Venari properties GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Böhmer seit 19.3.2024 | Geschäftsführer |
Philipp Matthias Riemen seit 19.10.2023 | Geschäftsführer |
Ralf Siefen seit 3.1.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DC-Datacenter-Group GmbHWallmenrothJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr zum 30. September 2024Inhaltsverzeichnis I. Grundlagen der Gesellschaft 1. Gesellschaftsstruktur und Geschäftstätigkeit 2. Steuerungsrelevante Kennzahlen II. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche und regulatorische Rahmenbedingungen 2. Geschäftsentwicklung 2.1. Geschäftsverlauf 2.2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht 2. Chancen- und Risikobericht der künftigen Entwicklung I. Grundlagen der Gesellschaft 1. Gesellschaftsstruktur und Geschäftstätigkeit Die DC-Datacenter-Group GmbH hat ihren Sitz in Wallmenroth und ist ein 100%iges Tochterunternehmen der MVV Enamic GmbH, Mannheim. Der vorliegende Einzelabschluss zum 30.09.2024 der DC-Datacenter-Group GmbH wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften und ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 175 Tsd. Euro zum 30. September 2024. Die DC Products GmbH (bis 30.09.2023 100%ige Tochtergesellschaft der DC-Datacenter-Group GmbH) wurde rückwirkend zum 01.10.2023 auf die DC-Datacenter-Group GmbH verschmolzen. Die DC Products GmbH war als Business Unit “Data Center Products” bereits integraler Bestandteil der Organisation. Die Verschmelzung auf die DC-Datacenter-Group GmbH soll dies nun auch gesellschaftsrechtlich nachvollziehen. Die DC-Datacenter-Group GmbH bietet ihren Kunden die vollständige Wertschöpfungskette für physische IT-Sicherheit: Beratung, Planung, fachgerechte bauliche Umsetzung, Manufaktur hochqualitativer Produkte, umfassende Services sowie professioneller Betrieb von Hochleistungsrechenzentren. Die Digitalisierung, die hohe Relevanz von Nachhaltigkeit und die zunehmende Bedeutung von künstlicher Intelligenz erfordern den Um-, Aus- und Zubau von Rechenzentren. Diese Rechenzentren können je nach Anforderung sehr unterschiedlich gestaltet sein: als Safe, Container, Raum in Raumlösung oder eigenständiges Gebäude. Die Aufgaben rund um die Entwicklung solcher Rechenzentrumslösungen sind sehr vielfältig und erfordern den Einsatz unterschiedlichster Gewerke. Die DC-Datacenter-Group GmbH bündelt IT-Infrastruktur-Kompetenz für die Hochverfügbarkeit, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit von Rechenzentren. Mit ihrem Portfolio hat die Gesellschaft Unternehmen aus den verschiedensten Branchen sowie dem öffentlichen Bereich als Kunden. 2. Steuerungsrelevante Kennzahlen In der DC-Datacenter-Group GmbH werden vor dem Hintergrund einer wertorientierten Unternehmenssteuerung verschiedene Kennzahlen verwendet. Als bedeutsamster Leistungsindikator ist der Jahresüberschuss zu nennen. Der Jahresüberschuss nach HGB, als gesetzlich verankerte Kennzahl, leitet sich aus § 275 II und III HGB ab und gibt das Ergebnis der Geschäftstätigkeit nach Zinsen und Steuern an. Das EBIT entspricht dem Jahresergebnis vor Zinsen und Steuern. Die Berichterstattung an die Geschäftsführung und den Gesellschafter beinhaltet stets die Analyse der Plan-/Ist-Abweichung sowie eines Forecasts für das Geschäftsjahr. Bei Plan-/Ist-Abweichungen werden geeignete Maßnahmen ergriffen. II. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche und regulatorische Rahmenbedingungen Marktentwicklung Die Bedeutung von Rechenzentren nimmt für jedes Unternehmen und auch im öffentlichen Sektor im Rahmen zunehmender Digitalisierung von Geschäftsprozessen und der Anwendung künstlicher Intelligenz weltweit zu. Der Umsatz im Rechenzentrums-Markt wird im Jahr 2024 voraussichtlich bei rund 17 Mrd. € liegen. Bei einer jährlichen Wachstumsrate von 6,45% wird ein Anstieg des Marktvolumen auf 23,70 Mrd. € im Jahr 2029 erwartet. (Quelle: Statista Market Research, https://de.statista.com/outlook/tmo/rechenzentren/deutschland vom 17.10.24). Marktumfeld In ihrer Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2024 haben die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute die Wachstumserwartungen der deutschen Wirtschaft im Kalenderjahr 2024 abgesenkt. Die Experten gehen von einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 0,1 % aus - nach prognostiziertem Anstieg von 0,1 % im Frühjahr. Für die Jahre 2025 und 2026 wird ein Wachstum um 0,8% bzw. 1,3% erwartet. Getragen werden soll dieses Wachstum vom steigenden privaten Verbrauch, der von kräftigen Zuwächsen der real verfügbaren Einkommen angeregt wird. Das Anziehen der Konjunktur in wichtigen Absatzmärkten, wie den europäischen Nachbarländern, sollte den deutschen Außenhandel stützen. Zusammen mit günstigeren Finanzierungsbedingungen würde dies den Anlageinvestitionen zugutekommen. (Quelle: ifo Institute - Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2024 vom 26.09.2024) Energieeffizienzgesetz Das am 18.11.2023 in Kraft getretene Energieeffizienzgesetz (EnEfG) enthält detaillierte Transparenzvorgaben für die Betreiber von Rechenzentren. Zudem verpflichtet es zum Einsatz von Strom aus erneuerbaren Energien, einer hohen Energieverbrauchseffektivität und zur Nutzung der Abwärme von Rechenzentren. Mit dem Energieeffizienzgesetz steigen Beratungsbedarf und die Komplexität über alle Wertschöpfungsstufen von der Beratung über die Planung und Errichtung bis hin zum Betrieb von Rechenzentren. Des Weiteren müssen viele Betreiber in den nächsten Jahren ihre Rechenzentren nachrüsten und ihren Betrieb klimafreundlicher gestalten. Auch hier kann die DCG mit Beratung, Planung, Umsetzung und Betriebsoptimierung unterstützen. 2. Geschäftsentwicklung 2.1 Geschäftsverlauf Das Jahr 2024 schließt mit einem Jahresüberschuss von 3,22 Mio. Euro ab (Vorjahr 1,43 Mio. Euro). Die Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr sowie der Vorjahresprognose (2,9 Mio. Euro) ist im Wesentlichen auf den Verschmelzungsgewinn sowie das verbesserte Finanzergebnis zurückzuführen. Gegenläufige Effekte ergaben sich aus den geringeren Umsatzerlösen. Diese wiederum resultieren aus, im Projektgeschäft üblichen Verschiebungen in der Umsetzung bzw. Fertigstellung von Projekten. Das EBIT liegt mit 3,28 Mio. Euro um 0,6 Mio. Euro über dem Vorjahreswert (2,66 Mio. Euro). Die Vorjahresprognose (4,0 Mio. Euro) konnte aufgrund der Verschiebung von Fertigstellungsterminen und der damit verbundenen geringeren Margenrealisation zum Bilanzstichtag nicht ganz erreicht werden. Dies spiegelt sich u.a. in der Steigerung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen wider. Die Gesellschaft konzentriert sich weiterhin auf die werttreibenden Prozesse und deren permanenten Optimierung in der Projektabwicklung. 2.2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der DC-Datacenter-Group GmbH stieg im Vergleich zum Bilanzstichtag 30.09.2023 um 34,3 Mio. Euro (+ 58,0 %) auf 93,4 Mio. Euro. Die Aktivseite der DC-Datacenter-Group GmbH ist von Sachanlagen (16,0 %), Vorräten (56,8 %) sowie Forderungen (20,8 %) geprägt. Die Veränderungen auf der Aktivseite resultieren hauptsächlich aus gestiegenen geleisteten Anzahlungen auf 30,9 Mio. Euro (im Vorjahr 11,6 Mio. Euro). Die flüssigen Mittel haben sich trotz der Rückführung sämtlicher Bankverbindlichkeiten (7,3 Mio. Euro) im Geschäftsjahr um 2,0 Mio. Euro auf 5,9 Mio. Euro erhöht. Das Sachanlagevermögen reduziert sich um 1,1 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr auf 14,1 Mio. Euro und wurde in Höhe von 2,1 Mio. Euro planmäßig abgeschrieben. Der Anteil des Sachanlagevermögens macht zum Bilanzstichtag 16,0 % (Vorjahr 56,8 %) der Bilanzsumme aus. Das Anlagevermögen insgesamt entspricht jetzt 16,1 % (Vorjahr 27,7 %) der Bilanzsumme und ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Das Umlaufvermögen ist im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres um 35,6 Mio. Euro (84,0 %) auf 78,3 Mio. Euro gestiegen. Hauptsächlich verantwortlich für die Veränderungen sind die um 19,3 Mio. Euro gestiegenen geleisteten Anzahlungen, die um 14,5 Mio. Euro gestiegene unfertigen Erzeugnisse, die um 2,6 Mio. Euro gestiegenen sonstigen Vermögensgegenstände sowie die um 1,7 Mio. Euro auf 13,5 Mio. Euro gesunkene Cash Pool-Einlage bei der MVV Energie AG. Die Veränderungen auf der Passivseite resultieren im Wesentlichen aus gestiegenen erhaltenen Anzahlungen um 36,0 Mio. Euro sowie der Reduzierung der Rückstellungen um 4,9 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote ist auf 26,9 % um 10,2 % im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres gesunken. Hauptursache hierfür ist die um 58,0 % gestiegene Bilanzsumme aufgrund der Erhöhung der erhaltenen Anzahlungen. Die Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr wieder deutlich um 4,9 Mio. Euro auf 8,8 Mio. Euro reduziert. Grund hierfür sind im Wesentlichen die geringeren Rückstellungen für ausstehende Rechnungen zu abgerechneten Projekten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Mio. Euro auf 2,7 Mio. Euro erhöht. Die Gesellschaft verfügt, auch unter Berücksichtigung bestehender Kontokorrentkreditlinien in Gesamthöhe von 1,5 Mio. Euro über eine belastbare Finanzierungsstruktur, eine jederzeit ausreichende Liquidität und damit über eine gesicherte Zahlungsfähigkeit. Am 30.09.2024 betrug das Guthaben bei Kreditinstituten zzgl. der Einlage im Cash-Pooling der MVV 19,5 Mio. Euro und hat sich somit trotz der Rückführung sämtlicher Bankverbindlichkeiten (7,3 Mio. Euro) im Vergleich zum Vorjahr (19,1 Mio. Euro) um 0,4 Mio. Euro erhöht. Ertragslage Der Umsatz der DC-Datacenter-Group GmbH reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 14,4 Mio. Euro (- 28,0 %) auf 36,9 Mio. Euro. Ursächlich hierfür sind die langen Projektlaufzeiten bis zur vollständigen Fertigstellung und der damit einhergehenden Umsatzrealisierung. Zum 30.09.2024 befinden sich einige größere Projekte noch in Bau. Dies spiegelt sich sehr deutlich in der Erhöhung der unfertigen Erzeugnisse um 12,0 Mio. Euro (Vorjahr 1 Mio. Euro) wider. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich um 3,4 Mio. Euro auf 4,6 Mio. Euro erhöht. Hauptgründe für diese Erhöhung sind der Verschmelzungsgewinn aus der Verschmelzung der DC Products GmbH (2,0 Mio. Euro) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Aufwendungen zu abgerechneten Projekten der Vorjahre. Der Materialaufwand reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,0 Mio. Euro auf 28,0 Mio. Euro. Der prozentuale Anteil an der Gesamtleistung konnte durch eine erfolgreiche strategische Einkaufspolitik und Optimierungen in der Gesamtprojektabwicklung um 5,92% auf 56,2 % (Vorjahr 61,4 %) reduziert werden. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Mio. Euro auf 15,7 Mio. Euro gestiegen. Die Mitarbeiterzahl lag im Geschäftsjahresdurchschnitt bei 195 (Vorjahr 167) und somit um 17,2% über dem Vorjahresniveau. Die Abschreibungen belaufen sich auf 2,1 Mio. Euro und haben sich gegenüber dem Vorjahr (2,0 Mio. Euro) nur unwesentlich erhöht. Der wesentliche Anteil (1,6 Mio. Euro) entfällt auf die Dienstleistungsrechenzentren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Mio. Euro auf 5,4 Mio. Euro gestiegen. Ein wesentlicher Anteil entfällt auf den Verlust aus Abgang von immateriellem Anlagevermögen (0,2 Mio. Euro) sowie höheren Beratungskosten (0,2 Mio. Euro). Das Finanzergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Mio. Euro auf 0,3 Mio. Euro (Vorjahr - 0,2 Mio. Euro) verbessert. Dies ist auf den Entfall der Fremdkapitalzinsen aus den zurückgeführten Bankkrediten sowie den Zinserträgen aus der Cash Pool Einlage zurückzuführen. Das Jahresergebnis hat sich um 1,2 Mio. Euro auf 3,2 Mio. Euro (Vorjahr 1,4 Mio. Euro) erhöht. Im Wesentlichen ist die Erhöhung auf den Sondereffekt der Verschmelzung der DC Products GmbH zurückzuführen. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Aufgrund der ständig steigenden Herausforderungen im Rahmen der Digitalisierung und des Einsatzes von KI erwartet die Geschäftsführung der DC-Datacenter-Group GmbH in den nächsten Jahren ein weiterhin hohes Marktwachstum. Das vollumfängliche Leistungsportfolio der Gesellschaft für die Planung, den Bau und den Betrieb von RZ-Infrastrukturen bilden eine gute Voraussetzung, an dieser positiven Entwicklung teilzuhaben. Die DC-Datacenter-Group GmbH verfügt über einen hohen Auftragsbestand zum Abschlussstichtag. Zudem konnten bereits im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres zahlreiche neue Projektverträge abgeschlossen werden und weitere, zum Teil auch Großprojekte, sind bereits in den Verhandlungen weit vorangeschritten. Unter Berücksichtigung dieser guten Ausgangslage erwarten die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2025 eine moderate Steigerung des Jahresüberschusses. 2. Chancen- und Risikobericht der künftigen Entwicklung Zur Einschätzung von Chancen und Risiken verfolgt die DC-Datacenter-Group einen risikobasierten Ansatz, indem alle potenziellen Risiken in den Prozessen, Produkten, Märkten und Fachbereichen im Rahmen einer Chancen-Risiko-Matrix analysiert und bewertet werden. Hierbei wird abgeschätzt, was geschehen könnte, wie wahrscheinlich es ist und wie sich diese Risiken auf das Unternehmen auswirken könnten. Daraus werden entsprechende Vorbeugemaßnahmen abgeleitet, die dann wiederum auf ihre Wirksamkeit hin analysiert und bewertet werden. Die Bewertung von Chancen und Risiken erfolgt sowohl in regelmäßigen Abständen als auch bei Auftreten unvorhersehbarer Risiken durch die Prozess- und Bereichsverantwortlichen und im Rahmen der regelmäßigen Abstimmungen der Geschäftsleitung auf Gesellschafterebene. Die aktuellen Markt- und Geschäftsdaten sowie die eindeutigen Entwicklungen bei den Rahmenbedingungen für physikalischen IT-Infrastrukturen führen zu einer positiven Marktprognose mit den folgenden Chancen: - Gleichbleibend hohe und weiterwachsende Bedeutung (Sensibilität der Anwender) des Produktionsfaktors IT. - Höhere Anforderungen an IT-Sicherheit (Datenschutz, Verfügbarkeitsziele, Risikomanagement, Transparenz, Energieeffizienz). - Erhöhter Anspruch durch verschärfte Normen und Zertifizierungsstandards für Rechenzentren in Europa - Erheblicher Investitionsstau sowie Konsolidierungsbedarf in Bezug auf effiziente, wirtschaftliche und sichere IT-Infrastrukturen - insbesondere bei öffentlichen Auftraggebern. - Große Einsparpotentiale durch Investitionen in energieeffizientere Systeme und Anlagen. - Investitionen großer Unternehmen in das lukrative Geschäftsfeld Dienstleistungsrechenzentren mit enormen Wachstumspotentialen in den kommenden 5 bis 10 Jahren. Neben den aufgezeigten Chancen sind aber auch weiterhin folgende Risiken zu beachten: - Eine große Herausforderung ist weiterhin der Fachkräftemangel. Die DC-Datacenter-Group GmbH engagiert sich sehr und erfolgreich, um als Ausbildungsbetrieb attraktiv zu bleiben und bietet ihren Mitarbeitern umfassende Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Mit Blick auf eine Entspannung des Arbeitsmarktes durch Personalabbau in anderen Branchen bewerten wir dieses Risiko als beherrschbar. - Verzögerungen bei der Lieferung von Materialien sowie ungeplante Materialkostenanstiege bei der Fertigstellung von Gewerken können zu Bau- und Projektverzögerungen und Margenrisiken führen. Diesen Risiken begegnen wir mit unterschiedlichen Maßnahmen wie u.a. mit Preisgleitklauseln in Verträgen, professioneller Projektorganisation und Beauftragung von branchenerfahrenen Lieferanten. Aufgrund der getroffenen Maßnahmen sind diese Punkte als mittlere Risiken zu bewerten. - Die angespannte wirtschaftlichen Gesamtlage in Deutschland, welche Unternehmen und Investoren dazu veranlassen könnte, geplante Investitionen in Rechenzentren aufzuschieben stellt ein Risiko mittlerer Größenordnung dar. - Um Forderungsausfallrisiken zu begrenzen, wählen wir unsere Geschäftspartner systematisch und mit kaufmännischer Vorsicht aus, überprüfen deren Bonität und vereinbaren, falls erforderlich, die Hinterlegung von Sicherheiten, insbesondere Bürgschaften oder Garantien. Zudem managen wir Forderungen durch kontinuierliche Überwachung der offen Posten. Das Ausfallrisiko ist daher als gering einzustufen. - Bei der Vermietung eines Dienstleistungsrechenzentrum weicht die Grundmietzeit von der längeren Abschreibungsdauer ab. Sofern die vertraglich vorgesehene Verlängerungsoption nach Ablauf der Grundmietzeit nicht gezogen wird, besteht das Risiko Nachmieter für das Rechenzentrum zu finden. Derzeit laufen Gespräche über die Verlängerung der Grundmietzeit. Darüber hinaus bestehen aber auch alternative Nutzungsmöglichkeiten des Rechenzentrums, sodass wir hier in Summe von einem geringen Risko ausgehen. Den Bestand des Unternehmens gefährdende Risiken oder Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit nicht erkennbar.
Wallmenroth, 11. Februar 2025 DC-Datacenter-Group GmbH Ralf Siefen, CEO, Geschäftsführung Philipp Riemen, CFO, Geschäftsführung Markus Böhmer, CTO, Geschäftsführung Bilanz zum 30. September 2024Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2024Allgemeine Grundlagen Die DC-Datacenter-Group GmbH (Gesellschaft) mit Sitz in Wallmenroth ist im Handelsregister beim Amtsgericht Montabaur unter der Nummer HRB 21865 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023/2024 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die zur übersichtlicheren Darstellung zusammengefasst wurden, werden im Anhang gesondert ausgewiesen. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses zu vergrößern, wird vom Wahlrecht, bestimmte Angaben im Anhang zu machen, grundsätzlich Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Mit der Konzernmutter, der MVV Energie AG besteht eine Cash-Pool Vereinbarung seit 2022. Die Beträge werden in Tausend Euro (Tsd Euro) ausgewiesen. Aus den jeweiligen Rundungen können sich Differenzen ergeben, die naturgemäß keinen signifikanten Charakter haben. Zudem können sich bei Summenbildungen und bei der Berechnung von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben. Die DC Products GmbH wurde im Geschäftsjahr auf die DC-Datacenter-Group GmbH verschmolzen. Die Verschmelzung wurde mit Eintragung in das Handelsregister der DC-Datacenter-Group GmbH (Amtsgerichts Montabaur, HRB 21865) vom 6. Februar 2024 handelsrechtlich rückwirkend auf den 1. Oktober 2023 wirksam. Die DC-Datacenter-Group GmbH wurde durch die Eintragung der Verschmelzung Gesamtrechtsnachfolgerin der DC Products GmbH. Im Rahmen der Gesamtrechtsnachfolge sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und vertraglichen Vereinbarungen übergegangen. Der Übergang erfolgte zu Buchwerten. Aktiva ist in Höhe von 6.779 Tsd Euro übernommen worden. Hierbei ist Anlagevermögen mit 479 Tsd Euro (Immaterielle Vermögensgegenstände 57 Tsd Euro und Sachanlagen 422 Tsd Euro), Vorräte in Höhe von 2.469 Tsd Euro, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 151 Tsd Euro, sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 203 Tsd Euro, Guthaben bei Kreditinstituten mit 3.456 Tsd Euro sowie aktive Rechnungsabgrenzungsposten mit 19 Tsd Euro übergegangen. Passiva wurde in Höhe von Tsd Euro 4.730 (Rückstellungen mit 2.065 Tsd Euro sowie Verbindlichkeiten in Höhe von 2.665 Tsd Euro) übernommen. Es ergab sich ein ergebniswirksamer Effekt aus der Verschmelzung in Höhe von 2.022 Tsd Euro. Aufgrund der Verschmelzung zum 1. Oktober 2023 ist die Vergleichbarkeit i.S.d.. § 265 Abs. 2 HGB zum Vorjahr eingeschränkt und bei wesentlichen Änderungen im Zusammenhang mit der Verschmelzung werden diese im Anhang erläutert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit Anschaffungskosten angesetzt und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden aktiviert und zu fortgeführten Herstellungskosten bilanziert. Entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte, deren voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann, wurden über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben, dies gilt auch für Altfälle. Sachanlagen sind zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert. Bei selbst erstellten Anlagen sind angemessene Gemeinkostenzuschläge berücksichtigt. Zinsen für Fremdkapital werden bei den Herstellungskosten nicht berücksichtigt. Geleistete Anzahlungen werden zu ihrem Nennwert erfasst. In den Sachanlagen sind Anschaffungs- und Herstellungskosten für die Errichtung eines Rechenzentrums aktiviert, welches die Gesellschaft für einen Kunden betreibt. Das Grundstück sowie das Gebäude, in dem sich das Rechenzentrum befindet, sind gemietet. Die Beurteilung des wirtschaftlichen Eigentums an der Immobilie und die Zurechnung zum Vermieter erfolgte unter Anwendung der steuerlichen Leasingerlasse. Bei den aktivierten Anschaffungs- und Herstellungskosten des Rechenzentrums handelt es sich um Mietereinbauten und Betriebsvorrichtungen, die unter wirtschaftlicher Betrachtung der DC-Datacenter-Group GmbH zuzurechnen sind. Der Ausweis dieser Sachanlagen erfolgt zusammengefasst unter Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer beträgt 15 Jahre. Das Anlagevermögen wird entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt die Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis 250 Euro werden im Zugangsjahr sofort aufwandswirksam erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert über 250 Euro bis 1.000 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Wertberichtigungen auf Finanzanlagen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Dieser niedrigere Wertansatz wird nicht beibehalten, wenn die Gründe dafür nicht mehr bestehen. Die Bewertung von fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Angemessene Gemeinkostenzuschläge auf Material- und Fremdkosten sowie Fertigungsgemeinkosten auf direkt zurechenbare Personalkosten werden berücksichtigt. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte werden zu den Anschaffungskosten ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten unter Berücksichtigung erkennbarer Risiken angesetzt. Unverzinsliche langfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden auf den Barwert abgezinst. Flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Die Bewertung der monetären Fremdwährungsbestände erfolgt zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen saldiert. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennwert ausgewiesen. Die Rückstellungen für Pensionen werden im Rahmen des § 253 Abs. 1 und 2 HGB nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der „Projected-Unit-Credit-Methode“ ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die „Richttafeln 2018G“ von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 1,87 % angesetzt (Vorjahr 1,81 %). Neben angemessenen Karriere- und Fluktuationstrends werden die zukünftigen Gehaltsentwicklungen mit 0,00 % p.a. (Vorjahr 0,00 % p.a.) und Rententrends mit 2,00 % p.a. (Vorjahr 2,00 % p.a.) berücksichtigt. Bei den Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung, für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Erhaltene Anzahlungen werden mit ihrem Nennwert erfasst. Aus der Bewertung der Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ergibt sich insgesamt eine Steuerentlastung, die aufgrund des eingeräumten Wahlrechts nach § 274 HGB, nicht bilanziert wird. Aktive latente Steuern resultieren aus aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sowie Pensionsrückstellungen, passive latente Steuern aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sachanlagen. Es wurde ein Steuersatz von 35,075% zu Grunde gelegt. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen bzw. Erträge für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Soweit Posten des Jahresabschlusses Währungsumrechnungen zugrunde liegen, erfolgt die Umrechnung bei kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs, bei langfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten unter Berücksichtigung des Anschaffungskosten- und Realisationsprinzips. Erläuterungen zur Bilanz 1 Immaterielle Vermögensgegenstände Der Anlagespiegel zeigt die Aufgliederung sowie die Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen. Der in 2021 entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde über eine geschätzte Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2024 wurde die Nutzungsdauer angepasst und der Restbuchwert zum 01.09.2024 als Vollabgang erfasst. Die Zugänge im Geschäftsjahr 2024 resultieren in Höhe von Tsd Euro 728 der Anschaffungs- und Herstellungskosten und in Höhe von Tsd Euro 671 der kumulierten Abschreibungen aus der Verschmelzung der DC Products GmbH auf die DC-Datacenter-Group GmbH. 2 Sachanlagen Der Anlagespiegel zeigt die Aufgliederung sowie die Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen. Von den Zugängen der Anschaffungs- und Herstellkosten resultieren 745 Tsd Euro und von den Zugängen der kumulierten Abschreibungen 323 Tsd Euro aus der Verschmelzung der DC Products GmbH auf die DC-Datacenter-Group GmbH. 3 Finanzanlagen Der Anlagespiegel zeigt die Aufgliederung sowie die Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen. Der Abgang der Anteile an verbundenen Unternehmen resultiert in voller Höhe aus der Verschmelzung der DC Products GmbH auf die DC-Datacenter-Group GmbH. 4 Vorräte
Die Erhöhung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen sowie die Erhöhung der geleisteten Anzahlungen resultieren aus den zum 30.09.2024 sich noch in Bau befindlichen Großprojekten mit hohen Fertigstellungsgraden in Heidelberg, Mainz, Ulm, Jena, Düsseldorf und Magdeburg. 5 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 14 Tsd Euro (Vorjahr 14 Tsd Euro). Die gebildete Pauschalwertberichtigung beläuft sich auf 1 % der nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten die kurzfristigen Forderungen aus dem Cash-Pooling (Vorjahr 15.304 Tsd Euro) und keine Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 6 Flüssige Mittel Die Flüssigen Mittel beinhalten den Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten. 7 Rückstellungen
Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von - 5 Tsd. Euro. Dieser Betrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Rückstellungen für ausstehenden Rechnungen 4.160 Tsd, Euro (VJ 10.539 Tsd Euro), Personalkostenrückstellungen 1.379 Tsd Euro (VJ 892 Tsd Euro) und Abbruchverpflichtungen 400 Tsd Euro (VJ 340 Tsd Euro). 8 Verbindlichkeiten
1 RLZ = Restlaufzeit Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte besichert. 9 Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten resultiert im Wesentlichen aus der Umsatzabgrenzung aus Jahrespauschalen zu Wartungs- und Serviceverträgen. 10 Ausschüttungsgesperrte Beträge
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 11 Umsatzerlöse
Der Umsatz der DC-Datacenter-Group GmbH reduziert sich im Vergleich zum Vorjahr um 14,4 Mio. Euro (- 28,0 %) auf 36,9 Mio. Euro. Ursächlich hierfür sind die langen Projektlaufzeiten bis zur Fertigstellung und der damit einhergehenden Umsatzrealisierung nach vollständiger Leistungserbringung. Zum 30.09.2024 befinden sich einige größere Projekte noch in Bau. Dies spiegelt sich in der Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen wider. 12 Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen Die Erhöhung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen hängt im Wesentlichen mit den zum 30.09.2024 noch im Bau befindlichen Großprojekten in Heidelberg, Mainz, Ulm, Jena, Düsseldorf und Magdeburg zusammen. 13 Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind der Verschmelzungsgewinn in Höhe von 2.022 Tsd Euro, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit 1.810 Tsd Euro und verrechnete Sachbezüge in Höhe von 496 Tsd Euro enthalten. 14 Materialaufwand
15 Personalaufwand
Im Zuge der Verschmelzung der DC Products GmbH auf die DC-Datacenter-Group GmbH wurden 18 Mitarbeiter in die DC-Datacenter-Group GmbH übernommen. 16 Abschreibungen
17 Finanzergebnis
18 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
In den Steuern von Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Steuern in Höhe von 147 Tsd Euro (Vorjahr 141 Tsd Euro) enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen im Wesentlichen auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 19 Sonstige Steuern
Sonstige Angaben und Anlagen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und nicht unter den Haftungsverhältnissen anzugeben sind, ergeben sich aus Miet- und Leasingverträgen. Sie belaufen sich am 30. September 2024 auf insgesamt 2.772 Tsd Euro für Folgejahre. Konzernbeziehungen Für den größten Kreis und kleinsten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen wird, stellt die MVV Energie AG, Mannheim, den Konzernabschluss auf. Der Konzernabschluss und der zusammengefasste Konzernlagebericht werden nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellt und im Unternehmensregister veröffentlicht. Geschäftsführung Ralf Siefen, Geschäftsführer Operations (Strategische Projektentwicklung, -kalkulation, und -einkauf, Führung der Bereiche Vertrieb, Marketing und Consulting) Philipp Riemen, Geschäftsführer Finanzen (Führung der Bereiche Finance & Controlling, allg. kfm. Verwaltung und Personal, DC-Services) Markus Böhmer, Geschäftsführer Technik (Führung der Bereiche DC-Engineering, DC-Construction, Projektmanagement) seit dem 01.04.2024 Vergütung Geschäftsführung Für die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung sowie der früheren Mitglieder der Geschäftsführung wird § 286 Abs. 4 HGB angewandt. Honorare des Abschlussprüfers Es erfolgen keine Angaben zu Honoraren des Abschlussprüfers, da diese im Konzernabschluss der MVV Energie AG dargestellt werden, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2024 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 3.224 Tsd Euro ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 3.224 Tsd Euro auf neue Rechnung vorzutragen.
Wallmenroth, 11. Januar 2025 DC-Datacenter-Group GmbH Geschäftsführung Ralf Siefen, CEO Philipp Riemen, CFO Markus Böhmer, CTO Entwicklung des Anlagevermögens zum 30. September 2024
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DC-Datacenter-Group GmbH, Wallmenroth Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DC-Datacenter-Group GmbH, Wallmenroth, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DC-Datacenter-Group GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 14. Februar 2025 KPMG AG Mayran, Wirtschaftsprüferin Schwebler, Wirtschaftsprüferin |
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