Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 35052
Eingetragen
13.4.2018
Branche
Vermittlung von ArbeitskräftenSonstige Überlassung von ArbeitskräftenBefristete Überlassung von Arbeitskräften
Gegenstand
Die gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung sowie die Personalvermittlung und ähnliche Dienstleistungen, Personalqualifizierung und Consulting. Im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung werden u.a. Pflegefachkräfte (Altenpfleger/in, Krankenpfleger/in) an entsprechende Kliniken und Pflegeeinrichtungen überlassen. Das Unternehmen hat nicht den Zweck, Ärzte oder vergleichbare Berufe im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung zu überlassen. Des Weiteren finden keine anderweitigen gewerblichen Tätigkeiten statt, welche eine ärztliche/medizinische Berufserlaubnis erfordern (ärztliche Behandlung oder vgl.).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christoph Gerschütz
seit 16.2.2024
Geschäftsführer
Mario Lenza
seit 10.3.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

arano group GmbH
Germany
29.900 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pacura med GmbH

Nürnberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Pacura med GmbH gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung, 90411 Nürnberg

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Pacura med GmbH mit Sitz in Nürnberg ist eine Tochtergesellschaft der arano group GmbH. Pacura med GmbH ist ein bundesweit tätiger, auf den Medizinbereich spezialisierter Personaldienstleister. Wir bringen tagtäglich das zusammen, was zusammengehört - individuelle, einzigartige Menschen und den idealen, auf die Bedürfnisse zugeschnittenen Einsatz. Durch unsere Kompetenz und Erfahrung arbeiten wir mit namhaften Kliniken und Pflegeeinrichtungen in ganz Deutschland erfolgreich zusammen und können so unsere Fachkräfte langfristig und erfolgreich einsetzen und etablieren.

Die Pacura med GmbH ist an 5 Standorten im Bundesgebiet mit Niederlassungen vertreten. Damit haben wir feste Ansprechpartner überall im Bundesgebiet für eine transparente und lösungsorientierte Zusammenarbeit vor Ort.

Wir sind spezialisiert auf den Einsatz unserer Fachkräfte in Kliniken, Reha- und Pflegeeinrichtungen aller Fachbereiche - egal ob klein oder groß. Dank unserer flexiblen Dienstleistungsmodelle sind wir zu jeder Zeit bundesweit verfügbar und können uns individuell an Anforderungen und Bedürfnisse anpassen.

Durch unser Work & Travel Modell stehen wir jederzeit zur Verfügung.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufs / Wirtschaftsbericht

2.1 Wirtschaftliches Umfeld und Geschäftsbereiche des Unternehmens

Die deutsche Wirtschaft müht sich aus der Stagnation. Im kommenden Jahr dürfte die Wirtschaftsleistung wieder zulegen. Eine große konjunkturelle Dynamik ist aber nicht absehbar. Vor allem die recht kräftigen Zuwächse des real verfügbaren Einkommens werden den privaten Konsum anschieben. Die Zinswende belastet jedoch weiterhin die Baubranche und größere Impulse seitens der Weltwirtschaft lassen auf sich warten. Zudem wird die sich nach dem Bundesverfassungsgerichtsurteil zum Nachtragshaushalt 2021 abzeichnende Konsolidierung die wirtschaftliche Expansion bremsen. Bezüglich der genauen Ausgestaltung der Einsparungen besteht ebenso Unsicherheit wie über deren wirtschaftliche Auswirkungen.

In der Prognose senken die zusätzlichen Einsparungen die Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts um gut 0,3 Prozentpunkte im Jahr 2024. Insgesamt rechnen wir nun mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts für das kommende Jahr von 0,9 Prozent und damit mit einer langsameren Gangart als in unserer Herbstprognose (1,3 Prozent). Im Jahr 2025 dürfte die Wirtschaftsleistung um 1,2 Prozent zulegen (Herbstprognose: 1,5 Prozent). Im laufenden Jahr fällt das Minus mit 0,3 Prozent etwas niedriger aus als im Herbst erwartet (-0,5 Prozent). Die Inflation ist deutlich gesunken. Für die kommenden beiden Jahre rechnen wir mit Raten von 2,3 Prozent (2024) und 1,8 Prozent (2025), nach 5,9 Prozent im laufenden Jahr. Die geringe wirtschaftliche Dynamik hinterlässt Spuren am Arbeitsmarkt. Der demographische Wandel und damit verbunden der Fachkräftemangel wirken dem aber entgegen. Das Finanzierungsdefizit des Staates dürfte von 2,5 Prozent in Relation zum Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 auf 0,7 Prozent im Jahr 2025 zurückgehen. Der Schuldenstand wird im gleichen Zeitraum von 66,1 Prozent auf 62,4 Prozent sinken.

Quelle: IfW Kieler Konjunkturberichte Stand 12/2023

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) veröffentlicht in regelmäßigen Abständen den Konjunkturkompass für Deutschland und die Eurozone. Hier werden jeweils die wichtigsten wirtschaftlichen Entwicklungen und Risiken dargestellt. Das deutsche BIP gab im Schlussquartal 2023 spürbar nach, nachdem es zuvor lange stagniert hatte. Wichtige Monatsindikatoren wie die Produktion blieben im Dezember schwach und die Stimmung hat sich im Januar erneut verdüstert. Für das erste Quartal 2024 ist mit Stagnation zu rechnen. - Mit fallender Inflationsrate und wachsenden Nominallöhnen bleiben die Voraussetzungen für eine konsumgetriebene Erholung aber intakt. Zudem ist im weiteren Jahresverlauf global mit Leitzinssenkungen zu rechnen, was Investitionen und Exporte anregen und so der Industrie neue Impulse geben wird. Alles in allem hält KfW Research trotz des schwierigen Winters an der Erwartung fest, dass die Wirtschaft im Gesamtjahr 2024 wieder wächst (+0,3 %; Vorprognose +0,6 %). Im Jahr 2025 dürfte sich das deutsche Wirtschaftswachstum auf 1,2 % beschleunigen (Erstprognose).Aufgrund begrenzter Preiserhöhungsspielräume in einem schwachen Konjunkturumfeld dürfte sich der Anstieg der Verbraucherpreise weiter verlangsamen. KfW Research rechnet für 2024 unverändert mit einer deutschen Inflation von 2,5 % (HVPI) und im kommenden Jahr mit 2,0 % (Erstprognose).

Quelle: KfW-Konjunkturkompass vom 02.2024

2.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Markt für Zeitarbeit im Bereich der Pflege stagnierte im Berichtsjahr und war sogar gegen Ende des Jahres rückläufig. Dieser Entwicklung konnte Pacura med GmbH bedingt entgegenwirken. Mit einem Bewerber/Mitarbeiter-orientierten strategischen Ausrichtung ist es gelungen, das Unternehmen als einen der größten Personaldienstleister in Deutschland zu bestätigen. Trotz des herausfordernden Marktumfeldes hat sich der Umsatz positiv entwickelt. Dieser verzeichnet eine Steigerung von absolut T€ 12.415 (+7,57 %) auf T€ 176,470 gegenüber T€ 164.055 im Vorjahr. Die Vorjahres-Umsatzprognose in Höhe von T€ 170.000 wurde somit erreicht. Die Zeitarbeitsbranche, vor allem im Mangelmarkt Pflege, spürt den zunehmenden Fachkräftemangel und damit den Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Der Arbeitsmarkt ist ein Bewerbermarkt. Geschwindigkeit und der Einsatz verschiedener Rekrutierungskanäle zählten bereits in der Vergangenheit, so auch im Berichtsjahr zum Erfolgsfaktor. Die angespannte finanzielle Lage im deutschen Gesundheitssektor führte zu einem Auftragsrückgang. Dieser Herausforderung begegnete das Berichtsunternehmen mit der Erhöhung von Vertriebstätigkeit und dem Ausbau von Kundenbeziehungen. Die Corona-Pandemie war im Jahr 2023 nicht mehr merkbar.

Belastend war der nahezu durchgehend hoher Ausfall (9,1%) an Personal aufgrund von Erkrankungen und der Bedarf der Kunden konnte nicht jederzeit vollumfänglich gedeckt werden. Zusätzlich spürte man die Folgen der Ukraine Krise durch immer steigende Kraftstoff-, Lebensmittel- und Energiepreise.

2.3 Investitionen

Die Investitionen ins Anlagevermögen des Geschäftsjahres 2023 betrugen T€ 563. Es handelte sich im Wesentlichen um Investitionen im immateriellen Bereich, um Neuinvestitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung einschließlich der geringwertigen Wirtschaftsgüter sowie Digitalisierungsinstrumente um Homeoffice und Distanzarbeiten zu verbessern.

2.4 Finanzierung

Die getätigten Investitionen ins Anlagevermögen wurden aus dem vorhandenen Eigenkapital finanziert.

2.5 Personal- und Sozialbereich

Im Geschäftsjahr 2023 gehörten durchschnittlich 2252 Mitarbeiter (davon 2143 Pflegepersonal und 109 im nichtmedizinischen Bereich) zur Belegschaft des Stammhauses und seiner fünf Niederlassungen (Vorjahr 2011, davon 1911 Pflegepersonal und 100 im Nichtmedizinischen Bereich). Der Personalaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr aufgrund Ausweitung der Geschäftstätigkeit um T€ 12.560 auf T€ 135.454. Durch die enge Korrelation zwischen Umsatzerlösen und Personalkosten in einem Zeitarbeitsunternehmen blieb die Personalquote mit 76,8 % gegenüber dem Vorjahr (74,9%) nahezu konstant.

In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz, z. B. Unfallschutz, Berufsunfälle u. ä. haben sich im Geschäftsjahr 2023 keine besonderen Vorkommnisse ergeben.

3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

3.1 Vermögenslage

Die Ausweitung der Geschäftstätigkeit hat zu einer Minderung der Bilanzsumme um T€ 618 auf 27.006 geführt

Trotz der Ausweitung der Geschäftstätigkeit im Jahr 2023 in den Niederlassungen konnten Prozesse und Verfahren zu Gunsten des Unternehmens angepasst werden.

Die externen Verbindlichkeiten ohne konzerninterne Verbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr sind um T€ 170 auf T€ 1.273 gestiegen.

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 2,9 % (Vorjahr 1,5%).

Der erzielten Jahresüberschuss in Höhe von T€ 11.378 wurde gemäß dem geschlossenen Ergebnisabführungsvertrag an die arano group GmbH abgeführt.

3.2 Finanzlage

Es wurde ein positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von T€ 11.785 (Vj. T€ 19.312) erzielt.

Die Mittelabflüsse aus Investitionstätigkeit von T€ 560 (Vj. T€ 64) und Finanzierungstätigkeit von T€ 14.321 (Vj. T€ 19.622) führten zu einer Verringerung des Finanzmittelfonds um T€ 3.096. Sowohl die Anlagendeckung als auch die Liquidität 2. Grades weisen Werte von weit über 100 % aus. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war über das gesamte Geschäftsjahr gewährleistet. Die passivierten Verbindlichkeiten sind ausschließlich kurzfristiger Natur. Die Verrechnungskonten werden dabei verzinst.

3.3 Ertragslage

Die Gesamtleistung hat sich im Geschäftsjahr um T€ 12.415 auf T€ 176.470 (+7,57 %) erhöht.

Wachstumsorientierte Maßnahmen in den Niederlassungen haben zu gesteigerten Lohnkosten geführt, die noch nicht vollständig durch Aufträge abgedeckt wurden zum Stichtag.

Hierbei gab es Umsatzwachstum in Niederlassungen von bis zu 22,2% .

Bei einer relativ konstanten Personalquote von 76,8 % (Vj. 74,9 %) ist das Betriebsergebnis von T€ 19.569 im Vorjahr auf T€ 11.378 gesunken..

3.4 Management Quote (§ 289f Abs. 4 HGB)

Das Management der Pacura med GmbH bestand in 2023 aus 15 Mitgliedern (Geschäftsführung, Director, Head of Business Unit und Teamleads) und setzt sich aus 53,33% (8) Männern und 46,67% (7) Frauen zusammen. Das Ziel des Unternehmens ist es auch in Zukunft diese ausgewogene Quote insgesamt zu halten.

Geschäftsführung: 100% Männer (1)

Director: 100% Männer (1)

Head of Buiness Unit: 40% Männer (2) 60% Frauen (3)

Teamleads: 50% Männer (4) 50% Frauen (4)

4. Beurteilung der künftigen Entwicklung - Risiken und Chancen

Prognose

Der Zeitarbeitsmarkt im Gesundheitswesen entwickelt sich seitwärts. Für 2024 wird eine Konsolidierung der Zeitarbeitsbranche im Gesundheitswesen erwartet. Bei der Pacura med wurde eine leichte Umsatzsteigerung von 1,7% (17.500 Tsd laut Planung) sowie ein Gesamtergebnis/Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung leicht über Vorjahr budgetiertA. Herausforderungen jedoch auch Chancen für die Zeitarbeitsfirmen werden weiterhin in der fortschreitenden Digitalisierung von Prozessen wie der Zeitplanung, Abrechnung und Einführung der digitalen Personalakte gesehen. Auch der Druck auf die Löhne wird ein Thema sein. Die Digitalisierung wird weiterhin vor allem Einfluss auf Büro-, Handels-, und Dienstleistungsberufe (White Collar) und Pflegeberufe haben. In diesen Branchen sehen Zeitarbeitsfirmen, darunter auch die Pacura med GmbH, derzeit auch am ehesten Wachstumschancen. Neben der Digitalisierung sieht die Pacura med Wachstumschancen durch ihre mitarbeiterorientierte Ausrichtung. Der Arbeitnehmermarkt verlangt von Unternehmen ein Umdenken, welches die Anpassung an die individuelle Lebenssituation der Arbeitnehmer erfordert. Vor allem im Gesundheitsweisen ist es entscheidend Prozesse und Angebote neu zu denken und diese auf die Bedürfnisse der Arbeitnehmer auszurichten. Dieser Marktanspruch entspricht der mitarbeiterorientierten Ausrichtung von Pacura med und bietet somit einen Marktvorteil. Neben der mitarbeiterorientierten Ausrichtung bekommt die Kundendurchdringung, -gewinnung und -ausbau einen höheren Stellenwert. Durch gezielte Vertriebsaktivitäten sowie das Herausarbeiten von Qualitätsstandards soll sich Pacura med GmbH von anderen Marktteilnehmern abheben und somit für eine Kundenverdichtung sorgen. Flankiert durch gezielte Marketingaktivitäten und neue Produkte (Master Vendor Konzept) soll noch mehr auf die Bedürfnisse der Kunden eingezahlt werden.

Chancen und Risiken

Die Berichtsfirma hat sich trotz durchwachsener Rahmenbedingungen bisher gut auf dem Markt behaupten können. Die Auswirkungen der schwierigen Finanzlage der Kundenunternehmen war im Berichtsjahr merkbar. Die Aufstellung des Konzerns ist weiterhin auf Wachstum ausgelegt, und wird diesen durch attraktive Mitarbeiterkonzepte, Kundenbindungsaktionen und Digitalisierung fortsetzen. Zunehmend steigt der Bekanntheitsgrad des Konzerns und die Zufriedenheit der Kunden, sodass eine längerfristige Zusammenarbeit ermöglicht werden kann. Etwaige Verschärfungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes neben anderen politischen Einschränkungen stellen ein Risiko dar, welche das Unternehmen nicht beeinflussen kann. Gleichzeitig erarbeitet das Berichtsunternehmen mit Vertretern der Branche Qualitätsstandards welche die Bedürfnisse des Umfeldes erfüllen werden. Gravierende Änderungen der Gesetzgebung würden die Unternehmung vor Herausforderungen stellen, welche sich u.U. negativ auf das Geschäft auswirken könnten. Die Gesellschaft blickt weiterhin positiv der Zukunft entgegen.

Als Risiko betrachten wir weiterhin den sich immer weiter zuspitzenden Fachkräftemangel im Bereich der Pflege. Dabei stellt die Rekrutierung von neuen Fachkräften die größte Herausforderung sowohl für uns wie auch für die gesamte Branche dar. Hier gilt es stets die Marketingansätze zu überprüfen und gegebenenfalls auf Marktveränderungen schnell zu reagieren. Gleichzeitig ist dieses schnelle Agieren und Reagieren auf Marktgegebenheiten eine Chance für unseren Konzern, schnell und erfolgsbringend neue Mitarbeiter für uns zu gewinnen. Bestandsgefährdende Risiken werden nicht gesehen.

5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den in der Pacura med GmbH bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft über die bestehenden Guthaben bei Kreditinstituten und über den Verbundbereich. Ziel des Finanzmanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallsrisiken verfügt die Pacura med GmbH über ein straffes Debitorenmanagement.

 

Nürnberg, den 21. Mai 2024

Alexander Gusev, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 770.700,13 417.622,55
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 388.946,13 49.245,55
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.755,13 49.245,55
2. Geschäfts- oder Firmenwert 358.416,00
3. geleistete Anzahlungen 9.775,00 0,00
II. Sachanlagen 381.754,00 368.377,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 30.793,00 33.306,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 350.961,00 335.071,00
B. Umlaufvermögen 25.980.044,73 26.756.697,45
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 24.583.995,26 22.264.824,57
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.734.945,53 14.545.916,53
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.110.488,04 6.757.581,50
3. sonstige Vermögensgegenstände 738.561,69 961.326,54
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 7.942,58 20.809,13
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.396.049,47 4.491.872,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 254.771,18 449.136,95
Aktiva 27.005.516,04 27.623.456,95

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.250.268,57 4.250.268,57
I. Gezeichnetes Kapital 29.900,00 29.900,00
II. Gewinnvortrag 4.220.368,57 4.220.368,57
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 4.784.640,89 5.236.513,69
1. sonstige Rückstellungen 4.784.640,89 5.236.513,69
C. Verbindlichkeiten 17.970.606,58 18.135.874,69
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.272.500,09 1.102.192,08
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.272.500,09 1.102.192,08
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.933.126,79 11.353.379,81
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 11.933.126,79 11.353.379,81
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.764.979,70 5.680.302,80
davon aus Steuern 2.676.602,14 2.927.816,34
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 37.328,01 36.258,55
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.764.979,70 5.680.302,80
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 800,00
Passiva 27.005.516,04 27.623.456,95

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 176.470.165,61 164.055.451,35
2. sonstige betriebliche Erträge 8.970.735,41 6.406.623,15
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 15,29
3. Personalaufwand 135.453.671,26 122.893.432,52
a) Löhne und Gehälter 113.575.383,86 103.689.428,23
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 21.878.287,40 19.204.004,29
davon für Altersversorgung 280.352,64 254.865,52
4. Abschreibungen 201.860,75 168.444,59
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 201.860,75 168.444,59
5. sonstige betriebliche Aufwendungen 38.621.493,81 27.885.735,38
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 555,31 376,58
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 641.980,55 169.711,14
davon aus verbundenen Unternehmen 616.141,75 160.529,60
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 326.809,63 53.497,34
davon an verbundene Unternehmen 326.713,21 53.012,02
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.019,77
9. Ergebnis nach Steuern 11.477.026,35 19.630.675,81
10. sonstige Steuern 99.472,63 61.741,64
11. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 11.377.553,72 19.568.934,17
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Pacura med GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Nürnberg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Nürnberg
Register-Nr.: 35052

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der aus dem Kauf der Schwestergesellschaft resultierende Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über eine Dauer von 3 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % Rechnung getragen.

In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Aufwendungen erfasst, soweit diese das Folgejahr betreffen, jedoch im Berichtsjahr bereits bezahlt wurden.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 127.895,39 149,58 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 391.000,00 0,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 9.775,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 127.895,39 400.924,58 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 47.543,83 7.270,85 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 864.556,12 154.674,90 9.243,69
Summe Sachanlagen 912.099,95 161.945,75 9.243,69
Summe Anlagevermögen 1.039.995,34 562.870,33 9.243,69
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 128.044,97
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 391.000,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 9.775,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 528.819,97
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 54.814,68
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.009.987,33
Summe Sachanlagen 0,00 1.064.802,01
Summe Anlagevermögen 0,00 1.593.621,98
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 78.649,84 28.640,00 0,00 0,00 107.289,84
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 32.584,00 0,00 0,00 32.584,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 78.649,84 61.224,00 0,00 0,00 139.873,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.237,83 9.783,85 0,00 0,00 24.021,68
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 529.485,12 130.852,90 1.311,69 0,00 659.026,33
Summe Sachanlagen 543.722,95 140.636,75 1.311,69 0,00 683.048,01
Summe Anlagevermögen 622.372,79 201.860,75 1.311,69 0,00 822.921,85
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 20.755,13 49.245,55
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 358.416,00 0,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 9.775,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 388.946,13 49.245,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 30.793,00 33.306,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 350.961,00 335.071,00
Summe Sachanlagen 0,00 381.754,00 368.377,00
Summe Anlagevermögen 0,00 770.700,13 417.622,55

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 7.942,58 Euro (Vorjahr: 20.809,13 Euro).

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 11.110 umfassen Forderungen aus Verrechnungsgeschäften, die den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zuzurechnen sind.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten.

31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
Personal 4.553.489,00 4.868.300,00
Berufsgenossenschaft 51.426,89 108.414,64
ausstehende Rechnungen 139.000,00 205.299,05
Jahresabschluss/Prüfung 37.725,00 51.500,00
Archivierung 3.000,00 3.000,00
4.784.640,89 5.236.513,69

Verbindlichkeiten

Angaben zu Restlaufzeitvermerken der Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 17.970.606,58 Euro (Vorjahr: 18.135.874,69 Euro). Nach Bilanzposten gliedert sich der Betrag wie folgt:

31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
aus Lieferungen und Leistungen 1.272.500,09 1.102.192,08
gegenüber verbundenen Unternehmen 11.933.126,79 11.353.379,81
sonstige Verbindlichkeiten 4.764.979,70 5.680.302,80
davon aus Steuern 2.676.602,14 2.927.816,34
davon im Rahmen sozialer Sicherheit 37.328,01 36.258,55
17.970.606,58 18.135.874,69

Angaben zu Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Von den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 11.110.488,04 Euro (Vorjahr: 6.757.581,50 Euro), bestehen 6.904.520,21 Euro (Vorjahr: Verbindlichkeit 7.130.264,53 Euro) gegenüber Gesellschaftern.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 11.933 umfassen Verbindlichkeiten aus Verrechnungsgeschäften, die den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zuzurechnen sind.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Betrag
Euro
aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 1.396.049,47
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 1.396.049,47
gesichert durch Kontenpfändung aller bestehenden Bankkonten 1.396.049,47

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist aufgrund der aktuell positiven Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des verbundenen Unternehmen derzeit nicht zu rechnen.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 3.133.155,54 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Betrag
Euro
aus Kfz-Leasingverträgen 914.563,19
davon Laufzeit bis 1J 625.839,37
davon Laufzeit 1-5J 288.723,82
aus Mietverträgen 2.218.592,35
davon Laufzeit bis 1J 849.467,04
davon Laufzeit 1-5J 1.369.125,31
Summe 3.133.155,54

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

nach Tätigkeitsbereichen Umsatz
Euro
Arbeitnehmerüberlassung von Pflegekräften 174.522.959,79
sonstige Dienstleistungen 1.947.205,82
176.470.165,61

Erläuterung der Erträge von außerordentlicher Größenordnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erstattungen nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz sowie dem Infektionsschutzgesetz in Höhe von 3.741.740,54 Euro enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 2.252 (davon 2.143 Pflegepersonal und 109 im nichtmedizinischen Bereich; Vorjahr 1.907 Pflegepersonal und 100 im nichtmedizinischen Bereich).

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Gusev, Alexander, Kaufmann

Gerschütz, Christoph, Magister Artium

Der Geschäftsführer ist nicht bei der Berichtsgesellschaft angestellt.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die arano group GmbH als Organträgerin hat mit der Pacura med GmbH als Organgesellschaft am 04. Februar 2021 einen Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen.

Der Gewinn beträgt 11.377.553,72 Euro und ist in voller Höhe an die arano group GmbH abzuführen.

Name und Sitz des Mutterunternehmens i.S.v. § 285 Nr. 14 HGB

Name: arano Group MidCo GmbH
Sitz: Nürnberg

Veröffentlichung des Konzernabschlusses im Unternehmensregister.

Honorar des Abschlussprüfers gem. § 285 Nr. 17 HGB

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt 20.000,00 Euro. Es entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Nürnberg, den 21. Mai 2024

Alexander Gusev, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Pacura med GmbH, Nürnberg:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Pacura med GmbH, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pacura med GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Management-/Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Management-/Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

• wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, den inhaltlich geprüften Bestandteilen des Lageberichts oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

• anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 21. Mai 2024

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Grässle, Wirtschaftsprüfer

Groher, Wirtschaftsprüfer

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