Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 186737
Vorher
Brillant 2679. GmbHVolker Wessels Telekom GmbHVolker Wessels Telecom Telekom Deutschland GmbHVolker Wessels Telecom Deutschland GmbH
Eingetragen
16.5.2017
Branche
Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationHerstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikWiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die Telekommunikation
Gegenstand
Die Gestaltung, der Bau, die Verwaltung und der Betrieb von Telekommunikationsinfrastruktur in Deutschland. Das Unternehmen darf weiterhin eigene Telekommunikationsinfrastruktur halten, vermieten oder verpachten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Freddy Straatsma
seit 9.2.2026
Geschäftsführer
Eddy Spolspoel
seit 28.5.2025
Prokura
Niels van Dalen
seit 28.5.2025
Prokura
Stanley Maas
seit 28.5.2025
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Hanab Telecom Holding B.VNLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Hanab Telecom Holding B.V
Netherlands
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Volker Wessels Telecom Deutschland GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 151.117,49 185
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 530.976,47 615
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 25.004.942,76 39.316
3. Geleistete Anzahlungen -19.748.154,16 -36,610
5.787.765,07 3.321
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.758.115,18 1.610
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 661,81 166
3. Forderungen gegen Gesellschafter 55.148,20 31
4. Sonstige Vermögensgegenstände 265.432,79 313
2.079.357,98 2.120
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.390.228,11 3,774
9.257.351,16 9.215
C. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.033.853,53 1.151
10.442.322,48 10.551

Passiva

31.12.2022 Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gesichertes Kapital 25.000,00 25
II. Verlustvortrag -1.175.894,29 -609
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 117.040,76 -567
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.033.853,53 1.151
0,00 0
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.025.314,78 447
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.121.732,56 7.131
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.665.134,83 832
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.665.134,84 (Vorjahr: TEUR 832)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.389.234,73 2.079
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.389.234,73 (Vorjahr: TEUR 2.079)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 182.680,31 50
davon mit einer Restlaufzelt bis zu einem Jahr EUR 182.680,31 (Vorjahr: TEUR 50)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 58.224,97 12
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 58.224,97 (Vorjahr: TEUR 12)
davon aus Steuern: EUR 19.186,00 (Vorjahr: TEUR 2)
davon Im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 10.697,34 (Vorjahr: TEUR 11)
9.417.007,40 10.104
10.442.322,18 10.551

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022 Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 44.140.111,60 18.271
2. Verminderung oder Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -14.310.520,04 10.815
3. Sonstige betriebliche Erträge 193.140,72 76
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.932.360,47 3.179
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 16.319.292,81 19.697
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.354.348,63 3.654
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 843.449,35 755
davon für Altersversorgung EUR 37.134,82 (Vorjahr: TEUR 21)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 80.372,03 127
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.390.132,97 2.297
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 32.322,00 0
davon aus Abzinsung EUR 32.322,00 (Vorjahr: TEUR 0)
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 18.057,26 20
davon an verbundene Unternehmen EUR 13.938,70 (Vorjahr: TEUR 11)
10. Ergebnis nach Steuern 117.040,76 -567
11. Sonstige Steuern 0,00 0
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 117.040,76 -567
13. Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr -1.175.894,29 -609
14. Bilanzgewinn -1.058.853,53 -1.176

Anhang zum 31. Dezember 2022

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten erstmals die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Wie in der Bauwirtschaft üblich, sind bei den Vorräten die erhaltenen Anzahlungen offen von den nicht abgerechneten Bauleistungen abgesetzt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname lt. Registergericht: Volker Wessels Telecom Deutschland GmbH
Firmensitz lt. Registergericht: Berlin
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Charlottenburg
Registernummer: HRB 186737 B

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung; trotz der noch bestehenden handelsbilanziellen Überschuldung bestehen aus folgenden Gründen eine positive Fortbestehens- und eine positive Fortführungsprognose:

Laut Planungsrechnungen hält nach Jahren des Anlaufes des Geschäftsbetriebs die positive wirtschaftliche Entwicklung des Geschäftsjahres an, dies äußert sich in erwarteten positiven Jahresergebnissen.

Die abzuwickelnden Projekte werden zu einem hohen Maße über erhaltene Anzahlungen finanziert.

Durch die Einbindung in das Gruppen-Cash-Pooling inkl. harter Patronatserklärung besteht bei Bedarf eine finanzielle Unterstützung durch die Gesellschafter.

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen oder - bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung - außerplanmäßiger Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer betragen zwischen ein und zehn Jahren.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Herstellungskosten der Sachanlagen werden in Höhe der handelsrechtlichen Untergrenze bemessen (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst). Einbeziehungswahlrechte werden nicht ausgeübt. Auch Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem steuerrechtlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Es wurden keine Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten einbezogen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Kassenbestände und Bankguthaben sind jeweils zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Latente Steuern werden nach den Grundsätzen des § 274 HGB ermittelt und bilanziert. Latente Steuern werden saldiert; ein Aktivüberhang resultierend aus unterschiedlichen Wertansätzen in der Handels- und der Steuerbilanz oder für Verlustvorträge wurde nicht bilanziert.

Erläuterungen zur Bilanz und GuV

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Vorräte/unfertige Bauprojekte

Die Anzahlungen werden in Ausübung des Wahlrechts gem. § 268 Abs. 5 HGB, soweit ihnen aktivierte Herstellungskosten gegenüberstehen, offen von den Vorräten abgesetzt. Die darüber hinaus erhaltenen Anzahlungen werden passivisch ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene Forderungen weisen in Höhe von 72.842,80 EUR (Vorjahr: 57.836,00 EUR) eine Restlaufzeit von über 1Jahr aus. Es handelt sich hierbei um Kautionen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (661,81 EUR; Vorjahr: 165.917,87 EUR) betreffen vollumfänglich Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Die Forderungen gegen den Gesellschafter belaufen sich auf 55.148,20 EUR (Vorjahr: 31.123,01 EUR). Es handelt sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sie resultieren aus der laufenden Geschäftstätigkeit.

Liquide Mittel

Die liquiden Mittel resultieren im Wesentlichen aus Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 1.390.228,11 EUR (Vorjahr: 3.774.006,94 EUR).

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von 237.829,06 EUR (Vorjahr: 219.495,00 EUR), ausstehende Rechnungen von 346.884,82 EUR (Vorjahr: 227.203,56 EUR) sowie Gewährleistungen von 279.342,90 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) enthalten.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Sie sind in Höhe von 2.665,1 TEUR durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (2.389.234,73 EUR; Vorjahr: 2.079.229,94 EUR) betreffen Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling in Höhe von 1.001.270,40 EUR (Vorjahr: 1.761,44 EUR) und Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter belaufen sich auf 182.680,31 EUR (Vorjahr: 50.001,50 EUR).

Die Verbindlichkeiten resultieren aus der laufenden Geschäftstätigkeit.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Nicht in der Bilanz erscheinende sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt:

2023 2024 2025 2026
Miet- und Pachtaufwendungen 661 TEUR 495 TEUR 336 TEUR 179 TEUR

Sonstige Angaben

Anzahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich beschäftigt:

Anzahl
Angestellte 60
Gewerbliche Arbeitnehmer sowie Poliere 8
Gesamt 68

Im Vorjahr wurden durchschnittlich 6 Arbeiter und 50 Angestellte beschäftigt.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind

Arjan ten Hove, Chief Executive Officer, Rijssen/Niederlande (Eintragung: 17.05.2019)

Bas Verhoeven, Chief Financial Officer, Dordrecht/Niederlande (Eintragung: 31.07.2020)

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der VWS Verbindingen & Netwerken bv (kleinster Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss wird bei der Kamer van koophandel en Fabrieken, Rotterdam/Niederlande, unter der Nummer 14059855 offengelegt.

Von der obersten Muttergesellschaft, der Koninklijke VolkerWessels BV, wird ein Konzernabschluss aufgestellt, in den die Volker Wessels Telecom GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird bei der Kamer van koophandel en Fabrieken, Rotterdam/Niederlande, unter der Nummer 34270985 offengelegt.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. Wir verweisen auch auf die Darstellung im Abschnitt 3.2 des Lageberichts.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2022 in Höhe von 117.040,76 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, den 24. November 2023

Die Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand am 01.01.2022 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenz an an solchen Rechten und Werten 3.500,00 0,00 0,00 3.500,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 288.614,70 69.765,83 128.336,08 230.044,45
292.114,70 69.765,83 128.336,08 233.544,45
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2022 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenz an an solchen Rechten und Werten 3.500,00 0,00 0,00 3.500,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 103.576,06 80.372,03 105.021,13 78.926,96
107.076,06 80.372,03 105.021,13 82.426,96
Buchwerte
Stand am 31.12.2022 Vorjahr
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenz an an solchen Rechten und Werten 0,00 0
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 151.117,49 185
151.117,49 185

Lagebericht zum 31. Dezember 2022

1. Geschäftsmodell

Die Volker Wessels Telecom Deutschland GmbH, Berlin (nachfolgend: VWTD GmbH), ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Volker Wessels Telecom B.V., Rotterdam/Niederlande. Das Unternehmen plant, designt und baut Glasfaserinfrastrukturen bis ins Gebäude sowie Stahlgittermasten und Dachantennenstandorte zum Ausbau des Mobilfunknetzes der fünften Generation (5G). Hierbei wird das Unternehmen für ausgewählte Kunden im Rahmen sogenannter TurnKey-Projekte tätig und liefert eine schlüsselfertige Übergabe der jeweiligen Projekte an ihre Kunden.

2. Wirtschaftsbericht 1

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine und der auch 2022 andauernden Corona-Pandemie. Dennoch verzeichnete sie 2022 einen Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandprodukts (BIP) von 1,9 %. Der Arbeitsmarkt wurde 2022 in erheblichem Umfang durch den Einsatz von Kurzarbeit gestützt, die Inanspruchnahme hat aber im Vergleich zum ersten und zweiten Corona-Jahr deutlich abgenommen. Die Inflationsentwicklung setzte sich im Jahr 2022 fort, Treiber waren vor allem die hohen Preise für Nahrungsmittel und Energie durch den Krieg in der Ukraine. Bedingt durch stabilisierende Eingriffe der Notenbanken zeigt sich ein allgemeiner Anstieg der Leit- und infolgedessen der allgemeinen Kapitalmarktzinsen.

Im Jahr 2022 konnte sich die VWTD GmbH in einem nach wie vor schwierigen und dynamischen Marktumfeld, das durch intensiven Wettbewerb und hohen Preisdruck gekennzeichnet ist, sehr gut behaupten. Das Geschäftsjahr 2022 war durch die folgenden Besonderheiten geprägt:

Ausbau der geförderten "Weißen Flecken" mit Glasfaserinfrastruktur in Herford (für den Kunden Deutsche Glasfaser).

Errichtung des ersten Stahlgitterturms für den Kunden Vantage Towers.

Intensive interne Vorbereitungen für einen verstärkten Ausbau der Unternehmenstätigkeit in den nächsten Jahren.

Auf- und Ausbau eines Partnermanagements zur Optimierung von Auswahl, Betreuung und Bindung von Baupartnern zur Sicherstellung der künftigen Wettbewerbsfähigkeit.

2.2. Geschäftsverlauf

Im Vergleich zum Jahr 2021 (Mio. EUR 18,3) stieg der Umsatz im Jahr 2022 stark um über 142 % auf Mio. EUR 44,1 an.

1 Für die bedeutsamsten Leistungsindikatoren ist ein Vergleich der Istwerte mit den Planwerten 2022 inklusive einer Abweichungsanalyse nicht möglich, da im Berichtsjahr erstmals ein Lagebericht aufgestellt worden ist.

Dieses Umsatzwachstum lässt sich durch das Wachstum im Bereich der sogenannten FttX-Projekte (Glasfaseranschlüsse in Dörfern und Städten) erklären. Außerdem lässt sich das Wachstum durch die wachsende Mobilfunksparte unseres Unternehmens erklären, da der Ausbau des 5G-Netzes im Jahr 2022 begann.

Das Ergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr (Mio. EUR -0,6) stark gestiegen und beträgt im Geschäftsjahr 2022 Mio. EUR 0,1. 2 Der Grund für diese positiven Entwicklungen ist der Abschluss einiger mehrjähriger Großprojekte mit positiven Ergebnissen.

2.3. Gesamtlage des Unternehmens

Die gleichen Trends werden für das Geschäftsjahr 2023 erwartet. Es wird erwartet, dass die Umsätze im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 erneut um über 10 % steigen werden. Der Grund dafür ist, dass das Auftragsbuch unseres Unternehmens für 2023 gut gefüllt ist und die Nachfrage nach einer besseren Telekommunikationsinfrastruktur enorm steigt.

Während der Corona-Pandemie ist eine gute Telekommunikationsinfrastruktur in Deutschland enorm wichtig geworden und hat alle Investitionen beschleunigt. Ohne eine gute Telekommunikationsinfrastruktur würde die deutsche Wirtschaft in den kommenden Jahren leiden.

Das EBT wird auch im Geschäftsjahr 2023 positiv sein, wobei das genaue Delta im Vergleich zu 2022 schwer zu bestimmen ist, da es stark von einer Reihe von Großprojekten abhängt, die voraussichtlich Ende 2023 oder Anfang 2024 abgeschlossen sein werden. Dies könnte ein Delta von +/- 50 % im EBT bewirken.

2.3.1 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die wichtigsten Finanzkennzahlen für unser Unternehmen sind die handelsrechtlichen Umsatzerlöse und das EBT. Zudem wird das Unternehmen anhand der Liquidität gesteuert.

Neben der Fokussierung auf auskömmlichere Margen (EBT über Umsatz) ist die Fokussierung auf die Liquidität in den kommenden Jahren von großer Bedeutung, da ein enormer Anstieg der Zinssätze erwartet wird, der die Finanzierung erheblich belastet. Dies bringt verschiedene Risiken und Kosten mit sich. Eine wichtige Kennzahl, dies zu steuern, ist der Liquiditätsstatus. Dieser ermittelt sich aus den Liquiden Mitteln zuzüglich der kurzfristigen Forderungen und abzüglich der kurzfristigen Rückstellungen sowie Verbindlichkeiten. Anhand dieser Kennzahl können wir den kurzfristigen Liquiditätsbedarf messen. Diese Kennzahl lag Ende 2022 bei Mio. EUR -2,1 (Vorjahr: Mio. EUR 3,0). Der hohe Liquiditätsbedarf entfällt im Wesentlichen auf verbundene Unternehmen (Mio. EUR 2.4; Vorjahr: Mio. EUR 2,1).

2 Das Jahresergebnis entspricht dem EBT, da im Geschäftsjahr und im Vorjahr keine Ertragsteuern angefallen sind.

2.3.2 Ertragslage

Für die Kennzahl Umsatz 2022 vergleiche die Darstellung in Abschnitt 2.2.

Der Umsatz wird in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter deutlich steigen. Der Grund dafür ist der zunehmende Druck auf eine gute Telekommunikationsinfrastruktur und die damit verbundenen Möglichkeiten und Projekte für unser Unternehmen.

Gegenwärtig bestehen 80 % unseres Umsatzes aus der Installation von Glasfasernetzen in Dörfern, Städten und entlegenen Gebieten, aber wir erwarten, dass dieser Anteil zurückgehen wird.

Dies begründet sich in dem Aufbau einer neuen Abteilung in unserer Sparte mobile, die sich speziell auf den Ausbau von 5G-Netzen und den Bau von Masten konzentriert. Ende 2022 wurden die ersten Verträge für diesen Geschäftszweig mit unserem Kunden unterzeichnet.

Der Auftragsbestand für das Jahr 2023 und darüber hinaus liegt Ende 2022 bei Mio. EUR 84.6.

2.3.3 Finanz- und Vermögenslage

2.3.3.1 Kapitalstruktur

In der Bilanz sind keine Kredite oder große Kapitalanlagen sichtbar. Allerdings ist die Gesellschaft in das konzernweite Cash-Pooling unter Leitung der Volker Wessels Stevin Financial Services B.V., Rotterdam/Niederlande, einbezogen. Die Gesellschafterin Volker Wessels Telecom B.V., Rotterdam/Niederlande, haftet für alle Verbindlichkeiten, die sich aus diesem Verhältnis vergeben. Zum Bilanzstichtag beträgt die Verbindlichkeit aus Cash-Pooling Mio. EUR 1,0.

2.3.3.2 Investitionen

Dieser Punkt ist für unser Geschäft nicht relevant. Es gibt keine wesentlichen Investitionen im Jahr 2022.

2.3.3.3 Liquidität

Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021 ist die Bankposition von Mio. EUR 3,8 deutlich auf Mio. EUR 1,4 gesunken.

Der Grund für diesen Rückgang ist, dass die unfertigen Leistungen aufgrund vertraglicher Vereinbarungen zugenommen haben. Ende 2022 waren viele FttX-Projekte noch nicht abgeschlossen, was bedeutete, dass die Abschlusszahlung unseres Kunden noch nicht erfolgt war. Im Mobilfunkbereich sind wir in der Abteilung Classic roll out gewachsen, in diesem Bereich erfolgt die Zahlung erst mit vollständiger Fertigstellung des Projekts. Zudem wurde für ein großes Projekt (FttX) eine Vereinbarung getroffen, wonach die VWTD GmbH nur 70 % der Produktion bezahlt bekommen, die anderen 30 % werden erst während des Projekts vereinnahmt. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf unseren Cashflow (Projektwert: Mio. EUR 17).

Für 2023 wird erwartet, dass die Liquidität zu Beginn des Jahres 2023 deutlich abnimmt, aber im vierten Quartal des Jahres 2023 aufgrund der Fertigstellung mehrerer Projekte wieder steigt.

Der Fokus auf die Liquidität ist von großer Bedeutung, da aufgrund des Krieges und der Pandemie mit einem deutlichen Anstieg der Zinssätze zu rechnen ist.

2.3.3.4 Vermögenslage

Zum Ende des Berichtszeitraums betrugen unsere Vorräte insgesamt Mio. EUR 5,8. Diese setzen sich aus Rohstoffen, Hilfs- und Betriebsstoffen, unfertigen Erzeugnissen und geleisteten Anzahlungen zusammen. Während die Gesamtvorräte gestiegen sind, zeigen sich Unterschiede in den verschiedenen Kategorien. Die Vorräte an Rohstoffen, Hilfs- und Betriebsstoffen sind von Mio. EUR 0,6 im Vorjahr auf Mio. EUR 0,5 gesunken. Die unfertigen Erzeugnisse und die geleisteten Anzahlungen sind ebenfalls gesunken, was auf die Fertigstellung diverser Großprojekte zurückzuführen ist. Dies spiegelt unsere Bemühungen wider, diese Verbindlichkeiten zu reduzieren und unsere Liquidität zu stärken.

Unsere Gesamtverbindlichkeiten sind jedoch von Mio. EUR 10,1 im Vorjahr auf Mio. EUR 9,4 gesunken. Dieser Rückgang resultiert aus einer Reduzierung der erhaltenen Anzahlungen, die von Mio. EUR 7,1 auf Mio. EUR 4,1 gefallen sind. Gleichzeitig sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf Mio. EUR 2,4 (Vorjahr: Mio. EUR 2,1) gestiegen. Dies zeigt unsere Bemühungen zur Reduzierung der Vorlaufzahlungen unserer Kunden, während die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aufgrund von Geschäftsbeziehungen zugenommen haben.

3. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

3.1. Chancen

Der Telekommunikationsmarkt bietet für die Volker Wessels Telecom Deutschland GmbH mittelfristig, trotz des herausfordernden Preis- und Wettbewerbsdrucks, Chancen für eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung:

Die Volker Wessels Telecom Deutschland GmbH unterstützt mit ihrer Geschäftstätigkeit die Digitalisierungsstrategie der Bundesrepublik Deutschland, die jedem Endverbraucher bis 2030 einen Glasfaseranschluss verspricht. Die wachsende digitale Vernetzung, die Anwendung moderner Kommunikationsformen sowie die starke Bedeutung immer datenintensiverer, komplexerer und integrierter Multimedia-Anwendungen in der Freizeit erfordern gemeinschaftlich hohe Bandbreiten. Diese Bedeutung wurde durch die COVID19-Pandemie nochmals verstärkt und deutlich gemacht. Die existierende und weiter auszubauende Glasfaserinfrastruktur für Haushalte und Gewerbeeinheiten, die Anbindung aller Schulen sowie die Anbindung von Antennenstandorten unterstreichen diese Annahme. Mit der im Frühjahr 2019 vollzogenen Frequenzversteigerung der fünften Mobilfunk-Generation (5G) eröffnen sich auch für die Volker Wessels Telecom Deutschland GmbH neue Chancen, am Markt partizipieren zu können, denn Voraussetzung für den Aufbau der 5G-Netze ist, neben freien Antennenstandorten, auch der Ausbau eines hochleistungsfähigen Glasfasernetzes, um die wachsenden Datenmengen schnell und ausfallsicher transportieren zu können. Mittelfristig werden sich Chancen ergeben im Bereich des nachträglichen Anschlusses von Gebäuden an bestehende Glasfaserinfrastruktur, sogenannte Nachverdichtung.

3.2. Risiken

Die Gesellschaft hat in Anlehnung an ihre Gesellschafterin ein Risikomanagementsystem installiert, welches zum Ziel hat, sämtliche Risiken frühzeitig zu erkennen, systematisch zu erfassen und zu bewerten sowie anschließend Maßnahmen zur Risikoverminderung einzuleiten. Das Risikomanagementsystem orientiert sich an der Risikorichtlinie der Gesellschafterin. Bestandteil der Risikorichtlinie ist die Erfassung neuer Risiken bzw. Aktualisierung bereits bestehender Risiken in regelmäßigen Zeitabständen durch die Unternehmensbereiche und deren Führungskräften. Der Risikobericht beschreibt die spezifischen Risiken und untersucht sie auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit hin.

Das Geschäft der Volker Wessels Telecom Deutschland GmbH unterliegt folgenden Risiken:

Personalrisiken aufgrund der angespannten Situation auf dem Arbeitsmarkt bei gleichzeitig hoher Nachfrage nach Fach- und Führungskräften im Umfeld des Glasfaserausbaus

Der Krieg in der Ukraine hat zu erheblichen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage in Deutschland geführt, von denen die Volker Wessels Telecom Deutschland GmbH eher am Rande betroffen ist. Im Rahmen des russischen Angriffs ist jedoch zu beobachten, dass auch der Cyberraum bereits Schauplatz von Angriffen auf ukrainische Unternehmen und Regierungseinrichtungen geworden ist. Es wird daher ein erhöhtes Risiko von Cyberangriffen für kritische Infrastrukturen in Deutschland gesehen. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko durch entsprechende Sicherheitsvorkehrungen.

Kostensteigerungen aufgrund von stark erhöhter Inflation sowohl bei Material als auch bei Baupartnerleistungen

Im Rahmen der weiteren Entwicklung der Volker Wessels Telecom Deutschland GmbH muss sich das Unternehmen im Hinblick auf personelle wie investive Maßnahmen an der Wettbewerbsfähigkeit des Marktes messen. Daher können nachgelagerte temporäre Kapazitäts- aber auch Qualitätsprobleme nicht ausgeschlossen werden.

Adressenausfallrisiken sind von untergeordneter Bedeutung, da die Aufträge an die Volker Wessels Telecom Deutschland GmbH im Wesentlichen durch große Unternehmen mit zweifelsfreier Bonität vergeben werden.

Auf Basis der Wirtschaftsplanung, der Einbindung in das Cash-Pooling der Unternehmensgruppe und der zur Verfügung stehenden Patronatserklärung der Gesellschafterin sind keine Liquiditätsengpässe für das Jahr 2023 und darüber hinaus zu erwarten. Zudem bestehen keine Risiken aus der laufenden Geschäftstätigkeit heraus, die als kritisch oder bestandsgefährdend eingestuft werden. Insoweit besteht trotz der noch bestehenden handelsrechtlichen Überschuldung unverändert eine positive Fortbestehens- und Fortführungsprognose, sodass der Jahresabschluss unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt wurde.

3.3. Prognose

Die flächendeckende Versorgung mit breitbandigem Internet kommt in Deutschland weiterhin stockend voran. Die Bundesregierung hat als neues Ausbauziel im Jahr 2021 formuliert, dass Ende 2025 mindestens 50 % der Haushalte und Unternehmen über Glasfaser an das Netz angeschlossen werden sollen. 3 Bis 2030 soll ein flächendeckender Glasfaserausbau erzielt werden. Mit Förderprogrammen wie "Weiße Flecken" und jüngst auch "graue Flecken" versucht der Bund, dem Breitbandausbau Schwung zu verleihen. Die Gesellschaft wird zusammen mit ihren Auftraggebern versuchen, möglichst viele weitere Haushalte, Gewerbebetriebe und Antennenstandorte mit Glasfaser zu erschließen.

Ein Vergleich des Geschäftsjahres 2022 und des vorausgegangenen Wirtschaftsplans 2022 zeigt eine deutliche Steigerung des Umsatzes sowie des Ergebnisses (EBT). Im Jahr 2023 geht die Volker Wessels Telecom Deutschland GmbH von einem im Vergleich zu 2022 stark steigenden Umsatz bei einer damit einhergehenden Ergebnisentwicklung aus. Die geplante Umsatzentwicklung kompensiert die gemäß Planung steigenden Kostenpositionen wie Material- und Personalaufwand. Aus derzeitiger Sicht sind aus dem Russland-Ukraine-Krieg über den mit dem Krieg verbundenen allgemeinen Inflationsdruck hinaus keine materiellen negativen Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf zu erwarten.

Nach sorgfältiger Analyse der aktuellen finanziellen Lage und unter Berücksichtigung der bevorstehenden Geschäftsentwicklungen erwarten wir eine deutlich negative Liquiditätsprognose für das Jahr 2023.

Die VWTD GmbH investiert in diverse Projekte, die zunächst einen erhöhten Kapitaleinsatz benötigen. Langfristig werden diese Projekte jedoch das Wachstum stärken. Um unsere Liquidität weiter zu optimieren, haben wir eine proaktive Initiative gestartet, um mit unseren geschätzten Geschäftspartnern verbesserte Vertragsbedingungen auszuhandeln. Durch den Dialog und die Anpassung von Vertragsdetails streben wir an, unsere finanzielle Flexibilität zu steigern und somit positiv auf unsere Liquidität nach dem Jahr 2023 einzuwirken. Wir sind zuversichtlich, dass diese Verhandlungen in absehbarer Zeit positive Ergebnisse zeigen werden.

 

Ratingen, 24. November 2023

Arjan ten Hove

Bas Verhoeven

3 Bundesministerium für Digitales und Verkehr (2023): https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/digitalisierung/gigabitstrategie-2017464

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Volker Wessels Telecom Deutschland GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Volker Wessels Telecom Deutschland GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Volker Wessels Telecom Deutschland GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Erstprüfung

Der Jahresabschluss der der Volker Wessels Telecom Deutschland GmbH, Berlin, für das vorhergehende Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021, der die Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 bildet, wurde nicht geprüft. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 ist diesbezüglich nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht abgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 24. November 2023

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gerald Reiher, Wirtschaftsprüfer

Wibke Großmann, Wirtschaftsprüferin

Angaben zur Feststellung des Jahresabschlusses gem. § 328 HGB Volker Wessels Telecom Deutschland GmbH, Berlin

Der Jahresabschluss der Volker Wessels Telecom Deutschland GmbH, Berlin, zum 31.12.2022 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 18.06.2024 festgestellt worden.

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