Wirtschaft & Marketing Castrop-Rauxel GmbH
Selbe AdresseWirtschaftsförderung, -ordnung und -aufsicht
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Stiehler seit 8.7.2021 | Prokura |
Matthias Wilhelm Papesch seit 18.1.2021 | Geschäftsführer |
Victor Dipl.-Ing. von Detmering seit 3.4.2019 | Geschäftsführer |
Jutta Echterhoff-Beeke seit 15.2.2018 | Geschäftsführer |
Thomas Dipl.-Ing. Echterhoff seit 15.2.2018 | Geschäftsführer |
Bernhard Püschel seit 15.2.2017 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.00% | |
| 0.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
domoplan Baugesellschaft mbHEigenbeteiligung | 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
domoplan Baugesellschaft mbHCastrop-RauxelJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DOMOPLAN BAUGESELLSCHAFT MBH, CASTROP-RAUXEL1. Geschäftstätigkeit Die domoplan Baugesellschaft mbH (domoplan) hat ihren Sitz in Castrop-Rauxel. Sie unterhält mit der domoplan Baugesellschaft mbH, Niederlassung Berlin, eine beim Amtsgericht Dortmund eingetragene Zweigniederlassung. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Tätigkeitsfelder der domoplan bestanden im Jahr 2023 hauptsächlich aus dem schlüsselfertigen Neubau, der schlüsselfertigen Sanierung sowie der Bauschadenbeseitigung. Die Gesellschaft erbringt hauptsächlich Generalunternehmerleistungen für Unternehmen der Wohnungswirtschaft, aber auch für gewerbliche Unternehmen der Immobilienbranche. 2. Wirtschaftliches Umfeld Entwicklung der Branche Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V meldet für das Jahr 2023 ein Umsatzminus von preisbereinigt 5,0 % gegenüber dem Vorjahr und bestätigt damit die verhaltene Prognose. Da sich das Bauhauptgewerbe vor allem auf den Wohnungsneubau konzentriert, spielen hier neben den starken Materialpreissteigerungen insbesondere die anhaltende Zinsentwicklung auf dem Kapitalmarkt eine wesentliche Rolle für den deutlichen Nachfrageeinbruch. Mit 294.400 fertiggestellten Wohnungen im Jahr 2023 erreichte die Bauwirtschaft zwar trotz konjunkturell schwieriger Zeiten aufgrund nach wie vor anhaltender Marktunsicherheiten das Vorjahresniveau, allerdings liegen die Baufertigstellungen deutlich unter dem Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in Deutschland. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 3.1 Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die domoplan einen Auftragseingang von 26.605 T€ (Vorjahr 60.268 T€). Davon entfielen 6.201 T€ auf den Standort Castrop-Rauxel und 20.404 T€ auf die Niederlassung Berlin. Die Gesamtleistung lag bei 46.110 T€. Die vorgenannte Gesamtleistung verteilt sich auf die Standorte wie folgt:
Der Auftragsbestand zum 31.12.2023 beträgt 40.535 T€ (Vorjahr 61.257 T€). Davon entfallen auf den Standort Castrop-Rauxel 20.609 T€ und auf die Niederlassung Berlin 19.926 T€. 3.2 Ertragslage Der Jahresüberschuss der domoplan Baugesellschaft mbH beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf 567 T€. Das Betriebsergebnis beträgt 944 T€. Das Zinsergebnis beträgt -104 T€ und liegt auf Vorjahresniveau. Der Personalaufwand in Höhe von 6.573 T€ liegt bezogen auf die Gesamtleistung bei 14,3 % (Vorjahr 17,0 %), was durch die hohe Bauleistung bedingt ist. Die Materialaufwandsquote ist mit 80,9 % der Gesamtleistung zwar leicht erhöht, entspricht aber wie in den Vorjahren dem Geschäftsmodell. 3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 um 1.879 T€ auf 14.085 T€. Das Anlagevermögen erhöhte sich um 65 T€ auf 253 T€ durch Ersatzinvestitionen. Das Vorratsvermögen in Höhe von 3.984 T€ ist aufgrund hoher unfertiger Arbeiten sowie einem angekauften Vorratsgrundstück in Essen Bredeney zur Realisierung einer Projektentwicklung auf nach wie vor hohem Niveau. Die liquiden Mittel zeigen sich zum Bilanzstichtag 2023 in Höhe von 7.717 T€ auf sehr hohem Niveau und verdeutlichen damit die Robustheit des Geschäftsmodells. Auf der Passivseite ergibt sich ein Jahresüberschuss von 567 T€, welcher im Wesentlichen aus positiven Baustellenergebnissen der abgeschlossenen Bauvorhaben resultiert. Insgesamt beträgt das Eigenkapital 4.963 T€, was einer Eigenkapitalquote von 33,0 % entspricht. 3.4 Finanzlage Eine Außenfinanzierung der Gesellschaft ist derzeit nicht erforderlich. Die Gesellschaft weist zum 31.12.2023 Bankguthaben in Höhe von 7.717 T€ aus und konnte jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Im Jahr 2024 sind in erster Linie Ersatzinvestitionen in üblicher Höhe geplant. Neuinvestitionen sind aufgrund der aktuellen Marktsituation zunächst nicht geplant. 3.5 Beurteilung des Geschäftsverlaufes Das Geschäftsjahr 2023 hat sich trotz eingangs dargestellter, multikausaler Umstände positiv entwickelt. Die operative Leistung liegt mit 47.335 T€ leicht über dem geplanten Niveau von 47.000 T€. Die Liquidität hat sich gegenüber dem Plan positiv entwickelt. Der Finanzmittelbestand liegt mit 7.717 T€ um 1.717 T€ über dem Wert der Planung. Das operative Betriebsergebnis liegt mit 2.092 T€ über dem Wert der Planung von 2.000 T€. Alle Bauvorhaben haben sich vom Ergebnis her im Jahresverlauf planmäßig bzw. überplanmäßig entwickelt. 4. Beschaffung Rund 80 % der Gesamtleistung der domoplan stellen Leistungen von Nachunternehmern und Lieferanten dar. Eine Abhängigkeit von bestimmten Lieferanten und Nachunternehmern existiert nicht, da ein ausreichender Wettbewerb gewährleistet ist. Die Abteilungen im Einkauf sind sowohl in Castrop-Rauxel als auch in Berlin unabhängig und autark handlungsfähig. 5. Mitarbeiter Der Personalbestand blieb nahezu konstant bei insgesamt 70 Beschäftigten. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag 2023 folgende Personalstruktur:
6. Risikobericht Die domoplan verfügt über ein eigenständiges prozessorientiertes Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015, das Risikoprüfungen der strategischen und operativen Geschäftsprozesse beinhaltet. Als Risiken gelten alle Entwicklungen, die sich negativ auf das Erreichen der qualitativen und quantitativen Unternehmensziele - insbesondere auf das Ergebnis - auswirken können. Für die frühzeitige Erkennung von Risiken aus Projekten und der Auftragsabwicklung setzt domoplan ein aussagefähiges Controllingsystem ein und optimiert dieses kontinuierlich mit dem Ziel, Existenz gefährdende Risiken im Vorfeld auszuschließen. Um den anhaltenden Materialpreissteigerungen und Lieferschwierigkeiten vor dem Hintergrund des Ukraine-Konfliktes entgegenzuwirken, wurden bei nahezu allen Bauvorhaben Preisgleitklauseln auf Basis des Baupreisindex bzw. Erzeugerpreisindex mit den Auftraggebern vereinbart. Auch die damit einhergehenden nach wie vor hohen Energie- und Treibstoffpreise konnten damit im Berichtszeitraum aufgefangen werden. Aufgrund der aktuell vorherrschenden Rahmenbedingungen (Preisentwicklung bei Baumaterialien / Zinsentwicklung / Neustrukturierung von Förderprogrammen) wird sich die Baukonjunktur nach aktuellen Prognosen sowie den jüngsten Zahlen des statistischen Bundesamtes besonders im Bereich des Wohnungsbaus im Jahr 2024 weiter rückläufig entwickeln. Die regelmäßigen Gespräche mit unseren Bestandskunden, Nachunternehmern und Lieferanten sowie die Einschätzungen diverser Marktteilnehmer auf der diesjährigen Expo Real in München haben dieses Bild weiter bestätigt. 6.1 Absatzmarktrisiken Die Gesellschaft ist von der Auslastung ihrer Kapazitäten abhängig. Auftragsverschiebungen oder Ausfälle können zu temporären Unterauslastungen mit entsprechender Ergebnisauswirkung führen, die teilweise mit entsprechenden Arbeitszeitmodellen aufgefangen werden können. 6.2 Vertrags- und Projektrisiken Die Verantwortung für die Beurteilung und die laufende Kontrolle der Vertrags- und Projektrisiken liegt in der direkten Zuständigkeit der Geschäftsführung der Gesellschaft. Neben Risiken, die sich in der Ausführungsphase ergeben können, hängt der wirtschaftliche Erfolg von Aufträgen häufig davon ab, wie die Nachunternehmer-Leistungen am Markt eingekauft werden können und inwieweit sich Nachträge gegenüber dem Auftraggeber durchsetzen lassen. In den Jahresabschluss fließen nur von Kunden in Auftrag gegebene Nachträge und solche Nachträge ein, deren Realisierung für wahrscheinlich gehalten wird. Dennoch ergibt sich ein latentes Risiko aus der Realisierung von Nachträgen, die dem Grunde oder der Höhe nach noch nicht abschließend verhandelt sind. Den Gewährleistungsrisiken aus dem Baugeschäft wird Rechnung getragen, indem Nachunternehmerbürgschaften eingefordert sowie gegebenenfalls Wartungsverträge abgeschlossen und regelmäßige Kontrollen durchgeführt werden. Um Haftungsrisiken und Schadensfälle weitestmöglich abzusichern, werden entsprechende Versicherungen abgeschlossen. 6.3 Prozessrisiken Wir sind bestrebt, gerichtliche Auseinandersetzungen nach Möglichkeit zu vermeiden. Dieses Ziel ist jedoch nicht immer zu erreichen, da in Folge der Charakteristik der Geschäftsaktivitäten die Gesellschaft dennoch zwangsläufig in verschiedene Gerichts- und Schiedsverfahren involviert ist, wie sie im normalen Geschäftsverlauf vorkommen können. Ungewisse Verbindlichkeiten in Bezug auf rechtliche Verfahren unterliegen zahlreichen Unwägbarkeiten. Das Ergebnis der Verfahren kann typischerweise nicht mit Gewissheit vorhergesagt werden. Die Beurteilung der Wahrscheinlichkeit und die Bezifferung von ungewissen Verbindlichkeiten erfordern in großem Umfang Einschätzungen. Den Ausgang von Rechtsstreitigkeiten zu prognostizieren ist insbesondere dann schwierig, wenn Anspruchsteller erhebliche und/oder unbezifferte Schadensersatzansprüche geltend machen. Die endgültige Beilegung solcher Angelegenheiten kann im Einzelfall wesentliche Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis für einen bestimmten Berichtszeitraum haben. Dennoch gehen wir nach sorgfältiger Prüfung aller aktuell bekannten Sachverhalte davon aus, dass für alle Rechtsstreitigkeiten ausreichend bilanzielle Vorsorge getroffen wurde. 7. Prognosebericht Chancen- und Risikenbericht Der Restauftragsbestand zum 31.12.2023 in Höhe von 40.535 T€ ist zufriedenstellend. Für das laufende Geschäftsjahr 2024 plant die domoplan eine Leistung von 40.000 T€. Für das laufende Geschäftsjahr 2024 wird daher mit einem positiven Betriebsergebnis gerechnet. Die Baustellen weisen zum heutigen Stand zufriedenstellende Ergebnisbeiträge aus. Eine Verlustbaustelle ist derzeit nicht erkennbar. Im Geschäftsjahr 2023 haben die wirtschaftlichen, politischen und gesamtgesellschaftlichen Umstände eine ordnungsgemäße Kalkulation unter vorheriger Einholung von Angeboten, welche terminlich und preislich verbindlich abgeschlossen werden konnten, kaum möglich gemacht. Die Preisentwicklung hat sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr zwar beruhigt, allerdings zeigt die Entwicklung des Erzeugerpreisindex der für die Bauindustrie wesentlichen Baumaterialien ein nach wie vor hohes Preislevel. Insgesamt gehen wir insbesondere aufgrund der dargestellten Auftragsreichweite trotz der herausfordernden Marktgegebenheiten von einem stabilen Geschäftsjahr 2024 aus. Wirtschaftlicher Ausblick Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. prognostiziert für das Jahr 2024 eine Baukonjunktur, welche gegenüber dem Vorjahr um etwa 3,5 % zurückgehen wird. Da sich das Bauhauptgewerbe vor allem auf den Wohnungsneubau konzentriert, spielen hier neben dem Wegfall der Förderprogramme sowie dem nach wie vor hohen Preislevel insbesondere die anhaltende Zinsentwicklung auf dem Kapitalmarkt eine wesentliche Rolle für den erwarteten Rückgang. Mit Blick auf die Genehmigungszahlen wird dieser seit 2022 anhaltende Abwärtstrend weiter bestätigt. Die tatsächliche Entwicklung wird von der Geschäftsführung der domoplan mit Blick auf die nach wie vor herausfordernden Marktgegebenheiten kritisch und engmaschig beobachtet. Die zur vertraglichen Abwicklung der geplanten Bauleistung notwendigen Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaften werden von den bisherigen Avalgebern der domoplan Baugesellschaft mbH zur Verfügung gestellt. Die kurz-, mittel- und langfristige Liquiditätsplanung entwickelt sich so, dass die Gesellschaft jederzeit ihren Verpflichtungen nachkommen kann. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass eine Innenfinanzierung der Gesellschaft aus dem operativen Geschäft weiterhin möglich sein wird. Die aktuell zu verzeichnende Barliquidität bildet hierfür eine stabile Ausgangslage, aus der heraus die Geschäftsführung der domoplan zuversichtlich die Verfolgung ihrer Ziele weiterführt.
Castrop-Rauxel, den 04. Juni 2024 domoplan Baugesellschaft mbH gez. Victor von Detmering gez. Matthias Papesch gez. Jutta Echterhoff-Beeke gez. Thomas Echterhoff BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023DOMOPLAN BAUGESELLSCHAFT MBH, CASTROP-RAUXELAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DOMOPLAN BAUGESELLSCHAFT MBH, CASTROP-RAUXEL1. ALLGEMEINE ANGABEN Die domoplan Baugesellschaft mbH hat ihren Sitz in Castrop-Rauxel. Sie ist im Handelregister des Amtsgerichts Dortmund unter HR B 25408 eingetragen und gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise dort oder im Anhang anzubringen sind, nahezu ausschließlich im Anhang aufgeführt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 Abs. 2 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Nr. 2, 266 ff. HGB). 2. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Der Jahresabschluss ist unter Beachtung der für Kapitalgesellschaften geltenden Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und - bei dauerhafter Wertminderung - um außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten (Einzelkosten und angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten) unter Berücksichtigung planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Das bewegliche Anlagevermögen wird ebenfalls linear abgeschrieben. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten oder zu niedrigeren, am Bilanzstichtag beizulegenden Werten angesetzt. Unfertige und fertige Leistungen beinhalten in Ausführung befindliche Bauleistungen. Die Bewertung der in Ausführung befindlichen Bauleistungen zu Herstellungskosten umfasst die direkt zurechenbaren Einzelkosten (Löhne, Material und Fremdleistungen), Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen auf Fuhrpark und Geräteeinsatz. Außerdem werden angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungsaufwendungen berücksichtigt. Der Ermittlung der Herstellungskosten liegen die Ist-Kosten zu Grunde. Sind die Herstellungskosten höher als die zu Vertragspreisen errechnete Leistung, so wird zu Vertragspreisen bewertet. Zur verlustfreien Bewertung wird ein niedrigerer beizulegender Wert zunächst aktivisch durch Abschläge vom Leistungswert berücksichtigt. Soweit die zukünftigen Verluste den erbrachten Leistungswert zum Bilanzstichtag überschreiten, werden Rückstellungen für drohende Verluste gebildet. In Einzelfällen sind effektiv erbrachte Leistungen, die am Bilanzstichtag den bauvertraglich vereinbarten Umfang übersteigen, mit dem als realisierbar erachteten Wert berücksichtigt. Vertriebskosten sowie Fremdkapitalzinsen werden nicht in Ansatz gebracht. Die fertigen, nicht schlussgerechneten Bauleistungen werden zu Vertragspreisen der errechneten Leistungen abzüglich eines angemessenen Abschlages in Höhe von 1,5 % für noch anfallende Abrechnungskosten und Gewährleistungsverpflichtungen bewertet. Dabei werden die für die einzelnen Bauprojekte bereits vereinnahmten erhaltenen Anzahlungen aktivisch vom Bestand der unfertigen Bauleistungen gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB abgesetzt. Übersteigen die erhaltenen Anzahlungen bei den einzelnen Bauprojekten die unfertige Bauleistungen werden diese passivisch ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. In Einzelfällen sind bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen effektiv erbrachte Leistungen, die den bauvertraglich festgelegten Umfang übersteigen, mit dem als realisierbar erachteten Wert berücksichtigt. Risiken bei den Forderungen und bei den sonstigen Vermögensgegenständen wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine pauschale Abwertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1 % der um die gebildeten Einzelwertberichtigungen gekürzten Forderungen vorgenommen. Flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigen den die Folgejahre betreffenden Anteil bereits geleisteter Zahlungen bzw. bereits erhaltener Zahlungen. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wird versicherungsmathematisch mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 1.217 EUR. Dieser ist gem. § 253 Abs. 6 S. 2 HGB in voller Höhe ausschüttungsgesperrt. Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Auf die Aktivierung von latenten Steuern wurde verzichtet. 3. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1) Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Jahre 2023 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. 2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Aufgliederung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände geht aus der folgenden Übersicht hervor.
Sämtliche Beträge sind innerhalb eines Jahres fällig. 3) Verbindlichkeiten Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten teilen sich hinsichtlich der Restlaufzeiten gem. § 268 Abs. 5 HGB und § 285 Nr. 1a HGB wie folgt auf:
(Vorjahreswerte in Klammern) 4) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die jährlichen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen betragen etwa 350 TEUR. 4. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1) Personalaufwand und Mitarbeiter Als Personalaufwand werden folgende Beträge ausgewiesen:
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
2) Zinsergebnis In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von 2 TEUR enthalten. 5. SONSTIGE ANGABEN Geschäftsführung
Lediglich zwei der Gesellschafter erhalten von der domoplan Baugesellschaft mbH Bezüge. Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführungsorgane wurde daher von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Echterhoff Holding GmbH, Osnabrück einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger unter HR B 207911 des Amtsgerichtes Osnabrück veröffentlicht. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, von dem Jahresergebnis in Höhe von 567.393,62 EUR 50 % auszuschütten und 50 % auf neue Rechnung vorzutragen.
Castrop-Rauxel, den 04. Juni 2024 DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG gez. Victor von Detmering gez. Matthias Papesch gez. Jutta Echterhoff-Beeke gez. Thomas Echterhoff ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die domoplan Baugesellschaft mbH, Castrop-Rauxel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der domoplan Baugesellschaft mbH, Castrop-Rauxel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der domoplan Baugesellschaft mbH, Castrop-Rauxel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, 04. Juni 2024 ECOVIS
Audit AG
Hendrik Niehüser, Wirtschaftsprüfer Stephan Jäkel, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Ergebnisverwendung Auf der Gesellschafterversammlung am 03. Juli 2024 wurde wie folgt beschlossen: "2. Das Ergebnis wird wie folgt verwendet: Der Jahresüberschuss in Höhe von 567.393,62 € wird zu 50 % an die Echterhoff Holding GmbH ausgeschüttet. Der verbleibende Betrag i.H.v. 283.696,81 EURO wird auf neue Rechnung vorgetragen." Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 03. Juli 2024 festgestellt. |
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