Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 98437
Vorher
Intenso GmbH
Eingetragen
10.11.1998
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Waren ohne ausgeprägten SchwerpunktTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Gegenstand
Handel mit Waren aller Art, insbesondere Handel mit Speichermedien; Vermittlung und Platzierung von Werbungen in Medien aller Art sowie Erstellen (Lay-out) werbewirksamer Maßnahmen für Dritte

Historie

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Management

NameRolle
Shimon Szmigiel
seit 26.11.2018
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

WTOMAR GmbH

Bensheim (vormals: Vechta)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2016 bis zum 30.06.2017

Lagebericht

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016/2017
der
Intenso GmbH
Gutenbergstraße 2
49377 Vechta

I. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell der Gesellschaft

Unser Geschäftsmodell basiert weiterhin auf der Vermarktung von Speichermedien aller Art sowie von Elektronikartikeln.

Die Produkte werden mit hohen Umschlaghäufigkeiten über die vorhandenen und bekannten Absatzkanäle vertrieben. Die Intenso GmbH strukturiert, managt und kontrolliert dabei den gesamten Prozess vom Einkauf in Asien, der Entwicklung neuer Produkte, der Qualitätsprüfung, der Logistik und dem Verkauf. Der After-Sales-Service wird ebenfalls von der Intenso GmbH gemanagt.

Ziele und Strategien

Die Intenso GmbH stellt die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Kunden in den Vordergrund und legt höchsten Wert auf die Qualität ihrer Produkte. Daher sind die Produktentwicklung und deren stetige Weiterentwicklung für uns maßgeblich. Vor Neueinführungen sind intensive Recherchen zum Produktdesign sowie zu den Leistungseigenschaften eines Produktes unumgänglich. Die Mitarbeiter aus dem Bereich Einkauf und Qualitätsmanagement überprüfen die Produkte vor Ort, um die selbstgesetzten hohen Qualitätsansprüche zu erfüllen. Auch im Zuge der Wareneingangsprüfung werden all unsere Produkte ständigen Qualitätstests unterzogen. Die Tests erfolgen mit einem speziellen, hochwertigen Testequipment, das uns einen detaillierten Überblick über die Qualität der Produkte ermöglicht. Durch die umfassenden Tests kann die von Intenso ausgezeichnete IHQ (Intenso High Quality) gewährleistet werden. Das Qualitätssiegel IHQ wurde speziell von der Intenso GmbH entwickelt, um die besondere Qualität der Produkte herauszustellen, die durch das umfassende Qualitätsmanagement des Unternehmens sichergestellt wird.

Mit unserem Markenversprechen "Solutions for your digital world" verdeutlichen wir unser Anliegen, das moderne Leben einfach und sicher zu gestalten. Wir bieten Lösungen, die spielerisch, innovativ und kreativ auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind. Hohe Qualitätsanforderungen und innovativste Technik stellen hierbei wesentliche Merkmale der Marke Intenso dar.

Daneben haben die Zufriedenheit der Mitarbeiter und eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung im Unternehmen einen hohen Stellenwert. Davon zeugen ein langjähriger Mitarbeiterstamm und eine geringe Fluktuation.

Forschung und Entwicklung

Die Intenso GmbH selbst ist im Bereich der Produktentwicklung nur indirekt tätig; hier wird eng mit den langfristigen Lieferanten in Fernost zusammen gearbeitet. Diese Lieferanten entwickeln laufend neue Produkte, auf die die Intenso GmbH als großer und zuverlässiger Abnehmer exklusiv zugreifen kann. Durch das eigene, gut ausgestattete Qualitätstestlabor sowie einer internen Qualitätskontrolle, die vor Ort bei den Lieferanten die Qualität und die Entwicklung neuer Produkte kontrolliert und beobachtet, ist die Intenso GmbH an der Entwicklung im Bereich der Speichermedien und Unterhaltungselektronik beteiligt.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr 2016/2017 setzt sich das solide und stetige Wirtschaftswachstum in Deutschland, dem wichtigsten Markt für die Intenso GmbH fort. Im Jahr 2016 ist das Bruttoinlandsprodukt so stark wie seit 2011 nicht mehr gestiegen. Die günstige Entwicklung am Arbeitsmarkt bildet die Grundlage für spürbare Zugewinne bei der Kaufkraft privater Haushalte. Der private Konsum und der erhöhte Staatskonsum sind Träger der insgesamt günstigen konjunkturellen Entwicklung.

Im Euroraum setzt sich die wirtschaftliche Erholung in einem schwierigen globalen Umfeld fort. Die Wachstumserwartungen des vergangenen Jahres wurden in etwa erfüllt. Die expansive Geldpolitik und die Abwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar werden die Konjunktur weiterhin stützen. Auch im Euroraum kommen wesentliche Nachfrageimpulse aus dem privaten Konsum.

Markt für Consumer Electronics

Der Markt für Consumer Electronics in Deutschland verzeichnete 2016 bei einem Gesamtumsatz von € 26,6 Mrd. (Vorjahr: € 27,4 Mrd.) einen Rückgang um 4 %. Er entwickelte sich damit schwächer als die Gesamtwirtschaft.

Im Bereich der Speichermedien ist der Gesamtumsatz 2016 um ca. 8,5 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Hierbei gibt es innerhalb der Produkte unterschiedliche Entwicklungen, so ist der Absatz bei den USB-Sticks in 2016 gegenüber dem Vorjahr relativ stabil geblieben, die Nachfrage nach den übrigen Speichermedien ist weiterhin rückläufig 1.

( 1Die Zahlenangaben für die Entwicklung im Consumer-Electronics-Markt 2016 in Deutschland stammen aus dem Consumer-Electronics-Markt-Index CEMIX, der von der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) zusammen mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) herausgegeben wird.)

Markt für Speichermedien

Laut der Digital Universe Study des IDC verdoppelt sich die Menge des zu speichernden Datenvolumens jeweils im Verlauf von zwei Jahren. Im Jahr 2020 soll die Summe aller erstellten, kopierten und konsumierten Daten etwa 40 Zettabytes betragen. Weiterhin wird prognostiziert, dass im Jahre 2020 immer noch 63 % aller Daten auf externen Datenträgern gespeichert wird. Dennoch muss hier erwähnt werden, dass die Verlagerung in die Cloud ein ernstzunehmender Wettbewerb zu den herkömmlichen externen Datenträgern darstellt. Inwieweit sich tatsächlich dennoch die Nachfrage nach externen Speichern / Datenträgern steigern lässt, ist daher schwer vorherzusagen.

Trotzdem findet im Marktumfeld der von uns gehandelten Produkte weiterhin auf der Hersteller- sowie Importeurseite ein erheblicher Konsolidierungsprozess statt. Hier werden sich langfristig nur einige große Hersteller und Importeure etablieren, die jeweils über signifikante Marktanteile verfügen.

Geschäftsverlauf

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2016/2017 sind im Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitraum insgesamt um ca. 7 % zurückgegangen. Im Bereich CD/DVD, digitale Fotorahmen befinden wir uns in rückläufigen Märkten. Die Nutzung der Geräte/Medien wird durch andere, technologisch weiter entwickelte Produkte wie z.B. Smartphones oder Tablets abgelöst. Im Bereich USB-Sticks ist die Nachfrage leicht rückläufig, bei den Speicherkarten ist der Umsatz ggü. dem Vorjahr leicht gestiegen. Bei externen Festplatten sind sowohl Umsatz als auch Absatz stark rückläufig gegenüber dem Vorjahr. Die Umsätze mit Powerbanks und SSD haben sich sehr positiv entwickelt.

Ertragslage

2016/2017 2015/2016 2014/2015
TEuro TEuro TEuro
Umsatzerlöse 132.496 142.758 132.301
Gesamtleistung 132.496 142.758 132.301
Rohertrag 22.645 24.009 20.724
Betriebsergebnis 14.445 9.468 4.322
Finanzergebnis -220 -382 -434
Ergebnis nach Steuern 10.367 6.615 2.065
Jahresüberschuss 10.366 6.615 2.061

Vermögenslage

30.06.2017 30.06.2016
TEuro % TEuro %
Anlagevermögen 1.059 2,6 804 2,2
Umlaufvermögen 39.712 97,2 35.348 97,7
Rechnungsabgrenzungsposten 64 0,2 29 0,1
Aktiva 40.835 100,0 36.181 100,0
Eigenkapital 14.319 35,1 12.954 35,8
Rückstellungen 17.911 43,8 19.963 55,2
Fremdkapital 8.603 21,1 3.264 9,0
Passiva 40.835 100,0 36.181 100,0

Die Eigenkapitalquote beträgt zum 30.06.2017 35,1 % (VJ: 35,8 %) bei einer Bilanzsumme von T€ 40.835 (VJ: T€ 36.181).

Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2016/2017 wurden Investitionen in Höhe von T€ 502 in die Betriebs- und Geschäftsausstattung und in die EDV getätigt.

Im Rahmen des Factorings wurden per Bilanzstichtag 30. Juni 2017 Forderungen im Volumen von Euro 26,3 Mio. veräußert (Vorjahr: Euro 27,4 Mio.).

Die Intenso GmbH konnte und kann jederzeit ihre Zahlungsverpflichtungen erfüllen. Zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit und der finanziellen Flexibilität wird eine ausreichende Liquiditätsreserve in Form von Kreditlinien und Barmitteln vorgehalten.

Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:

2016/2017 2015/2016
TEuro TEuro
Mittelzufluss /-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 4.329 1.553
Mittelzufluss /-abfluss aus der Investitionstätigkeit -481 -64
Mittelzufluss /-abfluss aus der Finanzierungstätigkeit -9.000 0
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes -5.152 1.489
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 605 -884
Finanzmittelbestand am Ende der Periode -4.547 605

Der Finanzmittelbestand umfasst jeweils die Barmittel sowie Guthaben bzw. Verbindlichkeiten der bei den Kreditinstituten geführten Kontokorrentkonten.

Personal

Per Stichtag 30. Juni 2017 werden 66 Arbeiter und Angestellte beschäftigt (Vorjahr per 30. Juni 2016: 75)

III. Prognose, Chancen- und Risikobericht nach §§ 289 I (4) HGB

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem soliden Aufschwung. Im ersten Halbjahr 2017 beschleunigte sie ihr Expansionstempo merklich. Die gesamtwirtschaftliche Leistung legte im ersten Halbjahr 2017 preis-, kalender- und saisonbereinigt gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,2 % zu, nach einem Wachstum von 0,8 % im zweiten Halbjahr 2016.1 Unterstützt wurde die Konjunktur im ersten Halbjahr 2017 durch starke binnenwirtschaftliche Auftriebskräfte. Während sich die Impulse durch die privaten und staatlichen Konsumausgaben fortsetzten, belebten sich die Investitionen in Bauten (+4,4 %) und vor allem erstmals auch wieder die in Ausrüstungen (+2,1 %). Der Beitrag des Außenhandels zum Wirtschaftswachstum war im ersten Halbjahr netto leicht positiv. Die Basis für die binnenwirtschaftliche Entwicklung ist weiterhin die gute Entwicklung des Arbeitsmarkts insgesamt. Impulse kamen im ersten Halbjahr aber auch von den niedrigen Zinsen und dem etwas günstigeren Mineralölpreisen. Das Wachstum der deutschen Wirtschaft setzt sich im zweiten Halbjahr fort. Vermutlich wird die Dynamik aber etwas geringer ausfallen. Die Stimmung in der Wirtschaft ist weiterhin sehr zuversichtlich.

(1BMWi, Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im September 2017, Pressemitteilung vom 12. September 2017).

Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil der Geschäftspolitik der Intenso GmbH. Die verantwortlichen Personen in den verschiedenen Geschäftsbereichen (vornehmlich Einkauf / Verkauf / Logistik) sind verpflichtet, die spezifischen Risikofelder zu beobachten. In Zweifelsfällen ist immer Rücksprache mit der Geschäftsleitung zu halten. Durch die Einhaltung des Vier-Augen-Prinzips bei der Durchführung aller wesentlichen Prozesse innerhalb des Unternehmens ist ein internes Kontrollsystem etabliert.

Die Unternehmensleitung ist auf Grund der schlanken Struktur der Intenso GmbH täglich informiert und verfügt über eine leistungsstarke Informationstechnologie.

Die Intenso GmbH wird ab dem 01.01.2018 mit Ausnahme von Festplatten den Vertrieb von Intenso Produkten einstellen.

Absatzbezogene Risiken

Die Kundenstruktur ist breit gefächert. Das Bonitätsrisiko aus Kundenforderungen ist durch einen bestehenden Kreditversicherungsvertrag im Rahmen des Factoring minimiert. Produktrückgaben / Qualitätsmängel werden durch Rückgriffsmöglichkeiten bei Lieferanten abgesichert.

Bestandsrisiken

Diesen begegnet die Intenso GmbH durch eine dynamische, den täglichen ermittelten Abverkäufen angepassten Bedarfsplanung. Damit ist die Zeit zwischen Beschaffung und Absatz relativ kurz und somit eine an den aktuellen Absatzchancen orientierte große Flexibilität erreicht.

Bezugsquellen / Einkauf

Die Intenso GmbH bezieht weite Teile seiner Produkte von ausländischen Lieferanten, insbesondere aus Asien. Daraus können sich diverse Länderrisiken z. B. durch Veränderungen bei Abgaben und Zöllen ergeben. Diesen Risiken begegnet die Intenso GmbH durch eine sorgfältige Lieferantenauswahl und einer Diversifizierung der Beschaffungsquellen. Bei leistungsfähigen und zuverlässigen Lieferanten wird Wert auf eine dauerhafte und faire Zusammenarbeit gelegt.

Problematisch ist es für die Intenso GmbH, dass man die bulk Festplatten, die Grundlage für die Herstellung von externen Festplatten sind, nur noch von drei Herstellern (Western Digital / Seagate / Toshiba) beziehen kann. Diese drei Hersteller sind sowohl Lieferant von Intenso für die bulk Festplatten und stehen gleichzeitig bei externen Festplatten mit ihren eigenen Marken im Wettbewerb zu Intenso. Diese Hersteller veräußern die eigenen externen Festplatten an den Einzelhandel/Etail überwiegend zu stark subventionierten Preisen, um ihre eigenen Marktanteile zu erhöhen; beides führt zu erheblichen Wettbewerbsnachteilen für Intenso.

Währungsrisiken

Im Verkauf wird annähernd ausschließlich in EURO fakturiert. Der Einkauf erfolgt überwiegend auf Basis US Dollar. Die Geschäftsführung kauft die entsprechende Währung gleitend ein und betreibt somit Kurssicherung.

Recht

Bezüglich gewerblicher Schutzreche und Patente, die auf den vertriebenen Produkten bestehen, ist die Intenso GmbH bestrebt, nur von Lieferanten einzukaufen, die vom Schutzrechtsinhaber lizensiert sind. Es gibt im Einkauf die strikte Vorgabe, bei jedem möglichen Lieferanten die Lizenzgenehmigung der Schutzrechtsinhaber zu prüfen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass mögliche Patente nicht bekannt sind und daraus möglicherweise Inanspruchnahmen entstehen.

Die Urheberrechtsreform zum 01. Januar 2008 hat, wie mehr und mehr erkennbar, dazu geführt, dass Einigungen zwischen der Industrie und den Verwertungsgesellschaften über die Urheberrechtsabgabe dem Grunde als auch der Höhe nach schwieriger möglich sind. Kommt eine Einigung nicht zustande, so werden in der Regel Schiedsstellenverfahren betrieben und nachfolgend ordentliche Gerichte bemüht. Oftmals enden diese Verfahren vor dem Bundesgerichtshof, so dass von dem Zeitpunkt der Geltendmachung der Urheberrechtsabgabe für ein bestimmtes Speichermedium bis zur Feststellung, ob diese Forderung gerechtfertigt ist oder nicht, viele Jahre vergehen können.

Da derzeit für die meisten Produkte, die die Intenso GmbH vertreibt, Verfahren in verschieden Stadien der jeweiligen Instanzen anhängig sind, ist die Urheberrechtsabgabe teilweise dem Grunde nach und für alle Produkte der Höhe nach unbestimmt.

Dies führt dazu, dass für möglicherweise urheberrechtsabgabepflichtige Produkte Verpflichtungen bestehen oder nicht bestehen. Für diese Risiken sind im Jahresabschluss Rückstellungen passiviert. Diese Situation kann dazu führen, dass der Fortbestand der deutschen Marktteilnehmer für den Fall gefährdet ist, in dem die Verwertungsgesellschaften möglicherweise Tarife letztinstanzlich zugesprochen bekommen, die weit über den Rückstellungen der einzelnen Unternehmen liegen.

Im Weiteren hat das in Europa viel beachtete Padawan-Urteil (Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom 22. Oktober 2010 in der Rechtssache C 467/08 Padawan ./. S.G.A.E.) die Problematik der Urheberrechtsvergütungen weiterhin verschärft. Es wird europaweit nun zwischen gewerblichen und privaten Abnehmern unterschieden, wobei man lt. dem Padawan-Urteil beim Verkauf an gewerbliche Abnehmer keine Urheberrechtsvergütungen mehr abzuführen hat.

Sollte sich im Rahmen der Rechtsstreitigkeiten und Vergleichsverhandlungen herausstellen, dass die möglicherweise nachzuzahlenden Urheberrechtsabgaben von den zurückgestellten Beträgen abweichen, so würden sich daraus entsprechende Auswirkungen auf das Ergebnis ergeben.

Diese sehr unbestimmte Rechtslage führt teilweise zu enormen Wettbewerbsverzerrungen. Die Wettbewerbsverzerrungen werden noch dadurch verstärkt, dass die Verwertungsgesellschaften nicht in der Lage sind, das Inkasso der Urheberrechtsabgaben flächendeckend zu betreiben und dadurch Inkassolücken entstehen, die die Unternehmen benachteiligen, die bei den Verwertungsgesellschaften bekannt sind.

IT Risiken

Durch entsprechende Vorkehrungen / Datensicherungen sind IT Risiken nicht gegeben.

Finanzen

Durch das gelebte Factoring und vorgehaltenes Eigenkapital ist die Finanzlage solide. Risiken sind nicht erkennbar.

Zusammenfassung

Wir erwarten für das nächste Geschäftsjahr einen Umsatzrückgang von ca. 25 %. Planerisch wird für das kommende Geschäftsjahr mit einem positiven Ergebnis, das weit unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2016/2017 liegt, gerechnet.

Die wesentlichen Risiken bestehen für die Intenso GmbH zum einen in einem hochintensiven Wettbewerb. Zum anderen bestehen Unsicherheiten im Bereich der Urheberrechtsabgaben.

Zum anderen bestehen Chancen darin, dass die endgültig festzulegenden Urheberrechtsabgaben geringer als rückgestellt sind oder möglicherweise sogar dem Grunde nach nicht bestehen.

 

Vechta, den 23. November 2017

Intenso GmbH
Gutenbergstraße 2
49377 Vechta

Herr Dipl.-Kfm. Jens Lübbe

- Geschäftsführer -

Bilanz

Aktiva

30.6.2017 30.6.2016
EUR EUR
A. Anlagevermögen 1.059.273,50 804.718,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 276.371,50 42.339,50
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 113.020,50 23.579,50
2. geleistete Anzahlungen 163.351,00 18.760,00
II. Sachanlagen 782.902,00 762.378,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 100.666,00 79.434,00
2. technische Anlagen und Maschinen 66.498,50 12.468,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 615.737,50 670.476,00
B. Umlaufvermögen 39.712.079,64 35.347.781,96
I. Vorräte 31.892.000,00 25.232.547,10
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.609.000,00 6.640.500,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 25.283.000,00 18.574.500,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 17.547,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.812.894,90 9.510.386,99
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 75.442,71 78.998,18
2. sonstige Vermögensgegenstände 7.737.452,19 9.431.388,81
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.184,74 604.847,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 63.650,85 28.801,22
Bilanzsumme, Summe Aktiva 40.835.003,99 36.181.301,18

Passiva

   
  30.6.2017 30.6.2016
  EUR EUR
A. Eigenkapital 14.319.474,88 12.953.805,04
I. gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Bilanzgewinn 12.319.474,88 10.953.805,04
B. Rückstellungen 17.911.305,10 19.962.905,01
1. Steuerrückstellungen 2.677.155,10 1.137.305,01
2. sonstige Rückstellungen 15.234.150,00 18.825.600,00
C. Verbindlichkeiten 8.604.224,01 3.264.591,13
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.554.620,18 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.785.885,21 2.378.549,77
3. sonstige Verbindlichkeiten 263.718,62 886.041,36
Bilanzsumme, Summe Passiva 40.835.003,99 36.181.301,18

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2016 - 30.6.2017 1.7.2015 - 30.6.2016
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 132.496.111,10 142.758.171,54
2. sonstige betriebliche Erträge 7.391.844,67 2.744.120,99
3. Materialaufwand 109.850.575,10 118.748.675,41
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 109.840.231,03 118.735.730,26
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 10.344,07 12.945,15
4. Personalaufwand 3.369.256,74 3.435.959,79
a) Löhne und Gehälter 2.982.631,18 3.002.005,48
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 386.625,56 433.954,31
5. Abschreibungen 226.274,93 234.498,39
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 226.274,93 234.498,39
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 11.997.267,99 13.614.256,66
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.231,25 10.185,01
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 234.970,05 392.340,42
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 3.858.420,39 2.471.354,75
10. Ergebnis nach Steuern 10.366.421,82 6.615.392,12
11. sonstige Steuern 751,98 470,94
12. Jahresüberschuss 10.365.669,84 6.614.921,18

Ergebnisverwendung

1.7.2016 - 30.6.2017 1.7.2015 - 30.6.2016
EUR EUR
12. Jahresüberschuss 10.365.669,84 6.614.921,18
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 10.953.805,04 4.338.883,86
14. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 9.000.000,00 0,00
15. Bilanzgewinn 12.319.474,88 10.953.805,04

Anhang

Anhang zum 30. Juni 2017
der
Intenso GmbH
Gutenbergstraße 2
49377 Vechta

A. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung

1. Allgemeine Angaben

Die Intenso GmbH, Vechta, (AG Oldenburg, HRB 111 330) ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden unter Beachtung der handelsrechtlichen Gliederungsvorschriften erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.

Der Jahresabschluss ist nach Ergebnisverwendung aufgestellt worden.

2. Aktiva

Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Für die Zugänge wurden zeitanteilig für den Monat des Zugangs und die folgenden Monate Abschreibungen angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu € 150,00 wurden entsprechend der steuerlichen Vorschriften im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen € 150,00 und € 1.000,00 wurden in einen Sammelposten eingestellt und über die Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben, soweit dies handelsrechtlich zulässig war.

Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung beachtet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen.

Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Fremdwährungen wurden zum Stichtagskurs per 30. Juni 2017 umgerechnet.

In Fremdwährung bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert und dem auf die Folgejahre entfallenden Anteil angesetzt.

3. Passiva

Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind in Höhe des nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

4. Gewinn- und Verlustrechnung

Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren i. S. von § 275 HGB aufgestellt.

B. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten

I. Posten der Bilanz

1. Einzelposten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem in Anlage 4 dargestellten Anlagenspiegel.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
mit einer Restlaufzeit von
unter einem Jahr über einem Jahr gesamt
Euro Euro Euro
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 75.442,71 0,00 75.442,71
Sonstige Vermögensgegenstände 6.575.441,66 1.162.010,53 7.737.452,19
  6.650.884,37 1.162.010,53 7.812.894,90

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen die Factoringgesellschaft i. H. v. T€ 4.706 (VJ: T€ 7.891) enthalten.

3. Sonstige Rückstellungen

Hierunter werden folgende Positionen ausgewiesen:

30.06.2017 30.06.2016
Euro Euro
Gebühren / Lizenzen / Zollgebühren 11.781.500,00 14.183.000,00
Werbekostenzuschüsse / Boni 2.728.200,00 3.739.500,00
Rechts- und Beratungskosten 14.350,00 31.800,00
Gewährleistung 510.000,00 480.000,00
Entschädigungszahlung 80.000,00 200.000,00
Resturlaub 46.100,00 59.700,00
Ausstehende Rechnungen 10.900,00 100.000,00
Jahresabschlusskosten 20.000,00 20.000,00
Andere 43.100,00 11.600,00
  15.234.150,00 18.825.600,00

Für die von der Intenso GmbH vertriebenen Produkte erhebt die Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ) nach den §§ 54 ff. UrhG den Anspruch, dass über die in der Bundesrepublik Deutschland veräußerten Mengen Auskunft zu erteilen und je nach Produktart eine Vergütung zu zahlen ist. Die ZPÜ hat für diesen Zweck einseitig Tarife aufgestellt, deren Gültigkeit allerdings in verschiedenen dafür vorgesehenen Verfahren vor der Schiedsstelle des Deutschen Patent- und Markenamts sowie auch in gerichtlichen Verfahren überprüft wird. Die Intenso GmbH hat auf Grundlage der Entscheidungen in den laufenden gerichtlichen Verfahren zwischen ZPÜ und den Industrieverbänden bzw. einzelnen Unternehmen sowie auf Gutachtenbasis Rückstellungen gebildet. Zudem wurden die zu erwartenden Ergebnisse aus der Einigung zwischen der ZPÜ und der Industrie berücksichtigt.

4. Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

bis zu einem Jahr zwischen einem und fünf Jahren von mehr als fünf Jahren gesamt
Euro Euro Euro Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.554.620,18 0,00 0,00 4.554.620,18
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.785.885,21 0,00 0,00 3.785.885,21
Sonstige Verbindlichkeiten 263.718,62 0,00 0,00 263.718,62
  8.604.224,01 0,00 0,00 8.604.224,01

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch Eigentumsvorbehalte gesichert.

In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten, Verbindlichkeiten

gegenüber Gesellschafter Euro 0,00

Vorjahr: Euro 147.150,70

aus Steuern Euro 173.757,20

Vorjahr: Euro 680.405,63

5. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB

Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB bestehen am Bilanzstichtag nicht.

II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Aufgliederung der Umsatzerlöse

2016/2017 2015/2016
T€ T€
Inland 96.357 105.965
-Ausland -EU 34.679 35.820
-Ausland -Nicht EU 1.460 805
Summe 132.496 142.590

2. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 3.432), Erträge aus Kursdifferenzen (T€ 889) sowie Erträge aus Versicherungsentschädigungen (T€ 63) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge i. H. v. T€ 3.432 enthalten.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Kursdifferenzen i. H. v. T€ 1.385 enthalten.

4. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Gem. § 285 Nr. 6 HGB belasten die ausgewiesenen Steuern das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

D. Sonstige Pflichtangaben

I. Finanzielle Verpflichtungen

Über die Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie sonstigen Verträgen mit folgenden geschätzten Belastungen:

Art der finanziellen Verpflichtung:

2016/2017 2015/2016
T€ T€
aus Pachtverträgen über das unbewegliche    
Sachanlagevermögen (netto, ohne USt) 273 219

II. Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 69 Arbeitnehmer (Vorjahr: 76).

III. Organe der Gesellschaft

Im Jahr 2016/2017 wurde die Geschäftsführung von

- Herrn Dipl.-Kfm. Jens Lübbe, Osnabrück

wahrgenommen.

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB werden die Bezüge der Geschäftsführung nicht offen gelegt.

IV. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Honorar für die Prüfung des Jahresabschlusses zum 30. Juni 2017 beträgt T€ 15.

V. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von € 10.365.669,84 auf neue Rechnung vorzutragen.

VI. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Im Rahmen eines Factoring-Verfahrens wurden zum Bilanzstichtag Forderungen aus Lieferungen und Leistung im Volumen von ca. Euro 26,3 Mio. (Vorjahr: Euro 27,4 Mio.) verkauft.

VII. Nachtragsbericht

Die Intenso GmbH wird ab dem 01.01.2018 mit Ausnahme von Festplatten den Vertrieb von Intenso Produkten einstellen. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentliche Auswirkungen haben, bestanden nicht.

 

Vechta, den 23. November 2017

Intenso GmbH
Gutenbergstraße 2
49377 Vechta

Herr Dipl.-Kfm. Jens Lübbe

- Geschäftsführer -
Intenso GmbH

 

Anlagespiegel

Anschaffungskosten- und Herstellkosten
Vortrag 01.07.2016 Zugänge Verschmelzung Abgänge Stand 30.06.2017
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 449.903,01 143.165,29 0,00 17.486,90 575.581,40
2. Geleistete Anzahlungen 18.760,00 144.591,00 0,00 0,00 163.351,00
  468.663,01 287.756,29 0,00 17.486,90 738.932,40
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 206.644,60 31.797,75 0,00 0,00 238.442,35
2. Technische Anlagen und Maschinen 67.197,97 58.844,00 0,00 2.495,00 123.546,97
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.461.143,24 123.397,39 0,00 97.891,23 1.486.649,40
  1.734.985,81 214.039,14 0,00 100.386,23 1.848.638,72
Summe Anlagevermögen 2.203.648,82 501.795,43 0,00 117.873,13 2.587.571,12
  Abschreibungen
  Vortrag 01.07.2016 Zugänge Abgänge Stand 30.06.2017 Buchwert 30.06.2017
  Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 426.323,51 53.721,29 17.483,90 462.560,90 113.020,50
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 163.351,00
  426.323,51 53.721,29 17.483,90 462.560,90 276.371,50
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 127.210,60 10.565,75 0,00 137.776,35 100.666,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 54.729,47 4.813,50 2.494,50 57.048,47 66.498,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 790.667,24 157.174,39 76.929,73 870.911,90 615.737,50
  972.607,31 172.553,64 79.424,23 1.065.736,72 782.902,00
Summe Anlagevermögen 1.398.930,82 226.274,93 96.908,13 1.528.297,62 1.059.273,50

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 08.03.2018 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Intenso GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2016 bis zum 30. Juni 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und

rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Vechta, den 23. November 2017

Freese & Feldhaus GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

(Ludwig Voss)

Wirtschaftsprüfer

(Markus Hübner)

Wirtschaftsprüfer

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