Cargomind (Germany) GmbH
Cargo City Süd 555A, 60549 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tatjana Monika Mehrhof seit 8.2.2017 | Geschäftsführer |
Uwe Glaser seit 19.4.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Cargoplan Verwaltungsgesellschaft mbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Cargomind (Germany) GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA) Geschäftstätigkeit Die Cargomind (Germany) GmbH ist ein Speditionsunternehmen, das nicht selbst Transporte durchführt, sondern seine Dienstleistung des "Transportorganisierens" sowohl national als auch international anbietet. Diesbezüglich unterhält die Cargomind (Germany) GmbH Niederlassungen in Frankfurt am Main, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und München. B) Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche sowie Geschäftsverlauf 1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Laut Aussage der Präsidentin des Statistischen Bundesamtes kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP in 2023 lediglich um 0,7 % höher. Die preisbereinigte gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung ging im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Einige Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützen die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation (+2,6 %) und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich der öffentlichen Dienstleistungen, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und der Dienstleistungssektor im unternehmerischen Bereich (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und Einzelhandel, welche deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben um 1,7 %. Im Jahr 2023 betrug der gesamte Umsatz in der Logistikbranche in Deutschland rund 330 Milliarden Euro, das sind 16 % mehr als noch 2019, dem letzten Jahr vor der Corona-Krise. Den Umsatz generieren Unternehmen in den Bereichen Transport, Umschlag, Lagerei, Spedition und Verpackung und bilden damit noch vor den Branchen Maschinenbau und Chemie/Pharma einen der wichtigsten Wirtschaftszweige in Deutschland. Der zum Ende des dritten Quartals begonnene leichte Aufwärtstrend des deutschen Luftfrachtmarktes konnte laut Zahlen des Verbands der Air Cargo Abfertiger Deutschlands (VACAD) im vierten Quartal verstetigt werden. Erstmals lagen die umgeschlagenen Mengen im Jahr 2023 zum Jahresende auch über dem Vorjahresniveau. Aufs gesamte Jahr gesehen waren die Tonnage-Zahlen allerdings schwächer als im Vorjahr. So wurden im Geschäftsjahr 2023 an den deutschen Hauptverkehrsflughäfen mit einem Volumen von 4,6 Millionen Tonnen 7,1 % weniger Fracht transportiert als noch im Jahr zuvor. Der Güterumschlag der deutschen Seehäfen ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 4,1 % gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden insgesamt 267,8 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Die schwierige geopolitische Lage und die schwache Dynamik des Welthandels im Jahr 2023 gingen somit nicht spurlos an den deutschen Seehäfen vorbei. So verzeichnete der deutsche Außenhandel im Jahr 2023 gegenüber dem Jahr 2022 einen Rückgang der Warenexporte (-2,0 %) und der Warenimporte (-10,1 %) 2. Geschäftsverlauf und Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Cargomind (Germany) GmbH verzeichnete im Geschäftsjahr aufgrund der rückläufigen Frachtpreise sowie einem gesunkenen Frachtvolumen lediglich einen Umsatz von TEuro 18.128 (i.Vj. TEuro 33.862). Nach Abzug der Aufwendungen für bezogene Leistungen ergibt sich ein um TEuro 2.468 von TEuro 7.507 auf TEuro 5.039 gesunkener betrieblicher Rohertrag. Bezogen auf die Gesamtleistung ist dieser im Vergleich zum Vorjahr von 22 % auf 28 % gestiegen. Nach Abzug der Personalkosten in Höhe von TEuro 2.513, der übrigen Betriebsaufwendungen und Erträge in Höhe von TEuro 1.048 und der Abschreibungen in Höhe von TEuro 73 ergibt sich ein Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern in Höhe von TEuro 1.405. Nach Berücksichtigung der Zinsen und der Steuern wird ein Unternehmensergebnis in Höhe von TEuro 1.002 (i.Vj. TEuro 2.741) ausgewiesen, welches deutlich unter dem geplanten Jahresergebnis liegt. Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von 13 TEUR vorgenommen. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug im Geschäftsjahr TEuro 2.300. Die Vermögensverhältnisse der Cargomind (Germany) GmbH sind sehr stabil. Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft eine Bilanzsumme von TEuro 8.769 aus. Der Großteil des Vermögens besteht aus kurz- und mittelfristigem Vermögen und hierbei vor allem aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit einem Anteil von 53,9 % der Bilanzsumme, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 31,0 % sowie liquiden Mittel in Höhe von 13,3 %. Die Eigenkapitalquote beträgt im Berichtszeitraum 41,3% der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen machen mit 45,5 % der Bilanzsumme die Mehrheit des Fremdkapitals aus. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. C) Chancen und Risiken Die unternehmenstypischen Risiken sind Ausfalls-, Liquiditäts- sowie Währungsrisiken. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist im Rahmen ihrer internationalen Aktivitäten einer Vielzahl von Risiken wie Wechselkursrisiken, Zinssatzrisiken, Zahlungsausfallrisiken und Liquiditätsrisiken ausgesetzt. Die Risiken und ihre potenziellen Auswirkungen werden im Rahmen eines internen Risikomanagementprozesses erhoben und analysiert. Auf Basis dieser Erhebungen wird versucht, negative Auswirkungen auf das Periodenergebnis und das Eigenkapital weitestgehend zu mindern. Weiterhin kann die Entwicklung der Treibstoff- und Energiepreise gerade bei schnellen Preisanstiegen dazu führen, dass die Gesellschaft die entstehenden Kosten nicht in vollem Umfang zeitgleich weiterbelasten kann. Aufgrund der aktuell sehr volatilen Entwicklung der Märkte ist dieses Treibstoff- und Energiekostenrisiko nach wie vor von besonderer Bedeutung und unterliegt einer laufenden Überwachung der Geschäftsführung. Jedoch lassen sich aus heutiger Sicht keine Risiken erkennen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Demgegenüber ergeben sich jedoch auch Chancen für die Logistikbranche: So sind ein stabiles Netzwerk sowie langjährige Geschäftsbeziehungen zu einer Vielzahl von unterschiedlichen und anspruchsvollen Kunden Ausdruck der großen Leistungszufriedenheit mit dem Unternehmen und bestätigen das in uns gesetzte Vertrauen. Zentrale Bedeutung hat dabei ein aktives Qualitätskonzept, dessen Beachtung und Weiterentwicklung sichergestellt wird. Durch ein breites Leistungsangebot verhindern wir Abhängigkeiten zu einzelnen Kunden und Branchen. Unsere Innovationsbereitschaft sowie die fortschreitende Digitalisierung halten uns dabei ständig auf der Höhe des Marktes, wodurch wir bei der Akquise neuer Kunden erfolgreich sind. Wir verfügen über hoch motivierte und engagierte Mitarbeiter in allen Bereichen des Unternehmens. Ihre Kompetenz und ihr Verantwortungsbewusstsein ermöglichen eine sehr effiziente Leistungserbringung. Die Firmenphilosophie, dass nur permanente Weiterentwicklung langfristigen Erfolg garantiert, wird von allen Mitarbeitern in den Schlüsselpositionen gelebt und als Vorgabe weitergegeben. Insbesondere vor dem Hintergrund der sich ändernden konjunkturellen Rahmenbedingungen sehen wir Chancen uns zu behaupten. Wir sind strategisch gut aufgestellt und agieren mit einem reaktionsfähigen und innovativen Management. D. Sonstige Angaben zur künftigen Entwicklung Die Cargomind (Germany) GmbH fokussiert sich auf den verstärkten Ausbau der VIP-Kunden, die Steigerung der Marktpräsenz speziell in der Luft- und Seefracht und die Aufrechterhaltung des erstklassigen Service. Kundennähe, ein Höchstmaß an Flexibilität und Lösungsbereitschaft in einem sich stetig verändernden Marktumfeld bleiben die wesentlichen Stützen des wirtschaftlichen Erfolgs und weisen den Weg in eine erfolgreiche Zukunft. Die auf das Niveau vor der COVID-19 Pandemie gesunkenen Frachtraten sowie der prognostizierte Mengenrückgang aufgrund von Einbrüchen in der Bauwirtschaft und der Automobil-, Chemieindustrie werden sich in einem deutlichen Umsatzrückgang sowie einem deutlich rückläufigen Jahresergebnis widerspiegeln. Die Entwicklung des Vermögens ist primär abhängig von der Entwicklung der Weltwirtschaft. Das Jahr 2023 war geprägt durch ein schrumpfendes Wirtschaftswachstum und steigende Preise. Die Treibstoffpreise stiegen auf ein Rekordhoch und der Ukraine Konflikt scheint kein Ende zu finden. Der Nah-Ostkonflikt, der im Oktober 2023 wieder einen Höhepunkt erreichte, und die zunehmende Seepiraterie verschärften die Lage zusätzlich. Wir weisen darauf hin, dass die Prognosesicherheit vor dem Hintergrund möglicher Auswirkungen der Konflikte in der Ukraine und dem Nahen Osten eingeschränkt ist. Auch wenn direkte Geschäftsbeziehungen in die Konfliktstaaten nur im geringen Umfang bestehen, so ist aktuell schwierig abzuschätzen, wie sich dieser Konflikt auf die Konjunktur im Allgemeinen und vor allem auf die Weltwirtschaft und die Verkehrsströme auswirken wird.
Frankfurt am Main, den 18. April 2024 Tatjana Mehrhof, Geschäftsführerin Uwe Glaser, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Damit unterliegt die Gesellschaft der Prüfungsflicht gemäß § 316 HGB. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte unter dem Gesichtspunkt der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Neuzugänge werden nach der linearen Methode zeitanteilig unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern ermittelt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden in dem Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wird der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände, Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert, zweifelhafte Forderungen mit dem wahrscheinlichen Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die Wertansätze entsprechen dem strengen Niederstwertprinzip. Der Rechnungsabgrenzungsposten wurde in Höhe der vorausbezahlten Beträge zeitanteilig abgegrenzt. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten im Jahr 2023 ist im beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen keine Forderungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr (Vorjahr: TEuro 0). Es bestehen keine Forderungen gegen Gesellschafter (Vorjahr: TEuro 0). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr (Vorjahr: TEuro 5.904). Somit bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEuro 80 (Vorjahr: TEuro 58). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEuro 19 (Vorjahr: TEuro 21) und keine Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (Vorjahr: TEuro 0). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erträge aus der Währungsumrechnung gem. § 256a HGB betragen TEuro 51 (Vj. TEuro 72), Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen TEuro 59 (Vj. TEuro 173) Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigen Mitarbeiter beträgt 39 (Vorjahr: 38). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen im Berichtsjahr finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEuro 163 (Vorjahr: TEuro 150) pro Jahr. Namen der Geschäftsführer Tatjana Mehrhof , Kauffrau Uwe Glaser, Kaufmann Vergütungen der Geschäftsführer Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch und gibt keine Angaben zu den Geschäftsführerbezügen an. Konzernzugehörigkeit Die Cargoplan GmbH, Wien, ist das Mutterunternehmen der Cargomind (Germany) GmbH, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist im Firmenbuch veröffentlicht. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen können. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, nach Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 eine Gewinnauschüttung in Höhe des Gewinnvortrags von Euro 1.972.143,68 sowie des Jahresergebnisses für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von Euro 1.001.557,09 vorzunehmen.
Frankfurt am Main, den 18. April 2024 Tatjana Mehrhof, Geschäftsführerin Uwe Glaser, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.04.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenelgungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt. An die Cargomind (Germany) GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Cargomind (Germany) GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Cargomind (Germany) GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Regensburg, 18. April 2024 SLP
Treuhand GmbH
Schmid, Wirtschaftsprüfer Deinhard, Wirtschaftsprüfer |
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