Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegburg HRB 382
Vorher
Reiloy-Metall Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
2.3.1972
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Veredelung von Metallen und der Handel mit veredelten Metallteilen. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des Geschäftszwecks notwendig oder nützlich erscheinen, auch zur Beteiligung an anderen Unternehmen sowie der Übernahme von Geschäftsführungen.

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Huhn
seit 17.9.2025
Prokura
Daniel Friedrich
seit 10.8.2018
Prokura
Ralf Pampus
seit 10.8.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Reifenhäuser GmbH & Co. KG Maschinenfabrik
Germany
1020000
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Reiloy-Metall Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Troisdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2014 bis zum 30.06.2015

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014/2015

der Reiloy-Metall Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Troisdorf

1) Grundlage des Unternehmens

Die Reiloy-Metall Gesellschaft mit beschränkter Haftung (RY) ist ein weltweit führender Hersteller hochverschleißfester Zylinder und Schnecken für Spritzguss und Extrusion. Mit der Erfahrung aus über 40 Jahren, ihrem Metall Know-how und ihren Erkenntnissen aus der Forschung & Entwicklung ist die Gesellschaft außerdem kompetenter Berater für ihre Kunden.

2) Wirtschaftsbericht

Konjunkturelle Lage

Auch im vergangenen Geschäftsjahr war das globale Wachstum wieder von einer nur langsam fortschreitenden wirtschaftlichen Erholung gekennzeichnet. Nach einem verhaltenen Start ins Jahr 2014 konnte die globale Wirtschaft um real 3,3 % zulegen. Geopolitische Risiken, vor allem der Russland-Ukraine-Konflikt sowie die Auseinandersetzungen im Nahen Osten, haben eine bessere konjunkturelle Entwicklung spürbar gehemmt. In den Industrieländern erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt real um durchschnittlich 1,8 %, was vor allem auf die dynamische Entwicklung in den USA und im Vereinigten Königreich zurückzuführen ist. In der Euro-Zone stieg das Bruttoinlandsprodukt 2014 um lediglich 0,8 %. Der Zuwachs in den Schwellen- und Entwicklungsländern war mit durchschnittlich 4,4 % weiterhin kräftig, die Zuwachsrate jedoch abermals niedriger als im Vorjahr. Die konjunkturelle Entwicklung war hier geprägt von einer weiteren Wachstumsverlangsamung in der Volksrepublik China sowie einer spürbaren Verschlechterung in Russland.

Quelle: BIP-Zahlen: IMF World Economic Outlook Update January 2015

Für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau blieb das Jahr 2014 mit einem Produktionswachstum von knapp 1,0 % hinter den ursprünglichen Erwartungen von 3,0 % zurück. Der nicht preisbereinigte Produktionswert beläuft sich auf rund EUR 199 Mrd., der nicht preisbereinigte Umsatz kommt auf EUR 212 Mrd.

Die Exporte von Maschinen und Anlagen erreichten ein Volumen von EUR 151,5 Mrd. Das entspricht einem nominalen Wachstum von 1,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Exportzuwächse wurden in den EU-Partnerländer (+ 7,0 %), im Nahen- und Mittleren Osten (+ 3,0 %), in Südostasien (+ 8,0 %) und in Nordamerika (+ 5,0 %) erzielt. Die Lieferungen nach Ostasien stagnierten. Die Maschinenausfuhren ins Sonstige Europa (- 11,0 %), nach Afrika (- 1,0 %), nach Zentral- und Südasien (- 9,0 %) und nach Lateinamerika (- 9,0 %) waren dagegen rückläufig.

Quelle: VDMA Statistik, VDMA Konjunkturbulletin

Konjunkturelle Aussichten

Für 2015 erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) ein weiterhin moderates weltwirtschaftliches Wachstum von real 3,5 %. Besonders zuversichtlich sind die Ökonomen bezüglich der Entwicklung in den Vereinigten Staaten (BIP + 3,6 %), während die Wirtschaft der Euro-Zone nur um durchschnittlich 1,2 % wachsen soll.

Verglichen mit früheren Jahren fällt das Wachstum in den Schwellen- und Entwicklungsländern mit 4,3 % weiterhin niedrig aus, sogar minimal schwächer als im Vorjahr. Belastend wirkt hier die weitere Wachstumsverlangsamung in der VR China (+ 6,8 %) und die Rezession, die für Russland prognostiziert wird (- 3,0 %). In Indien und dem Verbund südostasiatischer Nationen (ASEAN) soll sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung dagegen beschleunigen. Lateinamerika und Brasilien werden sich voraussichtlich im

Wachstumstempo des Vorjahres weiterentwickeln. In Mexiko soll sich das Wirtschaftswachstum mit 3,2 % hingegen abermals beschleunigen.

Quelle: BIP-Zahlen: IMF World Economic Outlook Update January 2015

Für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau rechnen die VDMA-Volkswirte für 2015 mit einem realen Produktionswachstum von 2,0 %. Es existieren zwar zahlreiche Risiken wie die nach wie vor ungelöste Ukrainekrise, die nach wie vor unklare Situation in Griechenland, möglicherweise unzureichende Reformen in Italien und in Frankreich sowie die von der Immobilienblase ausgehenden Gefahren in China. Dem stehen jedoch einige durchaus nennenswerte Chancen wie der gesunkene Außenwert des Euro gegenüber.

Quelle: VDMA Maschinenbau Konjunktur aktuell

Geschäftsverlauf

Die positiven Rahmenbedingungen auf den Weltmärkten beeinflussten die Auftragslage der Reiloy entsprechend, so dass der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2014/2015 mit EUR 39,2 Mio. signifikant über dem Vorjahr (EUR 37,0 Mio.) lag.

Der Rohertrag ist dagegen gegenüber dem Vorjahr von EUR 22,5 Mio. auf EUR 21,4 Mio. gesunken.

Die Verkäufe wurden weiterhin überwiegend mit Kunden in Deutschland und im EU-Raum getätigt. Wichtigste Kundengruppe sind nach wie vor die Hersteller von Spritzgieß- und Extrusionsanlagen.

Trotz der positiven Auftragslage belasten weiterhin die Kostensteigerungen im Bereich Personal und Energie aber vor allem eine deutlich schwächere Gesamtleistung das Ergebnis. Im Ergebnis wurde 2014/2015 ein Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR -0,6 Mio. erwirtschaftet.

Der geplante Jahresüberschuss von EUR 0,3 Mio. wurde damit um EUR 0,9 Mio. unterschritten.

Produktion

Aufgrund der positiven Ausgangslage zu Beginn des Geschäftsjahres 2014/2015 und der konstant hohen Auftragseingänge lief die Produktion von Anfang an auf einem hohen Niveau.

Belastet wurde die Produktion durch wiederkehrende ungeplante Maschinenstillstände, die zu überwiegendem Anteil durch äußere Einflüsse ausgelöst wurden.

Das Ziel, mit kurzen Liefer- und Reaktionszeiten den Markt entsprechend bedienen zu können, konnte überwiegend dennoch erreicht werden, so dass die Termintreue zu dem bestätigten Termin bei nahezu 95 % gehalten wurde.

Produktionsschwerpunkt ist unverändert der selbständige Betriebsteil Zylinderrohre. Der durch einen hohen Energieeinsatz gekennzeichnete Bereich Zylinderrohlinge wird zunehmend durch steigende Energiekosten, insbesondere durch die EEG Umlage, belastet.

Beschaffung

Die Rohstoffpreise verhielten sich zum Bilanzstichtag gleichbleibend, bei - im Vergleich zum Vorjahr - leicht nachgebender Tendenz.

Für die Reiloy sind in diesem Zusammenhang vor allem Stahl, Edelstahl und Kupfer von Bedeutung. Die Marktpreise für Stahl und Edelstahl unterlagen seit Beginn des Geschäftsjahres einem leichten Abwärtstrend, zusätzlich beeinflusst durch das Angebot des chinesischen Marktes.

Die Verfügbarkeit von vergütetem Stahl konnte auch im Berichtsjahr wieder als positiv bezeichnet werden.

Der Materialeinsatz bewegt sich damit auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr. Ziel der Unternehmung bleibt es, durch Materialgleitklauseln, anfallende Preisanstiege auch an die Endkunden weitergeben zu können.

Der Einsatz von Wolframkarbiden ist weiter gestiegen. Der Marktpreis unterliegt hier starken Schwankungen und gewinnt durch die höheren Verbrauchsmengen zunehmend an Bedeutung.

Die Preise für chemische Elemente, die als Vormaterialien zur Pulverherstellung dienen, werden an den Rohstoffmärkten gehandelt und variieren entsprechend.

Prozesse/Organisation

Produktivität und Flexibilisierung bleiben die Schwerpunkte in den Ferti-gungsbereichen. Für die vorhandenen Kapazitäten wird eine hohe gleichmäßige Auslastung angestrebt, die trotz des Kostennachteiles eines deutschen Standorts und der hohen Anlagenintensität zu wettbewerbsfähigen Fertigungskosten beitragen soll. Primär wurde am weiteren Ausbau der Produktionsteams gearbeitet, deren Teamleiter jeweils im eigenen Team Prozessverbesserungen und Effizienzsteigerungen umsetzen sollen.

Im Rahmen einer gruppenweiten Lean Initiative wurden außerdem mehrere Projekte gestartet, die die kontinuierliche Verbesserung aller Unterneh-mensbereiche im Sinne von Lean Management sowie die nachhaltige Verankerung von Lean Prinzipien zum Ziel haben und die Leistungen für Kunden hinsichtlich Qualität, Service und Kosten beständig verbessern werden.

Die für die gesamte Reifenhäuser-Gruppe geltende Compliance-Richtlinie ist nun im dritten Jahr etabliert. Neue Mitarbeiter, die im Tagesgeschäft potentiell mit Compliance-Themen konfrontiert werden könnten, werden geschult.

Personal

Die Zahl der Beschäftigten beträgt zum Bilanzstichtag 213 Mitarbeitern (ohne Geschäftsführer).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um EUR 1,6 Mio. von EUR 21,9 Mio. auf EUR 20,2 Mio. gesunken.

Das Anlagevermögen sank abschreibungsbedingt innerhalb des Geschäftsjahres von EUR 4,5 Mio. auf EUR 4,0 Mio.

Innerhalb des Umlaufvermögens sind die Vorräte um EUR 0,2 Mio. auf EUR 9,6 Mio. gestiegen. Dem steht ein Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 1,4 Mio. sowie der Forderungen gegen verbundene Unternehmen EUR 0,7 Mio. gegenüber.

Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital entsprechend dem Jahresfehlbetrag um EUR 0,6 Mio. verringert. Die Rückstellungen haben sich um EUR 0,3 Mio. reduziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern haben sich um EUR 0,9 Mio. reduziert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um EUR 0,2 Mio. gestiegen.

Die Eigenkapitalquote verringerte sich von 9,6 % auf 7,2 %.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2014/2015 wurden neben einem Retrofit im Bereich des selbstständigen Unternehmensteils Verschleißschutz/Zylinderrohre nur kleinere Investitionen im Bereich der Geschäftsausstattung getätigt. Das Gesamtinvestitionsvolumen belief sich auf EUR 0,5 Mio.

Finanzlage

Zur Darstellung von Herkunft und Verwendung der Finanzierungsmittel sowie zur Offenlegung der Entwicklung der finanziellen Lage während des abgelaufenen Geschäftsjahres dient die folgende stark verkürzte Kapitalflussrechnung:

2014/2015
TEUR
2013/2014
TEUR
I. Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 1.257 406
II. Mittelzufluss/-abfluss aus der Investitionstätigkeit -6 -1.464
III. Mittelzufluss/-abfluss aus der Finanzierungstätigkeit -663 625
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 588 -433
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 1.047 1.480
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 1.635 1.047

Die RY finanziert sich über einen Kontokorrent-Rahmen der Reifenhäuser GmbH & Co. KG Maschinenfabrik.

Ertragslage

Die Anzahl der produzierten Teile bewegt sich auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr, doch ist der erreichte Rohertrag um EUR 1,1 Mio. niedriger als im Vorjahr.

Aufgrund der gestiegenen Aufwendungen für bezogene Leistungen hat sich die Materialaufwandsquote von 38,6 % auf 40,6 % verschlechtert.

Die Personalaufwandsquote ist bedingt durch die gestiegenen Kosten und dem niedrigeren Rohertrag von 38,9 % auf 41,1 % gestiegen.

Im Berichtsjahr wurde ein Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 0,6 Mio. erwirtschaftet. Gestiegene Ausgaben für Personal, Energie und bezogene Leistungen, sowie der signifikant niedrigere Rohertrag tragen maßgeblich dazu bei, dass das geplante Ergebnis nicht erreicht wurde.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft erstellt unterjährig Reports für die Konzernspitze, die ebenfalls für Zwecke der internen Unternehmenssteuerung verwendet werden. Für die unterjährige Planung werden monatliche Soll-/Ist-Vergleiche erstellt, die einen Teil der Reports ausmachen.

Darüber hinaus sind folgende bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren zu erwähnen:

Im Geschäftsjahr konnte mit EUR - 0,3 Mio. (Vorjahr: EUR 0,0 Mio.) ein EBIT von - 0,7 % nach + 0,2 % im Vorjahr erreicht werden.

Damit verschlechterte sich der EBIT zum Vorjahr um 0,9 %-Punkte.

3) Forschungs- und Entwicklungsbericht

Der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit wird nach wie vor eine hohe Priorität eingeräumt, da Innovationen die wichtigste Möglichkeit darstellen, sich vom Wettbewerb abzuheben.

Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Optimierung des Schleuderprozesses und der Entwicklung neuer Verfahren zur optimalen Herstellung von Kundenwünschen individuell angepasster Verschleißschutzsysteme. Darüber hinaus wird in branchenübergreifenden Forschungsprojekten an der Entwicklung neuer Konzepte gearbeitet.

4) Risikobericht

Aussage zum Risikomanagement

Chancen und Risiken gehören für Reiloy als global tätiges Unternehmen zusammen. Primäres Ziel ist nicht die Vermeidung aller Risiken, sondern deren Identifizierung und - darauf aufbauend - deren aktive Steuerung. Daher ist das Risikomanagementsystem ein untrennbarer Bestandteil unserer Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen. Die Risikogrundsätze wurden formuliert und in die Organisations- und Verantwortungsstruktur eingeunden. Die operativen Bereiche sind für das Risikomanagement zuständig und berichten der Geschäftsleitung hierüber regelmäßig.

Zur Messung, Überwachung und Steuerung der Risiken nutzt die Gesellschaft Managementinformations- und Kontrollsysteme. Diese wurden im Zuge der Einführung des prozessorientierten Managementsystems neu dokumentiert und sind fester Bestandteil der externen Prüfungen.

Markt- und Branchenrisiken

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird in erheblichem Maße von der Nachfrage weniger Großkunden und dem Angebot der Montanindustrie beeinflusst. Der Ausfall eines Kunden kann bereits zu einem wesentlichen Umsatzrückgang und dem Verlust von Deckungsbeiträgen führen. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft durch eine intensive Betreuung der Schlüsselkunden sowie der Erschließung wichtiger, auch außereuropäischer Märkte.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Finanzwirtschaftliche Risiken können sich auf Grund des Ausfalls von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, aus der Finanzierung der Gesellschaft sowie aus Währungs-, Zins- und Preisänderungen ergeben.

Bonitätsrisiken werden durch die Zusammenarbeit mit einer Kreditversicherung und einem automatisierten Mahnwesen verstärkt Rechnung getragen.

Der Teil des Wertpapierguthabens, der zur Absicherung der Altersteilzeitverpflichtungen gehalten wird, unterliegt den allgemeinen Risiken der Finanzmärkte.

Einem möglichen Wechselkursrisiko wird bei Bedarf mit entsprechenden Kurssicherungsgeschäften Rechnung getragen.

Chancen

Eine wichtige Herausforderung liegt für die Reiloy in dem organisatorischen Ausbau der Produktionsteams sowie der nachhaltigen Verankerung von Lean Management Prinzipien und der damit verbundenen Chance die Produktivität in der Fertigung signifikant zu steigern. Der Zusammenarbeit mit dem Schwesterunternehmen Reiloy USA, Maize/USA, wird ein großer Stellenwert in der Erreichung neuer außereuropäischer Märkte beigemessen.

5) Nachtragsbericht

Es gibt keine Themen von wesentlicher unternehmerischer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind.

6) Prognosebericht

Die Konjunkturerwartungen der Kunststoffmaschinenbauindustrie (Spritzguss und Extrusion) gingen von einem anhaltend steigenden Niveau seit Beginn des Jahres 2013 aus. Dies hat sich auch bis zum Ende des Geschäftsjahres 2014/2015 bestätigt. Für das Geschäftsjahr 2015/2016 wird zunächst von einem gleichbleibend hohen Niveau ausgegangen.

Bei prognostizierter gleichbleibend hoher Konjunktur, wird das Ziel für das kommende Geschäftsjahr sein, die eigene Marktposition weiter auszubauen, die eigene Wertschöpfung weiter zu optimieren, um damit nachhaltig die Ertragskraft zu steigern. Die Gesellschaft erwartet für das folgende Geschäftsjahr einen um EUR 2,8 Mio. höheren Rohertrag.

Der positive Effekt auf das Ergebnis durch das höhere Volumen wird teilweise durch steigende Kosten (Personal, Energie, sonstige betriebliche Aufwendungen) gemindert.

Durch die beschriebenen Effekte wird ein Ergebnis von EUR 0,8 Mio. erwartet, dies entspricht einer von - 1,8 % auf 2,2 % verbesserte Umsatzrendite.

 

Troisdorf, 31. August 2015

Reiloy-Metall Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Geschäftsführung

gez. Thomas Porstner

Bilanz zum 30. JUNI 2015

REILOY-METALL GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG, TROISDORF

AKTIVA

30.6.2015
TEUR
30.6.2014
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 3.995 4.507
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 51 32
II. Sachanlagen 3.944 4.475
B. UMLAUFVERMÖGEN 15.774 16.961
I. Vorräte 9.630 9.401
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.509 6.513
- davon gegen verbundene Unternehmen: TEUR 205 (Vorjahr: TEUR 936)    
III. Guthaben bei Kreditinstituten 1.635 1.047
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 335 333
D. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG 141 51
  20.245 21.852

PASSIVA

   
  30.6.2015
TEUR
30.6.2014
TEUR
A. EIGENKAPITAL 1.465 2.094
I. Gezeichnetes Kapital 522 522
II. Kapitalrücklage 2.172 2.172
III. Gewinnrücklagen 1.722 1.722
IV. Verlustvortrag -2.322 -1.997
V. Jahresfehlbetrag -629 -325
B. RÜCKSTELLUNGEN 5.204 5.500
C. VERBINDLICHKEITEN 13.576 14.258
- davon gegenüber Gesellschaftern: TEUR 12.125 (Vorjahr: TEUR 12.788)    
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen:: TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 245)    
  20.245 21.852

Gewinn- und Verlustrechnung FÜR DIE ZEIT VOM 1. JULI 2014 BIS ZUM 30. JUNI 2015

DER REILOY-METALL GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG, TROISDORF

2014/15
TEUR
2013/14
TEUR
1. Rohergebnis 23.827 24.243
2. Personalaufwand 14.798 14.263
a) Löhne und Gehälter 12.173 11.885
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.625 2.378
- davon für Altersversorgung: TEUR 362 (Vorjahr: TEUR 167)    
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 968 1.335
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.321 8.574
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 5
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 362 397
- davon an Gesellschafter: TEUR 246 (Vorjahr: TEUR 286)    
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -622 -321
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 1
9. Sonstige Steuern 7 3
10. Jahresfehlbetrag -629 -325

Anhang für das Geschäftsjahr 2014/2015

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren).

Für Vergleichszwecke wurden die Vorjahreszahlen unter Berücksichtigung von Umgliederungen genannt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungskosten und die der Sachanlagen zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, jeweils vermindert um planmäßige Abschreibungen. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten sowie Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt.

Die Abschreibungen errechnen sich auch bei den beweglichen Anlagegütern grundsätzlich nach der linearen, bei Werkzeugmaschinen bis zum 30. Juni 2010 nach der degressiven Abschreibungsmethode. Soweit die lineare Abschreibungsmethode bei Werkzeugmaschinen zu höheren Abschreibungsbeträgen führt, wird diese zugrunde gelegt. Seit dem 1. Juli 2010 erfolgt die Abschreibung grundsätzlich nach der linearen Methode. Die Abschreibung erfolgt unter Zugrundelegung der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Für Werkzeuge werden Festwerte angesetzt. Die Werkzeuge wurden zuletzt zum 30. Juni 2015 körperlich aufgenommen und die jeweiligen Festwerte entsprechend angepasst. Gemäß § 240 Abs. 3 HGB werden die Festwerte des Anlagevermögens alle fünf Jahre, die Festwerte des Umlaufvermögens alle drei Jahre aufgenommen.

Geringwertige Anlagegüter im Sinne von § 6 Abs. 2a EStG wurden bis zum 31. Dezember 2009 bei Anschaffungskosten bis EUR 150,00 im Zugangsjahr direkt als Aufwand verbucht. Bei Anschaffungskosten über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurden Anlagegüter in einem Sammelposten erfasst und über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben. Ab dem 1. Januar 2010 wurde von der Bewertungsfreiheit für bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 410,00 unter Beachtung der Vorschriften des § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, vermindert um Rabatte und Skonti, bzw. zu Herstellungs-kosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Herstellungskosten beinhalten Materialkosten, Fertigungskosten und Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der notwendigen Materialgemeinkosten und der notwendigen Fertigungsgemeinkosten einschließlich freiwilliger sozialer Leistungen. Fremdkapitalzinsen und allgemeine Verwaltungskosten werden nicht einbezogen. Lager- und Verkaufsrisiken werden durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt.

Die geleisteten Anzahlungen werden zu ihrem Nominalbetrag bewertet.

Die erhaltenen Anzahlungen werden offen bis in Höhe der unfertigen Erzeugnissen von den Vorräten abgesetzt.

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt grundsätzlich zum Nominalbetrag. Zweifelhafte Forderungen werden mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt. Uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden grundsätzlich mit ihrem Nominalbetrag bzw. Erfüllungsbetrag bewertet. Uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht.

Die Wertpapiere werden mit ihren Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Sie dienen der Insolvenzsicherung der Altersteilzeitrückstellung und werden von einem Treuhänder für die Reiloy gehalten. Insofern kann die Gesellschaft nicht frei über die sowohl im Anlagevermögen als auch im Umlaufvermögen ausgewiesenen Wertpapiere verfügen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden grundsätzlich mit ihrem Nominalbetrag angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 4,20 %.

Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 1,00 % bei den Renten ausgegangen. Die Bewertung berücksichtigt eine unternehmensspezifische Fluktuationsrate von 4,00 % - 5,00 %.

Die Altersteilzeitverpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt unter Inanspruchnahme des Wahlrechtes nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB 4,20 % p. a. Weiterhin wurde eine Lohn- und Gehaltsdynamik von 2,00 % p. a. unterstellt.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen) wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet.

Das Guthaben aus zur Insolvenzsicherung gehaltenen Wertpapieren sowie die treuhänderisch gehaltenen Kontokorrentkonten wurden in Höhe von TEUR 159 mit der Rückstellung von TEUR 18 saldiert, was zu einem Aktivüberhang in Höhe von TEUR 141 führte.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen, wie im Vorjahr, nicht.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Angaben zur Verrechnung mit dem Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

2014/2015
TEUR
2013/2014
TEUR
Altersteilzeitverpflichtungen 18 105
Deckungsvermögen 159 156
  141 51
Zinsaufwand aus Altersteilzeitverpflichtungen 3 6
Erträge aus Deckungsvermögen 4 4
  -1 2

Das Gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt TEUR 522 (TDM 1.020) laut Gesellschaftsvertrag).

Es bestehen Pensionszusagen an Arbeitnehmer. Für alle Zusagen sind zum 30. Juni 2015 Pensionsrückstellungen in Höhe von insgesamt brutto TEUR 2.690 (i. V. TEUR 2.293) gebildet worden.

Angaben zur Verrechnung mit dem Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

2014/2015
TEUR
2013/2014
TEUR
Pensionsverpflichtungen 2.690 2.293
Deckungsvermögen 0 27
  -2.690 -2.266
Zinsaufwand aus Pensionszusagen 109 102
Erträge aus Deckungsvermögen 0 0
  109 102

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht.

Zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen überwiegend Eigentumsvorbehalte.

Latente Steuern

Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen ermittelt.

Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 33,33 %.

In 2014/2015 ergeben sich ausschließlich aktive latente Steuern. Diese wurden in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

IV. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Auf- und Abzinsung von Rückstellungen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 117 Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Diese wurden mit den Erträgen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 4 saldiert.

Kursgewinne- und Verluste

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von TEUR 20 (i. V. TEUR 5) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Kursverluste in Höhe von TEUR 5 (i. V. TEUR 5).

Periodenfremde Erträge

Die periodenfremden Erträge in Höhe von TEUR 456 betreffen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Davon entfallen auf die Auflösung von Altersteilzeitrückstellung TEUR 20, Pensionsrückstellung TEUR 7, sonstige Personalrückstellungen TEUR 235 und sonstige Rückstellungen TEUR 194.

Periodenfremde Aufwendungen

Die periodenfremden Aufwendungen in Höhe von TEUR 39 (i. V. 12) betreffen Forderungsverluste.

V. Außerbilanzielle Geschäfte

Zur Schonung bestehender flüssiger Mittel und zur Vermeidung der Aufnahme neuer Finanzierungsmittel, wurde im Geschäftsjahr 2009/2010 eine kurz zuvor für TEUR 1.190 erworbene Tiefbohrmaschine für TEUR 1.190 an eine deutsche Leasinggesellschaft verkauft und unmittelbar wieder für 6 Jahre zurückgemietet (Sale and lease back-Vereinbarung). Die über das verbleibende Jahr zu leistenden Leasingrate beläuft sich einschließlich der den Leasingraten innewohnenden Verzinsung auf TEUR 208.

Sämtliche Dienstfahrzeuge der Gesellschaft sind, entgegen der Praxis der Vorjahre, nunmehr vertraglich bei der Reifenhäuser GmbH & Co. KG, Maschinenfabrik, angesiedelt.

VI. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

30.6.2015
TEUR
30.6.2014
TEUR
1. Mieten Gebäude/Lagerflächen davon gegen verbundene Unternehmen TEUR 1.039; i. V. TEUR 1.324) 1.039 1.324
2. Mieten Betriebs- und Geschäftsausstattung (davon gegen verbundene Unternehmen TEUR 0; i. V. TEUR 0) 44 67
3. Konzernumlage (davon gegen verbundene Unternehmen TEUR 4.296; i. V. TEUR 3.349) 4.296 3.349
  5.379 4.740

VII. Sonstige Angaben

Im Jahresdurchschnitt 2014/2015 wurden 213 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt (i. V. 216).

Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch:

- Thomas Porstner, Diplom-Ingenieur, Lauf

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Auf die Angabe des Geschäftsführergehalts wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Auf die Angabe der Abschlussprüferhonorare wird unter Inanspruchnahme der Befreiung gemäß § 285 Nr. 17 HGB aufgrund der Angabe im Konzernabschluss der Hans Reifenhäuser Holding GmbH & Co. KG, Troisdorf, verzichtet.

Der Jahresabschluss der Reiloy-Metall GmbH wird in den Konzernabschluss der Hans Reifenhäuser Holding GmbH & Co. KG, Troisdorf, zum 30. Juni 2015 einbezogen, welcher im Bundesanzeiger offengelegt wird. Die Gesellschaft, die den kleinsten Konzernabschluss aufzustellen hätte, ist die Reifenhäuser GmbH & Co. KG Maschinenfabrik, Troisdorf.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Troisdorf, 31. August 2015

Reiloy-Metall Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Geschäftsführung

gez. Thomas Porstner

Anhang für das Geschäftsjahr 2014/2015

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS DER REILOY-METALL GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG, TROISDORF

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.7.2014
TEUR
Zugänge
TEUR
Abgänge
TEUR
Umbuchungen
TEUR
Stand am 30.6.2015
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
  545 41 0 0 586
II. Sachanlagen          
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 91 5 0 0 96
Technische Anlagen und Maschinen 29.173 283 1.571 0 27.885
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.052 119 23 0 3.148
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 8 0 0 8
  32.316 415 1.594 0 31.137
  32.861 456 1.594 0 31.723
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.7.2014
TEUR
Zugänge
TEUR
Abgänge
TEUR
Umbuchungen
TEUR
Stand am 30.6.2015
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
  513 22 0 0 535
II. Sachanlagen          
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11 3 0 0 14
Technische Anlagen und Maschinen 25.673 789 1.571 0 24.891
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.157 154 23 0 2.288
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
  27.841 946 1.594 0 27.193
  28.354 968 1.594 0 27.728
Buchwerte
Stand am 30.6.2015
TEUR
Stand am 30.6.2014
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
  51 32
II. Sachanlagen    
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 82 80
Technische Anlagen und Maschinen 2.994 3.500
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 860 895
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8 0
  3.944 4.475
  3.995 4.507

Zum Zweck der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach §§ 326 ff. HGB gekürzt wiedergegeben. Der anliegende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Reiloy-Metall Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Troisdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2014 bis zum 30. Juni 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Bonn, 31. August 2015

Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

gez. Bernd Schäfer, Wirtschaftsprüfer

gez. Torsten Janßen, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 30. Juni 2015 der Reiloy-Metall Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Troisdorf, erfolgte durch die Gesellschafterversammlung am 30. Oktober 2015.

Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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