Jakob Schneider GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Türen und Fenstern aus Holz
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ernst Tobias Kohlmeyer seit 13.12.2016 | Prokura |
Harald Michael Luginger seit 26.11.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 94.00% | |
| 6.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Nibler GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen der Gesellschaft Unsere Aktivitäten erstrecken sich auf die Verlegung und Instandsetzung von Schwach- und Starkstromleitungen sowie auf den Neubau und die Reparatur von elektrischen Anlagen allgemeiner Art; außerdem führen wir für verschiedene Straßenbauämter Nebentätigkeiten wie Schutzplankenbau und Bau von Lichtsignalanlagen aus. Für die Deutsche Telekom AG sind wir unter anderem im Bereich Hausanschlusskooperation tätig. Die Auftragsbeschaffung basiert auf öffentlichen und beschränkten Ausschreibungen, die größtenteils nur den jeweiligen einzelnen Auftrag betreffen; wir arbeiten aber auch auf Zeitverträgen mit und ohne Preisgleitklausel. Die Gesellschaft unterhält Niederlassungen in München, Stein, Schwäbisch-Hall, Stuttgart, Kaiserslautern und Memmingen. Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden von uns nicht betrieben. Die zu erbringenden Leistungen sind in der Hauptsache witterungsabhängig, sodass ein großer Teil unserer Arbeiten im Winter (Frostperiode) nicht durchgeführt werden kann. Die damit beauftragten Arbeitnehmer sind deshalb nicht das ganze Jahr durchgehend beschäftigt. Die Zahl der Mitarbeiter nach § 267 Abs. 5 HGB stieg von 361 auf 378. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. 1 Alle wichtigen Kennzahlen der elektro- und informationstechnischen Handwerke für das Jahr 2023 fallen weitgehend positiv aus. Der Umsatz betrug 87,8 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Plus von 7,9 %. Im Jahr 2023 waren in den 48.225 elektrohandwerklichen Unternehmen 524.424 Menschen beschäftigt (Vorjahr 527.354). Pro Mitarbeiter wurde dabei ein Umsatz von 167.564 Euro erwirtschaftet (+ 8,6 % im Vergleich zum Vorjahr). 2
1 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr.
019 vom 15. Januar 2024.
Finanz- und Vermögenslage Bei einer um TEUR 11.889 auf TEUR 116.628 (Vorjahr: TEUR 104.739) gestiegenen Bilanzsumme ist das Eigenkapital von TEUR 79.904 auf TEUR 94.751 gestiegen. Dabei stieg die Eigenkapitalquote von 76,3 % auf 81,2 %. Das größtenteils sofort realisierbare Umlaufvermögen deckt die kurz- und langfristigen Schulden mit dem 4,2-fachen Wert ab. Die liquiden Mittel haben sich um TEUR 3.115 von TEUR 42.195 auf TEUR 39.080 vermindert. Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit überstieg den, insbesondere durch das positive Jahresergebnis, positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Die Zahlungsbereitschaft ist weiterhin jederzeit sichergestellt, auch unter Berücksichtigung des Umstandes, dass bei Wiederaufnahme der Aktivitäten im Frühjahr eine Auftragsvorfinanzierung von ca. drei Monaten erfolgt. Die Investitionen in Höhe von TEUR 9.032 (Vorjahr: TEUR 4.343) betreffen mit rund TEUR 4.935 die Erweiterung des Bürogebäudes in der Hauptverwaltung München und im Übrigen größtenteils Großgeräte und LKW. Den Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von TEUR 3.047 (Vorjahr: TEUR 3.503) gegenüber. Ertragslage und Geschäftsverlauf Betriebsleistung Die Betriebsleistung steigerte sich um TEUR 10.411 auf TEUR 131.944. Dabei stiegen die Umsatzerlöse von TEUR 120.023 im Vorjahr auf TEUR 123.629, wobei sich die Bestandsveränderung der in Arbeit befindlichen Aufträge von TEUR 1.070 im Vorjahr um TEUR 6.421 auf TEUR 7.491 erhöhte. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen von TEUR 440 im Vorjahr auf TEUR 824. Die Erhöhung resultierte insbesondere aus gestiegenen Versicherungsentschädigungen sowie gestiegenen Verkäufen von Anlagevermögen. Ausgaben und Kostenentwicklung Der Betriebsaufwand (inklusive sonstige Steuern) ist um TEUR 8.404 auf TEUR 110.504 angestiegen. Der Personalaufwand stieg um TEUR 1.043. Die Materialaufwendungen stiegen um TEUR 7.364. Bei dieser Steigerung entfiel auf den Anteil der Fremdleistungen eine Erhöhung von TEUR 6.574. Das Betriebsergebnis erhöhte sich um insgesamt TEUR 2.007 auf TEUR 21.440. Personal- und Sozialleistungen Überstunden werden weiterhin nicht vergütet, sondern auf einem Zeitkonto gesammelt und durch Freizeit abgegolten. Allen unseren Mitarbeitern danken wir für die geleistete Arbeit und ihre Einsatzbereitschaft und Pflichterfüllung. In Anerkennung ihrer guten Leistungen haben wir der Belegschaft im Geschäftsjahr 2023 wie in den Vorjahren Sondervergütungen und freiwillige Sozialleistungen zu besonderen Anlässen gewährt. Finanzergebnis Das positive Finanzergebnis mit TEUR 465 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 540 (im Vorjahr negatives Finanzergebnis). Die Zinsen und ähnliche Erträge resultieren fast ausschließlich aus Zinsen von variablen und festen Geldanlagen. Ertragsteuern Der Ertragssteueraufwand mit TEUR 7.057 betrifft in voller Höhe Aufwendungen aus laufender Körperschaft- und Gewerbesteuer. Jahresüberschuss Das Gesamtergebnis vor Ertragsteuern erhöhte sich von TEUR 19.358 um TEUR 2.547 auf nunmehr TEUR 21.905. Unter Berücksichtigung der zu entrichtenden Ertragsteuern von TEUR 7.057 (Vorjahr: TEUR 6.345) wird für das Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss von TEUR 14.848 ausgewiesen. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Wesentliche zukünftige Chancen und Risiken unserer Geschäftstätigkeit liegen unverändert in der Entwicklung des Telekommunikationsmarktes und in der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Die Stimmung in den e-handwerklichen Betrieben bleibt trotz der angespannten konjunkturellen Lage in der deutschen Gesamtwirtschaft dank weiterhin solider Auftragspolster und steigender Umsätze vergleichsweise gut. Die aktuelle ZVEH-Frühjahrskonjunkturumfrage zeigt aber auch erste Eintrübungen: Der Anteil der Betriebe mit offenen Stellen ist leicht rückläufig. Zudem gehen weniger Betriebe von einer Verbesserung der Geschäftssituation aus. Obwohl die Krise im Neubau-Bereich anhält, zeigen sich die E-Handwerke weiter resilient. Das ergab die vom 12. bis 23. Februar vom Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) durchgeführte Frühjahrskonjunkturumfrage, an der 1.762 Betriebe teilnahmen. So sind die Umsätze im Bereich e-handwerklicher Tätigkeiten in den vergangenen sechs Monaten bei 42,2 Prozent der befragten Betriebe gestiegen (Herbst 2023: 45,6 %). Lediglich 14,5 Prozent vermeldeten gesunkene Umsätze (Herbst 2023: 13,2 %). Auch, wenn die Umsatzsteigerungen zum Teil auf die Inflation zurückzuführen sind, zeigen die Zuwächse sowie auch der mit 75,7 Punkten noch immer hohe Geschäftsklimaindex (Herbst 2023: 80,0 Punkte): Die Dienstleistungen der E-Handwerke erfreuen sich trotz Bau-Krise und schwächelnder Konjunktur hoher Nachfrage. Das gilt insbesondere für Dienstleistungen in Bereichen der sogenannten Zukunftstechnologien: Gegenüber der im Oktober 2023 durchgeführten ZVEH- Herbstkonjunkturumfrage wuchsen die Umsatzanteile vor allem bei der Installation von Photovoltaik-Anlagen und Speichern. 3 Die Folgen der gestiegenen Inflation und des Ukraine-Krieges sind derzeit deutlich spürbar und werden mit Sicherheit auch die zukünftigen Aufwände beeinflussen. Insbesondere bei den Personalkosten sowie mittelbar bei den Aufwendungen für Fremdleistungen können Preiserhöhungen deutlich erkennbar werden. Eine entscheidende Rolle für die Auslastung in den nächsten Monaten wird die Gestaltung der Konjunkturprogramme der Bundesregierung, insbesondere im Bereich Breitbandausbau, spielen. Im Hinblick auf Telearbeit und fortschreitende Digitalisierung wurde die Bedeutung des Breitbandnetzes für die Wirtschaft in Deutschland in der Corona-Krise überdeutlich. Deshalb sehen wir der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens verhalten optimistisch entgegen, auch da wir momentan keinen Auftragsrückgang zu verzeichnen haben. Der derzeitige Rückgang in der Bauproduktion spielt sich insbesondere in den Segmenten Industrie- und Wohnungsbau ab. Unser Geschäftsbereich, Leistungen rund um die Infrastruktur, ist davon nur mittelbar betroffen. Neue Mitbewerber versuchen sich in diesem Sektor zu etablieren und die Anfragen von Nachunternehmern haben sich leicht erhöht. Darüber hinaus besteht ein Risiko für die künftige Entwicklung der Gesellschaft, nicht in ausreichendem Maß qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Diesem Risiko begegnen wir durch die gezielte Ausbildung künftiger Fachkräfte. Auch Zahlungsausfälle von Kunden können die künftige Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen. Daher wird durch die Gesellschaft ein aktives Zahlungsmanagement betrieben, um dieses Risiko möglichst gering zu halten. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir bei stabilen Umsatzerlösen wieder mit einem deutlich positiven Ergebnis, da wir weiterhin bestrebt sind, unsere Bestandskunden noch intensiver zu unterstützen und neue Geschäftsfelder zu erschließen.
München, den 22. August 2024 Der Geschäftsführer: Dipl.-Ing. (FH) Harald Luginger Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen Die Gesellschaft ist unter der Firma Nibler GmbH mit dem Sitz in München im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 3214 eingetragen. Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung, Gliederung und Darstellung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB und ergänzend nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 bis 277 HGB vorgenommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen werden zu Anschaffungsbzw. Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Abschreibungen auf Zugänge werden zeitanteilig vorgenommen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Selbstständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, soweit ihre jeweiligen Anschaffungskosten EUR 800 nicht überschreiten. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens werden bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Entfällt der Grund für die außerplanmäßige Abschreibung in Folgejahren, so wird eine Zuschreibung maximal bis zur Höhe der fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vorgenommen. Die Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Einstandspreisen angesetzt. Die in Arbeit befindlichen Aufträge sind mit den Herstellungskosten oder den niedrigeren anteiligen Nettoveräußerungswerten aktiviert. Die Herstellungskosten umfassen alle direkt bzw. indirekt dem Herstellungsprozess zuzurechnenden Kosten. Anzahlungen auf Bestellungen werden entsprechend § 268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt bzw. der überhängende Betrag als Verbindlichkeit ausgewiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden alle erkennbaren Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt; dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Kassen- und Bankguthaben entsprechen den Nominalwerten. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten entsprechen den zeitanteiligen Vorleistungen. Das gezeichnete Kapital entspricht dem Gesellschaftsvertrag und der Eintragung im Handelsregister. Die Rücklagen entsprechen den Gesellschafterbeschlüssen. Die Pensionsrückstellungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck angesetzt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der zum Bilanzstichtag erwartete durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %). Erfolgswirksame Veränderungen aus der Änderung des Rechnungszinssatzes werden im Personalaufwand gezeigt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei gehen wir wie in den Vorjahren von jährlichen Anpassungen bei den Entgelten von 2,0 % und bei den Renten von 1,5 % aus. Eine Fluktuation wurde wie in den Vorjahren nicht in die Bewertung miteinbezogen. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von TEUR 54 (Vorjahr: TEUR 256), welcher ausschüttungsgesperrt ist. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz nach bisheriger Ermittlung niedriger angesetzt. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber einer Personengruppe der Rentenanwärter existieren Rückdeckungsversicherungsverträge, welche an diese verpfändet sind. Entsprechend werden die Verpflichtungen und der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung nach § 246 Abs. 2 HGB saldiert ausgewiesen. Für den Anteil der rückgedeckten Direktzusagen ist ab dem 31. Dezember 2022 verpflichtend der IDW Rechnungslegungshinweis "Handelsrechtliche Bewertung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen (IDW RH FAB 1.021)" für den HGB-Abschluss anzuwenden. Demnach sind kongruente Anteile aus der Rückdeckungsversicherung zu identifizieren und in gleicher Höhe zu aktivieren und zu passivieren. Es erfolgte die Anwendung des Deckungskapitalverfahrens mit Passivprimat. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und veröffentlicht wurde. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Es bestehen temporäre Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz. Diese Differenzen führen zu zukünftigen Steuerentlastungen. Der Berechnung wurden Steuersätze von 15,0 % für die Körperschaftsteuer zuzüglich 5,5 % für den Solidaritätszuschlag sowie 16,3 % als Gewerbesteuersatz zugrunde gelegt. III. Angaben zur Bilanz 1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagengitter) ist diesem Anhang als Anlage beigefügt. Die ausgewiesenen Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen dienen der Sicherung der Pensionsverpflichtungen gegenüber denjenigen Mitarbeitern, bei denen die Ansprüche gegenüber den Lebensversicherungsgesellschaften weder abgetreten noch verpfändet sind. 2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Mit Ausnahme der Kautionen von TEUR 90 (Vorjahr: TEUR 155), die unter den sonstigen Vermögensgegenständen bilanziert sind, beträgt die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wie im Vorjahr weniger als ein Jahr. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind zudem antizipative Zinserträge in Höhe von TEUR 304 (Vorjahr: TEUR 0) ausgewiesen. 3 Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen stellen sich wie folgt dar:
Die sonstigen Rückstellungen enthalten als Hauptposten Personalverpflichtungen mit TEUR 4.471 (Vorjahr: TEUR 4.096) und Garantieleistungen mit TEUR 941 (Vorjahr: TEUR 807). 4 Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Sicherheiten für bilanzierte Verbindlichkeiten sind nicht bestellt. 5 Haftungsverhältnisse Aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestanden wie im Vorjahr keine Haftungsverhältnisse. 6 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Bereich der Immobilien, soweit diese nicht in der Bilanz ausgewiesen sind, beläuft sich auf TEUR 609 p.a. und ist vor Ablauf von fünf Jahren fällig. Außerdem sind aufgrund bestehender Leasingverträge für Mobilien monatliche Zahlungen in Höhe von TEUR 34 zu leisten. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse, die ausschließlich im Inland erzielt wurden, gliedern sich wie folgt auf:
2 Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Posten von TEUR 334 (Vorjahr: TEUR 74) enthalten, die aus Gewinnen aus dem Verkauf von Anlagevermögen, der Auflösung von Rückstellungen sowie Erträgen aus abgeschriebenen Forderungen resultieren. 3 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Posten von TEUR 339 (Vorjahr: TEUR 62), die aus Anlagenabgangsverlusten resultieren. 4 Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der aus den Pensionsverpflichtungen resultierende Zinsaufwand ergibt sich unter Berücksichtigung der Erträge aus dem Planvermögen im Berichtsjahr wie folgt:
V. Sonstige Angaben 1 Beschäftigte Die Anzahl der Mitarbeiter gliedert sich wie folgt:
2 Honorar des Abschlussprüfers
3 Organe Als alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer ist Herr Dipl.-Ing. (FH) Harald Luginger, München, bestellt. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4 Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind. 5 Mindeststeuergesetz Das am 27. Dezember 2023 im Bundesgesetzblatt veröffentlichte Gesetz zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz) sowie ähnliche ausländische Mindeststeuergesetze haben keine Auswirkungen auf den Steueraufwand der Gesellschaft. VI. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 zusammen mit dem Gewinnvortrag aus den Vorjahren auf neue Rechnung vorzutragen.
München, den 22. August 2024 Der Geschäftsführer: Dipl.-Ing. (FH) Harald Luginger Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Nibler GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Nibler GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nibler GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 22. August 2024 SüdTreu
Süddeutsche Treuhand GmbH
Anton Schreitt, Wirtschaftsprüfer Martin Kolb, Wirtschaftsprüfer |
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