Possehl Construction GmbH
Gau-Bickelheimer Straße 72, 55576 Sprendlingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gundula Luise, geb. Gross Novy seit 14.6.2023 | Prokura |
Thomas Jörg Henschel seit 21.11.2017 | Geschäftsführer |
Henning Dexheimer seit 20.9.2017 | Prokura |
Arnd Dr. rer. pol. Hagedorn seit 4.2.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
L. Possehl & Co. mbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Possehl Construction GmbH (vormals: Possehl Spezialbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung)SprendlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang 20231. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Possehl Spezialbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Sprendlingen, eingetragen beim Amtsgericht Mainz unter der Nr. HRB 41842, wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Für die Bilanz wurde das gesetzliche Gliederungsschema des § 266 HGB verwendet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften werden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wird unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr unverändert beibehalten. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 1 bis 5 Jahren. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Ansatz planmäßiger linearer Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 1 bis 33 Jahren der Anlagegüter. Die Zugänge der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens werden pro rata temporis (monatsgenau) abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen bei den immateriellen Vermögensgegenständen und bei den Sachanlagen waren nicht erforderlich. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung, bewertet. Im Berichtsjahr wurde eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 2.501 Vorjahr (TEUR 7.683) bei einer Beteiligung vorgenommen. Vorräte Die Vorräte sind mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten gemäß den fortgeschriebenen, durchschnittlichen Einstandspreisen angesetzt. Im Falle niedrigerer Einkaufspreise der angeschafften Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zum Stichtag wird eine angemessene Abwertung vorgenommen (Niederstwerttest). Im Bereich des Büromaterials ist 2021 ein Festwert angesetzt worden (TEUR 3,6). Die nächste Überprüfung findet zum Jahresabschluss 2024 statt. Die unfertigen Leistungen, d.h. nicht abgerechnete Bauleistungen, werden mit den Herstellungskosten (Einzelkosten für Material und Lohn, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie anteilige Gemeinkosten) bewertet. Basis für die Verteilung waren die gesamten zuschlagsfreien Herstellungskosten, allerdings ohne Einbezug der Subunternehmerleistungen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus Gründen der Schwergängigkeit und der nicht mehr bestehenden Vollwertigkeit der Leistungen ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Für unfertige und fertige Erzeugnisse erfolgt eine retrograde verlustfreie Bewertung durch Ansatz mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und den durch eine verlustfreie Bewertung retrograd ermittelten beizulegenden Werten. Dem strengen Niederstwertprinzip wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Rahmen der verlustfreien Bewertung Abschreibungen in Höhe von TEUR 510 vorgenommen. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden, soweit sie Anzahlungen auf Vorräte betreffen, offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Nennwerten bilanziert. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Bilanzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt im Zeitpunkt des Gefahrenübergangs bei Abnahme von Bauprojekten durch den Auftraggeber. Liquide Mittel Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt auf der Grundlage des geltenden Körperschaftsteuersatzes sowie für die Gewerbesteuer entsprechend den Hebesätzen der betreffenden Gemeinden. Unter Berücksichtigung von Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer ergab sich im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Steuersatz von 30,4 % (Vorjahr: 29 %). Sich ergebende aktive latente Steuern werden mit passiven latenten Steuern verrechnet. Der entstehende Aktivüberhang in Höhe von TEUR 110 (Vorjahr: Passivüberhang TEUR 472) wurde im Geschäftsjahr aktiviert. Rückstellungen Die Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wird vorsichtig bewertet und es werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf den Abschlussstichtag mit einem ihrer Restlaufzeit entsprechenden pauschalen Marktzinssatz aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren (Pensionsrückstellungen: vergangene 10 Geschäftsjahre) auf Basis der Veröffentlichung der Deutschen Bundesbank zu den Abzinsungszinssätzen gemäß § 253 Abs. 2 HGB / 7-Jahresdurchschnitt abgezinst. Der Aufwand aus Änderungen des Abzinsungssatzes wird im Finanzergebnis erfasst. Pensionsrückstellungen Im Rahmen der Pensionsrückstellungen bewertet die Gesellschaft die Leistungsverpflichtungen aus Pensionszusagen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten mit dem anhand des ratierlichen Anwartschaftsbarwertverfahrens i.S.v. IAS 19 ermittelten Erfüllungsbetrag. Sie sind mit dem durch die Deutsche Bundesbank bekanntgegebenen Diskontierungssatz auf Basis eines 10-jährigen Durchschnitts ermittelt worden. Künftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen sind bei der Ermittlung des Barwertes der erdienten Anwartschaft berücksichtigt. Pensionsrückstellungen und vergleichbar langfristige Verpflichtungen werden mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Diskontierungssatz (10-jähriger Durchschnitt) für eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren angesetzt. Bei der Bewertung kommen die Heubeck-Richttafeln 2018 G als biometrische Grundlagen zur Anwendung. Der Bewertung der Pensionsrückstellungen liegen die folgenden Bewertungsparameter zugrunde:
Fluktuationswahrscheinlichkeiten wurden, aufgrund der sehr geringen Fluktuation in der Vergangenheit, wie im Vorjahr nicht berücksichtigt. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die Possehl Spezialbau GmbH bildet ab dem Veranlagungszeitraum 2020 mit der DFT Deutsche Flächen-Technik GmbH, Bremen, eine ertragsteuerliche Organschaft. Ab dem Veranlagungszeitraum 2022 bildet die Gesellschaft zusätzlich mit folgenden Gesellschaften eine ertragsteuerliche Organschaft:
Die Werte der oben aufgeführten Gesellschaften sind in den Steuerrückstellungen bzw. in den latenten Steuern mit enthalten. Sonstige Rückstellungen Für die handelsrechtliche Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit wurden die Heubeck- Richttafeln 2018 G mit einem Rechnungszins gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB in Höhe von 0,99% (Vorjahr: 0,42%) entsprechend der durchschnittlichen Restlaufzeit sowie einem Einkommenstrend von 2,75% (Vorjahr: 2,75%) zugrunde gelegt. Die Aufstockungsbeträge werden gemäß IDW RS HFA 3 als zusätzliche Entlohnung charakterisiert. Die jeweilige Finanzierung beginnt 12 Jahre vor dem Beginn der Altersteilzeit. Für Risiken aus bestehenden und möglichen Gewährleistungsansprüchen wird eine pauschale Rückstellung in Höhe von 0,5 % bis 2,0 % des garantiepflichtigen Umsatzes gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Kurzfristige liquide Mittel und Forderungen in fremden Währungen, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang gesondert dargestellt. Beteiligungen An den unten aufgeführten Unternehmen sind wir wie folgt unmittelbar beteiligt:
Aufgrund der Ergebnisabführungsverträge mit der DFT Deutsche Flächen-Technik Industrieboden GmbH, Bremen, der EUROQUARZ GmbH, Dorsten, der Innobit GmbH, Kaiserslautern, der JACBO Pfahlgründungen GmbH, Schüttorf, der Jöst Bauunternehmen GmbH, Frankfurt am Main, und der P+S Pflaster- und Straßenbau GmbH, Wülknitz, werden für diese Gesellschaften die Ergebnisse durch die Possehl Spezialbau GmbH übernommen. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden die Ergebnisse der genannten Gesellschaften unter Erträgen aus Gewinnabführung bzw. Aufwendungen aus Verlustübernahme ausgewiesen. An den unten aufgeführten Unternehmen sind wir wie folgt mittelbar beteiligt:
* Daten aus dem Jahresabschluss zum 31.12.2022
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen TEUR 265 (Vorjahr: TEUR 202) auf den laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr. Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 216 (Vorjahr: TEUR 283) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Weiterhin bestehen Forderungen gegen die Gesellschafterin, L. Possehl & Co. KG, in Höhe von TEUR 3.848 (Vorjahr: TEUR 1.207) aus einem Cash Pooling Vertrag. Latente Steuern Aktive latente Steuern entfallen im Wesentlichen auf temporäre Differenzen zwischen dem Handelsbilanz- und dem Steuerbilanzansatz bei den Pensions-, Jubiläums- und Altersteilzeitrückstellungen sowie bei den sonstigen Rückstellungen und dem Beteiligungsansatz von Tochtergesellschaften. Passive latente Steuern entfallen auf temporäre Differenzen zwischen dem Handelsbilanz- und dem Steuerbilanzansatz bei Beteiligungen. Aktive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus temporären Differenzen der Posten Pensionsrückstellungen, sonstige Rückstellungen (inkl. Jubiläumsrückstellungen) und Beteiligungen. Dabei veränderten sich die aktiven latenten Steuern um TEUR 13 auf TEUR 1.950 (Vorjahr: TEUR 1.937). Die Höhe der passiven latenten Steuern hat sich zum Vorjahr um TEUR 569 auf TEUR 1.840 (Vorjahr: TEUR 2.409) geändert. In der Bilanz wird der sich aus der Verrechnung der aktiven latenten Steuern mit den passiven latenten Steuern ergebende Aktivüberhang in Höhe von TEUR 110 (Vorjahr: latente Steuerverbindlichkeit TEUR 472) ausgewiesen, der für die Ausschüttung gesperrt ist. Pensionsrückstellungen Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 49 (Vorjahr: TEUR 202). In Höhe des Unterschiedsbetrages besteht eine Ausschüttungssperre. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden insbesondere für Personalaufwendungen TEUR 2.705 (Vorjahr: TEUR 2.230), Gewährleistungen/Aufmaßdifferenzen TEUR 1.385 (Vorjahr: TEUR 1.302), Garantiekosten TEUR 1.007 (Vorjahr: TEUR 1.050) und TEUR 2.418 (Vorjahr: TEUR 2.418) für Zahlungsverpflichtungen wegen möglicher Rechtsverstöße gebildet. Unter den Rückstellungen für Personalaufwendungen wurden Jubiläumsrückstellungen von TEUR 638 (Vorjahr: TEUR 581) sowie für vier Mitarbeiter Altersteilzeitverpflichtungen von TEUR 306 (Vorjahr: TEUR 403) berücksichtigt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 57 (Vorjahr: TEUR 56) aus Lieferungen und Leistungen. Die Finanzverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 77.450 (Vorjahr: TEUR 73.274) beinhalten mit TEUR 70.000 (Vorjahr: TEUR 70.000) ein kurzfristiges Darlehen gegenüber der Gesellschafterin. Aufgliederung der Gesamtverbindlichkeiten nach Laufzeiten:
Die jeweiligen Vorjahreswerte stehen in kursiver Schrift jeweils unter den Wertansätzen zum 31. Dezember 2023. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Aufgliederung nach Regionen
Aufgliederung nach Sparte
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 2.585 (Vorjahr: TEUR 1.793) sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 895 (Vorjahr: TEUR 1.026) und Schadenerstattungen in Höhe von TEUR 862 (Vorjahr: TEUR 77) enthalten. In Höhe von TEUR 138 liegen periodenfremde Steueraufwendungen (Vorjahr: TEUR 3.386 periodenfremde Steuererträge) vom Einkommen und Ertrag vor, die - gemeinsam mit den laufenden Steueraufwendungen - Steueraufwendungen vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 1.531 (Vorjahr: Steuererträge in Höhe von TEUR 1.485) ergeben. 5. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren aus Miet- und Pachtverträgen für Grundstücke TEUR 1.714 (Vorjahr: TEUR 1.031), sonstigen Miet- und Leasingverträgen TEUR 569 (Vorjahr: TEUR 829) sowie aus einem Bestellobligo für Investitionen TEUR 5.272 (Vorjahr: TEUR 1.141) mit folgenden Fälligkeiten:
Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen für Grundstücke entfallen TEUR 141 (Vorjahr: TEUR 121) auf verbundene Unternehmen. Haftungsverhältnisse Mit der Abspaltung der cds Polymere GmbH & Co. KG, Sprendlingen, zum 01.01.2012 wurden Altersversorgungsverpflichtungen, die zuvor bei der Possehl Spezialbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung passiviert waren, durch Schuldbeitritt mit Erfüllungsübernahme an die cds Polymere GmbH & Co. KG übertragen. Die hieraus resultierende Verpflichtung der Possehl Spezialbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegenüber der verbundenen cds Polymere GmbH & Co. KG beträgt TEUR 85. Das Risiko der Inanspruchnahme wird aufgrund der soliden finanziellen und wirtschaftlichen Situation der cds Polymere GmbH & Co. KG als gering angesehen. Honorar des Abschlussprüfers Die im Geschäftsjahr als Aufwand erfassten Honorare für den Abschlussprüfer betragen TEUR 51. Diese entfallen ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren folgende Mitarbeiter beschäftigt:
Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehören an:
Zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung sowie zu den Gesamtbezügen ehemaliger Organmitglieder sowie gebildeten Pensionsrückstellungen wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB keine Angabe gemacht. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der L. Possehl & Co. mit beschränkter Haftung, Lübeck, als oberster Muttergesellschaft einbezogen. Sie stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Dieser Konzernabschluss wird im Unternehmensregister eingereicht und kann im Unternehmensregister eingesehen werden. Die Possehl Spezialbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist nach § 291 HGB von der Verpflichtung befreit, einen Teilkonzernabschluss und einen Teilkonzernlagebericht aufzustellen, da sie und ihre Tochterunternehmen in den nach HGB erstellten Konzernabschluss und Konzernlagebericht der L. Possehl & Co. mit beschränkter Haftung, Lübeck, einbezogen werden und dieser einschließlich des Bestätigungsvermerks in deutscher Sprache im Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de) offengelegt wird.
Sprendlingen, 18. März 2024 POSSEHL Spezialbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung Jörg Henschel Dr. Arnd Hagedorn Wolfgang Kurzmann Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023A. Grundlagen des Unternehmens Die Possehl Spezialbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung bietet seit 1956 spezielle Bauleistungen an, die sowohl der Substanzerhaltung als auch der Verbesserung der Oberflächeneigenschaften von Straßen der öffentlichen Hand, von Flugbetriebsflächen ziviler und militärischer Flughäfen als auch von Verkehrs-, Frei- und Hallenflächen von Industriekunden und privaten Auftraggebern dienen. Technisch ausgereifte Belagsysteme werden optimal auf die Anforderungen des Kunden abgestimmt. Kundenanforderungen beziehen sich zum Beispiel auf die Abriebfestigkeit in einer Lagerhalle, lärmmindernde Autobahnbeschichtungen oder aquaplaningsichere Griffigkeitserhöhung auf Start- und Landebahnen von Flugbetriebsflächen. Die Possehl Spezialbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung hält zudem strategische Beteiligungen an den folgenden Tochterunternehmen:
Die im Vorjahr noch direkt gehaltenen Beteiligungen an der AA Equipment Nijmegen B.V., Nijmegen/Niederlande, und an der AA Schroefpalen B.V., Nijmegen/Niederlande, wurden im Geschäftsjahr 2023 in eine Tochtergesellschaft eingebracht, so dass an diesen beiden Gesellschaften nunmehr indirekte Beteiligungen bestehen. Darüber hinaus bestehen indirekte Beteiligungen an der
Darüber hinaus hat die Gesellschaft Zweigniederlassungen in Celle (Bereich Nord), Röthenbach an der Pegnitz (Bereich Spezialsanierung) und Kaiserslautern (Bereich DSK). B. Wirtschaftsbericht 1. Rahmenbedingungen Laut einer Veröffentlichung des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie war das Baujahr 2023 durch einen Rückgang gekennzeichnet, der sich auf die inflationäre Entwicklung (inklusive Preissteigerungen für Baumaterialien), die Zinswende sowie, wie im Vorjahr vom Hauptverband erwartet, eine geringere Nachfrage zurückführen lässt. Die baugewerblichen Umsätze des Bauhauptgewerbes sind in 2023 real um -5,5 % gegenüber 2022 zurückgegangen. Im für die Possehl Spezialbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung wichtigen Bereich des öffentlichen Baus sind die Umsätze 2023 etwas weniger stark um real -2,0 % zurückgegangen. Überdurchschnittlich zum Rückgang in diesem Bereich beigetragen hat die Entwicklung im Straßenbau. Für 2024 rechnet der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie mit einem weiteren Minus für das gesamte Bauhauptgewerbe von -3,5 %. 2. Geschäftsverlauf Der Umsatz der Possehl Spezialbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung lag mit 67,8 Mio. Euro um +10,5 Mio. Euro (+18,4 %) über dem Wert des Vorjahres und um +10,7 Mio. Euro über dem im Vorjahr für das Geschäftsjahr 2023 prognostizierten Wert (EUR 57,1 Mio). Die positive Bestandsveränderung von +2,0 Mio. Euro trug zusätzlich zur Ausweitung der Bauleistung (Summe aus Umsatzerlösen und Bestandsveränderung) bei. Somit lag die Bauleistung mit 69,8 Mio. Euro um 13,3 Mio. Euro (+23,5 %) über dem Wert des Vorjahres. Nachholeffekte aufgrund des Ukrainekrieges verschobener Fugeninstandhaltungsmaßnahmen auf Militärflughäfen, mehrere große FL8SAFE-Projekte zur Griffigkeitsverbesserung von Start- und Landebahnen auf Verkehrsflughäfen sowie die Ausweitung des Geschäfts mit der Erhaltung und Sanierung von Ingenieurbauwerken für die Deutsche Bahn haben zu diesem neuen Höchststand beigetragen. Der Auftragsbestand zum Jahresende als weiterer Leistungsindikator lag mit 32,9 Mio. Euro (Vorjahr 19,5 Mio. EUR) auf einem sehr hohen Niveau. Die durch eigene gewerbliche Mitarbeiter geleisteten produktiven Stunden reduzierten sich aufgrund von Mitarbeiterwechseln und Krankheit von 245 T Stunden um 11 T Stunden auf 234 T Stunden und liegen unter den prognostizierten 244 T Stunden. Insgesamt ist der Geschäftsverlauf im Berichtsjahr als sehr gut zu bezeichnen. 3. Ertragslage Die Gesellschaft hat ein Ergebnis vor Steuern von 6,2 Mio. Euro (Vorjahr 10,9 Mio. Euro) erzielt. Dieses Ergebnis gliedert sich entsprechend den beiden Funktionen der Gesellschaft in das operative Ergebnis und das Beteiligungsergebnis. Das operative Ergebnis wird im Rahmen der internen Berichterstattung ermittelt und liegt mit +5,2 Mio. Euro über dem des Vorjahres (+1,8 Mio. Euro). Die darauf bezogene Umsatzrentabilität lag mit 7,6 % (Vorjahr 3,1 %) auf einem guten Niveau. Das im Vorjahr geplante operative Ergebnis von 4,2 Mio. Euro und das geplante Niveau der Umsatzrentabilität (3,3 %) wurden somit deutlich übertroffen. Während in den Bereichen Nord, Süd, Sonderbeläge und Spezialsanierung sehr gute Ergebnisse erzielt werden konnten, war das Ergebnis im Bereich DSK negativ. Das Verhältnis von Materialaufwand inklusive bezogener Leistungen zur Bauleistung stieg auf 41,2 % (Vorjahr 40,2 %) im Wesentlichen aufgrund eines Anstiegs der bezogenen Leistungen. Die Produktivität gemessen als das Verhältnis von Rohergebnis zu Personalaufwand konnte von 1,70 auf einen guten Wert von 1,93 verbessert werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 2,6 Mio. Euro (Vorjahr 1,8 Mio. Euro). Darin enthalten sind 0,9 Mio. Euro Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (Vorjahr 1,0 Mio. Euro) und Schadenerstattungen von 0,8 Mio. Euro (Vorjahr 0,1 Mio. Euro). Das Beteiligungsergebnis setzt sich neben den Erträgen aus Gewinnabführungen, Erträgen aus Beteiligungen, Abschreibungen auf Finanzanlagen und Aufwendungen aus Verlustübernahmen aus den Aufwendungen für das Halten der Beteiligungen insbesondere die für die Finanzierung der Akquisitionen erforderlichen Zinsen zusammen. Das Beteiligungsergebnis wird als Differenz zwischen dem Ergebnis vor Steuern und dem operativen Ergebnis ermittelt und beträgt 1,0 Mio. Euro (Vorjahr 9,1 Mio. Euro). Der Rückgang resultiert aus höheren Zinsen, höheren Aufwendungen aus Verlustübernahmen und geringeren Erträgen aus Beteiligungen. Gegenläufig wirkt sich eine geringere Abschreibung auf Finanzanlage aus. Die Erträge aus Gewinnabführungen bleiben auf dem Niveau des Vorjahres. 4. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um +2,8 Mio. Euro auf 166,0 Mio. Euro erhöht. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus der Ausweitung des Geschäftsvolumens, das einen Anstieg des Working Capital (Vorräte zzgl. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzgl. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) um 2,9 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr zur Folge hatte. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr von 43 % um 2 %-Punkte auf den weiterhin guten Wert von 41 % verringert. Während der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres eigenkapitalerhöhend wirkt, hat eine Ausschüttung an den Gesellschafter von 6,0 Mio. Euro das Eigenkapital reduziert. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt in der Regel aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Darüber hinaus wurde der Gesellschaft ein kurzfristiges Darlehen der Gesellschafterin L. Possehl & Co. mbH zur Verfügung gestellt, welches zum 31. Dezember 2023 - wie im Vorjahr - 70,0 Mio. Euro beträgt. Der von der Gesellschafterin eingeräumte Kreditrahmen im Zusammenhang mit dem konzernweiten Cash-Pooling sowie in Form eines Darlehens beläuft sich insgesamt auf 80 Mio. Euro. Diese wurden im Wesentlichen für den Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen verwendet. Aus dem Cash-Pooling ergab sich zum Jahresende ein Guthaben von 3,8 Mio. Euro (Vorjahr 1,2 Mio Euro). Die liquiden Mittel der Possehl Spezialbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung belaufen sich zum Jahresende auf 120 T Euro (Vorjahr 43 T Euro). Die Finanzierung der Gesellschaft ist auch aufgrund der Zugehörigkeit zur Possehl-Gruppe gesichert. Das Unternehmen konnte jederzeit seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Die für das Geschäftsjahr geplante Gesamtleistung wurde deutlich überschritten. Dieser Umstand, sowie der sich stabilisierende Rohstoffmarkt zeigen sich gleichlaufend im überplanmäßigen operativen Ergebnis. Der Auftragsbestand zum Ende des Geschäftsjahres liegt über dem Niveau des Vorjahres. Der geplante Umsatz für das Geschäftsjahr 2024 beträgt 64,3 Mio. Euro (Umsatz Ist 2023: 67,8 Mio. Euro). Das geplante operative Ergebnis 2024 beläuft sich auf 4,4 Mio. Euro (operatives Ergebnis Ist 2023: 5,2 Mio. Euro). Die geplante Umsatzrendite liegt damit bei 6,8 % (Ist 2023: 7,6 %). Dabei gehen wir davon aus, dass sich die Nachfrage im Bereich FL8SAFE reduziert, jedoch keine weiteren negativen Einflüsse aus Großkrisen zu erwarten sind. Für die Rohstoffpreise wird eine stabile Entwicklung erwartet. Bei den Personalkosten rechnen wir aufgrund von Tarifverhandlungen mit Steigerungen. Für die produktiven Stunden werden für das Geschäftsjahr 2024 234T Stunden erwartet. Aufgrund unserer guten Marktposition und der zunehmenden Notwendigkeit, insbesondere die Verkehrswegeinfrastruktur zumindest instand zu halten, werden gute Chancen gesehen, Umsatz und Ergebnis in 2024 auf einem guten Niveau zu halten. 2. Chancen - und Risikobericht Das bei der Possehl Spezialbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung bestehende Risikomanagementsystem ist so ausgelegt, dass Risiken möglichst frühzeitig erkannt werden können. Das Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil des gesamten Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses für die Possehl Spezialbau Gruppe. Hierbei kommt dem Controlling eine wesentliche Bedeutung zu. Durch ein transparentes Berichtswesen werden frühzeitig Abweichungen bei wesentlichen Eckdaten erkannt, sodass notwendige Maßnahmen eingeleitet bzw. operative Änderungen durchgeführt werden können. Trotz derartiger Maßnahmen können Risiken nicht vollständig ausgeschlossen werden. Wesentliche Einzelrisiken werden im Folgenden beschrieben: Der Markt für Bauleistungen und Baumaterialien ist typischerweise starken konjunkturellen Schwankungen unterworfen. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, engagiert sich das Unternehmen verstärkt im Bereich "Bauen im Bestand", der insgesamt weniger konjunkturanfällig ist. Die erfolgreiche und nachhaltige Positionierung am Markt setzt ein hohes Qualitätsniveau voraus. Dabei gelten für die Bauausführung sowie für die Zuverlässigkeit und Sicherheit der Produkte hohe Standards. Deshalb wird die Qualität der Leistungen und Produkte ständig überwacht und das Qualitätsniveau der abgeschlossenen Baustellen analysiert. Die Fähigkeit, Leistungen und Produkte in hoher Qualität anbieten zu können, ermöglicht es der Possehl Spezialbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung, weiterhin im nationalen und internationalen Wettbewerb erfolgreich zu bestehen. Aufgrund der wiederkehrenden Engpasssituationen auf den Weltrohstoffmärkten und aufgrund von Unternehmenszusammenschlüssen auf Lieferantenseite können sich die Beschaffungskonditionen der für die Possehl Spezialbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung wichtigen Produkte weiter verschlechtern. Solche Kostensteigerungen können nur zeitversetzt an die Kunden weitergereicht werden. Zur Stärkung der zukünftigen Ertragskraft der Possehl Spezialbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung werden fortwährend Anstrengungen unternommen, neue Geschäftsfelder durch Investitionen in Beteiligungen zu eröffnen. Im Vorfeld zu Investitionsentscheidungen werden i.d.R. Jahresabschlüsse, Bewertungen und Businesspläne einer intensiven Prüfung unterzogen. Stellt sich nach einer angemessenen Frist heraus, dass die Beteiligungen keine ausreichenden Erträge abwerfen, sind die ehemals bezahlten Kaufpreise abzuschreiben. Dem Ausfallrisiko von Beteiligungen wird neben den vorgelagerten Prüfungen im Rahmen der Investitionsentscheidung außerdem dadurch Rechnung getragen, dass die Werthaltigkeit des Beteiligungsportfolios einer regelmäßigen Durchsicht unterliegt. Sofern von einer dauernden Wertminderung einer wesentlichen Beteiligung auszugehen ist, erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren, beizulegenden Wert. Fremdwährungsrisiken wird dadurch begegnet, dass Ein- und Verkaufskontrakte nahezu ausschließlich in Euro abgewickelt werden. Bei ausnahmsweise nur in Fremdwährung abzuschließenden größeren Projekten wird bei schwankenden Kursprognosen eine Kurssicherung zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses getätigt. Um Risiken, die durch die Verletzung von Umweltschutzvorschriften entstehen könnten, zu vermeiden, wird der guten diesbezüglichen Ausbildung der Mitarbeiter eine große Bedeutung beigemessen. Die Einhaltung von Umweltschutzvorschriften wird überwacht. Rechtliche Risiken ergeben sich im Wesentlichen aus Reklamations- und Gewährleistungsansprüchen, Schadenersatzforderungen sowie Rechtsstreitigkeiten. Erkennbare rechtliche Risiken werden entweder durch Versicherungen oder - soweit bereits erkennbare Verpflichtungen bestehen - in ausreichendem Maße durch Rückstellungen abgedeckt. Dem Ausfallrisiko von Forderungen wird durch Bonitätsprüfung begegnet sowie durch die Bildung von Wertberichtigungen im Jahresabschluss Rechnung getragen. Das Liquiditätsrisiko wird aufgrund der Zugehörigkeit des Unternehmens zur Possehl-Gruppe und des konzernweiten Cash-Pooling-Systems als gering eingeschätzt. Besondere Risiken aus Zahlungsstromschwankungen sehen wir derzeit nicht. Weder einzeln noch zusammengefasst führen die oben dargestellten Risiken aus Sicht der Geschäftsführung zu einer Bestandsgefährdung oder Entwicklungsbeeinträchtigung des Unternehmens. Chancen sehen wir in der zunehmenden Flugverkehr, woraus sich Aufträge im Flughafenbereich ergeben werden. Als weitere Chancen sehen wir die vermehrte Nachfrage im bearbeiteten Geschäftsfeld der Instandsetzungsmaßnahmen, deren Notwendigkeit sich mit der reduzierten Investitionsbereitschaft von Ländern und Kommunen für Neubauprojekte verstärkt. D. Sonstige Angaben 1. Personal Am Bilanzstichtag wurden 321 Mitarbeiter (Vorjahr 308) beschäftigt. Mitarbeiter, die unser Anforderungsprofil erfüllen, sind nur eingeschränkt auf dem Arbeitsmarkt verfügbar. Dennoch ist es gelungen, offene Stellen sowohl bei den Angestellten als auch im gewerblichen Bereich qualifiziert zu besetzen. 2. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden für 3,5 Mio. Euro Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände angeschafft. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um den Ersatz von Fahrzeugen und Baugeräten sowie den Neubau eines Zentrallagers am Standort Sprendlingen. 3. Akquisitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden mehrere Akquisitionsmöglichkeiten geprüft. Bisher konnte allerdings keines dieser Projekte zum Abschluss gebracht werden. Wir sind auch weiterhin auf der Suche nach lohnenswerten Akquisitionsobjekten, die es uns ermöglichen, den erfolgreichen Ausbau der Possehl Spezialbau Gruppe fortzusetzen.
Sprendlingen, 18. März 2024 gez. Jörg Henschel gez. Dr. Arnd Hagedorn gez. Wolfgang Kurzmann Feststellung des Jahresabschlusses und ErgebnisverwendungUnsere alleinige Gesellschafterin, die L. Possehl & Co. mbH, Lübeck, hat in der Gesellschafterversammlung am 27. Mai 2024 den Jahresabschluss festgestellt und beschlossen, aus dem Jahresüberschuss von € 4.548.036,25 sowie dem Gewinnvortrag von € 47.853.858,60 - zusammen € 52.401.894,85 - einen Teilbetrag von € 6.000.000,00 an die Gesellschafterin auszuschütten und den verbleibenden Betrag von € 46.401.894,85 auf neue Rechnung vorzutragen. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Possehl Spezialbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Sprendlingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Possehl Spezialbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Sprendlingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Possehl Spezialbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Sprendlingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 27. Mai 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Florian Riedl, Wirtschaftsprüfer Andreas Kast, Wirtschaftsprüfer |
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