Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 5406
Vorher
ClassWare Gesellschaft für Softwareentwicklung mbH
Eingetragen
7.5.1997
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt in: Die Entwicklung und der Vertrieb von Hardund Softwareprodukten, die Beratung von anderen Unternehmen auf allen Feldern des Einsatzes von Software und Informationssystemen und die Durchführungen von Schulung auf allen Feldern der Elektronischen Datenverarbeitung .

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer
Nils Drache
seit 8.1.2025
Geschäftsführer
Marc Vogler
seit 8.1.2025
Geschäftsführer
Simon Hermann Franz
seit 8.1.2025
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (10)

NameAnteil
78.24%
13.16%
Patria Little Mill LPGBR
1.97%
Patria Light (Guernsey) Limited
1.32%
1.20%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
HRworks HoldCo GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HRworks GmbH

Freiburg im Breisgau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Konjunkturlage:

Das Jahr 2023 war von einer insgesamt positiven Konjunktur geprägt. Die deutsche Wirtschaft konnte sich von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie weitgehend erholen. Die Konjunktur war stabil, und es gab eine allgemeine Aufwärtsbewegung in vielen Wirtschaftsbereichen. Die Exporte, insbesondere in die EU und andere Länder, trugen maßgeblich zur Erholung bei. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Jahr 2022.

Wirtschaftswachstum:

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) verzeichnete im Jahr 2023 ein solides Wachstum. Dies wurde insbesondere durch die gestiegene Exportnachfrage, aber auch durch eine stärkere Binnennachfrage, getrieben. Die deutsche Wirtschaft profitierte von einer anhaltenden Investitionstätigkeit in den Bereichen Technologie, Industrie und erneuerbare Energien.

Arbeitsmarkt:

Der Arbeitsmarkt blieb in Deutschland weiterhin stabil. Die Arbeitslosenquote war niedrig, und es gab einen leichten Anstieg der Beschäftigungsquote. Die Politik zur Förderung der Arbeitskräftemigration und zur Qualifikation der Arbeitskräfte trug zur Aufrechterhaltung einer starken Arbeitsmarktsituation bei.

Inflation und Preisentwicklung:

Die Inflationsrate blieb 2023 moderat und lag im Zielbereich der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Energiepreise und die Rohstoffpreise zeigten eine gewisse Volatilität, hatten jedoch insgesamt keinen übermäßigen Einfluss auf die Inflationsentwicklung. Die EZB setzte weiterhin geldpolitische Maßnahmen zur Stabilität der Preise ein. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen.

Unternehmenssektor und Investitionen:

Der deutsche Unternehmenssektor blieb wettbewerbsfähig und profitierte von einer verstärkten Digitalisierung und Innovationskraft. Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in die Modernisierung der Infrastruktur wurden vorangetrieben, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Export und Handel:

Deutschland setzte seinen Exporterfolg im Jahr 2023 fort, wobei vor allem der Handel mit EU-Partnern sowie aufstrebenden Märkten weiter wuchs. Obwohl globale Handelsspannungen weiterhin eine Rolle spielten, konnte Deutschland seine Position als Exportnation behaupten und diversifizierte seine Märkte weiter.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Deutschland im Jahr 2023 trotz Russland-Ukraine und Israel - Palästinenser Krise eine positive wirtschaftliche Entwicklung erlebte.

Im Berichtszeitraum 2023 hat sich die Situation im deutschen HR Softwaremarkt grundsätzlich sehr positiv gestaltet. Bedingt durch einen Fachkräftemangel beschäftigten sich weiterhin sehr viele Unternehmen, vorwiegend Erst-Digitalisierer, mit der Digitalisierung Ihrer HR-Prozesse, was wiederum unsere operative Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr 2023 sehr positiv beeinflusst hat.

Mehr als 95% unserer Neukundenanfragen sind Erst-Digitalisierer im HR-Software Umfeld.

2. Umsatz, Auftragslage und Auftragsentwicklung

a) Umsatz und Auftragslage

Durch einen weiteren Ausbau und Professionalisierung unserer Sales- und Marketing Abteilungen konnten wir sowohl Kundenanfragen als auch Auftragseingang deutlich steigern.

Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Umsatzwachstum von 26 % erzielt. Auch die sehr gute Auftragslage das Jahresendgeschäfts in Q4 betreffend, wird uns sehr positiv ins Jahr 2024 begleiten.

b) Produktpolitik

Fokus war die Weiterentwicklung und Vermarktung einer cloud-basierten Human Ressource-Softwarelösung ("HR Suite"), die es unseren Kunden ermöglicht, eine Vielfalt von HR-Prozessen zu digitalisieren. Unter anderem seien an dieser Stelle Kernfunktionalitäten, wie digitale Personalakte, Reisekostenabrechnung, Bewerbermanagement oder Zeiterfassung genannt.

3. Investitionen

Während des Geschäftsjahres 2023 haben wir kontinuierlich in den Ausbau unserer cloud-basierten Softwarelösung investiert. Beispielhaft können die Weiterentwicklung unserer DATEV Schnittstelle oder die Weiterentwicklung unserer Partnerschnittstellen genannt werden.

4. Personal- und Sozialbereich

Die Mitarbeiterzahl wurde im Geschäftsjahr 2023 deutlich ausgebaut. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 beschäftigten wir betriebswirtschaftlich umgerechnet 129 Vollzeitmitarbeiter (inklusive Aushilfen und Teilzeitkräften).

B. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Die Eigenkapitalrentabilität (Jahresüberschuss vor Gewinnverwendung * 100 durch Eigenkapital) beträgt 281 (i. V. 225). Die HRworks GmbH verfügt über kein langfristiges Fremdkapital.

2. Finanzlage

Der Netto-Cash-Flow (Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung plus Abschreibungen) beträgt TEUR 15.575 (i.V. TEUR 13.301). Die Liquidität war aufgrund der langfristigen Finanzplanung voll gegeben. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen per SEPA-Mandat direkt nach Rechnungsstellung einzuziehen.

3. Ertragslage

Die Ertragslage wird primär durch unseren monatlichen wiederkehrenden Lizenzumsatz bestimmt. Dieser bestimmt sich durch Nutzeranzahl * Preis.

Die Ertragslage hat die Erwartungen übertroffen. Es entstand ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 14.898 (i.V. TEUR 12.814). Die Aufwendungen sind in Relation zur Gesamtleistungen als stabil einzustufen.

C. Voraussichtliche Entwicklung sowie wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

1. Voraussichtliche Entwicklung

Die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Softwarelösung entlang von Kundenbedürfnissen, wird es uns ermöglichen, auch weiterhin nachhaltig am Markt positiv zu agieren. Das Marktumfeld scheint sich aus heutiger Sicht auch im Jahr 2024 weiterhin positiv fortzusetzen.

2. Wesentliche Chancen

Die Erweiterung unserer Software um weitere substantielle Zusatzfunktionalitäten ermöglicht es uns zukünftig, diese gesondert zu bepreisen, was zu einem Mehrumsatz führen sollte. Zudem besteht weiteres Wachstumspotential im Ausbau von externen Partnerschaften und M&A Transaktionen, welche mit deren Produktportfolio unsere Gesamtlösung ergänzen.

3. Geschäftsrisiken

Die Softwarebranche ist grundsätzlich durch eine hohe Innovationskraft mit sehr kurzen Entwicklungszyklen gekennzeichnet. Hierbei ist es aufgrund begrenzter Entwicklungskapazitäten wichtig, die richtige Priorisierung zu treffen, um nachhaltige Wettbewerbsnachteile zu vermeiden.

Wettbewerb & Gesamtwirtschaftliche Entwicklung:

Die HR-Softwarebranche ist stark umkämpft, und es gibt viele etablierte Player sowie neue Start-ups, die um Marktanteile konkurrieren. Das Risiko besteht darin, dass neue Wettbewerber in den Markt eintreten oder bestehende Konkurrenten ihre Produkte und Dienstleistungen verbessern, was zu einem Preisdruck und geringeren Margen führen kann. Seit dem Jahre 2022 ist die Ukraine-Krise und die damit zusammenhängende wirtschaftliche Beeinflussung der deutschen Wirtschaft anhaltend, deren Auswirkungen sich bisher erfreulicherweise nicht negativ auf unsere Geschäftsentwicklung ausgewirkt hat. Sollte es allerdings im Jahr 2024 neue, einschneidende Einschränkungen bzw. Auswirkungen auf den deutschen Mittelstand geben, bspw. eine gravierende Rezessionsdynamik, könnte dies unsere Umsatz- und Ertragssituation evtl. negativ beeinflussen.

Technologische Veränderungen:

Die Technologie entwickelt sich ständig weiter, und HR-Softwareunternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Produkte und Plattformen auf dem neuesten Stand sind. Das Risiko besteht darin, dass veraltete Technologie oder Sicherheitslücken die Kundenzufriedenheit beeinträchtigen und die Wettbewerbsfähigkeit gefährden können.

Datenschutz und Compliance:

HR-Software enthält oft sensible persönliche Informationen, und Unternehmen müssen strenge Datenschutzbestimmungen und Compliance-Vorschriften einhalten. Verstöße gegen diese Vorschriften können zu erheblichen rechtlichen und finanziellen Konsequenzen führen.

Konjunkturschwankungen:

Die Nachfrage nach HR-Software kann von wirtschaftlichen Bedingungen beeinflusst werden. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten könnten Unternehmen ihre Ausgaben für Softwarelösungen reduzieren oder verschieben, was zu Umsatzeinbußen führen kann.

Technische Störungen und Sicherheit (Cyber Security Risiko):

Technische Ausfälle oder Sicherheitsverletzungen können den Betrieb von HR-Software erheblich beeinträchtigen. Das Risiko von Datenverlusten oder Systemunterbrechungen muss kontinuierlich gemanagt und minimiert werden.

Um diese Risiken zu minimieren, ist es für HR-Softwareunternehmen entscheidend, eine klare und fokussierte Strategie zur Identifizierung, Bewertung und Bewältigung von Geschäftsrisiken zu entwickeln. Dies kann die Implementierung von Sicherheitsmaßnahmen, Investitionen in Forschung und Entwicklung, Kundenbeziehungsmanagement und Compliance-Überwachung umfassen. Eine sorgfältige Planung und Reaktion auf potenzielle Risiken tragen dazu bei, die langfristige Nachhaltigkeit und den Erfolg des Unternehmens zu gewährleisten.

4. Finanzrisiko

Das bestehende Risiko durch Zahlungsausfall schätzen wir aktuell als gering ein. Dem wird durch eine laufende Überwachung und durch Lastschrifteinzug begegnet. Die Liquiditätssituation wird über eine monatliche Finanzplanung gesteuert und kontrolliert. Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt durch ein KPI basiertes Management Monitoring System. Währungsrisiken werden durch ausschließliche Fakturierung in EUR vermieden.

5. Marktentwicklung

Der HR Markt unterliegt nach wie vor einer kontinuierlichen Digitalisierungsdynamik. Auch im Jahr 2024 gehen wir davon aus, dass diese positive Marktentwicklung weiterhin anhalten wird und wir weiterhin in der Lage sein werden, substantielles Neukundenwachstum zu generieren.

Im Geschäftsjahr 2024 planen wir erneut mit einem deutlich zweistelligen Umsatzwachstum, bei einer korrespondierenden ansteigenden Ertragslage.

 

Freiburg, den 15. März 2024

gez. Markus Schunk

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.911.245,54 2.473
II. Sachanlagen 936.105,00 1.004
III. Finanzanlagen 11.564.553,23 4.131
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.771.826,16 2.185
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.767.470,20 677
C. Rechnungsabgrenzungsposten 287.335,30 305
22.238.535,43 10.775

PASSIVA

A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 26
II. Gewinnrücklagen 1.993.704,03 1.994
III. Gewinnvortrag 3.689.749,82 3.690
IV. Jahresüberschuss 0,00 0
5.709.018,44 (5.710)
B. Rückstellungen 770.776,07 527
C. Verbindlichkeiten 15.758.740,92 4.538
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 15.304.388,76 (i.V. TEUR 4.208)
22.238.535,43 10.775

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023

Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 28.394.552,18 22.356
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.098.342,28 5.107
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1.580.048,46 1.168
8.678.390,74 (6.275)
3. Abschreibungen aus immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 676.693,53 486
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.565.679,12 3.672
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 434.191,64 388
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.711,19 5
426.480,45 (383)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -510
8. Ergebnis nach Steuern 14.900.269,24 12.817
9. Sonstige Steuern 2.388,00 3
10. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags Abgeführte Gewinne 14.897.881,24 12.814
11. Jahresüberschuss 0,00 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 ist nach den einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG sowie des Gesellschaftsvertrages aufgestellt worden. Das Wirtschaftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB auf. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wird von den Erleichterungsvorschriften gemäß §§ 276, 286 sowie 288 Abs. 2 HGB teilweise Gebrauch gemacht

Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der § 266 und § 275 HGB sowie § 42 GmbHG Anwendung. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird entsprechend dem Gesamtkostenverfahren dargestellt.

Sofern es der Übersichtlichkeit diente, wurden bei Wahlrechten die Angaben im Anhang gemacht.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht HRworks GmbH
Firmensitz laut Registergericht Freiburg im Breisgau
Registereintrag Handelsregister
Registergericht Amtsgericht Freiburg
Registernummer HRB 5406

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear mit Nutzungsdauern zwischen drei und 20 Jahren vorgenommen.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung nach § 253 Abs. 3 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Bei Wegfall der Gründe für die Wertminderung erfolgt eine Zuschreibung nach § 253 Abs. 5 HGB.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kredit- und Ausfallrisikos bei Forderungen aus Lieferung und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, sind eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten sonstige betriebliche Erträge bzw. sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken (einschließlich drohender Verluste aus schwebenden Geschäften) und ungewissen Verbindlichkeiten und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst.

Aufwendungen und Erträge aus sich ändernden Zinssätzen und Restlaufzeiten wurden im Finanzergebnis dargestellt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr EUR 1.936.892,89.

Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft Entwicklungskosten in Höhe von EUR 1.936.892,89 für selbst geschaffene Software als Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2a HGB aktiviert. Die Ausübung des Wahlrechts der Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände gem. § 248 Abs. 2 HGB erfolgte zur besseren Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage. Die Abschreibung der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgt über eine Nutzungsdauer von sieben Jahren.

Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB

Der ausschüttungsgesperrte Gesamtbetrag in Höhe von EUR 3.911.245,54 betrifft ausschließlich den Wert der aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Wirtschaftsgüter.

Ausleihungen an verbundene Unternehmen

Die Gesellschaft hat Darlehen in Höhe von insgesamt EUR 11.564.553,23 (Vorjahr: EUR 4.130.744,59) an ihre Gesellschaften, die HRworks HoldCo GmbH ausgereicht. Die Darlehen wurden über einen Zeitraum von acht Jahren gewährt und wurden demnach im Anlagevermögen der Gesellschaft erfasst. Der jährliche Zinssatz der Darlehen beträgt 6,55457%.

Forderungen

Sämtliche Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital beträgt 25.564,59 EUR.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Personalrückstellungen (TEUR 655).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 15.304 enthalten (Vorjahr: TEUR 4.208). Darin enthalten ist eine Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 14.897 aus der Ergebnisabführung an die HRworks HoldCo GmbH. Die übrigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen den sonstigen Verbindlichkeiten zugehörig.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen zum Bilanzstichtag wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 5.483, davon bestehen TEUR 1.961 gegenüber verbundenen Unternehmen:

Restlaufzeit < 1 Jahr Restlaufzeit > 1 Jahr Restlaufzeit > 5 Jahre
Aus Miet- und Leasingverträgen TEUR 0 TEUR 3.805 TEUR 1.678

Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen

Im Geschäftsjahr ergaben sich keine Erträge oder Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung, die nicht von untergeordneter Bedeutung sind.

Periodenfremde Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 26.237,20 enthalten. Diese stammen größtenteils aus Erstattungen der IHK Freiburg sowie aus einer Erstattung von Nebenkosten aus dem Jahr 2020.

Periodenfremde Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 65.701,00 enthalten. Diese stammen größtenteils aus Nachzahlungen von Nebenkosten für Büroflächen.

Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte während des Geschäftsjahrs durchschnittlich 138 Arbeitnehmer (Vorjahr: 90 Arbeitnehmer).

Die folgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeiter: 0
Angestellte: 114
Leitende Angestellte: 24

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs 2023 wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Markus Schunk, München, Diplom-Kaufmann

Der Beruf ist mit der Organschaft identisch.

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Angabe der Vergütungen der Geschäftsführer in 2023 wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Unternehmensverträge

Mit der HRworks Holding GmbH als Organträgerin wurde am 21.12.2020 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 17.02.2021. Mit Verschmelzungsvertrag vom 17.08.2023 wurde die HRworks Holding GmbH auf die HRworks HoldCo GmbH verschmolzen. Somit wurde der Ergebnisabführungsvertrag mit Eintragung der Verschmelzung im Handelsregister im Geschäftsjahr auf die HRworks HoldCo GmbH übertragen und besteht mit dieser Gesellschaft fort.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ergeben.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Zwischen der Gesellschaft und Ihrem Mutterunternehmen HRworks HoldCo GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Das Ergebnis im Geschäftsjahr wurde folglich vollumfänglich an die HRworks HoldCo GmbH abgeführt.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Freiburg im Breisgau, den 15. März 2024

gez. Markus Schunk

ANLAGESPIEGEL zum 31. Dezember 2023

HRworks GmbH Softwareentwicklung, Freiburg im Breisgau

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen
EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.925.231,28 1.936.892,89 0,00 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 34.387.12 0,00 0,00 0,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 71.792,59 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 3.31.410,99 1.936.892,89 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 660.750,73 11.833,90 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.131.108,03 99.485,39 48.655,57 0,00
Summe Sachanlagen 1.791.858,76 111.319,29 48.655,57 0,00
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 4.130.744,59 7.433.808,64 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 4.130.744,59 7.433.808,64 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 8.954.014,34 9.482.020,82 48.655,57 0,00
kumulierte Abschreibungen 31.12.2022 Abschreibungen
EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 950.878,63 495.299,24
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 31.333,12 3.054,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 71.792,59 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.057.058,34 498.353,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 128.876,63 41.374,90
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 789.540,85 136.965,39
Summe Sachanlagen 918.417,48 178.340,29
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.975.475,82 676.693,53
Zuschreibungen Buchwert 31.12.2022 Buchwert 31.12.2021
EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 3.911.245,54 2.469.651,89
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 3.054,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 3.911.245,54 2.472.705,89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 543.708,00 573.249,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 47.364,57 392.397,00 431.168,00
Summe Sachanlagen 47.364,57 936.105,00 1.004.417,00
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 11.564.553,23 4.130.744,59
Summe Finanzanlagen 0,00 11.564.553,23 4.130.744,59
Summe Anlagevermögen 47.364,57 16.411.903,77 7.607.867,48

Bescheinigung

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 (Anlage 4) der HRworks GmbH, Freiburg im Breisgau, unter dem Datum vom 15. März 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die HRworks GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HRworks GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HRworks GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)).

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Wiedergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

Lahr/Schw., den 15. März 2024

BTG
Badische Treuhand Gesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Jochen Schwend, Wirtschaftsprüfer

gez. Lukas Nickel, Wirtschaftsprüfer

Beschluss über die Feststellung des Jahresabschlusses

Die Gesellschafterversammlung der HRworks GmbH, Freiburg im Breisgau, hat am 28.03.2024 den Jahresabschluss zum 31.12.2023 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

99 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.