Beteiligungsgesellschaften
Dervishaj GmbH
Hünderstraße 7, 74080 Heilbronn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Milot Dervishaj seit 11.4.2023 | Geschäftsführer |
Flurije Dervishaj seit 4.8.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dervishaj GmbHHeilbronnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Unternehmensprofil Die Gesellschaft betätigt sich als Bauunternehmen im Bereich des Tief- und Straßenbaus. Die Haupttätigkeit liegt dabei im Bereich des Straßenbaus sowie von Erschließungsarbeiten. Die Gesellschaft erbringt ihre Leistungen hauptsächlich regional auf dem deutschen Markt. B. Rahmenbedingungen Während der Hochbau sehr sensibel auf die in 2022 einsetzenden Zinserhöhungen reagierte, verlief die Entwicklung des Tiefbaus, welcher durch gut ausgestattete öffentliche Haushalte finanziert wird, unbeeindruckt durch die Veränderungen am Kapitalmarkt und wurde im Wesentlichen getrieben durch den über Jahre aufgelaufenen Sanierungs- und Modernisierungsbedarf. 2023 sind die Tiefbauinvestitionen mit 3,8% deutlich stärker gewachsen als im Sommer 2023 erwartet worden war. [ifo Schnelldienst 2/ 2024]. Ebenso wie im Hochbau stiegen auch im Tiefbau die energieintensiven Baupreise stark an. Der Baupreisindex für den Straßenbau des statistischen Bundesamts (Zahlenreihe 1261-0003) zeigt von 2022 auf 2023 einen Anstieg von 10,2%. C. Geschäftsverlauf und Lage Trotz eines stärker angestiegenen Wettbewerbs konnte Vollauslastung erreicht werden. Das milde Wetter ließ Arbeiten bis in den Dezember zu. Gemessen an den Personalkosten lag die Quote für Saison-Kurzarbeitergeld bei 0,75 %. Hauptabsatzmarkt bleibt weiterhin der öffentliche Sektor im Bereich des Straßen- und Kanalbaus sowie die Erweiterung mit neuer Telekommunikationsinfrastruktur in Wohngebieten. Der Preisanstieg der Materialkosten wurde in die Kalkulationen der Leistungsverzeichnisse voll eingepreist und somit an die Auftraggeber weitergegeben. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie gehörten in 2023 im Wesentlichen der Vergangenheit an. So konnte auf den Baustellen wieder weitgehend uneingeschränkt gearbeitet werden und auch die Materialengpässe waren im Wesentlichen überwunden. Zum Jahresende war ein Auftragsvolumen von insgesamt 29,1 Mio. Euro mit einem Fertigstellungsgrad von 9,7 Mio. Euro vorhanden. D. Sozialbericht Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter der Gesellschaft lag im Jahr 2023 bei 63 Mitarbeitern. Der Personalaufwand wird entsprechend der wirtschaftlichen Entwicklung der Dervishaj GmbH angepasst. Die Firma Dervishaj setzt hier auf eigenes langjähriges Personal und bedient sich nur bei der Ausführung von Spezialgewerken qualifizierter Nachunternehmer. E. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Nach den wesentlichen Kennziffern stellt sich die Lage der Gesellschaft wie folgt dar:
Ertragslage In 2022 war es zu teilweise wochen- und monatelangen Verzögerungen bei den Lieferfristen bis hin zu Lieferstopps gekommen. Aufgrund der Kostensteigerungen und des Materialmangels kam es in der Folge zur Aussetzung von Aufträgen und Aufhebung öffentlicher Ausschreibungen. Daraus resultierende Verzögerungen im Bauablauf waren die Folge. Die in 2023 wieder anlaufende Auftragsvergabe führte zu einer starken Intensivierung der Geschäftstätigkeit. Aufgrund dessen verbesserte sich der Rohertrag um TEUR 1.724 auf TEUR 7.667 und das Jahresergebnis um TEUR 1.045 auf TEUR 532. Vermögenslage Die in 2023 wieder anlaufende Auftragsvergabe machte sich 2023 auch in einem stark erhöhten Volumen unfertiger Leistungen und auch Forderungen bemerkbar. Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen TEUR 1.435 und trugen ebenfalls bei zur Ausweitung der Bilanzsumme um TEUR 2.142. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich wegen Thesaurierung des erzielten Ergebnisses und trotz starker Ausweitung der Bilanzsumme von 13,5% auf 16,4%. Finanzlage und Liquidität: Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig bedient. Neuinvestitionen führten zu einem Anstieg von TEUR 2.492 auf TEUR 3.457. Wegen der mit der verbesserten Auftragslage ebenfalls wieder vermehrt hereingenommenen Anzahlungen verbesserte sich auch die Liquiditätsposition. Die Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt uneingeschränkt zahlungsfähig. Die Geschäftsführung beurteilt die Lage der Gesellschaft zum Ende des Geschäftsjahres als zufriedenstellend. F. Risikomanagement Das Risikomanagement richtet sich vor Allem auf die Minimierung von Baustellen- und Kapazitätsrisiken. Preisanstiege auf dem Beschaffungsmarkt können bei laufenden Bauverträgen zunächst nicht an den Auftraggeber weitergegeben werden. Dies muss bei der Angebotsabgabe berücksichtigt werden. Die Baustellen werden fortlaufend von den Bauleitern überwacht und der Geschäftsführung berichtet. Die Gesellschaft verfügt darüber hinaus über ein branchenübliches Controlling-Instrumentarium. Risiken und Chancen, die die Geschäftstätigkeit der Firma zukünftig beeinflussen können, bestehen hauptsächlich bei den öffentlichen Auftraggebern. Aufgrund von Stützungsmaßnahmen der Bundes- und Landesregierungen für die deutsche Wirtschaft ist mit einem Rückgang der Steuereinnahmen und damit verbunden mit einer zurückhaltenderen Investitionspolitik zu rechnen. Die Firma Dervishaj GmbH hat im Jahr 2023 gegenüber Kreditinstituten Verpflichtungen, bleibt jedoch durch die Zinsbindungen zunächst unabhängig von Zinsschwankungen auf dem Kapitalmarkt. G. Prognosebericht Der Umsatz im Tiefbau (Zahlenreihe 44151-0001) verlief auch in 2024 noch solide steigend. Das Wachstum der Baupreise verlangsamte sich in 2024. So stieg der Baupreisindex Straßenbau des statistischen Bundesamtes von 2023 auf 2024 nach 10,2% im Vorjahr lediglich noch um 4,7%. Auch in 2024 haben wir wieder stark in unseren Maschinenpark investiert. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen Rohertrag von 12 Mio. Euro und ein Jahresergebnis von 2 Mio. €. Diese Beträge können noch durch nachträglich erstellte Schlussrechnungen und durch die Baustellenbewertung verändert werden. Stand Ende 2024 verfügen wir über einen Auftragsbestand von 44 Mio. Euro mit einem Fertigstellungsgrad von 31 Mio. Euro.
Heilbronn, den 24.2.2025 Flurije Dervishaj, Geschäftsführerin Milot Dervishaj, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Dervishaj GmbH hat ihren Sitz in Heilbronn. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 730720 eingetragen. 2. Allgemeines Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG sowie des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert, was der bisherigen Handhabung entspricht. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung im Jahresabschluss zu verbessern, werden die Davon-Vermerke der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung einheitlich im Anhang gemacht. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen in der Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt wurde. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten unter Beachtung des Grundsatzes der verlustfreien Bewertung bilanziert. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden ohne Umsatzsteuer offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Zahlungen vor dem Stichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung dieser Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 4. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Ausgenommen hiervon sind Sicherheitseinbehalte für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 85 (Vorjahr: TEUR 34). Die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 18 enthalten, der rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entsteht. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten TEUR 927 (Vorjahr: TEUR 629) Forderungen gegen Gesellschafter. Es handelt sich dabei um Forderungen aus dem Verrechnungsverkehr. Rechnungsabgrenzungsposten Im aktivischen Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagios von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 3) enthalten. Bilanzgewinn Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von TEUR 807 (Vorjahr: TEUR 1.320 enthalten. Stille Einlage Die Einlage des stillen Gesellschafters hat eine Restlaufzeit von fünf Jahren und ist nachrangig. Sie ist nicht am Verlust beteiligt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen über TEUR 110 (Vorjahr TEUR 145) enthalten im Wesentlichen Gewährleistungen mit TEUR 42 (Vorjahr TEUR 59), Personalkosten mit TEUR 0 (Vorjahr TEUR 40, Kosten der Jahresabschlusserstellung und Prüfung mit TEUR 60 (Vorjahr TEUR 36 und Kosten für die Aufbewahrung von Unterlagen mit TEUR 9 (Vorjahr TEUR 9). Verbindlichkeiten Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten weisen zum 31. Dezember 2023 folgendes Bild auf:
Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten des Vorjahres gliedert sich wie folgt:
Die unter "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 1.598 (Vorjahr TEUR 1.073) gegenüber Finanzdienstleistungsinstituten. Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.508 bestehen folgende Sicherungsmittel: - Globalzession des Forderungsbestandes - unbeschränkte Bürgschaft von Flurije Dervishaj Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.948 besteht das rechtliche Eigentum an den finanzierten Vermögensgegenständen beim Kreditinstitut. Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 8 bestehen folgende Sicherungsmittel: - selbstschuldnerische Bürgschaft von Flurije Dervishaj in Höhe von TEUR 77 - selbstschuldnerische Bürgschaft von Shahin Dervishaj in Höhe von TEUR 25 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Personalaufwand Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung entfallen TEUR 449 (Vorjahr: TEUR 440) auf die Altersversorgung. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden nicht bilanzierte Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3.721. Mit einer Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen, da die Verpflichtungen besichert sind bzw. der Hauptschuldner über ausreichende liquide Mittel bzw. verwertbares Vermögen verfügt.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 694. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Im Vorjahr betrugen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen TEUR 759. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen, die gem. § 267 Abs. 5 HGB ermittelt wurden, waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Im Vorjahr waren insgesamt 62 Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftsführung Mitglied der Geschäftsführung sind: - Frau Flurije Dervishaj, Heilbronn - Herr Milot Dervishaj, Heilbronn Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Vom Schutzrecht gemäß § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Vergütung der Geschäftsführungsorgane wird Gebrauch gemacht. Vorschüsse und Kredite an Mitglieder der Geschäftsführung sowie Haftungsverhältnisse zugunsten von Mitgliedern der Geschäftsführung Frau Flurije Dervishaj wurde folgender Kredit im Rahmen des Gesellschafterverrechnungskontos gewährt:
Haftungsverhältnisse zugunsten der Geschäftsführung bestanden zum Bilanzstichtag nicht.
Heilbronn, den 17. März 2025 Flurije Dervishaj, Geschäftsführerin Milot Dervishaj, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkDer Jahresabschluss und der Lagebericht in der zur Offenlegung bestimmten Form entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht erteilen wir aufgrund unserer Prüfung den folgenden Bestätigungsvermerk: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Dervishaj GmbH, Heilbronn: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dervishaj GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dervishaj GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Pforzheim, den 18. März 2025 gkm . glück . kock . mäschke partgmbb . wirtschaftsprüfungsgesellschaft |
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