduziert Kosten durch aufwendige Projektanpassungen oder Nachlieferungen. Weiterhin verfolgen wir eine Mehrlieferantenstrategie, um Abhängigkeiten von einzelnen Zulieferern zu vermeiden bzw. auf ein Minimum zu reduzieren und auch Kostenpotenziale für die Gesellschaft zu heben. Technologische Chancen sehen wir vor allem im Ausbau unserer nationalen und internationalen Forschungskooperationen mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie. Internationale Seminare bieten dabei eine sehr gute Möglichkeit, die Technik der Alexanderwerk-Gruppe gezielt unseren Kunden nahezubringen. Diese Ansätze helfen der Gesellschaft zukunftsorientiert die Produkte weiterzuentwickeln, um so nachhaltig den Anforderungen der verschiedenen Märkte gerecht zu werden. Unterstützt wird dies auch durch den direkten und engen Kontakt zu Kunden und den weiteren internationalen Ausbau unserer Standorte sowie internationaler Netzwerke. Personalrisiken und -chancenDie Neuausrichtung in der Managementebene der Alexanderwerk GmbH kann hier als Chance für das Unternehmen verstanden werden. Durch die Verteilung der strategischen und operativen Aufgaben zur Führung der Gesellschaft von vormals einer auf insgesamt zwei Personen wird darüber hinaus das Ausfallrisiko in diesem Bereich minimiert. Ein weiterer Schlüssel für die erfolgreiche Unternehmensentwicklung der Alexanderwerk GmbH sind die Kompetenz und das Engagement der Mitarbeiter und Führungskräfte. Die Qualifizierung und Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter ist weiterhin ein Kernanliegen der Unternehmensleitung. Da in allen Geschäftsbereichen das Know-how der Mitarbeiter ein entscheidender Wettbewerbsfaktor ist, ergeben sich daraus potenzielle Risiken, wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen und kein adäquater Ersatz gefunden werden kann. Im Vergleich zu anderen Unternehmen ist die Fluktuationsrate bei der Alexanderwerk GmbH eher niedrig, was auf eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit schließen lässt. Wir begegnen dem allgemeinen Risiko der Fluktuation, indem wir unseren Mitarbeitern marktgerechte Gehälter zahlen und ihnen ein angenehmes Arbeitsumfeld schaffen. Die Personalkostenquote liegt in der Alexanderwerk GmbH in Bezug auf die Gesamtleistung bei etwa 29,0 % (Vorjahreszeitraum: 26,9 %) und damit, die Sondereffekte durch den Geschäftsleitungswechsel im ersten Halbjahr 2022 ausgeblendet, auch im Vergleich zu anderen Unternehmen der Branche, innerhalb der üblichen Spannbreite. Zudem bilden wir Mitarbeiter aus und übernehmen diese im Regelfall nach einem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildungszeit. Hinzu kommen Aspekte wie die Schaffung von nachhaltiger Arbeitsplatzsicherheit durch das Erwirtschaften operativer Gewinne, geeignete Weiterbildungsmaßnahmen sowie die Schaffung von Entwicklungsperspektiven im Unternehmen. Ein weiteres Risiko in Bezug auf die Entwicklung der Personalkosten kann für die Gruppe, welche mit ihren deutschen Gesellschaften tarifgebunden ist, in der anstehenden Verhandlungsrunde mit der IG Metall liegen, welche aufgrund der aktuell hohen Inflation entsprechende Forderungen an die Arbeitgeberverbände stellen dürfte. Finanzwirtschaftliche RisikenDie finanzwirtschaftlichen Risiken des Konzerns betreffen vornehmlich Liquiditätsrisiken, daneben gegebenenfalls in wesentlich geringerem Umfang Ausfall- und Zinsrisiken. Auch im Geschäftsjahr 2022 lag der zentrale Schwerpunkt der Arbeit der Geschäftsführung auf der Sicherung und dem Aufbau von Liquiditätsreserven. Den Risiken im finanziellen Bereich der Gruppe konnten wir durch die bei der Alexanderwerk GmbH auf unbestimmte Zeit bestehenden Kreditlinien entgegenwirken. Darüber hinaus gelang aus dem positiven Geschäftsverlauf heraus der Aufbau einer Liquiditätsreserve, welche das finanzielle Risiko der Gesellschaft weiter reduziert. Besonderes Augenmerk im Rahmen des Risikomanagements wird daher auf die Liquiditätssteuerung gelegt. Die Steuerung und Überwachung der Liquidität erfolgten mittels einer rollierenden wöchentlichen Finanzplanung und -analyse. Darüber hinaus wird quartalsweise im Rahmen des Reporting an Kreditinstitute eine mittelfristige Finanz- und Liquiditätsplanung erstellt und herausgegeben, welche die künftige Entwicklung der finanziellen Mittel über einen Zeitraum von mehreren Monaten beurteilt. Die Kreditlinien betrugen zum Bilanzstichtag bei den Hausbanken insgesamt T€ 3.000 bei einer unbefristeten Laufzeit. Im ersten Quartal 2023 konnten erfolgreich Verträge mit mehreren Kreditinstituten verhandelt werden, welche neben der Anpassung der bestehenden Vertragsbeziehungen weitere Optionen in Bezug auf in der Gruppe verfügbare finanzielle Mittel bieten. Aufgrund des Projektgeschäfts ist die Alexanderwerk GmbH darauf angewiesen, Aufträge vorfinanzieren zu können. Durch die Fortführung der bestehenden Kreditlinien und den Aufbau eines zusätzlichen Liquiditätspuffers haben sich die Liquiditätsrisiken in der Alexanderwerk GmbH nachhaltig verringert. Um dauerhaft erfolgreich am Markt agieren zu können, ist jedoch weiterhin der planmäßige Zufluss an liquiden Mitteln aus der operativen Tätigkeit und aus der Finanzierungstätigkeit notwendig. Die Alexanderwerk GmbH fakturiert ausschließlich in Euro, so dass mögliche Währungsrisiken auf Seiten der Absatzmärkte ausgeschlossen sind. Devisentermingeschäfte zur Sicherung des Wechselkurses zwischen dem Euro und den in der Alexanderwerk Gruppe darüber hinaus vorhandenen Währungen US-Dollar, indische Rupien, chinesische Yuan Renminbi und kolumbianische Peso werden von uns zurzeit nicht vorgenommen. Auch im Einkauf der Gesellschaft ist das Währungsrisiko als sehr gering einzustufen, da für Alexanderwerk größtenteils jeweils inländische oder Märkte mit identischer Währung als Beschaffungsmärkte dienen. Aufgrund der aktuell durch die weltweit angespannte wirtschaftliche Situation auf den Beschaffungsmärkten, welche nicht zuletzt durch die Ukraine-Krise noch verstärkt wurde, rechnen wir im laufenden Geschäftsjahr 2023 damit, dass unsere Liquiditätsreserven zu einem gewissen Anteil zur Stabilität des Unternehmens benötigt werden. AusfallrisikenZur Vermeidung von Zahlungsverzögerungen oder Schwierigkeiten beim Einzug von Forderungen werden die Entwicklung des Forderungsbestandes und die Forderungsstruktur permanent durch die Gesellschaft kontrolliert. Hierdurch lassen sich bereits sehr früh mögliche Risiken erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten. Das Forderungsmanagement als integrierter Bestandteil des Risikomanagements wurde weiter ausgebaut. Die überwiegende Zahl unserer Kunden sind langjährig überaus erfolgreiche, international tätige Unternehmen, die auch in konjunkturellen Krisenzeiten finanziell sehr stabil sind. Dadurch verringert sich grundsätzlich das Ausfallrisiko von Forderungen. Zur Beurteilung des Ausfallrisikos werden für Neukunden Informationen über deren Bonität eingeholt, bei Bestandskunden in regelmäßigen Abständen. Hier arbeitet die Alexanderwerk GmbH mit namhaften Partnern aus der Finanzbranche zusammen. Die gewonnenen Ergebnisse werden beim Eingehen von Leistungsbeziehungen berücksichtigt. Mit Neukunden im Ausland wird anteilige Vorauskasse vereinbart. Das maximale Ausfallrisiko besteht in Höhe der bilanzierten Forderungen. ZinsrisikenZinsrisiken resultieren aus Änderungen des Marktzinsniveaus, die sich auf die Höhe der Zinszahlungen für variabel verzinsliche Verbindlichkeiten und auf die Abzinsung von langfristigen Rückstellungen auswirken. Seit Juli 2022 hob die Europäische Zentralbank, um unter Anderem der steigenden Inflation zu begegnen, den bis dahin bei 0,0 % seit 2016 verharrenden Leitzins in mehreren Schritten sukzessive wieder auf das Niveau von 3,5 % an. Es bestehen Zinsänderungsrisiken durch die Ausnutzung der Kontokorrentkreditlinien bei den einzelnen Gesellschaften. Des Weiteren wirkt sich das steigende Zinsgefüge negativ auf die Finanzierung von Investitionen aus. Den Zinsrisiken wird soweit möglich durch stetige Beobachtung des Marktes, Verhandlungen mit den kreditgebenden Banken sowie durch manuelles Pooling von Kontokorrentkonten entgegengewirkt. Risiken in Zusammenhang mit dem Datenschutz und DatensicherheitRisiken im Bereich Datenschutz liegen zum einen im Verlust oder im öffentlich werden von vertraulichen internen Informationen und zum anderen in der Verhängung von Bußgeldern und der Geltendmachung von Klagen wegen des öffentlich werden von personenbezogenen oder anderweitig sensiblen Daten Dritter. Auch besteht ein Risiko in der Gefährdung der Datensicherheit durch den unberechtigten Zugriff Dritter auf sensible Daten des Unternehmens (sogenannter cyber-crime), welchem wir mit modernen Sicherungssystemenim IT-Bereich sowie der Sensibilisierung der Mitarbeiter in Bezug auf unbekannte E-Mails begegnen. Im Bereich Datenschutz arbeitet die Alexanderwerk GmbH mit einem externen Datenschutzbeauftragten zusammen. Umwelt und NachhaltigkeitFür die Alexanderwerk GmbH ist der Schutz der Umwelt eine der bedeutendsten gesellschaftlichen Herausforderungen der Zeit und damit ein wichtiges Unternehmensziel. Für unsere Kunden leisten wir deshalb seit Jahren durch die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Maschinen einen Beitrag zur Ressourcenschonung. Der Ausfall von Produktionsanlagen oder Störungen in Produktionsabläufen können einen negativen Einfluss auf die Geschäfts- und Ertragsentwicklung nehmen und darüber hinaus auch Personen- und Umweltschäden zur Folge haben. Eine hohe Mitarbeiterqualifikation, vorbeugende Instandhaltung unserer Produktionsmaschinen mit laufenden Kontrollen gewährleisten eine Minimierung dieser Risiken. Die Einhaltung von Produktionsrichtlinien stellen wir z.B. durch interne Richtlinien und Verfahrensanweisungen sicher, auf die Einholung von für den Produktionsbereich notwendigen Genehmigungen und Lizenzen wird geachtet. Für mögliche Schäden und damit einhergehende Betriebsunterbrechungen bzw. Produktionsausfälle sind im wirtschaftlich sinnvollen Rahmen Versicherungen abgeschlossen, die gewährleisten, dass sich finanzielle Folgen in Grenzen halten bzw. ganz ausgeschlossen werden. Der bestehende Versicherungsschutz wird regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Vorbereitung einer CO 2-Bilanz im Sinne der Entwicklung einer nachhaltigen Fertigung ist als mittelfristiges Ziel der Gesellschaft ausgelegt. GesamtaussageRisiken der zukünftigen Entwicklung sehen wir insbesondere in dem zukünftigen Investitionsverhalten unserer Kunden und der weiteren Entwicklung der Auslandsmärkte, insbesondere in Krisenländern. Die Grundsteine für die Bewältigung der künftig anstehenden Risiken sind gelegt beziehungsweise Mechanismen zu deren Früherkennung eingerichtet. Ein besonderes Risiko geht aktuell von der sich seit Februar 2022 sukzessive verschärfenden Ukraine-Krise aus, welche zum einen den Zugang zu den Märkten in der Krisenregion nicht zuletzt wegen ausgesprochener Embargos beziehungsweise kriegerischer Handlungen unmöglich macht als auch zu einer sich noch weiter ausdehnenden globalen Beschaffungskrise durch eminent steigende Kosten für Energie und andere Rohstoffe führt. Nicht abzuschätzen und deshalb kritisch sind auch die Auswirkungen, die durch die inzwischen mehrjährige Corona-Pandemie (Covid-19) verursacht werden. Auch wenn frühzeitig Maßnahmen zur Mitarbeitersicherung und Kostenreduzierung eingeleitet wurden und nicht zuletzt zum Beispiel die Einführung von mobiler Telearbeit und Remote-Inbetriebnahmen unserer Mitarbeiter beim Kunden dazu beigetragen haben den Geschäftsbetrieb so normal wie möglich zu gestalten, bleibt abzuwarten, wie sich gerade auch internationale Märkte, wie z. B. China, im Jahr 2023 in Bezug auf weitere Lockerungen der Schutzmaßnahmen positionieren werden, da Reisebeschränkungen und Shutdowns bei nationalen und internationalen Kunden auch einen Einfluss auf das operative Geschäft der Alexanderwerk GmbH haben. Auch bleibt abzuwarten inwieweit die aktuell hohe Inflationsrate, eine global drohende Rezession sowie energiepolitische Einflüsse sich auf die Entwicklung der Gesellschaft auswirken dürften. Hieraus lässt sich ein zumindest nicht unerhebliches Risiko für die Geschäfte der Alexanderwerk GmbH ableiten. Insgesamt sehen wir aufgrund der derzeitigen Erkenntnisse unter dem Grundsatz der Risikotragfähigkeit auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, der wirtschaftlichen wie auch der politischen Situationen und Entwicklungen sowohl auf nationaler wie auch internationaler Ebene keine bestandsgefährdenden Risiken für die Alexanderwerk GmbH. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den bei der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten (zumeist im Verbundbereich) und Guthaben bei Kreditinstituten. Es werden keine derivativen Finanzinstrumente verwendet. Die Gesellschaft verfügt über einen langjährigen solventen Kundenstamm. Darüber hinaus werden Maschinenverkäufe durch Anzahlungen bzw. Avale unterlegt. Somit sind Forderungsausfälle die absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skontofristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft neben entsprechend vorhandener Liquiditätsreserven mittels Lieferantenkrediten und bei Bedarf über Kreditlinien von zwei Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmens gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko insbesondere im Bereich des Projektgeschäfts wird eine umfassende Liquiditätsplanung erstellt, die einen Überblick über die Zahlungsmittelaus- und -eingänge vermittelt.
Remscheid, den 27. April 2023 Fatih Yavuz, Geschäftsführer Bekim Bunjaku, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Alexanderwerk GmbH, RemscheidPRÜFUNGSURTEILWir haben den Jahresabschluss der Alexanderwerk GmbH, Remscheid - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Alexanderwerk GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILEWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHTDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTSUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 27. April 2023 BDO
AG
gez. Dr. Falk, Wirtschaftsprüfer gez. Linnenbäumer, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde am 27.04.2023 festgestellt. |
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