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IMS Trossingen GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018LageberichtVORBEMERKUNG Unter dem Datum vom 20. Dezember 2017 hat die IMS Trossingen GmbH mit der IMS Deutschland GmbH einen Vertrag über den Kauf und die Übertragung von Vermögensgegenständen geschlossen. Gegenstand der Übertragung waren Vermögensgegenstände, Vertragsverhältnisse, der Kundenstamm sowie die Arbeitsverhältnisse der Niederlassung Trossingen der IMS Deutschland GmbH. Zur Optimierung der betrieblichen Strukturen ist das bislang von der IMS Deutschland GmbH in ihrer Niederlassung Trossingen betriebene Geschäft ab dem 1. Januar 2018, 00.00 Uhr (Übertragungsstichtag) von der IMS Trossingen GmbH übernommen wurden. Aufgrund dieses Verkaufs des bislang von der IMS Deutschland GmbH in ihrer Niederlassung Trossingen betriebenen Geschäfts, zum 1. Januar 2018, sind Entwicklungen und Mehrjahresvergleiche nicht aussagekräftig. Daher wird in diesem Lagebericht darauf verzichtet. A. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Konjunkturelle Rahmenbedingungen und Entwicklung der Branche Im Jahr 2018 lag die Weltrohstahlproduktion bei 1.808 Mio. Tonnen, was einem Anstieg von 4,6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 % zu. In 2017 war die deutsche Wirtschaft noch um +2,2 % gewachsen. Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2018 über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von +1,2 % liegt. Die Rohstahlproduktion in Deutschland ist in 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 % auf 42,4 Mio. Tonnen (2017: 43,6 Mio. Tonnen) gesunken. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung der Gesellschaft Die Absatzmenge im Geschäftsjahr 2018 erreichte eine Tonnage (Output) von 22,6 Kt. 3. Beschaffung Die Materialbeschaffung erfolgt weltweit und produzentenunabhängig. Zum Lieferantenportfolio gehören dabei neben den alteingesessenen Herstellern aus Europa auch Produzenten aus Schwellenländern wie Ukraine und China. Jeder dieser Lieferanten ist prinzipiell austauschbar, aber aufgrund der Lieferverträge und Spezifikationen nur in enger Abstimmung mit den Endkunden. Die Materialbeschaffung war während des gesamten Berichtszeitraums unproblematisch, obwohl in einzelnen Produktgruppen die allgemeine Verfügbarkeit eingeschränkt und mit langen Lieferzeiten und im Vergleich zum Vorjahr höheren Preisen versehen war. Es wurde weiterhin das Ziel verfolgt, die Bestandsmengen parallel zu Absätzen zu stabilisieren und den Kundenbedarf sicherzustellen. Die Umschlagskennzahl hat sich während des Berichtszeitraums nicht nennenswert verändert. 4. Investitionen Im Geschäftsjahr 2018 wurden Neuinvestitionen zur Optimierung- und Effizienzsteigerung in Höhe von EUR 0,3 Mio. getätigt. 5. Finanzierung Die Finanzierung der Gesellschaft stützt sich auf eine Finanzmittelausstattung durch den Gesellschafter. Zum 31. Dezember 2018 bestehen Finanzmittelverbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft IMS group Holding Deutschland GmbH in Höhe von EUR 7,6 Mio. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2018 und im Rahmen der Betrachtung der Fortführungsprognose wurde unterstellt, dass weiterhin eine ausreichende Finanzmittelausstattung durch den Gesellschafter zur Verfügung gestellt wird oder ein Kreditinstitut ein entsprechendes Finanzierungsvolumen übernehmen würde. 6. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die wesentlichen Finanzkennzahlen stellen sich zum 31. Dezember 2018 wie folgt dar:
1 Finanzverbindlichkeiten - Flüssige Mittel - kurzfristige Finanzforderungen 2 Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2018 beträgt EUR 14,6 Mio. Die Aktivseite ist durch einen Vorratsbestand in Höhe von EUR 11,9 Mio. und kurzfristige Forderungen und Vermögenswerte in Höhe von EUR 1,4 Mio. gekennzeichnet. Auf der Passivseite wird ein Eigenkapital von EUR 2,0 Mio. ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten von insgesamt EUR 12,1 Mio. betreffen im Wesentlichen mit EUR 3,2 Mio. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit EUR 7,8 Mio. Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft IMS group Holding Deutschland GmbH aus der kurzfristigen Inanspruchnahme von liquiden Mitteln. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte die Gesellschaft einen Gewinn in Höhe von EUR 1,0 Mio., der aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft IMS group Holding Deutschland GmbH abgeführt wurde. Das geplante Jahresergebnis von EUR 1,0 Mio. wurde erreicht. Bei einer Absatzmenge von 22,6 Kt. und Umsatzerlösen von EUR 41,5 Mio. beträgt der Materialaufwand EUR 35,7 Mio. 7. Personal Die Zahlen der nachfolgenden Statistik werden in FTE (Full Time Equivalents) ausgewiesen. Diese werden nach Arbeitsstunden auf FTE (bei 38,50 Std./Woche) umgerechnet.
Der Krankenstand belief sich im Durchschnitt des Zeitraums auf ca. 3,4%. 8. Audits und Zertifikate Die IMS Trossingen GmbH gehört zur IMS Gruppe, die in einem Matrixverfahren vom DNV-GL zertifiziert wird. Die Zertifizierung für das Jahr 2018 wurde erfolgreich gemäß ISO 9001 durchgeführt. B. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT 1. Risiken der künftigen Entwicklung Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden fortlaufend weiterentwickelt, um das Maß der Risiken noch besser bewerten und handhaben zu können. Für das Jahr 2019 stellen vor allem die folgenden Punkte Risiken dar: a. Globale Überkapazitäten b. Dumpingstahl aus China und anderen Ländern c. Steigende Kosten durch Klimaschutzmaßnahmen und Emissionshandel d. Mögliche Hinwendung zu einer stärker protektionistischen Handelspolitik insbesondere im Hinblick auf die USA e. Rohstoffpreisänderungen bei Nickel, Molybdän und Chrom f. Exportprobleme durch einen ungeregelten Brexit Alle bekannten Risiken sind nach derzeitigem Kenntnisstand durch entsprechende Wertberichtigungen bzw. Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdenden Risiken bzw. gravierende Risiken mit Blick auf Vermögens-, Finanz- und Ertragslage liegen zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes nicht vor. 2. Chancen Chancen ergeben sich vor allem aus den folgenden Punkten: a. Positiver Geschäftsklimaindex der großen stahlabnehmenden Branchen b. Leichtes Produktionswachstum bei den wichtigsten Stahlverarbeitern wie im Maschinen- und Anlagenbau c. Leichter prognostizierter Anstieg der globalen Stahlnachfrage in 2019 um 1,4 % Alles in allem lässt sich aus den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine Zunahme der Produktion der Stahlverwender im Jahr 2019 um lediglich 0,2% ableiten, nach 1,3% im Jahr 2018. Dennoch bietet das Produktionswachstum im Maschinen- und Anlagenbau weitere Wachstumsperspektiven. Zu erwarten ist der übliche saisonale Verlauf mit einem stärkeren ersten Quartal und einer nachfolgenden Abschwächung. Die Gesellschaft ist auf den weltweiten Beschaffungsmärkten etabliert und daher in der Lage, günstige Einkaufsmöglichkeiten auszunutzen. Die Anforderungen unserer Kunden zur Erhöhung des Servicegrades werden sich weiter erhöhen und intensivieren. Wir fördern daher einen weiteren Ausbau von lukrativen Aufträgen mit hoher Wertschöpfungstiefe mit dem Ziel, die Kundenbindung zu stärken und die Abhängigkeit von der Volatilität des Marktes zu verringern. Gleichfalls sollen Umsätze und Margen gesichert und bestenfalls ausgebaut werden. C. PROGNOSEBERICHT Die Planung für das Geschäftsjahr 2019 basiert auf den Erfahrungswerten aus der Vergangenheit sowie den Einschätzungen über die Entwicklung auf den relevanten Märkten. Für das Geschäftsjahr 2019 plant die Gesellschaft Umsatzerlöse von rund EUR 39 Mio. und ein Ergebnis, vor Gewinnabführung, von EUR 0,6 Mio.
Düsseldorf, 28. Mai 2019 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Die IMS Trossingen GmbH hat Ihren Sitz in Düsseldorf, Willstätter Straße 13 und ist im Handelsregister B des Amtgerichts Düsseldorf unter HRB 82214 eingetragen. Die IMS group Holding Deutschland GmbH, Düsseldorf, hält 100 % der Geschäftsanteile der Gesellschaft, seit dem Jahr 2018 besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel und der Vertrieb von Spezialstahl und Spezialstahlprodukten. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf. Bei der Bewertung wurden die steuerlichen Vorschriften soweit wie möglich berücksichtigt. Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB Anwendung. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses für das Jahr 2018 und im Rahmen der Betrachtung der Fortführungsprognose wurde unterstellt, dass eine ausreichende Finanzmittelausstattung durch den Gesellschafter sichergestellt wird. Die Gründung der IMS Trossingen GmbH erfolgte am 30. November 2017. Folglich ergab sich für die Zeit vom 30. November 2017 bis 31. Dezember 2017 ein Rumpfgeschäftsjahr. Durch Einbringung des notwendigen Vermögens, im Wege der Abspaltung, der Muttergesellschaft wurde die operative Geschäftstätigkeit erst im Geschäftsjahr 2018 aufgenommen. Insoweit ist die Vergleichbarkeit des vorliegenden Jahresabschluss mit dem Vorjahr nicht möglich. Der Jahresabschluss ist in Euro aufgestellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den HGB Vorschriften nach BilRUG. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Für planmäßige Abschreibungen werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: Gebäude 20 bis 50 Jahre, Grundstückseinrichtungen 3 bis 25 Jahre, Betriebsvorrichtungen 4 bis 25 Jahre, technische Anlagen und Maschinen 3 bis 15 Jahre, andere Anlagen 3 bis 25 Jahre sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 8 Jahre. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten über EUR 250 bis EUR 1.000 werden über 5 Jahre mit 20 % abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter unter EUR 250 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. In den Vorräten werden die Handelswaren mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Soweit erforderlich, werden Abschreibungen für Verwertungsrisiken vorgenommen. Die Bewertung der Handelswaren erfolgt nach dem Durchschnittsverfahren. Wertmindernde Faktoren (Boni, Skonti, Rabatte) werden in der Bewertung berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Die erkennbaren Risiken sind durch entsprechende Bewertungsabschläge (Einzelwertberichtigungen) berücksichtigt; dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen werden, sofern vorhanden, auf den Barwert abgezinst. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen für Pensionen werden mit einem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung der aktualisierten "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck gebildet. Erwartete zukünftige Rentensteigerungen wurden mit 1,8 % in die Berechnung einbezogen. Es wurde ein Diskontierungssatz von 3,21 % für einen 10-Jahres-Durchschnitt verwendet. Zusätzlich erfolgt die Rechnungszinsangabe für einen 7-Jahres-Durschschnit von 2,32 %. Damit erfolgt die Passivierung nicht mit dem steuerlichen Teilwert gemäß § 6 a EStG. Zu den wesentlichen Pensionszusagen bestehen verpfändete Rückdeckungsversicherungen, die Deckungsvermögen im Sinne von § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB darstellen und daher mit der Pensionsverpflichtung saldiert wurden. Da ein Zeitwert für Lebensversicherungsverträge nicht verlässlich ermittelt werden kann, werden die Rückdeckungsversicherungen mit dem steuerlichen Aktivwert bewertet, der den Anschaffungskosten entspricht. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum 31. Dezember 2018 EUR 1.101,00. Der Differenzbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB in gleicher Höhe. Aufwendungen und Erträge aus dem Deckungsvermögen werden mit Aufwendungen und Erträgen aus der Abzinsung der Rückstellungen verrechnet. Das Ergebnis wird im Finanzergebnis ausgewiesen. Der übrige Aufwand wird als Aufwendungen für Altersversorgung im Betriebsergebnis ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem laufzeitadäquaten Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen werden unter Zugrundelegung von einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren mit einem Zinssatz von 2,32 % (Stand Ende Dezember 2018) nach versicherungsmathematischen Grundsätzen angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsposten werden im Rahmen von Devisentermingeschäften abgesichert. Die Bewertung von Fremdwährungsforderungen erfolgt zum entsprechenden Sicherungskurs. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Sicherungskurs oder zum jeweiligen ungünstigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. C. Erläuterungen zur Bilanz (1) Sachanlagen Die Entwicklung der einzelnen Posten der Sachanlagen sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im beigefügten Anlagespiegel gesondert dargestellt. (2) Vorräte
(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten verschiedene Ansprüche außerhalb des Warenverkehrs. Sämtliche Forderungen sind als kurzfristig einzustufen. (4) Eigenkapital Das in der Bilanz zum 31. Dezember 2018 bestehende Stammkapital in Höhe von EUR 25.000,00 ist voll eingezahlt. Mit Datum vom 22. Oktober 2018 hat die Gesellschafterin eine Einzahlung gemäß § 272 Abs. 2 Nr. HGB in die Kapitalrücklage der Gesellschaft in Höhe von EUR 2.000.000,00 beschlossen. Diese wurde am 25. Oktober 2018 geleistet. (5) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 480 TEUR bestehen im Wesentlichen für Garantierisiken (208 TEUR) sowie für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (150 TEUR), Jubiläumszuwendungen und Urlaubs- und Freizeitansprüche (93 TEUR). (6) Verbindlichkeiten Für sämtliche Verbindlichkeiten sind keine Sicherheiten bestellt worden. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stammen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 607 TEUR (Vj. 0 TEUR) sowie Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 7.801 TEUR (Vj. 0 TEUR). (7) Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte gemäß § 285 Nr. 3 HGB Immobilien-Mietvertrag Die IMS Trossingen GmbH mietete ihre Büro und Lagerräume an dem Standort in Trossingen. Der Vertrag ist langfristig abgeschlossen. (8) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft resultieren im Wesentlichen aus: 1. Mieten 2. Leasingverpflichtungen Fuhrpark 3. Factoring Der Gesamtbetrag für Mieten im Berichtsjahr belief sich auf 311 TEUR. Die Mietverhältnis des Standorts Trossingen endet per 31.12.2021. Zu 1. Die Verpflichtungen aus Mietverpflichtungen werden sich in den Folgejahren wie folgt entwickeln:
Zu 2. Die Anzahl der PKW im Fuhrpark unterliegt der jährlichen Fluktuation. Der jährliche Betrag belief sich in der Vergangenheit und als Planung in den Folgejahren auf ca. TEUR 36. Zu 3. Die Gesellschaft hat mit der BNP Paribas Factor GmbH einen Factoringvertrag abgeschlossen. Bei dem zugrundeliegenden Vertrag wird das offene Inhouse-Verfahren angewendet. Dabei wird die Debitorenbuchhaltung einschließlich der verkaufen Forderungen von der Gesellschaft geführt. Zum Ende des Geschäftsjahres waren Forderungen aus Lieferung und Leistung in Höhe von TEUR 2.198 im Rahmen von Factoring veräußert. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (9) Umsatzerlöse
(10) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus Reklamationen. (11) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen insbesondere IT- und Verwaltungskosten (1.050 TEUR), Ausgangsfracht, Versand- und Verpackungsmaterial (566 TEUR), Miet- und Leasingaufwendungen (369 TEUR), Aufwendungen für Garantieleistungen (208 TEUR), Aufwendungen für Leiharbeiter (174 TEUR) und Instandhaltungsaufwendungen (129 TEUR). (12) Derivative Finanzinstrumente Zur Absicherung von Fremdwährungstransaktionen im Zusammenhang mit operativen Geschäften werden Devisentermingeschäfte eingegangen. Der Zeitwert wird nach der "marking to market" Methode ermittelt. Es werden die aktuell gültigen Zinsstrukturkurven und Marktkurse der zu involvierenden Währungen zu Grunde gelegt. Zum Bilanzstichtag sind die Marktwerte positiv. E. Sonstige Angaben Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung Herr Uwe Buschle, Gunningen Kaufmann (seit 11.01.2018) Herr Thierry Philippe, Lyon / Frankreich Kaufmann Herr José Berthelier, Lyon / Frankreich Kaufmann Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Gesamtbezüge für die Geschäftsführer unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. Mitarbeiter
Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der IMS Trossingen GmbH geht in den Konzernabschluss der Jacquet Metal Service S.A., Lyon, ein, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser gilt als befreiend nach §291 HGB. Der Konzernabschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich und wird in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Der befreiende Konzernabschluss wurde nach den von der EU übernommenen IAS/IFRS aufgestellt. Entsprechend unterbleibt eine Erläuterung der vom deutschen Recht abweichend angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.
Düsseldorf, den 28. Mai 2019 Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
gez. Herr Thierry Philippe und Herr José Berthelier und Herr Uwe Buschle Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.09.2019 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die IMS Trossingen GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IMS Trossingen GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IMS Trossingen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 28. Mai 2019 Warth
& Klein Grant Thornton AG
gez. Stefan Sinne, Wirtschaftsprüfer gez. Patrick Mika, Wirtschaftsprüfer |
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