Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
pk components GmbH
Wilhelm-Maisel-Straße 26, 90530 Wendelstein, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Beyer seit 8.10.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 81.00% | |
| 9.00% | |
| 5.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
pk components GmbHWendelsteinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01.2023 bis 31.12.2023der pk components GmbHDie pk components ist ein Spezial-Distributor für passive und elektromechanische Bauelemente, mit bundesweit fünf Vertriebsbüros. Das Kerngeschäft ist der Verkauf von Bauelementen, die Beratung in den Entwicklungsabteilungen der Elektronikindustrie und deren Begleitung während des Design-In Prozesses mit unseren Herstellern. 1. Darstellung des Geschäftsverlaufs a. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die Elektronikbranche hatte zu Beginn des Jahres mit der Beschaffung von Bauteilen, steigenden Preisen, verursacht durch knappe Rohstoffen, hohe Energie- und Logistikkosten sowie steigenden Zinsen zu kämpfen. Um dem hohem wirtschaftlichen Niveau zu begegnen, wurden auch in diesem Jahr enorme Anstrengungen unternommen, um Kunden die Lieferungen der benötigten Bauteile sicherzustellen. Ab Mitte des Jahres hat sich die Nachfrage deutliche abgekühlt, neue Aufträge wurden, durch verbesserte Lieferzeiten und volle Lieferketten, nur noch in geringem Maße platziert. Maßnahmen zur Entwicklung der Themen Elektromobilität, erneuerbare Energien, Netzausbau und infrastrukturelle Projekte durch die Regierung unterstützt, wurden weiter ausgebaut. Trends, die in den Vorjahren zu beobachten waren, gab es nicht. Die Gesamtwirtschaft (BIP) hat sich, gem. Statistischem Bundesamt im Vergleich zum Vorjahr um -0,1 % reduziert. In diesem Umfeld verbuchte die Elektronikbranche gem. FBDI im gleichen Zeitraum eine Umsatzsteigerung um 4,4 %. b. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatzvergleich gemäß Bilanzzahlen der pk weist eine Umsatz-Reduzierung zum Vorjahr von -1,2 % aus. Im Umsatzvergleich der relevanten Artikelgruppen e-mec und passiv mit FBDI-Gesamtmarktzahlen ergibt sich für die pk eine Veränderung zum Vorjahr von -1,1%. Bedingt durch die Kundenstruktur lag das Book to Bill Verhältnis bei der pk bei 0,84 während der Gesamtmarkt 0,82 ausweisen konnte. c. Produktion/ Lager Die Ausweitung der Lagerflächen konnten, bei einer stabilen Umsatzentwicklung, zu einer zielgerichteten Erweiterung der Lagerbestände, Sicherheitsläger, Musterläger, sowie vertraglicher Logistikkonzepte genutzt werden. Da bereits mit aktuellen technischem Stand gearbeitet wird, ist der Ausbau der Software-Infrastruktur zur weiteren Optimierungen für 2024/2025 geplant. d. Beschaffung Mit den vorhandenen und vertraglich abgesicherten Lieferantenkontakten können die Kundenanforderungen hinsichtlich Sortiment, Qualität und Verfügbarkeit abgedeckt werden. Hohe Nachholeffekte bei den Kunden die sich über viele Branchen erstreckten, führten besonders im 1. Halbjahr 2023 zu erhöhten Bestellungen. Die Beschaffung der Materialien stellte die gesamte Elektronikbranche vor große Herausforderungen. Die Nachfrage war deutlich größer als das Angebot, was mit starken Preissteigerungen und hohen Lieferzeiten verbunden war. Investitionen An Investitionen wurden 441T€ getätigt. Diese beziehen sich auf die Erneuerung des technischen-Equipments, Software, Fuhrparkerweiterung und der neuen PV-Anlage. e. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Benötigte liquide Mittel im Tagesgeschäft werden ggf. aus der Gruppe gestellt. f. Personal- und Sozialbereich Zum 31.12.2023 waren 65 Mitarbeiter bei der Gesellschaft beschäftigt. In allen Bereichen wurden interne und externe Qualifizierungsmaßnahmen erfolgreich durchgeführt. Die Personalkosten als bedeutendste Kostengruppe nach dem Materialaufwand, sind auf 3,89 Mio € (Vorjahr: 4,09 Mio €) gesunken. Der prozentuale Anteil der Personalkosten ist auf 10,74% (Vorjahr 11,14%) zurückgegangen. g. Umweltschutz Die DIN ISO 9001:2015 und DIN ISO 14001:2015 wurde aufrechterhalten. Auf dem Neubau wurde eine weitere PV-Anlage mit 14 kWp, incl. Batteriespeicher, in Betrieb genommen. Eine Erweiterung mit 41 kWp ist für 2024 geplant. Darüber hinaus wurde ein CCF (Corporate Carbon Footprint) für Scope 1 und 2 für das Unternehmen ermittelt, eine Erweiterung für Scope 3 ist für 2024 geplant. Bei allen fossilen Energieverbräuchen sind Optimierungen erfolgt, weitere Verbesserungspotentiale wurden identifiziert und deren Auswirkungen kontinuierlich weiterverfolgt. Umweltauswirkungen sind keine bekannt. 2. Darstellung der Lage a. Vermögenslage Das Gesamtvermögen der Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen um 404,3 T€ niedrigeren Bestand aus. Das Anlagevermögen hat einen zum Vorjahr höheren Bestand von 204 T€ und macht jetzt einen Anteil von 24,90% (Vorjahr 22,35%) am Gesamtvermögen aus. Das Vorratsvermögen in Höhe von 5.007 T€ ist zur Abdeckung des aktuellen Umsatzes erforderlich. Entsprechend des Umsatzvolumens, betrug der Forderungsbestand 1.820 T€. Dies ist gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 1.447 T€. Wesentlicher Bestandteil des Vermögens der Gesellschaft ist das Umlaufvermögen mit einem Anteil von 74,88% (Vorjahr: 77,46%) am Gesamtvermögen. Die Eigenkapitalquote beträgt 56,76% (Vorjahr: 45,04%). b. Finanzlage Die Finanzlage ist unverändert gut und die Finanzierung der Gesellschaft ist langfristig gesichert. Die Liquidität 2. Grades 95,55% (Vorjahr 84,18%) ist auf die Erhöhung der Liquiden Mittel und den Rückgang des Verbindlichkeitsbestandes zurückzuführen. Alle langfristigen Finanzierungsvorhaben werden zeitlich befristet und entsprechend abgelöst. Für das Tagesgeschäft findet eine rollierende Liquiditätsvorschau über Monate und parallel dazu eine 6-wöchentliche Feinplanung statt. Gezahlt wird unter Ausnutzung der Skontozahlungsziele. Den überwiegenden Teil bei kurzfristig fehlender Liquidität decken wir in der Gruppe ein und beanspruchen die Kreditlinien bei den Banken nur gering. c. Ertragslage Die Umsatzrentabilität I in 2023 lag bei 3,24% (Vorjahr: 2,38%). Der Gewinn vor Steuern im Geschäftsjahr 2023 betrug 1.648.923,48 EUR (Vorjahr: 1.249.714,49 EUR). Bezogen auf den Umsatz mit 100 % betrug die Materialquote 80,21% (81,20%) und die Personalquote 10,74 % (11,14%). Trotz Inflation, hoher Energiekosten und Zinsen, sowie geopolitischen Spannungen, konnten die Ziele zur Umsatzerreichung verfolgt und erreicht werden. Es konnte eine wesentliche Verbesserung bei DB I erreicht werden. Wir beurteilen die Geschäftsentwicklung in 2023 unter den gegebenen Umständen als zufriedenstellend. Nachfolgende Tabelle stellt einen Plan-Ist-Vergleich der wesentlichen Leistungsindikatoren der pk components GmbH dar:
3. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung a. Chancen Neue Produkte oder Innovationen müssen schnell vom Hersteller zum Kunden gebracht werden. Das können wir mit der direkten Betreuung durch unsere fünf Standorte und zunehmenden interaktiv gestalteten WEB-Meetings sicherstellen. Es laufen Analysen, wie die persönliche Betreuung mit den vorhandenen Ressourcen vom Hersteller bis zum Entwickler optimiert werden kann. Der Ausbau der bekannten automatisierten Abläufe (z.B. EDI) erfolgt im Standard-Workflow, an Programmerweiterungen in Anlehnung an KI-Technologien wird gearbeitet b. Geschäftsrisiken Die pk vertreibt passive- und elektromechanische Bauteile von namhaften Herstellern. Zur Aufrechterhaltung der Dynamik bei der pk, wird die technische Kompetenz wie bisher geschult. Das erfolgt inzwischen überwiegend über das Web, sowie über zentrale Meetings. Das Ziel, Neukunden und frühe Zusammenarbeit mit Entwicklern, hat ebenfalls weiterhin besonderen Stellenwert. Nennenswerte Risiken sind nicht zu erkennen. c. Operationale Risiken Die Gesellschaft hat ein optimal auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Managementsystem, das die Umsetzung der aktuellen Normen beinhaltet. Sie geht offen mit Themen wie Produkt- und Arbeitssicherheit, Umwelt- und Datenschutz um und bindet die Mitarbeiter, durch Transparenz im Umgang von Informationen, in alle Abläufe ein. Ein Compliance-Arbeitskreis sichert das System, die DSGVO findet Anwendung. Software und Hardware-Updates erfolgen regelmäßig. Aufgrund der Bürostruktur zeigen wir weiterhin regionale Kundennähe. Für Haus- und Fachmessen oder Entwicklerforen werden permanent neue Ausrichtungsformen entwickelt, bei denen wir mitwirken. Für Gewährleistungsrisiken hat die Gesellschaft eine Haftpflichtversicherung. Risiken sind nicht zu erkennen. d. Lieferantenrisiken Die Lieferanten passen, sowohl von der Innovationskraft als auch vom Wachstumswillen, gut zur pk, die gemeinsame Arbeit vor Ort ist sehr gut. Durch globale Produktionsausrichtungen aller A- und der meisten B-Lieferanten ergeben sich geringe Versorgungsrisiken. Fast alle Lieferanten produzieren Ihre Waren in unterschiedlichen Produktionsstätten, teilweise auf verschiedene Länder verteilt. Bisher konnten kundenseitige Lieferzusagen seitens der pk weitestgehend und mit intensiver Unterstützung der Hersteller eingehalten werden. Viele Lieferanten haben Ihre Kapazitäten an die geopolitischen Spannungen, veränderte Handelsrouten und die Auswirkungen der Kriege angepasst. Die Verlagerung der Produktionsstätten führt bei einigen Produkten zu kurzfristigen Lieferantpässen. Aktuell sind direkte Risiken ausschließlich durch kurzfristige Ereignisse und den Folgen zu erkennen. e. Währungsrisiken Große Kunden haben die Möglichkeit die Rechnung in Fremdwährung zu erhalten und so zu zahlen. Dadurch sind die Zukäufe bzw. das Volumen der Terminkontrakte oder Absicherungsgeschäfte von YEN und USD geringer und das Kursrisiko ist minimiert. Die Auswirkungen werden laufend kontrolliert und die Regeln sind wirksam. f. Personalrisiken Die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen und das Betriebsklima sind als gut zu bezeichnen. Die Motivation ist aus unserer Sicht hoch, die Fluktuationsrate ist normal. Die Besetzung einer Stelle bei Geschäftsausweitung oder Neubesetzungen benötigt durch den Fachkräftemangel sehr viel längere Zeit. Risiken im Personalbereich sind nicht zu verzeichnen. 4. Voraussichtliche Entwicklung Die Branche und Wirtschaft befinden sich in einem schwierigen Umfeld. Die Ursachen dafür liegen in einer schwachen Konjunktur und in zu hohen Lagerbeständen in allen Wertschöpfungsketten. Die Auftragssituation ist daher rückläufig. Ändern wird sich das erst, wenn der allgemeine Konsum wieder anzieht und in der Wirtschaft in Anlagewerte und Produktinnovation investiert wird. Aufgrund der rückläufigen Auftragssituation ergeben sich in der 1. Jahreshälfte 2024 deutlich geringere Absatzzahlen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die pk arbeitet stark in der Produktinnovation und diese erkennen wir in der Analyse der Projektbestände. Nachdem diese in den letzten Jahren nicht im Fokus vieler Entwickler standen, identifizieren wir aktuell viele neue Projekte mit Innovationscharakter und Umsatzpotenzial. Durch unsere Erfahrungen in der Projektarbeit erwarten wir daher eine Verbesserung der Absatzzahlen in der 2. Jahreshälfte 2024. Aktuell schwer einzuschätzen sind die Auswirkungen der Regierungsentscheidungen, die die Investitionssicherheit und allgemeine Konsumlaune betreffen. Intern arbeiten wir nach wie vor kontinuierlich an Optimierungen sowohl in der angewandten Technik als auch in den Organisationsabläufen. 5. Prognosebericht Die bekannten Projekte und Annahmen unserer Kunden sind in die Planzahlen eingeflossen. Aktuell liegen wir unter Plan, erwarten aber durch die Prognosen eine deutliche Verbesserung ab dem 2. Halbjahr mit dem Anstieg kurzfristig vergebener Aufträge. In Summe erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 eine positive Entwicklung ab dem 2. Halbjahr. Für die Geschäftsjahre 2025 und 2026 können wir positive Trends erkennen und gute Geschäftsverläufe prognostizieren. Einhergehend mit den erwarteten Umsatzsteigerungen verfolgen wir die Ziele, die Kostenstrukturen und die EBT Marge zu verbessern. Der Krieg in der Ukraine und in Israel, sowie weitere Bedrohungen entlang der Lieferketten, haben weiterhin starken Einfluss auf die Verfügbarkeit im Bereich der Beschaffung. Anhaltend hohe Energiekosten in Verbindung mit hohen Zinsen, treiben die Preise und bremsen die Kaufkraft. Das könnte dazu führen, dass die Wirtschaft weiter zurückgefahren wird und die Erholungsphase dementsprechend länger dauert. Bis auf die vorgenannten, sind bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken, sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei der pk, nicht zu erkennen. Unsere Planungsrechnung für das Geschäftsjahr 2024 weist unter Berücksichtigung der vorstehenden Ausführungen folgende Zahlen aus:
6. Zweigniederlassungen Wie in den Vorjahren unterhält die Gesellschaft Zweigniederlassungen und Vertriebsbüros in Nürnberg (Wendelstein), Essen, Stuttgart (Schorndorf), Braunschweig und Berlin. In den Standorten außerhalb Wendelstein sind 28 Mitarbeiter beschäftigt.
Wendelstein, den 17. Juni 2024 gez Oliver Beyer, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023der Firma pk components GmbH mit Sitz in Wendelstein, Amtsgericht Nürnberg, HRB 30745I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Firma pk components GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des BiLRUG aufgestellt. Die pk components GmbH weist zum Abschlussstichtag die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 1 HGB auf. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte unter Annahme der Going-Concern-Prämisse und trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Firma pk components GmbH wurde auf Grundlage der deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt und gegliedert. Für den Jahresabschluss wurde das gesetzliche Gliederungsschema gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften angewandt. Im Anhang sind zuerst die Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgeführt. Danach folgen die Angaben zur Bilanz, in der Reihenfolge des § 266 HGB, sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung, in der Reihenfolge des § 275 Abs. 2 HGB. Am Ende des Anhangs sind die sonstigen Angaben enthalten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB (BiLRUG) gewählt. Zusammenfassungen von einzelnen Posten erfolgten nicht. Geschäftszweigbedingte Abweichungen vom handelsrechtlichen Gliederungsschema waren nicht notwendig. Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten Für Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 532.038,25 (EUR 551.569,97) besteht in Höhe von EUR 32.038,25 (EUR 51.569,97) eine Mitzugehörigkeit zu dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 265 Abs. 2 HGB zu jedem Posten der entsprechende Betrag des Vorjahres angegeben. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Anlagevermögen Die Immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 HGB angesetzt worden. Die Abschreibungen wurden bei neu angeschafften beweglichen Anlagegütern entweder linear, d. h. planmäßig verteilt auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, oder nach Maßgabe der Leistung vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt je nach Beschaffenheit des Vermögensgegenstandes 1 bis 33 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zwischen EUR 150,00 und EUR 800,00 wurden sofort abgeschrieben. Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 150,00 wurden sofort als Aufwand erfasst. Sie sind der Höhe nach von untergeordneter Bedeutung. Im Anlagenspiegel ist die Entwicklung der Einzelposten, d. h. ihrer Buchwerte und Abschreibungsbeträge wiedergegeben:
2. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Abschläge berücksichtigen gesetzliche Vorschriften (Niederstwertprinzip) bzw. spezielle Tatbestände (Abwertung wegen Überalterung, geminderter Verwertbarkeit etc.). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu ihren Nennwerten abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt und haben bis auf die Kautionen in Höhe von EUR 11.146,09 (EUR 11.146,09) eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Forderungen in Fremdwährungen zum Bilanzstichtag werden mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Liquide Mittel in Fremdwährungen zum Bilanzstichtag werden mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Bei den Rechnungsabgrenzungsposten liegen ausschließlich transitorische Abgrenzungen vor. Sie betreffen im wesentlichen Kraftfahrzeugsteuer für 2024. 4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt wie im Vorjahr EUR 160.000,00. Die Streiff & Helmold GmbH, Braunschweig, hält sämtliche Anteile am Stammkapital. Das Stammkapital ist am Bilanzstichtag vollständig eingezahlt. Die Gewinnrücklage beträgt EUR 300.000,00 (EUR 300.000,00). Der Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2023 beträgt EUR 4.930.793,61 (EUR 4.057.723,61) und soll auf Vorschlag der Geschäftsleitung zusammen mit dem Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 1.174.399,00 (Vorjahr: EUR 873.070,00) auf neue Rechnung vorgetragen werden. 5. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen in Höhe von EUR 125.318,00 (EUR 153.087,00) beinhalten die nachzuzahlende Körperschaft- und Gewerbesteuer für das Berichtsjahr. Die sonstigenRückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind zum Erfüllungsbetrag bewertet. Mit der Rückstellungsbildung wird den tatsächlichen Verhältnissen Rechnung getragen. Im Einzelnen werden hier ausgewiesen:
6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 3.765.666,11 (EUR 5.612.382,82) wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie sind wie folgt besichert: - Brief-Grundschuld über EUR 1.950.000,00 an dem Objekt Wilhelm-Maisel-Straße 26 und 26a, 90530 Wendelstein - Grundschuld über EUR 1.025.0000,00 zulasten Gewerbeobjekt Friedrich-Seele-Straße 3a, 38122 Braunschweig - Rahmenaval über EUR 23.800,00 - Forderungsabtretung Die Fristigkeiten ergeben sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch Eigentumsvorbehalt besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 353.261,09 (EUR 147.192,70) sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 1.495,60 (EUR 1.833,57) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 532.038,25 (EUR 551.569,97) bestehen in Höhe von EUR 510.166,15 (EUR 523.228,54) gegenüber Gesellschaftern. Für die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 532.038,25 (EUR 551.569,97) besteht in Höhe von EUR 32.038,25 (EUR 51.569,97) eine Mitzugehörigkeit zu dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen zum Bilanzstichtag werden mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. 7. Gewinn- und Verlustrechnung Im abgelaufenen Geschäftsjahr weist die Gesellschaft periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 106,06 (EUR 1.025,25) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 5.171,65 (EUR 26,08) aus. Die Beträge sind für die Beurteilung der Ertragslage von untergeordneter Bedeutung. Von dem Zinsaufwand in Höhe von EUR 56.982,10 (EUR 54.390,39) entfallen EUR 18.124,98 (EUR 12.107,61) auf verbundene Unternehmen und EUR 0,00 (EUR 100,00) auf die Abzinsung von Rückstellungen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für das Berichtsjahr betragen EUR 466.578,52 (Vorjahr: EUR 369.448,40), davon Zuführung zu latenten Steuern EUR 26.337,00 (EUR 0,00). III. Sonstige Pflichtangaben 1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Übernahme der Mietbürgschaft (Avalkredit) erfolgt in Höhe von EUR 11.923,33 durch die Sparkasse Mittelfranken-Süd. Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, Wechsel- und Scheckbürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen bestehen nicht. Restverbindlichkeiten aus Leasingverträgen waren am Bilanzstichtag nicht vorhanden. Die Verpflichtung aus Mietverträgen beträgt TEUR 135 (TEUR 137). Die Verpflichtung aus Wartungsverträgen beträgt TEUR 49 (TEUR 45). Andere sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden am Bilanzstichtag nicht. 2. Außerbilanzielle Risiken und Vorteile Die Gesellschaft unterhält mehrere Konsignationslager, deren Wert am Abschlussstichtag mit 1,7% (Vorjahr: 2,1%) der gesamten Vorräte für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft unwesentlich ist. 3. Abschlussprüferhonorar Die Angaben zum Honorar der Abschlussprüfungsgesellschaft gem. § 285 Nr. 17 HGB für das Geschäftsjahr 2023 entfallen gemäß § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB (Mitteilung nach Aufforderung durch die Wirtschaftsprüferkammer). 4. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung der pk components GmbH: Herr Oliver Beyer, Burgthann. Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesellschafterversammlung der pk components GmbH: Alleinige Gesellschafterin ist die Firma Streiff & Helmold GmbH, Braunschweig. Die pk components GmbH wird seit dem 01.01.2017 in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogen. Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Streiff & Helmold GmbH ist Herr Dipl.-Wirt.-Ing. Sven Holger Streiff. 5. Geschäftsführung und Tätigkeiten Herrn Oliver Beyer oblag während des gesamten Geschäftsjahres 2023 die Organisationsleitung im gesamten kaufmännischen, repräsentativen und gewerblichen Bereich sowie die Vertriebs- und Marketingleitung. 6. Beschäftigte Am Bilanzstichtag waren im Unternehmen 65 Mitarbeiter (Vorjahr: 66) einschließlich Geschäftsführer beschäftigt. Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer gem. § 267 Abs. 5 HGB während des Geschäftsjahres betrug:
Angaben über Bezüge der Geschäftsleitung unterbleiben unter Hinweis auf die §§ 285 Nr. 9 a, b HGB und 286 Abs. 4 HGB. Die Schutzklausel der §§ 285 Nr. 4 HGB, 286 Abs. 2 HGB (Aufgliederung Umsatzerlöse) wird in Anspruch genommen. Besondere Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.
Wendelstein, den 28. März 2024 gez. Oliver Beyer, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.09.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die pk components GmbH, Wendelstein Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der pk components GmbH, Wendelstein, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der pk components GmbH, Wendelstein, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Braunschweig, den 1. August 2024 BÖKE
Wirtschaftsprüfung GmbH
Dipl.-Kfm. Christian Böke, Wirtschaftsprüfer |
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