Brankamp Immobilien GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gianluca Elmo seit 21.7.2016 | Geschäftsführer |
Hans-Georg Conrady seit 14.5.2012 | Geschäftsführer |
Thomas Krieger seit 15.2.2012 | Prokura |
Giovanni Bianchi seit 14.7.2011 | Prokura |
Franz Saliger seit 12.11.2003 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Marposs S.p.A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Brankamp GmbHErkrathJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Bilanz zum 31. Dezember 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015der BRANKAMP GmbH1. Allgemeine Grundlagen des Unternehmens1.1. Allgemeine Informationen zur BRANKAMP GmbH Die BRANKAMP GmbH mit Sitz in Erkrath entwickelt und produziert innerhalb der MARPOSS-Gruppe verschiedene Hard- und Softwarekomponenten für die Bereiche Werkzeug-, Prozess- und Maschinenzustandsüberwachung. Aufgabe der BRANKAMP Überwachungssysteme ist die Analyse, Absicherung und Optimierung von Fertigungsprozessen mit dem Ziel, die Produktivität zu steigern, Qualität zu sichern und Kosten zu senken. Kunden der BRANKAMP Produkte sind sowohl Endanwender als auch Werkzeugmaschinenhersteller der metallverarbeitenden Industrie. 1.2. Geschäftsmodell des MARPOSS Konzerns Die MARPOSS Gruppe setzt auf technologiebasiertes Wachstum. Sowohl die BRANKAMP GmbH als auch das Schwesterunternehmen ARTIS GmbH mit Sitz in Egestorf arbeiten führend auf dem Gebiet der Werkzeug-, Prozess- und Maschinenzustandsüberwachung von Werkzeugmaschinen. Beide Unternehmen gemeinsam mit dem Produktbereich "CS - Line" der MARPOSS S.p.A. mit Sitz in Bentivoglio (Italien) bilden den Kern des Geschäftsbereiches "MARPOSS Monitoring Solutions" (MMS) innerhalb der MARPOSS Gruppe. Die Unternehmen, welche den Geschäftsbereich "MARPOSS Monitoring Solutions" bilden, sollen mittelfristig als reine Technologie- und Produktionsunternehmen innerhalb der MARPOSS-Gruppe geführt werden. Alle Vertriebs- und Serviceaktivitäten werden innerhalb der gesamten MARPOSS Gruppe über die lokalen Vertriebs- und Servicegesellschaften abgewickelt. Diese sind neben dem Vertrieb der BRANKAMP- bzw. MMS-Produktpalette für den Vertrieb des gesamten Produktportfolios der MARPOSS Gruppe zuständig. Dem MARPOSS Geschäftsmodell entsprechend, ist im Jahr 2015 der gesamte Vertrieb der BRANKAMP GmbH an die MARPOSS Vertriebs- und Servicegesellschaften übergeben worden. Mit Beginn des Jahres 2016 wurde auch der gesamte Kundenservice an die MARPOSS Vertriebs- und Servicegesellschaften übergeben. 1.3. Aktivitäten in der Forschung und Entwicklung Die ständige Weiterentwicklung des bestehenden Produktportfolios und die sinnvolle Ergänzung durch neue Produkte auf Basis der jeweiligen Marktanforderungen der MARPOSS Vertriebs- und Servicegesellschaften bilden den Kern der Aufgaben für die Entwicklung bei der BRANKAMP GmbH. Technologisches Know-how sammelt die BRANKAMP GmbH in kleineren Forschungsprojekten. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen In den vergangenen Jahren waren sowohl die Auftragseingangs- als auch die Umsatzzahlen bei den MARPOSS Vertriebs- und Servicegesellschaften und damit auch bei der BRANKAMP GmbH im Wesentlichen durch die Investitionen der Automobilindustrie und deren Zulieferern im Inland und Ausland beeinflusst. Damit einher ging die Entwicklung im Bereich des OEM-Geschäftes. Im Bereich Pressen konnten gegenüber dem Vorjahr leichte Zuwächse verzeichnet werden. Neben Deutschland sind Italien, die USA und China von besonderer Bedeutung. 2.2. Geschäftsverlauf Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung spiegelt sich nicht in dem Geschäftsverlauf der BRANKAMP GmbH wieder, da durch die Funktionsverlagerung des Vertriebs an die MARPOSS Vertriebs- und Servicegesellschaften Funktionsrabatte eingeräumt werden müssen, was den Umsatz gegenüber dem vergleichbaren Geschäft mit Dritten deutlich reduziert. Der Auftragseingang im Jahr 2015 lag bei TEUR 8.200 und damit um 24,8% unter dem Vorjahresniveau. Im Jahr 2015 lag der Gesamtumsatz 8,1 % unter dem des Vorjahres. 2.3. Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage 2.3.1. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Berichtszeitraum von TEUR 6.236 auf TEUR 7.738 um TEUR 1.502 erhöht. Neben einer Reduzierung des Anlagevermögens im Wesentlichen auf Grund des Verkaufs der Beteiligung an der PROKOS GmbH um TEUR 119, hat sich das Umlaufvermögen um TEUR 1.686 im Vergleich zum Vorjahr erhöht, davon Forderungen gegenüber der MARPOSS S.p.A. aus dem Cash- Pool in Höhe von TEUR 1.742. Auf der Passivseite ist die Erhöhung in einer Steigerung des Eigenkapitals um TEUR 1.671 zu finden und zwar sowohl im Gewinnvortrag als auch im Jahresüberschuss. In 2015 wurde die Beteiligung an der Prokos GmbH an die MARPOSS S.p.A. in Bentivoglio verkauft. Dabei wurden TEUR 883 € erlöst. 2.3.2. Finanzlage Der Finanzmittelbestand der BRANKAMP GmbH betrug zum Jahresende TEUR 192 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 264 verringert. Allerdings haben sich im gleichen Zeitraum die Forderungen aus dem Cash-Pool um TEUR 1.742 auf TEUR 3.078 erhöht. Die Nettoinvestitionen in das Anlagevermögen waren mit TEUR-178 negativ und sind im Wesentlichen auf den Verkauf der Beteiligung an der PROKOS GmbH an die Marposs S.p.A. und auf Anlagenabgänge bedingt durch die Übergabe des Vertriebs an die MARPOSS Niederlassungen zurückzuführen. Auch die starke Erhöhung der liquiden Mittel incl. der Erhöhung der Forderungen aus dem Cash-Pool von insgesamt TEUR 1.478 ist auf den Verkauf der Anteile an der PROKOS GmbH zurückzuführen. 2.3.3. Ertragslage Die Erlöse mit verbundenen Unternehmen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 5.587 erhöht. Diese Entwicklung geht mit der Übergabe der Vertriebsaktivitäten an die MARPOSS Vertriebsund Servicegesellschaften einher. Entsprechend ist der Umsatz mit Dritten um TEUR 6.503 gesunken. Insgesamt wurde der Umsatz um TEUR 916 verringert, was einem Rückgang von 8,1% entspricht. Der Anteil des Materialaufwands am Umsatz ist zwar mit 45,6% um 3,6% - Punkte gestiegen. Der Materialaufwand in absoluten Zahlen ist in 2015 aber um TEUR 10 (0,2%) gesunken. Wesentliche Gründe für den höheren Anteil im Bezug zum Umsatz sind der höhere Umsatzanteil mit den MARPOSS Vertriebsgesellschaften, da die Abrechnung zu niedrigeren Preisen erfolgt. Die Personalaufwendungen sind in 2015 um 8% auf TEUR 3.839 (i. Vj. TEUR 4.186) gesunken. Die Verminderung der Personalkosten ergibt sich aus dem Wechsel der Vertriebsmitarbeiter zur MARPOSS GmbH in Weinstadt. Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter bezogen auf Vollzeitbeschäftigte betrug im Jahr 2015 58,2 Mitarbeiter (ohne Auszubildende) was einer Minderung von 6,8 Personen entspricht. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind mit TEUR 496 um TEUR 89 höher als im Vorjahr. Sonstige betriebliche Aufwendungen fallen im Jahr 2015 mit TEUR 1.291 um TEUR 540 geringer aus, da die Übergabe der Vertriebsaktivitäten an die MARPOSS Niederlassungen geringere Sonstige betriebliche Aufwendungen nach sich zieht. Die Liquidation der BRANKAMP AUTOMATION Inc. wurde in 2015 noch nicht abgeschlossen. Der Liquidationserlös wird für 2016 erwartet und wird in etwa dem Buchwert der Beteiligung entsprechen. Insgesamt wurde das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit TEUR 1.993 deutlich um TEUR 828 verbessert. Wesentliche Ursache resultiert aus dem Verkauf der Anteile an der PROKOS GmbH (Hannover). In 2015 haben zwei wesentliche Veränderungen das Ergebnis stark beeinflusst. Neben dem zuvor erwähnten Verkauf der Anteile an der PROKOS GmbH, war die Übergabe der Vertriebsaktivitäten an die MARPOSS Niederlassungen eine große Herausforderung. Der BRANKAMP GmbH ist dieser Übergang sehr gut gelungen und die Ergebnisauswirkungen dieses Übergangs sind kaum spürbar. Im Vergleich zur Planung 2015 wurde das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sogar um TEUR 358 übertroffen. 3. Prognosebericht 20163.1. Rahmenbedingungen Nach einem positiven Jahr 2015 wird für 2016 eine weitere Steigerung des Außenumsatzes erwartet. Zum einen sind die gesamtwirtschaftlichen Prognosen sowohl im Inland als auch im Ausland leicht positiv. Regional verteilt sich der Anstieg des Verbrauchs an Werkzeugmaschinen allgemein auf Europa (+4,6%), Asien (+4,5%) und Amerika (+2,5%). Neues Potenzial bieten Länder wie Iran, die einen enormen Nachholbedarf hinsichtlich Modernisierung haben. Auch Mexiko gilt als spannender Wachstumsmarkt. So sind die Ausfuhren an Werkzeugmaschinen seit 2011 in diese Region um 250% gestiegen. Weiteres Potenzial bietet die Asean Region, die sehr stark von Japanischen Maschinenherstellern dominiert ist. Der Deutsche Anteil beläuft sich zwar nur auf rund 4%, ist in den letzten Jahren aber deutlich gestiegen. Im internationalen Wettbewerb ist der Werkzeugmaschinenmarkt gefordert, Lösungen anzubieten, die Alleinstellungsmerkmale beinhalten, die andere Anbieter nicht haben. Der Fokus wird sich weg von der reinen Maschinentechnik hin zu kundenindividuellen Produktionslösungen bewegen (Stichwort Industrie 4.0). Auch BRANKAMP wird in Zukunft gefordert sein, mit Systemen und Lösungen den zunehmend komplexeren Kundenwünschen nachzukommen. Die MARPOSS Vertriebs- und Servicegesellschaften werden in 2016 die gesamte Vermarktung der BRANKAMP Leistungspalette incl. Service übernehmen. Diese investieren erhebliche Mittel für die erfolgreiche Vermarktung der BRANKAMP-Produkte. Die weltweite Präsenz der MARPOSS Vertriebs- und Servicegesellschaften wird somit zu einer höheren Präsenz und auch Nachfrage nach BRANKAMP-Produkten in der ganzen Welt führen. 3.2. Risikobetrachtung Die zuvor beschriebenen Rahmenbedingungen sind mit grundsätzlichen geopolitischen und anderen Risiken versehen. Das Umfeld für neue Geschäfte ist schwieriger geworden. Vor allem Schwellenländer stehen aufgrund der niedrigen Ölpreise unter Druck, Russland leidet darunter in Kombination mit einem schwachen Rubel, Brasilien steckt tief in einer Rezession und die Konjunktur in China weist ein lahmendes Wachstum aus. Die Exportquote der Deutschen Werkzeugmaschinenindustrie ist weiterhin sehr hoch und liegt bei rd. 70%. Die Unternehmen sind demnach direkt von der weltweiten Konjunktur abhängig, was sich unmittelbar auf BRANKAMP und auch auf die gesamte MARPOSS Gruppe auswirkt. Allerdings sind die Potenziale in den verschiedenen Märkten für Prozessüberwachungslösungen, - auch in Deutschland -, noch nicht annähernd erschlossen. Somit ist selbst bei stagnierender oder gar leicht rückgängiger Konjunktur durch den geplanten Auf- und Ausbau bei den weltweiten Vertriebsaktivitäten der MARPOSS Vertriebsgesellschaften mit steigendem Auftragseingang zu rechnen. Preisrisiken sind innerhalb des MARPOSS Konzerns ausschließlich bei den Vertriebs- und Servicegesellschaften zu sehen. Wir gehen derzeit nicht davon aus, dass die BRANKAMP GmbH bedingt durch beispielsweise hohe Inflationsraten in einigen Ländern mit einer Veränderung der festgelegten Verkaufspreise an die Vertriebsgesellschaften reagieren müsste. Kreditrisiken resultierend aus Forderungsfällen sind zukünftig nur bei den Vertriebs- und Servicegesellschaften relevant. Für noch bestehende Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an Dritte aus dem Jahr 2015 wurden entsprechende Wertberichtigungen gebildet, um dem Ausfallrisiko Rechnung zu tragen. Die BRANKAMP GmbH fakturiert in verschiedenen Währungen an die Vertriebs- und Servicegesellschaften. Da nicht alle Vertriebs- und Servicegesellschaften am Cash-Pool teilnehmen, besteht ein gewisses Währungsrisiko, welches aber aufgrund des überschaubaren Geschäftsvolumens, welches in anderen Währungen als EURO und US-Dollar abgerechnet, als gering einzustufen ist. Das Liquiditätsrisiko ist durch die Teilnahme am Cash-Pool des MARPOSS Konzerns gedeckt. Als Technologieunternehmen ist die BRANKAMP GmbH sehr stark von gut ausgebildeten technischen und kaufmännischen Fachkräften abhängig. Die derzeitige gute konjunkturelle Beschäftigungssituation in Deutschland erschwert die Rekrutierung neuer Mitarbeiter. Der schon bestehende Fachkräftemangel führt zu einem starken Wettbewerb der Unternehmen um die besten Fachkräfte. Die BRANKAMP GmbH verfolgt das Ziel, die bestehende Belegschaft an BRANKAMP zu binden und als attraktiver Arbeitgeber in der Region und darüber hinaus wahrgenommen zu werden. Nur mit den entsprechenden Maßnahmen werden wir auch in Zukunft in der Lage sein, die sehr gut ausgebildeten Mitarbeiter langfristig an die BRANKAMP GmbH zu binden und neue Kollegen hinzuzugewinnen. Die größte Wachstumschance für die BRANKAMP GmbH besteht im weiteren Auf- und Ausbau der Zusammenarbeit mit allen Vertriebs- und Servicegesellschaften der MARPOSS Gruppe in einem positiven konjunkturellen Umfeld. Die weltweite Präsenz des MARPOSS Konzerns in Kombination mit dem technologisch hochwertigen Produktportfolio und dem exzellenten technischen Know-how der BRANKAMP GmbH stellt für die nächsten Jahre die größte Wachstumschance für das Unternehmen dar. 3.3. Geplante Geschäftsentwicklung Die einzelnen Wachstumsziele sind in vielen Regionen sehr ehrgeizig, sollen aber in den jeweiligen MARPOSS Vertriebsgesellschaften durch entsprechende Aktivitäten und den Auf- und Ausbau der Vertriebs- und Serviceressourcen flankiert werden. Sollte diese Verstärkung im Jahr 2016 ausbleiben oder nur bedingt zutreffen, ist diese Prognose mit einem entsprechenden Risiko zu bewerten. Auf Basis der zuvor genannten Rahmenbedingungen und Risiken erwarten wir für das Geschäftsjahr 2016 einen positiven Geschäflsverlauf. Die MARPOSS Vertriebs- und Servicegesellschaften planen für 2016 einen Auftragseingang für BRANKAMP-Produkte in Höhe von TEUR 13.175. Die BRANKAMP GmbH geht von einem gegenüber 2015 in etwa gleichbleibenden Umsatz und einem reduzierten Ergebnis vor Steuern aus, da Sondereffekte (insb. Anteilsverkauf PROKOS GmbH) in 2016 nicht anfallen werden. 4. Hinweise auf Risiken der zukünftigen Entwicklung des UnternehmensAus heutiger Sicht sind für das Jahr 2016 keine bestandsgefährdenden oder andere Risiken erkennbar, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Hauptaugenmerke sind auf die Betreuung der Vertriebs- und Servicegesellschaften und die Lieferung von qualitativ hochwertigen und zuverlässigen Überwachungslösungen zu richten. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahresNeben den bereits erläuterten Sachverhalten liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres vor.
11.03.2016 Hans-Peter Schneider, Geschäftsführer Hans-Georg Conrady, Geschäftsführer Anhang für das Geschäftsjahr 2015A. Gliederung des JahresabschlussesDie Brankamp GmbH, Erkrath, weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gliederung der Bilanz erfolgte in Anwendung der Vorschriften des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Angaben zu den angewandten Bilanzierungsund Bewertungsmethoden (gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)Der Jahresabschluss der Brankamp GmbH, Erkrath, wurde auf der Grundlage der Bilanzie- rungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die in den Jahren 2008 und 2009 angeschafft wurden, mit einem Wert von mehr als EUR 150,00 bis zu einem Wert von EUR 1.000,00 wurden in Anlehnung an steuerliche Vorschriften in einen anschaffungsjahrgangorientierten Sammelposten eingestellt und werden über fünf Jahre linear abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 410,00, die im Berichtsjahr angeschafft wurden, wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu den Anschaffungskosten oder den ihnen beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Herstellungskosten enthalten leistungsabhängige Kosten sowie angemessene Gemeinkostenzuschläge. Forderungen wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 2 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Auf fremde Währungen lautende Forderungen wurden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr darunter lag, ist dieser angesetzt. Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert bewertet. Auf fremde Währung lautende Guthaben bei Kreditinstituten wurden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite der Bilanz gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt. Der Nennbetrag von erworbenen eigenen Anteilen wurde offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Die Abzinsung langfristiger Beträge erfolgte mit dem gültigen von der Bundesbank veröffentlichten fristadäquaten Zinssatz zum 31. Dezember 2015 gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währungen lautende Verbindlichkeiten wurden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr darüber lag, ist dieser angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Passivseite der Bilanz gebildet für Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. C. Angaben zur BilanzAnlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2015 sind im Anlagenspiegel dargestellt: Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 1.098) haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Der Gesamtbetrag der Forderungen gegen verbundene Unternehmen beträgt TEUR 5.267 (Vorjahr: TEUR 2.091). Er setzt sich aus TEUR 2.189 (Vorjahr: TEUR 755) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 3.078 (Vorjahr: TEUR 1.336) gegenüber dem Gesellschafter aus dem Cash-Pooling zusammen. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 35 eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind im Einzelnen im folgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind alle innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stammen komplett aus Lieferungen und Leistungen, welche eine Fälligkeit von unter einem Jahr haben. Besicherungen für die Verbindlichkeiten bestehen nicht. Währungsumrechnung gemäß § 284 Absatz 2 Nr. 2 HGB Der zum 31. Dezember 2015 verwendete Devisenkassamittelkurs zur Umrechnung von Bankguthaben bzw. -Verbindlichkeiten sowie die Forderung und Verbindlichkeiten beträgt 1,0877 EUR/US-Dollar (Vorjahr: 1,2141 EUR/US-Dollar) bzw. 7,0193 EUR/CNY. D. Erläuterungen zu Gewinn- und VerlustrechnungRohergebnis Das Rohergebnis beträgt TEUR 6.936 (i. Vj. TEUR 7.032) Sonstiger betrieblicher Aufwand In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind TEUR 20 periodenfremde Aufwendungen enthalten. Sonstiger betrieblicher Ertrag In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 281 Erträge aus Währungsumrechnungen enthalten sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 39 (Vorjahr: TEUR 15). E. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 a HGBDer Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 1.033 (Vorjahr: TEUR 1.293). Er resultiert mit TEUR 594 (Vorjahr: TEUR 806) aus einem langfristigen Mietvertrag (im Vorjahr einem langfristigen und einem kurzfristigen) sowie mit TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 91) aus Leasingverträgen. Außerdem aus einem Dienstleistungsvertrag mit einem verbundenen Unternehmen über Personal- und Buchhaltungsdienstleistungen mit TEUR 96 (Vorjahr: TEUR 96). Des Weiteren besteht ein Bestellobligo im Zusammenhang mit Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen sowie Vorräten. Es beläuft sich zum 31. Dezember 2015 auf TEUR 306 (Vorjahr: TEUR 300). F. Sonstige AngabenAnteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB
Die BRANKAMP PROCESS AUTOMATION INC. befindet sich in Liquidation. Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter gemäß § 285 Nr. 7 HGB Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 63 (Vorjahr: 65). Des Weiteren wurden zwei Auszubildende beschäftigt. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans gemäß§ 285 Nr. 10 HGB Im Geschäftsjahr 2015 erfolgte die Geschäftsführung der Brankamp GmbH, Erkrath, durch Herrn Dipl.-Ing. Hans-Peter Schneiderund Herrn Dipl.-Ing. Hans-Georg Conrady. Herr Dipl.-Ing. Hans-Peter Schneider und Herr Dipl.-Ing. Hans-Georg Conrady sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Konzernabschluss Die Gesellschaft ist gemäß § 293 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss zu erstellen, befreit. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der MARPOSS S.p.A; Bentivoglio, Italien, einbezogen, der den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen der MARPOSS-Gruppe bildet. Der Konzernabschluss der MARPOSS S.p.A wird im lokalen Handelsregister offengelegt. Unterlassen von Angaben Folgende Angaben wurden unterlassen: Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer nach § 285 Nr. 9 HGB ist gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.
Erkrath, den 11. März 2016 Dipl.-Ing. Hans-Peter Schneider Dipl.-Ing. Hans-Georg Conrady Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Brankamp GmbH, Erkrath, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 11. März 2016 KPMG
AG
Timm, Wirtschaftsprüfer Küntzel, Wirtschaftsprüfer |
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