Rupert App GmbH & Co.
88299 Leutkirch im Allgäu, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
C******** G*** seit 5.2.2026 | Prokura |
P****** W***** seit 15.3.2023 | Prokura |
V******* A** seit 12.1.2022 | Kommanditist |
M***** R***** A** seit 12.1.2022 | Kommanditist |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rupert App GmbH & Co.Leutkirch im AllgäuJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Jahresabschluss 2023GeschäftstätigkeitDie Firma Rupert App GmbH + Co. plant, fertigt und montiert Metall-Fassaden, Fenster und Türen sowie Glasdachkonstruktionen. Vorwiegend werden damit architektonisch anspruchsvolle Büro- und Geschäftsgebäude sowie große öffentliche Bauprojekte ausgestattet. Unser Einzugsgebiet umfasst ganz Deutschland sowie die angrenzenden deutschsprachigen Länder (Schweiz, Österreich und Luxemburg). Konjunkturelle und wirtschaftliche RahmenbedingungenDie konjunkturellen Rahmenbedingungen im Bauhauptgewerbe blieben auch im Jahr 2023 schwierig. Die Kombination aus stark gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten sowie weiterhin hohe Energiekosten belasteten die konjunkturelle Entwicklung. Der reale Umsatzrückgang für 2023 betrug 5,3%. [vgl. Konjunkturbericht 2023/2024 Zentralverband des deutschen Baugewerbes]. Auch die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe verringerten sich um 4,4% (real) im Vergleich zum Vorjahr. Trotz des trüben Marktumfeldes konnten die Auftragseingänge die Planzahlen übertreffen und lagen nur knapp unter dem Rekordauftragseingang aus dem Vorjahr. Negative Auswirkungen der Konjunktur auf die Gewinnung von Neuaufträgen konnten daher nicht verzeichnet werden. Die Verfügbarkeit des Materials war zu jeder Zeit gegeben. Die Lieferketten waren nicht beeinträchtigt. Geschäftsverlauf/ AuslastungDer überdurchschnittlich hohe Auftragsbestand führte im Jahr 2023 zu einer Vollauslastung unseres Technischen Büros. Um den erhöhten Planungsaufwand zu bewältigen, wurden zusätzliche Kapazitäten durch die Zusammenarbeit mit externen Planungs- und Konstruktionsbüros sichergestellt. Diese erfolgreiche Integration externer Ressourcen in unsere internen Prozesse wird fortgesetzt, um sowohl die Gesamtkapazitäten bei Bedarf zu erhöhen als auch Auftragsschwankungen effizienter zu managen. Auch in unseren Fertigungsbereichen konnten die Kapazitäten vollständig ausgelastet werden. Produktionsspitzen wurden durch den Einsatz spezialisierter Leiharbeiter und Werkvertragsunternehmen im Bereich Metallbau erfolgreich ausgeglichen. Die Montagebereiche waren zu jeder Zeit vollausgelastet. AuftragseingangDer Auftragseingang im Jahr 2023 belief sich auf 78,28 Mio. EUR, was zwar einen Rückgang von 6,72% im Vergleich zum Vorjahr (83,92 Mio. EUR) darstellt, jedoch die Planzahlen übertraf und die Effektivität der im Vorjahr eingeleiteten internen Umstrukturierungen im Vertrieb bestätigt. Diese Umstrukturierungen trugen maßgeblich dazu bei, dass die angestrebten Ziele nicht nur erreicht, sondern teilweise übertroffen wurden. BetriebsleistungDie Betriebsleistung bzw. die Gesamtleistung errechnet sich aus den Rechnungssummen der abgerechneten Aufträge und der Veränderung des Bestandes an unfertigen Aufträgen. Im Geschäftsjahr 2023 konnte eine Betriebsleistung von 72,39 Mio. EUR erzielt werden (Vorjahr: 62,39 Mio. EUR). Die Umsatzerlöse betrugen dabei 58,72 Mio. EUR, die Erhöhung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen 13,70 Mio. EUR. Diese signifikante Steigerung der Betriebsleistung um rund 10 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr ist ein direktes Ergebnis der stabilen Auftragseingänge der letzten drei Jahre und der erhöhten Produktionskapazitäten, die durch gezielte Investitionen in neue Maschinen ermöglicht wurden. Auftragsbestand zum JahresendeDer Auftragsbestand zum Jahresende 2023 betrug 170,61 Mio. EUR (Vorjahr 168,37Mio. EUR). Vermögens- und ErtragslageIm Geschäftsjahr 2023 fand eine strategische Umschichtung des Anlagevermögens statt. Der Fokus auf den Ausbau des Maschinenparks wurde konsequent fortgesetzt. Gleichzeitig wurde das Anlagevermögen gezielt reduziert und durch Leasingmodelle ersetzt, um die Flexibilität und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu erhöhen. Die Ertragslage zeigte sich stabil, mit einem Anstieg des Jahresüberschusses auf 1,08 Mio. EUR (Vorjahr: 0,78 Mio. EUR). Dieser Anstieg reflektiert die positive Entwicklung nach dem Gesellschafterwechsel und bildet eine solide Grundlage für den zukünftigen Wachstumskurs des Unternehmens. Finanzlage und LiquiditätTrotz temporärer Bauunterbrechungen bei zwei Projekten, die zu einem vorübergehenden Stillstand der vereinbarten Zahlungspläne führten, konnte die Liquidität des Unternehmens jederzeit gesichert werden. Durch die flexible Nutzung der verfügbaren Kontokorrentrahmen wurden die ausbleibenden Kundenzahlungen kompensiert, ohne dass eine Ausdehnung des KK-Rahmens notwendig war. InvestitionsüberblickIm Jahr 2023 lag der Investitionsfokus weiterhin auf der Optimierung der Fertigungs- und Maschinenausstattung, der Personalentwicklung sowie der Nachhaltigkeitssteigerung. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des Unternehmens langfristig zu sichern und gleichzeitig den Wertschöpfungsgrad im eigenen Haus weiter zu erhöhen. Besonders hervorzuheben ist die Anschaffung einer vollautomatischen Laserschneidmaschine der Firma Amada, die zur Bearbeitung von Stahl und Aluminium eingesetzt wird und unsere Produktionsmöglichkeiten erheblich erweitert. Personalstand / MitarbeiterPer 31.12.2023 betrug der eigene Personalstand (ohne Aushilfen und Ferienarbeiter) 253 Mitarbeiter (Vorjahr 257 MA). Davon waren 93 gewerbliche Mitarbeiter, 102 Angestellte und 36 Teilzeitkräfte sowie 22 Auszubildende. Chancen- und Risiken der künftigen EntwicklungWirtschaftliche Chancen ergeben sich durch eine qualitativ hochwertige Auftragsrealisierung sowie einer zielkonformen Vertragsabwicklung. Hierzu sind die erforderlichen operativen und strategischen Maßnahmen eingeleitet. Oberstes Ziel hierbei ist die langfristige Unternehmenssicherung. Risiken ergaben sich aus den branchenbedingten Besonderheiten des Marktsegments Metallbau / Fassadenbau. Dies sind insbesondere Kalkulationsrisiken, sowie das Beschäftigungs- bzw. das Auslastungsrisiko, das mit regelmäßigen Soll-Ist-Vergleichen und entsprechenden Steuerungsmaßnahmen möglichst geringgehalten wird. Weiterhin bestehen technische Risiken durch Mängel beim Vormaterial und bei durch Subunternehmen ausgeführten Leistungen, welches durch ein professionelles Qualitätsmanagement und eine Überwachung eingeschränkt werden. Außerdem bestehen Risiken durch Zahlungsausfall zum Teil auch durch Zahlungsverweigerung unserer Auftraggeber, die wir durch zeitnahe Abrechnung und das Stellen von Abschlagsrechnungen, soweit vertraglich möglich, minimieren. Des Weiteren werden Warenkreditversicherungen für die jeweiligen Projekte abgeschlossen. Da wir bisher vorwiegend im Inland oder in Ländern der Eurozone tätig waren, bestehen keine Währungsrisiken. Vorschau auf das Jahr 2024 und 2025 / PrognoseberichtFür das Jahr 2024 und 2025 blicken wir optimistisch in die Zukunft. Der bereits erfolgte Auftragseingang für 2024 sowie die vielversprechenden Vertriebspotenziale und die aktuelle Auslastung unserer internen Kapazitäten geben Anlass zu großer Zuversicht. Darüber hinaus erwarten wir positive Effekte aus den eingeleiteten Effizienzsteigerungsmaßnahmen sowie den getätigten Maschineninvestitionen. Wir gehen davon aus für das Jahr 2024 ein positives Betriebsergebnis zu erzielen.
Leutkirch, den 30.07.2024 Rupert App GmbH + Co.Stahlbau - Metallbau gez. Magnus App, Geschäftsführer gez. Valentin App, Geschäftsführer gez. Jürgen Schmidt, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023(Vorjahr zum Vergleich)Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023(Vorjahr zum Vergleich)
Anhang zum Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023der Rupert App GmbH & Co., LeutkirchA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Rupert App GmbH & Co. (Amtsgericht Ulm, HRA 610040) zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Zahlen entsprechen dem Gliederungsschema der §§ 266 und 275 HGB. Dieses Gliederungsschema entspricht den durch das BilRUG geänderten Vorschriften des HGB. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden a) Bilanzierungshilfen und Ansatzwahlrechte Bilanzierungshilfen und Ansatzwahlrechte wurden von der Gesellschaft nicht in Anspruch genommen. b) Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss der Rupert App GmbH & Co. wurde entsprechend den für große Kapitalgesellschaften geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB aufgestellt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Für Zugänge des Berichtsjahres wird die lineare Abschreibungsmethode verwendet. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter, die Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bis € 250,00 haben, werden als Betriebsausgaben abgesetzt. Neuzugänge von mehr als € 250,00 bis € 800,00 werden gem. § 6 Abs. 2 EStG vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Festwerten entsprechend den Vorschriften des § 240 Abs. 3 HGB. Die Unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt werden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt, erkennbare Ausfallrisiken werden durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Die sonstigen Rückstellungen erfassen die erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der Anlagepositionen im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagespiegel dargestellt. Aufgrund einer EDV-Umstellung wurden die Anschaffungs- und Herstellungskosten und die Werte der kumulierten Abschreibung angepasst. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind keine Beträge enthalten, die eine vertragliche Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. Forderungen gegen Gesellschafter Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen T€ 3.856 (Vj. T€ 4.096). Eigenkapital Das zum 31.12.2023 im Handelsregister eingetragene Kommanditkapital beträgt € 6.993.000,00. Sonstige Rückstellungen Sie werden gebildet für ungewisse Verbindlichkeiten, Personalkosten und Garantieverpflichtungen. Verbindlichkeiten Die vertraglichen Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:
Im Vorjahr waren die Restlaufzeiten wie folgt:
D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsätze betreffen u. a. Erlöse im Bereich Stahl- und Metallbau (T€ 58.723; Vj. T€ 41.279). Außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende Positionen enthalten:
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind u. a. folgende Positionen enthalten:
E. Sonstige Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2023 bestand bei der Gesellschaft ein offenes Bestellobligo aus Investitionsvorhaben in Höhe von T€ 0. Die Verpflichtungen aus zum 31.12.2023 bestehenden Miet- und Leasingverträgen können nach ihrer voraussichtlichen Fälligkeit wie folgt eingeteilt werden:
F. Ergänzende Angaben Anteilsbesitz Angaben zum Anteilsbesitz unterbleiben wegen untergeordneter Bedeutung (§ 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB). Geschäftsführung Geschäftsführende Gesellschafterin ist die App GmbH, Leutkirch, als alleinige Komplementärin. Das gezeichnete Kapital der GmbH beträgt T€ 50. Geschäftsführer der App GmbH sind:
Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Gegenüber dem Geschäftsführer Magnus App besteht eine Forderung aus dem variablen Darlehenskonto in Höhe von T€ 2.391. Gegenüber dem Geschäftsführer Valentin App besteht eine Forderung aus dem variablen Darlehenskonto in Höhe von T€ 1.465. Beide Darlehen werden nicht verzinst. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Aufgrund der aktuellen Situation des Ukraine-Konfliktes ist die weitere Entwicklung im Detail schwierig abzusehen. Die Geschäftsführung nimmt eine ständige Überprüfung der vorhandenen Informationen sowie ihrer Auswirkungen vor. Eine qualitative Schätzung der finanziellen Auswirkungen ist zum aktuellen Zeitpunkt schwer möglich. Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Honorar für die Abschlussprüfung beträgt T€ 24. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt 2023 beschäftigte die Gesellschaft neben den Geschäftsführern folgende Mitarbeiter, die Vorjahreszahlen sind in Klammern vermerkt:
Ergebnisverwendung Der ausgewiesene Jahresüberschuss wird nach Feststellung des Jahresabschlusses den Gesellschafterverrechnungskonten gutgeschrieben.
Leutkirch, den 21. August 2024 gez. Magnus App als Geschäftsführer der App GmbH gez. Valentin App als Geschäftsführer der App GmbH gez. Jürgen Schmidt als Geschäftsführer der App GmbH Entwicklung des Anlagevermögens 2023 (Bruttodarstellung)
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Rupert App GmbH & Co., Leutkirch Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rupert App GmbH & Co. - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstel-lung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rupert App GmbH & Co. für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kaufbeuren, den 21. August 2024 ATG
gez. Dr. Huber, Wirtschaftsprüfer gez. Plötz, Wirtschaftsprüfer Feststellung Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023Mit Gesellschafterbeschluss vom 03. Dezember 2024 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt. |
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