Tesla Automation GmbH
Rudolf-Diesel-Straße 14, 54595 Prüm, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Jakob Hans Neureuther seit 26.10.2023 | Prokura |
Norbert Minrath seit 27.4.2023 | Prokura |
Stephan Mohr seit 18.4.2023 | Prokura |
Ralf Bingmann seit 18.4.2023 | Prokura |
Ingolf Peter Alois Schmitz seit 18.4.2023 | Prokura |
Meriem Allouch seit 2.3.2023 | Geschäftsführer |
Lothar Thommes seit 4.8.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Tesla International B.V. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tesla Automation GmbHPrümJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023UNTERNEHMENSPORTRAITTesla Automation GmbH [TA GmbH] ist ein international ausgerichtetes Hightech-Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ist die Entwicklung und Herstellung automatisierter Anlagen und Maschinen für komplexe Fertigungs- und Montageprozesse. Wir bieten innovative Lösungen, die auf spezielle Anforderungen und Bedürfnisse zugeschnitten sind. Die Gesellschaft wurde 1963 gegründet und am 3. Januar 2017 durch die Tesla International B.V. mit Sitz in Amsterdam, einer 100% Tochter der Tesla, Inc., Austin (USA), übernommen. Die Mission des Tesla-Konzerns ist es, die weltweite Umstellung auf eine nachhaltige Energienutzung zu beschleunigen. Für uns steht die Marke Tesla heute vor allem für die Nutzbarmachung und Speicherung von nachhaltig gewonnener Energie sowie deren Transformation in Mobilität. Die bekanntesten Produkte des Konzerns sind derzeit die Elektrofahrzeuge. In diesem Zusammenhang hat die Tesla Automation GmbH einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung und Herstellung der Produktionsverfahren sowie Inbetriebnahme der, für die Erstellung des gesamten Konzern-Produktportfolios, erforderlichen automatisierten Produktionsanlagen. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNGIn unserem Unternehmen arbeiten kontinuierlich circa 35 Mitarbeiter an der Entwicklung von neuen Lösungen für die Bedürfnisse unserer Kunden, um einen Beitrag zu deren Markterfolg zu leisten. Wir optimieren unsere Verfahren und Prozesse, um in der Technologie führend zu sein und nachhaltig zu wirtschaften. KONJUNKTURELLES UMFELDGlobale Wirtschaftsleistung wächst Der IWF erwartet, dass das Wachstum des Welthandels von 5,1% im Jahr 2022 auf 0,9% im Jahr 2023 zurückgeht. Der prognostizierte Rückgang im Jahr 2023 spiegelt die Entwicklung der globalen Nachfrage wider, aber auch die Verschiebung ihrer Zusammensetzung hin zu inländischen Dienstleistungen. Weitere Faktoren sind die verzögerten Auswirkungen der Dollaraufwertung, die den Handel aufgrund der weit verbreiteten Fakturierung von Produkten in Dollar verlangsamt, sowie zunehmende Handelsschranken. Für den Euro-Raum 1 wird für das Jahr 2023 ein gestiegenes Bruttoinlandsprodukt von 0,6% (Vorjahr + 3,3%) erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt in China ist in 2023 um 5,2% (Vorjahr + 3,5%) gegenüber 2022 gestiegen. Für das Jahr 2024 rechnet die OECD mit einem globalen Wachstum von 2,9%. Deutsche Wirtschaft Ende 2023 geschrumpft Nach Berechnung des Statistischen Bundesamtes ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 mit 0,3% im Vergleich zum Vorjahr gesunken (Vorjahr 1,9% gewachsen). Die aktuellen Prognosen gehen von einem leichten, wenn auch geringem, Wachstum des Bruttoinlandsprodukts 2024 in Deutschland aus. Gemäß der Prognose des ifo Instituts wird ein Wachstum von 0,2 % erwartet. Entwicklung der Inflation Die Inflation in Deutschland lag auch im Jahr 2023 deutlich über dem Ziel der EZB von 2%. Die Zunahme der Verbraucherpreise im Geschäftsjahr 2023 lag bei 5,9%. Ein wesentlicher Treiber dieses Anstiegs bleiben die Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituationen in der Welt. Die umgesetzten Entlastungsmaßnahmen konnten die Steigerung der Energiekosten abmildern und die Teuerungsraten für die Energie haben sich im Jahresverlauf deutlich reduziert. Materialknappheit und Lieferengpässe führten zusätzlich zu einem Preisanstieg vieler Produkte. Besonders gestiegen sind Kosten für Nahrungsmittel, Waren und Dienstleistungen. Einhergehend mit der Preisentwicklung der Produkte, stiegen die Lohnkosten in Folge deutlich höherer Tarifabschlüsse. ENTWICKLUNG AUSGEWÄHLTER BRANCHENBranchenspezifische Rahmenbedingungen Die globalen Absatzzahlen für E-Fahrzeuge sind im Jahr 2023 auf insgesamt 21,5 Mio. (Vorjahr: 10,5 Mio.) Fahrzeuge gestiegen. Dies entspricht einem Wachstum von 104% gegenüber 2022. Laut Kraftfahrtbundesamt wurden in Deutschland im Jahr 2023 in Summe 2,84 Mio. Pkw neu zugelassen. Der Anteil an Elektro-PKW davon beträgt 524.219 - dies entspricht einem Anteil von 18,4%. Die Zulassungszahlen für hybridangetriebene Pkw sind um 1,6% auf 29,5% gesunken. Der Anteil von PKWs mit Verbrennungsmotoren stieg leicht um 1,1% auf 51,5%. Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen setzte auch im Jahr 2023 die Entwicklung der vergangenen Jahre fort und zeigte sich unvermindert stark. Hinsichtlich der öffentlichen Ladeinfrastruktur für Elektro-PKW zum 1. Oktober 2023 waren in Deutschland mehr als 87.155 Normallade- und 21.111 Schnelladepunkte gemeldet. Das entspricht einem deutlichen Anstieg im Vergleich zum 01. November 2022 mit mehr als 60.000 gemeldeten und zum 01. Dezember 2021 mit 51.000 öffentlichen Ladepunkten. Umsatzrückgang in der Halbleiterindustrie Die Umsätze der weltweiten Halbleiterindustrie sind im Vergleich zum Vorjahr um 9,4% gesunken (Vorjahr +4,4%). Für das Jahr 2024 wird demgegenüber ein Wachstum von 13,1% erwartet. Der relevante Teilmarkt der Halbleiterindustrie, in dem unsere Kunden überwiegend ihren Geschäftsaktivitäten nachgehen, ist der weltweite Markt für Mikroprozessoren. In diesem Marktsegment zeigt sich im Geschäftsjahr 2023 ein Rückgang von 3,2% (Vorjahr 1,4%). Für 2024 wird jedoch ein Wachstum von 7,0% erwartet. Deutscher Maschinen- und Anlagenbau verzeichnet Produktionsrückgang Während laut Branchenverband VDMA im Jahr 2022 noch ein leichtes Produktionswachstum im Maschinen- und Anlagenbau von 1% verzeichnet werden konnte, liegt der reale Produktionsrückgang im Jahr 2023 bei voraussichtlich 1%. Für das Jahr 2024 wird ein weiterer Produktionsrückgang von 4% prognostiziert. Gut gefüllte Auftragsbücher im Bereich 'Robotik und Automation' Nachdem der Umsatz des Bereichs Robotik und Automation im Vorjahr um 5% auf 14,3 Mrd. gestiegen war, wird er im Berichtsjahr voraussichtlich bei 16,2 Mrd. liegen. Dies würde einem Wachstum von 13% gegenüber dem Vorjahr entsprechen. Für das Geschäftsjahr 2024 prognostiziert der VDMA derzeit ein weiteres Umsatzwachstum von 4%. GESCHÄFTSENTWICKLUNG DER TESLA AUTOMATION GMBHBestelleingang auf Rekordniveau Der Auftragseingang in 2023 stieg gegenüber dem Vorjahr um € 151,5 Mio. auf € 397,3 Mio. und liegt somit um 4% über dem bisherigen Spitzenwert im Jahr 2021 (€ 382,2 Mio.). Der Grund hierfür liegt im Wesentlichen darin, dass verbindliche Bestellungen durch die Konzernmutter in Abhängigkeit der Produktentwicklung und Kapazitätserweiterungen ausgelöst werden, die keinem regelmäßigen Zyklus unterliegen. Bestellungen oder Stornierungen können zudem auch kurzfristig erfolgen und zu größeren Veränderungen im Auftragsbestand führen. Eine Bewertung der Geschäftsentwicklung allein anhand des Auftragseingangs ist daher nicht empfehlenswert. Auftragsbestand erheblich gestiegen Die Entwicklung des Auftragsbestands ist ebenfalls sehr erfreulich. Dieser stieg im Vergleich zum Vorjahr um 30% und betrug zum Jahresende € 455,3 Mio. (Vorjahr € 350,5 Mio.). Somit liegt auch der Auftragsbestand in 2023 auf einem Rekordniveau. Bezüglich der Bewertung dieser Kennzahl in Bezug auf die Geschäftsentwicklung sei auf den vorherigen Abschnitt verwiesen. Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr Zur Steuerung auf lokaler Ebene wird der Umsatz als relevanter finanzieller Leistungsindikator verwendet. Es werden keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren verwendet. Der Umsatz in 2023 sank gegenüber dem Vorjahr um € 37,7 Mio. auf € 292,5 Mio. und liegt somit um 11% unter dem bisherigen Spitzenwert im Jahr 2022 (€ 330,2 Mio.). Dennoch handelt es sich bei dem Umsatz in 2023 um den zweithöchsten Jahreswert seit Gründung der Gesellschaft. Aufgrund geänderten Projektprioritäten wurde der prognostizierte Umsatz von € 360 Mio. im Geschäftsjahr nicht erreicht. Dennoch sehen wir die Entwicklung in 2023 insgesamt als positiv an. Seit dem Einstieg der Tesla, Inc. im Jahr 2017, ist der Umsatzanteil mit verbundenen Unternehmen kontinuierlich gestiegen und lag im Berichtsjahr bei € 280,1 Mio. Dies entspricht einem Anteil von 96% am Gesamtumsatz (Vorjahr 90%). Hiervon entfallen 92% auf das außereuropäische Ausland sowie 8% auf das Inland. Insgesamt ist der Umsatz im außereuropäischen Ausland im Berichtsjahr auf € 268,9 Mio. (Vorjahr € 255,7 Mio.) gestiegen. Für das Berichtsjahr bedeutet das einen erneuten Anstieg um 5% (Vorjahr 15%). Der Inlandsumsatz sank um € 51,1 Mio. auf € 23,1 Mio. im Berichtsjahr (Vorjahr € 74,2 Mio.). Der Umsatz im europäischen Ausland stieg um € 0,2 Mio. auf € 0,5 Mio. Der Umsatz im Geschäftsjahr führte zu einem Jahresüberschuss von € 16,7 Mio. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Jahresüberschuss um € 2,6 Mio. was einem Rückgang von 14% entspricht. Die Umsatzrendite betrug im Geschäftsjahr 6% und lag damit im prognostizierten Bereich von 6% bis 7%. Gesamtleistung im Jahresvergleich gesunken Gegenüber dem Vorjahr sank die Gesamtleistung im Jahr 2023 um 10% auf € 315,2 Mio. (Vorjahr: € 351,0 Mio.). Absolut wuchs sie seit 2019 um 103%; de facto eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 21%. Diese Entwicklung ist unter anderem auf den in Vorjahren erfolgten Kapazitätsausbau sowie die weiter steigende Nachfrage aus verbundenen Unternehmen zurückzuführen. ERTRAGSLAGEDas Bruttoergebnis vom Umsatz ist im Geschäftsjahr 2023 um 4% auf € 50,6 Mio. gesunken. Das Betriebsergebnis sank um 11%, von € 27,5 Mio. auf € 24,6 Mio. Im Geschäftsjahr 2023 betrug das Ergebnis nach Steuern € 16,8 Mio. (Vorjahr € 19,4 Mio.). Die Vertriebs- und Verwaltungskosten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 6%. Dies ist größtenteils auf höhere Personalaufwendungen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken in Summe um € 3,0 Mio. auf € 2,1 Mio., was überwiegend aus einem in 2022 enthaltenen Ertrag aus der Auflösung einer Rückstellung für Schadensersatzansprüche sowie geringerem Ertrag aus der Währungsumrechnung resultiert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken, gegenüber dem Vorjahr, um 57 % auf € 2,6 Mio. Diese Entwicklung ist auf die Erstattung eines aus der Auflösung einer Rückstellung für Schadensersatzansprüchen resultierenden Ertrag an die Tesla, Inc. sowie auf gesunkenen Aufwand aus der Währungsumrechnung zurückzuführen. VERMÖGENS- UND FINANZLAGEAnlagevermögen sinkt durch planmäßige Abschreibungen Unter Berücksichtigung von Zu- und Abgängen sowie der Abschreibung, reduzierte sich das Anlagevermögen in 2023 um € 1,4 Mio. auf € 72,8 Mio. Dieser Wert setzt sich aus planmäßigen Abschreibungen in Höhe von € 7,1 Mio., Anlagenzugängen von € 6,8 Mio. und Anlagenabgängen von € 1,1 Mio. zusammen. Bei den Zugängen handelt es sich im Wesentlichen um Anschaffungs- und Herstellungskosten für die Fertigstellung des neuen Gebäudes am Standort in Prüm, sowie Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen im Fertigungsbereich. Der Summe des gesamten Anlagevermögens steht, auf der Passivseite der Bilanz, langfristig zur Verfügung gestelltes Kapital in Höhe von € 175,0 Mio. (Vorjahr € 158,3 Mio.) gegenüber. Das langfristige Kapital stammt überwiegend aus dem von der Gesellschafterin zur Verfügung gestellten Eigenkapital und Vorjahresergebnissen (€ 172,0 Mio.). Umlaufvermögen erneut gestiegen Am Ende des Geschäftsjahres 2023 belief sich das gesamte Umlaufvermögen auf € 232,8 Mio. und lag damit um € 32,3 Mio. über dem Wert des Vorjahres (€ 200,4 Mio.). Die Vorräte stiegen, nach Abzug der erhaltenen Anzahlungen, um € 27,1 Mio. auf € 205,5 Mio. Durch die verstärkte Anarbeitung von Projekten zum Jahrsende, stieg der Bestand an unfertigen Erzeugnissen, unter Berücksichtigung der erhaltenen Anzahlungen, um € 22,5 Mio. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erhöhten sich im Berichtszeitraum um € 2,5 Mio. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stiegen um € 5,3 Mio. auf € 27,2 Mio. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen nahmen um € 12,1 Mio. zu. Ursächlich hierfür sind höhere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen zum Jahresende. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten sanken um € 6,0 Mio. Eigenkapital steigt durch Jahresüberschuss Der Jahresüberschuss des Vorjahres wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Das Eigenkapital erhöhte sich mit dem im Berichtsjahr erwirtschafteten Jahresüberschuss auf insgesamt € 172,0 Mio. (Vorjahr € 155,2 Mio.). Eine Ausschüttung an die Gesellschafterin erfolgte im Berichtsjahr nicht. Die Eigenkapitalquote beträgt, wie auch im Vorjahr, 56%. Rückstellungsvolumen gesunken Die Pensionsrückstellungen sanken um € 0,04 Mio. auf € 2,1 Mio. Durch das niedrigere Ergebnis vor Steuern bestehen zum Ende des Berichtsjahrs keine Steuerrückstellungen (Vorjahr € 15,3 Mio.). Eine größere Veränderung zeigt sich bei den sonstigen Rückstellungen. Hier ergibt sich im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von € 4,4 Mio. auf € 18,7 Mio. (Vorjahr € 23,1 Mio.). Dies ist überwiegend auf niedrigere Rückstellung für ausstehende Rechnungen zum Jahresende zurückzuführen. Konzernverbindlichkeiten stiegen durch Cash-Pooling Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen in 2023 um € 33,0 Mio. auf € 87,1 Mio. (Vorjahr € 54,1 Mio.). Bei diesen Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten aus der Teilnahme am Cash-Pooling in Höhe von € 86,0 Mio. gegenüber der Tesla Motors Netherlands B.V. LIQUIDITÄTSLAGEDer in 2023 erzielte Jahresüberschuss (€ 16,7 Mio.) führte unter Hinzurechnung der Abschreibungen (€ 7,1 Mio.) zu einem positiven Brutto-Cashflow von € 23,8 Mio. Verglichen mit dem Brutto-Cashflow des Vorjahres (€ 26,0 Mio.) fiel der Finanzmittelzufluss im Berichtsjahr um € 2,2 Mio. niedriger aus. Aus dem Anstieg des Working Capital in Höhe von € 18,4 Mio. ergab sich ein Finanzmittelabfluss. Aus der Addition des Brutto-Cashflows und der Veränderung des Working Capitals ergibt sich rechnerisch der Geldmittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit für das Berichtsjahr 2023 in Höhe von € 5,4 Mio. (Vorjahr € 10,7 Mio.). Der Mittelabfluss durch Investitionstätigkeit (€ 5,7 Mio.) fiel im Vergleich zum Vorjahr (€ 9,9 Mio.) niedriger aus. Den größten Teil der im Geschäftsjahr getätigten Investitionen bilden die Anschaffungs- und Herstellungskosten für die Fertigstellung eines Gebäudes am Standort in Prüm. Ebenfalls wurden im Geschäftsjahr weitere Investitionen für den Standort sowie Ausgaben für Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen im Fertigungsbereich getätigt. Alle Geldmittelzugänge und -abgänge führten am Bilanzstichtag des Berichtsjahrs zu einer Reduzierung der Finanzmittel von insgesamt € 0,3 Mio. RISIKEN UND CHANCENAls weltweit agierendes Unternehmen ist der Tesla-Konzern und somit mittelbar auch die TA GmbH einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Um Risiken frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und nachhaltig zu steuern, ist die TA GmbH in die umfassenden Risikomanagement- und Kontrollsysteme des Tesla-Konzerns eingebunden. Zum globalen Risikofrüherkennungssystem gehören die Interne Revision, zielorientiertes Controlling, laufende Selbsteinschätzung mit Maßnahmenkatalog sowie ein regelmäßiger Strategieabgleich. Im Rahmen eines revolvierenden Planungsprozesses werden Chancen- und Risikopositionen der Geschäftsaktivitäten im Hinblick auf ihre strategische und operative Bedeutung analysiert, aufbereitet und beurteilt. Allgemeine Prozess- und Technologierisiken In den auszuliefernden Anlagen und Maschinen kommen regelmäßig neu entwickelte kundenspezifische Lösungen zum Einsatz. Innovationen sind daher ein wesentlicher Teil unseres Geschäftsmodells und können mit möglichen Risiken, wie deutlich höheren Entwicklungsaufwendungen oder erheblich längeren Realisierungszeiträumen, verbunden sein. Um diese möglichen Risiken zu reduzieren, wird besonderes Augenmerk auf die Auswahl geeigneter Standardprozesse und Basistechnologien gelegt. Ergänzend hierzu erfolgt eine intensive Einarbeitung bzw. kontinuierliche Schulung unserer Mitarbeiter. Ansonsten besteht das Risiko, dass neue, von unseren Kunden vermarktete Technologien, von den Endkunden nicht wie erhofft angenommen werden (z.B. Elektrofahrzeuge). Eine geringere Nachfrage kann dazu führen, dass von uns getätigte Entwicklungsaufwendungen nicht wie geplant, durch den Verkauf weiterer Anlagen, amortisiert werden. Um diese Risiken zu begrenzen, stehen wir mit unseren Kunden in einem engen Dialog. Dazu wägen wir regelmäßig Marktpotenziale und Ressourceneinsatz gegeneinander ab. Für unser Unternehmen bewerten wir dieses Risiko derzeit als insgesamt gering. Risiken aus der Projektabwicklung Im Rahmen des von uns praktizierten Projektgeschäfts können Zeitverzögerungen zu einem erheblichen Risiko für den Erfolg eines Projektes werden. Verzögerungen könnten die fristgerechte Auslieferung oder Fertigstellung eines Projektes gefährden was sich nachteilig auf die Produktionskapazitäten sowie die Lieferfähigkeit unserer Kunden, beispielsweise von Elektrofahrzeugen, auswirken könnte. Aus diesem Grund ist es für die Geschäftsleitung besonders wichtig, bewährte und in der Praxis erprobte Methoden und Verfahren ("Projektmanagement-Tools") zur optimalen Projektabwicklung einzusetzen. Auf die Anwendung und Schulung dieser Instrumente wird ebenfalls besonderer Wert gelegt. Auch dieses Risiko bewerten wir, unabhängig von etwaigen Beschaffungsrisiken, als insgesamt gering. Förderung kundenorientierter Entwicklungsprojekte Wie in den Vorjahren wurden auch im letzten Geschäftsjahr neue, zukunftsweisende Technologien in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden entwickelt. Dabei legen wir stets besonderen Wert darauf, dass der Nutzen aus den Neuentwicklungen an den individuellen Kundenbedürfnissen ausgerichtet ist. Gemeinsam mit unseren Kunden suchen wir nach neuen Lösungen, um Prozesse zu optimieren. Erfahrungen aus unterschiedlichen Industrie- und Anwendungsbereichen spiegeln die breit angelegte Fachkompetenz unseres Unternehmens wider und sorgen für das erforderliche Verständnis zur Lösungsfindung bei neuen Applikationen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, stets eine führende Position in den jeweiligen Technologiesegmenten zu besetzen. Hieraus ergibt sich die Chance auf anspruchsvolle Neuentwicklung und wichtige Folgeaufträge, eine insgesamt noch breitere Technologiedurchdringung und damit verbunden eine nachhaltigere Absicherung der Beschäftigung an allen drei Unternehmensstandorten. Inflation Die Entwicklung der Einkaufspreise für Material und Dienstleistungen sowie die gesunkene Kaufkraft der Verbraucher stellt ein Risiko für die Entwicklung der Gesamtwirtschaft und somit auch für die Gesellschaft dar. Wir beurteilen das Risiko als gering. Nutzung vorhandener Marktchancen Als besondere Chance für den weiteren Ausbau der Geschäftsaktivitäten sehen wir die erfolgreich entwickelten Technologien und Prozesse an, die in den Bereichen Elektromobilität und Energiespeicheranlagen zur Anwendung kommen. Mit dem in unserem Unternehmen vorhandenen Know-how, in Bezug auf die für diese Anwendungen notwendigen, komplexen Produktionsprozesse, sehen wir besonders gute Möglichkeiten den Konzern mit unseren technologisch anspruchsvollen Automatisierungslösungen bei der Marktdurchdringung der Elektromobilität zu unterstützen. BESCHAFFUNGDurch die einheitlichen Beschaffungsprozesse auf Konzernebene können volumenbasierte Einkaufpotentiale genutzt werden. Die Basis, auf der wir die besten Lieferanten und Dienstleister auswählen, sind neben monetären Aspekten vor allem die Kriterien Qualität, Termintreue, Knowhow und Flexibilität. Für den Bezug von Waren und Dienstleistungen steht uns eine breite Lieferantenbasis zur Verfügung. Eine generelle Abhängigkeit von einzelnen Geschäftspartnern besteht nicht. Es bestehen allgemeine Risiken betreffend Verzögerungen in der Beschaffung sowie in der Qualität der beschafften Waren welche zu zeitlichen Verschiebungen in der Projektrealisierung führen können. Da der Druck auf den Zulieferer- und Beschaffungsmarkt unserer Einschätzung nach in den letzten Monaten nachgelassen hat, klassifizieren wir dieses Risiko als niedrig. Wir monitoren die Situation sehr genau, um frühzeitig und schnell auf mögliche Änderungen reagieren zu können. UMWELT- UND GESUNDHEITSSCHUTZNachhaltiges Handeln und Wirtschaften zählen zu den zentralen Bestandteilen der Unternehmensstrategie. Dazu gehört, dass der Schutz der Umwelt ein wichtiges Anliegen und ein nachhaltiges Engagement für das Unternehmen ist. Ebenso werden die Sicherheit und die Gesundheit unserer Mitarbeiter regelmäßig überwacht und kontinuierlich Verbesserungen vorgenommen, wir sind in diesem Bereich personell und organisatorisch sehr gut und nachhaltig aufgestellt und bewerten das Risiko daher als gering. Gesamtaussage zur Risiko- und Chancensituation Die zuvor dargestellten allgemeinen und unternehmensindividuellen Risiken und Chancen fügen sich zum Risiko- und Chancengesamtbild der TA GmbH zusammen. Die Gesellschaft ist der Überzeugung, dass die eingerichteten Maßnahmen zur Adressierung von identifizierten Risiken dazu geeignet sind, diese angemessen zu steuern. Die gesetzlichen Vertreter sind der Meinung, dass die Gesamtrisikosituation der Gesellschaft insgesamt gering ist. Den gesetzlichen Vertretern liegen keinerlei Informationen zu bestehenden Risiken vor, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können. UNTERNEHMENSENTWICKLUNG 2024Weiteres Wachstum bei stark reduziertem Drittkundenanteil Bedingt durch die Übernahme im Jahr 2017 werden die Ressourcen und Kapazitäten überwiegend für die Belange des Konzerns genutzt. Dadurch ergibt sich ein deutlich gesunkener Drittkundenanteil am Gesamtumsatz. Hierin sind Umsätze aus dem fortgeführten Verkauf von Ersatzteilen und Dienstleistungen für bereits installierte Maschinen und Anlagen eingeschlossen. Dennoch entwickelt sich der Umsatz seit der Übernahme positiv. Gut gefüllte Auftragsbücher, neue Projektvergaben durch die Konzernmutter sowie erfolgte Kapazitätsausweitungen sorgen weiterhin für eine positive Entwicklung. In unserer Planung für das Jahr 2024 gehen wir davon aus, dass es uns gelingt, die erfolgreiche Geschäftsentwicklung der Vorjahre fortsetzen zu können. Durch die Attraktivität der Marke Tesla, einem verbesserten Internetauftritt und verstärkten Rekrutierungsmaßnahmen erwarten wir zudem offene Stellen schnell besetzen zu können. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen Gesamtumsatz auf einem ähnlichen Niveau wie im Geschäftsjahr 2023 sowie eine Umsatzrendite nach Steuern zwischen 5% und 6%. ANGABEN ZU ZIELGRÖSSENAls Zielgröße für den Frauenanteil unter den Geschäftsführern wurde eine Quote von 25% festgelegt, die wir bis zum 31.12.2026 erreichen wollen. Für die erste Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung wurde eine Zielgröße für den Frauenanteil von 5% sowie für die zweite Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung von 7% festgelegt. Diese Ziele sollen ebenfalls bis zum 31.12.2026 erreicht werden. HINWEISESoweit in diesem Bericht Aussagen zur künftigen Entwicklung gemacht wurden, beruhen diese auf unseren Einschätzungen und Prognosen. Die tatsächlichen Geschehnisse und Ergebnisse können wesentlich von den erwarteten und vorhergesagten Entwicklungen abweichen.
Prüm 28. März 2023 Lothar Thommes, Geschäftsführer Meriem Allouch, Geschäftsführerin Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben1.1 Grundlagen Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Prüm und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Wittlich (Reg.-Nr. HRB 31368). Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Davon-Vermerke werden entsprechend § 284 Abs. 1 HGB im Anhang gemacht. Die Vorjahresangaben sind entsprechend § 265 Abs. 2 HGB gegenübergestellt. 1.2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung ist nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften der §§ 264 bis 288 HGB vorgenommen. Mit Ausnahme einer Änderung in der Bilanzierung der Geringwertigen Vermögensgegenstände wurden die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gem. § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. 1.2.1 Anlagevermögen Die Immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen linearen Abschreibungen, angesetzt worden. Die Nutzungsdauer von abnutzbaren Vermögensgegenständen wurde entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode angesetzt. Für Anschaffungen von beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurde im Jahr der Anschaffung der Abschreibungsbetrag zeitanteilig abgesetzt. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von nicht mehr als EUR 1.000,00 wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt. Im Vorjahr wurden geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von nicht mehr als EUR 800,00 im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben angesetzt. Bei Gegenständen des Sachanlagevermögens, deren Anschaffungskosten über EUR 250,00 lagen und den Betrag von EUR 1.000,00 nicht überschritten haben, wurde bis zum Geschäftsjahr 2020 ein Sammelposten eingerichtet. Dieser Sammelposten wird über 5 Jahre linear abgeschrieben. Der Anschaffungszeitpunkt im Geschäftsjahr beeinflusst die Berechnung der Abschreibungssumme im Jahr der Anschaffung nicht. Die Nutzungsdauern betragen für:
Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau werden mit dem Nennwert angesetzt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten und bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Im Falle eines Entfalls der Gründe für die Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgt eine Wertaufholung. 1.2.2 Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten oder den letzten niedrigeren Beschaffungspreisen bewertet. Auf ungängige Bestände sind angemessene Wertabschläge erfolgt. Die unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB einschließlich angemessener Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten bewertet worden. Von dem Wahlrecht, bei der Berechnung der Herstellungskosten angemessene Kosten der allgemeinen Verwaltung, freiwilliger sozialer Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung einzubeziehen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, wird Gebrauch gemacht. Vom Wahlrecht Zinsen für Fremdkapital, das zur Finanzierung der Herstellung dient, in die Herstellungskosten mit einzubeziehen, wird kein Gebrauch gemacht. Das Niederstwertprinzip wurde eingehalten. Die geleisteten Anzahlungen werden mit dem Nennwert angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen von Dritten wurden wie im Vorjahr in Ausübung des Wahlrechts des § 268 Abs. 5 Satz 2 i.V.m. § 268 Abs. 1 HGB, soweit sie auf das ausgewiesene Vorratsvermögen entfallen, in voller Höhe offen von den unfertigen Erzeugnissen abgesetzt und zum Nennbetrag angesetzt. 1.2.3 Forderungen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im notwendigen Umfang einzelwertberichtigt. Dem latenten Ausfallrisiko ist durch Absetzung einer pauschalen Wertberichtigung von 0,75 % auf den Netto-Forderungsbestand Rechnung getragen worden. 1.2.4 Liquide Mittel Guthaben bei Kreditinstituten sowie der Kassenbestand sind zum Nennwert angesetzt. 1.2.5 Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Die Vorauszahlungen für künftige Zeiträume wurden zeitanteilig abgegrenzt und sind zum Nennwert unter dieser Position ausgewiesen. 1.2.6 Aktive latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz sowie bestehende Verlustvorträge gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen bzw. realisieren lassen. Vom Aktivierungswahlrecht für aktive latente Steuern nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. 1.2.7 Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. 1.2.8 Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionszusagen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der so genannten "Projected-Unit-Credit"-Methode (Anwartschaftsbarwertverfahren) mit einem Rechnungszinsfuß von 1,83 % (Zinssatz in Anwendung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB) zum 31. Dezember 2023 berechnet. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren. Als Rechnungsgrundlage wurde das Tabellenwerk "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Weiter wurden eine Rentendynamik und eine Anwartschaftsdynamik von 1 % berücksichtigt. Gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB wurde der Erfüllungsbetrag unter Zugrundelegung des Rechnungszinssatzes bei zehnjähriger Durchschnittsbildung ermittelt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz mit zehnjähriger Durchschnittsbildung und dem Ansatz mit siebenjähriger Durchschnittsbildung nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 25.321 EUR (Vorjahr: 116.973 EUR) und ist ausschüttungsgesperrt. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen und ähnliche Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Soweit in diesem Zusammenhang Aufwendungen und Erträge anfallen, werden diese saldiert. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Im abgelaufenen Berichtsjahr fand eine Verrechnung von Aktivwerten mit den Pensionsverpflichtungen gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB statt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach angemessener kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Mit Ausnahme der Rückstellungen für Jubiläumsaufwendungen und Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen handelt es sich bei den sonstigen Rückstellungen ausschließlich um kurzfristige Rückstellungen. Die Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen wurde nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB auf Basis der von der Deutschen Bundesbank gem. RückAbzinsV zum Stichtag 31. Dezember 2023 ermittelten und veröffentlichen Zinsinformationen mit den zu diesem Stichtag verfügbaren Marktdaten unter Annahme unveränderter Marktverhältnisse auf den Bilanzstichtag extrapoliert. Der Zinssatz beträgt 1,75%. Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage des Ausscheidemodells der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck. In Bezug auf die bei der Bewertung berücksichtigten Fluktuationswahrscheinlichkeiten wurden branchenübliche Standardwerte verwendet und als versicherungsmathematisches Bewertungsverfahren wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) angewandt. Andere langfristige Rückstellungen werden mit dem Laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst. 1.2.9 Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. 1.2.10 Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden am Abschlussstichtag gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Fremdwährungsbewertung unter Berücksichtigung des Anschaffungskosten- und Imparitätsprinzips. 1.2.11 Ertrags- und Aufwandsrealisierung Die Umsatzerlöse sind periodengerecht nach dem Realisationsprinzip erfasst. Der Übergang des wirtschaftlichen Eigentums ist dabei nicht an den Übergang des rechtlichen Eigentums gebunden. Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam. Zinsaufwendungen und -erträge werden entsprechend ihrer Entstehung bilanziell erfasst. Der auf die Veränderung der Pensionsrückstellungen entfallende Zinsanteil wird gesondert im Zinsaufwand ausgewiesen. 2. Erläuterungen zur Bilanz2.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im beiliegenden Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Der Anteilsbesitz setzt sich wie folgt zusammen: Ausland
Die Angaben zu Eigenkapital und Ergebnis sind den Abschlüssen des Vorjahres entnommen, da zum Zeitpunkt der Aufstellung des Abschlusses noch keine aktuelleren Werte vorliegen. 2.2 Vorratsvermögen Die Vorräte betreffen im Wesentlichen mit TEUR 184.850 (Vorjahr TEUR 162.117) unfertige Erzeugnisse. Der Anstieg der unfertigen Erzeugnisse resultiert überwiegend aus Aufträgen von verbundenen Unternehmen. Weiterhin sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit TEUR 18.442 (Vorjahr TEUR 15.963) enthalten. Darüber hinaus bestehen geleistete Anzahlungen von TEUR 2.727 (Vorjahr: TEUR 629) und erhaltene Anzahlungen von TEUR -488 (Vorjahr: TEUR -243) die mit dem Vorratsvermögen verrechnet werden. 2.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 15.344 (Vorjahr TEUR 3.263). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Umsatzsteuerforderungen von TEUR 9.817 (Vorjahr TEUR 10.790) enthalten. Aktive latente Steuern resultieren insbesondere aus Pensionsrückstellungen, sonstigen Rückstellungen, Vorratsvermögen sowie Beteiligungen. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden gemischten Steuersatz für Körperschafts- und Gewerbesteuer von 29 %. Die sich rechnerisch ergebende Steuerentlastung i. H. v. TEUR 1.119 wurde nach dem Wahlrecht des § 274 HGB im Berichtsjahr nicht aktiviert. 2.4 Eigenkapital Das gezeichnete Kapital von TEUR 2.406 (Vorjahr: TEUR 2.406) ist vollständig eingezahlt. Im Jahr 2017 wurden eigene Anteile von TEUR 10 für TEUR 1.101 veräußert. Der Differenzbetrag von TEUR 1.091 wurde gemäß §272 (1b) HGB in die Kapitalrücklage eingestellt. Darüber hinaus resultiert die Kapitalrücklage aus dem 1987 gezahlten Aufgeld eines Gesellschafters. Der Gewinnvortrag hat sich wie folgt entwickelt:
2.5 Pensionsrückstellungen Den Pensionsrückstellungen liegen drei Pensionsvereinbarungen zugrunde. Es existieren Rückdeckungsversicherungsverträge, wobei eine an den Pensionär verpfändet ist. Entsprechend werden diese Verpflichtung und der Aktivwert dieser Rückdeckungsversicherung nach § 246 Abs. 2 HGB saldiert ausgewiesen. Die Pensionsrückstellungen wurden für ehemalige Geschäftsführer sowie Mitarbeiter der Tesla Automation GmbH gebildet. Die Bewertung des saldierten Deckungsvermögens per 31. Dezember 2023 erfolgt zum beizulegenden Zeitwert; dieser beträgt TEUR 78 und wird mit der zugrundeliegenden Verpflichtung verrechnet. Die Bruttoverpflichtung der Pensionszusagen beträgt TEUR 2.196 per 31. Dezember 2023. Saldiert mit dem Deckungsvermögen ergibt sich der in der Bilanz ausgewiesene Wert der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 2.118 (Vorjahr TEUR 2.157). Der Ertrag aus den Pensionsverpflichtungen sowie der saldierten Rückdeckungsversicherung, beträgt in 2023 TEUR 38 (Vorjahr TEUR 45). Darin enthalten ist ein Zinsaufwand in Höhe von TEUR 39 (Vorjahr TEUR 41). 2.6 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen mit TEUR 6.868 (Vorjahr TEUR 10.054) Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, mit TEUR 6.537 (Vorjahr: TEUR 6.409) Rückstellungen aus der Personalabrechnung, mit TEUR 3.244 (Vorjahr: TEUR 3.961) noch anfallende Kosten für bereits abgerechnete Aufträge und mit TEUR 980 (Vorjahr: TEUR 962) Rückstellungen für Jubiläumsgeldzuwendungen. 2.7 Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitsspiegel im Einzelnen dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Cash Pooling (TEUR 85.996; Vorjahr: TEUR 53.197) und Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung (TEUR 1.056; Vorjahr: TEUR 882). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern von TEUR 2.689 (Vorjahr TEUR 2.477). Insgesamt bestehen keine Verbindlichkeiten, die eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren aufweisen. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung3.1 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse belaufen sich auf TEUR 292.525 (Vorjahr: TEUR 330.223). Hiervon entfallen 96% auf Konzerngesellschaften (Vorjahr 90%). Von den Umsätzen wurden TEUR 23.122 (Vorjahr: TEUR 74.225) im Inland erzielt, TEUR 529 (Vorjahr: TEUR 345) betreffen das übrige europäische Ausland und TEUR 268.874 (Vorjahr: TEUR 255.653) den Rest der Welt. 3.2 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen im Berichtsjahr TEUR 2.136 (Vorjahr 5.143 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen im Wesentlichen Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 2.125 (Vorjahr TEUR 2.403), die in 2023 realisiert wurden. Im Vorjahr waren zusätzlich Erträge aus der Auflösung einer Rückstellung für Schadensersatzansprüche in Höhe von TEUR 2.660 enthalten. 3.3 Materialaufwand Der Materialaufwand ergibt sich aus Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von TEUR 86.833 (Vorjahr TEUR 123.540) sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 48.371 (Vorjahr TEUR 52.533). 3.4 Personalaufwand Der Personalaufwand besteht aus Löhnen und Gehältern in Höhe von TEUR 97.797 (Vorjahr TEUR 91.547) sowie aus sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung in Höhe von TEUR 17.041 (Vorjahr TEUR 16.464), davon für Altersvorsorge in Höhe von TEUR 265 (Vorjahr TEUR 149). In den Löhnen und Gehältern sind Kosten für aktienbasierte Vergütungen in Höhe von TEUR 9.197 (Vorjahr TEUR 8.976) enthalten. Hierbei handelt es sich um weiterbelastete Kosten durch Tesla, Inc. für Mitarbeiter der Tesla Automation GmbH. 3.5 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Verluste aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von TEUR 2.077 (Vorjahr: TEUR 2.872). 3.6 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Von den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen entfallen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 333) auf verbundene Unternehmen. 3.7 Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 305) verbundene Unternehmen. Unter den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 39 (Vorjahr: TEUR 41) erfasst. 3.8 Ergebniseinfluss der Ertragsteuern Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag vermindern das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um TEUR 7.709 (Vorjahr: TEUR 8.184). In diesem Betrag enthalten sind periodenfremde Aufwendungen von TEUR 439 (Vorjahr: TEUR 151). 4 Sonstige Angaben4.1 Anzahl der Mitarbeiter Die Mitarbeiterzahl betrug im Jahresdurchschnitt:
(inkl. Auszubildenden) 4.2 Mitglieder und Vergütung der Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 sind: Michael Meens und Lothar Thommes haben im Geschäftsjahr 2023 für Ihre Tätigkeit als Geschäftsführer der Tesla Automation GmbH Bezüge von dieser erhalten. Von der Angabe der Gesamtbezüge gemäß § 285 Nr. 9a) und b) HGB wurde in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. 4.3 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich bis zum Jahre 2027 auf TEUR 2.026. Davon entfallen auf das Geschäftsjahr 2024 TEUR 912. Diese Verpflichtungen betreffen Gebäudemieten, Leasingverpflichtungen für geleaste Maschinen, Kraftfahrzeuge und Kopierer sowie jährliche Erbbauzinsen von rund TEUR 7 bis zum Jahr 2068 für Erbbaugrundstücke in Neutraubling. Im Wege des operativen Leasings wird die Eigenkapitalquote nicht belastet und die Kapitalbindung ist gering. Umgekehrt führt die Vertragsbindung zu einer Belastung durch die monatlichen Leasingraten und die Flexibilität ist eingeschränkt. Es bestehen keine weiteren Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten nach § 251 HGB. 4.4 Nachtragsbericht Es sind keine rechnungslegungsrelevanten Ereignisse zu berichten. 4.5 Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen im Geschäftsjahr 2023 der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Köln beläuft sich auf TEUR 103 (Vorjahr TEUR 108). 4.6 Nahestehende Personen und Unternehmen
4.7 Konzernverhältnisabschluss Die Tesla, Inc., Austin, Texas, USA, hält mittelbar sämtliche Anteile am Kapital unserer Gesellschaft. Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Tesla, Inc. einbezogen (kleinster & größter Konsolidierungskreis) und wird am Sitz dieser Gesellschaft veröffentlicht. 4.8 Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Prüm, 28.03.2024 Lothar Thommes, Geschäftsführer Meriem Allouch, Geschäftsführerin Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Tesla Automation GmbH, Prüm Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Tesla Automation GmbH, Prüm, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tesla Automation GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 5. April 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Harald Wimmer, Wirtschaftsprüfer ppa. Andreas Henckel, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 23.04.2024 festgestellt. |
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