Adipositas Management FRW UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseArztpraxen für Allgemeinmedizin
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Werner Friedemann Thonack seit 3.1.2013 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Carl Froh GmbHAufgelöst | 9.90% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Leasing GmbH(vormals: AML Leasing GmbH)Kelkheim (Taunus)Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009Lagebericht1. Geschäft und Rahmenbedingungen Die Vantargis Leasing GmbH (im Folgenden kurz "Vantargis Leasing" oder "Gesellschaft") bietet individuelle, intelligente, und kapitalmarktorientierte Finanzierungslösungen für den Mittelstand und Investoren. Finanziert werden mobile Wirtschaftsgüter aus den Bereichen Informations- und Telekommunikationstechnologie, Medizintechnik und Produktionsmaschinen aber auch Handelsforderungen. 1.1 Geschäftsverlauf in 2009 1.1.1 Gesellschaftsrechtlicher Rahmen, Konzernzugehörigkeiten Die Vantargis Leasing firmierte vormals unter AML Leasing GmbH. Die Gesellschafterversammlung vom 19. März 2009 hatte die Änderung der Firma beschlossen. Die Änderung wurde am 5. Mai 2009 in das Handelsregister eingetragen. Die Vantargis Leasing ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der OCF Beratungsgesellschaft mbH, deren Muttergesellschaft wiederum die Vantargis AG, München, ist. An der Vantargis AG sind zum Bilanzstichtag die GCI Management AG, München, direkt und über die GCI BridgeCapital AG, München indirekt zu insgesamt 40,83 %, die Wallberg Beteiligungs GmbH, Oberhaching zu 40,83 %, die Leighton S.A., Luxembourg, zu 16,67 % sowie die SWM Treuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Grünwald, zu 1,67 % beteiligt. 1.1.2 Wichtige gesellschaftsrechtliche Vorgänge Die Vantargis Leasing GmbH hat mit Kauf- und Abtretungserklärung vom 3. Februar 2009 und Änderungsvereinbarung vom 24. August 2009 die Geschäftsanteile von 74,8 % der Geschäftsanteile an der SIGMA Leasing GmbH von der Vantargis AG mit Wirkung zum 3. Februar 2009 gekauft. Der Kaufpreis wurde mit bestehenden Darlehensforderungen der Käuferin verrechnet. Die OCF Beratungsgesellschaft bündelt hierdurch mit ihren Tochtergesellschaften Vantargis Leasing, LANGER & PARTNER Gesellschaft für Investitionsgüterleasing mbH sowie SIGMA Leasing GmbH die Leasingaktivitäten im Konzernverbund der Vantargis AG. Die OCF Beratungsgesellschaft hat mit Gesellschafterbeschluss vom 7. Oktober 2009 das Stammkapital der Vantargis Leasing GmbH um EUR 243.243 auf EUR 3.243.243 erhöht. Die neuen Anteile werden von dem Management der SIGMA Leasing GmbH, den Herren Weber und Schmädeke, als Sacheinlage durch Einbringung von Anteilen an der SIGMA Leasing GmbH geleistet. Die Sachkapitalerhöhung wird erst mit Eintragung in das Handelsregister wirksam; die Eintragung ist im Mai 2010 geplant. Mit Gesellschafterbeschluss vom 10. August 2009 wurde die im Jahr 2008 gegründete active)lease Vantargis Finance GmbH, an der die Vantargis Leasing mit 75,2 % beteiligt ist, zum 1. September 2009 aufgelöst. 1.1.3 Sonstige wichtige Vorgänge Das Inkrafttreten des Jahressteuergesetzes 2009 am 25. Dezember 2008 stellt Unternehmen, die das Finanzierungsleasing bzw. Factoring betreiben, unter den Anwendungsbereich des Kreditwesengesetzes (KWG) und in die beschränkte Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) bzw. Bundesbank. Mit Schreiben vom 23. Januar 2009 hat die Vantargis Leasing angezeigt, dass sie Finanzdienstleistungen gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 9 und 10 des Gesetzes über das Kreditwesen betreibt. Die BaFin hat der Vantargis Leasing GmbH mit Schreiben vom 4. Februar 2009 die BAK-Nr. 122023 zugewiesen. 1.2 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 1.2.1 Gesamtwirtschaft Die im Jahr 2008 begonnene Krise in der Finanzwirtschaft wirkt sich stark auf die deutsche Konjunktur und die Weltwirtschaft aus. Die mangelnde Versorgung der Unternehmen mit Liquidität, führte zu einer stetigen Ausnutzung von Lieferanten-Zahlungszielen, Abbau von Vorräten, Reduzierung von Bestellung bis hin zu Stornierung von Aufträgen. Insbesondere die deutschen Maschinenproduzenten wurden Opfer der zurückhaltenden Investitionen und Aufträge ausländischer Kunden. In Folge dessen brach das produzierende Gewerbe in 2009 ein. Nur massive Unterstützungen von Notenbanken und Regierungen konnten das Finanzsystem stabilisieren, so dass sich die Liquiditätssituation auf den Finanzmärkten verbesserte; konjunkturelle Wirtschaftsförderungsmaßnahmen wie die Abwrackprämie oder die Wiedereinführung der degressiven Abschreibung in Deutschland haben einen drastischeren Einbruch der Wirtschaft im Jahr 2009 verhindert. Dennoch stürzte die Wirtschaftsleistung im Jahr 2009 mit einem Rückgang in Höhe von 4,9 % auf das niedrigste Niveau seit dem zweiten Weltkrieg. 1.2.2 Branchenentwicklung Mit einem Anteil von ca. 21 % an den gesamtwirtschaftlichen Ausrüstungsinvestitionen ist Leasing die wesentliche Investitionsalternative zu der Bankenfinanzierung in Deutschland. Doch auch die Leasingbranche verzeichnete im Zuge der Rezession im Jahr 2009 einen deutlichen Rückgang im Leasing-Neugeschäft mit Mobilien. Für Deutschland meldete der Bundesverband deutscher Leasinggesellschaften für das Gesamtjahr 2009 einen Volumenrückgang um 23 % auf EUR 42 Mrd. Bei Fahrzeugen lag der Rückgang im Jahr 2009 bei 21 %, bei Maschinen sogar bei 30 %. Zur Darstellung der Entwicklung der Vantargis Leasing im Branchenvergleich stehen jedoch so gut wie keine Branchendaten zur Verfügung. Zum einen resultiert dies daraus, dass das Finanzierungsspektrum der Vantargis Leasing sich nicht auf spezielle Branchen bzw. Wirtschaftsgüter konzentriert und zudem unser Finanzierungsbereich nur von wenigen Leasinggesellschaften angeboten wird: · Liquidität über Sale-and-Lease-Back oder Sale-and-Mietkauf-Back von materiellen Wirtschaftsgütern (Maschinen, Anlagen, IT etc.), · Liquidität über Sale-and-Lease-Back oder Sale-and-Mietkauf-Back von immateriellen Wirtschaftsgütern (Marken, Patenten und Lizenzen), · Finanzierung von Investitionen über strukturierte Leasingverträge sowie die · klassische Finanzierung von Neuinvestitionen 1.3 Vertrieb und Kundenstruktur Die Gewinnung und die Betreuung von Leasingkunden erfolgt durch die eigenen Vertriebsmitarbeiter sowie durch die enge Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern. Der Vertrieb wurde durch den Abschluss weiterer Vertriebskooperationen gestärkt. In 2009 wurden neue Vertriebsmitarbeiter eingestellt. 1.4 Personal Zum 31. Dezember 2009 waren, einschließlich Auszubildenden, 16 Mitarbeiter/-innen beschäftigt. Die Gesamtaufwendungen des Personal- und Sozialbereichs betrugen für das Geschäftsjahr 2009 insgesamt TEUR 1.131. Die Vantargis Leasing arbeitet überdies auch mit freien Mitarbeitern und Beratern zusammen, um spezifisches Know-how am freien Markt einkaufen zu können. Durch ein hohes Maß an Engagement und fachlichem Können haben die Mitarbeiter/-innen die vielfältigen Herausforderungen bewältigt und zur positiven Entwicklung der Gesellschaft beigetragen. Wir danken allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für ihren engagierten Einsatz. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2.1 Ertragslage 2.1.1 Umsatz Die Leasingerlöse der Vantargis Leasing im Geschäftsjahr 2009 in Höhe von TEUR 31.573 (Vorjahr: TEUR 27.624) entsprechen 39 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 31 % der Bilanzsumme); aus Leasingraten wurden TEUR 21.293 und aus Mietkaufverträgen TEUR 5.916 erzielt. 2.1.2 Ergebnis Die Abschreibungen auf Gegenstände des Vermietvermögens in Höhe von TEUR 17.682 (Vorjahr: TEUR 17.233) machen 56 % der Leasingerlöse (Vorjahr: 62 %) aus. Das Vermietvermögen wurde im Jahr 2009 erstmalig über die Grundmietzeit auf den Wert des vertraglich vereinbarten Andienungsrechts abgeschrieben. Im Vorjahr erfolgte die Abschreibung linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 530 erhöht. Dies resultiert daraus, dass wir einerseits trotz rückläufigen Neugeschäfts unsere engagierten und gut ausgebildeten Mitarbeiter halten, um für das erwartete Wachstum vorbereitet zu sein, und andererseits zusätzliches hoch qualifiziertes Personal eingestellt haben, um neue zusätzliche Finanzierungsquellen zu etablieren sowie einzelne risikobehaftete Finanzierungen individuell betreuen zu können. Im Geschäftsjahr 2009 hat die Vantargis Leasing GmbH ein negatives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 1.820 (Vorjahr: TEUR 569) erwirtschaftet. 2.2 Neugeschäft Trotz Wirtschaftskrise hat die Vantargis Leasing in dem Geschäftsjahr 2009 ein Neugeschäftsvolumen generiert, das gemessen an den Anschaffungskosten der Leasing- und Mietkaufgegenstände TEUR 57.896 entspricht, wobei das Neugeschäftsvolumen durch die Gewinnung von Neukunden und durch Neuinvestitionen der Bestandskunden (TEUR 33.151) sowie Prolongationen von bestehenden Finanzierungen (TEUR 24.745) erzielt werden konnte. Das Neugeschäft im Bereich Factoring konnte mit einem Zuwachs von 12 % an durchschnittlichen Finanzierungsvolumen (TEUR 7.900) bzw. 9 % Zuwachs beim Ankaufsvolumen auf TEUR 44.097 den Rückgang von 16 % im Leasing nicht auffangen. Da gleichzeitig die Margen im Leasing aber wuchsen, sind wir insbesondere vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und im Branchenvergleich mit der Neugeschäftsentwicklung zufrieden. Der Bestand an Leasing- und Mietkaufverträgen zum 31. Dezember 2009 erreichte 845 Stück. 2.3 Vermögens- und Finanzlage 2.3.1 Vermögenslage Das Eigenkapital der Vantargis Leasing betrug zum 31. Dezember 2009 TEUR 4.093 (Eigenkapitalquote 5 %). Die Vermögenslage der Gesellschaft ist gekennzeichnet durch einen hohen Anteil des Vermietvermögens in Höhe von 68 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 66 % der Bilanzsumme) und den Forderungen gegen die Vantargis AG in Höhe von TEUR 7.559. Der Substanzwert der Vantargis Leasing GmbH weist zum 31. Dezember 2009 einen Wert in Höhe von TEUR 18.047 (Vorjahr TEUR 14.367) aus. Die Ermittlung erfolgt in Anlehnung an ein vom Bundesverband Deutscher Leasingunternehmen e.V., Berlin (BDL), vorgeschlagenes Berechnungsschema für Mobilienleasing-Gesellschaften. 2.3.2 Finanzlage und Finanzierungsbasis Die Geschäftsführung überwacht und steuert täglich die Liquidität der Vantargis Leasing; die Bewahrung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft hat eine hohe Priorität im Geschäftsbetrieb. Zum 31. Dezember 2009 betrug die vorhandende Liquidität TEUR 3.829 (Vorjahr: TEUR 8.385). Zusätzlich sind im Rahmen der ABCP-Refinanzierung von Leasing- und Mietkaufforderungen TEUR 6.346 als Einbehalte auf vertraglich vereinbarten Konten der LBBW verzinslich hinterlegt; der Ausweis der Einbehalte in der Bilanz erfolgt unter den sonstigen Vermögensgegenständen. Die Mietforderungen der Vantargis Leasing GmbH werden im Wesentlichen im Rahmen eines Asset-Backed-Commercial-Paper-(ABCP)-Programms refinanziert. Unmittelbarer Finanzierungspartner ist hier die Weinberg Funding Limited, eine von der Landesbank Baden-Württemberg betreute Zweckgesellschaft. Die Vantargis Leasing verkauft auf einer monatlich rollierenden Basis nach einem standardisierten Verfahren Leasing- und Handelsforderungen an Weinberg Funding Limited und erhält im Gegenzug Liquidität in Höhe des Barwerts der angekauften Forderungen. Der Rahmen des ABCP-Programms in Höhe von EUR 200 Mio. wurde im Geschäftsjahr 2009 nicht ausgeschöpft (per 31. Dezember 2009 zu 88 %). Das Programm ist revolvierend gestaltet, wodurch das durch Rückzahlungen von Leasing-, Mietkauf- und Handelsforderungen frei werdende Refinanzierungsvolumen durch neue Finanzierungen ersetzt werden können. Über eine Ergänzung der bestehenden Refinanzierungsquelle durch weitere zusätzliche Refinanzierungsmöglichkeiten stehen wir mit weiteren Banken im Gespräch. 3. Nachtragsbericht Für den Juni 2010 ist die Verschmelzung der Tochtergesellschaft SIGMA Leasing GmbH (übertragende Gesellschaft) auf die Vantargis Leasing (übernehmende Gesellschaft) geplant. Hierdurch werden Synergien insbesondere in der Vertragsverwaltung und Buchführung genutzt und ein einheitliches Marktauftreten gewährleistet. Der Leasingnehmer RiCö Internationale Transporte und Logistik GmbH stellte im Jahr 2008 einen Insolvenzantrag. Die Forderungen sowie das Leasingvermögen hat Vantargis Leasing im Jahr 2008 vollständig wertberichtigt. Gegen die Dekra hat Vantargis Leasing im Jahr 2010 Klage eingereicht, da die Dekra als sachverständige Gutachterin vor Ankauf der Leasingobjekte durch Vantargis Leasing die Werthaltigkeit und Existenz der Leasingobjekte bestätigte und daher dafür auch haftet. Ein Großteil der Objekte konnte bis heute nicht aufgefunden werden bzw. nur mit hohen Buchverlusten veräußert werden. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1 Chancen Für unser Geschäft und unseren Zielmarkt, den deutschen Mittelstand, sehen wir im aktuellen Marktumfeld die Chance, die Leasing- und Factoringfinanzierung als alternative Finanzierungquelle dem Mittelstand noch stärker heranzutragen, weil sich für die Unternehmer die Liquiditätsbeschaffung bei Banken erschwert oder weil Unternehmen die bestehende Liquidität und die bestehenden Refinanzierungslinien bei Banken aufrechterhalten wollen. 4.2 Risiken und Risikomanagement 4.2.1 Grundlage Aufgabe des Risikomanagements der Vantargis Leasing ist es, Risiken strukturiert zu erfassen, zu bewerten, zu dokumentieren und offenzulegen. Es soll die Mitarbeiter und die Geschäftsleitung in die Lage versetzen, mit Risiken verantwortungsvoll umzugehen sowie Chancen gezielt zu nutzen. Das Risikomanagement-System wurde im Geschäftsjahr 2009 überprüft und weiter ausgebaut. 4.2.2 Risikostrategie Vor dem Hintergrund der heftigen gesamtwirtschaftlichen Rezession in Europa hat sich die Gesellschaft im Jahr 2009 sehr restriktiv auf das Geschäft mit niedrigen Risiken bei überdurchschnittlichen Margen konzentriert. Auch das Geschäftsjahr 2010 steht im Zeichen von Risikobegrenzung und Margenausweitung im Neugeschäft. Die wirtschaftliche Entwicklung unserer Bestandskunden ist von unseren Risikomanagern laufend zu überwachen. Gleichzeitig pflegen wir vor dem Hintergrund der weiterhin anhaltenden Unsicherheit an den Kapitalmärkten unsere bestehenden Refinanzierungsmöglichkeiten durch eine regelmäßige Berichterstattung an unsere Refinanzierungspartner, wobei der Aus- und Aufbau zusätzlicher Refinanzierungsquellen ein wesentliches Ziel für das Jahr 2010 ist. Diesem Ziel wurde durch Einstellung eines Mitarbeiters und Fokussierung des Vorstands des Gesellschafters der Vantargis Leasing auf dieses Ziel Rechnung getragen. Ein regelmäßiger Informationsaustausch mit dem Aufsichtsrat der obersten Muttergesellschaft Vantargis AG gewährleistet den gleichen Informationsstand über alle Organisationseinheiten. 4.2.3 Risiken Das Geschäft der Vantargis Leasing GmbH unterliegt folgenden Risikokategorien: - Adressenausfallrisiko - Marktpreisrisiko - Liquiditäts- und Refinanzierungsrisiko - Operationelles Risiko Das Adressenausfallrisiko bzw. Bonitätsrisiko ist das Verlustrisiko infolge der Zahlungsunfähigkeit eines Leasingnehmers oder der Debitoren unserer Factoringkunden. Das Adressenausfallrisiko bei der Vantargis Leasing wird durch ein zentrales Risikomanagement im Rahmen eines internen Kreditprüfungsprozesses adressiert. Dieser Prozess schließt sowohl eine umfangreiche Bonitätsprüfung in mehreren Detaillierungsgraden, abhängig von den einzugehenden Finanzierungsvolumina pro Adresse, als auch eine Einschätzung der Werthaltigkeit der zugrunde liegenden Sicherheiten ein. Zudem werden Risiken aus dem Leasinggeschäft und Mietkauffinanzierung durch eine Kreditversicherung im Rahmen der Refinanzierung über das ABCP-Programm abgedeckt, wobei ein sogenanntes first loss piece als Selbstbeteiligung durch die Vantargis Leasing zu tragen ist. Dieses first loss piece ist bereits als Barreserve bei dem Refinanzierer hinterlegt, wodurch bei Inanspruchnahme kein existenzgefährdender Liquiditätsverlust entsteht. Bei der Refinanzierung von Leasingverträgen durch Forfaitierung wird das Adressenausfallrisiko auf den Forderungskäufer übertragen. Im Bereich Factoring werden Abschläge auf den Nominalwert der angekauften Forderungen gebildet auf Basis historischer Ausfallquoten und Verwässerungsvorfälle der Debitoren. Der Ankauf erfolgt somit zum Nominalwert abzüglich der ermittelten Abschläge. Die Zahlungen der Debitoren erfolgen auf Bankkonten, die an Vantargis Leasing verpfändet sind. Als Marktpreisrisiko wird das Risiko von negativen ökonomischen Marktwertveränderungen bezeichnet, die durch Veränderungen von Marktparametern entstehen und damit Auswirkungen auf die Ertragslage haben. Bei der Vantargis resultieren diese im Wesentlichen aus den Zinsänderungsrisiken des Leasingportfolios, das im Rahmen des ABCP-Programms refinanziert wird. Das Risiko des Zinsänderungsrisikos zwischen dem 1-Monats Euribor und der längeren Laufzeit der Leasingverträge von bis zu 60 Monaten wird mit Zinsswaps abgesichert. Hier besteht die externe Auflage seitens des ABCP-Programms, dass mindesten 90 % des ausstehenden Barwerts des Leasingportfolios abzusichern ist. Falls die Unterzeichnung des Leasingvertrages zeitlich dem Beginn des Leasingvertrages vorgelagert ist, besteht ein Zinsänderungsrisiko für den Leasinggeber bei steigenden Kapitalmarktzinsen. Dies wird von der Vantargis durch Zinsanpassungsklauseln in den Leasingverträgen abgesichert. Alle Leasingforderungen der Vantargis Leasing werden in EURO abgerechnet. Lieferantenrechnungen in Fremdwährungen spielen eine untergeordnete Rolle. Damit bestehen innerhalb der Vantargis Gruppe keine Währungsrisiken. Das Liquiditäts- und Refinanzierungsrisiko ist das Risiko, dass die Vantargis Gruppe nicht mehr in der Lage wäre ihre Zahlungsverpflichtungen termingerecht zu erfüllen oder am Markt zu angemessenen Konditionen Refinanzierungsmittel aufzunehmen. Per 31. Dezember 2009 und aktuell besitzt die Vantargis Gruppe ausreichend Liquidität auch im Fall des kompletten Ausfalls von Neugeschäft ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Per 31. Dezember 2009 hat die Vantargis Leasing freie Refinanzierungslinien im Rahmen des ABCP-Programms. Trotz Sub-Prime Krise konnte Vantargis das bestehende ABCP-Programm von EUR 100 Mio. auf EUR 200 Mio. erhöhen und auf diesem Niveau stabil halten. Vantargis wird im Geschäftsjahr 2010 ein zweites ABCP-Programm auflegen mit einem geplanten Mindestvolumen von ca. EUR 50 Mio. Parallel zum ABCP-Programm hat Vantargis Leasing mehrere Rahmenverträge zur Forfaitierung. Vantargis Leasing sondiert darüber hinaus im Ausland potentielle Investoren zur Etablierung weiterer kapitalmarktfähiger Refinanzierungsplattformen. Das Operationelle Risiko wird verstanden als die Gefahr von Verlusten, die infolge einer Unzulänglichkeit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder infolge externer Ereignisse eintreten. Die wesentlichen internen Verfahren sind durch die Standardsoftware "Leasysoft" automatisiert. Diese Software wird durch "Updates" laufend auf den aktuellen Stand gebracht. Die Integration von Finanzbuchhaltung, Vertragsverwaltung sowie Refinanzierung in der Software gewährleistet einen homogenen und einheitlichen Datenhaushalt. Die Erfassungen von vertragsrelevanten Unterlagen unterlaufen dem 4-Augen-Prinzip und zusätzlicher Abstimmung durch die Finanzbuchhaltung. Die Gefahr von manuellen Fehlern im Datenhaushalt durch das Führen von Excel-basierten Nebenbüchern ist somit minimiert . Die Prozesse und Systeme der Vantargis wurden von mehreren Banken geprüft und als angemessen eingestuft. Länderrisiken sind von untergeordneter Bedeutung, da alle Leasingnehmer bzw. Debitoren der Factoringkunden ihren Firmensitz ausschließlich in Deutschland haben. Vereinzelt gibt es Leasinggegenstände, die an einem ausländischen Produktionsstandort des deutschen Leasingnehmers genutzt werden. 4.2.4 Risikotragfähigkeit Unter Risikotragfähigkeit verstehen wir die Fähigkeit der Gesellschaft, dass eingegangene Risiken über die Risikodeckungspotentiale laufend abgedeckt sind. Als wesentliche Risiken gelten die Adressenausfallrisiken, Marktpreisrisiken, Liquiditätsrisiken und operationelle Risiken. Die Risikotragfähigkeit der Vantargis Leasing wird maßgeblich von seiner Fähigkeit bestimmt, Vermögens- oder Ergebniseinbußen aufgrund des Eintretens von Adressenausfällen ohne Bestandsgefährdung und ohne schwerwiegende Entwicklungsbeeinträchtigung auf unser Geschäft auszugleichen. Die hierzu notwendige Risikodeckungsmasse setzt sich im Wesentlichen aus dem Eigenkapital bzw. dem Substanzwert zusammen. 5. Prognose Die Konjunkturaussichten beginnen sich in Deutschland aufzuhellen. Im ersten Quartal 2010 stieg das Bruttoinlandsprodukt erneut leicht. Für das gesamte Wirtschaftsjahr wird mit einem leichten Wachstum von ein bis zwei Prozent gerechnet. Dennoch bleibt das Finanzsystem angespannt und der Zugang zu neuen Finanzmitteln dem Mittelstand erschwert. Das positive Geschäftsklima in der Leasingbranche zeigt die folgende Grafik, die anhand der Meldungen der Leasing-Gesellschaften zur gegenwärtigen und der erwarteten Geschäftslage zu Mobilien-Leasing, erstellt wurde: (Quelle: BDL, ifo Institut, Stand April 2010). Somit gehen wir trotz Wirtschaftskrise - auch vor dem Hintergrund der Entwicklungen in dem ersten Quartal 2010 - von einem weiteren Ausbau des Neugeschäftes aus. Wobei sich unser Geschäft auf solche mit niedrigen Risiken bei überdurchschnittlichen Margen konzentrieren wird. Wir rechnen deshalb mit einem ausgeglichenen Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit in 2010. Für die Folgejahre streben wir weiterhin ein nachhaltiges Wachstum im Neugeschäft an und erwarten eine positive Ergebnisentwicklung.
Kelkheim/Ts., den 20. Mai 2010 gez. Dr. Marcus Münch gez. Patrick Weber BilanzAKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009
AnhangA) Allgemeine Angaben und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeine Angaben Die Vantargis Leasing GmbH (kurz: "Gesellschaft" oder "Vantargis Leasing"), Kelkheim, ist ein Finanzdienstleistungsinstitut im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 9 und 10 KWG. Der Antrag an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nach § 64j Abs. 2 KWG wurde mit Schreiben vom 23.01.2009 gestellt. Die BaFin hat der Vantargis Leasing GmbH mit Schreiben vom 04.02.2009 die BAK-Nr. 122023 zugewiesen. Der Jahresabschluss zum 31.12.2009 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die handelsrechtlichen Anforderungen aus den §§ 340 ff. HGB unter Berücksichtigung der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung-RechKredV) wurde erstmalig angewandt. Die Vorjahreszahlen des Jahresabschlusses wurden der Gliederung der RechKredV angepasst. Der Jahresabschluss zum 31.12.2009 besteht aus der Bilanz, Gewinn und Verlustrechnung, sowie Anhang und gemäß § 289 HGB einem Lagebericht. Der Ausweis der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nicht mehr nach § 266 HGB bzw. § 275 HGB sondern nach den gemäß § 2 RechKredV vorgeschriebenen Formblättern. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Aufstellung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt in vollen EURO. Vermögensgegenstände und Schulden sind nach den Vorschriften der §§ 252 ff. HGB und ergänzend nach denjenigen der §§ 340 ff. HGB bewertet. Die im Berichtsjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben mit Ausnahme der Umstellung der Abschreibungsmethode auf das Leasingvermögen, keine Veränderungen gegenüber denen des Vorjahres erfahren. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Forderungen an Kreditinstitute werden mit dem Nennwert bilanziert zuzüglich anteilig abgegrenzter Zinsen. Forderungen an Kunden werden mit dem Nennwert abzüglich angemessener Wertberichtigungen bilanziert. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen, allgemeine Kreditrisiken durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% berücksichtigt. Leasingforderungen werden jeweils im Monat ihrer Fälligkeit als realisiert angesehen. Mietkaufforderungen werden mit ihrem Nennwert ausgewiesen, wobei für den Zinsanteil ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet und über die Laufzeit aufgelöst wird. Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten aktiviert bzw. außerplanmäßig auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung abgeschrieben. Das Leasingvermögen ist mit den historischen Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen auf vermietete Leasinggegenstände werden linear über die Grundmietzeit auf den Wert des vertraglich vereinbarten Andienungsrechts vorgenommen. Im Vorjahr erfolgte die Abschreibung linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die Abschreibungen auf die Gegenstände des Leasingvermögens haben sich aufgrund der Umstellung der Abschreibungsmethode um TEUR 1.072 erhöht. Vermögensgenstände des Leasingvermögens mit Einzelanschaffungskosten von bis zu EUR 150 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für Leasinggegenstände mit Einzelanschaffungskosten zwischen EUR 150 und EUR 1.000 wird ein jährlicher Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre linear abgeschrieben wird. Die Immateriellen Anlagewerte sowie Sachanlagen werden zu historischen Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Vermögensgegenstände werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 7 Jahren linear abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten von unter EUR 150 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für die Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten zwischen EUR 150 und EUR 1.000 wird ein jährlicher Sammelposten gebildet und über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben. Sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Soweit es sich um Leasinggegenstände handelt, werden diese nach Beendigung des Leasingvertrages mit dem Restbuchwert bzw. niedrigeren beizulegenden Zeitwert ausgewiesen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben, die vor dem Abschlußstichtag entstanden sind und Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Sie werden linear über den zugrunde liegenden Zeitraum aufgelöst. Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Umsatzabgrenzungen aus verkauften Leasingforderungen sowie die Abgrenzungen der einmalig bei Vertragsabschluss fälligen Sonderzahlungen. Die verkauften Leasingforderungen sind mit ihrem Barwert, unter Zugrundelegung des Refinanzierungszinses, bilanziert und werden linear über die Laufzeit der Refinanzierung aufgelöst. Die in den verkauften Leasingforderungen enthaltenen, vertraglich vereinbarten Werte der Andienungsrechte werden über die Laufzeit der Refinanzierung mit dem Refinanzierungszinssatzes auf ihren Nominalbetrag aufgezinst. Die Margen aus verkauften Mietkaufverträgen werden ertragswirksam vereinnahmt. Für die Kosten der künftigen Vertragsverwaltung wird eine angemessene Rückstellung gebildet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit den Beträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Die Höhe der Rückstellungen für Risikovorsorge wird auf Basis von historischen Ausfallquoten ermittelt, welche die Ausfälle der Vergangenheit widerspiegeln und jährlich auf ihre Angemessenheit hin geprüft werden. B) Erläuterungen zur Bilanz Aufgrund des Übergangs auf die Gliederungsvorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung-RechKredV) ändern sich teilweise die Kontenzuordnungen und die Postenbezeichnungen in der Bilanz gegenüber den Vorschriften gemäß § 266 HGB i.V.m. § 265 Abs. 5 HGB aufgestellten Abschluss des Vorjahres. 1. Forderungen an Kreditinstitute Die Forderungen an Kreditinstitute betragen TEUR 3.829 (Vorjahr TEUR 8.425) aus laufenden Geschäftskonten. In den Forderungen an Kreditinstituten sind unverändert zum vorherigen Geschäftsjahr keine Forderungen in fremder Währung enthalten. Die Fristigkeiten der Forderungen gliedern sich wie folgt:
2. Forderungen an Kunden Bei den Forderungen an Kunden handelt es sich insbesondere um Forderungen gegenüber Weinberg Funding Ltd. aus einbehaltene Abschläge auf ausbezahlte Kaufpreise der in das ABCP-Programm verkauften Forderungen (TEUR 8.006; Vorjahr TEUR 7.007) sowie ausstehende Leasing- und Mietkaufforderungen (TEUR 1.396; Vorjahr TEUR 1.734). Die Forderungen an Kunden sind um Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 2.534 (Vorjahr TEUR 1.024) gekürzt. In den Forderungen an Kunden sind unverändert zum Vorjahr keine Forderungen in fremder Währung enthalten. Die Fristigkeiten der Forderungen an Kunden gliedern sich wie folgt:
3. Anteile an verbundenen Unternehmen Unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen werden ausgewiesen:
*) nach Ergebnisabführungsvertrag Die Anteile an der Sigma Leasing GmbH, Zell u. A., wurden mit notariellem Kauf- und Abtretungsvertrag vom 3. Februar 2009, ergänzt durch eine Vereinbarung über die nachträgliche Kaufpreisanpassung vom 24./25. August 2009, erworben. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.000. Die Gesellschaft weist zum 31.12.2009 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 858.919 aus. 4. Leasingvermögen, immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Unter dem Leasingvermögen werden Objekte aus laufenden Leasingverträgen ausgewiesen. Im Geschäftsjahr wurden TEUR 268 außerplanmäßig abgeschrieben. Das Leasingvermögen dient in Höhe von EUR 50.109.794 (Vorjahr TEUR 58.069) zum Bilanzstichtag als Sicherheit für im Rahmen der Refinanzierung verkaufte Leasingforderungen. Unter den Sachanlagen werden ausschließlich Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgewiesen.
5. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen mit TEUR 9.234 gegenüber verbundenen Unternehmen und betreffen mit TEUR 7.559 (Vorjahr TEUR 7.757) Darlehensforderungen gegenüber der Konzernobergesellschaft Vantargis AG, München, sowie eine Darlehensforderung an die Tochtergesellschaft Sigma Leasing GmbH von TEUR 1.121 (Vorjahr TEUR 0). Gegenüber der Tochtergesellschaft Langer und Partner Gesellschaft für Investitionsgüterleasing mbH besteht eine Forderung aus laufender Verrechnung in Höhe von TEUR 554 (Vorjahr TEUR 1.193). In Höhe von TEUR 183 (Vorjahr TEUR 102) sind in den sonstigen Vermögensgegenständen Leasinggegenstände ausgewiesen, die sich in der Verwertung befinden. Diese wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert abgeschrieben. Die darin enthaltene Wertminderung beträgt im Geschäftsjahr TEUR 138 (Vorjahr TEUR 608). Der Posten enthält keine Vermögensgegenstände in fremder Währung. 6. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind ausschließlich Beträge enthalten, die auf das Leasinggeschäft entfallen. Die der Vantargis Leasing im Rahmen der Etablierung und Erweiterung des Asset-Backed-Commercial-Paper-Programms (ABCP-Programm) in Rechnung gestellten Strukturierungsgebühren werden abgegrenzt (TEUR 490; Vorjahr TEUR 686) und über die Laufzeit des Programms aufgelöst. Zudem enthält der Posten sonstige Leasingvertragskosten (68 TEUR; Vorjahr TEUR 206). 7. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind kurzfristige Verbindlichkeiten aus forfaitierten aber noch nicht abgeführten Raten und Restwerten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind unverändert zum vorherigen Geschäftsjahr keine Fremdwährungsverbindlichkeiten enthalten. Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeit auf:
8. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 991 (Vorjahr TEUR 4.959), abzuführenden Raten an Weinberg Funding Ltd. für den Monat Dezember 2009 von TEUR 2.514 (Vorjahr TEUR 2.177), Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 666 (Vorjahr TEUR 0) gegenüber Weinberg Funding Ltd. aus erwartenden abzulösenden forfaitierten Leasingraten. Darüber hinaus sind Verbindlichkeiten gegenüber Factoringkunden aus Sicherheitseinbehalten auf die Kaufpreisauskehrung im Rahmen des ABCP-Programms von TEUR 1.660 (Vorjahr TEUR 1.187) enthalten. Die Besicherung der Verbindlichkeiten besteht in Form von Sicherungsübereignungen des finanzierten Leasingvermögens (TEUR 50.110; Vorjahr TEUR 58.069). In den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind unverändert zum vorherigen Geschäftsjahr keine Fremdwährungsverbindlichkeiten enthalten. Die Verbindlichkeiten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist weisen folgende Restlaufzeit auf:
9. Sonstige Verbindlichkeiten Der Posten Sonstige Verbindlichkeiten beinhaltet im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter OCF Beratungsgesellschaft mbH (TEUR 2.023; Vorjahr TEUR 2.686), davon aus abzuführender Umsatzsteuer auf Grund der umsatzsteuerlichen Organschaft in Höhe von TEUR 973 (Vorjahr TEUR 1.296), laufender Verrechnung TEUR 288 (Vorjahr TEUR 657) sowie aus einem Darlehen TEUR 762 (Vorjahr TEUR 733). In dem Posten sind unverändert zum vorherigen Geschäftsjahr keine Fremdwährungsverbindlichkeiten enthalten. 10. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten betrifft mit TEUR 63.241 (Vorjahr TEUR 62.284) im Wesentlichen die Abgrenzung aus verkauften und noch nicht realisierten Leasingforderungen sowie mit TEUR 515 (Vorjahr TEUR 403) die Abgrenzung der einmalig bei Vertragsabschluss fälligen Mietsonderzahlungen. Die Abgrenzungen der Erträge werden über die Laufzeit der Leasingverträge linear erfolgswirksam aufgelöst. Abweichend zum Vorjahr werden die Werte der vertraglich vereinbarten und forfaitierten Andienungsrechte nicht mehr unter den Verbindlichkeiten (Nominalbetrag) und dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten (Zinsanteil) ausgewiesen. Der Ausweis erfolgt im Geschäftsjahr zum jeweiligen Barwert der herrschenden Meinung folgend im Rechnungsabgrenzungsposten. Darüber hinaus enthält dieser Posten bereits vereinnahmte, eigenfinanzierte Leasingraten in Höhe von TEUR 85, die nach dem Stichtag fällig sind. 11. Pensionsrückstellungen Die Pensionsverpflichtungen wurden im Geschäftsjahr 2009 im Rahmen der Abfindung an den Versicherungsnehmer übertragen. 12. Rückstellungen Die anderen Rückstellungen setzten sich wie folgt zusammen:
Unter Rückstellungen für drohende Verluste werden in Höhe von TEUR 1.124 (Vorjahr TEUR 921) drohende Verluste aus derivativen Finanzinstrumenten zur Absicherung von Zinsrisiken ausgewiesen. Darüber hinaus sind in Höhe von TEUR 1.774 (Vorjahr 1.782) drohende Verluste aus übernommenen Bonitätsrisiken enthalten. Die erwarteten Ausfälle berücksichtigen Erlöse aus der Verwertung des zugehörigen Leasingvermögens sowie eine Schadensersatzforderung (TEUR 850), die im Vorjahr unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen wurden und aufgrund der kompensatorischen Betrachtung nun mit dem erwarteten Ausfall saldiert wird. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. Die Risikovorsorge bildet die erwartete Inanspruchnahme aus verbleibenden Bonitätsrisiken ab. Abweichend zum Vorjahr wird die Risikovorsorge nicht mit den Forderungen saldiert, sondern entsprechend der herrschenden Meinung als Rückstellung berücksichtigt. 13. Eigenkapital Das Eigenkapital besteht aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von TEUR 3.000 (Vorjahr TEUR 3.000), Kapitalrücklage TEUR 1 (Vorjahr TEUR 1) und dem Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 1.092 (Vorjahr TEUR 2.957). C) Erläuterungen zu Gewinn und Verlustrechnung Aufgrund des Übergangs auf die Gliederungsvorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung-RechKredV) ändern sich teilweise die Kontenzuordnungen und die Postenbezeichnungen in der Gewinn- und Verlustrechnung gegenüber den Vorschriften gemäß § 275 HGB i.V.m. § 265 Abs.5 HGB aufgestellten Abschluss des Vorjahres. 1. Zusammensetzung der Leasingerlöse:
Die Erträge aus Mietkauf beinhalten die Einbuchung der Barwerte für im Geschäftsjahr neu abgeschlossene Mietkaufverträge sowie den Weiterverkauf der Mietkaufgegenstände. 2. Leasingaufwendungen Die Leasingaufwendungen beinhalten im Wesentlichen die Abgänge durch den Verkauf des Leasingvermögens zum Restbuchwert in Höhe von TEUR 6.505 (Vorjahr TEUR 3.025) sowie Aufwendungen für Wartung von Leasinggegenständen (TEUR 26; Vorjahr TEUR 57). 3. Zinserträge Die Zinserträge bestehen im Wesentlichen aus Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 307 (Vorjahr TEUR 378) sowie Zinsen aus dem aus dem Factoringgeschäft TEUR 414 (Vorjahr TEUR 674). 4. Zinsaufwendungen Die Zinsaufwendung in Höhe von TEUR 2.066 (Vorjahr TEUR 1.776) bestehen aus Aufwendungen aus der Zinssicherung 1.093 (Vorjahr TEUR 1.105), Aufzinsung verkaufter Restwerte TEUR 877 (Vorjahr TEUR 537) sowie übrige Zinsen von TEUR 96 (Vorjahr TEUR 134). 5. Provisionsaufwendungen Die Provisionsaufwendungen beinhalten an Vermittler geleistete Provisionszahlungen von TEUR 1.787 (Vorjahr TEUR 2.806) sowie Provisionsaufwendungen im Zusammenhang mit dem ABCP-Programm TEUR 2.157 (Vorjahr TEUR 2.691). 6. Sonstige betriebliche Erträge Die Sonstigen betrieblichen Erträge weisen insbesondere Erträge aus Schadenersatzforderungen gegenüber Leasingnehmern in Höhe von TEUR 839 und einem früheren Gesellschafter von TEUR 365 aus. 7. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen Die anderen Verwaltungsaufwendungen setzten sich wie folgt zusammen:
In den allgemeinen Verwaltungsaufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 96 enthalten und resultieren aus Abschluss- und Prüfungskosten vorheriger Jahre (TEUR 60) und sonstige Aufwendungen (TEUR 36). 8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die Abschreibungen betreffen ausschließlich Abschreibungen auf eigengenutzte Vermögensgegenstände. Im Rahmen der Umstellung der Abschreibungsmethode des Leasingvermögens ergab sich ein um TEUR 1.072 höherer Abschreibungsaufwand, als sich bei der Beibehaltung der früheren Methode ergeben hätte. 9. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren ausschließlich aus Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert von Leasinggegenständen aus bereits beendeten Verträgen. 10. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft Diese Position enthält im Wesentlichen Aufwendungen für Einzelwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 1.518 (Vorjahr TEUR 1.011). D) Sonstige Angaben 1. Mitglieder der Geschäftsführung Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren im Berichtsjahr: Herr Dr. Marcus Münch (Geschäftsführer der Vantargis Leasing GmbH), Hohenbrunn, Finanzen und Controlling Herr Patrick Weber (Geschäftsführer der Sigma Leasing GmbH), Ebersbach, Vertrieb Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführervergütung wird unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 2. Anzahl der Mitarbeiter Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 17 Arbeitnehmer i.S.v. § 267 Abs. 5 HGB beschäftigt. 3. Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft nutzt derivative Finanzinstrumente ausschließlich zur Absicherung gegen Zinsrisiken. Der beizulegende Zeitwert des Interest-Rate-Settlement-Agreements (kurz "IRSA") ist anhand von Referenzkursen und einem Berechnungsmodell ermittelt worden. Die beizulegenden Zeitwerte der Zinssatz-Swaps sind durch Bankbestätigung der Landesbank Baden-Württemberg zum 31.12.2009 nachgewiesen. Die Bewertung erfolgt auf Basis der üblichen Methoden (Diskontierungsmethode für unbedingte Geschäfte). Die abgeschlossenen Zinsswaps bilden mit den derivativen Finanzinvestments aus dem Interest-Rate-Settlement-Agreement einen Sicherungszusammenhang ab. Die den Gewinn voraussichtlich übersteigenden Verluste werden im Rahmen einer Drohverlustrückstellung entsprechend dem handelsrechtlichen Vorsichtsprinzip bilanziell berücksichtigt. Die derivativen Finanzinstrumente gliedern sich gemäß § 285 Satz 1 Nr. 18 HGB wie folgt:
4. Angaben zum Konzernabschluss Der Jahresabschluss zum 31.12.2009 der Vantargis Leasing wird in den befreienden Konzernabschluss der Vantargis AG, München, einbezogen. Die Vantargis AG ist beim Amtsgericht München im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 166 eingetragen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Die Vantargis AG erstellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis an Unternehmen. Auf die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da diese im Konzernabschluss des Mutterunternehmens enthalten sind. 5. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat sich in dem Forderungskaufvertrag und Dienstleistungsvertrag mit Weinberg Funding Limited, Jersey vom 4. Juli 2007, geändert am 6. Mai 2008 und am 8. Juli 2009, verpflichtet, im Rahmen einer gesamtschuldnerischen Haftung für Verpflichtungen der Tochtergesellschaften LANGER & PARTNER Gesellschaft für Investitionsgüterleasing mbH, Kelkheim (kurz: "LANGER & PARTNER"), und der Sigma Leasing GmbH aus diesen Verträgen einzustehen: Die Haftung für die Existenz (Veritätshaftung) sowie die Weiterleitung der Zahlungseingänge, der im Rahmen der vorstehend genannten Verträge verkauften Forderungen besteht in Höhe des noch ausstehenden Nominalbetrages der über das ABCP-Programm finanzierte Forderungen und beträgt zum 31. Dezember 2009 EUR 186.981.208,42 (Vorjahr: EUR 172.580.823,49). Die Haftung der Gesellschaft sowie der LANGER & PARTNER und Sigma Leasing GmbH besteht für die möglichen zukünftigen Verwaltungskosten des Vertragsbestandes, den zukünftigen laufenden Kosten des ABCP-Programmes sowie für mögliche Haftungsansprüche im Rahmen des ABCP-Programmes. Hierfür wurde von den Gesellschaften eine Barreserve (Dilution Reserve) in Höhe von insgesamt EUR 3.126.402 (Vorjahr: EUR 2.230.112) beim Forderungskäufer Weinberg Ltd. hinterlegt. Die Haftung im Zusammenhang mit dem möglichen Bonitätsrisiko (First Loss Piece) der Gesellschaft sowie bei LANGER & PARTNER und Sigma Leasing GmbH besteht in Höhe von 3% bei Leasingforderungen bzw. 7% bei Handelsforderungen des Barwertes des jeweils verkauften Forderungsbestandes und beträgt zum 31. Dezember 2009 insgesamt EUR 5.717.085 (Vorjahr: EUR 4.460.224). Die Gesellschaften haben hierfür im Rahmen des ABCP-Programmes eine Barreserve (Default Reserve) in Höhe von insgesamt EUR 5.717.085 (Vorjahr: EUR 4.460.224) beim Forderungskäufer Weinberg Ltd. hinterlegt. Die zukünftig im Rahmen des ABCP-Programmes zu erstattenden Kosten und Gebühren werden zum 31. Dezember 2009 auf insgesamt EUR 3.390.438 (Vorjahr: EUR 1.770.915) geschätzt. Daneben haftet Vantargis Leasing im Rahmen einer selbstschuldnerischen Höchstbetragsbürgschaft für ein verbundenes Unternehmen in Höhe von maximal T€ 3.500 (Vorjahr: T€ 500). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen für die kommenden Geschäftsjahre enthalten Leasingraten für eigen genutzte Kraftfahrzeuge sowie Leasingraten im Zusammenhang mit sog. Subleases. Die Verpflichtungen zeigen zum Bilanzstichtag folgende Fälligkeitsstruktur:
Davon gegenüber verbundenen Unternehmen: € 0 6. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag mit dem bestehenden Gewinnvortrag zusammen zu fassen und auf neue Rechnung vorzutragen.
Kelkheim/Ts., den 24. März 2010 gez. Dr. Marcus Münch gez. Patrick Weber BestätigungsvermerkBestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Vantargis Leasing GmbH, Kelkheim/Taunus für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 21. Mai 2010 Susat
& Partner OHG
Dr. Kusterer, Wirtschaftsprüfer Mauermeier, Wirtschaftsprüfer Zusätzliche AngabenDer Jahresabschluss der Vantargis Leasing GmbH, Kelkheim, ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 14. Juni 2010 festgestellt und der ausgewiesene Jahresfehlbetrag in Höhe von € 1.864.516 entsprechend dem Vorschlag der Geschäftsführer auf neue Rechnung vorgetragen worden. |
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