Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 115689
Vorher
Orenburg (Deutschland) GmbHBoard M.I.T. GmbH
Eingetragen
13.8.2003
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
a) Der Vertrieb von Software-Produkten auf dem Gebiet der Informationstechnologie und industriellen Automation. Die Benutzer-Lizensen werden direkt oder über weitere Handelsorganisationen und Softwarehäuser vertrieben b) Betriebswirtschaftliche Lösungen und Dienstleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie für Branchensoftware und Business Intelligence (Analyse, Konzept, Implementierung, Strategieberatung, Managementberatung, Systemintegration) c) Der Handel mit Computeranlagen und Zubehör d) Kunden- und Produktschulung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Björn Stauss
seit 13.5.2025
Prokura
Giulia Scalfi
seit 8.10.2024
Geschäftsführer
Niccolò Sabatini
seit 23.6.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Board International SACHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Board International SA
Switzerland
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Board Deutschland GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022

Board Deutschland GmbH, Frankfurt am Main

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell

Die Board Deutschland GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Board International S.A., einem Softwarehersteller in den Bereichen Business Intelligence, Corporate Performance Management und Advanced Analytics. Das Unternehmen bietet eine einheitliche, cloud-basierte oder On-Premise-Entscheidungsplattform an.

Board International ermöglicht seinen Kunden, geschäftliche Entscheidungsprozesse effizienter und effektiver zu gestalten. Die Softwareplattform für Analyse, Simulation und Planung ermöglicht es Unternehmen, eine genaue und vollständige Sicht auf Geschäftsinformationen und die vollständige Kontrolle über Leistungsdaten in der gesamten Organisation zu erhalten. Die Plattform von Board bietet Lösungen für jede Abteilung, ein schließlich Vertrieb, Marketing, Lieferkette, Personal und Finanzen.

Die Software-Plattform wurde von der Board International S.A. in der Schweiz entwickelt und befindet sich in ihrem rechtlichen Eigentum. Die Board Deutschland GmbH agiert als Vertriebsgesellschaft, die neben dem Marketing und dem Vertrieb auch professionelle Dienstleistungen für ihre Kunden im Zusammenhang mit der Implementierung der Board-Software erbringt.

2. Forschung und Entwicklung

Die F&E-Organisation, die für alle Aspekte der Plattform verantwortlich ist, konzentriert sich auf die Bereitstellung offener, intelligenter und vernetzter Funktionen, die unseren Kunden und Partnern den Weg für die Entwicklung flexibler, analytisch erweiterter, skalierbarer und sicherer Lösungen ebnen.

Die Board-Planungsplattform wird von Board International S.A. entwickelt. In der deutschen Vertriebsgesellschaft finden keine Entwicklungsarbeiten statt.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wichtigsten finanziellen Indikatoren, die von der Geschäftsleitung im Allgemeinen zur Beurteilung der Leistung des Unternehmens, aber auch des Konzerns verwendet werden, sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). Darüber hinaus verwenden wir die folgenden Indikatoren, bei denen eine Überleitung zu den Zahlen des Jahresabschlusses nicht sinnvoll ist

• Bookings (in der Periode abgeschlossene Aufträge über jährlich wiederkehrende Umsätze)

• ARR (Annual Recurring Revenues = Jährlich wiederkehrende Umsätze)

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Board Deutschland GmbH vertreibt ihre Dienstleistungen hauptsächlich in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) mit Schwerpunkt Deutschland.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war im Jahr 2022 nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,8 Prozent höher als im Vorjahr. Das Jahr war geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe sowie massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie.

Die Volkswirtschaften in Österreich und Schweiz entwickelten sind im Jahr 2022 insgesamt gut. In Österreich stieg das BIP im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr um 4,6 Prozent. Im Vergleich der DACH-Länder ist das BIP in Österreich 2022 damit am stärksten gestiegen. In der Schweiz stieg das BIP um rund 2,1 Prozent.

Die Informationstechnologie-Branche in Deutschland gewinnt aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung weiter an Bedeutung. Das zeigt sich auch am stetigen Umsatzwachstum des IT-Sektors auf rund 119 Milliarden Euro im Jahr 2022. Davon war das umsatzstärkste Segment im Jahr 2022 die IT-Dienstleistungsbranche mit etwa 46 Milliarden Euro, gefolgt von den Bereichen Hardware und Software. Es ist davon auszugehen, dass sich der Wachstumstrend fortsetzt. Trotz eine wachsendenden Zahl an IT-Spezialisten/innen, herrscht ein Fachkräftemangel in der Branche.

2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sind die Umsatzerlöse signifikant um 39,0 Prozent gestiegen Dieses Umsatzwachstum führte nach den Verlusten der Vorjahre zu einem deutlichen Anstieg des EBITDA um TEUR 1.444.

Das Geschäftsjahr 2022 war auch in Bezug auf die ARR (annual recurring revenues) ein sehr positives Jahr. Im Einzelnen stiegen die AAR um 27,7 Prozent von TEUR 13.592 im Jahr 2021 auf TEUR 17.358 im Jahr 2022. Dies ist auf einen stabilen Trend bei den Buchungen in den vergangenen Jahren zurückzuführen. Der Indikator für Bookings ist im Jahr 2022 leicht gesunken. Von TEUR 4.282 im Jahr 2021 auf TEUR 4.200 im Jahr 2022.

3. Lage

Ertragslage

Durch die Gewinnung neuer Kunden und Aufträge konnte der Umsatz um 39,0 Prozent und das Rohergebnis um 32,9 Prozent gesteigert werden. Das Rohergebnis lag mit TEUR 12.820 deutlich um TEUR 3.175 über dem des Vorjahres von TEUR 9.645.

Bei einem etwa gleichbleibenden Personalbestand stiegen die Personalaufwendungen um TEUR 500 oder 5,6 Prozent auf TEUR 9.372. Dieser Anstieg ist auf Gehaltsanpassungen und erfolgsabhängige Vergütungen zurückzuführen. Die Personalaufwandsquote gemessen am Rohergebnis ist infolge des Umsatzwachstums deutlich von 92,0 Prozent auf 73,1 Prozent zurückgegangen.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 409 oder 25,7 Prozent auf TEUR 2.002 steht in erster Linie im Zusammenhang mit höheren Aufwendungen für Veranstaltungen und Wertberichtigungen auf Forderungen.

Der Zinsaufwand betrifft im Wesentlichen ein von der Gesellschafterin gewährtes Darlehen.

Aufgrund der Mindestbesteuerung ergibt sich trotz steuerlicher Verlustvorträge eine Steuerlast für das Jahr 2022 von rund TEUR 23. Das Jahresergebnis ist im Jahresvergleich deutlich um TEUR 2.282 auf TEUR 1.334 gestiegen.

Vermögenslage

Nach Eliminierung des Rechenpostens "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" und des Sondereffekts, dass im Vorjahr die Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 396 bei bestehender Aufrechnungslage nicht mit Verbindlichkeiten saldiert wurden, ist das Vermögen um TEUR 1.817 oder 46,8 Prozent auf TEUR 5.699 gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf höhere aktive Rechnungsabgrenzungen (+ TEUR 1.222), die vor allem die über die Laufzeit abgegrenzten Lizenzentgelte beinhalten, sowie höhere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+ TEUR 840) zurückzuführen. Auf der Passivseite sind die passiven Rechnungsabgrenzungen betreffend Lizenzerlöse um TEUR 1.860 auf TEUR 4.652 gestiegen. Diese Entwicklungen stehen im Zusammenhang mit dem deutlichen Umsatzwachstum.

Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen um TEUR 469 ist vor allem auf geringere personalbezogene Rückstellungen zurückzuführen. Bedingt durch die teilweise Rückzahlung eines von der Gesellschafterin gewährten Darlehens (TEUR 439) sind die sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 418 auf TEUR 1556 zurück gegangen.

Infolge des positiven Jahresergebnisses hat sich das negative Eigenkapital von - TEUR 4.524 auf - TEUR 3.190 reduziert.

Finanzlage

Die Finanzierung erfolgte über die Gesellschafterin und im Jahr 2022 dank der positiven Entwicklung über den operativen Cashflow. Zum Stichtag bestanden Darlehen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 1.036. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Jahr 2022 + TEUR 225. Negativ hierauf hat sich vor allem der Aufbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die erst im Folgejahr zahlungswirksam werden, ausgewirkt. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit lag bei - TEUR 12 und betraf laufende Ersatzinvestitionen. Infolge der Rückzahlung des Gesellschafterdarlehens und laufender Zinszahlungen ist der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit mit - TEUR 441 negativ.

Der Bestand an flüssigen Mitteln betrug zum Stichtag TEUR 602 (Vorjahr: TEUR 830).

III. Prognose, Chancen- und Risikoericht

Die nachstehenden Risiken sind in absteigender Reihenfolge aufgeführt.

1. Risikobericht

Marktrisiko

Unsichere globale Wirtschafts- und Marktbedingungen können sich negativ auf unser Geschäft, unsere Betriebsergebnisse und unseren Cashflow auswirken. Unser Geschäft hängt von der Gesamtnachfrage nach Informationstechnologie und von der wirtschaftlichen Gesundheit unserer derzeitigen und potenziellen Kunden in der Welt ab.

Globale wirtschaftliche und politische Unsicherheiten, höhere Zölle und internationale Handelsstreitigkeiten können dazu führen, dass einige unserer Kunden oder potenziellen Kunden ihre Ausgaben kürzen, ihre Bemühungen um die digitale Transformation zurückschrauben oder den Ausbau der Anwendungsfälle von Board-Produkten verzögern. Ferner können hieraus neue regulatorische und kostentechnische Herausforderungen für unseren Betrieb resultieren und Kunden veranlasst werden, ihre Technologieausgaben insgesamt zu verzögern oder zu reduzieren. Diese ungünstigen Bedingungen könnten dazu führen, dass die Ausgaben für Unternehmenssoftware im Allgemeinen sinken, der Absatz unserer Plattform sinkt, die Verkaufszyklen länger werden, neue Technologien langsamer angenommen werden, die Erneuerungsraten sinken und der Preiswettbewerb zunimmt. Jedes dieser Ereignisse könnte sich nachteilig auf unser Geschäft, unsere Betriebsergebnisse und unsere Finanzlage auswirken.

Technologischer Wandel

Ein Risiko kann sich in dem raschen technologischen Wandel im Zusammenhang mit der Funktionalität der Software-Plattform ergeben. Veraltete Software-Tools könnten zu einem Rückgang der Nachfrage nach unseren Produkten und damit zu einem Umsatzrückgang führen. Durch ständige Entwicklungsarbeiten unter Berücksichtigung der aktuellen Trends begegnen wir diesem Risiko.

Personal

Bedeutsam für unseren Erfolg ist eine ausreichende Anzahl an qualifiziertem Personal. Sollte es nicht gelingen, ausreichend qualifiziertes Personal zu halten oder einzustellen, können die Kunden nicht in der erforderlichen Qualität betreut werden, was sich negativ auf das Wachstum des Unternehmens auswirken würde. Der Schwerpunkt gilt der Identifizierung, Bindung und Weiterentwicklung von Leistungs- und Potenzialträgern.

Forderungsausfallrisiko

Ein Ausfallrisiko besteht insbesondere in Bezug auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Gesellschaft überwacht kontinuierlich das Ausfallrisiko und bewertet seine Kunden unter Berücksichtigung ihrer Finanzlage und der Erfahrungen aus der Vergangenheit. Der erwartete Verlust bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird anhand einer Abwertungsmatrix ermittelt, die auf den Erfahrungen mit Forderungsverlusten in der Vergangenheit basiert und die künftige wirtschaftliche Lage berücksichtigt.

Überschuldung

Infolge der Verluste der Vorjahre ist die Gesellschaft zum Stichtag mit TEUR 3.190 bilanziell überschuldet. Im Geschäftsjahr 2022 hat die Gesellschaft ein positives Jahresergebnis von TEUR 1.334 erzielt. Auch für das Geschäftsjahr 2023 wird nach den vorläufigen Zahlen ein deutlich positives Ergebnis erreicht. Auf Basis dieser vorläufigen Zahlen sowie der weiteren Ertragsplanung der Gesellschaft für die Folgejahre ist unter der Annahme unveränderter Gegebenheiten für die Zukunft damit zu rechnen, dass die Gesellschaft die bilanzielle Überschuldung beseitigen kann. Die Finanzierung wird über die Gesellschafterin sichergestellt. Ferner hat die Gesellschafterin Board International S.A. zuletzt mit Datum vom 25. Juni 2024 eine Patronatserklärung ab gegeben, wo nach sie die Gesellschaft weiterhin in der Weise finanziell unter stützen und alle notwendigen Schritte unternehmen wird, um die Fortführung der Unternehmenstätigkeit für mindestens zwölf Monate ab Datum des Schreibens sicherzustellen. Hieraus leiten wir ab, dass kein bestandsgefährdendes Risiko vorliegt.

2. Chancenbericht

Die große Beschleunigung, die sich in den wichtigsten Branchen durch die unaufhaltsame digitale Transformation vollzieht, in Kombination mit neuen und sich verändernden globalen Marktbedingungen, die sich auf wichtige Geschäftspläne auswirken, und der zunehmenden Einführung von cloud-basierten Analysen und kollaborativen Planungstechnologien stellen für Board eine sehr große Chance dar, unsere Kunden in die Lage zu versetzen, erfolgreicher denn je zu sein, indem wir ihre Planungs- und Entscheidungsprozesse modernisieren und ihre Anpassungsfähigkeit und ihren Erfolg steigern.

3. Prognosebericht

Ungeachtet sich eintrübender konjunktureller Rahmenbedingungen planen wir weiterhin mit Wachstum. Nach den vorläufigen Zahlen für das Jahr 2023 werden wir ein Umsatzwachstum zwischen 5 und 10 Prozent erreichen. Bei einem leichten Anstieg der betrieblichen Aufwendungen wird das EBITDA in diesem Jahr rund 25 Prozent höher sein als im Jahr 2022. Entsprechend dem Trend des Jahres 2022 hat das Unternehmen im Jahr 2023 ein leichtes Wachstum bei den ARR, während die Bookings leicht rückläufig sind.

Für das Jahr 2024 erwarten wir erneut einen Anstieg der Umsatzerlöse um mehr als 10 Prozent gegenüber dem Jahr 2023 und ein deutliches Wachstum des EBITDA. Der oben beschriebene Trend bei den ARR und Bookings wird sich voraussichtlich auch im Jahr 2024 fortsetzen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Frankfurt am Main, den 25. Juni 2024

gez. Ansgar Eickeler

gez. Niccolo Sabatini

gez. Paul Alan Smith

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 155.602,65 197.305,82
I. Sachanlagen 155.602,65 197.305,82
B. Umlaufvermögen 3.378.457,73 3.136.968,99
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.776.919,76 2.306.704,69
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 601.537,97 830.264,30
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.164.559,72 943.024,72
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.190.232,87 4.523.998,19
Aktiva 8.888.852,97 8.801.297,72

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Verlustvortrag 4.623.998,19 3.675.417,98
III. Jahresüberschuss 1.333.765,32 -948.580,21
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 3.190.232,87 4.523.998,19
B. Rückstellungen 1.315.703,03 1.962.941,98
C. Verbindlichkeiten 2.921.477,25 4.046.437,94
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.651.672,69 2.791.917,80
Passiva 8.888.852,97 8.801.297,72

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 12.819.755,70 10.160.360,10
2. Personalaufwand 9.372.077,36 8.871.645,08
a) Löhne und Gehälter 8.581.290,55 7.880.674,86
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 790.786,81 990.970,22
3. Abschreibungen 53.739,34 59.549,35
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 53.739,34 59.549,35
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.001.615,92 2.107.936,66
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 33.775,22 36.427,22
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 23.189,54 32.961,80
7. Ergebnis nach Steuern 1.335.358,32 -948.160,01
8. sonstige Steuern 1.593,00 420,20
9. Jahresüberschuss 1.333.765,32 -948.580,21

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022

Anhang

Board Deutschland GmbH, Frankfurt am Main

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firma laut Registergericht: Board Deutschland GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Frankfurt am Main
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Frankfurt am Main
Register-Nr.: HRB 115689

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Zusätzlich wurden die Regeln des GmbH-Gesetzes beachtet.

Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (teilweise) in Anspruch genommen.

In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen.

Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt. Hinsichtlich der Saldierung von Forderungen und Verbindlichkeiten wird auf die Ausführungen in Abschnitt 2.1.3 Verbindlichkeiten verwiesen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten.

1.2 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Der Jahresabschluss wird unter der Annahme von Going-Concern auf Basis der Unternehmensplanung für einen Zeitraum von 2023 bis 2028 erstellt.

Zum 31. Dezember 2022 liegt eine bilanzielle Überschuldung in Höhe von T€ 3.190 vor. Im Geschäftsjahr 2022 hat die Gesellschaft ein positives Jahresergebnis von T€ 1.334 erzielt. Auch für das Geschäftsjahr 2023 wird nach den vorläufigen Zahlen ein deutlich positives Ergebnis erreicht. Auf Basis dieser vorläufigen Zahlen sowie der weiteren Ertragsplanung der Gesellschaft für die Folgejahre ist unter der Annahme unveränderter Gegebenheiten für die Zukunft damit zu rechnen, dass die Gesellschaft in der Zukunft die bilanzielle Überschuldung beseitigen kann. Ferner hat die Gesellschafterin Board International S.A. zuletzt mit Datum vom 25. Juni 2024 eine Patronatserklärung abgegeben, wonach sie die Gesellschaft weiterhin in der Weise finanziell unterstützen und alle notwendigen Schritte unternehmen wird, um die Fortführung der Unternehmenstätigkeit für mindestens zwölf Monate ab Datum des Schreibens sicherzustellen.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die folgenden (gruppeneinheitlichen) Nutzungsdauern vorgenommen:

Anlagengruppe Nutzungsdauern
IT Hardware 3 Jahre
Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattungen 3 bis 13 Jahre

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Anlagegegenstände von geringem Wert werden bei Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 im Zugangszeitpunkt vollständig abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Forderungen wurden zum Nennwert bewertet.

Der Kassenbestand und die Bankbestände wurden zum Nennwert bewertet.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Die Bewertung des Eigenkapitals erfolgt zum Nennwert.

Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Einnahmen vor dem Abschussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger (Niederstwertprinzip) oder höher lagen (Höchstwertprinzip). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Geschäften in Fremdwährung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert. Sich insgesamt ergebende Steuerentlastungen werden dabei nicht aktiviert. Bei der Ermittlung latenter Steuerentlastungen werden ggf. bestehende steuerliche Verlustvorträge i.H. der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt.

2. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

2.1 Bilanz

2.1.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem als Anlage zu diesem Anhang dargestellten Anlagenspiegel dargestellt.

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2022
EURO
Zugänge
EURO
Stand 31.12.2022
EURO
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 375.807,43 12.036,17 387.843,60
Summe Sachanlagen 375.807,43 12.036,17 387.843,60
Summe Anlagevermögen 375.807,43 12.036,17 387.843,60
Abschreibungen
Stand 01.01.2022
EURO
Geschäftsjahr
EURO
Stand 31.12.2022
EURO
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 178.501,61 55.739,34 234.240,95
Summe Sachanlagen 178.501,61 55.739,34 234.240,95
Summe Anlagevermögen 178.501,61 55.739,34 234.240,95
Buchwerte
Stand 31.12.2022
EURO
Stand 31.12.2021
EURO
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 155.602,65 197.305,82
Summe Sachanlagen 155.602,65 197.305,82
Summe Anlagevermögen 155.602,65 197.305,82

2.1.2 Forderungen

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 523,00 (Vorjahr: EUR 395.620,33), davon Forderungen gegen Gesellschafter Board International S.A. in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 395.620,33), enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 76.997,05 (Vorjahr: EUR 76.997,05) enthalten.

2.1.3 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen erfolgsabgängige Mitarbeitervergütungen, noch nicht genommene Urlaubsansprüche sowie Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses.

2.1.4 Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2022

davon mit einer Restlaufzeit von
Gesamtbetrag EUR (Vorjahr
EUR)
bis zu 1 Jahr EUR (Vorjahr
EUR)
über 1 Jahr EUR (Vorjahr
EUR)
über 5 Jahre EUR (Vorjahr
EUR)
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.365.290,17 1.365.290,17 0,00 0,00
(2.072.164,96) (2.072.164,96) (0,00) (0,00)
2. Sonstige Verbindlichkeiten 1.556.187,08 485.879,65 1.100.307,43 1.100.307,43
(1.974.272,98) (466.463,33) (1.507.809,65) (1.507.809,65)
2.921.477,25 1.821.169,82 1.100.307,43 1.100.307,43
(4.046.437,94) (2.538.628,29) (1.507.809,65) (1.507.809,65)

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 543.267,95 (Vorjahr: EUR 1.355.666,01), davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von EUR 543.267,95 (Vorjahr: EUR 1.328.547,89), enthalten.

Es lagen fällige gegenseitige und unbestrittene Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Board International S.A. zum 31.12.2022 vor, welche im Wesentlichen aus der Abrechnung gegenseitig erbrachter Lieferungen und Leistungen entstanden sind. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden diese gleichartigen und fälligen Forderungen abweichend zum Vorjahr zum 31.12. 2022 saldiert.

im Einzelnen wurde eine Saldierung wie folgt vorgenommen:

31.12.2022
EUR
Forderungen 424.440,28
Verbindlichkeiten 967.708,23
Saldierung -543.267,95

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter Board International S.A. in Höhe von EUR 1.100.307,43 (Vorjahr: EUR 1.507.809,55) enthalten.

2.2 Gewinn- und Verlustrechnung

2.2.1 Sonstige betriebliche Erträge

Im Vorjahr wurden sonstige Aufwendungen in Höhe von EUR 14.058,14, die unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen auszuweisen sind, mit den sonstigen betrieblichen Erträgen saldiert. In der Folge waren im Vorjahr negative sonstige betriebliche Erträge ausgewiesen. Die Vorjahresbeträge wurden entsprechend angepasst.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 15.144,66 (Vorjahr: EUR 4.885,98) enthalten.

2.2.2 Materialaufwand

Im Vorjahr wurden die bezogenen Leistungen sowie die Lizenzgebühren, die im Zusammenhang mit der Leis tungserbringung stehen, unter dem Posten "Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren" ausgewiesen (EUR 6.314.150,56). Ferner wurden die mit den Lizenzgebühren zu leistenden Provisionszahlungen im Vorjahr unter dem Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" dargestellt (EUR 529.353,20). Zur Verbesserung der Klarheit werden die vorgenannten Aufwendungen im vorliegenden Jahresabschluss dem Posten "Aufwendungen für bezogene Leistungen" zugeordnet. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.

2.2.3 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Hinsichtlich der Anpassung der Vorjahreszahlen wird auf die Erläuterungen in den Abschnitten 2.2.1 Sonstige betriebliche Erträge und 2.2.2 Materialaufwand verwiesen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 18.271,93 (Vorjahr: EUR 5.921,79) enthalten.

2.2.4 Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 31.141,10 (Vorjahr: EUR 33.179,19) enthalten.

3. Sonstige Angaben

3.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 74 (Vorjahr: 74), davon 23 Mitarbeiter im Consulting, 37 im Vertrieb und 14 in der Verwaltung.

3.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB betreffen Miet- und Leasingverträge und betragen bis um Vertragsende T-EUR 697 (Vorjahr: T-EUR 1.118).

Die maximale Restlaufzeit der Mietverträge beträgt 15 Monate und der Leasingverträge 35 Monate.

3.3 Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im Jahr 2022

Der Geschäftsführung gehörte im Jahr 2022 an:

- Andrea de Grenet, Finanzvorstand (bis 23.06.2022), Mailand (Italien)

- Nicolo Sabatini, Chefjustiziar (seit 23.06.2022), Cernobbio (Italien)

- Paul Alan Smith, Finanzvorstand (seit 23.06.2023), Gerrards Cross Bucks (Vereinigtes Königreich)

- Ansgar Eickeler, Vorsitzender der Geschäftsführung, Schöneck (Deutschland)

Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB, da nur ein Geschäftsführer von der Gesellschaft Bezüge erhält.

3.4 Konzernzugehörigkeit

Die Board Deutschland GmbH wurde in den Konzernabschluss der Board International S.A. mit Sitz in Chiasso (Schweiz) einbezogen.

Die Board International S.A. stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf. Der Konzernabschluss ist am Firmensitz der Board International S.A. in Chiasso, Schweiz, einsehbar.

3.5 Verwendung der Jahresergebnisses

Der Jahresabschluss wurde vor Ergebnisverwendung aufgestellt. Der Jahresüberschuss des Jahres in Höhe von EUR 1.333.765,32 wird laut Gesellschafterbeschluss auf neue Rechnung vorgetragen.

3.6 Honorar des Abschlussprüfers

Für die vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2022 erbrachten Leistungen wurde ein Honorar von EUR 20.000,00 für Abschlussprüfungen erfasst. Neben der Abschlussprüfung wurden vom Abschlussprüfer im Geschäftsjahr keine weiteren Leistungen an die Board Deutschland GmbH erbracht.

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Frankfurt am Main, den 25.06.2024

gez. Ansgar Eickeler

gez. Niccolo Sabatini

gez. Paul Alan Smith

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 03.07.2023 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Board Deutschland GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Board Deutschland GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Be wertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Board Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, dür Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Inklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise er wartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die aus reichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnach weise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Wiesbaden, den 25. Juni 2024

MNT Revision und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Marina Levchuk, Wirtschaftsprüfer

gez. Christian Wendt, Wirtschaftsprüfer

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