Solid Line AktiengesellschaftLiquidiert

Am Eichelgarten 1, 65396 Walluf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 17844
Eingetragen
18.5.2001
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens sind die Entwicklung und der Vertrieb von Software, insbesondere 3-D CAD Lösungen und Lösungen für den Produktentwicklungsprozeß, jeweils mit Integration in e-commerce Lösungen, sowie Integrationsdienstleistungen, Beratung und Training.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Solid Line Aktiengesellschaft

Walluf

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013

Lagebericht für 2013

I. Umfeld

Gesamtwirtschaft

Im Berichtsjahr konnte die Wirtschaftsleistung in der EU nur ein minimales Wachstum generieren. Laut den Zahlen der Europäischen Kommission stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2013 in der EU um 0,1 Prozent. Immerhin konnte der noch im Vorjahr verzeichnete Rückgang gestoppt werden. Innerhalb der Bechtle Märkte in der EU gab es gegenteilige Entwicklungen. Am unteren Ende der Skala finden sich Italien und Portugal mit einem Rückgang des BIP um minus 1,9 beziehungsweise 1,6 Prozent. In Großbritannien und Polen konnte das BIP hingegen um 1,9 beziehungsweise 1,6 Prozent zulegen. Die für Bechtle als Indikator relevanten Ausrüstungsinvestitionen sind 2013 in der EU mit minus 1,3 Prozent deutlich schwächer ausgefallen als das BIP insgesamt, immerhin aber gegenüber dem Vorjahr etwas verbessert (Vorjahr: minus 2,8 Prozent). Allerdings gibt es mit Großbritannien, Irland, Polen, Portugal, Spanien und Ungarn auch positive Beispiele innerhalb der Bechtle Märkte mit Steigerungen zwischen 1,2 in Spanien und 9,2 Prozent in Irland.

Positiver entwickelt haben sich Deutschland und die Schweiz, die beiden wichtigsten Bechtle Märkte. In der Schweiz lag das BIP 2013 nach einer Schätzung der dortigen Expertengruppe Konjunkturprognosen des Bundes bei 1,9 Prozent, nach 1,0 Prozent im Vorjahr. Die Ausrüstungsinvestitionen stagnierten jedoch bei 0,0 Prozent. In Deutschland stieg das BIP nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Berichtsjahr um 0,4 Prozent. Das ist ein kleiner Dämpfer gegenüber dem Vorjahr mit 0,7 Prozent. Die Ausrüstungsinvestitionen waren mit minus 2,4 Prozent rückläufig (Vorjahr: minus 4,0 Prozent), während die staatlichen Investitionen mit 0,7 Prozent im Plus lagen (Vorjahr: 1,0 Prozent). Hauptantrieb für das Wachstum in Deutschland waren die privaten Konsumausgaben und der Staatssektor.

Branche

Der IT-Markt wuchs 2013 stärker als die Gesamtwirtschaft. Das Marktforschungsinstitut EITO prognostiziert für den IT-Markt in der EU ein Plus von 1,4 Prozent. Das Wachstum wurde dabei von den beiden Segmenten IT-Services und Software mit 1,3 Prozent beziehungsweise 3,4 Prozent getragen. Umsätze mit Hardware waren mit minus 0,7 Prozent rückläufig. In den Ländern mit Bechtle Präsenz ging die Schere bei den Hardwareumsätzen 2013 weit auseinander. Sie reicht von minus 5,3 Prozent in Portugal bis plus 16,6 Prozent in Irland. Nicht ganz so ausgeprägt, aber dennoch beachtlich sind die Unterschiede bei Software. Von minus 6,5 Prozent in Polen bis plus 5,7 Prozent in der Schweiz wird das Umsatzwachstum 2013 gesehen.

Die Entwicklung in der Schweiz ist besser als EU-weit. Hier liegt der IT-Markt 2013 bei einem Plus von 2,7 Prozent. Hardwareumsätze stagnierten mit 0,1 Prozent, Services legten um 2,1 Prozent zu und Software um 5,7 Prozent.

Im deutschen IT-Markt stiegen laut EITO die Ausgaben im Jahr 2013 um 1,7 Prozent auf 68,0 Mrd. €. Wachstumstreiber war mit einem Plus von 4,9 Prozent Software. Die Steigerungsrate von Dienstleistungen liegt bei 2,4 Prozent. Umsätze mit Hardware gingen um 3,8 Prozent zurück. Betroffen von diesem Rückgang waren alle Produktgruppen mit Ausnahme der Tablets, deren Umsätze um fast 50 Prozent zulegen konnten.

II. Geschäftsverlauf

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Im Berichtsjahr 2013 weist der Umsatz der Solid Line Aktiengesellschaft ein stärkeres Wachstum als der Gesamtmarkt auf. Im Vergleich zum Vorjahr stieg dieser um 9,7 %.

Dieses Wachstum setzt sich aus den Umsatzsteigerungen der Handelswaren um 0,9 % und der Dienstleistungen um 25,3 % zusammen. Bei unterproportional gestiegenen Materialaufwendungen (7,1 %) wuchs der Rohertrag um 12,4 % auf 15,6 Mio. EUR.

Korrespondierend zu dem Zuwachs der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter um 9 Mitarbeiter sind auch die Personalaufwendungen um 9,6 % auf 9,6 Mio. EUR gestiegen. Des Weiteren waren Rückgänge bei den Abschreibungen um 19,4 % zu verzeichnen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 4,1 % auf 3,5 Mio. EUR.

Bedingt durch den Anstieg des Rohertrages bei gleichzeitig geringer gestiegenen betrieblichen Aufwendungen erhöht sich das Ergebnis vor Steuern um 61,1 % auf 2,1 Mio. EUR.

Beschaffung und Vertrieb

Die Gesellschaft konzentriert sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von Software, insbesondere 3-D CAD Lösungen und Lösungen für den Produktentwicklungsprozess, jeweils mit Integration in e-commerce Lösungen, sowie Integrationsdienstleistungen, Beratung und Training.

Der Bezug der Waren verteilte sich im Geschäftsjahr 2013 im Wesentlichen auf die Lieferanten Dassault Systemes SolidWorks Corporation, Geometric Americas, MechWorks und DS Graphics. Der Einkauf erfolgte direkt bei den Herstellern.

Investitionen und Finanzierung

Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 189 getätigt.

Die Gesellschaft hat aus dem Cashmanagement der Bechtle-Gruppe Forderungen in Höhe von 11,5 Mio. EUR gegen die Muttergesellschaft, die Bechtle AG, Neckarsulm. Aufgrund des erwarteten positiven Cashflows kann die Gesellschaft ihr zukünftiges Wachstum aus eigenen Mitteln finanzieren. Sollten darüber hinaus weitere Mittel benötigt werden, so ist die Finanzierung durch die Muttergesellschaft, die Bechtle AG, Neckarsulm, sichergestellt.

Vermögens- und Finanzlage

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen mit 11,8 Mio. EUR bzw. 59,4 % den größten Anteil an der Aktivseite der Bilanz dar. Die größten darin enthaltenen Posten sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (9,0 Mio. EUR) sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten (2,7 Mio. EUR).

Das Eigenkapital beträgt zum Berichtszeitpunkt 5,7 Mio. EUR. Bei einer Bilanzsumme von 19,9 Mio. EUR ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 28,9 %.

III. Abhängigkeitsbericht

Der Vorstand der Solid Line Aktiengesellschaft hat für das abgelaufene Geschäftsjahr den nach § 312 AktG vorgeschriebenen Bericht an den Aufsichtsrat erstattet. In diesem Bericht wurden die Beziehungen der zum Bechtle-Konzern gehörenden Unternehmen erfasst. Der Vorstand hat folgende Schlusserklärung abgegeben:

"Unsere Gesellschaft erhielt bei jedem im Bericht über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung und wurde durch die im Bericht angegebenen getroffenen oder unterlassenen Maßnahmen nicht benachteiligt. Dieser Beurteilung liegen die Umstände zugrunde, die uns im Zeitpunkt der berichtspflichtigen Vorgänge bekannt waren."

IV. Chancen

Der Systemhausmarkt, insbesondere im deutschsprachigen Raum, befindet sich seit mehreren Jahren in einer starken Konsolidierungsphase, die BECHTLE aktiv nutzt. Das Unternehmen hat auf Basis seiner soliden Finanzkraft und der guten Reputation seit dem Börsengang mehr als 40 Akquisitionen getätigt und damit seine Marktstellung kontinuierlich gestärkt. Vor dem Hintergrund einer fortschreitenden Branchenbereinigung sowie der nach wie vor sehr guten Vermögenslage und Finanzausstattung des BECHTLE Konzerns ergeben sich für das Unternehmen auch in Zukunft Chancen, die Wettbewerbsposition weiter zu festigen - etwa durch Zukäufe oder eine Erweiterung des Produkt- und Leistungsspektrums.

Durch die Umsatzsteigerung sehen wir weiterhin gute Voraussetzungen für eine positive Entwicklung der Gesellschaft. Das Produkt SolidWorks hat sich in der Mechanikkonstruktion der Fertigungsindustrie weltweit etabliert. Gemessen in erteilten Lizenzen ist es heute das 3D-System mit der größten Verbreitung. Das Programm ist zwischenzeitlich seit vielen Jahren im praktischen Einsatz und erfährt jährlich Erweiterungen durch neue Funktionalitäten. Darüber hinaus verfolgt Dassault Systemes SolidWorks verstärkt eine Multiprodukt-Strategie. Die gegenwärtige Geschäftspolitik der Gesellschaft, vorwiegend auf der Grundlage der SolidWorks-Produkte, werden wir beibehalten und weiterentwickeln.

Ergänzt werden diese branchenspezifischen Chancen von der Unternehmensstruktur. Die dezentral geführten Systemhäuser gewährleisten die starke Präsenz und enge Verbindung mit den Kunden vor Ort. Die Vorteile eines internationalen Konzerns realisiert Solid Line unter anderem bei der Nutzung des zentralen Finanz- und Personalwesens sowie der IT. Darüber hinaus ergeben sich für die Solid Line als zentrales Competence Center innerhalb der Bechtle AG weitere Vermarktungschancen. Damit hat das Unternehmen die Voraussetzungen geschaffen, weiterhin profitabel wachsen zu können.

V. Risiken der künftigen Entwicklung

Solid Line bezieht Produkte namhaften Herstellern. Die Gesellschaft ist wirtschaftlich und existenziell von keinem Lieferanten abhängig. Ein Schwergewicht stellt der Hersteller Dassault Systemes SolidWorks Corporation dar. Eine Störung der Geschäftsbeziehung könnte zu einer Beeinträchtigung der operativen Entwicklung von Bechtle führen. Es bestehen jedoch Verträge mit mehrjähriger Laufzeit und es gibt keinerlei Anzeichen für das Eintreten eines solchen Falls.

Solid Line übernimmt branchenübliche vertragliche Gewährleistungsverpflichtungen für gelieferte Produkte. In diesem Zusammenhang reicht Solid Line die Herstellergarantien weiter. Daneben gilt die gesetzliche Gewährleistung. Das Risiko, von Kunden im Rahmen der Gewährleistung in Anspruch genommen zu werden, ohne dabei auf die Hersteller zurückgreifen zu können, ist als eher gering einzuschätzen.

VI. Risikomanagement

Die internen Aufgaben und Geschäftsprozesse werden von Solid Line sorgfältig gesteuert und sind daher weniger risikobehaftet. Detaillierte Planungs- und Kontrollprozesse zu denen auch tagesaktuelle Auswertungen über die Geschäftsentwicklung zählen begrenzen das Risiko für Solid Line. Die Gesamtbeurteilung der Risiken sowie des eingesetzten Risikomanagementsystems ergab, dass die vorhandenen Risiken begrenzt und überschaubar sind und das Risikomanagement geeignet ist.

Preisänderungsrisiken von Finanzinstrumenten liegen bei der Gesellschaft nicht vor. Ausfallrisiken wird durch das Forderungsmanagement und Kreditwürdigkeitsprüfungen vor der Auftragsannahme begegnet. Liquiditätsrisiken bestehen aufgrund der Einbeziehung in das Cash-Pooling der Bechtle AG nicht.

VII. Ausblick und Prognose

Gesamtwirtschaft

Die Wirtschaft in der EU wird laut Prognose der Europäischen Kommission 2014 mit einem Plus von 1,5 Prozent zulegen. Innerhalb der Bechtle Märkte in der EU sind die Aussichten gemischt, allerdings wird für kein Land ein negatives BIP erwartet. Die Bandbreite reicht von 0,6 Prozent in Italien bis 2,9 Prozent in Polen. Die Ausrüstungsinvestitionen sollen EU-weit sogar um 4,8 Prozent zulegen, auch in allen Ländern mit Bechtle Präsenz sind sie im Aufwind. Die Spanne reicht von 2,0 Prozent in Tschechien bis 12,0 Prozent in Irland. Die Wachstumsprognosen für die staatlichen Investitionen liegen für die EU bei 0,6 Prozent. 2015 soll das BIP in der EU mit 2,0 Prozent weiter steigen. Die Ausrüstungsinvestitionen sieht die Europäische Kommission sogar mit 6,2 Prozent im Plus. Die Schweiz wird sich 2014 nach Schätzungen der dortigen Expertengruppe Konjunkturprognosen des Bundes positiver als die EU entwickeln und ein BIP-Wachstum von 2,3 Prozent zeigen. Die Ausrüstungsinvestitionen werden überdurchschnittlich um 3,5 Prozent zulegen. Auch in der Schweiz soll das Wachstumstempo 2015 noch stärker werden: Das BIP soll um 2,7 Prozent steigen, die Ausrüstungsinvestitionen sogar um 5,0 Prozent.

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wird 2014 wieder über dem EU-Durchschnitt liegen. Die Wachstumsprognosen reichen von 1,4 bis 2,0 Prozent. Die Ausrüstungsinvestitionen werden dabei mit 4,8 Prozent deutlich zulegen, die staatlichen Konsumausgaben werden um 1,5 Prozent wachsen. 2015 erwartet die Europäische Kommission für Deutschland ein BIP-Wachstum von 2,0 Prozent. Ausrüstungsinvestitionen sollen mit 7,1 Prozent deutlich überdurchschnittlich steigen, die staatlichen Konsumausgaben werden bei einem Plus 1,2 Prozent gesehen.

Branche

Der IT-Markt in der EU soll 2014 um 3,0 Prozent wachsen. Nach einem Rückgang im Vorjahr werden Hardwareumsätze mit 2,4 Prozent wieder zulegen, Services wachsen um 2,7 Prozent und Software um 4,4 Prozent. In den Ländern mit Bechtle Präsenz soll die Entwicklung der Hardwareumsätze mehrheitlich merklich verbessern, mit allerdings großen Unterschieden in den einzelnen Ländern. So reicht die Schere von minus 3,4 Prozent in Polen bis plus 11,4 Prozent in der Tschechischen Republik. Nicht ganz so ausgeprägt, aber dennoch beachtlich sind die Unterschiede bei Software. Dort reicht die Spanne von minus 0,2 Prozent in Portugal bis plus 6,5 Prozent in der Tschechischen Republik. In der Schweiz wird 2014 die Dynamik zunehmen. Für den gesamten IT-Markt wird ein Zuwachs von 3,4 Prozent gesehen, wobei Hardwareumsätze mit 1,5 Prozent zulegen, Services steigen um 3,0 Prozent und Software gewinnen um 5,4 Prozent.

Auch der deutsche IT-Markt soll 2014 wieder mehr Wachstum generieren. Allerdings wird Hardware auch nächstes Jahr mit 1,9 Prozent im Minus sein. Dieser Rückgang wird allerdings geprägt von der immer schwächeren Nachfrage nach PCs von Privatkunden. Im Geschäft mit Unternehmenskunden sind die Aussichten besser. Dienstleistungsumsätze werden um 3,2 Prozent zulegen und Software als Wachstumstreiber um 5,1 Prozent. Insgesamt wird für den IT-Markt in Deutschland 2014 ein Wachstum von 2,6 Prozent erwartet.

In Bezug auf die künftige erwartete wirtschaftliche Situation in den relevanten Ländermärkten sieht der BECHTLE Konzern weder durch eine Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen oder die Wechselkursentwicklung noch durch die Umsetzung umweltpolitischer Maßnahmen nennenswerte Einflüsse auf die Nachfrageentwicklung.

Auch 2014 werden wir auf Basis umfangreicher Qualifizierungsmaßnahmen eine höhere Auslastung unserer Dienstleister anstreben. Der bereits in der Vergangenheit gesetzte Schwerpunkt bei den inhaltlich und preislich höherwertigen Dienstleistungen, wie z. B. in den Bereichen Server und Serverkonsolidierung, Betriebssysteme, Projektmanagement und konzeptionellen Arbeiten, wird auch im folgenden Geschäftsjahr beibehalten bzw. ausgebaut.

Darüber hinaus werden wir als handeltreibender Dienstleister weiterhin unsere Kunden ganzheitlich mit unserem breiten und innovativen Hardware-Sortiment bedienen und so unsere Wettbewerbs- und Servicefähigkeit dokumentieren.

Weitere Schwerpunkte werden ein weiterhin konsequentes Kostenmanagement, ein Ausbau der Kundenbeziehungen mit strategischen Partnern sowie eine deutliche Fokussierung auf den Mittelstand sein.

Aufgrund des prognostizierten Marktwachstums in der IT-Branche und der angestrebten höheren Auslastung unserer Dienstleister erwarten wir vor Ort ein Marktwachstum. Für 2014 planen wir einen Umsatz von 33 Mio. EUR und ein verbessertes Jahresergebnis.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, die die Unternehmenslage beeinflussen, haben sich nicht ereignet.

 

Walluf / Gaildorf, am 27. Februar 2014

Norbert Franchi

Stefan Sagowski

Verkürzte Bilanz zum 31. Dezember 2013 gemäß §§ 327 i.V.m. 266 Abs. 1 HGB

Aktiva

      Vorjahr
  EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.394.781,00   1.634
II. Sachanlagen 2.918.896,60   3.037
III. Finanzanlagen 203.000,00   203
    4.516.677,60  
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 209.323,00   166
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.801.770,55   11.195
III. Guthaben bei Kreditinstituten 42.379,76   22
    12.053.473,31  
C. Rechnungsabgrenzungsposten   3.301.933,08 3.276
    19.872.083,99 19.533

Passiva

     
      Vorjahr
  EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 3.846.150,00   3.846
II. Gewinnrücklagen      
gesetzliche Rücklage 384.615,00   385
III. Bilanzgewinn 1.506.532,35   966
    5.737.297,35  
B. Rückstellungen   1.015.145,09 1.541
C. Verbindlichkeiten   3.287.960,67 3.904
D. Rechnungsabgrenzungsposten   9.831.680,88 8.891
    19.872.083,99 19.533

Verkürzte Gewinn- und Verlustrechnung für 2013 gemäß § 276 HGB

      Vorjahr
  EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis   15.862.239,83 14.227
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 8.249.474,76   7.481
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.351.748,55   1.277
- davon für Altersversorgung: EUR 7.329,31 (Vorjahr TEUR 32)      
  9.601.223,31    
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 546.024,73   677
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.520.009,20   3.381
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 43.479,80   57
- davon verbundene Unternehmen: EUR 43.479,80 (Vorjahr: TEUR 57)      
6. Aufwendungen aus Verlustübernahme 4.442,40   27
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 73.408,96   94
    13.701.628,80  
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   2.160.611,03 1.347
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 639.503,87   392
10. Sonstige Steuern 18.761,57   18
    658.265,44  
11. Jahresüberschuss   1.502.345,59 937
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr   4.186,76 29
13. Bilanzgewinn   1.506.532,35 966

Offenzulegender Anhang für 2013

A. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in Verbindung mit den Vorschriften des AktG und der Satzung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Mögliche größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften hinsichtlich der Offenlegung wurden in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren - wie im Vorjahr - die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Die planmäßige Abschreibung erfolgt zeitanteilig und hauptsächlich linear auf Grundlage der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Vermögenswerte des Sachanlagevermögens werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die voraussichtlich dauernde Wertminderung wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Soweit die Gründe für in Vorjahren vorgenommene Abschreibungen nicht mehr vorgelegen haben, werden bis zur Höhe der Anschaffungskosten Zuschreibungen vorgenommen.

Die Vorräte werden zu den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederst-wertprinzips bewertet.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

2. Angaben zum Anteilsbesitz

  Währung Beteiligung Eigenkapital Ergebnis *)
    % TEUR TEUR
HCV Data Management GmbH, Walluf EUR 100 155 0

*) Ergebnisabführungsvertrag mit der Solid Line Aktiengesellschaft, Walluf

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Forderungen aus dem Verrechnungsverkehr mit der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 9.007 (Vorjahr: TEUR 7.721) und Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit Einzelgesellschaften der Bechtle-Gruppe in Höhe von TEUR 38 (Vorjahr: TEUR 2).

In den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltene Kautionen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Alle übrigen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

4. Eigenkapital

Das Grundkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2013 ist in 3.846.150 (Vorjahr 3.846.150) ausgegebene Namensaktien mit einem rechnerischen Nennwert von EUR 1,00 eingeteilt. Jede Aktie gewährt eine Stimme.

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Mitarbeiterprovisionen, ausstehende Rechnungen, KFZ-Kosten, Urlaubsansprüche sowie für Beiträge Berufsgenossenschaft gebildet.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 38 (Vorjahr: TEUR 85).

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben TEUR 298 (Vorjahr: TEUR 372) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Ansonsten haben alle übrigen Verbindlichkeiten - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundpfandrechte gesichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 151 (Vorjahr: TEUR 158).

D. Ergänzende Angaben

1. Angaben zur Belegschaft

Im Jahresdurchschnitt wurden in folgenden Bereichen beschäftigt: 2013 2012
Herstellung 59 56
Vertrieb 66 61
Verwaltung 15 14
  140 121

2. Angaben zum Vorstand und Aufsichtsrat

Vorstand

Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Theodor Huber, Wiesbaden
Geschäftsführender Vorstand der Solid Line AG
- bis 30. September 2013 -
Stefan Sagowski, Michelfeld
Bereichsvorstand Finanzen der Bechtle AG
 
Urban Peter Mayer, München
Vorstand der Solid Line AG
- bis 22. März 2013 -
Norbert Franchi, Wolfschlugen
Geschäftsführender Vorstand der Solid Line AG
- ab 1. Oktober 2013 -

Auf die Angabe der Bezüge für Mitglieder der Geschäftsführung wird gemäß § 286 (4) HGB verzichtet, da nur ein Vorstand sein Gehalt vom berichtenden Unternehmen bezieht.

Aufsichtsrat

 

Dr. Thomas Olemotz,
Vorstandsvorsitzender der Bechtle AG
Vorsitzender des Aufsichtsrats

 

Uli Drautz,
Leitender kaufmännischer Angestellter der Bechtle AG
Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats

 

Wolfgang Rücker,
Steuerberater

Der Aufsichtsrat bezieht keine Vergütung.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2013 bestehen aus Leasing- und Mietverträgen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.362.

  TEUR
2014 755
2015 341
2016 140
2017 72
nach 2017 54
  1.362

Zweck der eingegangenen Leasing- und Mietverträge ist die Finanzierung der genutzten Anlagegegenstände.

4. Abschlussprüferhonorar

Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers wird nicht angegeben, da es in den Angaben des Konzernabschlusses der Bechtle AG, Neckarsulm, einbezogen wird.

5. Gewinnverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.499.998,50 zur Ausschüttung einer Dividende in Höhe von EUR 0,39 je dividendenberechtigte Stückaktie zu verwenden und den Restbetrag von EUR 6.533,85 auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Bechtle AG, Neckarsulm, einbezogen. Der Konzernabschluss kann von der Bechtle AG, Neckarsulm, bezogen werden. Er wird außerdem im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und ist im Internet unter www.bechtle.com verfügbar.

 

Walluf / Gaildorf, im Februar 2014

Norbert Franchi

Stefan Sagowski

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungskosten
  Stand am 01.01.2013 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2013
  EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.142.371,83 84.191,53 1.386.669,50 1.839.893,86
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.341.550,02 0,00 0,00 3.341.550,02
2. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 522.132,66 105.395,51 86.624,62 540.903,55
  3.863.682,68 105.395,51 86.624,62 3.882.453,57
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 155.000,00 0,00 0,00 155.000,00
2. Beteiligungen 48.000,00 0,00 0,00 48.000,00
  203.000,00 0,00 0,00 203.000,00
  7.209.054,51 189.587,04 1.473.294,12 5.925.347,43
Kumulierte Abschreibungen
  Stand am 01.01.2013 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2013
  EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.508.382,83 323.399,53 1.386.669,50 445.112,86
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 511.772,42 79.543,00 0,00 591.315,42
2. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 314.909,97 143.082,20 85.750,62 372.241,55
  826.682,39 222.625,20 85.750,62 963.556,97
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  2.335.065,22 546.024,73 1.472.420,12 1.408.669,83
Buchwert
  Stand am 31.12.2013 Stand am 31.12.2012
  EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.394.781,00 1.633.989,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.750.234,60 2.829.777,60
2. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 168.662,00 207.222,69
  2.918.896,60 3.037.000,29
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 155.000,00 155.000,00
2. Beteiligungen 48.000,00 48.000,00
  203.000,00 203.000,00
  4.516.677,60 4.873.989,29

Bescheinigung

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Solid Line Aktiengesellschaft, Walluf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung,

Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Heilbronn, den 27. Februar 2014

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Strähle, Wirtschaftsprüfer

Hieronymus, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat der Solid Line Aktiengesellschaft, Walluf, tritt unter Verzicht auf sämtliche Form- und Fristvorschriften für die Einberufung am 14. März 2014 zu einer Sitzung zusammen und fasst einstimmig folgenden Beschluss:

Während der Berichtszeit hat uns der Vorstand über die Lage der Gesellschaft und die wesentlichen Geschäftsvorgänge regelmäßig mündlich und schriftlich unterrichtet. Die Entwicklung des Unternehmens wurde gemeinsam mit dem Vorstand laufend erörtert.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2013 ist unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der Gesellschaft sowie der Abhängigkeitsbericht nach § 312 AktG über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen von der Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Heilbronn, geprüft worden. Diese hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Prüfungs- und Abhängigkeitsbericht lag uns vor.

Der Abschlussprüfer hat heute an der Aufsichtsratssitzung der Bechtle AG teilgenommen und dabei auch über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung bei der Solid Line Aktiengesellschaft, Walluf, berichtet.

Wir haben unsererseits den Jahresabschluss und den Lagebericht sowie den Abhängigkeitsbericht geprüft. Dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer treten wir aufgrund unserer eigenen Prüfung bei.

Die Prüfungsmaßnahmen des Aufsichtrates waren im Einzelnen:

Durchsicht des Prüfungsberichts des Jahresabschlussprüfers

Plausibilitätsüberlegungen anhand der Kennzahlen des Unternehmens

Durchsicht des Abhängigkeitsberichts

Befragung des Vorstands über den Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2013 und des laufenden Geschäftsjahrs 2014.

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir keine Einwendungen zu erheben. Wir billigen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss. Dieser ist damit einstimmig festgestellt.

Der Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.506.532,35 zur Ausschüttung einer Dividende in Höhe von EUR 0,39 je dividendenberechtigte Stückaktie zu verwenden und den Restbetrag von EUR 6.533,85 auf neue Rechnung vorzutragen, wird vom Aufsichtsrat durch einstimmigen Beschluss genehmigt.

 

Neckarsulm, den 14. März 2014

Dr. Thomas Olemotz, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Der Jahresabschluss der Solid Line Aktiengesellschaft, Walluf, ist durch Beschluss des Aufsichtsrats vom 14. März 2014 festgestellt worden.

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