Stammdaten

Register
Amtsgericht Würzburg HRB 506
Eingetragen
20.12.1972
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
ist die Geschäftsführung der zur Abele Optik Firmengruppe gehörenden Gesellschaften; ferner der Handel mit optischen Artikeln. Die Gesellschaft kann die Geschäftsführung weiterer Unternehmen ausüben, für andere Unternehmen der Abele-Firmengruppe Dienstleistungen übenehmen und sich an gleichartigen Unternehmen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nicolas Abele-Schraut
seit 27.4.2017
Geschäftsführer
Helene Abele-Schraut
seit 29.12.2014
Prokura
Robert Pfister
seit 27.11.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Hans-Dieter Abele-Schraut
Würzburg
90.00%
H***** A************
5.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Abele-Optik GmbH

Würzburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

Abele-Optik GmbH

Würzburg

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 84.621,77 115.150,12
2. geleistete Anzahlungen 491.820,48 179.434,35
576.442,25 576.442,25 294.584,47
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.689.431,16 3.824.278,88
2. Ladeneinbauten 1.533.077,88 1.654.284,27
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.334.414,26 2.855.950,61
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 90.219,10 37.772,75
8.647.142,40 8.647.142,40 8.372.286,51
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 740.184,27 726.722,62
740.184,27 740.184,27 726.722,62
9.963.768,92 9.393.593,60
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Waren 4.934.281,65 5.159.594,61
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 909.217,59 1.005.485,97
2. sonstige Vermögensgegenstände 919.084,62 1.262.789,19
1.828.302,21 1.828.302,21 2.268.275,16
III. Wertpapiere 24.675,71 24.424,10
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 7.621.606,33 5.616.497,53
14.408.865,90 13.068.791,40
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 159.838,44 110.074,46
24.532.473,26 22.572.459,46

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 1.230.000,00 1.230.000,00
II. Gewinnvortrag 11.284.314,51 10.291.322,48
III. Jahresüberschuss 2.186.467,65 1.242.992,03
14.700.782,16 12.764.314,51
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.398.306,00 3.532.425,00
2. Steuerrückstellungen 258.700,76 116.106,00
3. sonstige Rückstellungen 1.594.932,58 1.638.585,51
5.251.939,34 5.287.116,51
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.815.344,00 2.080.317,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.369.713,48 1.217.107,49
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.058.591,00 903.935,63
davon aus Steuern EUR 661.198,95 (Vj. EUR 506.552,29) 4.243.648,48 4.201.360,12
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 336.103,28 319.668,32
24.532.473,26 22.572.459,46

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Abele-Optik GmbH

Würzburg

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 48.267.367,48 45.815.469,95
2. andere aktivierte Eigenleistungen 60.225,32 63.846,73
3. sonstige betriebliche Erträge 511.165,78 543.472,62
davon aus Währungsumrechnung EUR 1.811,18 (Vj. EUR 8.640,57)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 12.824.332,71 12.613.385,74
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 16.541.109,72 15.820.248,69
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.389.181,34 3.058.102,58
davon für Altersversorgung EUR 16.227,46 (Vj. EUR 16.642,30) 19.930.291,06 19.930.291,06 18.878.351,27
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.200.491,15 1.169.369,03
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 11.657.279,43 11.888.113,12
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 81.814,53 25.384,73
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 13.708,34 (Vj. EUR 13.439,55)
9. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 10.922,53
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 93.996,08 146.506,72
davon aus Aufzinsung EUR 52.725,73 (Vj. EUR 100.777,00)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.017.192,56 488.574,73
12. Ergebnis nach Steuern 2.196.990,12 1.252.950,89
13. sonstige Steuern 10.522,47 9.958,86
14. Jahresüberschuss 2.186.467,65 1.242.992,03

ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

1. Grundsätzliche Angaben

Die Abele-Optik GmbH hat ihren Sitz in Würzburg und wird unter der HRB 506 beim Amtsgericht Würzburg geführt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 - 289 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt.

B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN

1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1.1 Bilanzierungsmethoden

Die Bilanzierungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt.

1.2 Bewertungsmethoden

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

ANLAGEVERMÖGEN

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

Die entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von fünf bis zehn Jahren.

Geleistete Anzahlungen

Die geleisteten Anzahlungen sind zu Nennwerten aktiviert.

Sachanlagen

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

Dieser Posten ist mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 33 Jahren.

Ladeneinbauten

Die Ladeneinbauten sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden über acht Jahre linear abgeschrieben.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

Dieser Posten ist mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

In den Zugängen des Berichtsjahres sind aktivierte Eigenleistungen in Höhe von EUR 60.225 enthalten, die sich aus den Material- und Fertigungskosten zusammensetzen.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden auf drei bis vierzehn Jahre linear abgeschrieben.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Geleistete Anzahlungen

Die geleisteten Anzahlungen sind zu Nennwerten aktiviert.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert angesetzt.

UMLAUFVERMÖGEN

Vorräte

Fertige Erzeugnisse und Waren

Der Posten Fertige Erzeugnisse und Waren wird einzeln auf Basis der Anschaffungskosten (einschließlich Anschaffungsnebenkosten nach Abzug von Anschaffungskostenminderungen) bewertet. Artikel mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Bei in Fremdwährung angeschafften Artikeln wurden gesunkene Wechselkurse bei der Bestimmung der Wiederbeschaffungskosten zum Stichtag im erforderlichen Umfang berücksichtigt. Die Vorräte sind verlustfrei bewertet.

Geleistete Anzahlungen

Die geleisteten Anzahlungen sind zu Nennwerten ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen.

Kurzfristige Forderungen in ausländischer Währung werden dabei mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet.

Aktive latente Steuern

Latente Steuern wurden nicht ausgewiesen, da ein Aktivüberhang besteht und dieser in Ausübung seines Wahlrechts nach § 274 HGB bilanziell nicht angesetzt wurde. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bewertungsunterschieden bei den Personal- und Pensionsrückstellungen sowie bei den Rückbauverpflichtungen. Der für die Beurteilung der latenten Steuern zugrundeliegende Steuersatz beträgt 30 %.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Pensionsrückstellungen sind gemäß BilMoG nach dem modifizierten Teilwertverfahren unter Anwendung der Heubeck'schen Richttafeln 2018 G und mit einem Rechnungszinssatz von 1,82 % angesetzt. Als Rententrend wurde je nach Vertragsgestaltung eine jährliche Anpassung von 0,5 % bis 2,0 % berücksichtigt. Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden darüber hinaus nicht angenommen.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrags nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten

Der Ansatz erfolgt zu Erfüllungsbeträgen. Kurzfristige Verbindlichkeiten in ausländischer Währung werden dabei mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen im Geschäftsjahr ist dem folgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

der Abele-Optik GmbH

Würzburg

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.067.226,93 20.756,32 0,00 1.087.983,25
2. Geschäfts- oder Firmenwert 23.494,88 0,00 0,00 23.494,88
3. geleistete Anzahlungen 179.434,35 312.386,13 0,00 491.820,48
1.270.156,16 333.142,45 0,00 1.603.298,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.476.043,15 0,00 0,00 5.476.043,15
2. Ladeneinbauten 7.220.509,06 175.144,75 269.378,97 7.126.274,84
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.632.295,91 1.198.414,61 236.648,25 11.594.062,27
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 37.772,75 52.446,35 0,00 90.219,10
23.366.620,87 1.426.005,71 506.027,22 24.286.599,36
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 726.722,62 13.708,34 246,69 740.184,27
726.722,62 13.708,34 246,69 740.184,27
25.363.499,65 1.772.856,50 506.273,91 26.630.082,24
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 952.076,81 51.284,67 0,00 1.003.361,48
2. Geschäfts- oder Firmenwert 23.494,88 0,00 0,00 23.494,88
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
975.571,69 51.284,67 0,00 1.026.856,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.651.764,27 134.847,72 0,00 1.786.611,99
2. Ladeneinbauten 5.566.224,79 296.351,14 269.378,97 5.593.196,96
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.776.345,30 718.007,62 234.704,91 8.259.648,01
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
14.994.334,36 1.149.206,48 504.083,88 15.639.456,96
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
15.969.906,05 1.200.491,15 504.083,88 16.666.313,32
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 84.621,77 115.150,12
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
3. geleistete Anzahlungen 491.820,48 179.434,35
576.442,25 294.584,47
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.689.431,16 3.824.278,88
2. Ladeneinbauten 1.533.077,88 1.654.284,27
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.334.414,26 2.855.950,61
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 90.219,10 37.772,75
8.647.142,40 8.372.286,51
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 740.184,27 726.722,62
740.184,27 726.722,62
9.963.768,92 9.393.593,60

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Restlaufzeiten

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

3. Latente Steuern

Die folgende Tabelle zeigt die latenten Steueransprüche und -schulden für einzelne Bilanzpositionen:

Latente Steuer 2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Aktive latente Steuer 400 449 -49
Anlagevermögen 8 17 -9
Rückstellungen 392 432 -40

4. Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der Unterschiedsbetrag von Pensionsrückstellungen mittels 10-Jahres-Durchschnittszinssatz und den Pensionsrückstellungen mittels 7-Jahres Durchschnittszinssatzes, in dessen Höhe eine Ausschüttungssperre besteht, beträgt TEUR +29.

Die Rückstellung für Pensionen beträgt zum Stichtag TEUR 3.398.

Sonstige Rückstellungen

Angabe und Erläuterung von in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Beträgen, die einen nicht unerheblichen Umfang haben

Die sonstigen Rückstellungen enthalten:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Rückbauverpflichtungen 576.621,40 605.685,31
Personalrückstellungen 554.264,18 583.753,20
Gewährleistungsverpflichtungen 226.049,00 213.462,00
Jahresabschlusskosten 142.000,00 142.000,00
Mietnebenkosten 79.300,00 76.900,00
Übrige 16.698,00 16.785,00
1.594.932,58 1.638.585,51

5. Verbindlichkeiten

5.1 Mitzugehörigkeit zu anderen Posten

Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie per Stichtag keine verrechneten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

5.2 Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung

Die Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem beigefügten Verbindlichkeitenspiegel:

VERBINDLICHKEITEN 31.12.2023

Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren Restlaufzeit über fünf Jahre
EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 264.288,00 1.057.152,00 493.904,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.369.713,48 0,00 0,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.058.591,00 0,00 0,00
2.692.592,48 1.057.152,00 493.904,00
gesamt Sicherung durch Pfand- und ähnliche Rechte
EUR TEUR Art
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.815.344,00 3.700 Grundpfandrechte
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.369.713,48
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.058.591,00
4.243.648,48

VERBINDLICHKEITEN 31.12.2022

Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren Restlaufzeit über fünf Jahre
EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 264.288,00 1.057.152,00 758.877,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.217.107,49 0,00 0,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 903.935,63 0,00 0,00
2.385.331,12 1.057.152,00 758.877,00
gesamt Sicherung durch Pfand- und ähnliche Rechte
EUR TEUR Art
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.080.317,00 3.700 Grundpfandrechte
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.217.107,49
3. Sonstige Verbindlichkeiten 903.935,63
4.201.360,12

6. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Im Gesamtpreis eines Hörgerätes ist entsprechend der Vereinbarung zwischen der Innung der Hörgeräteakustiker und den Krankenkassen ein Entgelt für die Nachbetreuung und Serviceleistungen enthalten. Der Hörgeräteakustiker verpflichtet sich zu einer Nachbetreuung für einen Zeitraum von sechs Jahren. Das Entgelt für die Nachbetreuung wird bereits im Rahmen des Hörgeräteverkaufs vereinnahmt und ist zeitanteilig über vorgenannten Zeitraum zu verteilen. Wechselt der Kunde zu einem anderen Hörgeräteakustiker, entsteht eine Ausgleichsverpflichtung gegenüber dem künftigen Betreuer in Höhe des zeitanteilig noch nicht verbrauchten Beitragsanteils für Serviceleistungen. Im Zuge einer vereinfachenden Durchschnittsbetrachtung wird als mittleres Verkaufsdatum jeweils der 30.06. eines Jahres angesehen und der Auflösung des Abgrenzungspostens zugrunde gelegt.

D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Aufgliederung der Umsatzerlöse

2023
TEUR
Verkaufserlöse
Erlöse Handelswaren 47.602
Erlöse sonstige 784
48.386
Erlösschmälerungen (119)
48.267

Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt.

2. Personalaufwand

Beim Personalaufwand sind im Geschäftsjahr 2023 keine Sondereffekte enthalten. Lediglich eine inflationsbedingte Erhöhung der Arbeitsvergütung kommt zum Tragen.

3. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit EUR 511.165,78 (Vj. EUR 543.472,62) um 5,9 % unter dem Vorjahr. Enthalten sind u.a. Erträge aus dem Verkauf von Gegenständen des Anlagevermögens, Versicherungserstattungen und Erstattungen von Mahn- und Gerichtskosten sowie Korrekturpositionen zur Pensionsrückstellung. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 37 (Vj. TEUR 26).

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von EUR 11.657.279,43 (Vj. EUR 11.888.113,12) stellen die Aufwendungen für Raum- und Werbekosten die wesentlichen Kostenblöcke dar.

5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten Zinsaufwendungen für die Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 53 (Vj. TEUR 101).

E. SONSTIGE ANGABEN

1. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine vermerkpflichtigen Haftungsverhältnisse.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus den zum 31.12.2023 abgeschlossenen Mietverträgen bestehen jährliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 5.279 und aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 207. Die Verpflichtungen mit einer Fälligkeit in den Jahren 2025-2028 betragen TEUR 12.474 und nach dem Jahr 2028 TEUR 1.980.

3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen

Angestellte 523
Auszubildende 116
Mitarbeiter 639

4. Gesellschaftsorgane

4.1 Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr:

Herr Nicolas Abele-Schraut, M. Sc. Business Management, Würzburg

Herr Robert Pfister, Diplom-Kaufmann, Würzburg

Die Geschäftsführer sind stets einzelvertretungsberechtigt.

Herr Nicolas Abele-Schraut ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

4.2 Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder

In Ausübung des Wahlrechts gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge verzichtet, da sich die Bezüge der Mitglieder näherungsweise ermitteln lassen.

5. Honorar des Abschlussprüfers

Für den Abschlussprüfer im Sinne von § 318 HGB sind im Geschäftsjahr 2023 folgende Honorare angefallen:

In TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 43
Gesamt 43

6. Gewinnverwendungsvorschlag

Die gesetzlichen Vertreter werden der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn von EUR 13.470.782,16 in Höhe von EUR 600.000,00 auszuschütten und den Rest in Höhe von EUR 12.870.782,16 auf neue Rechnung vorzutragen.

F. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB

 

Würzburg, 17. Mai 2024

Abele-Optik GmbH

Nicolas Abele-Schraut, Geschäftsführer

Robert Pfister, Geschäftsführer

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Gesellschafterversammlung hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 am 24. Mai 2024 festgestellt.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Abele-Optik GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Abele-Optik GmbH ist ein Einzelhandelsunternehmen aus der Branche der Augenoptik und umfasst im Jahr 2023 insgesamt 76 Filialen und einen Franchise-Partner mit Standorten ausschließlich in Deutschland. Der Großteil der Standorte liegt überwiegend im süddeutschen Raum. Geografisch aufgeschlüsselt befinden sich 31 Filialen in Bayern, 23 in Hessen, acht in Rheinland-Pfalz, sieben in Baden-Württemberg, drei in Nordrhein-Westfalen, zwei im Saarland, sowie jeweils eine in Thüringen und Sachsen. Zusätzlich betreiben wir derzeit sechs Hörgeräte-Abteilungen, die in den Filialen der Augenoptik mit eingegliedert sind. Im Jahr 2023 ist die Anzahl an Filialen gleichgeblieben.

Abele-Optik steht für einen hohen Anspruch an Qualität, Beratung und Service. Den Mittelpunkt bildet dabei der Anspruch unsere Kunden mit maßgeschneiderten Lösungen zu begeistern. Die Grundlage für unseren nachhaltigen Erfolg ist unsere hohe Produkt-, Beratungs- und Servicequalität. Daher investieren wir viel Know-how, Leidenschaft und Kapital in Maßnahmen, die unsere Qualitätsstandards konsequent auf einem sehr hohen Level halten, von der Produktauswahl über die Beratung bis hin zur Fertigung der Brille. Hierfür setzt Abele-Optik auch auf ein breit gefächertes Schulungsangebot für die Mitarbeiter, um die vorhandenen Fähigkeiten stetig zu verbessern und zu vertiefen. Die Fertigung der Brillen findet in filialeigenen Werkstätten unter der Leitung unserer Augenoptikermeister statt, um die bestmögliche Qualität für unsere Kunden garantieren zu können. Das konsequente Setzen auf Fachkräfte in unseren Filialen und die stetige Ausbildung zukünftiger Fachkräfte sichert den Anspruch an Service und Qualität bei Abele-Optik.

Neben dem stationären Handel bieten wir unseren Kunden auch online die Möglichkeit die Produkte von Abele-Optik zu erwerben. Das Online-Produktportfolio umfasst ein großes Sortiment im Bereich der Kontaktlinsen, der Kontaktlinsenpflegemittel, der Sonnenbrillen, der Korrektionsfassungen und der Brillengläser, welches kontinuierlich vergrößert wird. Durch die Strategie des Multi-Channel-Vertriebs und die Verzahnung der Off- und Online Strategie soll langfristig die Position am Markt weiter gestärkt und ausgebaut werden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Umsatz im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln war im vergangen Jahr 2023 nach den Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes nominal um 0,1 % höher als im Vorjahr und somit fast auf dem gleichen Niveau. Preisbereinigt zeigt sich jedoch eine deutlich negative Entwicklung (- 3,1 %) gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatzrückgang ist vor allem auf die weiter gestiegenen Verbraucherpreise zurückzuführen und die damit verbundene zurückhaltende Konsumlaune in der Gesellschaft. Der Handelsverband Deutschland (HDE) bescheinigt dem gesamten Einzelhandel einen realen Umsatzverlust von 3,0 % gegenüber dem Jahr 2022, wobei der stationäre Handel mit real einem Minus von 4,0 % noch schlechter abschließt.

Die Branche der Augenoptik weist im letzten Jahr laut dem Branchenbericht des Zentralverbands der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) ein Umsatzplus von 1,1 % auf. Im stationären Bereich stieg der Umsatz um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Anzahl der verkauften Brillen hingegen ging im stationären Handel um 3,5 % zurück sowie um 2,7 % innerhalb der gesamten Branche. Der Anteil der rein online verkauften Brillen lag im Jahr 2023 bei 2,2 % und ist damit im Gesamtverhältnis zur Branche weiterhin sehr gering. Insgesamt sind die reinen Online-Verkäufe der Brillen im Verhältnis zum Vorjahr lediglich um 0,1 % gestiegen und spiegeln damit kaum eine Veränderung wider. Grundsätzlich ist der Anteil des Umsatzes, der online erzielt wird, im Verhältnis zu anderen Branchen innerhalb des Einzelhandels gering, was auch auf die Besonderheiten des Brillenkaufs zurückzuführen ist. Bspw. können eine fachgerechte Brillenglasbestimmung oder die Anpassung online nur bedingt umgesetzt werden. In anderen Branchen des Einzelhandels liegt der Umsatzanteil im Onlinegeschäft zwischen 20 % und 60 %, also folglich deutlich höher. Der Onlineverkauf ist in anderen Branchen durch das Verhalten der Konsumenten als deutlich relevanter einzustufen.

Für die Umsatzentwicklung der kompletten Brille innerhalb der Branche sind die zwei Komponenten Fassung und Glas zu betrachten. Dabei steigt in den vergangenen Jahren der Anteil an verkauften Fassungen ab einem Preisbereich von 250,00 € und mehr im Verkauf an. Mehr als jede fünfte Fassung wird in diesem Preisbereich verkauft. Dadurch steigt der Anteil am Umsatz im Fassungsbereich in dieser Preiskategorie auf mittlerweile 45 %. Bei den Brillengläsern gewinnt der Mehrstärkenanteil leicht dazu. Der Anteil lag im vergangenen Jahr bei 44 % und legt somit um einen Prozentpunkt gegenüber 2022 zu. Der Umsatz mit den Mehrstärkengläsern lag bei 75 % im Verhältnis zum gesamten Brillenglasumsatz innerhalb der Branche und zeigt damit die Relevanz des Verkaufs von Mehrstärkengläsern.

Im Bereich der Sonnenbrillen hat sich der Umsatz und Absatz im stationären Handel im Verhältnis zum Vorjahr wieder verringert. Im Verhältnis zum sehr guten Absatz im Jahr 2022 ist der Umsatz hier um 6 % zurückgegangen. Die Stückzahlen sanken im gleichen Zeitraum um 5 %. Den größten Umsatzanteil haben Sonnenbrillen mit einem Verkaufswert von 100,00 € bis 150,00 € Verkaufspreis. Dieser Preisbereich macht rund 22 % des Gesamtumsatzes im Sonnenbrillensegment aus. Der Umsatz mit Kontaktlinsen ist im Jahr 2023 um knapp 1 % gesunken, wobei der Onlineanteil leicht zulegt und der stationäre Handel rund 5 % verliert.

2. Geschäftsverlauf der Abele-Optik GmbH

Das Geschäftsjahr 2023 war in der Gesamtbetrachtung ein weiteres sehr positives Jahr für die Abele-Optik GmbH.

Der Gesamterlös der Abele-Optik GmbH im Jahr 2023 konnte um 5,35 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Der Umsatz basiert dabei auf einer gleichbleibenden Anzahl von Filialen im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr 2022. In der für das Unternehmen wichtigsten Produktgruppe, den Brillengläsern, konnten sowohl der Umsatz als auch die Stückzahlen im Vergleich mit dem Vorjahr gesteigert werden. Auch die sehr positive Entwicklung im Bereich der Brillenfassungen hat zu der allgemein guten Umsatzentwicklung entscheidend beigetragen. Die Umsatzerwartungen konnten in den weiteren Produktgruppen ebenfalls erreicht und teilweise sogar übertroffen werden. Das Gesamtergebnis der Abele-Optik GmbH konnte im Vergleich zum Vorjahr weiter gesteigert werden. Damit lag das Ergebnis über den Erwartungen.

3. Investitionen

Der Fokus bei den Investitionen im Jahr 2023 lag wie in den Vorjahren auf planmäßigen Renovierungen in den Filialen. Das bedeutet Investitionen in Höhe von TEUR 1.773 und damit einen Rückgang um 3,4 % im Vorjahresvergleich.

4. Finanzlage

Die Abele-Optik GmbH kann ihre Zahlungsverpflichtungen aus dem laufenden Cash-Flow jederzeit uneingeschränkt nachkommen. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit im Berichtsjahr 2023 erreicht mit TEUR 4.252 (Vj. TEUR 109) einen dem Geschäftsverlauf entsprechend sehr guten Wert.

5. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr gestiegenen. Sie weist zum Stichtag TEUR 24.532 bzw. einen Anstieg um 8,68 % auf. Ausschlaggebend ist auf der Aktivseite die Zunahme der Barmittel.

Auf der Passivseite resultiert die Veränderung überwiegend aus dem Jahresüberschuss.

6. Ertragslage

Die Gesamtleistung stieg im Berichtsjahr auf TEUR 48.327 Das sind 5,34 % mehr als im Vorjahr.

Das Finanzergebnis ist gegenüber den Vorjahren aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus weniger negativ und liegt bei TEUR -12 (Vj. TEUR -132).

Im Berichtsjahr verzeichnet die Abele-Optik GmbH ein deutlich positives Jahresergebnis von TEUR 2.186. Der Wert liegt mit 75,9 % deutlich über dem Vorjahresergebnis. Hintergrund ist die konsequente Durchführung von Kostenmaßnahmenplänen und eine inflationsbedingte Preisgestaltung. Dieser guten Entwicklung stehen selbst die wiederum gestiegenen Personalkosten nicht entgegen. Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen die Raumkosten leicht. Dies resultiert aus einer rückläufigen Entwicklung der Strom- und Gaspreise nach einer sich entspannenden Versorgungslage, welcher ein Anstieg bei den Mieten entgegen steht. Ein Treiber ist zudem bei den gesunkenen Vertriebs- und Reisekosten zu sehen.

Treiber für die Veränderungen im Jahresergebnis sind somit:

die inflationsbedingte Preisgestaltung im Einkaufs- und Verkaufsbereich.

die Auswirkungen der zunehmenden Inflation bedingen eine Erhöhung im Personalaufwand.

Einsparungen vor allem bei den Vertriebs- und Reisekosten in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen TEUR 1.576 (Vj. TEUR 1.955).

7. Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft und ist vor dem Hintergrund des Marktumfeldes zufriedenstellend.

8. Personal- und Sozialbericht sowie nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Der Geschäftserfolg des Familienunternehmens Abele-Optik basiert maßgeblich auf unseren qualifizierten und kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie setzen unsere Philosophie, dass wir auf unseren Märkten die Nummer eins in Beratung, Service und Qualität sein wollen, unermüdlich täglich um.

In unseren sich ständig fortentwickelnden Branchen - Augenoptik und Hörakustik - sind es gerade und ausschließlich Menschen, die Abele-Optik den eigentlichen Wert und einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil verleihen. Daher genießen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Abele-Optik die höchste Achtung und eine besondere Förderung. Abele-Optik strengt sich daher bei der Entwicklung und Qualifizierung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in hohem Maße in der unternehmenseigenen abele, Akademie. hierzu an. Die hausinternen Trainings auf hohem Niveau kommen allen Mitarbeitern, beginnend bei den Abzubildenden bis hin zu den Meisterinnen und Meistern, zugute. Ziel ist es weiterhin mit ausgebildeten Augenoptikerinnen und Augenoptikern bzw. Hörakustikerinnen und Hörakustikern unserem hohen qualitativen Anspruch zum Nutzen unserer Kundinnen und Kunden gerecht zu werden.

Auch im Jahr 2023 konnten wir wieder über die Einstellung von Auszubildenden die Basis für die Generierung unserer Fachkräfte schaffen. Die Auszubildenden werden neben der schulischen und betrieblichen Ausbildung durch spezifische Trainings der abele, Akademie. unterstützt.

Der persönliche Kontakt mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist traditionell innerhalb des Familienunternehmens Abele-Optik ein wichtiger und wertvoller Erfolgsfaktor. Hierzu zählen beispielsweise die regelmäßigen Kontakte mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern während der Filialbesuche oder interne Tagungen.

Persönliche Wünsche und berufliche Herausforderungen "unter einen Hut zu bringen" ist bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein immer stärkeres Anliegen. Hierzu werden bspw. mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern individuelle Arbeitszeitmodelle erarbeitet. Auch Fitnesstrainings jeglicher Art bei professionellen Kooperationspartnern und das vielfältige Angebot von Diensträdern unterstützen die persönliche Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Abele-Optik beschäftigte 2023 durchschnittlich 639 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Zahl der Auszubildenden lag durchschnittlich bei 116. Damit ergaben sich im Vergleich zum Jahr 2022 keine signifikanten Änderungen.

III. Chancen- und Risikobericht sowie Prognose

Risikobericht

Aus Sicht der Konsumenten ist die generelle Entwicklung im stationären Einzelhandel derzeit nicht positiv. Laut der Prognosen des HDE werden im Jahr 2024 insgesamt 5.000 Geschäfte schließen müssen. Geschäftsschließungen und Insolvenzen namhafter Einzelhandelsunternehmen beeinflussen das Gesamtbild der Innenstädte negativ, denn die Attraktivität der Innenstädte leidet erheblich unter den Leerständen. Dies führt dazu, dass weniger Konsumenten gezielt zum Einkaufen in die Innenstädte kommen. Die verringerten Frequenzen führen auch zu abnehmenden Spontankäufen. Die Produkte, die wir bei Abele-Optik unseren Kunden anbieten, wie bspw. Brillen, werden von vielen Konsumenten zwar gezielt gekauft, diese werden jedoch durch die gestiegenen Lebenshaltungskosten intensiver im Vorfeld überdacht. Geopolitische Einflüsse auf die Lebenshaltungskosten stellen in diesen Zeiten zudem ein Risiko dar und können schnell zu einer Kaufzurückhaltung führen. Stückzahlrückgänge in den einzelnen Bereichen sind dadurch weiterhin ein Risiko innerhalb unserer Branche, wodurch auch Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen können.

Der Wettbewerb um die Wahrnehmung bei Kunden als preisgünstigster Optiker hat in den letzten Jahren durch selbsternannte Discount Optiker und weitere Marktteilnehmer zugenommen. Die preisfokussierte Werbung mit großen Rabatten auf die Brillengläser oder die komplette Brille zielt dabei vor allem darauf ab, weitere Kundenanteile zu gewinnen. Für den Konsumenten ist es oftmals auf den ersten Blick nicht erkennbar welche Qualitätsunterschiede innerhalb der Produkte vorhanden sind, da das Brillenglas ein weiterhin beratungsintensives Produkt ist und deren unterschiedliche Merkmale oftmals im Vorfeld nicht bekannt sind.

Chancenbericht

Trotz der vermeintlich negativen Rahmenbedingungen, wie der Konsumzurückhaltung, zeigt die positive Entwicklung bei Abele-Optik und innerhalb der Branche, dass die Entscheidung für den Kauf einer neuen Brille bei vielen Konsumenten eine höhere Priorität genießt als die Anschaffung vieler anderer Konsumgüter. Dadurch verläuft die Entwicklung innerhalb der Branche der Augenoptik zwar nicht losgelöst von der gesamtwirtschaftlichen Lage, jedoch lässt sich daraus schießen, dass die Auswirkungen abgefedert werden.

Im Wettbewerb mit anderen Marktteilnehmern setzten wir weiterhin auf eine qualitativ hochwertige Beratung unserer Kunden durch unsere Fachkräfte und stellen den Servicegedanken an erste Stelle. Unser oberstes Ziel ist es, den Kunden die beste Beratung und das beste Produkt zu einem guten Preis anbieten zu können. Wir sind davon überzeugt für jeden Kunden die individuell passende Brille, Kontaktlinse oder Sonnenbrille zu finden. Dieser Anspruch an Qualität, den unsere Kunden in der direkten Kommunikation in den Filialen erleben, ist ein wesentlicher Bestandteil, um zufriedene und wiederkehrende Kunden bei uns begrüßen zu dürfen. Bei Abele- Optik steht die Qualität, der Servicegedanke, sowie die hohe Kompetenz unserer Mitarbeiter an erster Stelle. Um die Kompetenz und Fähigkeiten unserer Mitarbeiter stetig weiterzuentwickeln, setzen wir auf eine große Anzahl an Weiterbildungsmaßnahmen im eigenen Haus, sowie auf die beständige Ausbildung neuer Mitarbeiter, die die Abele-Optik Philosophie ab dem Start der Ausbildung verinnerlichen. Sehr gut geschulte Mitarbeiter sind ein wesentlicher Teil unserer Differenzierungsstrategie am Markt und lassen uns auch weiterhin positiv in die Zukunft blicken. Dennoch wird es auch mitentscheidend sein, die Qualität unserer Arbeit und unserer Produkte durch Informationen online an potentielle Kunden transportieren zu können. Hier sehen wir zukünftig weiterhin große Chancen für uns.

Die Entwicklung des Onlinemarktes ist trotz der nur leicht steigenden Absatzentwicklung im Bereich der Brille in den vergangenen Jahren weiterhin positiv zu sehen und wird, wie in vielen anderen Branchen, ein fester Bestandteil der Augenoptik werden. Insbesondere durch den technischen Fortschritt wird sich auch der Bereich der online getätigten Refraktion stetig weiterentwickeln. Von einer weiteren Zunahme in Umsatz und Absatz im Onlinehandel ist zum jetzigen Zeitpunkt mittelfristig auszugehen. Da es derzeit keine wesentlichen Stückzahlsteigerungen innerhalb der Branche gibt, bedeutet ein weiterer Anstieg des Onlinemarktes einen noch mehr umkämpften Markt des stationären Handels der Augenoptik.

Die Zunahme des gesamten Branchenumsatzes wird auch zukünftig vor allem den Filialunternehmen zugeschrieben. Mit unserer klaren strategischen Ausrichtung wollen wir sowohl im stationären Bereich als auch im Onlinehandel unsere Position weiter ausbauen. Die Öffnung neuer Filialstandorte in für uns strategisch wichtigen Städten ist fest eingeplant. Auch im Onlinehandel werden wir weiter in eine Verbesserung der Infrastruktur investieren, um die erfolgreiche Umsatzentwicklung zu bestätigen und auszubauen. Den hohen Anspruch an die Beratung und an unsere Produkte soll der Kunde mittelfristig online auf gleichem Niveau erfahren, so dass der hybride Vertriebsweg für unsere Kunden einheitlich auf Basis unserer Philosophie aufgebaut ist.

Prognose

Das preislich umkämpfte Wettbewerbsumfeld wird sich durch die einzelnen Konzepte am Markt weiter verstärken und durch die Expansion der Filialisten innerhalb der Branche weiter vorangetrieben. Die Preise werden für die Kunden durch die Onlineangebote und die Produktinformationen im Vorfeld immer transparenter werden, auch wenn es bei vielen Anbietern aktuell weiterhin nicht im Detail ersichtlich ist, um welche Gläser es sich bei der Onlineauswahl oder Information handelt. Im Einstiegssegment der Einstärken- und Mehrstärkenbrillen wird weiterhin mit aggressiven Preisangeboten geworben werden, um Marktanteile zu generieren. Wir werden dem einseitigen preislichen Ansatz weiterhin mit sehr attraktiven Angeboten für unsere Kunden und unserem hohen Service- und Qualitätsdenken bei den Produkten entgegentreten. Jeder einzelne Kunde und seine Bedürfnisse stehen dabei immer im Mittelpunkt unseres Handelns. Für uns als Unternehmen ist es wichtig den Kunden auf Augenhöhe zu begegnen. Daher setzen wir bei unserer Kommunikationsstrategie weiterhin bewusst auf Transparenz und Klarheit für unsere Kunden. Aufgrund der sehr gut greifenden Weiterbildungsmaßnahmen, die wir seit vielen Jahren in einer hohen Frequenz umsetzen, sehen wir uns und unsere Mitarbeiter für die Umsetzung unserer Strategie und den daraus resultierenden Aufgaben weiterhin sehr gut gerüstet. Entscheidend wird zudem sein, das Onlinegeschäft mit dem stationären Handel perfekt zu verzahnen. Hierbei sehen wir uns aufgrund der getätigten Investitionen in die personelle und technische Infrastruktur im Onlinehandel auf einem sehr guten Weg. Insgesamt sind wir als Unternehmen sehr zuversichtlich, was die kommenden Jahre betrifft. Für das Jahr 2024 erwarten wir für die Abele-Optik GmbH ein weiteres gutes Geschäftsjahr und eine moderat positive Umsatzentwicklung gegenüber dem Jahr 2023. Die Umsatzsteigerung basiert unter anderem auf höheren Stückzahlen, die wir durch entsprechende Angebote an unsere Kunden in den Filialen erzielen. Die Entwicklung des privaten Konsums durch den Einfluss externer Faktoren wird dennoch auch für unseren Umsatz- und unsere Ertragslage im kommenden Geschäftsjahr entscheidend sein. Online erwarten wir eine weitere leichte Zunahme der Umsätze durch ein verbessertes Angebot in der Sortimentsbreite und durch weitere Verbesserungen innerhalb der Customer Journey.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein Jahresergebnis leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2022 erwartet.

UNTERSCHRIFTEN

 

Würzburg, 17. Mai 2024

Abele-Optik GmbH

Nicolas Abele-Schraut, Geschäftsführer

Robert Pfister, Geschäftsführer

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Abele-Optik GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Abele-Optik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Abele-Optik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit dem für die Überwachung verantwortlichen Organ unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Würzburg, den 17. Mai 2024

PKF Issing Faulhaber Wozar Altenbeck Treuhand Verwaltungs GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Matthias Heinrich, Wirtschaftsprüfer

Florian Pfaff, Wirtschaftsprüfer

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