B+B Beschäftigung und Bildung gGmbH
Selbe AdresseAllgemeine und politische Erwachsenenbildung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johann-Gerhard Behrens seit 17.12.2012 | Geschäftsführer |
Angelo Ingo Wehrli seit 9.4.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% |
| Name | Anteil |
|---|---|
unbekannte Erben nach dem zwischen dem 23.09. und 24.09.2015 verstorbenen Gesellschafter Horst-Dieter Linde | 33.33% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
afg PERSONAL Group GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Lagebericht zum Jahresabschluss 20131. Wirtschaftliche EntwicklungTrotz leichter negativer konjunktureller Entwicklung hat sich die deutsche Wirtschaft im europäischen Vergleich auch in 2013 gut behaupten können. Mit dem Ergebnis von + 0,4% hat sich das jährliche Wachstum des realen deutschen BIP aber weiter abgeschwächt. 2012 lag der reale Zuwachs der Wirtschaftsleistung im Vorjahresvergleich noch bei 0,7%. Für zahlreiche andere europäische Länder, ebenso wie für die Eurozone gesamt, zeigte 2013 ein rückläufiges BIP. Das reale BIP in der Eurozone - das sind 18 Länder, die ab 2014 zur Europäischen Währungsunion (EWU18) gehören - verminderte sich um 0,4%. In diesem europäischen Umfeld zeigte sich die deutsche Wirtschaft auf einem stabilen Wachstumskurs. Die Beschäftigung der Zeitarbeitsbranche betrug Ende 2013 nach einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit ca. 815.000 Beschäftigte (Vorjahr: 823.000 Beschäftigte). Die Einführung von tariflichen Branchenzuschlägen für Zeitarbeitnehmer ab 01.11.12 und die öffentliche Diskussion über sog. "Leiharbeit" haben Kunden (Zeitarbeit wird teurer) und potenzielle Bewerber (Seriosität der Zeitarbeitsunternehmen als Arbeitgeber) verunsichert. Die Arbeitgeberverbände der Zeitarbeit haben für die Branchenunternehmen tarifpolitisch und imageträchtig gehandelt, um die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu sichern. Zeitarbeit bleibt auch in Zukunft für Kundenunternehmen das entscheidende flexible Instrument der Personalkapazitätssicherung. 2. UnternehmensentwicklungDie eigentümergeführte afg-Gruppe
Seit 2013 gehört die afg-Gruppe in Hamburg zu den 200 größten Arbeitgebern. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1995 gibt die Gruppe immer wieder Impulse für eine zukunftsorientierte Arbeitswelt und bringt Debatten um ethische Grundsätze in der Zeitarbeit aktiv voran. Aspekte wie Fairness, Zuverlässigkeit, Respekt, Vertrauen und Seriosität werden gegenüber Arbeitnehmern, Kunden, Wettbewerbern und Sozialpartnern gelebt. Zum 01.01.2013 wurden die bisherigen Bereiche der afg PERSONAL Group GmbH, Hamburg (nachfolgend: afg PERSONAL Group), Technical Services und Medical Services, in die Ende 2012 gegründeten Tochtergesellschaften afg PERSONAL Technical Services GmbH, Hamburg, (nachfolgend: afg PERSONAL Technical Services) und afg PERSONAL Medical Services GmbH, Hamburg (nachfolgend: afg PERSONAL Medical Services) ausgegliedert. Die afg PERSONAL Group erbringt nur noch Geschäftsführungs- und Verwaltungsaufgaben. Tochterunternehmen ist weiterhin die afg worknet Schuldnerberatung gGmbH, Hamburg (nachfolgend: afg worknet). Anfang 2013 wurde der Geschäftsbereich, der sich mit der Durchführung von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zur Eingliederung von Arbeit suchenden Menschen in den Arbeitsmarkt befasst, auf die mit Gesellschaftsvertrag vom 08. 01.2013 neu gegründete afg PERSONAL Akademie GmbH, Hamburg (nachfolgend: afg PERSONAL Akademie) ausgegliedert. Damit verbleibt nur noch der Geschäftsbereich Schuldnerberatung in der afg worknet. Gegenstand der afg PERSONAL Akademie ist die Durchführung von Aus- und Weiterbildungen sowie die Wiedereingliederung von Arbeit suchenden Menschen in den Arbeitsmarkt und das Erbringen von Personaldienstleistungen aller Art sowie Personalvermittlung. Der Geschäftsbereich, der von der afg worknet auf die afg PERSONAL Akademie übertragen wurde, wurde zur Vermeidung weiterer Verluste unterjährig eingestellt. Die afg PERSONAL Akademie betreibt seitdem im Wesentlichen nur noch die Tätigkeit als Partner der zentralen Einrichtung Navigator 16a sowie die Fort- und Weiterbildung von Schuldnerberatern. Im vorangegangenen Geschäftsjahr wurde zudem mit dem größten Kunden im Altenpflegebereich PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG GmbH, Hamburg, der Personaldienstleister PFLEGEN & WOHNEN Personaldienstleistungen GmbH, Hamburg, gegründet. An dieser Gesellschaft ist die afg PERSONAL Group mit 49 % beteiligt, die PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG GmbH, Hamburg, mit 51 %. Die Gesellschaft beschäftigte zum Jahresende 2013 61 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Geschäftstätigkeit der afg-Gruppe, bestehend aus der afg PERSONAL Group, der afg PERSONAL Medical Services, der afg PERSONAL Technical Services, der afg PERSONAL Akademie und der afg worknet, war 2013 von mehreren Faktoren bestimmt:
3. Geschäftsbereiche und PersonalDie afg PERSONAL Group beschäftigte im Jahr 2013 durchschnittlich 10 Mitarbeiter. Im Vorjahr verfügte die Gesellschaft mit den Bereichen Medical und Technical Services über 325 Zeitarbeitnehmer und 36 weitere Arbeitnehmer. Die Tochtergesellschaft afg PERSONAL Technical Services verfügt nunmehr über 9 Standorte (Braunschweig, Buchholz, Darmstadt, Hannover, Lübeck, Pinneberg, Reinbek, Rostock und Stralsund) mit im Jahr 2013 durchschnittlich 229 (Vorjahr: 212 bei der afg PERSONAL Group) Zeitarbeitnehmern und 22 Arbeitnehmern an den Standorten. Die Kernkompetenz liegt in den Branchen Metall/Elektro, Lebensmittel und Chemie. Die Tochtergesellschaft afg PERSONAL Medical Services verfügt über 3 Standorte (Hamburg, Lübeck und Kiel) mit jahresdurchschnittlich 120 (Vorjahr: 113 bei der afg PERSONAL Group) Zeitarbeitnehmern und 13 Arbeitnehmern an den Standorten. Medical Services überlässt Pflegepersonal in Krankenhäuser und Altenheime. Die Tochtergesellschaft afg PERSONAL Akademie beschäftigte durchschnittlich 6 Mitarbeiter im Rahmen der über Bildungsgutscheine finanzierten Fortbildungsmaßnahmen, durchschnittlich 5 Mitarbeiter als Sozialbetreuer für die Umsetzung der Zentralen Einrichtung Navigator 16a zur Koordination flankierender Leistungen für Teilnehmer an Maßnahmen nach § 16d SGB II sowie durchschnittlich 1 Mitarbeiter im Rahmen der von der Behörde für Schule und Berufsbildung geförderten Mofa-Projektwochen 2013. Die Tochtergesellschaft afg worknet beschäftigte durchschnittlich 13 Mitarbeiter (Vorjahr: 30) im Rahmen der Schuldnerberatung. 4. GeschäftsentwicklungDas Geschäftsjahr ist im Wesentlichen von folgenden Entwicklungen beeinflusst: - Der Bereich Technical Services konnte das gesetzte Deckungsbeitragsziel nur zu 80% erreichen. Gründe:
- Der Bereich Medical Services konnte das gesetzte Deckungsbeitragsziel erreichen, blieb aber, auf Grund des Fachkräftemangels hinter den Umsatzerwartungen zurück, so dass hier das volle Ertragspotential nicht ausgeschöpft werden konnte. - Der Bereich Weiterbildung bei der afg PERSONAL Akademie wurde aufgegeben, da keine Verlässlichkeit bei der Zuführung von Teilnehmern durch die Agentur für Arbeit mehr gegeben war. 5. Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage5. 1 Vermögenslage 5.1.1 afg PERSONAL Group Die langfristigen Vermögenswerte der afg PERSONAL Group in Höhe von 367 T€ in Form von Anlagevermögen und sonstigen langfristigen Vermögenswerten werden in voller Höhe durch Eigenkapital (379 T€) finanziert. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten (893 T€) werden durch kurzfristig gebundenes Vermögen (922 T€) gedeckt. Die Eigenkapitalquote liegt bei 29%. Auf der Aktivseite wird die Bilanz von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (629 T€) sowie den sonstigen Vermögensgegenständen (254 T€) geprägt. Auf der Passivseite stehen diesen Vermögenswerten insbesondere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (825 T€) gegenüber. Die Bilanzsumme der Gesellschaft beläuft sich zum 31. Dezember 2013 auf 1.289 T€ (Vorjahresstichtag: 1.965 T€). Der Rückgang der Bilanzsumme um 676 T€ ist auf die Ausgliederung der Geschäftsbereiche Medical und Technical auf Tochterunternehmen, die auf der Aktivseite eine Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (-1.450 T€) zur Folge hatte. Demgegenüber haben sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 629 T€ und die sonstigen Vermögensgegenstände um 185 T€ erhöht. Auf der Passivseite reduzierten sich die sonstigen Rückstellungen (-301 T€) und die sonstigen Verbindlichkeiten (-334 T€). 5.1.2 afg-Gruppe Die langfristigen Vermögenswerte der afg-Gruppe belaufen sich auf 299 T€ und betreffen insbesondere das Anlagevermögen der Gruppe. Enthalten ist hier ein Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung der afg worknet (51 T€), der über fünf Jahre abgeschrieben wird. Die langfristigen Vermögenswerte werden in voller Höhe durch Konzern-eigenkapital (373 T€) finanziert. Das kurzfristige Fremdkapital (1.695 T€) wird durch kurzfristig gebundenes Vermögen (1.786 T€) gedeckt. Die Konzerneigenkapitalquote liegt bei 18 %. Auf der Aktivseite wird die Bilanz von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der afg PERSONAL Technical Services (747 T€), der afg PERSONAL Medical Services (523 T€) und der afg worknet (129 T€) geprägt, während auf der Passivseite insbesondere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (825 T€), sonstige Rückstellungen (427 T€) und sonstige Verbindlichkeiten (383 T€) erfasst sind. 5.2 Finanzlage 5.2.1 afg PERSONAL Group Die afg PERSONAL Group erwirtschaftete im Geschäftsjahr einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von -12 T€ (Vorjahr: 103 T€). Der Rückgang des Cashflows ist auf die Ausgliederung der Bereiche Medical Services und Technical Services zurückzuführen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beläuft sich auf -56 T€ und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit auf -46 T€. Die Finanzierung der negativen Cashflows erfolgte durch die weitere Aufnahme von Kontokorrentverbindlichkeiten. Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet, die afg PERSONAL Group konnte allen Zahlungsverpflichtungen im Berichtsjahr und bis dato nachkommen. 5.2.2 afg-Gruppe Die afg-Gruppe erwirtschaftete im Geschäftsjahr einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von -38 T€, einen Cashflow aus der Investitionstätigkeit von -66 T€ und einen Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von 0 T€. Finanziert wurden die Cashflows durch die weitere Aufnahme von kurzfristigen Kontokorrentverbindlichkeiten durch die afg PERSONAL Group. 5.3 Ertragslage 5.3.1 afg PERSONAL Group Die Umsatzerlöse haben sich aufgrund der Ausgliederung der Geschäftsbereiche Medical Services und Technical Services signifikant von 12.651 T€ auf 1.275 T€ vermindert. Die Umsatzerlöse beinhalten im Berichtsjahr insbesondere Erlöse aus der Verwaltungskostenumlage der verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.175 T€. Aufgrund von Ergebnisabführungsverträgen mit den Tochterunternehmen afg PERSONAL Technical Services, afg PERSONAL Medical Services und afg PERSONAL Akademie sind bei der afg PERSONAL Group Aufwendungen in Höhe von 155 T€ und Erträge in Höhe von 76 T€ angefallen. Durch die Übertragung des Personals auf die zwei Tochterunternehmen afg PERSONAL Medical Services und afg PERSONAL Technical Services haben sich die Personalaufwendungen um 10.554 T€ auf 780 T€ vermindert. Der Anteil des Personalaufwands an den Umsatzerlösen hat sich von 89,1 % auf 61,2 % vermindert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich ebenfalls vermindert und betragen im Jahr 2013 630 T€ (Vorjahr: 1.320 T€). Das Geschäftsjahr schloss daher mit einem Jahresfehlbetrag von -48 T€ (Vorjahr: Jahresüberschuss 38 T€) ab. 5.3.2 afg-Gruppe Der konsolidierte Umsatz der afg-Gruppe konnte gegenüber dem Vorjahr um 8,9 % bzw. 1.254 T€ von 14.069 T€ auf 15.323 T€ gesteigert werden. Die Personalaufwendungen erhöhten sich ähnlich zu den Umsatzerlöse um 1.627 T€ von 12.338 T€ auf 13.965 T€. Der Anteil des Personalaufwands an den Umsatzerlösen erhöhte sich von 87,7% im Vorjahr auf 91,1 %. Der hohe Anteil des Personalaufwands an den Umsatzerlösen macht die personalintensive Tätigkeit der afg-Gruppe deutlich. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr von 1.605 T€ auf 1.562 T€ vermindert. Aus der Konsolidierung der PFLEGEN & WOHNEN Personaldienstleistungen GmbH, Hamburg, im Rahmen des konsolidierten Abschlusses ergibt sich für das Geschäftsjahr ein Ergebnis aus assoziierten Unternehmen in Höhe von 16 T€. Das Zinsergebnis resultiert im Wesentlichen aus der Inanspruchnahme von kurzfristigen Kontokorrentkrediten und sank leicht von TEUR -48 auf TEUR -45. Das Geschäftsjahr der afg-Gruppe schloss mit einem Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von 41 T€ ab. Die Planungen der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2013 fielen deutlich positiver aus, da für die afg PERSONAL Medical Services und die afg PERSONAL Technical Services zusammen ein Jahresüberschuss im sechsstelligen Bereich und für die afg PERSONAL Group ein ausgeglichenes Ergebnis vor Ergebnisabführung erwartet wurde. 6. RisikomanagementzieleDie afg-Gruppe besitzt als Finanzinstrument im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die hieraus resultierenden Risiken werden durch regelmäßige Mahnläufe und teilweise eingeräumte Leistungsobergrenzen gemindert. Darüber hinaus besteht seit 2009 eine Versicherung gegen Forderungsausfälle. Hiermit wird den bestehenden Ausfallrisiken der afg-Gruppe begegnet. 7. Chancen und Risiken in der zukünftigen GeschäftsentwicklungDie aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hatten im Wirtschaftsjahr 2013 einen positiven Einfluss auf die Entwicklung des Personaldienstleistungsmarktes. Auch die afg-Gruppe hat mit ihren Geschäftsfeldern davon profitiert. Der Umsatz in diesem Bereich stieg 2013, im Verhältnis zum Vorjahreszeitraum, um 13 %. Kunden der Personaldienstleistungsbranche erwarten weiterhin eine stärkere Spezialisierung in berufliche Fachsegmente und eine klare Kernkompetenz beim Zeitarbeitnehmerangebot. Die afg-Gruppe hat vor diesem Hintergrund im Jahre 2013 die Spezialisierung in den Bereichen der Facharbeiter weiter vorangetrieben. Zum Jahresende hatte die Gesellschaft nur noch einen Helferanteil von ca. 5% (Vorjahr: 10 %). Als weitere Chance sieht die Gesellschaft ihre 49%ige Beteiligung an der PFLEGEN & WOHNEN Personaldienstleistungen GmbH, Hamburg. Die Gesellschaft konnte bereits im ersten Jahr nach Gründung einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 63 generieren und weißt nunmehr nach einem Jahresfehlbetrag im Gründungsjahr 2012 in Höhe von TEUR 29 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 34 aus. Das Ziel in der Beteiligung liegt für afg PERSONAL Group in der Sicherung des Marktanteiles von Pflegen und Wohnen sowie im Aufbau eines konzerninternen Geschäftszweiges. Der Personalkostenblock insbesondere im Zeitarbeitsmarkt setzt voraus, dass ausreichend Umsätze erzielt werden. Hierbei sind die die Gesellschaften insbesondere von konjunkturellen Schwankungen abhängig, da sich rückläufige Entwicklungen in der Gesamtwirtschaft zunächst auf die Zeitarbeitsbranche auswirken. Sollte der Auslastungsgrad deutlich sinken, hätte dieses Auswirkungen auf die Ertragslage der operativ tätigen Gesellschaften. Diesem Risiko wird durch den Abschluss befristeter Arbeitsverträge oder dann notwendiger Personalanpassungen Rechnung getragen. Weitere Risiken bestehen in dem Wegfall von bestehenden Großkunden. Sollte es nicht gelingen, den Wegfall von bestehenden Großkunden kurz- bzw. mittelfristig zu kompensieren, würde dieses zu negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der operativ tätigen Gesellschaften führen. Derzeit steht die afg PERSONAL Group zusammen mit den Tochtergesellschaften afg PERSONAL Medical Services, afg PERSONAL Technical Services und afg worknet seitens eines Kreditinstitutes eine unbefristete Kreditlinie in Höhe 900 T€ zur Verfügung. Sollte diese Kreditlinie reduziert bzw. gekündigt werden und keine Anschlussfinanzierung zur Verfügung stehen, könnte dies erhebliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der afg-Gruppe haben. 8. NachtragsberichtNach Abschluss des Geschäftsjahres 2013 sind keine Ereignisse eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der afg PERSONAL Group oder der afg-Gruppe haben. 9. PrognoseberichtIm September 2013 haben sich die Verhandlungsgemeinschaft Zeitarbeit (VGZ) und die DGB-Tarifgemeinschaft auf einen Tarifabschluss für die Mantel-, Entgeltrahmen- sowie die Entgelttarifverträge geeignet. Durch den Tarifabschluss in der Zeitarbeitsbranche erhalten bereits Arbeitnehmer der untersten Entgeltgruppe ab dem 01.01.2014 Stundenlöhne von mindestens 8,50 € im Westen bzw. 7,86 € im Osten. Bis zum Jahr 2016 erfolgt eine weitere schrittweise Anhebung bis auf 9,00 € im Westen bzw. 8,50 € im Osten. Hierdurch entstehen für Zeitarbeitsunternehmen höhere Lohnkosten, die an die Kunden weitergegeben werden. Es ist damit zu rechnen, dass zumindest vorübergehend weniger Zeitarbeitnehmer vermittelt werden können. Positiv ist jedoch, dass eine höhere Planungssicherheit für Unternehmen und eine steigende Akzeptanz der Branche Zeitarbeit in der Bevölkerung entsteht. Zu beobachten sind darüber hinaus die Vorhaben der Bundesregierung, die plant, die Zeitarbeit stärker zu regulieren. Es ist vorgesehen, die Dauer, die ein Zeitarbeitnehmer an ein bestimmtes Unternehmen ausgeliehen wird, auf maximal 18 Monate zu beschränken. Weiterhin strebt die Bundesregierung eine "Equal-Pay"-Regelung an, nach der nach spätestens neun Monaten eine Angleichung des Lohns eines Zeitarbeitnehmers an den Lohn eines festangestellten Mitarbeiters erfolgen soll. Im Rahmen einer Studie, in der die 500 größten Personaldienstleister befragt wurden, wurde der Fachkräftemangel als große Herausforderung für die Zeitarbeitsbranche genannt. Das Recruiting sowie die Aus- und Weiterbildung von Personal sind somit erfolgskritisch zu berücksichtigen. Der weitere Ausbau der afg PERSONAL Medical Services wird daher auch in 2014 vor allem davon geprägt sein, das benötigte Fachpersonal zu rekrutieren. Für 2014 ist die Beschäftigung von durchschnittlich 140 Zeitarbeitnehmern und ein Deckungsbeitrag von 620 T€ geplant. Auch die Tochtergesellschaft afg PERSONAL Technical Services spürte diesen Mangel im Fachkräftebereich und wird dieser Herausforderung durch erhöhte Aktivitäten im Recruiting begegnen. Für 2014 ist die Beschäftigung von durchschnittlich 351 Zeitarbeitnehmern und ein Deckungsbeitrag von 800 T€ geplant. In beiden Gesellschaften wird sich der Trend fortsetzen, den Mitarbeitern, losgelöst vom Tarifvertrag, marktgerechte Vergütungen zu zahlen. Die Gesamtentwicklung der Zeitarbeitsbranche im Jahre 2014 kann zum jetzigen Zeitpunkt als Konsolidierung auf hohem Niveau bewertet werden. Das Jahresziel der Gesellschaften afg PERSONAL Medical Services und afg PERSONAL Technical Services für 2014 ist es, zusammen einen Jahresüberschuss in sechsstelliger Höhe zu erreichen. Hinsichtlich der afg PERSONAL Akademie und der afg worknet werden ausgeglichene Jahresergebnisse erwartet. Für die afg PERSONAL Group als Holdinggesellschaft wird für das Jahr 2014 mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis vor Ergebnisabführungen von den Tochtergesellschaften und nach Ergebnisabführungen mit einem Jahresergebnis in Höhe von TEUR 100 gerechnet.
Hamburg, 05.08.2014 gez. Angelo Wehrli, Geschäftsführer gez. Johann Gerhard Behrens, Geschäftsführer gez. Horst-Dieter Linde, Geschäftsführer BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang 2013I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 ist entsprechend den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt worden. Die Gesellschaft hat mit Wirkung zum 1. Januar 2013 ihre operativen Geschäftstätigkeiten auf die im Vorjahr neu gegründeten Tochtergesellschaften afg PERSONAL Medical Services GmbH, Hamburg, und afg PERSONAL Technical Services GmbH, Hamburg, übertragen. Aufgrund der Umstrukturierungen sind die Zahlen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres sind somit nur begrenzt mit denen des Vorjahres vergleichbar. II. Angabe der Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 150 und bis EUR 1.000 werden aus Vereinfachungsgründen in einem Sammelposten zusammengefasst und im Jahr der Anschaffung und in den vier darauffolgenden Jahren mit je einem Fünftel der Anschaffungskosten linear abgeschrieben. Diese Vermögensgegenstände werden am Ende desjenigen Geschäftsjahres, in dem der Sammelposten vollständig abgeschrieben ist, im Anlagenspiegel als Abgang erfasst. Für Zuschüsse für die im Rahmen eines Pachtvertrages gezahlte Grunderwerbsteuer wurde ein Sonderposten für Investitionszuschüsse gebildet. Dieser wird über die Laufzeit des Pachtvertrages ergebniswirksam aufgelöst. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgt bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel werden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von einem Prozent auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen (ohne Forderungen gegen öffentliche Stellen sowie ohne Forderungen, die durch Kreditversicherung abgesichert sind) gebildet. Sofern sich bei der Ermittlung der Steuerauswirkungen von temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, unter Berücksichtigung von steuerlichen Verlustvorträgen, die voraussichtlich in den nächsten fünf Jahren verrechnet werden können, ein aktiver Steuerabgrenzungsposten ergibt, wird von dem Wahlrecht der Aktivierung dieser Steuerentlastung in Einklang mit § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Als Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung wird gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB der Saldo gesondert ausgewiesen, welcher aus der Verrechnung von Vermögensgegenständen (Deckungsvermögen) mit den korrespondieren Schulden entsteht. Rückstellungen werden für alle handelsrechtlichen Pflichtrückstellungen gebildet. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Bei der passivierten Rückstellung für Kosten der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen wurde wegen Unwesentlichkeit für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von einer Berücksichtigung künftiger Preissteigerungen und einer Abzinsung der Verpflichtung abgesehen. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. III. Erläuterungen zur BilanzEinzelheiten zur Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im beiliegenden Anlagenspiegel dargestellt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 629) betreffen ganz überwiegend Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Aufgrund der Aktivierung von latenten Steuern und der Aktivierung eines aktiven Unterschiedsbetrags aus der Vermögensverrechnung unterliegt ein Betrag in Höhe von EUR 28.227,78 einer Ausschüttungssperre, § 268 Abs. 8 HGB. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung setzt sich zusammen aus einer Versicherung (Anschaffungskosten = beizulegender Zeitwert zum 31. Dezember 2013: EUR 58.171,78) und einer Altersteilzeitverpflichtung (Erfüllungsbetrag zum 31. Dezember 2013: EUR 35.428,00). Aufwendungen sind in Höhe von EUR 2.005,14 und Erträge in Erträge in Höhe von EUR 0,00 angefallen, eine Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen erfolgte somit nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Globalabtretung von Forderungen besichert. Die in den übrigen Verbindlichkeiten enthaltene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 19; Vorjahr: TEUR 56) sind mit geschäftsüblichen Eigentumsvorbehalten besichert. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungIn den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 4.285,63 enthalten. V. Angaben zu den Organen der GesellschaftGeschäftsführer waren im Geschäftsjahr bzw. sind:
Die im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge für die Mitglieder der Geschäftsführung belaufen sich auf TEUR 432. VI. Weitere AngabenMitarbeiter Im Jahresdurchschnitt 2013 waren ohne die Geschäftsführer beschäftigt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 841. Es handelt sich im Wesentlichen um einen langfristigen Erbbaurechtsvertrag. Anteilsbesitz
Haftungsverhältnisse (Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen) Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch für eine gemeinsame Kreditlinie mit den Tochtergesellschaften afg worknet Schuldnerberatung gGmbH, Hamburg, afg PERSONAL Medical Services GmbH, Hamburg und afg PERSONAL Technical Services GmbH, Hamburg, in Höhe von TEUR 900 durch die Abtretung von Forderungen (Globalzession). Zum Bilanzstichtag wurde die Kreditlinie in Höhe von TEUR 859 in Anspruch genommen. Aufgrund der Erfahrungen der Vorjahre und vorliegender Ergebnis- und Liquiditätsplanungen für die Tochtergesellschaften wird nicht mit einer Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Mithaftung gerechnet. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 47.613,08 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 96.549,18 zu verrechnen und den verbleibenden Betrag in Höhe von EUR 48.936,10 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, 05. August 2014 gez. Angelo Wehrli gez. Johann-Gerhard Behrens gez. Horst-Dieter Linde Entwicklung des Anlagevermögens
In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der afg PERSONAL Group GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, 12. August 2014 FIDES
Treuhand GmbH & Co. KG
gez. Hansen, Wirtschaftsprüfer gez. Mackedanz, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss der afg PERSONAL Group GmbH, Hamburg, zum 31. Dezember 2013 wurde am 19. September 2014 festgestellt. Beschluss über die Verwendung des JahresergebnissesDie Gesellschafterversammlung der afg PERSONAL Group GmbH, Hamburg, hat am 19. September 2014 beschlossen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 47.613,08 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 96.549,18 zu verrechnen und den verbleibenden Betrag in Höhe von EUR 48.936,10 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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