Hinterseer Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kiobel Tanlly Damarys Blanco-Hinterseer seit 30.1.2017 | Prokura |
Michael Hinterseer seit 19.10.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Parkett-Hinterseer GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2022 bis zum 30.04.2023Bilanz zum 30. April 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Mai 2022 bis 30. April 2023
Anhang des Geschäftsjahres 2022/2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Parkett Hinterseer GmbH hat ihren Sitz in Berlin und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Register-Nr. HRB 30047. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 30. April 2023 ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen der §§ 264 ff HGB und der Vorschriften des Gesetzes der Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erfolgt. Die Parkett Hinterseer GmbH, Berlin, weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Soweit aufgrund der Offenlegung einer verkürzten Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung ergänzende Angaben verlangt werden (z. B. gem. § 327 HGB), sind diese nachfolgend genannt. Das Wirtschaftsjahr beginnt am 01.05. eines Kalenderjahres und endet am 30. April des darauffolgenden Kalenderjahres. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich der Nebenkosten oder Herstellungskosten (gem. § 255 HGB) vermindert um lineare Abschreibungen bilanziert. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden entsprechend der Beschaffenheit und der mutmaßlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der einzelnen Vermögensgegenstände unter Berücksichtigung steuerlicher Vorschriften in der Regel linear vorgenommen. Bei abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens wurde entsprechend der steuerlichen Vorschriften für Zugänge die Abschreibung pro rata temporis vorgenommen. Sofern die Anschaffungs- und Herstellungskosten bei einem abnutzbaren beweglichen und einer selbständigen Nutzung fähigen Wirtschaftsgut des Anlagevermögens den Betrag von EUR 800 netto nicht überstiegen (sogenannte Geringwertige Wirtschaftsgüter), wurden gemäß steuerrechtlicher Regelung die anschaffungs- oder Herstellungskosten im Jahr des Zugangs in voller Höhe als Betriebsaufwand abgesetzt. Finanzanlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen saldiert. Die Vorräte wurden stichtagsbezogen zum Bilanzstichtag nach Art und Menge aufgenommen. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Den Risiken im Forderungsbestand wird durch Einzelwertberichtigungen sowie durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die um die einzelwertberichtigten Forderungen gekürzten Nettoforderungen Rechnung getragen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert, die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält die Auszahlungen des Geschäftsjahres, die Aufwendungen für die Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen errechnet. Die Berechnungen wurden mit Hilfe der Heubeck- Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck durchgeführt. Die Berechnungen wurden nach dem Teilwertverfahren durchgeführt. Dabei wurde unter der Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren ein Rechnungszins von 1,80%, für die Ermittlung des Unterschiedsbetrages gemäß § 253 Abs. 6 HGB ein Rechnungszins von 1,52% angesetzt. Der daraus resultierende Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt EUR 49.416 (Vj. EUR 94.240) - (Ausschüttungssperre). Nach Eintritt des Versorgungsfalls werden die laufenden Renten um 3% p.a. angepasst. Gehaltsanpassungen waren nicht zu berücksichtigen, da es sich bei den Zusagen um Festbeträge handelt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstelllungen wurden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, und berücksichtigen alle Erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Sofern im Berichtsjahr Geschäftsvorfälle in fremder Währung durchgeführt wurden, erfolgt i.d.R. die Umrechnung zu banküblichen Kursen oder zu den vom Bundesminister der Finanzen (BMF) gemäß § 16 Abs. 6 UStG festgesetzten monatlichen Umsatzsteuer-Umrechnungskursen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. IV. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Posten der Anlagegenstände ist aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel ersichtlich. Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.564,59 (= DEM 50.000). Die Rückstellungen für direkte Pensionsverpflichtungen weisen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB den Saldo von Altersvorsorgeverpflichtungen nach Verrechnung mit Rückdeckungsansprüchen zur Erfüllung dieser aus. Im Detail stellt sich dies wie folgt dar.
Für zehn Mitarbeiter bestehen Pensionszusagen durch eine Unterstützungskasse (PHV Parkett Hinterseer Versorgungskasse e. V.). Der Erfüllungsbetrag per 30.04.2023 beträgt EUR 519.813 (Vj. EUR 498.923) entsprechend dem vorliegenden versicherungsmathematischen Gutachten. Die Unterstützungskasse ist ausreichend dotiert. In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 256), ausstehende Rechnungen (TEUR 50), Gewährleistung (TEUR 32) sowie Jahresabschlusskosten (TEUR 18) enthalten. Gemäß § 268 Abs. 5 HGB gibt der nachfolgende Verbindlichkeitenspiegel Auskunft über die entsprechenden Restlaufzeiten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind i.H.v. TEUR 285 (Vj. TEUR 315) durch Grundpfandrechte besichert. Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 16.645,00 (i. V. EUR 18.536,00) enthalten. VI. Sonstige Angaben zur Bilanz Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverpflichtungen betragen TEUR 1.775. Hiervon sind TEUR 847 innerhalb eines Jahres und TEUR 928 zwischen einem und fünf Jahren fällig. VII. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 85 Angestellte beschäftigt. Im laufenden Geschäftsjahr war Michael Hinterseer einziges Mitglied der Geschäftsführung. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Haftungsverhältnisse, die zum 30. April 2023 bilanziell nicht berücksichtigt sind, bestehen keine. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Über Ereignisse nach dem Bilanzstichtag war nicht zu berichten. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.326 auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, 27. Mai 2024 Parkett Hinterseer GmbH Michael Hinterseer, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens für das Jahr 2022/2023 (Bruttodarstellung)
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023Gliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell 2. Zweigniederlassungsbericht 3. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 3. Finanzielle Leistungsindikatoren 4. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Parkett Hinterseer besteht bereits seit über 100 Jahren. Beginn war ein Sägewerk in Schliersee/Bayern. 1966 wurde in München die Parkett Hinterseer eröffnet, die vormals als Parkett Hübner gegründet wurde. Heute beschäftigt sich Parkett Hinterseer hauptsächlich mit dem Großhandel von Fußbodenbelägen, insbesondere mit Holzfußböden. Zur Produktarrondierung werden auch andere Produkte wie Laminat-, Vinyl- und Hartbodenbeläge sowie Terrassendielen angeboten. Das Sortiment umfasst ferner Unterboden-Renovierungssysteme, Klebstoffe, Lacke, Werkzeuge, Maschinen und andere branchenbezogene Produkte und Zubehörartikel. Die Produkte werden zum größten Teil als Eigenmarken verkauft. Dafür gibt es verschiedene Produktlinien, unter die die unterschiedlichen Produkte eingeordnet werden. Unter der Marke Eterna Bodenbeläge werden Laminat, Kork- und Vinyl Beläge verkauft. Die Marke Parat Parkett deckt Massiv- und Fertigparkett ab. Hier sind die meisten Produkte zu finden, sowohl in den unterschiedlichsten Formaten und Holzarten, sowie sämtliches Zubehör. Unter der Marke Hinterseer Floor-Art werden hauptsächlich Sonderanfertigungen und hochwertige individuelle Böden verkauft. Parkett Hinterseer hat eine Manufaktur für Sonderanfertigung sowie eigene Produkte, die sie ausschließlich von Premiumpartnern nach ihren Vorgaben produzieren lässt. Zu ihren Kunden zählt die Gesellschaft schwerpunktmäßig alle Handwerker, welche sich in ihren Gewerken mit Bodenbelägen befassen, insbesondere sind das Parkettleger, Bodenleger, Maler, Innenausbauer und Raumausstatter. Außerdem wird der Fachgroß- und Einzelhandel bedient. Endverbraucher werden hauptsächlich beraten und an Verleger/Kunden empfohlen. Organisatorische Struktur Die Geschäftsbereiche sind aufgeteilt in Beratungs-Studios für den Endverbraucher, Abholläger für den Handwerker und Logistikzentrum für die Einlagerung und Auslieferung. Servicedienstleistungen vor Ort werden durch unseren Außendienst angeboten. Die Verwaltung und Geschäftsführung werden vom Hauptsitz gesteuert. Die Waren werden zu über 60% mit eigenem Fuhrpark kurzfristig ausgeliefert. Es gibt drei weitere Gesellschaften - Parkett Hinterseer Mitte, West und Süd. Zu jeder Gesellschaft gehören regionale Standorte, die angegliedert sind. Die Hinterseer-Gruppe betreibt deutschlandweit insgesamt 28 Filialen. In vielen Standorten ist ein Großteil der Ware eingelagert, um kurzfristig auf die Kundenwünsche einzugehen. Rechtliche Struktur 2. Zweigniederlassungsbericht Neben vier Standorten in Berlin bestehen noch weitere Standorte in Hamburg, Rostock, Brandenburg- Oberkrämer und Potsdam. 3. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft ist nicht im Bereich Forschung und Entwicklung tätig. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bauhauptgewerbe hat 2022 einen Umsatz von 160,3 Mrd. Euro erzielt, das war nominal 10,7 % mehr als 2021. Nominal war dies der höchste gesamtdeutsche Wert. Die Lieferengpässe aufgrund des Krieges in der Ukraine führten allerdings zu stark gestiegenen Baumaterialpreisen, was sich in deutlich höheren Baupreisen niedergeschlagen hat: Sie legten 2022 um 16,7 % zu. Dies führte zu einem preisbereinigten (realen) Rückgang des Umsatzes 2022 von 5,1 %. Den deutlichsten realen Rückgang verzeichnete der Öffentliche Bau mit einem Minus von 6,2 % (nominal: + 9,3 %). Bund, Länder und Gemeinden haben ihre Investitionsbudgets nicht an die gestiegenen Baumaterial- und somit Baupreise angepasst. Aber auch für den Wohnungs- und den Wirtschaftsbau wurde ein reales Minus von 4,7 % bzw. 4,4 % ausgewiesen (nominal: + 10,7 bzw. 11,7 %). Aufgrund der Preis- und Zinssteigerungen und der damit einhergehenden Verunsicherung haben die privaten und gewerblichen Investoren auf die Bremse getreten. Für die kleineren Betriebe des Bauhauptgewerbes mit bis zu 19 Beschäftigten ist der Wohnungsbau bereits seit Jahrzehnten die dominierende Bausparte. Auf ihn entfallen nahezu zwei Drittel des Umsatzes. Da diese Betriebe zur monatlich erhobenen Auftragseingangsstatistik im Bauhauptgewerbe nicht meldepflichtig sind, ist der Wohnungsbau in dieser Statistik, was das Volumen betrifft, deutlich unterrepräsentiert. Mit wachsender Betriebsgrößenklasse geht die Bedeutung des Wohnungsbaus drastisch zurück, bei den größeren Betrieben des Bauhauptgewerbes mit 200 und mehr Beschäftigten machte er im Juni 2022 nur 15 % des Umsatzes aus. Das zwischenzeitliche starke Wachstum des Wohnungsbaus hinterlässt aber auch hier seine Spuren, 2010 betrug der Anteil nur 7 %. In der Kategorie der größeren Baufirmen überwiegt der Wirtschaftsbau mit einem Anteilswert von 43 bis 49 %. Der bauwirtschaftliche Mittelstand (20 bis 99 Beschäftigte) lebt nahezu gleichgewichtet von allen Bausparten. 2022 wurden in Deutschland 354.158 Wohnungen zum Bau genehmigt. Der Schwerpunkt lag mit 86 % in neuen Wohngebäuden. In diesem Segment haben die Wohnungen in Mehrfamilienhäusern ihren Anteil seit 2010 sehr deutlich von 41 auf 63 % ausgebaut. 12 % aller Wohnungen entfielen auf genehmigungspflichtige Umbaumaßnahmen im Bestand, 2 % auf Wohnungen in neuen Nichtwohngebäuden. 2022 wurden zwar doppelt so viele Wohnungen zum Bau genehmigt als zum Tiefpunkt im Jahr 2008, gegenüber 2021 lag die Zahl allerdings um 7 % niedriger, trotz des nach wie vor hohen Bedarfs. Der Wohnungsbau hat vor allem unter den steigenden Zinsen, zulegenden Baumaterial- und somit Baupreisen, den sinkenden verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte und dem nahezu kompletten Wegfall der staatlichen Neubauförderung bei energieeffizienten Wohnungen gelitten. Vom Rückgang waren vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser betroffen, wo die Genehmigungen sogar um 16 % einbrachen. Hier hat sich auch der Wegfall des Baukindergeldes negativ ausgewirkt. 2022 wurden neue Nichtwohngebäude für 46,0 Mrd. Euro (veranschlagte Baukosten) genehmigt, 9,1 % mehr als ein Jahr zuvor. Aufgrund der stark gestiegenen Baumaterial- und somit Baupreise ist dies allerdings ein realer Rückgang von ca. 6 %. Das Segment "Büro- und Verwaltungsgebäude" konnte seinen ersten Platz (noch) halten, hat aber aufgrund eines Rückgangs (nominal von 2,3 %, real von 16 %) an Bedeutung verloren. Dies ist auf einen Basiseffekt (2021: +16,2 %), aber auch auf den Trend zum Homeoffice zurückzuführen. Demgegenüber hat das Segment "Handels- und Lagergebäude" wieder an Bedeutung gewonnen. Die Europäische Parkettföderation (FEP) meldet für das erste Halbjahr 2023 auf den europäischen Märkten erhebliche Rückgänge des Parkettverbrauch. Nach der jüngsten Marktanalyse des Herstellerverbands, die auf einer Vorstandstagung am 18. Oktober vorgestellt wurde, sanken die Absätze in allen Mitgliedsländern in einer Spanne zwischen 15-38 % verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Als Hauptgrund für die Marktschwäche nennt die FEP die allgemein geringe Bautätigkeit sowohl im Neubau als auch in der Renovierung. Nicht nur in Europa produziertes Parkett, auch Importe, vor allem aus China, seien inzwischen betroffen. Die Inflation bleibe hoch, ebenso wie die Zinssätze, konstatiert der Herstellerverband. Da ein baldiger Aufschwung der Baukonjunktur nicht zu erwarten sei und das bodenlegende Handwerk zudem zuletzt auf die Baustelle komme, sei für die Mitgliedsunternehmen insgesamt keine Verbesserung der Marktsituation vor Ende 2024 zu erwarten. In Deutschland brach der Parkettverbrauch im zweiten Quartal 2023 um - 38 % verglichen mit dem Vorjahr am stärksten ein. Die Lager der Hersteller und des Handels sind voll. Auch die Parkett-Importe aus China gingen zuletzt um - 38 % zurück. Die Neubautätigkeit stagniert auf niedrigem Niveau, gleichzeitig wird zusätzlicher Wohnraum benötigt - möglicherweise verbessere sich die Lage Ende 2024, so die FEP. 2. Geschäftsverlauf und Lage Das Geschäftsjahr 2022/2023 kann am Umsatz gemessen insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden. Im Januar 2023 hat allerdings ein verheerender Brand unsere gesamte Lagerhalle, Verkaufsräume und Ausstellung in der Tabbertstraße vernichtet. Diesen herben Einschlag konnten wir mit unseren anderen Filialen und Versicherungsentschädigungen ausgleichen. Das gesamte Bürogebäude und die Verwaltung waren zum Glück nicht betroffen. Wir haben eine vorübergehende Zelthalle errichtet, um weiter unsere Kunden schnell zu bedienen. Der Standort wird wieder neu aufgebaut. Aufgrund des Ukraine-Krieges und der damit in Zusammenhang gestiegene Inflation sowie des deutlich höheren Zinsniveaus sank der Parkettverbrauch Ende 2022 deutlich. Des Weiteren war unser Geschäftsjahr geprägt durch Lieferzeiten und hohen Preissteigerungen, die aber sich zu Mitte und Ende des Geschäftsjahres genau in die andere Richtung drehten. Das Ergebnis nach Steuern ist mit TEUR 2.325 weiterhin stabil positiv. a) Ertragslage Trotz gestiegener Einkaufspreise, die nur teilweise an die Kunden weitergereicht werden und anfänglicher Lieferschwierigkeiten, bedingt durch den Ukrainekrieg, konnten Umsatz und Materialaufwandsquote auf Vorjahresniveau gehalten werden. Die sonstigen betrieblichen Einnahmen waren zum größten Teil Versicherungserstattungen im Zusammenhang mit dem Brandschaden und trugen zum verbesserten Rohergebnis bei. Die Personalkosten sind um 200 TEUR gesunken. Dies ist unter anderem auf den anhaltenden Fachkräftemangel und Personalreduzierung zurückzuführen. Die Abschreibungen verblieben leicht unter Vorjahresniveau. Die Aufwendungen für den Ausgleich des Standortes Tabbertstraße sowie allgemeine Kostensteigerungen führten zu einem Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 458, insbesondere im Bereich der Vertriebskosten sowie Werberaufwendungen Das Ergebnis ist mit TEUR 2.326 deutlich verbessert. b) Finanzlage Die allgemeine Finanzlage ist weiterhin als sehr gut einzuschätzen. Die liquiden Mittel betragen TEUR 3.327. Hier sind Versicherungs-Vorauszahlungen für den Neubau und für die Geschäftsausstattung des Standortes Tabbertstraße enthalten. Die Eigenkapitalquote stieg auf 81,34 % (VJ. 80,46 %). Das positive Jahresergebnis wird in erster Linie für den Neubau zurückbehalten. c) Vermögenslage in T€
Die Bilanzsumme erhöhte sich im laufenden Geschäftsjahr um TEUR 1.903. Hierbei standen den gestiegenen sonstigen Vermögensgegenständen höhere Rückstellungen im Steuerbereich sowie ein weiterhin verbessertes Eigenkapital gegenüber. Dies ist auf das laufende Jahresergebnis sowie die im Geschäftsjahr vorgenommene Ausschüttung zurückzuführen. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahl Umsatz und Umsatzrentabilität heran. Die Produktgruppe Parkett konnte nur leicht um 1 % gesteigert werden. Laminat und Hartbodenbeläge haben einen Zuwachs um 26 %, Elastische Beläge verzeichnen ein Minus von 5 %. Das entspricht einen Umsatz von ca. 389 Teuro pro Mitarbeiter. Die Gesellschaft beschäftigt zum Berichtszeitraum 82 Mitarbeiter. Der Rohertrag konnte um 9,4 % gesteigert werden. Die Kosten für Löhne und Verwaltung konnten reduziert werden. Im Bereich der sonstigen Aufwendungen spiegelt sich die allgemein hohe Inflation wider. Der Lagerbestand wurde konstant gehalten. Hier gilt es einen Ausgleich zwischen einer höheren Bevorratung aufgrund von Lieferschwierigkeiten (Ukraine-Krieg) einerseits und geringeren Nachfrage im Bausektor andererseits zu finden Im Übrigen verweisen wir auf die Ausführungen zu Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens- Finanz- und Ertragslage schätzen wir weiterhin als gut ein. Dies spiegelt sich in den stabilen Umsätzen sowie konstanten Ergebnissen wider. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei den Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Das Forderungsmanagement und die Kreditprüfung erfolgt, effektiv und kostenbewusst bei uns im Haus, dadurch konnten die Kosten und Zahlungsausfälle gegenüber früheren Zeiten mit Kreditversicherungen deutlich minimiert werden. III. Prognosebericht Die Baubranche in Deutschland bewegt sich auf eine Krise zu. Aufgrund der hohen Zinsen, der erhöhten Baukosten, sowie einem weiteren Anstieg der Bürokratie, ist die Zahl der Baugenehmigungen stark rückläufig. Daher ist mit einem verminderten Verbrauch von Parkett und Bodenbelägen in Deutschland zu rechnen. Der Ukraine Krieg beeinflusst weiter die Stimmung und das Wachstum in Deutschland. Arbeitskräfte fehlen am Arbeitsmarkt. Die Lohnkosten sind daher weiter steigend. Wir gehen von einer weitern Verschlechterung der Auftragslage aus. Die Entwicklung im Baugewerbe trübte sich im Lauf des Jahres 2022 jedoch ein, bedingt durch den Ukrainekrieg und die damit im Zusammenhang stehenden gestiegenen Inflations- als auch Zinsraten. Es kam zudem zum Teil zu Lieferengpässen bei unseren Produzenten. Diese Effekte führten in der ersten Jahreshälfte 2023 zu einer Verschlechterung der Auftragslage. Die Digitalisierung der Geschäftsprozesse wird in unserem Hause weiter vorangetrieben. Unser Konzept als Service-Dienstleister wird weiterhin auszubauen sein. Dies wird im Wesentlichen durch die bestehenden Außendienstleister erfolgen. Hierfür werden wir verstärkt in Fort- und Ausbildung investieren. Es wird verstärkt in die Digitalisierung und den Ausbau unserer Präsenz im Internet investiert. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 erwarten wir eine rückläufige Entwicklung unseres Unternehmens. Die Umsatzerwartung liegt aufgrund der geschilderten Marktsituation bei Parkett und Bodenbelägen im Bereich von -15% unter den Werten des Geschäftsjahres 2022/2023. Dasselbe wird für das Ergebnis erwartet. IV. Chancen- und Risikobericht Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Bankguthaben. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Mahnwesen und Debitorenmanagement. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit der Mehrheit der Kunden. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine sehr konservative Risikopolitik. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Zinsrisiken bei Darlehen sind derzeit nicht relevant. Das Liquiditätsrisiko wird durch eine rollierende Finanzplanung und entsprechendes Berichtswesen innerhalb des Unternehmens kontrolliert. Die Liquidität ist durch die Kapitalstruktur gesichert, es sind daher auch zukünftig keine finanziellen Engpässe zu erwarten. Das Währungsrisiko kann als sehr gering eingestuft werden, da der Anteil der Fremdwährungsgeschäfte sehr gering ist. Das Risikomanagementsystem basiert im Wesentlichen auf einer detaillierten Finanz- und Budgetplanung zu Beginn des Geschäftsjahres mit fortlaufender Anpassung an die tatsächlichen Ergebnisse und das wirtschaftliche Umfeld. Alle wesentlichen Vorgänge sind dem Vier-Augen-Prinzip unterworfen, wodurch eine Funktionsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsprozesse gewährleistet wird. Unsere Gesellschaft nutzt die Chance, durch Fokussierung auf hochwertige Qualitätsprodukte weiter organisch zu wachsen. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der laufenden Sortimentserweiterung und Produktinnovation. Es werden Produktlinien mit unterschiedlichen Preiskategorien angeboten. Im Servicebereich sehen wir Chancen in einer zeitlich und qualitativ nachhaltigen Verbesserung der Warenverfügbarkeit durch Ausbau unseres Lagersystems. Risiken bestehen in Lieferengpässen bei einzelnen Produkten, denen wir mit einer Diversifizierung der Lieferanten begegnen. Hinzu kommen Preissteigerungen bei Energie, Frachtraten und Vorprodukten, die sich auf die Einkaufspreise des Sortiments niederschlagen werden. Wir werden versuchen, die Preissteigerungen an unsere Kunden weiterzugeben. Ohne die Risiken zu vernachlässigen, bestehen unseres Erachtens gute Marktchancen, auch aufgrund der künftigen konjunkturellen Rahmenbedingungen. Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Der Fortbestand der Gesellschaft ist nicht gefährdet.
Berlin 27. Mai 2024 Parkett Hinterseer GmbH, Berlin Geschäftsführung Michael Hinterseer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Parkett Hinterseer GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Parkett Hinterseer GmbH, Berlin- bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2023 der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2022 bis zum 30. April 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Parkett Hinterseer GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2022 bis zum 30. April 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 29. Mai 2024 WZT
GmbH
Zingraf, Wirtschaftsprüfer Oberleiter, Wirtschaftsprüfer In der Gesellschafterversammlung der Parkett Hinterseer GmbH, Berlin, vom 11.06.2024 wurde der Jahresabschluss zum 30.04.2023 sowie der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023 der Gesellschaft festgestellt. Das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2022/2023 wird gemeinsam mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen. |
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