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KIMAG GmbHLeinfelden-EchterdingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Bilanz zum 31. Dezember 2008KIMAG GmbH, Leinfelden-EchterdingenAktiva
Gewinn-
und Verlustrechnung
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| 2008 | 2007 | ||
| EUR | EUR | TEUR | |
| Umsatzerlöse | 16.218.256,91 | 21.233 | |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 0,00 | 364 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.076.025,31 | 1.276 | |
| Materialaufwand | |||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -6.596.605,44 | -9.241 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -5.241.853,31 | -6.076 | |
| -11.838.458,75 | -15.317 | ||
| Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | -1.127.622,46 | -2.524 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | |||
| - davon für Altersversorgung EUR 78.830,29 (i.V. TEUR 29) | -605.817,37 | -609 | |
| -1.733.439,83 | -3.133 | ||
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -2.458.064,53 | -2.285 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.454.184,78 | -2.043 | |
| -davon sonstige Steuern: EUR 59.995,92 (i.V. TEUR 90) | |||
| Zinsergebnis | |||
| a) Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 2.352,30 | 0 | |
| - davon aus verbundenen Unternehmen EUR 132,30 (i.V. TEUR 0) | |||
| b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -244.917,04 | -160 | |
| - davon an verbundene Unternehmen EUR 244.826,23 (i.V. TEUR 160) | -242.564,74 | -160 | |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -432.430,41 | -65 | |
| Jahresfehlbetrag | -432.430,41 | -65 | |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
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Stand am 01.01.2008
EURO |
Zugänge
EURO |
Abgänge
EURO |
Stand am 31.12.2007
EURO |
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| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 2,00 | 0,00 | 0,00 | 2,00 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 2,00 | 0,00 | 0,00 | 2,00 |
| technische Anlagen und Maschinen | 7.795.774,54 | 2.594.090,38 | 428.579,86 | 9.961.285,06 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.548.528,13 | 611.848,05 | 158.862,07 | 3.001.514,11 |
| Sachanlagen | 10.344.302,67 | 3.205.938,43 | 587.441,93 | 12.962.799,17 |
| Anlagevermögen | 10.344.304,67 | 3.205.938,43 | 587.441,93 | 12.962.801,17 |
| Nettowerte | ||||
|
Abschreibungen kumuliert
EURO |
31.12.2008
EURO |
31.12.2007
EURO |
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EURO |
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| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 2,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 2,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| technische Anlagen und Maschinen | 6.064.150,66 | 3.897.134,40 | 3.272.681,67 | 1.929.794,65 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.844.228,11 | 1.157.286,00 | 1.112.224,83 | 528.269,88 |
| Sachanlagen | 7.908.378,77 | 5.054.420,40 | 4.384.906,50 | 2.458.064,53 |
| Anlagevermögen | 7.908.380,77 | 5.054.420,40 | 4.384.906,50 | 2.458.064,53 |
Der Jahresabschluss der KIIVIAG GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt worden. Einzelne Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung werden zusammengefasst um die Klarheit der Darstellung zu verbessern.
Mutterunternehmen im Sinne des § 285 HGB ist die STRABAG SE, Villach/Österreich. Der Abschluss der Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der STRABAG SE, Villach/Österreich, einbezogen. Der Konzernabschluss ist beim Landesgericht Klagenfurt, Firmenbuch FN 88983 h, hinterlegt.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betrieblichen Nutzungsdauer angesetzt. Selbständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, sofern ihre jeweiligen Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 150,00 nicht übersteigen. Entsprechende Anlagegegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden jahresweise in einem Sammelposten zusammengefasst, der über fünf Jahre abgeschrieben wird.
Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren Wert am Bilanzstichtag bewertet.
DieForderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. Barwert angesetzt. Für erkennbare Risiken werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Für das allgemeine Kreditrisiko erfolgt ein pauschaler Abschlag.
Die liquiden Mittel werden ebenfalls mit dem Nennwert angesetzt.
Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der Teilwertmethode unter Zugrundelegung der Richttafeln 2005 G von Prot Dr. Klaus Heubeck und eines Rechnungszinsfußes von 6 % ermittelt.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet.
Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Die Aufgliederung des Anlagevermögens und die Entwicklung im Berichtsjahr sind in einer gesonderten Anlage dargestellt
Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Instandhaltung TEUR 297 (i.V. TEUR 297) und die Personalrückstellungen TEUR 111 (i.V. TEUR 260). Aufgrund konzerneinheitlicher Bilanzierungsmethoden ist die Vorjahreshöhe der sonstigen Rückstellungen nicht vergleichbar. Die im Vorjahr ausgewiesenen sonstigen Rückstellungen enthalten TEUR 66 für Berufsgenossenschaftsbeiträge und Schwerbehindertenausgleichsabgaben, die in 2008 unter den Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen werden.
Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Sozialkassenbeiträge für gewerbliche Mitarbeiter (TEUR 279, i.V. TEUR 288) werden seit dem Geschäftsjahr 2008 unter den sozialen Abgaben statt in den Aufwendungen für Löhne und Gehälter ausgewiesen. Die Vorjahresbeträge sind insoweit nicht vergleichbar.
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 2.079 aus Leasingverträgen (i.V. TEUR 2.716) sowie in Höhe von TEUR 145 aus Mietverträgen (i.V. TEUR 562).
Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt folgende Mitarbeiter:
|
2008
Anzahl |
Vorjahr
Anzahl |
|
| Angestellte | 11 | 20 |
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 19 | 40 |
| 30 | 60 |
Zu Geschäftsführern der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2008 bestellt:
| ― |
Herr Dipl.-Ing. Ulrich Eberhardt (Ingenieur), Bietigheim-Bissingen (bis zum 05.03.2008) |
| ― |
Herr Wilhelm Burger (Maschinenbautechniker), Karlskron (seit dem 05.03.2008) |
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Leinfelden-Echterdingen, den 03. April 2009
Wilhelm Burger, Geschäftsführer
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der KIMAG GmbH, Leinfelden-Echterdingen, für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der KIMAG GmbH, Leinfelden-Echterdingen, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 03. April 2009
Warth
& Klein GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Weißmeier, Wirtschaftsprüfer
Gottschalk, Wirtschaftsprüfer
Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.
1. Lage und Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft
Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Die gesamtwirtschaftliche Leistung der deutschen Wirtschaft hat sich nach gutem Start im Vertauf des Jahres 2008 merklich abgeschwächt. Die mit dem Übergreifen der Finanzmarktkrise auf die Realwirtschaft ausgehenden rezessiven Tendenzen haben sich im vierten Quartal des Jahres nochmals verschärft, wodurch im Gesamtjahr nur noch ein Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,3 % verzeichnet wurde.
Die drastisch sinkende Auslandsnachfrage in allen Wirtschaftszweigen wirkte sich bereits im Verlauf des Jahres deutlich auf die Investitionstätigkeit aus. Konjunkturstützend anwiesen sich hingegen die rückläufigen Rohstoffpreise und der hiermit einhergehender Rückgang der Inflationsrate.
Das Bauhauptgewerbe profitierte ebenfalls von der guten Konjunkturentwicklung in der ersten Jahreshälfte. In allen Kennziffern - Bruttowertschöpfung, baugewerblichen Umsatz und bei den Auftragseingängen - stand zum Ende des Jahres ein Plus. Allerdings, und dies ist bedenklich, zeigten die Daten im zweiten Halbjahr in allen Bereichen ein deutliches Minus, was insbesondere auf die schwache Entwicklung der Anlageinvestitionen im gewerblichen Bau zurückzuführen ist.
Die Öffentliche Hand, Bund, Länder und Gemeinden haben bislang ihre restriktive Ausgabenpolitik in Bezug auf Verkehrs- und Infrastrukturprojekten noch nicht aufgegeben. Anzeichen für ein Umdenken, insbesondere der Bundesregierung, sind jedoch mittlerweile deutlich erkennbar.
Die Maßnahmenpakete der Europäischen Union und der Bundesregierung im letzten Quartal werden angesichts der Schärfe des Abschwungs von allen Parteien begrüßt. Die Kombination aus Steuer- und Abgabenentlastung und Investitionen sei geeignet, die Binnennachfrage zu stärken. Dennoch konnten sich die Wirtschaftsdaten und Konjunkturindikatoren zum Jahresende nicht mehr verbessern.
2. Geschäftsergebnis
Das Geschäftsjahr 2008 wurde mit einem Verlust i.H.v. 432 TEUR (Vorjahr 65 TEUR) abgeschlossen.
Erläuterungen der Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise auf die Lage des Unternehmens.
Im Jahr 2008 hat sich durch eine Immobilienkrise in den USA eine weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise entwickelt.
Die dramatische Zuspitzung der Situation an den Finanzmärkten im September 2008, die in dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers kulminierte, löste dann einen schweren Einbruch der Produktion aus, der auch die Schwellenländer erfasste, die sich zuvor noch recht robust gezeigt hatten.
Die Auswirkungen auf die inländische Realwirtschaft wurden mit einigen Monaten Verzögerung spürbar. Insbesondere die exportlastigen Wirtschaftszweige, insbesondere die Automobil- und Metallindustrie waren unmittelbar davon betroffen.
Für die deutsche Bauwirtschaft, darunter speziell den Verkehrswegebau, sind die Auswirkungen der Finanzkrise deutlich gemildert bemerkbar. Dies liegt vornehmlich an der Besonderheit der Auftraggeberstruktur, die sich zu einem großen Teil aus öffentlichen Auftraggebern zusammensetzt.
Durch den Bund auf den Weg gebrachte Konjunkturpakete zur Förderung der inländischen Nachfrage werden die Situation auf dem Bausektor stabilisieren. Insoweit kann davon ausgegangen werden, dass die Folgen der Wirtschaftskrise die Lage des Unternehmens nicht nachhaltig beeinträchtigen werden.
3. Umsatz-, Auftragsentwicklung und Auftragslage
Der geplante Umsatz wurde nicht erreicht. Die Umsatzerlöse betrugen insgesamt 16.218 TEUR und liegen damit um 5.015 TEUR unter dem Vorjahresniveau (-23,62%). Dies hängt zu einem hohen Prozentsatz damit zusammen, dass nach den internen Umstrukturierungen im Laufe des Jahres 2008 die Umsatzerlöse hauptsächlich aus der Vermietung von Baugeräten und der Erbringung von Werkstattleistungen bestehen. In Vorjahren enthielten die Umsatzerlöse zusätzliche Erträge aus der Weiterbelastung von Betriebsstoffen an die Kirchhoff-Gruppe.
4. Beschaffung/Produktion
Im Bereich der Betriebsstoffe waren gegenüber dem Vorjahr erneut Preissteigerungen von bis zu 20% zu verzeichnen. Zu Jahresende fielen die Einstandspreise dann wieder auf das Niveau Jahresende 2006 zurück.
Bei den Investitionen im Bereich Baumaschinen machen sich die hohen Stahlpreise immer noch negativ bemerkbar.
Die Lagerhaltung wird auf vergleichsweise niedrigem Niveau gehalten, da die Beschaffung vor Ort insbesondere in den Ballungsräumen Stuttgart und Leipzig relativ problemlos bewerkstelligt werden konnte.
5. Investitionen
Die Anlagenzugänge liegen mit 3.206 TEUR leicht unter Vorjahresniveau (3.251 TEUR) und wurden in der Hauptsache zur Erneuerung des Fahrzeug- und Maschinenparks getätigt. In diesen Bereich gehören auch die Übernahmen aus Leasingverhältnissen. Zusätzlich wurden Fahrzeuge und Geräte über Leasing u. a. beigestellt.
Darüber hinausgehender Bedarf wird über kurz- und mittelfristige Anmietungen innerhalb des Konzerns und über Dritte abgedeckt. Das Leasingobligo beträgt per Stichtag 31.12.2008 rund 2.079 TEUR.
6. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben
Der Forderungsausgleich erfolgte im Regelfall zügig, da die Umsätze hauptsächlich innerhalb des Konzerns getätigt werden. Der notwendige Kapitalbedarf wurde bis zum Einstieg der STRABAG SE über kurzfristige Darlehen durch die Gesellschafterin abgedeckt.
Nach Erwerb der Mehrheitsanteile an der F. Kirchhoff AG durch die Ilbau Liegenschaftsverwaltung GmbH erfolgt die Deckung des Liquiditätsbedarfes der KIMAG durch die Einbindung in das zentrale Cash-Pooling.
7. Kennzahlen
Aufgrund des negativen Jahresergebnisses sind die Kennzahlen wie Umsatz- und Eigenkapitalrendite etc. negativ.
Der Cash-Flow hat sich unter Berücksichtigung des Verlustes, der AfA und der Veränderung der langfristigen Verbindlichkeiten (Pensionsrückstellungen) um 16,4 % auf 1.859 TEUR (Vorjahr 2.223 TEUR) verändert.
8. Personal- und Sozialbereich
Per 31.12.08 sind 28 Mitarbeiter beschäftigt (davon 6 Angestellte in der Verwaltung und 2 Angestellte in den Werkstätten).
9. Umweltschutz
Umweltschutzrisiken bestehen in der Hauptsache beim Umgang mit Betriebsstoffen (Treibstoffe, Öle, Fette etc.). Diese Bereiche sind jedoch durch die Einhaltung der behördlichen Auflagen und der damit verbundenen bzw. notwendigen Maßnahmen abgesichert.
10. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen des Geschäftsjahres
Mit Vertrag vom 6. März 2008 hat die STRABAG SE über ihre 100 %ige Tochter Ilbau Liegenschaftsverwaltung GmbH die Mehrheit an der F. Kirchhoff AG und ihrer Tochterunternehmen erworben.
Im Zuge der Eingliederung in den STRABAG-Konzern wurde die Organisationsstruktur der Gesellschaft im Jahr 2008 wesentlich verändert. Diese erfolgte dabei nach den Konzernregularien mit den Schwerpunkten Eingliederung der Fahrzeuge und Geräte in das EDV-System und Einbindung in die konzerneinheitliche Vermietungssystematik.
1. Vermögenslage
Das Anlagevermögen beträgt zum 31.12.2008 TEUR 5.055 (i.V. TEUR 4.385). Die Anlagenintensität erhöhte sich von 68% auf 81%. Lagerbestände sind mit insgesamt rund 236 TEUR bewertet (Vorjahr 511 TEUR).
Das Anlagevermögen ist nur mit knapp 30% durch Eigenkapital und langfristige Verbindlichkeiten gedeckt.
2. Finanzlage
Per 31.12.08 bestehen keine mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die benötigten Finanzmittel zur Finanzierung des Geräteparks werden durch den Konzern bereitgestellt. Diese belaufen sich auf TEUR 3.682 nach TEUR 3.285 im Vorjahr.
3. Ertragslage
Das Aufkommen im Bereich Leasing und AfA lag mit 4.081 TEUR (Vorjahr 4.681 TEUR) um insgesamt 600 TEUR unter dem Vorjahresniveau. Der Materialaufwand ging im Berichtsjahr um 3.479 TEUR auf 11.838 TEUR zurück (Vorjahr 15.317 TEUR). Der Bereich Fremdgeräteanmietung ging um 1.252 TEUR auf 499 TEUR zurück (Vorjahr 1.751 TEUR). Insgesamt betrachtet ist die Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr als ungünstig zu bezeichnen.
Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist im Wesentlichen vom Vermietungs- und Reparaturgeschäft für Baumaschinen und Fahrzeuge der Kirchhoff-Gruppe abhängig. Diese Abhängigkeit kann zu erheblichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft führen, wenn die Auftragslage der Bauunternehmen der Gruppe sich deutlich verändert.
Durch den Einstieg der STRABAG SE als neuer Hauptgesellschafter der Kirchhoff-Gruppe und nach den damit im Zusammenhang stehenden bisher abgelaufenen organisatorischen Veränderungen und Einbindungen sind in jedem Fall entsprechende positive Impulse zu erwarten.
Aufgrund der Kapitalstärke des STRABAG Konzerns und der bereits erfolgten Aufnahme in das Cash - Pooling - Verfahren ist die Liquiditätssicherung erheblich gestärkt worden.
Die schwere Kapitalmarkt- und Wirtschaftskrise überschattet die diesjährige Konjunkturprognose für die deutsche Wirtschaft. Die genaue Entwicklung ist derzeit nicht vorhersehbar. Unsicher ist, ob die mittlerweile von allen großen Industrienationen auf den Weg gebrachten Konjunktur- und Sicherungsprogramme Wirkung zeigen werden.
Die großen Wirtschaftsforschungsinstitute haben für das kommende Jahr den höchsten wirtschaftlichen Abschwung seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland prognostiziert. Aktuell wird von der Europäischen Kommission ein Schrumpfen des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 2,3 % erwartet.
Stützend könnten im Jahr 2009 die private und vor allem die öffentliche Nachfrage wirken. Zusammen mit den schon im Jahr 2008 beschlossenen Maßnahmen beabsichtigt die Bundesrepublik mehr als 80 Mrd. € gegen die Wirtschaftskrise einzusetzen.
Das Konjunkturprogramm sieht neben anderen Maßnahmen eine Erhöhung der staatlichen Investitionen vor. In den Jahren 2009 und 2010 werden von Bund, Ländern und Gemeinden insgesamt 17 bis 18 Mrd. € zusätzlich in die Infrastruktur fließen. Zwei Drittel davon sind für Bildungseinrichtungen vorgesehen, der Rest unter anderem für Straßen, Schienen und flächendeckende Breitbandanschlüsse.
Der Öffentliche Bau wird voraussichtlich im Jahr 2009 die einzige Bausparte sein, die einen positiven Wachstumsbeitrag leisten kann. Das öffentliche Bauvolumen wird, entsprechend vom Bauhauptverband geschätzt, um nominal 8 % steigen.
Trotz sehr schlechter allgemeiner Wirtschaftsprognosen verhelfen die von der Politik zwischenzeitlich für den Straßenbau angekündigten erheblichen zusätzlichen Investitionsmaßnahmen, die insbesondere in den Jahren 2009 und 2010 zum Tragen kommen werden, doch noch zu entsprechenden Prognosen hinsichtlich Umsätzen und Ergebnissen.
Nach Durchführung der Umstrukturierungen im Geschäftsjahr 2008 plant die Gesellschaft bei nochmals geringeren Umsatzerlösen ein positives Ergebnis.
Es gibt keine Vorgänge mit besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres.
Leinfelden-Echterdingen, den 03. April 2009
Wilhelm Burger
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