Dr. Wöllner Liegenschafts GmbH & Co. KG
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Kipke seit 27.6.2023 | Prokura |
Matthias Geib seit 30.5.2023 | Prokura |
Barbara Dr. März seit 21.11.2017 | Geschäftsführer |
Joachim Dr. Krakehl seit 26.11.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dr. Wöllner Holding GmbH & Co.KGLudwigshafen/RheinKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernbilanz zum 31.12.2021AKTIVA
Konzerngewinn- und Verlustrechnung für 2021
Konzernanhang 2021Allgemeine Hinweise Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die für einzelne Positionen geforderten Zusatzangaben haben wir, soweit sie nicht innerhalb der Konzernbilanz bzw. der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt sind, in den Anhang übernommen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung stellten wir nach dem Gesamtkostenverfahren auf. Seit dem Jahr 2010 wird das HGB in der neuen Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (kurz: BilMoG) angewendet. Gemäß § 265 Abs. 1 Satz 1 HGB wurden für die Bilanz zum 31. Dezember 2021 und für die Gewinn- und Verlustrechnung im Zeitraum vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 die Beträge des vorangegangenen Geschäftsjahres der Gesellschaft angegeben. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Dr. Wöllner Holding GmbH & Co. KG mit Sitz in Ludwigshafen am Rhein im Handelsregister des Amtsgerichts Ludwigshafen unter der Nummer HRA 3498 eingetragen. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die Dr. Wöllner Holding GmbH & Co. KG sowie 4 inländische und ein ausländisches Tochterunternehmen. Bei der Bilanzierung der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen im Vorjahr wurde von der Befreiungsvorschrift des § 311 Abs. 2 HGB und § 296 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht und deren Beteiligungsansatz zu Buchwerten gewählt. Es handelte sich um zwei inländische Gesellschaften, die für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines Erwerbs nach dem 31. Dezember 2009 erstmals konsolidiert werden, werden nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen wird, vorgenommen. Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entstehen sollte, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften, die vor dem 1. Januar 2010 erstmals konsolidiert wurden, erfolgte nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB) durch Verrechnung der Buchwerte der Anteile mit dem auf den Konzern entfallenden Eigenkapital des einbezogenen Tochterunternehmens zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Überstieg der Buchwert das anteilige Eigenkapital, so wurden die im Unterschiedsbetrag enthaltenen stillen Reserven den einzelnen Bilanzpositionen zugeordnet und über die Nutzungsdauer ergebniswirksam abgeschrieben. Verbleibende Unterschiedsbeträge wurden grundsätzlich als Firmenwert ausgewiesen. Weitere Konsolidierungsgrundsätze Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Zwischengewinne sind mangels konzerninterner Vorratsbestände keine zu eliminieren. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Dr. Wöllner Holding GmbH & Co. KG einbezogenen Unternehmen wurden unverändert nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände einschließlich der Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung von Anteilen sowie das Sach- und Finanzanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung von planmäßigen Abschreibungen bewertet. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für alle Anlagegüter wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Geringwertige Anlagegüter werden im Wert von € 250,00 bis € 800,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Aufwendungen für die betriebliche Altersvorsorge, freiwillige soziale Leistungen sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde soweit erforderlich verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und angemessenen Gewinn vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt mit dem anhand des versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Verfahren; kurz PUC) ermittelten Erfüllungsbetrag. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzins bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18.11.2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen und erwartete Rentensteigerungen wurden berücksichtigt. Die Sterbewahrscheinlichkeiten basieren auf den Sterbetafeln 2018 von Dr. Klaus Heubeck. Die Gesellschaft macht von § 75 Abs. 6 EGHGB Gebrauch und wendet die ab 17. März 2016 geltende Fassung des § 253 Abs. 2 HGB an. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Künftige Preis- und Kostenverhältnisse zum Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtung sind bei der Bewertung berücksichtigt. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken Rechnung getragen. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung ist im Rahmen der Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 512 beruhen auf temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen der Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen sowie der Jubiläumsrückstellungen. Diese Differenzen werden mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. Die Beträge der sich ergebenden Steuerentlastung werden nicht abgezinst. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 14,8 % (Gewerbesteuersatz) zugrunde gelegt. Eine Verrechnung von aktiven mit passiven latenten Steuern war nicht vorzunehmen, da keine passiven latenten Steuern vorliegen. Eigenkapital Die Kapitalanteile des Kommanditisten in Höhe von TEUR 12.000 entsprechen dem bei der Dr. Wöllner Holding GmbH & Co. KG ausgewiesenen Bilanzposten. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Den Berechnungen der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden für die Rentenanpassung eine Erhöhung von 1% (Vj. 1%) p. a. und ein Rechnungszins von 1,87 % (Vj. 2,3 %) p. a. zugrunde gelegt. Für Rückstellungen aus der geschlossenen Pensionsordnung wurden keine Gehaltssteigerungen zu Grunde gelegt, da die Berechnung der Rückstellung auf vertraglich fixierten Beträgen aufbaut. Im Bereich der Rückstellung für Sterbegeld ist ein Gehaltstrend von 3% (Vj. 3%) berücksichtigt. Die Gesellschaft macht von § 75 Abs. 6 EGHGB Gebrauch und wendet die ab 17. März 2016 geltende Fassung des § 253 Abs. 2 HGB an. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt T€ 635. Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB sind Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), mit diesen Schulden zu verrechnen. Die Gesellschaft hat demgemäß Deckungsvermögen in Form von Versicherungsguthaben mit Schulden aus Rückstellungen für Pensionen verrechnet. Hierdurch verringert sich der Ausweis der Rückstellungen für Pensionen um T€ 817 (beizulegender Zeitwert). Die Verrechnung hat keine Auswirkung auf das Ergebnis sowie die Gewinnrücklagen. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände betragen T€ 674. Die verrechneten Erträge belaufen sich auf T€ 143. Übrige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Tantieme, Urlaub, Jubiläum, unterlassene Instandhaltung, Rechts- und Beratungsleistungen sowie Jahresabschlusskosten gebildet. Die Berechnung der längerfristigen Rückstellungen (insbesondere Jubiläum) basiert auf einer der Fristigkeit angemessenen Abzinsung 1,35% (Vj. 1,6%) sowie einem Gehaltssteigerungstrend von 3% (Vj. 3%). Verbindlichkeitenspiegel in T€
Im Vorjahr ergaben sich keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bzw. über 5 Jahre. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Die Leasingverträge enden zwischen Januar 2022 und April 2028. Derivative Finanzinstrumente Es besteht eine Verpflichtung zur Abnahme von CO 2-Zertifikaten gegenüber einer Bank im Nominalwert von T€ 1.093. Der beizulegende Zeitwert beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 1.609. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden durch die Neudefinition gem. § 277 Abs. 1 HGB n.F. 2016 ausgeweitet. Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Mieterträge und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten hauptsächlich Frachten, Lager- und Speditionskosten, Provisionen, Reparatur und Instandhaltung, Mieten, Leasing, Raumkosten, Gas, Strom, Wasser sowie Beiträge, Gebühren, Versicherungen, Rechts- und Beratungskosten, EDV- und Werbekosten sowie Wertberichtigungen auf Forderungen und die im Berichtsjahr anteilig zugeführten Beträge der Pensionsrückstellungen und ähnlicher Verpflichtungen, die nach den Vorschriften des BilMoG zu berücksichtigen sind. Sonstige Angaben Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung wird in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des DRS 2 erstellt. Die Kapitalflussrechnung ist in die drei Bereiche der operativen Geschäftstätigkeit sowie der Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterteilt. Der ausgewiesene Finanzmittelfond setzt sich aus den Liquiden Mitteln zusammen, die die Kassenbestände, Schecks und Bankguthaben sowie -soweit vorhanden- kurzfristige Bankverbindlichkeiten umfassen. Die erhaltenen und gezahlten Zinsen werden im Bereich der betrieblichen Tätigkeit ausgewiesen. Sie betrugen im Geschäftsjahr T€ 0 und T€ 166. Die gezahlten Ertragsteuern werden ebenfalls in voller Höhe im Bereich der operativen Geschäftstätigkeit ausgewiesen. Sie betrugen im Geschäftsjahr T€ 164. Gesamtbezüge der Geschäftsführung und des Beirats Bezüglich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung macht die Gesellschaft von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Die Bezüge des Beirats beliefen sich auf T€ 30. Gesamthonorar Abschlussprüfung Das Gesamthonorar für die Jahresabschlussprüfung belief sich auf T€ 70. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Inanspruchnahme von Erleichterungen Für Zwecke der Offenlegung wird für den Einzelabschluss der Konzernmuttergesellschaft Dr. Wöllner Holding GmbH & Co. KG, Ludwigshafen am Rhein, die Befreiung des § 264 b HGB in Anspruch genommen. Ebenso wird von der vollkonsolidierten Tochterpersonengesellschaft Dr. Wöllner Liegenschafts GmbH & Co. KG, Ludwigshafen am Rhein, für Offenlegungszwecke von der Befreiung des § 264 b HGB Gebrauch gemacht. Für die Wöllner GmbH wird für Offenlegungszwecke von der Befreiung des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Weiterhin andauernde Einschränkungen durch das Corona-Virus COVID-19 sowie Auswirkungen aus dem Ukraine-Krieg könnten die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Jahres 2022 beeinflussen. Konzerngewinnverwendung Der Konzernjahresüberschuss in Höhe von € 3.799.343,20 wird auf das neue Geschäftsjahr vorgetragen in die Verlustanteile Gesellschafter.
Ludwigshafen am Rhein, 31. März 2022 Dr. Barbara März Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2021
Konzernlagebericht 20211. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die Wöllner-Gruppe besteht aus zwei operativen Unternehmen, die sich auf das strategische Geschäftsfeld "Silikate und Spezialchemikalien" konzentrieren. Wöllner ist ein starker Partner für seine Kunden. Seit über 125 Jahren entwickeln unsere Experten mit umfassenden Branchenkenntnissen passende Anwendungen und Lösungen für unsere Kunden, die ankommen. Die vielseitigen Aktivitäten der Firmengruppe finden unter der Beachtung von Nachhaltigkeitsaspekten statt. Damit unterstützen wir auch unsere Partner dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele umzusetzen. Im Dezember 2021 wurde die Wöllner Gruppe dafür mit der Goldmedaille von ecovadis[1] ausgezeichnet und zählt zu den besten 5 Prozent der bewerteten Unternehmen. 1.2 Forschung und Entwicklung Die Basis für eine nachhaltige Zukunft liegt für die Wöllner-Gruppe in einer effizienten und effektiven Forschung und hat daher einen hohen Stellenwert in den Gesellschaften. Durch die Neuausrichtung im Bereich der Entwicklung hat sich die Effizienz der Produktentwicklung verbessert und neue Produkte und Anwendungen wurden erfolgreich am Markt platziert. Als kunden- und applikationsorientierter Spezialist ist es das Ziel der Unternehmensgruppe, die Prozesse der Kunden bestmöglich zu verstehen und diese durch geeignete Produkte und Anwendungen zum Nutzen unserer Kunden zu optimieren. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit wird zusätzlich durch ein Netzwerk an Universitäten und Forschungsinstituten unterstützt, sowie durch Kooperationen mit anderen Unternehmen und Kunden praxisorientiert ausgerichtet. 2. Geschäftsverlauf und Lage (Wirtschaftsbericht) Das Jahr 2021 war geprägt von Störungen der weltwirtschaftlichen Entwicklung. Die landespezifischen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung, Unwetterkatastrophen, ein verschärftes Embargo gegen Belarus und der Ausbruch der vierten Corona-Welle führten unter anderem zu der Verknappung wichtiger Rohstoffe und zu deutlich steigenden Rohstoffpreisen. Trotz der Hemmnisse entwickelte sich die weltwirtschaftliche Konjunktur ab dem 2. Quartal 2021 positiv. Insbesondere in China kam es zu einer rasanten Erholung. Dieser Aufschwung in China wurde aber durch Engpässe in der Stromversorgung im Jahresverlauf ausgebremst. Auch in Europa war die konjunkturelle Erholung im 2. und 3. Quartal spürbar. Aber zunehmende Probleme in den Lieferketten und die eingeschränkten Verfügbarkeiten von Rohstoffen insbesondere aus Belarus sorgten dafür, dass Produktionskapazitäten nicht mehr voll ausgeschöpft werden konnten. Mit dem Aufmarsch russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine im November kam es zu einem sprunghaften Anstieg bei den Energiepreisen. Dies wirkte sich besonders negativ auf die deutsche Wirtschaft aus. Der Verlauf des Jahres war auch in der Chemie-Branche geprägt von den widrigen Bedingungen. Während die Entwicklung im ersten Halbjahr trotz Corona- und Lieferkettenproblematik sehr positiv verlaufen ist, konnte die Branche diesen Kurs im dritten Quartal nicht aufrechterhalten. Steigende Energiepreise und globale Knappheit bei Rohstoffen und Vorprodukten sorgten für einen Rückgang der Produktion. Im letzten Quartal des Jahres verschärfte sich sie Situation und es kam im Vorjahresvergleich sogar zu einem Mengenrückgang. Aber die Kostensteigerungen konnten von den Unternehmen weitergegeben werden, was in Summe der Branche im abgelaufenen Jahr zu einem starken Umsatzwachstum verholfen hat[2]. Für die Wöllner-Gruppe verlief der Start in das Jahr 2021 relativ gut und der Umsatz landete knapp unter dem Niveau des ersten Quartals 2020. Im zweiten Quartal legte der Umsatz zu und das durch den Ausbruch der Corona-Pandemie sehr schwache Vorjahresquartal konnte deutlich übertroffen werden. Das dritte Quartal lag zwar etwas unter dem Umsatz vom zweiten Quartal aber deutlich über dem Vorjahreszeitraum. Der Umsatz im letzten Quartal des Jahres zeigte ebenfalls eine deutliche Steigerung zum Vorjahr. Im Berichtsjahr 2021 hat die Wöllner-Gruppe einen konsolidierten Umsatz von 54 Mio. EUR erzielt. Das Ergebnis nach Steuern betrug 3,8 Mio. EUR. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 3,8 Mio. EUR. Insgesamt wurden in der Gruppe im Geschäftsjahr 1,2 Mio. EUR investiert. Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten an allen Standorten der Wöllner-Gruppe belief sich im Jahr 2021 auf 145 Mitarbeiter. Für die Wöllner-Gruppe haben die Themen Umweltschutz und Sicherheit einen hohen Stellenwert. Das Einhalten der gesetzlichen und behördlichen Auflagen und darüberhinausgehende Anforderungen sind hierbei stets die Grundlagen unseres Handelns. Die Wöllner-Gruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Standard zu halten und durch eigenverantwortliche und kontinuierliche Weiterentwicklung zu verbessern. Die Vermeidung des Einbringens von unerwünschten Stoffen in die Umwelt steht hierbei an erster Stelle. Mit Unterweisungen, Schulungen, Bedienungs- und Betriebsanweisungen wird sichergestellt, dass die Mitarbeiter in allen Betriebssituationen die jeweils notwendigen, festgelegten Regelungen im Bereich von Umweltschutz und Sicherheit umsetzen. 3. Entwicklung im Geschäftsfeld "Silikate und Spezialchemikalien" Das Geschäftsfeld ,Silikate und Spezialchemikalien' umfasst die Aktivitäten in Deutschland (Wöllner GmbH) und Österreich (Wöllner Austria GmbH). Durch die starken Umsätze ab dem zweiten Quartal konnte der Vorjahresumsatz insgesamt um über 6 Mio. Euro gesteigert werden (14 %). Dabei beruht ein Großteil der Umsatzzuwächse aus Mengensteigerungen. Die abgesetzte Menge liegt knapp 10 % über Vorjahr. Insgesamt wurden damit die Umsatz- und Mengenverluste aus dem Vorjahr überkompensiert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die Gesellschaft auf Basis steigender Rohstoff- und Energiepreise die Kostensteigerungen an die Kunden weiterreichen. Dazu kam eine Verschiebung im Produktmix hin zu den margenstärkeren Spezialchemikalien. Darüber hinaus wurden durch ein anhaltendes konsequentes Gemeinkostenmanagement Ergebnisverbesserungen realisiert. Der Exportumsatz der Gesellschaft hat einen Anteil von ca. 19,9 %. Gegenüber Vorjahr wurde der Exportanteil um einen Prozentpunkt gesteigert. Die größte Exportregion ist Zentraleuropa (ohne Deutschland). Diese Region steht für über 40 % der Exportumsätze. Gegenüber Vorjahr wurde der Umsatz hier um 10,7 % gesteigert. Auch in West- und Nordeuropa, zwei weitere wichtige Exportregionen, konnten die Umsätze deutlich gesteigert werden. 4. Wesentliche Chancen und Risiken sowie voraussichtliche Entwicklung Der Krieg in der Ukraine sorgt für trübe Aussichten in der Weltwirtschaft. Die Unsicherheit in der Versorgung mit Energien und Rohstoffen sowie aufkommende Schwierigkeiten in der Versorgung mit Nahrungsmitteln und Dünger schwächen das Wirtschaftswachstum. Wachstumsimpulse sind in den Konsumgüter- und Dienstleistungsbereichen zu erwarten. Hier rechnet man mit einer Erholung bis zum Sommerhalbjahr 2022. Der Sachverständigenrat prognostiziert für den Euro-Raum ein Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) in Höhe von 2,9 %. Für Deutschland rechnet man mit einem Wachstum des BIP von 1,8 %[3]. Der VCI rechnete in seiner Konjunkturprognose im Dezember 2021 mit einer positiven Entwicklung der Chemie-Branche. Eine Ausweitung der Produktion um 2 Prozent und eine Umsatzsteigerung von 5 Prozent wurde als möglich erachtet. Allerdings ist die Stimmung in der Branche in der jüngsten Konjunkturprognose gekippt. Eine belastbare Aussage zu Entwicklung von Menge und Umsatz ist unter den gegebenen Bedingungen nicht möglich[4]. Im Rahmen der Planungen für das Jahr 2022 rechneten wir zwar mit einem deutlichen Umsatzwachstum aufgrund von Preisanpassungen und mit einer Konsolidierung bei den Absatzmengen, aber auch mit weiteren erheblichen Kostensteigerungen insbesondere bei Rohstoffen und Energien. Kritisch sehen wir die kurz- und mittelfristige Verfügbarkeit von Energien, Rohstoffen und Vorprodukten. Auf der anderen Seite ist die Entwicklung der Absatzmärkte unserer Kunden im Verlauf des Jahres von großer Bedeutung für uns und genauso schwierig einzuschätzen. Vor dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine rechneten wir zwar schon mit einer Verschlechterung in den wirtschaftlichen Entwicklungen der für uns bedeutenden Volkswirtschaften. Daraus resultierend rechneten wir mit einem Rückgang beim Jahresergebnis auf ca. 1,8 Millionen Euro. Aufgrund der jüngsten Entwicklungen in dem Konflikt zwischen der Ukraine und Russland sind Ergebnisse aber nicht mehr valide zu planen. Das Risikomanagement der Wöllner Gruppe wird entwickelt und überwacht von der Dr. Wöllner Holding GmbH & Co. KG. Ziel ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen, deren Risikopotentiale zu bewerten und zu bewältigen. Im Rahmen eines standardisierten Risikoprozesses werden die aktuellen Risikosituationen regelmäßig an die Geschäftsleitung berichtet und bei Bedarf gemäß den Gruppenvorgaben abgesichert. Chancen werden in den jeweiligen Produktbereichen mittels geeigneter Prozesse identifiziert, analysiert und gesteuert. In Abstimmung mit der Geschäftsleitung wird sichergestellt, dass die Chancen und die zu deren Umsetzung notwendigen Maßnahmen aktiv angegangen werden und in Einklang mit der strategischen Unternehmensausrichtung stehen.
Ludwigshafen am Rhein, 31. März 202 Dr. Barbara März, Geschäftsführer [1] https://ecovadis.com/de/ [2] Quelle: https://www.vci.de/ergaenzende-downloads/vci-qb-4-2021.pdf [3] Quelle: https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/Konjunkturprognosen/2022/KJ2022_Gesamtausgabe.pdf / Aufruf am 30.03.2022 [4] Quelle: https://www.vci.de/ergaenzende-downloads/vci-qb-4-2021.pdf / Aufruf am 30.03.2022 Konzern-Kapitalflussrechnung 2021
Konzern-Eigenkapitalspiegel 2021
Der Konzernjahresüberschuss 2020 in Höhe von € 1.092.977,19 wurde auf neue Rechnung in die Verlustanteile Gesellschafter vorgetragen. Der Konzernjahresüberschuss 2021 in Höhe von € 3.799.343,20 wurde auf neue Rechnung in die Verlustanteile Gesellschafter vorgetragen. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Dr. Wöllner Holding GmbH & Co. KG, Ludwigshafen am Rhein PrüfungsurteileWir haben den Konzernabschluss der Dr. Wöllner Holding GmbH & Co. KG, Ludwigshafen am Rhein, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Dr. Wöllner Holding GmbH & Co. KG, Ludwigshafen am Rhein für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den KonzernlageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des KonzernlageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter -falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt; • holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile; • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Erlangen, 17. Mai 2022 RevisMa
audit gmbh
Mauser, Wirtschaftsprüfer |
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